Das Mittelrheinische oder Neuwieder Becken eröffnet einen geologisch interessanten Querschnitt durch die variskischen Gesteinsschichten. 
Das Grundgestein besteht aus Tonschiefer (Hunsrückschiefer), Grauwacke  (Sandsteinen) und Siltsteinen.

Durch die vulkanische Tätigkeit seit ca. 500000 Jahren entstanden rund um den Laacher See in der Osteifel ca. 45 Schlackenkegel, die hauptsächlich Basalte förderten und die unter-devonischen Schichten mehr oder minder überlagerten.

Vor ca. 13000 Jahren wurde dann durch den Ausbruch des Laacher See- Vulkans ein Großteil des Neuwieder Beckens mit z.T. meter-dicken Bims- und Tuffschichten überdeckt. Diese Bimsböden sind je nach Verwitterungszustand kiesig – sandig bis lehmig, hoch porös und wasserdurchlässig, während einzelne Bimskörnchen Wasser kapillar speichern können. Bodenart: überwiegend (Locker-) Braunerden mit mäßiger bis guter Basenversorgung.