Waldjugendspiele 2003 beendet

Unterricht im Wald macht Spaß - das zeigt die enorme Resonanz auf die 21. Waldjugendspiele in Rheinland-Pfalz. Jetzt ging die größte Jugend-Umweltveranstaltung im Land Rheinland-Pfalz mit Spielen in Adenau, Hachenburg und Winnweiler zuende.

Insgesamt haben sich 18.699 Schülerinnen und Schüler aus 835 Klassen an den Waldjugendspielen 2003 beteiligt. 81 Kinder kamen aus Luxemburg zu Besuch und 22 aus Frankreich. Um an den verschiedenen Standorten alle zu betreuen waren 961 Forstpaten und 823 Helfer im Einsatz.

"Der Wald ist ein wunderbarer Lernort, denn hier verbinden sich Wissensvermittlung und sinnliche Erfahrung der Natur", sagte Umweltministerin Margit Conrad. "Deshalb sind uns die Waldjugendspiele so wichtig und deshalb gibt es auch in den übrigen Monaten viele pädagogische Angebote im Wald." Ziel der Waldjugendspiele ist es, Verständnis für den Wald als Teil der natürlichen Umwelt zu wecken und ein positives Umweltbewusstsein aufzubauen. Bei einem "Unterrichtstag" im Wald galt es für die Teilnehmer naturkundliche Fragen zu beantworten oder sich bei sportlichen Wettkämpfen spielerisch zu messen. Zu lösen waren Aufgaben aus der Pflanzen- und Tierkunde, dem Natur- und Umweltschutz, der Forstwirtschaft und Jagd, sowie zum umweltgerechten Verhalten in der Natur. Die besten Klassen zeichnet der Sparkassen- und Giroverband aus, der mit den Sparkassen des Landes die Waldjugendspiele unterstützt. Parallel zu den Waldjugendspielen findet ein Malwettbewerb statt. Die schönsten Zeichnungen werden ausgestellt und prämiert.

Im Wald begleitet wurden die Klassen von Ihrem "Patenförster", der unterwegs Fragen zum Wald und der Forstwirtschaft beantwortete. Die Waldjugendspiele richten sich an Schülerinnen und Schüler der 3. und 7. Klassen aller Schularten. Veranstaltet werden sie von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Landesverband Rheinland-Pfalz in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Umwelt und Forsten, dem Ministerium für Bildung, Frauen und Jugend und den Landesforsten Rheinland-Pfalz. Organisiert werden die Waldjugendspiele von den Landesforsten und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald - Deutsche Waldjugend, welche die Spiele 1982 ins Leben rief. Kooperationspartner ist außerdem der Walderholungsverband Rhein-Nahe (WRN) in Bingen. Gefördert werden die Spiele weiterhin von der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz, sowie dem Landesjagdverband.

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