Pressearbeit bedeutet neue Perspektiven einzunehmen. © Markus Hoffmann

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Umweltministerin weiht größte rheinland-pfälzische Holzhackschnitzelheizung ein

In Wörth am Rhein steht die größte rheinland-pfälzische Holzhackschnitzelheizung. Das neue Holzheizwerk hat eine installierte Nennleistung von 1,5 Megawatt; angeschlossen sind ein Altenzentrum und eine Senioren-Wohnanlage, zwei Hochhäuser mit je 100 Wohnungen sowie verschiedene öffentliche Gebäude. Durch das neue Holzheizwerk können rund 320.000 Liter Heizöl und entsprechend 940 Tonnen CO 2 eingespart werden.

Umweltministerin Margit Conrad hat heute bei der Einweihung die Anlage als ?weiteren Meilenstein in Sachen Klimaschutz und regionaler Wertschöpfung? für Rheinland-Pfalz bezeichnet. Sie dankte der Pfalzwerke AG, die das Heizwerk betreibt, für ihr Engagement beim Einsatz von erneuerbaren Energien und bei der Steigerung der Energieeffizienz im Land. Die Nutzung von innovativen Energiequellen wie Fotovoltaik, Windkraft, Geothermie oder Biomasse sowie von neuen Technologien wie Wärmepumpen oder Brennstoffzellen bedeute den notwendigen Umbau der Energieversorgung, sagte Conrad. ?Nur so lassen sich unsere Klimaschutz-Ziele erreichen. Gleichzeitig holen wir auf diese Weise Arbeit und Einkommen ins Land, weil wir nicht nur auf Importe angewiesen sind.?

Die neue Holzhackschnitzelheizung kann einen Teil des Energiebedarfes decken. Nachhaltig und umweltfreundlich ist die Holzproduktion im - gemessen an der Fläche - waldreichsten Bundesland. Der Wald ist Lebensraum für Flora und Fauna und er bietet den Menschen Erholung. Gleichzeitig werden in rheinland-pfälzischen Wäldern jährlich mehr als vier Millionen Kubikmeter Holz produziert, das entspricht einem Wert von rund 200 Mio Euro.