Waldnachrichten © stock.adobe.com / Anton

© stock.adobe.com / Anton

© stock.adobe.com / Anton

 

Pfälzer Eiche wieder sehr gefragt

Bei der Submission von Landesforsten Rheinland-Pfalz am 27./29.01.2020 wurden von vier Forstämtern rund 1.120 Fm (Vj.: 946 Fm) Eichenwertholz und ca. 15 Fm Esche (Vj.: 108 Fm Buntlaubholz) auf zwei Lagerplätzen meistbietend zum Verkauf angeboten.

Von 28 (Vj.: 27) Bietern aus den Verwertungsbereichen Furnier-, Fass- und Sägeholz wurden Gebote aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Luxemburg, Tschechien und Portugal abgegeben. Alle Höchstgebote wurden zugeschlagen. 43 Prozent der Verkaufsmenge ersteigerten französische Kunden. Eine Menge von 13 Fm, darunter ein Stamm Esche, blieb ohne Gebot. Die Eichen erzielten mit 789 €/Fm (Vj.: 737 €/Fm) einen um 7 % höheren Durchschnittserlös im Vergleich zum Vorjahr. Dies ist neben einer Mengenverschiebung vom Sägeholz- in den Furnierholzbereich vor allem den guten Erlösen im Fassholzbereich zu verdanken, der auf 738 € /Fm (Vj.: 706 €/Fm) angestiegen ist. Der Preis der Eschen blieb mit einem Durchschnittserlös von 185 €/Fm (Vj.: 184 €/Fm) stabil.

Das Höchstgebot von 3.380 €/Fm wurde für eine Traubeneiche aus dem Forstamt Johanniskreuz abgegeben. Diese „Braut“ erzielte den Spitzenerlös von 15.784 €. Die Verkäuferseite ist mit dem Ergebnis zufrieden und bedankt sich bei den Bietern für das Interesse und die abgegebenen Gebot.

Weitere Auswertungen