Weihnachtsbaumverkauf 2003

Es weihnachtet im Land. Rheinland-Pfalz liefert die Rohstoffe für den Advent und das Fest: Über 40.000 rheinland-pfälzische Weihnachtsbäume jährlich verkauft die Landesforstverwaltung.

Hinzu kommen Tausende von Bäumen aus Gemeindewäldern und Privatanbau. Rund ein Drittel aller Bäume, die zu Weihnachten glänzen, sind in Rheinland-Pfalz gewachsen.

Wer sich für einen Weihnachtsbaum aus einheimischer Produktion entscheidet, sorgt sowohl für die Umwelt wie für ein Gelingen des Familienfestes: Denn die frisch geschlagenen Bäume nadeln nicht so schnell! Familien haben im Wald die Auswahl und können sich einvernehmlich ein Vorzeige-Exemplar sichern. Wer im Dezember seinen Baum in der Nähe kauft, kann sich über lange Haltbarkeit freuen.

Renner in der Publikumsgunst ist die Blaufichte. Fichte oder Rot-Tanne, Nordmannstanne, Serbische Fichte ("Omorika") und die ursprünglich aus dem Westen Amerikas stammende Edeltanne, die unter den Namen "Nobilis" oder "Procera" angeboten wird, liegen bei den Käufern ebenfalls weit vorn, gefolgt von der Waldkiefer, der Schwarzkiefer und der Douglasie. Sie alle werden entweder auf speziellen Weihnachtsbaumkulturen gezogen oder fallen bei der Pflege junger Wälder an. Etwa zehn Jahre dauert es, bis zum Beispiel eine Fichte herangewachsen ist für das Fest des Jahres.

Für die Waldbesitzer ist auch das Geschäft mit dem Tannengrün bedeutend, denn jeder hierfür geeignete Baum liefert über mehrere Jahre hinweg Schmuckreisig. Während in den vergangenen Jahren insbesondere Zweige der Edeltanne verlangt wurden, greifen derzeit die Käufer besonders gern zu Zweigen der Serbischen Fichte. Wer seinen Baum direkt beim Förster im Wald kauft, zahlt in diesem Jahr pro Meter zwischen 5 Euro für eine Fichte und bis zu 20 Euro für eine Edeltanne. Neben Weihnachtsbäumen gibt es dort für rund zwei Euro pro Kilo - übrigens nicht nur zur Weihnachtszeit - grüne Zweige für Adventsgestecke oder -kränze und festliche Dekorationen.

Weihnachtsbäume werden in den rheinland-pfälzischen Forstämtern ab Dezember verkauft. Informationen gibt es beim nächsten Forstamt. Viele Forstämter haben an den Adventswochenenden außerdem Aktionen vom Würstchen- und Glühweinstand bis zum Verkauf von Wildfleisch im Angebot. Nähere Informationen zu all diesen Veranstaltungen finden Sie in unserem Veranstaltungskalender Treffpunkt Wald. Dort haben Sie auch die Möglichkeit gezielt nach Weihnachtsbaumaktionen oder anderen Veranstaltungen in der Datenbank zu suchen.