Die Förderung der Forstwirtschaft hat zum Ziel, die privaten und kommunalen Waldbesitzenden bei der Bewirtschaftung ihrer Wälder finanziell zu unterstützen, um den Naturraum Wald mit seinen vielfältigen Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen in der Gesamtheit und Gleichwertigkeit seiner Wirkungen nachhaltig zu erhalten, zu schützen und erforderlichenfalls zu mehren.

Dieses Angebot wird im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) und dem Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten, durchgeführt.

Naturnahe Waldbewirtschaftung
Zur Zeit keine Förderung möglich
Zweite Rate für Erstaufforstung und naturnahe Waldbewirtschaftung
Beantragung für 2019 ab sofort möglich. Der durch das zuständige Forstamt geprüfte Antrag muss bis spätestens 31.10.2019 bei der Bewilligungsbehörde eingehen.
Bodenschutzkalkung
Förderung ab 2017 in bestimmten Gebieten auf der Grundlage eines neu entwickelten Entscheidungssystems
Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse
Die Antragstellung zur Förderung Mitgliederinformation und -aktivierung für das Jahr 2020 wird demnächst eröffnet.
Wegebau (Verbesserung der forstwirtschaftlichen Infrastruktur)
Die Antragstellung für 2019 ist ab sofort möglich. Der durch das zuständige Forstamt geprüfte Antrag muss bis spätestens 23.08.2019 bei der Bewilligungsbehörde eingehen.
Kommunale Forstbetriebe mit besonderen strukturellen Nachteilen
Die Antragstellung für Maßnahmen, die in 2019 noch abgeschlossen werden können, ist ab sofort möglich. Der durch das zuständige Forstamt geprüfte Verwendungsnachweis muss bis spätestens 27.11.2019 bei der Bewilligungsbehörde eingehen.
Soforthilfen bei außergewöhnlichen Schadereignissen
Die regelnden Schreiben finden Sie zum Download bereit auf der nachgeordneten Seite. Folgen Sie einfach dem Link.
Für Maßnahmen im Durchführungszeitraum 01.7. bis 30.09.2019, die bis zum 30.06.2019 noch nicht begonnen wurden (näheres siehe Schreiben Nr. 3 bei Punkt 2.1 Fallgruppe II), ist ein Antrag auf vorzeitigen Vorhabenbeginn (siehe Vordrucke) zu stellen.


Forsteinrichtung (Mittelfristige Betriebsgutachten)
Die Antragstellung 2019 ist ab sofort möglich. Für Maßnahmen, die 2019 noch zur Auszahlung kommen sollen, ist der Verwendungsnachweis bis spätestens 31.10.2019 beim zuständigen Forstamt vorzulegen. Für Maßnahmen, die in der ersten Jahreshälfte 2020 beginnen sollen, ist der Antrag über das zuständige Forstamt bis spätestens 27.11.2019 der Bewilligungsbehörde vorzulegen.

Naturschutzmaßnahmen im Wald

Die Förderung von Naturschutzmaßnahmen im Wald in Natura 2000 Gebieten erfolgt ausschließlich in Verbindung mit einer Forsteinrichtungserneuerung. Potenzielle Waldbesitzende werden von der Zentralstelle der Forstverwaltung, Abteilung 4 Strategische Planung- und Serviceleistung entsprechend kontaktiert.

Grundlage für die forstliche Förderung sind die Fördergrundsätze Forst, eine Verwaltungsvorschrift von Landesforsten.

Vordrucke

Förderung von Maßnahmen zur Bewältigung der durch Extremwetterereignisse verursachten Folgen im Wald


    Vorzeitiger Vorhabenbeginn (für Maßnahmen zwischen 01.07. - 30.09.2019)

    Aufarbeiten des Schadholzes und Herabsetzen der Bruttauglichkeit

  • Antragsunterlagen folgen

    Anlage, Unterhaltung und Betrieb von Holzlagerplätzen (Trocken-, Folien-, Nasslager)

  • Antragsunterlagen folgen

    Wiederherstellung infolge von Starkregenereignissen beschädigten Waldwegen

  • Antragsunterlagen folgen

    Wiederherstellung von Waldökosystemen

  • Antragsunterlagen folgen

 

Förderung 2. Rate Erst- und Wiederaufforstung

 Förderung forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse
-  Mitgliederinformation und -aktivierung

-  Holzmobilisierung/Kombimodell/Geschäftsführung (Altfälle)

Förderung der Forsteinrichtung 

Förderung kommunaler Forstbetriebe mit besonderen strukturellen Nachteilen - Sanierung von Splitterbeständen 

Förderung forstwirtschaftlicher Wegebaumaßnahmen 

Förderung Naturschutzmaßnahmen im Wald

Anträge für Fördermaßnahmen können über die Forstämter gestellt werden. Unsere Mitarbeiter sind Ihnen bei Fragen der Antragstellung gerne behilflich. Wenden Sie sich bitte an das Forstamt in dessen Bereich die zu fördernde Maßnahme liegt.

Wichtig:
Beginnen Sie Ihre Maßnahme, für die eine Förderung beantragt werden soll, auf keinen Fall vor dem Erhalt des Bewilligungsbescheides oder der Vorabgenehmigung. 

Nach Durchführung des Förderprojektes soll der Verwendungsnachweis  umgehend vorgelegt werden.

An der Finanzierung der Förderung beteiligen sich die  Bundesrepublik Deutschland und das Land Rheinland-Pfalz. Ein bestimmter Eigenanteil an der Gesamtfinanzierung der Maßnahme ist durch die Waldbesitzenden selbst aufzubringen.

Als Kontrollinstrument wird bei fünf (Kulturen zehn) Prozent aller Förderungen eine Vor-Ort-Kontrolle (VOK) durchgeführt. Die zu prüfenden Förderobjekte ermittelt die Bewilligungsbehörde (Zentralstelle der Forstverwaltung) mittels einer risikobasierten Stichprobe. Im Rahmen der VOK werden alle Fördervoraussetzungen überprüft. Es findet eine Inaugenscheinnahme vor Ort statt, bei der neben der fachlichen Umsetzung auch Flächen, Längen und Stückzahlen kontrolliert werden.