Waldnachrichten © stock.adobe.com / Anton

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Klimabedingte Waldschäden erfordern Mehrausgaben

Der Ministerrat hat in seiner Sitzung am 24.3.2020 den Nachtragshaushalt für das Haushaltsjahr 2020 und Soforthilfefonds für Bevölkerung und Wirtschaft in der Corona-Krise beschlossen. Zur Unterstützung bei der Bewältigung der extremen klimabedingten Waldschäden, u.a. durch den Borkenkäferbefall, wird Landesforsten mit rund 53 Millionen Euro mehr ausgestattet. Im Nachtragshaushalt sind Mehrausgaben von insgesamt rund 1 Milliarde Euro vorgesehen.

Umwelt- und Forstministerin Ulrike Höfken sagte: „Die Klimakrise, Dürre, Borkenkäfer und auch die aktuelle Corona-Krise führen den Haushalt von Landesforsten weiter in eine desolate Lage. Daher ist es jetzt zwingend erforderlich nachzusteuern. Nur wenn jetzt gehandelt wird und die Forstleute Schäden beseitigen und dafür sorgen, dass unsere Wälder gegenüber Dürre und Baumschädlingen durch naturnahe Mischwälder widerstandsfähiger werden, kann der Wald auch für künftige Generationen erhalten werden.“ Es gehe, so Höfken, darum, jetzt die Weichen für die Zukunft zu stellen. „Denn unsere Wälder brauchen wir alle: Als wichtiges Ökosystem, als Raum zur Erholung, als Lieferant des umweltfreundlichen Rohstoffes Holz, als Wirtschaftsbereich - und vor allem als Klimaschützer. Denn die rheinland-pfälzischen Wälder speichern rund ein Viertel des CO2-Ausstoßes unseres Bundeslandes. Und selbstverständlich müssen wir weiter am Klimaschutz arbeiten, um die Schäden zu mindern."

Mehr erfahren Sie in der Pressemeldung der Landesregierung.