Pressearbeit bedeutet neue Perspektiven einzunehmen. © Markus Hoffmann

© Markus Hoffmann

© Markus Hoffmann

Landesforsten Rheinland-Pfalz - kompetenter Partner des Kommunalwaldes

"Forstpolitik in Rheinland-Pfalz ist in erster Linie Kommunalwaldpolitik", betonte Umweltstaatssekretär Hendrik Hering bei der Sitzung des gemeinsamen Forstausschusses "Deutscher Kommunalwald" des Deutschen Städte- und Gemeindebundes in Daun.

"Rheinland-Pfalz hat mit 47 Prozent den höchsten Kommunalwaldanteil in Deutschland und ist von kleinflächigen Waldbesitzstrukturen geprägt. Dies macht individuelle forstpolitische Lösungen im Land notwendig," so Staatssekretär Hering. In Rheinland-Pfalz besitzen fast 2000 Städte und Gemeinden Wald. Sich stetig ändernden Rahmenbedingungen insbesondere am Holzmarkt zwingen zu neuen Strukturen und zu Kooperation. Auf einem zunehmend globalisierten Holzmarkt stehen immer größere Holzunternehmen einer Vielzahl von kleinen und kleinsten Waldbesitzern gegenüber. Letztere werden kaum mehr als Marktpartner wahrgenommen. Einer Bündelung des Holzangebotes kommt daher eine existenzielle Bedeutung zu. Forstämter und Kommunen arbeiten daher bei der Bewirtschaftung ihres Waldes und der Vermarktung des Holzes eng zusammen.

Landesforsten Rheinland-Pfalz stelle sich den forstpolitischen Herausforderungen von morgen, indem bewährte Elemente beibehalten und Verbesserungspotentiale konsequent ausgeschöpft werden, machte Hering deutlich. "Durch zukunftsfähige, effiziente Verwaltungsstrukturen sowie eine auf die Bedürfnisse des Kommunalwaldes ausgerichtete Forstpolitik wird Landesforsten auch in Zukunft ein kompetenter und kundenorientierter Partner für die kommunalen Waldbesitzer bleiben." Über 90 Prozent der waldbesitzenden Städte und Gemeinden haben Landesforsten Rheinland-Pfalz beauftragt, für sie das Holz aus ihren Wäldern zu vermarkten. "Das zeigt: Die Kommunen, aber auch die Abnehmer sind mit den Leistungen von Landesforsten zufrieden", so Staatssekretär Hering. Die Kooperation Holzverkauf habe in Rheinland-Pfalz eine gute Tradition und stelle marktgerechte Holzangebote für die Industrie und damit deren Wettbewerbsfähigkeit sicher.

Landesforstverwaltungen als Anbieter von Dienstleistungen im Kommunalwald stehen nach Worten des Staatssekretärs vielfach unter dem Druck der angespannten Finanzlage öffentlicher Haushalte und haben Organisationsprozesse eingeleitet. Die Waldbesitzer beobachteten aufmerksam, welche Aufgaben und Leistungen ihre Landesforstverwaltungen in Zukunft noch erbringen werden.

"Die Umsetzung der Forststrukturreform trägt dazu bei, durch die Bildung größerer Forstamtseinheiten und die Verbesserung von Prozessen bei der Holzernte Kundenwünsche künftig schneller, kostengünstiger und qualitativ hochwertiger zu erfüllen," so Hering. Diese Vorteile kämen in Besonderheit den vielen waldbesitzenden Städten und Gemeinden zugute. Die Einführung der neuen Strukturen verlaufe planmäßig und zeige bereits erste Erfolge.