Großer Wachstumsschub für den Gerolsteiner Zukunftswald

Natur- und Klimaschutz sowie ein schonender Umgang mit natürlichen Ressourcen sind Gerolsteiner als verantwortungsvollem und nachhaltig wirtschaftendem Unternehmen seit Jahrzehnten ein wichtiges Anliegen. Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Klimaprognosen setzt der Mineralbrunnen seine Kooperation mit den Landesforsten Rheinland-Pfalz fort. Mit dem Projekt „Zukunftswald“ engagiert sich das Unternehmen seit 2013 für den Erhalt und die Aufforstung von Mischwäldern, um dem Klimawandel entgegen zu wirken. Zudem leisten gesunde Wälder einen wesentlichen Beitrag für den Quell- und Ressourcenschutz in der Region. 2019 übernimmt Gerolsteiner die Kosten für weitere 12.900 Laubbaumsetzlinge, die derzeit im Staatswald des Reviers Mürlenbach Weißenseifen in ältere Nadelwälder gepflanzt werden. Die Pflanzungen dienen dem Ziel, langfristig Mischwälder mit hoher Stabilität gegen Umwelteinflüsse zu etablieren.

Nachhaltige Forstwirtschaft bedeutet, in langfristigen Zeiträumen zu denken und zu handeln: Waldbesitzer und Förster haben die Aufgabe und die Verantwortung, heute Baumarten auszuwählen, die in den nächsten 100 bis 200 Jahren die erwarteten Folgen der Klimaveränderung überstehen. Seit der erste Setzling 2013 in den „Gerolsteiner Zukunftswald“ gepflanzt wurde sind bislang etwa 45.000 Bergahorne, Edelkastanien, Traubeneichen, Wildkirschen, Weißtannen sowie Hainbuchen hinzugekommen. „Diese Baumarten kommen deutlich besser mit den prognostizierten Klimaveränderungen zurecht als Reinbestände aus Fichten oder Tannen,“ erklärt Revierleiter Michael Zander. „Wir bereiten durch die Aufforstung den Wald auf den Klimawandel vor und fördern zudem die botanische Vielfalt der Eifelregion.“

Klimastabiler Mischwald – ein Garant für sauberes Wasser

Mit der klimabeständigen Mischwaldkultur leisten die Projektpartner seit sechs Jahren einen essenziellen Beitrag zur nachhaltigen Erhaltung der Ressourcen Wald und Wasser. „Für das Naturprodukt Mineralwasser sind Wälder unerlässlich, denn sie sind die natürlichen Wasserfilter und -speicher,“ sagt Ulrich Rust, Geschäftsführer Technik und Logistik sowie verantwortlich für Nachhaltigkeit bei Gerolsteiner. „Für uns haben ein schonender Umgang mit den natürlichen Wasservorkommen in unserem Quellgebiet und damit der langfristige Schutz unseres kostbaren Produktes oberste Priorität:“ Die Grundwasser­neubildung ist unter Laub- und Mischwäldern beinahe doppelt so hoch, wie unter reinen Nadelwäldern, denn der Boden wirkt hier wie ein überdimensionierter Schwamm, der das Wasser optimal aufnehmen und speichern kann. „Der Zukunftswald aus Mischkulturen ermöglicht uns, zukünftigen Generationen eine anhaltend hohe und qualitativ-hochwertige Menge an Trinkwasser zu gewährleisten,“ erklärt Rust. „Ein gesundes und intaktes Ökosystem Wald bedeutet auch gesundes Wasser – und dafür werden wir uns auch weiterhin einsetzen.“