Aktuelles

Bergwaldprojekt im Ober-Olmer Wald

In der 33. Kalenderwoche verbrachten 19 Freiwillige von Bergwaldprojekt e.V. ihren Urlaub schuftend im Ober-Olmer Wald. Die blühenden Heideflächen wurden von aufkommendem Baumbewuchs befreit. In den Mittelwäldern (eine historische Form der Waldbewirtschaftung) wurden kleine Bäume mit Handsägen entfernt, damit bestimmte lichtliebende Baumarten wie Eiche, Elsbeere und Feldahorn genügend Platz zum wachsen bekommen. Die Woche war eine großer Erfolg, für die Natur, die Artenvielfalt und damit für die Anpassung des Waldes an den Klimawandel.
Ein großes Dankeschön gebürt allen Beteiligten, vor allem den Ehrenamtlichen!!!

Waldferien für Kids im Vorholz

Waldferien für Kinder im Vorholz
© Anja Stief

Mitte Juli verbrachten 15 Kinder eine Woche ihrer Ferien im Wald. Gemeinsame Ausflüge, Kochen, Spielen, Waldpädagogik, Feuer machen, Schnitzen und praktische Waldarbeit sorgten für glückliche Gesichter. Nebenbei wurden an mehreren Tagen etliche junge Eichen von den Kindern mit Handsägen freigestellt. Ein Beitrag zur Stabilisierung des Waldes und Erhöhung der Artenvielfalt.

Danke an alle Beteiligten!

Projektpartner: Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Forstamt Rheinhessen und Naturpädagogin Anja Stief

Bergwaldprojekt im Vorholz

Mitte Juli statteten 15 Freiwillige von "Bergwaldprojekt e.V." dem Vorholz einen Besuch ab. Gemeinsam durchforsteten wir 9 ha Waldfläche, immer auf der Suche nach Baumarten, die ohne Hilfe keine Chance gegen die dominante Buche hätten. Mit Erfolg: Rund 100 Bäume mehrerer Baumarten wurden freigestellt und können mehrere Jahre ohne weitere Hilfe wachsen. Mit Hilfe der Freiwilligen wächst hier nun ein vielfältiger Mischwald auf - als Mittel gegen den Klimawandel, denn Mischwälder sind viel widerstandsfähiger als Monokulturen. Danke an alle Freiwilligen!

Ferienspiele im Alzeyer Stadtwald

Anfang Juli fanden 150 Kinder des Jugend- und Kulturzentrums den Weg in den Stadtwald am Wartberg. Dort bereitete das Forstamt einen Parcour mit verschiedenen Stationen vor. Waldfunktionen, Tiere, Teamgeist, Geschicklichkeit, Sprungkraft und Sinne wurden spielerisch geschult. Alle 2 Jahre findet dieser Waldtag im Rahmen der Ferienspiele des JuKu statt. Die Aktion stand auch unter dem Motto "Wald bewegt".

Landesforsten in sozialen Medien

Landesforsten ist bereits seit längerem in den sozialen Medien aktiv. Ob Friday-Forest-Fact, Videoclips, Bilder oder einfach nur kurze Infos - besuchen Sie uns auch in den sozialen Medien.

NEU: Das Forstamt ist jetzt auch auf Facebook aktiv!

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Arbeitslosenselbsthilfe pflegt jungen Waldrand am Schlossberg bei Nieder-Wiesen

Schnell, gründlich, hochmotiviert!

Am Schlossberg im Waldgebiet Vorholz unterstützten Mitarbeiter des Wurzelwerks am Donnerstagmorgen das Forstamt Rheinhessen bei der Pflege eines jungen Waldrandes. Im Frühjahr wurde hier in Kooperation mit der unteren Naturschutzbehörde des Kreises und den Schülern der Gustav-Heinemann-Realschule plus und Fachoberschule Alzey mit Baumpflanzungen ein kleiner Waldrand neu angelegt. Dieser drohte nun von Gräsern, Kletten und anderen Pflanzenarten überwuchert zu werden. Nun können die gepflanzten Bäume bis nächstes Jahr ohne weitere Hilfe wachsen.
Die gemeinnützige Wurzelwerk GmbH unterstützt Menschen bei ihrer beruflichen, sozialen und kulturellen Integration. Die Unterstützung von Menschen im Arbeitslosengeld II-Bezug sowie von aus Ihren Heimatländern geflüchteten Menschen steht im Mittelpunkt ihres sozialen Handelns. In Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Alzey-Worms bietet das Wurzelwerk diesen Personen eine befristete gemeinnützige Beschäftigung unter realistischen Arbeitsbedingungen an. In diesem Rahmen lernen sie (wieder) ein festigendes Arbeitsumfeld und die dazugehörige Wertschätzung kennen.

Soziales Engagement trifft auf Naturschutz und gelebten Klimaschutz. Denn nicht zuletzt dient die Maßnahme der Stabilisierung unserer Wälder, die im Klimawandel vor einer ungewissen Zukunft stehen. Da gilt es, mit möglichst hoher Artenvielfalt den Wald zu stabilisieren. Zudem wurde die Maßnahme von der unteren Naturschutzbehörde auch als Ausgleich für Eingriffe in Natur und Landschaft anerkannt.

Erfolgreiches Waldfest an Pfingsten im Ober-Olmer Wald

Das Waldfest war bei bestem Wetter erfolgreich. Geschätzt über 1000 Besucher nutzten die Angebote an den beiden Feiertagen. Über 200 Teilnehmer bei den Exkursionen belohnten die Arbeit der Organisatoren. V.a. Familien mit Kindern waren an beiden Tagen sehr zahlreich vertreten.

Vielen Dank an alle Besucher für das rege Interesse!

Waldjugendspiele ein voller Erfolg

Rund 900 Kinder der 3. Schulklassen nahmen am 07. & 08. Mai 2019 bei den Wald-Jugendspielen im Lennebergwald bei Mainz teil.An insgesamt elf Stationen im Wald lösten die Klassen im Team spannende Rätsel, beantworteten Quizfragen oder zeigten, wie geschickt sie etwa einen Stapel Holz umsetzen können. Eine Försterin oder ein Förster von Landesforsten stellte dabei jeweils die Aufgabe und gab Tipps, wie’s besser klappt. Im Mittelpunkt stand das Thema „Wer wohnt im Wald?“Extrapunkte konnten die Kinder bei einer durch die Sparkassen dotierten Kreativ-Aufgabe sammeln: Aus Naturmaterialien, wie Zapfen, Zweigen oder Steinen sollten sie darstellen, wer im Wald wohnt.

Im Mittelpunkt steht wie jedes Jahr nicht der Wettbewerb, sondern ein gelungener Tag. Wenn die Kinder nach Hause kommen und erzählen, dass eine Nadel einer Douglasie leicht nach Orange riecht, dass man nie Tannenzapfen am Boden findet, sondern nur solche von Fichten und dass es Spaß gemacht hat, eine Borke genauer zu betrachten, dann haben alle gewonnen.

Die Forstleute zeigten den Schulklassen auch, wie der Wald unter dem Klimawandel leidet: So sind im Lennebergwald zahlreiche Bäume vertrocknet, weil es im vergangenen Jahr zu trocken war. Viele Altkiefern mussten gefällt werden, weil sie oft noch zusätzlich von Insekten befallen waren oder von Misteln geschwächt wurden.

Auch die Presse zeigte sich interessiert, z. B. besuchte uns der SWR.

Was passiert da eigentlich im Wald?

Das Forstamt Rheinhessen lud ein zu einer Führung im Vorholz. 28 interessierte Bürger folgten der Einladung und lauschten den Ausführungen von Revierleiter Gunnar Wolf. Wie ist die Geschichte des Vorholzes? Wie werden zu fällende Bäume ausgewählt? Was bedeuten die Markierungen im Wald? Diese und viele weitere Fragen konnten geklärt werden. "Jeder Baum, den wir fällen, wird aus einem bestimmten Grund gefällt", erläuterte der Revierleiter. Dabei spielt Sicherheit eine große Rolle. Für den Waldarbeiter, aber auch für den Waldbesucher. Absperrbanner werden angebracht, um die Spaziergänger aus dem Gefahrenbereich raus zu halten. Leider wurden in jüngerer Zeit Schnüre und Karabiner geklaut, in einem Nachbarrevier sogar während der Arbeitszeit! Das bedeutet ein hohes Risiko, wenn sich der Waldbesucher nicht mehr auf Absperrungen verlassen kann und in den Gefahrenbereich gerät. Joscha Erbes, am Forstamt zuständig für Öffentlichkeitsarbeit, erläuterte den Anwesenden einige ökologische Zusammenhänge. "Dieser hohle Baum eignet sich als Fledermausquartier, weshalb er weiß markiert ist und dauerhaft stehen bleibt!" Als Höhepunkt wurde von den Forstwirten Peter Mathäs und Mario Stock eine Eiche live vor den Augen der Besucher gefällt und dabei die Sicherheitsaspekte und Techniken erläutert. "Und was ist, wenn die Antenne kaputt geht?", lautete die Frage eines anwesenden Kindes bzgl. der Helmfunktechnik der Forstwirte. "Dann muss er ganz schnell eine neue Antenne besorgen, bevor er weiter arbeitet!" Zum Abschluss durfte sich jeder eine kleine Eichenstammscheibe mit nach Hause nehmen. Auf dem Rückweg wurde zudem noch eine spontane Sonderführung im Ruheforst angeboten, bei der man sich über die Bestattung im Wald informieren konnte.

 

Aufforstung durch Schlossgymnasium Mainz

Am 19. November 2018 wurde erneut eine Fläche am Ober-Olmer Wald durch das Schlossgymnasium Mainz aufgeforstet. Mehr dazu hier.

Afrikanische Schweinepest (ASP): Landkreise und Forstamt Rheinhessen üben Ernstfall

Am 05. & 06.11.2018 fand eine groß angelegte Übung statt, um für einen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest gewappnet zu sein. Beteiligt waren 4 Landkreise, das Forstamt Rheinhessen, Katastrophenschutz, Jäger, Bundeswehr, Landesfeuerwehrschule und Ministerium. Mehrere Pressevertreter berichteten.
Am Montag wurde ein Krisenstab in der Kreisverwaltung in Alzey eingerichtet, am Dienstag wurde im Vorholz ein eigens für die Übung verstecktes totes Wildschwein gesucht, geborgen und entsorgt.
Die Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten wurde geübt, Ausrüstung getestet, Abläufe simuliert. Für den Ernstfall eines Seuchenausbruchs konnten wichtige Erkenntnisse erlangt werden, um eine Ausbreitung der für Schweine tödlichen Krankheit einzudämmen.

www.kreis-alzey-worms.eu/verwaltung/aktuelles/meldungen/2018_11_07_8417384930_meldung.php

Hintergrundinformationen zur Afrikanischen Schweinepest erhalten Sie auf der Internetseite des Friedrich-Löffler-Instituts oder beim Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz.

Alzeyer Verbrauchertage 2018

Am 03. & 04. November fanden im Autohaus Bayer die 26. Alzeyer Verbrauchertage statt. Neben weiteren Direktvermarktern verkaufte das Forstamt Rheinhessen diverse Wildprodukte. Die Veranstaltung fand regen Zuspruch aus der Bevölkerung.

Wildfleisch erhalten Sie auch zu anderen Terminen direkt im Wildlädchen des Forstamtes.

Familientag auf der Zitadelle in Mainz, 21. Oktober 2018

Das Forstamt Rheinhessen beteiligte sich am 10. Familientag auf der Zitadelle in Mainz. Gemeinsam mit anderen Mitwirkenden (Zweckverband Lennebergwald, NatLab der Chemiker der Uni Mainz, Grüne Schule im Botanischen Garten der Uni, weitere Institute und Bildungseinrichtungen der Universität, Römisch Germanisches Zentralmuseum, Naturhistorisches Museum, Grün- und Umweltamt der Stadt Mainz, Haus der Kleinen Forscher, NABU und Feuerkünstler Ronald Stendke aus Budenheim) wurde ein "Best-of" der vergangenen neun Familientage vorgestellt. Es gab diverse Mitmach-Angebote, die bei schönstem Herbstwetter von rund 1.000 Besuchern, vorwiegend Familien mit Kindern, genutzt wurden. 

Das Forstamt präsentierte ein Durchforstungsspiel für Jung und Alt, bei dem man die Tätigkeit eines Försters nachvollziehen kann.

Übung der Freiwilligen Feuerwehr am 16. Oktober 2018

Ist was passiert? Das fragte sich mancher Waldbesucher angesichts des Aufgebots der Freiwilligen Feuerwehr der Verbandsgemeinde Nieder-Olm. Mit 5 Fahrzeugen und 10 Einsatzkräften rückten sie aber "nur" zu einer Übung an. Sinn der Übung war es, die Ortskenntnis im Wald aufzufrischen, die Zuwegung und Funktionstüchtigkeit der Hydranten zu überprüfen und verschiedene Techniken zu testen, um im Ernstfall eines Waldbrandes schnell handeln zu können. Nebenbei wurden diverse nach der langen Trockenheit ausgetrocknete Tümpel aufgefüllt, wovon auch die Tiere des Waldes profitieren.

Die Wetterredaktion des SWR-Fernsehens und die Allg. Zeitung berichteten.