Pressearbeit bedeutet neue Perspektiven einzunehmen. © Markus Hoffmann

© Markus Hoffmann

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Am 08.08.20 04:15 - 05:00 Uhr auf 

phoenix: Kambodscha - Fluch und Segen des Monsun

In Kambodscha lässt der Monsun großartige Tier- und Pflanzenwelten entstehen, die gleichzeitig durch die Wassermassen gefährdet sind. Zwischen extremer Trockenheit und Überschwemmungen müssen alle Lebewesen Wege finden, um zu überleben. Wenn Trockenheit herrscht, bestimmt die Suche nach Wasserstellen ihr Dasein. Das Gedränge um das wenige Wasser wird zum Überlebenskampf; vor allem die schwächeren Tiere setzen für einige Tropfen vom kostbaren Nass ihr Leben aufs Spiel. Wenn der langersehnte Regen dann endlich fällt, überrollen Flutwellen das Land. Sie füllen die zahlreichen Wasserwege, die das Land wie Arterien versorgen. Dann schafft der Regen ein buntes Gemisch von Lebensräumen in einem Gebiet von 30.000 Quadratkilometern. Selten gewordene Raubtiere wie der Nebelparder schleichen darin durch den Dschungel. Es wachsen Pflanzen, die besondere Strategien entwickelt haben, um jeden Tropfen Wasser zu nutzen. In der Naturdokumentation über Kambodscha beobachtet die Kamera aus nächster Nähe, wie ein Kragenbär mit seiner höchst sensiblen Nase Nahrung findet und wie Kahlkopfgeier den natürlichen Kreislauf in Gang halten. Sie zeigt in faszinierenden Bildern Haubenlanguren, die sich elegant durch das oberste Stockwerk des Regenwaldes schwingen und sich auf ganz spezielle Art ernähren.

 

Am 08.08.20 05:00 - 05:45 Uhr auf 

phoenix: Malaysia - Garten Eden aus der Balance

Die Natur Malaysias verzaubert mit imposanten Bergketten, atemberaubenden Wäldern und unermesslichem Artenreichtum. In jedem Winkel behauptet sich das Leben in wunderbaren, bizarren Formen. Der Blick hinter das Geheimnis dieser Vielfalt zeigt unter anderem, wie sich in dem feuchtheißen Klima extrem unterschiedliche Lebensräume entfalten, und bietet gleichzeitig großartige Bilder von den seltenen Tieren, die dort leben und ums Überleben ringen. Die Dokumentation thematisiert den täglichen Kampf ums Dasein genauso wie die Schönheit der tropischen Fauna.

 

Am 08.08.20 05:30 - 06:15 Uhr auf 

ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Australien

Der Kontinent Australien, der auch Landmassen des heutigen Ozeaniens umfasst, driftete vor Millionen Jahren nach Norden in die Isolation. Hier leben die sonderbarsten und prächtigsten Tiere, getrennt vom Rest der Welt. Im Norden dieses Inselkontinents liegt Daintree, einer der ältesten tropischen Wälder der Erde. Hier ist das Rückzugsgebiet eines Boten aus der Dinosaurier-Zeit, des Kasuars. Dieser Laufvogel wird bis zu 1,80 Meter groß und gilt als stark gefährdet.

 

Am 08.08.20 05:45 - 06:30 Uhr auf 

phoenix: Thailand - Apotheke der Tiere

In Thailands Flora und Fauna treffen Extreme aufeinander. Dort sind Tiere und Pflanzen Bedingungen ausgesetzt, die das Überleben zum täglichen Kampf machen. Der Film porträtiert einen Hotspot der Artenvielfalt, in dem zahlreiche Heilpflanzen vorkommen, die sowohl die Menschen als auch die Tiere zu nutzen wissen. Unterschiedliche Lebenswelten stehen in krassem Kontrast zueinander. Die Dokumentation enthüllt unter anderem das Geheimnis von Thailands Tieren, die immer wieder Wege finden, den ständigen Gefahren zu trotzen. Die Vegetation Thailands ist mit ihren vielen Heilpflanzen wie eine Apotheke für die Tiere.

 

Am 08.08.20 06:15 - 07:15 Uhr auf 

ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Afrika

Afrika ist der Kontinent der großen Wildtiere. Noch – denn auch dort steht die Natur vor extremen Herausforderungen. Für die Tiere Afrikas ist die größte Bedrohung der Mensch. In der Natur haben sie ihre eigenen Strategien.

 

Am 08.08.20 06:30 - 07:15 Uhr auf 

phoenix: Vietnam - Phoenix aus der Asche

Fast wie durch ein Wunder haben verschwunden geglaubte Tiere in Höhlen die Wirren des Krieges in Vietnam überstanden. Unter den Pflanzen ist der Bambus der größte Überlebenskünstler. Vor nicht einmal 50 Jahren sah es in diesem geschundenen Land noch ganz anders aus. Über ein Jahrzehnt lang, als der Kampf zwischen den Menschen zu einem Krieg gegen die Natur wurde, verschwanden große Waldflächen Vietnams unter anderem durch den Einsatz des Entlaubungsmittels Agent Orange. Die Verwüstung war so massiv, dass die Begriffe "Naturkrieg" und "Umweltzerstörung" die Region prägten. Die Dokumentation zeigt, wie die Natur Vietnams es geschafft hat, die schrecklichen Folgen eines Krieges zu überwinden.

 

Am 08.08.20 07:15 - 08:00 Uhr auf 

ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Europa

Europa ist Heimat für über 700 Millionen Menschen. Dennoch offenbart dieser überfüllte Kontinent eine unerwartete Tierwelt in den verbliebenen Rückzugsgebieten. In Gibraltar lebt Europas einziger Primat, und Wiens Friedhöfe sind fest in der Hand des Hamsters. Der Kontinent Europa ist von seinen menschlichen Bewohnern massiv verwandelt worden. Die Tiere haben auf die Beschneidung ihrer Lebensräume mit Einfallsreichtum reagiert.

 

Am 08.08.20 07:15 - 08:15 Uhr auf 

hr: Nationalparks - Was sind sie wert?

Sie gelten als das Nationale Naturerbe Deutschlands: Nationalparks, wie das Niedersächsische Wattenmeer, der Kreidefelsen auf Rügen oder der Alpennationalpark Berchtesgaden. Naturnahe, weite Wälder und unverbaute Flusslandschaften sind nicht nur Rückzugsorte für Tiere und Pflanzen, deren Lebensraum zunehmend bedroht ist. Nationalparks sind auch für die Menschen wichtig, als Erholungsgebiete, als wirtschaftlicher Faktor im Standortwettbewerb der Regionen und nicht zuletzt als Raum, in dem sich unberührte Natur erforschen lässt. Planet Wissen zeigt, was einen Nationalpark ausmacht und wie man unberührte Natur wiederherstellt.

 

Am 08.08.20 08:00 - 08:40 Uhr auf 

ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Nordamerika

Nordamerika ist der Kontinent des Wandels, auf dem Pioniere der Tierwelt das Beste aus überraschenden Chancen und wechselnden Angeboten machen. Nordamerika ist geprägt von Wetterextremen. Tornados donnern über die Prärie, arktische Luft fegt bis zu den südlichen Sümpfen. Luchse durchstreifen im Winter das verschneite Yukon-Territorium, Floridas Seekühe suchen heiße Quellen, um der Kälte zu entkommen. Nordamerika ist wie kein anderer Kontinent von extremen Wetterbedingungen und saisonalen Veränderungen geprägt.

 

Am 08.08.20 09:30 - 10:00 Uhr auf 

BR: Wasserschweine - die Badenixen vom Pantanal

In Brasilien werden sie "Capybara - Herr der Gräser" genannt, denn Wasserschweine trifft man hauptsächlich im Grasland vom Pantanal an, dem größten Feuchtschutzgebiet Südamerikas mitten im Herzen von Brasilien. Zwar sind die geselligen Nager heute vor der Jagd durch Menschen geschützt, aber im wilden Pantanal müssen sie mit anderen Gefahren leben. Riesenschlange, Kaiman und der selten gewordene Jaguar sind dort die Hauptfeinde der Wasserschweine. Auch der Waldfuchs verschmäht den Nachwuchs nicht. Wer Glück hat und einen Angriff überlebt, kann seine Wunden im Familienverband heilen lassen, denn die Capybara leben in festen Gruppen. Die Alttiere der Gruppe schützen die Kleinen mit allen Kräften. Im Süden Brasiliens hat ein engagierter Artenschützer eine Art Arche Noah für Wasserschweine finanziert. Findlinge aller Art werden dort von der Umweltbehörde abgeliefert.

 

Am 08.08.20 14:15 - 15:00 Uhr auf 

ZDFinfo: Indonesien - ungezähmt (1/5)

Indonesien ist der größte Inselstaat der Welt. Die über 17 000 Inseln liegen in einem weiten Bogen zwischen Pazifik und Indischem Ozean entlang des Äquators. In seinen tropischen Gewässern und unberührten Regenwäldern haben sich faszinierende Lebensgemeinschaften gebildet. Tiere und Pflanzen sind teils mit asiatischen, teils mit australischen Arten verwandt, da noch vor 10 000 Jahren aufgrund eines niedrigeren Wasserspiegels die Inseln zum Festland gehörten.
(Teile 2 bis 5 direkt im Anschluss, bis 18.00 Uhr, Wdh. kommende Nacht 0.00-3.45 Uhr)

 

Am 08.08.20 14:25 - 15:10 Uhr auf 

hr: Wildes Bayern - Bayerischer Wald

Als sich in den 1980er-Jahren im Nationalpark Bayerischer Wald der Borkenkäfer außergewöhnlich stark vermehrte und die Nationalparkverwaltung eine Bekämpfung bewusst unterließ, hatte das weitreichende Folgen. Binnen weniger Jahre starben mehrere Tausend Hektar alter, ehemals wirtschaftlich genutzter Fichtenbestände in den Hochlagen ab. Vom Ende des Waldes war die Rede, vom "größten Waldfriedhof" Mitteleuropas" und vom Ruin der Tourismusregionen Bayerischer Wald. Aber aus dem Werk der Borkenkäfer wuchs ein neuer Wald heran, vielgestaltiger und bunter, als es der vorherige Wirtschaftswald je war. Knapp 30 Jahre nach dem Borkenkäferbefall zeigt sich der Erfolg der Nationalpark-Idee "Natur Natur sein lassen". Der "katastrophenartige" Zusammenbruch der alten Fichten war ein Anstoß zur Entwicklung in Richtung "Urwald". Und natürlich hatte die Veränderung des Lebensraumes auch erhebliche Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt. So profitieren zahlreiche, lichthungrige und Wärme liebende Organismen von dieser Entwicklung: Zu ihnen zählen Pflanzen und Tiere, die alles verwerten können, was von den toten Bäumen übrig bleibt, wie Käfer, Schmetterlinge, Flechten und Moose. Der aufwändig gedrehte Film von Jürgen Eichinger zeigt, wie es im einstigen Wirtschaftswald zur "Katastrophe" kam und wie daraus heute der "Urwald von morgen" heranwächst, wie perfekt hier Werden, Wachsen und Vergehen ineinander greifen und warum der Borkenkäfer nicht zum Totengräber, sondern zum Geburtshelfer wurde.
(Wdh. übermorgen 10.35-11.20 Uhr)

 

Am 08.08.20 16:15 - 17:00 Uhr auf 

BR: Wildes Kanada - Die endlose Weite

Von den magischen Regenwäldern der Pazifikküste zu den majestätischen Gipfeln der Rocky Mountains, vom endlosen Grasmeer der Prärie zu den Eisfeldern der Arktis - das riesige Kanada mit seinen vielen, höchst unterschiedlichen Lebensräumen ist eine Welt für sich. Die Landschaft im Herzen Kanadas ist geprägt von dichten Wäldern, unzähligen Seen und scheinbar grenzenlosem Grasland. Die Prärie ist Heimat und Lebensraum des wohl markantesten Tiers in Nordamerika: des Bisons. Einst bevölkerten diese mächtigen Büffel die Prärie zu Millionen.

 

Am 08.08.20 18:10 - 19:10 Uhr auf 

ServusTV: Planet Erde - Das Leben bahnt sich seinen Weg

Immer wieder kam es auf unserem Planeten zu Naturkatastrophen, die nur wenige Spezies überlebten. Wie kam es zu diesem Massensterben? Und wie konnten manche Lebewesen überleben? Derzeit befindet sich die Erde am Anfang eines von Menschen hervorgerufenen erneuten Massensterbens. Was kann der Mensch aus der Vergangenheit für die Zukunft unseres Planeten lernen?

 

Am 08.08.20 19:15 - 20:15 Uhr auf 

D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Eine echte Männerhöhle

In dieser Folge konstruieren die Baumhaus-Profis in fünfeinhalb Metern Höhe eine 90 Quadratmeter große „Männerhöhle“ und damit ihr größtes Baumhaus aller Zeiten. Ein Farmer aus Texas will dort für sich und seinen Enkel eine frauenfreie Zone einrichten, die natürlich standesgemäß verteidigt werden muss.
Eine riesengroße Veranda bietet daher nicht nur Platz für ein feudales Barbecue. Bewegliche Wasserkanonen sorgen zudem dafür, dass weibliche Überfälle rechtzeitig abgewehrt werden können.

 

Am 08.08.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 

phoenix: Magie der Jahreszeiten (1/4)

Unterschiedliche Jahreszeiten prägen das Leben auf unserem Planeten. Ihr immerwährender Zyklus bestimmt das Leben von Pflanzen und Tieren, bringt neue Chancen und Gefahren. Der Frühling ist die Zeit des Neubeginns, des Werdens und Wachsens. In den Bergen Alaskas erwachen Bären aus der Winterruhe. Die Jungen wurden in einer Höhle tief unter Schnee verdeckt geboren und sehen die Welt draußen jetzt zum ersten Mal.
(Teile 2 bis 4 direkt im Anschluss, bis 23.15, Wdh. morgen 17.00-20.00 Uhr)

 

Am 09.08.20 08:30 - 09:10 Uhr auf 

ZDFneo: Vietnam – Zerbrechliche Schönheit

Vietnam ist ein Arten-Hotspot. Immer wieder lassen sich in der Region, die bis in die 1980er-Jahre Wissenschaftlern nicht zugänglich war, neue Tierarten entdecken, etwa 2005 die Laotische Felsenratte, die man bis dato für ausgestorben hielt, oder 2010 den Nördlichen Gelbwangen-Schopfgibbon. Der Regenwald Vietnams ist rund 50 Millionen Jahre alt und gehört damit zu den ältesten der Erde. In dieser langen Zeit konnten sich hier unzählige Arten und eigentümliche Anpassungen entwickeln. Da das Klima die gesamte Zeit über recht konstant war, konnte sich die Natur Vietnams über einen sehr langen Zeitraum ungestört entfalten.

 

Am 09.08.20 09:10 - 09:55 Uhr auf 

ZDFneo: Kongo – Ein Fluss, zwei Welten

Im Norden des Kongobeckens herrschen Kampf und Gewalt: Schimpansen sind angriffslustige Jäger, sie verteidigen ihre Reviere mit allen Mitteln, töten ihre Artgenossen und fressen sie manchmal auch. Schimpansen und Menschen haben gemeinsame Vorfahren und zu 98 Prozent übereinstimmende Gene. Doch eine andere Art ist uns ebenso nah verwandt und den Schimpansen zum Verwechseln ähnlich: Bonobos.

 

Am 09.08.20 11:25 - 12:10 Uhr auf 

3sat: Der erste Winter - Wie Tierkinder die Kälte meistern

In den eisigen Landstrichen der Arktis und Antarktis kann die Temperatur bis auf minus 80 Grad fallen. Ein unwirtlicher und gefährlicher Lebensraum. Doch einige Tiere fühlen sich dort heimisch. Sie haben gelernt, dem Frost und den eisigen Winden zu widerstehen. Schwierig wird es aber, wenn diese Tiere Nachwuchs bekommen. Denn der ist zuerst einmal so verletzlich und hilflos, wie Jungtiere in viel wärmeren Regionen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. In nur wenigen Monaten müssen die Jungen so kräftig sein, dass sie den gewaltigen Herausforderungen eines arktischen oder antarktischen Winters trotzen können.

 

Am 09.08.20 12:00 - 12:45 Uhr auf 

BR: Turmfalken - Unsichtbare Nachbarn

Ein Turmfalken-Paar bezieht im Frühling einen außergewöhnlichen Brutplatz inmitten einer Großstadt. Die Partnerschaft wirkt vorerst harmonisch, doch bald wendet sich das Blatt. Leander Khil und Mario Kreuzer haben eine schicksalshafte Brutsaison in der Stadt mit der Kamera verfolgt und stellen eindrucksvoll das Leben der häufigsten Falkenart Europas vor.
(Wdh. morgen 10.25-11.10 Uhr)

 

Am 09.08.20 12:10 - 12:55 Uhr auf 

3sat: Bären, Trapper, Bisons - Winter in Yellowstone

Bären, Trapper und Bisons kennt man im Allgemeinen nur aus Wildwestfilmen. Aber sie haben überlebt in einer Landschaft, die lange ein "weißer Fleck" auf der Landkarte war: Yellowstone. Ein Ort der Extreme - besonders im Winter. Gelegen auf einem der größten Vulkane der Erde, der sich in Form von Schlammlöchern und Geysiren den Weg nach oben bahnt. Wo seine Hitze auf die klirrende Kälte des nordamerikanischen Winters trifft, entstehen bizarre Eisformationen. Hier sieht man Bisons, Wölfe, Bären - Erlebnisse, die berühren und besinnlich stimmen. Winter in Yellowstone - wie geschaffen für ein besonderes Weihnachtsfest.

 

Am 09.08.20 17:00 - 18:00 Uhr auf 

ServusTV: Dehesa - Spaniens Serengeti

Im Süden Europas befindet sich einer der einzigartigsten Wälder der Welt: die „Dehesa“. Es ist die Bezeichnung für beweidete Eichenhaine im Südwesten Spaniens und Portugals. Sie zählen zu den artenreichsten Gebieten der Erde. Adler, Luchse und Mungos haben hier ihr Revier, aber auch winzige Jäger wie die Krabbenspinne, die in den farbenprächtigen Blumenwiesen ein ideales Versteck findet um ihrer Beute aufzulauern.

 

Am 09.08.20 17:30 - 18:00 Uhr auf 

tagesschau24: Wer rettet die Wiesen für Schmetterling & CO.?

"Unsere Wiesen, unsere artenreichen Wiesen, gehen uns weg wie Wasser zwischen den Händen," sagt Jürgen Feder. Mit seiner Leidenschaft für Wildpflanzen kämpft der "Extrembotaniker", wie er sich selbst nennt, auf spezielle Weise für Artenvielfalt. Ihm entgeht kein Mauerblümchen - weder am Rand der Schnellstraße, noch auf der bedrohten Magergraswiese. Sein Credo: "Man muss nur hingucken! Wir müssen wieder lernen, auf die Natur zu hören." Die wilden Wiesen und ihre Vielfalt sind Nahrungsquelle für Schmetterlinge und Insekten - ohne Wiesen verschwinden auch die Schmetterlinge.
(Wdh. kommende Nacht 3.30-4.00 Uhr)

 

Am 09.08.20 22:00 - 22:45 Uhr auf 

mdr: Wie geht es unseren Insekten?

Eintagsfliegen, Gespenstschrecken, Libellen, Käfer, Schmetterlinge, aber auch Wanzen und Läuse: Insekten sind die artenreichste Klasse in der Tierwelt. Sie bestäuben Pflanzen, sichern deren Fortexistenz, aber auch unser Überleben. Insekten sind Nahrung für viele andere Tiere. Zudem recyceln sie Abgestorbenes und erweisen der Natur damit überlebenswichtige Dienste. Insekten halten also den Kreislauf des Lebens in Gang.
75% weniger Insekten in Deutschland als vor dreißig Jahren - dieser Befund hat 2017 die Bevölkerung, die Politik und die Wissenschaft erschüttert. Wo sind sie hin?

 

Am 10.08.20 09:50 - 10:20 Uhr auf 

3sat: Kostbarkeiten im Nebelwald - Von Brillenbären und Kolibris

Nur wenige Sonnenstrahlen durchdringen die moosverhangenen Nebelwälder an den Abhängen der Anden. Kolibris sammeln Nektar von Orchideen, und Brillenbären durchforsten das Unterholz. Die Dokumentation zeigt das Heranwachsen von drei jungen Bären, beschreibt die Flora und Fauna der Anden-Wälder und stellt die Tsáchila vor, einen der wenigen kleinen Indianerstämme, die dem Wüten der spanischen Konquistadoren entkommen konnten.

 

Am 10.08.20 13:50 - 14:35 Uhr auf 

3sat: Europas Urwälder - Bialowieza - Heimat der Wisente

Unberührt und geheimnisvoll erstreckt sich im Nordosten Polens der Urwald von Bialowieza, ein ausgedehntes Waldgebiet mit jahrhundertealten Baumriesen. Es lässt erahnen, wie Europa vor Jahrtausenden ausgesehen hat, als der Großteil des Kontinents von Mischwäldern bedeckt war. Der letzte Tiefland-Urwald Europas ist auch die Heimat des größten europäischen Landsäugetiers, des Wisents. Mehrere Hundert der fast ausgestorbenen "Könige des Urwalds" leben dort in freier Wildbahn.

 

Am 10.08.20 14:35 - 15:20 Uhr auf 

3sat: Europas Urwälder - Wilde Karpaten

Entlang der rumänischen Karpaten, wo sich zahlreiche Sagen um den Grafen Dracula ranken, erstreckt sich der größte Buchen-Urwald Europas. Bis heute sind dort Wölfe und Bären zu Hause. In Zentraleuropa sind nur wenige ursprüngliche Waldgebiete - meist in schwer zugänglichen Bergregionen - von der Abholzung verschont geblieben. Dort gibt es Bäume, die bis zu 45 Meter hoch in den Himmel ragen und geschätzte 400 Jahre alt sind.

 

Am 10.08.20 15:20 - 16:00 Uhr auf 

3sat: Europas Urwälder - La Gomeras Nebelwald

Die Kanareninsel La Gomera besitzt einen einzigartigen dichten Lorbeerwald, der "Monteverde" genannt wird. Er ist ein Relikt der subtropischen Urwälder.Das Besondere am Monteverde ist sein reicher Wasserhaushalt. Auch seine abgeschiedene Lage macht den Nebelwald einzigartig. Die Kanarischen Inseln gelten als "Micro-Hotspot": Dort kommen besonders viele seltene Pflanzen und wirbellose Kleintiere vor.

 

Am 10.08.20 16:00 - 16:45 Uhr auf 

3sat: Europas Urwälder - Unberührtes Lappland

Am Polarkreis, im schwedischen Teil Lapplands, befindet sich der Muddus-Nationalpark, Heimat von Rentieren, Elchen, Braunbären, seltenen Vögeln und der ältesten Kiefer Schwedens. Es gibt sie noch, die letzten grünen Paradiese Europas - ursprüngliche Wälder, die noch nicht von Menschen verändert wurden. Die Dokumentation lädt zu einer Entdeckungsreise im hohen Norden ein.

 

Am 10.08.20 16:05 - 17:00 Uhr auf 

arte: West-Papua - Mein Jahr bei den Korowai (1/3)

Der britische Schriftsteller und Abenteurer Will Millard verbrachte viel Zeit mit den Korowai, einer indigenen Bevölkerungsgruppe in Papua-Neuguinea, die bis in die 1970er Jahre keinen Kontakt zur Außenwelt hatte, und wurde Zeuge des Untergangs einer der letzten Jäger- und Sammlergemeinschaften der Erde. Nach einem sechsstündigen Fußmarsch zum Basislager im Wald trifft Will Millard auf Markus und seine Familie, die in einem Baumhaus in zehn Meter Höhe leben. Markus will ihm auch Haup und Halap vorstellen, die mit ihrem Adoptivsohn und dessen Familie ebenfalls fern aller Zivilisation leben.

 

Am 10.08.20 16:45 - 17:30 Uhr auf 

3sat: Europas Urwälder - Bayerns neue Wildnis

Die Wildnis kehrt zurück in den Bayerischen Wald. In einem außergewöhnlichen Experiment entsteht dort ein "neuer" Urwald: Seit gut 40 Jahren wird die Natur sich selbst überlassen. Der Mensch greift nicht ein - auch nicht in extremen Situationen. Mit verblüffenden Erfolgen: Auf den 243 Quadratkilometern Nationalparkwald jagt seit einigen Jahren wieder der Luchs, Europas einzige Großkatze.

 

Am 10.08.20 18:00 - 19:00 Uhr auf 

ServusTV: Tiere und ihr Erfolgsgeheimnis - Opportunisten

Füchse haben es geschafft, sich weit auf der Erde zu verbreiten - von der Wüste bis an den Polarkreis. Das Erfolgsgeheimnis des flinken Vierbeiners: Er ist Meister der Anpassung. Dabei helfen ihm seine Intelligenz und seine scharfen Sinne. So ist er sowohl tagsüber als auch in der Dunkelheit ein geschickter Jäger, dem keine Beute entgeht. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, warum das so ist - und was der Fuchs seinen Verwandten wie Hunden oder Wölfen voraus hat.

 

Am 10.08.20 18:15 - 19:00 Uhr auf 

3sat: Slowakische Nationalparks - Muranska planina

Der Nationalpark Muranska planina gilt als unbekanntes Naturjuwel in der Slowakei und liegt in der Mitte des Landes. Er verzaubert mit unberührten Wäldern und traditioneller Lebensweise. Dort liegt das Zentrum slowakischer Folklore. Jedes Dorf ist stolz auf seine eigenen Trachten, Lieder und Tänze. Hirtenkult und rituelle Feste bringen die Menschen in der dünn besiedelten Region zusammen. Zur traditionellen Lebensweise im Einklang mit der Natur gehören auch halbwilde Pferde, Esel und Schafe, die auf Bergwiesen weiden und im Nationalpark für eine hohe Artenvielfalt sorgen.
(Wdh. morgen 11.00-11.45 Uhr)

 

Am 10.08.20 18:45 - 19:15 Uhr auf 

ZDFinfo: Klima im Wandel - Keiner stirbt für sich allein

Während der Mensch noch debattiert, ist die Natur schon mittendrin: im Wandel durch den Klimawandel. Und die Folgen sieht man nicht nur in der Arktis, sondern auch direkt vor der Haustür. Der Faktor Klima ist entscheidend im Spiel des Lebens. Ändert er sich, werden die Karten neu gemischt. Doch wer verliert, wer gewinnt - und wo steht der Mensch? Harald Lesch geht dieser Frage nach und zeigt, warum keiner für sich allein stirbt.

 

Am 10.08.20 19:15 - 19:45 Uhr auf 

ZDFinfo: Wie viel Grün braucht der Blaue Planet?

Da sind wir auf dem Holzweg: Weltweit Bäume pflanzen, und schon ist das Klima gerettet. Eine schöne Vision, doch so einfach ist es leider nicht. Forscher gewinnen neue Erkenntnisse über den „Klimaretter“ Wald: So kann manch gut gemeinte Baumpflanz-Aktion sich am Ende als Nullnummer und sogar kontraproduktiv erweisen.
Harald Lesch zeigt, wo welches Grün dem Blauen Planeten tatsächlich hilft.

 

Am 10.08.20 19:45 - 20:15 Uhr auf 

ZDFinfo: Dürre Zeiten - Der Kampf ums Wasser

Niedrigpegel in Stauseen, versiegende Grundwasserspeicher, verdorrte Ernten. Die Jahre 2018 und 2019 waren bei uns viel zu trocken. Ein drittes Dürrejahr in Folge hätte dramatische Folgen. Teile Deutschlands werden bereits jetzt als akut gefährdet eingestuft. Das Ringen um die Ressource Wasser hat vielerorts schon begonnen.
Harald Lesch zeigt, wie es um unser Wasser steht und wie sich der Kampf ums „Blaue Gold“ vielleicht doch noch gewinnen lässt. Experten sind sich sicher, dass wir auch in Zukunft mit Dürrezeiten in Deutschland rechnen müssen. Eine entscheidende Rolle spielt der Klimawandel: Es wird wärmer und trockener.
(Wdh. übermorgen 13.00-13.30 Uhr)

 

Am 10.08.20 20:15 - 21:15 Uhr auf 

ServusTV: Tierisch Wohnen - Die Lage

Zuflucht, Wetterschutz, ein sicheres Heim für den Nachwuchs: viele Tiere schaffen sich ihr eigenes Zuhause. In der zweiten Folge zeigt Präsentator Chris Morgan, dass dabei die richtige Lage eine wichtige Rolle spielt. Biber errichten ihre Baue an fließenden Gewässern. Kappensäger - eine Entenart - nutzen Baumhöhlen, um darin zu brüten. Und Schwarzbären suchen sich einen Unterschlupf für den Winterschlaf.
(Wdh. kommende Nacht 1.05-1.50 Uhr)

 

Am 10.08.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 

hr: Big Five Asien - Der Löwe

Die meisten Menschen denken, allein Afrika sei die Heimat der Löwen. Jedoch lebten sie einst in Griechenland, in der Türkei, sie durchstreiften die Halbwüsten Asiens bis an die östliche Grenze Indiens. Und es sind die Jahreszahlen bekannt, an denen in jedem Land der letzte Löwe an einer Gewehrkugel starb. Gerade mal ein Dutzend Löwen hatte in einem kleinen Waldstück im Nordwesten Indiens die Jagdlust der Menschen überlebt, als sie in ihrem Wald unter Schutz gestellt wurden. Der König der Tiere begann, um sein Überleben zu kämpfen.
(Wdh. übermorgen 9.15-10.00 Uhr)

 

Am 10.08.20 21:45 - 22:30 Uhr auf 

ZDFinfo: SOS Amazonas - Apokalypse im Regenwald

Die Bilder der brennenden Amazonas-Wälder haben im Sommer 2019 weltweit für Entsetzen gesorgt. Die ZDFinfo-Doku reflektiert die aktuelle ökologische und humanitäre Katastrophe im Regenwald. Filmemacher Albert Knechtel macht eine Bestandsaufnahme vor Ort und sucht nach Hintergründen, Schuldigen und Erklärungen für die Brände und analysiert, was das für das Weltklima bedeutet.
Er durchreist das Krisengebiet und trifft Experten und Betroffene. Unisono waren sich Politiker, Publizisten und jedermann einig: Hier muss etwas geschehen. Denn ohne die Amazonas-Region - da sind Experten einer Meinung - hat die Erde ein existenzielles Problem. Der Amazonas ist der wasserreichste Fluss und beheimatet die größte Artenvielfalt weltweit, die Region ist die Heimat vieler indigener Ureinwohner, deren Lebensraum nun massiv bedroht ist. Filmemacher Albert Knechtel macht eine Bestandsaufnahme vor Ort: Einmal quer durch Brasilien von der bolivianischen Grenze bis zum Xingu, trifft er Experten wie den renommierten entlassenen Direktor des INPE-Instituts, Ricardo Galvao, Betroffene wie den jungen Häuptling der Uru EU Wau Wau, eine junge indigene Jura-Studentin sowie eine Ordensschwester vor Ort, die die Lage einordnen. Aber er trifft auch Farmer, die Fans von Bolsonaros Amazonas-Politik sind. Gemeinsam mit ihnen schärft Albert Knechtel das Bild einer Region, die sich am Scheideweg befindet und deren Zukunft gleichermaßen die der ganzen Welt prägt.
(Wdh. übermorgen 15.00-15.45 Uhr)

 

Am 10.08.20 22:30 - 23:15 Uhr auf 

ZDFinfo: Klimawandel - Die Fakten mit Harald Lesch

Rekordhitze, Überflutungen, Dürre: normale Wetterphänomene oder bereits die Folgen des Klimawandels? Die Dokumentation mit Harald Lesch fasst den Stand der weltweiten Klimaforschung zusammen. Schon seit Langem beobachten Forscher einen globalen Temperaturanstieg. Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt, in Deutschland droht ein neues Waldsterben.
Steuert die Menschheit auf eine neue Heißzeit zu? Oder lässt sich die globale Erwärmung noch begrenzen? Die Dokumentation zieht mithilfe internationaler Experten Bilanz. Um die globale Erwärmung auf zwei Grad Celsius zu begrenzen, müssten die stetig steigenden CO2-Emissionen in den nächsten zehn Jahren halbiert und bis 2050 komplett gestoppt werden. Notwendig wäre ein weitgehender Verzicht auf fossile Brennstoffe wie Kohle oder Erdöl zur Energiegewinnung. Wenn das nicht gelingt, wird sich die Erde weiter erwärmen - darin ist sich die überwiegende Zahl der Wissenschaftler einig. Auch, wenn einige den menschengemachten Klimawandel infrage stellen - weltweit häufen sich die Wetter-Extreme. In Deutschland haben die zurückliegenden trockenen Sommer den Wald bereits massiv geschwächt - Borkenkäfer haben leichtes Spiel und vernichten ganze Fichtenwälder. Hinzu kommt, dass Klimasysteme nicht immer linear reagieren. Sie können sich auch sprunghaft verändern, wenn ein bestimmtes Belastungsniveau überschritten ist. Wissenschaftler sprechen von sogenannten Kipppunkten. Momentan sind es unsere eigenen Emissionen, die den Klimawandel befeuern. Kipppunkte jedoch können Dominoeffekte auslösen, die den Klimawandel dramatisch beschleunigen. Eine tickende Zeitbombe haben Forscher im Permafrost der Arktis ausgemacht. Was können wir tun, um den Klimawandel zu begrenzen? Anders Levermann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung sagt: „Natürlich ist es toll, wenn jeder Einzelne weniger Auto fährt, weniger fliegt, weniger Fleisch konsumiert. Aber entscheidend ist, dass jeder Einzelne von der Politik über die nächsten 30 Jahre einfordert, dass dieses Problem global gelöst wird. Denn das ist es, was wir brauchen.“
(Wdh. übermorgen 15.45-16.30 Uhr)