Aktuelles

Stellenausschreibung Sachbearbeitung Forstamt Rheinhessen

Rheinland-Pfalz ist ein waldreiches Bundesland, in dem Landesforsten die hoheitliche Aufsicht über die Wälder obliegt. Wir bewirtschaften in unserem Landesbetrieb mit 44 Forstämtern rund 215.000 ha landeseigene Wälder. Für den Gemeinde- und Privatwald (zusammen ca. 612.000 ha) sind wir Berater und Dienstleister. Neben den Forstämtern betreiben wir unter anderem eine eigene Forschungseinrichtung, die Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft (FAWF), ein eigenes Bildungszentrum für die Aus- und Weiterbildung, das Forstliche Bildungszentrum in Hachenburg (FBZ) sowie ein Kompetenzzentrum Waldtechnik Landesforsten (KWL). Um die vielfältigen Aufgaben erfüllen zu können, benötigen wir qualifiziertes Personal.

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt ist im Forstamt Rheinhessen in Alzey die Stelle
einer Sachbearbeiterin/ eines Sachbearbeiters (m/w/d)
in Teilzeit mit einem Beschäftigungsgrad von 50 % zu besetzen.

Mit der Stelle sind im Wesentlichen alle im Bereich des Forstamtsgeschäftszimmers anfallenden Vorgänge verbunden.

Wir erwarten:
·        Erfolgreich abgeschlossene Ausbildung als Kauffrau/–mann für Büromanagement, Verwaltungsfachangestellte/r o. ä.
·        Gute EDV-Kenntnisse der gängigen Office-Anwendungen, Excel und Word
·        Eigenverantwortliches, zuverlässiges und sorgfältiges Arbeiten
·        Organisationsvermögen, Verantwortungsbereitschaft und Engagement
·        Kommunikationsfähigkeit, soziale Kompetenz, Belastbarkeit und Teamfähigkeit
·        Beherrschung der deutschen Sprache in Wort und Schrift

Wir bieten:
·         Kooperativen und teamorientierten Führungsstil
·         Kollegiale Arbeitsatmosphäre
·         Eine spannende Tätigkeit im Zusammenhang mit Wald und Forstwirtschaft

Die Eingruppierung erfolgt gemäß den Bestimmungen des TV-L zunächst in der Entgeltgruppe 5 mit Option der Eingruppierung in die Entgeltgruppe 6.

Bewerbungen schwerbehinderter Menschen werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt. Das Land Rheinland-Pfalz fördert aktiv die Gleichbehandlung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir wünschen uns daher ausdrücklich Bewerbungen aus allen Altersgruppen, unabhängig von Geschlecht, einer Behinderung, dem ethnischen Hintergrund, der Religion, Weltanschauung oder sexuellen Identität.

Erfahrungen, Kenntnisse und Fertigkeiten, die durch Familienarbeit oder ehrenamtliche Tätigkeit erworben wurden, werden bei der Beurteilung der Qualifikation im Rahmen des § 8 Abs. 1 des Landesgleichstellungsgesetzes berücksichtigt, sofern diese für die Stelle relevant sind.

Bitte senden Sie Ihre vollständige Bewerbung bevorzugt per Mail im PDF-Format (Anschreiben, Lebenslauf, alle relevanten Zeugnisse und Fortbildungsnachweise in deutscher Sprache) bis 03.02.2020 an bew.tvl(at)wald-rlp.de.

Schriftliche Bewerbungen richten Sie bitte an die Zentralstelle der Forstverwaltung, Le-Quartier- Hornbach 9 in 67433 Neustadt an der Weinstraße.

Rückfragen zum Aufgabengebiet beantwortet gerne Herr Wolfgang Vogt, Tel. 06731/996740, E-Mail: wolfgang.vogt(at)wald-rlp.de . Rückfragen zum Bewerbungsverfahren richten Sie bitte an Frau Diana Wetzler, Telefon 06321/6799-212 oder per Mail an bew.tvl(at)wald-rlp.de.

Hinweis: Die unverschlüsselte Übermittlung von E-Mails ermöglicht Dritten evtl. einen unberechtigten Zugriff, die Übertragung von Informationen kann technisch bedingt nicht sicher gewährleistet werden. Mit der Teilnahme an der Stellenausschreibung stimmen Sie der unverschlüsselten Übermittlung an die benannte E-Mailadresse zu. Diese Zustimmung kann jederzeit ohne Angaben von Gründen widerrufen werden.
Die Rückgabe einer schriftlichen Bewerbung erfolgt nur bei Übersendung eines ausreichend frankierten Umschlages. Eine datenschutzgerechte Vernichtung nach Abschluss des Auswahlverfahrens wird garantiert.
Bei Angabe einer E-Mail-Adresse erfolgt die gesamte Kommunikation ausschließlich auf elektronischem Wege. Kosten, die im Zusammenhang mit der Bewerbung entstehen, können grundsätzlich nicht erstattet werden.

Information nach § 13 Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)

Im Zusammenhang mit Ihrer Bewerbung verarbeitet die Zentralstelle der Forstverwaltung Daten von Ihnen. Mit diesem Datenschutzhinweis möchte die Zentralstelle der Forstverwaltung Sie nachstehend gem. § 13 DSGVO über die Verarbeitung Ihrer Daten informieren:
1.         Name und Kontaktdaten des für die Verarbeitung der personenbezogenen Daten Verantwortlichen: Zentralstelle der Forstverwaltung, Le Quartier Hornbach 9, 67433 Neustadt/Wstr.
2.         Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten: Zentralstelle der Forstverwaltung, Herr Carsten Schmalfuss, Le Quartier Hornbach 9, 67433 Neustadt/Wstr.
3.         Zweck der Verarbeitung: Durchführung des Stellenausschreibungsverfahrens.
4.         Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO
5.         Dauer der Speicherung der personenbezogenen Daten: Die Daten werden nur für die Dauer des Bewerbungsverfahrens gespeichert. Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben.

Sie haben folgende Rechte:
1.         Ein Recht auf Auskunft der von der ZdF verarbeiteten personenbezogenen Daten.
2.         Das Recht auf Berichtigung, sofern die Angaben nicht zutreffend sind. Unvollständige Daten können vervollständigt werden.
3.         Ein Recht auf Löschung der personenbezogenen Daten. Dieser Anspruch hängt aber davon ab, ob die Daten noch zur Erfüllung der Aufgaben benötigt werden.
4.         Ein Recht auf Einschränkung der Verarbeitung der Daten.
5.         Das Recht der Verarbeitung der Daten zu widersprechen.

Darüber hinaus haben Sie ein Beschwerderecht bei der zuständigen Datenschutzaufsichtsbehörde:

Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz
Prof. Dr. Dieter Kugelmann
Hintere Bleiche 34
55116 Mainz
Tel.: 06131-208-2449
Fax: 06131-208-2497
E-Mail: poststelle@datenschutz.RLP.de

Weitere Informationen zum Datenschutz stehen Ihnen auf unserer Homepage www.wald-RLP.de - Rubrik Datenschutz – zur Verfügung.

 

 

Pflanzaktion am 16. Dezember 2019

Wie jedes Jahr pflanzten Schüler mit Unterstützung des Forstamtes und der Firma Fielnmann Bäume am Rande des Ober-Olmer Waldes. Details und Bilder finden Sie hier.

Biotoppflege im Ober-Olmer Wald

Im Naturschutzgebiet Ober-Olmer Wald pflegten wir am 13. November mit engagierten Bürgern die Kopfweiden. Hierzu wurden die Triebe komplett abgeschnitten, um die Entwicklung Totholz- und Hohlraumreicher "Köpfe" anzuregen. Früher wurde die Weidenruten als Rohstoff für Körbe genutzt, heute gelten Kopfweiden als ökologisch hochwertige Lebensräume.

Danke an alle Helfer!

 

 

Pflanzen gegen den Klimawandel

Am Samstag, den 26.10.2019 pflanzten 17 Freiwillige von der Mainzer Initiative "Forstprojekt" mit uns im Vorholz über 300 junge Weißtannen, Buchen und Hainbuchen, um den Wald artenreicher und damit stabiler gegen den Klimawandel zu machen. Der vor Ort noch recht artenarme Douglasienwald ist damit um drei Baumarten reicher, die als Initialzündung die Wälder in Jahrzehnten mitgestalten werden. Gespannt sind wir auch auf das Ergebnis der Saat der Weißtannen, die im kommenden Frühjahr hoffentlich zahlreich keimen werden.

Danke an alle Helfer!!!

Alzeyer Verbrauchertage

Das Forstamt verkauft am 2. und 3. November bei den Alzeyer Verbrauchertagen im Autohaus Bayer Wildfleischprodukte aus heimischen Wäldern. Außerdem bieten viele weitere Erzeuger ihre Produkte aus regionaler Produktion an.
Weitere Infos finden sie hier.

Weihnachtsfeier für Firmen

In der Adventszeit bietet das Forstamt Rheinhessen interessierten Betrieben die Möglichkeit, am Ober-Olmer Forsthaus in waldiger Atmosphäre die betriebsinterne Weihnachtsfeier auszurichten. Dabei kann jeder Mitarbeiter seinen eigenen Weihnachtsbaum aussuchen. Für ein wohliges Ambiente mit Speiß und Trank ist selbstverständlich gesorgt.

Interesse? Details erfahren Sie vom Revierleiter Jürgen Koch!

Ein Leben für Holz und Jagd

44 Jahre und 6 Monate ist es her, als am 01. April 1975 ein junger Mitarbeiter am damaligen Forstamt Alzey seinen Dienst antrat. Ohne zu ahnen, dass er einer der wenigen Glücklichen sein würde, die ihr restliches Berufsleben bei ein und demselben Arbeitgeber verbringen dürfen. Die Mitarbeiter des Forstamtes wissen davon zu berichten: „Erzählt man, dass man am Forstamt arbeite, kommt immer dieselbe Frage: ´Is de Kern noch do?´“ Ab dem 1. Oktober lautet nun die Antwort leider „Nein“.
Hans-Wilhelm Kern, von manchen schlicht „de Willi“ genannt, war im Forstamt nicht wegzudenken. Forstamtsleiter Wolfgang Vogt würdigte seine Leistungen im Holzverkauf und Jagdbetrieb: „Unser Hans-Wilhelm Kern verband bei seiner Tätigkeit Talent und Leidenschaft“. Auf seine Initiative geht auch das Wildlädchen des Forstamtes zurück. Denn das anfallende Wildbret aus dem Jagdbetrieb wollte sinnvoll verwertet werden. Sein Verhandlungsgeschick, der stets respektvolle und wertschätzende Umgang mit dem Kunden und seine bodenständige Sicht auf die Dinge machten ihn zum geschätzten Vertreter des Forstamtes. Diese Eigenschaften halfen ihm auch in einem weiteren seiner vielen Betätigungsfelder – er war nebenbei 19 Jahre als Bürgermeister seiner Heimatgemeinde Nieder-Wiesen und auch sonst kommunalpolitisch aktiv. Im angrenzenden Revier Vorholz ging er schon in jungen Jahren mit zur Jagd, erlernte dort das jagdliche Handwerk und organisierte über Jahrzehnte erfolgreich den örtlichen Jagdbetrieb mit. Auch – wie so oft – nebenbei nahmen sich seine Frau Martina und er über viele Jahre verlassener oder verletzter Wildtiere an, u.a. auch zahlreicher Wildkatzenfindlinge, um sie später wieder auszuwildern.
Die Wertschätzung, die ihm zuteil wurde, konnte man an der Schar der Gäste erkennen. An seinem letzten Arbeitstag folgten über 50 Gäste seiner Einladung in eine Waldhütte im Vorholz. Von den aktiven Kollegen und der Familie über Ruheständler und Wegbegleiter bis hin zu altbekannten Holzkäufern, die z.T. schon als kleines Kind in Begleitung des Vaters bei ihm Holz einkauften. Alle waren gekommen.
Und so kam es, dass Hans-Wilhelm Kern schweren Herzens Abschied nehmen musste mit den Worten: „Ich gehe nicht mit einem lachenden und einem weinenden, sondern mit zwei weinenden Augen!“
Tröstlich: Es ist kein vollständiger Abschied. Es geht zwar einer, der große Lücken reißt und den man schon jetzt vermisst. Aber es bleiben seine Verbundenheit zum Wald und zu den Kollegen, seine kommunalpolitischen Aktivitäten im Orts- und Verbandsgemeinderat, er bleibt aktiver Jäger im Vorholz und er ist bereits seit Einweihung des Vorholzer RuheForstes ein wichtiger Mitarbeiter – über seinen Eintritt in den „Unruhestand“ hinaus. Danke Willi!

Bergwaldprojekt im Ober-Olmer Wald

In der 33. Kalenderwoche verbrachten 19 Freiwillige von Bergwaldprojekt e.V. ihren Urlaub schuftend im Ober-Olmer Wald. Die blühenden Heideflächen wurden von aufkommendem Baumbewuchs befreit. In den Mittelwäldern (eine historische Form der Waldbewirtschaftung) wurden kleine Bäume mit Handsägen entfernt, damit bestimmte lichtliebende Baumarten wie Eiche, Elsbeere und Feldahorn genügend Platz zum wachsen bekommen. Die Woche war eine großer Erfolg, für die Natur, die Artenvielfalt und damit für die Anpassung des Waldes an den Klimawandel.
Ein großes Dankeschön gebürt allen Beteiligten, vor allem den Ehrenamtlichen!!!

Waldferien für Kids im Vorholz

Mitte Juli verbrachten 15 Kinder eine Woche ihrer Ferien im Wald. Gemeinsame Ausflüge, Kochen, Spielen, Waldpädagogik, Feuer machen, Schnitzen und praktische Waldarbeit sorgten für glückliche Gesichter. Nebenbei wurden an mehreren Tagen etliche junge Eichen von den Kindern mit Handsägen freigestellt. Ein Beitrag zur Stabilisierung des Waldes und Erhöhung der Artenvielfalt.

Danke an alle Beteiligten!

Projektpartner: Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Forstamt Rheinhessen und Naturpädagogin Anja Stief

Bergwaldprojekt im Vorholz

Mitte Juli statteten 15 Freiwillige von "Bergwaldprojekt e.V." dem Vorholz einen Besuch ab. Gemeinsam durchforsteten wir 9 ha Waldfläche, immer auf der Suche nach Baumarten, die ohne Hilfe keine Chance gegen die dominante Buche hätten. Mit Erfolg: Rund 100 Bäume mehrerer Baumarten wurden freigestellt und können mehrere Jahre ohne weitere Hilfe wachsen. Mit Hilfe der Freiwilligen wächst hier nun ein vielfältiger Mischwald auf - als Mittel gegen den Klimawandel, denn Mischwälder sind viel widerstandsfähiger als Monokulturen. Danke an alle Freiwilligen!

Ferienspiele im Alzeyer Stadtwald

Anfang Juli fanden 150 Kinder des Jugend- und Kulturzentrums den Weg in den Stadtwald am Wartberg. Dort bereitete das Forstamt einen Parcour mit verschiedenen Stationen vor. Waldfunktionen, Tiere, Teamgeist, Geschicklichkeit, Sprungkraft und Sinne wurden spielerisch geschult. Alle 2 Jahre findet dieser Waldtag im Rahmen der Ferienspiele des JuKu statt. Die Aktion stand auch unter dem Motto "Wald bewegt".

Landesforsten in sozialen Medien

Landesforsten ist bereits seit längerem in den sozialen Medien aktiv. Ob Friday-Forest-Fact, Videoclips, Bilder oder einfach nur kurze Infos - besuchen Sie uns auch in den sozialen Medien.

NEU: Das Forstamt ist jetzt auch auf Facebook aktiv!

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Arbeitslosenselbsthilfe pflegt jungen Waldrand am Schlossberg bei Nieder-Wiesen

Schnell, gründlich, hochmotiviert!

Am Schlossberg im Waldgebiet Vorholz unterstützten Mitarbeiter des Wurzelwerks am Donnerstagmorgen das Forstamt Rheinhessen bei der Pflege eines jungen Waldrandes. Im Frühjahr wurde hier in Kooperation mit der unteren Naturschutzbehörde des Kreises und den Schülern der Gustav-Heinemann-Realschule plus und Fachoberschule Alzey mit Baumpflanzungen ein kleiner Waldrand neu angelegt. Dieser drohte nun von Gräsern, Kletten und anderen Pflanzenarten überwuchert zu werden. Nun können die gepflanzten Bäume bis nächstes Jahr ohne weitere Hilfe wachsen.
Die gemeinnützige Wurzelwerk GmbH unterstützt Menschen bei ihrer beruflichen, sozialen und kulturellen Integration. Die Unterstützung von Menschen im Arbeitslosengeld II-Bezug sowie von aus Ihren Heimatländern geflüchteten Menschen steht im Mittelpunkt ihres sozialen Handelns. In Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Alzey-Worms bietet das Wurzelwerk diesen Personen eine befristete gemeinnützige Beschäftigung unter realistischen Arbeitsbedingungen an. In diesem Rahmen lernen sie (wieder) ein festigendes Arbeitsumfeld und die dazugehörige Wertschätzung kennen.

Soziales Engagement trifft auf Naturschutz und gelebten Klimaschutz. Denn nicht zuletzt dient die Maßnahme der Stabilisierung unserer Wälder, die im Klimawandel vor einer ungewissen Zukunft stehen. Da gilt es, mit möglichst hoher Artenvielfalt den Wald zu stabilisieren. Zudem wurde die Maßnahme von der unteren Naturschutzbehörde auch als Ausgleich für Eingriffe in Natur und Landschaft anerkannt.

Erfolgreiches Waldfest an Pfingsten im Ober-Olmer Wald

Das Waldfest war bei bestem Wetter erfolgreich. Geschätzt über 1000 Besucher nutzten die Angebote an den beiden Feiertagen. Über 200 Teilnehmer bei den Exkursionen belohnten die Arbeit der Organisatoren. V.a. Familien mit Kindern waren an beiden Tagen sehr zahlreich vertreten.

Vielen Dank an alle Besucher für das rege Interesse!

Waldjugendspiele ein voller Erfolg

Rund 900 Kinder der 3. Schulklassen nahmen am 07. & 08. Mai 2019 bei den Wald-Jugendspielen im Lennebergwald bei Mainz teil.An insgesamt elf Stationen im Wald lösten die Klassen im Team spannende Rätsel, beantworteten Quizfragen oder zeigten, wie geschickt sie etwa einen Stapel Holz umsetzen können. Eine Försterin oder ein Förster von Landesforsten stellte dabei jeweils die Aufgabe und gab Tipps, wie’s besser klappt. Im Mittelpunkt stand das Thema „Wer wohnt im Wald?“Extrapunkte konnten die Kinder bei einer durch die Sparkassen dotierten Kreativ-Aufgabe sammeln: Aus Naturmaterialien, wie Zapfen, Zweigen oder Steinen sollten sie darstellen, wer im Wald wohnt.

Im Mittelpunkt steht wie jedes Jahr nicht der Wettbewerb, sondern ein gelungener Tag. Wenn die Kinder nach Hause kommen und erzählen, dass eine Nadel einer Douglasie leicht nach Orange riecht, dass man nie Tannenzapfen am Boden findet, sondern nur solche von Fichten und dass es Spaß gemacht hat, eine Borke genauer zu betrachten, dann haben alle gewonnen.

Die Forstleute zeigten den Schulklassen auch, wie der Wald unter dem Klimawandel leidet: So sind im Lennebergwald zahlreiche Bäume vertrocknet, weil es im vergangenen Jahr zu trocken war. Viele Altkiefern mussten gefällt werden, weil sie oft noch zusätzlich von Insekten befallen waren oder von Misteln geschwächt wurden.

Auch die Presse zeigte sich interessiert, z. B. besuchte uns der SWR.

Was passiert da eigentlich im Wald?

Das Forstamt Rheinhessen lud ein zu einer Führung im Vorholz. 28 interessierte Bürger folgten der Einladung und lauschten den Ausführungen von Revierleiter Gunnar Wolf. Wie ist die Geschichte des Vorholzes? Wie werden zu fällende Bäume ausgewählt? Was bedeuten die Markierungen im Wald? Diese und viele weitere Fragen konnten geklärt werden. "Jeder Baum, den wir fällen, wird aus einem bestimmten Grund gefällt", erläuterte der Revierleiter. Dabei spielt Sicherheit eine große Rolle. Für den Waldarbeiter, aber auch für den Waldbesucher. Absperrbanner werden angebracht, um die Spaziergänger aus dem Gefahrenbereich raus zu halten. Leider wurden in jüngerer Zeit Schnüre und Karabiner geklaut, in einem Nachbarrevier sogar während der Arbeitszeit! Das bedeutet ein hohes Risiko, wenn sich der Waldbesucher nicht mehr auf Absperrungen verlassen kann und in den Gefahrenbereich gerät. Joscha Erbes, am Forstamt zuständig für Öffentlichkeitsarbeit, erläuterte den Anwesenden einige ökologische Zusammenhänge. "Dieser hohle Baum eignet sich als Fledermausquartier, weshalb er weiß markiert ist und dauerhaft stehen bleibt!" Als Höhepunkt wurde von den Forstwirten Peter Mathäs und Mario Stock eine Eiche live vor den Augen der Besucher gefällt und dabei die Sicherheitsaspekte und Techniken erläutert. "Und was ist, wenn die Antenne kaputt geht?", lautete die Frage eines anwesenden Kindes bzgl. der Helmfunktechnik der Forstwirte. "Dann muss er ganz schnell eine neue Antenne besorgen, bevor er weiter arbeitet!" Zum Abschluss durfte sich jeder eine kleine Eichenstammscheibe mit nach Hause nehmen. Auf dem Rückweg wurde zudem noch eine spontane Sonderführung im Ruheforst angeboten, bei der man sich über die Bestattung im Wald informieren konnte.

 

Aufforstung durch Schlossgymnasium Mainz

Am 19. November 2018 wurde erneut eine Fläche am Ober-Olmer Wald durch das Schlossgymnasium Mainz aufgeforstet. Mehr dazu hier.

Afrikanische Schweinepest (ASP): Landkreise und Forstamt Rheinhessen üben Ernstfall

Am 05. & 06.11.2018 fand eine groß angelegte Übung statt, um für einen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest gewappnet zu sein. Beteiligt waren 4 Landkreise, das Forstamt Rheinhessen, Katastrophenschutz, Jäger, Bundeswehr, Landesfeuerwehrschule und Ministerium. Mehrere Pressevertreter berichteten.
Am Montag wurde ein Krisenstab in der Kreisverwaltung in Alzey eingerichtet, am Dienstag wurde im Vorholz ein eigens für die Übung verstecktes totes Wildschwein gesucht, geborgen und entsorgt.
Die Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten wurde geübt, Ausrüstung getestet, Abläufe simuliert. Für den Ernstfall eines Seuchenausbruchs konnten wichtige Erkenntnisse erlangt werden, um eine Ausbreitung der für Schweine tödlichen Krankheit einzudämmen.

www.kreis-alzey-worms.eu/verwaltung/aktuelles/meldungen/2018_11_07_8417384930_meldung.php

Hintergrundinformationen zur Afrikanischen Schweinepest erhalten Sie auf der Internetseite des Friedrich-Löffler-Instituts oder beim Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz.

Alzeyer Verbrauchertage 2018

Am 03. & 04. November fanden im Autohaus Bayer die 26. Alzeyer Verbrauchertage statt. Neben weiteren Direktvermarktern verkaufte das Forstamt Rheinhessen diverse Wildprodukte. Die Veranstaltung fand regen Zuspruch aus der Bevölkerung.

Wildfleisch erhalten Sie auch zu anderen Terminen direkt im Wildlädchen des Forstamtes.

Familientag auf der Zitadelle in Mainz, 21. Oktober 2018

Das Forstamt Rheinhessen beteiligte sich am 10. Familientag auf der Zitadelle in Mainz. Gemeinsam mit anderen Mitwirkenden (Zweckverband Lennebergwald, NatLab der Chemiker der Uni Mainz, Grüne Schule im Botanischen Garten der Uni, weitere Institute und Bildungseinrichtungen der Universität, Römisch Germanisches Zentralmuseum, Naturhistorisches Museum, Grün- und Umweltamt der Stadt Mainz, Haus der Kleinen Forscher, NABU und Feuerkünstler Ronald Stendke aus Budenheim) wurde ein "Best-of" der vergangenen neun Familientage vorgestellt. Es gab diverse Mitmach-Angebote, die bei schönstem Herbstwetter von rund 1.000 Besuchern, vorwiegend Familien mit Kindern, genutzt wurden. 

Das Forstamt präsentierte ein Durchforstungsspiel für Jung und Alt, bei dem man die Tätigkeit eines Försters nachvollziehen kann.

Übung der Freiwilligen Feuerwehr am 16. Oktober 2018

Ist was passiert? Das fragte sich mancher Waldbesucher angesichts des Aufgebots der Freiwilligen Feuerwehr der Verbandsgemeinde Nieder-Olm. Mit 5 Fahrzeugen und 10 Einsatzkräften rückten sie aber "nur" zu einer Übung an. Sinn der Übung war es, die Ortskenntnis im Wald aufzufrischen, die Zuwegung und Funktionstüchtigkeit der Hydranten zu überprüfen und verschiedene Techniken zu testen, um im Ernstfall eines Waldbrandes schnell handeln zu können. Nebenbei wurden diverse nach der langen Trockenheit ausgetrocknete Tümpel aufgefüllt, wovon auch die Tiere des Waldes profitieren.

Die Wetterredaktion des SWR-Fernsehens und die Allg. Zeitung berichteten.