Stamm- und Wertholzsubmission Mittelrhein-Mosel: Eichenpreis legt 14 % zu

Bei der am 18./20. Februar 2019 von Landesforsten Rheinland-Pfalz organisierten Stamm- und Wertholzsubmission wurden von 25 (24) Forstämtern rund 2.134 Fm (2.546 Fm) Laub- und Nadelholz auf zwei Lagerplätzen meistbietend zum Verkauf angeboten. Die Eiche war mit 89 % bzw. 1.897 Fm (TEi 1.595 Fm / Sei 302 Fm) am Angebot beteiligt.

Wie im Vorjahr haben 31 Firmen aus den Verwertungsbereichen Furnier, Fass- und Schneideholz, Holzhandel und Schreinerhandwerk Gebote abgegeben. Acht Gebote kamen aus dem Ausland, davon vier aus Frankreich.

Die verkaufte Eichenmenge von 1.888 Fm (2.227 Fm) wurde im Vergleich zum Vorjahr zu einem 14 % höheren Durchschnittspreis von 521 €/Fm (455 €/Fm) zugeschlagen. Von den angebotenen Eichen blieben nur knapp 10 Fm ohne Gebot. Alle Eichengebote wurden zugeschlagen.

Der Eschenpreis erreichte bei einer Verkaufsmenge von 124 Fm (111 Fm) mit 200 €/Fm exakt das Vorjahresniveau.

Von den angebotenen 28 Fm Kirsche, wurden 8 Fm beboten und zu einem Durchschnittspreis von 415 €/Fm verkauft.

Das Spitzengebot wurde mit 1.389 €/Fm für einen Bergahorn aus dem Forstamt Hillesheim abgegeben. Der Stamm erzielte mit dem Festgehalt von 3,1 Fm einen Netto-Verkaufserlös von 4.306 €.

Bei der Eiche wurde das Höchstgebot mit 1.317 €/Fm und einen Gesamterlös von 4.517 € für eine Traubeneiche aus dem Forstamt Lahnstein abgebeben. Der Spitzenerlös der Submission erzielte mit 4.719 € und einem Gebot von 1.229 €/Fm eine Traubeneiche aus dem Forstamt Boppard.

Die Verkäuferseite ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden und bedankt sich bei allen Bietern für das Interesse und die abgegebenen Gebote.

In Klammer sind die Vorjahreswerte vermerkt.