Am 09.06.18 02:45 - 03:30 Uhr auf 

arte: Die Rückkehr der Wölfe

Im nordamerikanischen Yellowstone-Nationalpark vermehrten sich die Wapiti-Rothirsche lange Zeit ungebremst und das zuungunsten der dortigen Flora und Fauna - bis Wölfe in das Gebiet Einzug hielten. Die Dokumentation "Die Rückkehr der Wölfe - Das Wunder im Yellowstone-Nationalpark" zeigt die erstaunlichen Folgen, die die Wiederansiedlung von Wölfen Ende der 1990er Jahre für das gesamte Ökosystem im Yellowstone-Nationalpark hat. Ein aus den Fugen geratenes Ökosystem ist durch die Rückkehr der Raubtiere wieder in ein natürliches Gleichgewicht gelangt.

 

Am 09.06.18 07:10 - 07:35 Uhr auf 

ARD: Was macht der Leopard im Baum?

Warum schläft Moderatorin Paula auf einem Baum? Ganz einfach: Sie möchte am eigenen Leib spüren, wie sich das Bett eines Leoparden anfühlt. Sie besucht Florian, der auf der Auswilderungsstation Naankuse in Namibia arbeitet. Er betreut zwei zahme Leoparden und Paula darf mit den riesigen, gefleckten Katzen kuscheln. Doch Vorsicht ist geboten: So freundlich diese beiden sind und so nett sich mit ihnen ein bisschen schmusen lässt, so bleiben sie doch Wildtiere. Ihre Pranken sind mindestens so groß wie die Hände eines erwachsenen Menschen, bewaffnet mit riesigen Krallen. Spätestens bei der Fütterung der beiden Katzen entdeckt Paula ihr knochenzersplitterndes Gebiss. Draußen im Busch sieht Paula, wie sich ausgewilderte Tiere an einen Jeep anschleichen und auf hohe Bäume klettern. Paula und Florian führen die Fernsehzuschauer in die Welt der gemütlichen Baumschläfer und gefährlichen Raubkatzen. Sie lernen ein Tier kennen, das wegen seines seidigen Fells lange Zeit heftig gejagt wurde, dessen Art heute aber vor allem wegen der Zerstörung seines Lebensraumes in Gefahr ist.

 

Am 09.06.18 08:10 - 08:55 Uhr auf 

ZDFneo: Eine Erde - viele Welten - Dschungel

Kein Lebensraum an Land beherbergt größeren Artenreichtum als tropische Regenwälder. Hier liefern sich die Bewohner intensivste Konkurrenzkämpfe. Die großen Wälder sind Orte voller dramatischer Geschichten und überraschender Ereignisse. Jaguare fangen Kaimane, Delfine schwimmen durch Baumkronen, und Frösche verteidigen in Ninja-Manier ihren Nachwuchs. Unsere Reise geht von den Dschungelgebieten Südamerikas und Südostasiens bis zu den Regenwäldern Australiens. Einige von ihnen gehören zu den komplexesten Lebensräumen auf unserem Planeten. Von den rund 8,7 Millionen Tier- und Pflanzenarten leben über die Hälfte in tropischen Regenwäldern. Aber diese Habitate sind keine Paradiese, auch wenn das Leben in unglaublicher Fülle wuchert. Gerade weil dies so ist, muss jedes einzelne Geschöpf und jede Pflanze hart um den eigenen Platz in diesen komplizierten Beziehungsgeflechten kämpfen.

 

Am 09.06.18 09:45 - 10:35 Uhr auf 

arte: Ein Baumhaus in Costa Rica

Zwischen der Ostküste des mittelamerikanischen Staates Costa Rica und dem Talamanca-Gebirge befindet sich einer der letzten großen Urwälder der Erde. Seine Bäume erreichen nicht selten eine Höhe zwischen 40 und 70 Metern. Hier wollen der Ingenieur Peter Gascar und sein Freund Orlando Hernández, ein Indio aus dem Volk der Teribe, ein Baumhaus errichten. Das ist mehr als nur ein Abenteuer, denn das Baumhaus soll von Biologen als Forschungsstation in der Baumkrone genutzt werden, um den unerschöpflichen Reichtum an Pflanzen und Tieren in Costa Ricas Urwald zu erkunden. Mitten im Regenwald steht der fast 50 Meter hohe Riese, in dem das höchste selbsttragende Baumhaus der Welt gebaut werden soll. Den Helfern, allesamt Männer vom Volk der Teribe, erscheint das Unterfangen gewagt. Wie sollen 100 Kilogramm schwere Stahlteile von Menschenhand auf den Baum gehievt werden? Nur an frei hängenden Seilen können Peter Gascar, Orlando Hernández und ihr Team die Bauteile in der Höhe mit Gurten am Stamm festzurren. Auch die Natur macht es den Abenteurern schwer. Mit Beginn der Regenzeit gerät die Arbeit ins Stocken. Erst als die Sonne wieder durchbricht, wird die erste Plattform fertig und das Projekt ist gerettet. Als die Wissenschaftler am Ende der Strapazen hoch über dem grünen Meer stehen, sind sie überwältigt. Peter Gascar hat die größte Herausforderung seines Berufslebens als Bauingenieur gemeistert - und dabei in Orlando Hernández und den anderen Teribe Freunde fürs Leben gefunden.

 

Am 09.06.18 14:55 - 15:20 Uhr auf 

ServusTV: Abenteuer Zukunft - Klimaentwicklung

Das Rad des Fortschritts dreht sich unentwegt. Wirtschaft, Wissenschaft und Technik revolutionieren den Alltag tagtäglich. Doch das menschliche Handeln auf der Erde trägt auch Schattenseiten. Die Erwärmung der Erdatmosphäre, der Raubbau an der Natur, das Fortschreiten des Artensterbens verändern auch die Lebensgrundlage der Menschen. Kann die Wissenschaft und Technik diese Entwicklung rückgängig machen?

 

Am 09.06.18 15:05 - 16:00 Uhr auf 

n-tv: Expedition Neue Erde (1/2)

Die Erde soll in 100 Jahren durch Umweltkatastrophen und Überbevölkerung zerstört sein: Kurz vor seinem Tod äußerte der berühmte Theoriephysiker Stephen Hawking sich kritisch über die Zukunft des blauen Planeten. Seiner Meinung nach muss die Menschheit neue Orte im Universum besiedeln. Fiktion? Die Doku prüft, wie realistisch die Idee wirklich ist.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 16.10-17.00 Uhr)

 

Am 09.06.18 19:10 - 20:10 Uhr auf 

ServusTV: Wilder Kaukasus - Brücke zwischen den Welten

In der Bergregion des Kaukasus wird Europa allmählich zu Asien. Unzugängliche Wildnis und uraltes Kulturland liegen hier eng verwoben. Wenig ist bekannt über die Landbrücke zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer. Wie ein Keil schiebt sich hier der Arabische Subkontinent unter Eurasien. Zwei Gebirge falten sich auf - der Große und der Kleine Kaukasus. Verschiedene Welten, getrennt nur durch eine tiefe, wüstenhafte Senke. Die erste Folge des Zweiteilers zeigt die landschaftlichen Gegensätze von Bergwelt, Tiefland und Meeresküste.

 

Am 10.06.18 06:15 - 07:00 Uhr auf 

ZDFneo: Superpflanzen

Wer glaubt, dass Grünzeug still und stumm vor sich hin vegetiert, der irrt. In der Welt der Pflanzen geht es ebenso aggressiv, liebevoll und gefährlich zu wie in der Tierwelt. Pflanzen haben Gefühle, stehen auf Musik, behängen sich mit „Leberwürsten“ und können sogar zu Giftmischern werden. Aufwändigste Filmmethoden wie Extrem-Zeitraffer und Makroaufnahmen geben faszinierende und neue Einblicke in das Universum der Pflanzen.

 

Am 10.06.18 14:25 - 15:05 Uhr auf 

arte: Westneuguinea - Eines der letzten Paradiese - Im Landesinneren

Die Karstlandschaft von Lengguru entstand vor rund elf Millionen Jahren in Folge des Aufeinanderprallens der australischen und der asiatischen Kontinentalplatten. Dabei bildeten sich zerklüftete Berggipfel und steile Abgründe, die seitdem eine nahezu unüberwindbare Barriere darstellen. Die in der Region lebenden Tiere und Pflanzen wurden eingeschlossen. Wie haben sie sich über Millionen Jahre hinweg unter den besonderen Bedingungen weitgehender Isolation an ihre Umgebung angepasst? Haben sie neue Fähigkeiten oder Funktionen entwickelt? Wie haben sich ihre Ernährung, ihr Stoffwechsel und ihr Aussehen verändert? Die Wissenschaftler machen gleich mehrere faszinierende Funde: ein Känguru, das im Wald lebt, eine Grille, die im Gegensatz zu ihren Artgenossen per Ultraschall kommuniziert, und eine letzte Riesentaube aus der Familie der seit Jahrhunderten ausgestorbenen Dodos. Das Lengguru-Massiv hält sein Versprechen: Es ist genau das Paradies der Artenvielfalt, das sich die Forscher erhofften. Doch die natürliche Festung ist keinesfalls unverwundbar. Mittlerweile kommen Touristen auch zu den abgelegensten Orten. Und wenn profitorientierte Bergbauunternehmen erst von den reichen Bodenschätzen erfahren, die hier lagern, wird es nicht lange dauern, bis deren Planierraupen und Bagger anrollen. Um eine Tragödie zu verhindern, sollte die Region schnellstmöglich zum Naturschutzgebiet erklärt werden.

 

Am 10.06.18 15:00 - 15:25 Uhr auf 

ARD-alpha: Durch die Wildnis - Abenteuer Transsylvanien (7)

Sechs Jugendliche erleben auf ihrem Weg durch die transsilvanische Wildnis das Abenteuer ihres Lebens. Viviane, Mahtab, Henriette, Niklas, Julien und David verbringen vier Wochen in der rumänischen Abgeschiedenheit. Auf ihrem Weg durch die raue Natur sollen sie selbst entscheiden, welchen Weg sie einschlagen, wer das Feuer macht und wo das Zelt aufgebaut wird. In Folge 7 geht's unter anderem um Schönheit. Die ist auch in der Wildnis wichtig. Nicht nur für die Mädchen! Die haben sich heute etwas Besonderes für die Jungs einfallen lassen. Mal sehen, ob die das auch so witzig finden. Und: In der Wildnis gibt's wilde Tiere, klar. Aber auch überraschend zahme. In Folge 7 geht's unter anderem um Schönheit. Die ist auch in der Wildnis wichtig. Nicht nur für die Mädchen! Die haben sich heute etwas Besonderes für die Jungs einfallen lassen. Mal sehen, ob die das auch so witzig finden. Und: In der Wildnis gibt's wilde Tiere, klar. Aber auch überraschend zahme. Ein paar davon trifft die Gruppe heute.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, von 15.25-15.50 Uhr)

 

Am 10.06.18 15:45 - 16:45 Uhr auf 

ServusTV: Yellowstone - Winterwildnis

Der Yellowstone Nationalpark mit seinen heißen Quellen und Geysiren und seiner großartigen Wildnis fordert von seinen Bewohnern ein Leben am Limit. Auf den Spuren amerikanischer Ikonen wie Bison, Grizzly und Wolf zeigt diese zweiteilige Doku den Überlebenskampf der Tiere im Lauf der Jahreszeiten in beindruckenden Bildern. Während der Grizzly den Winter verschläft, müssen sich Wolf, Otter und Bison auch in der härtesten Jahreszeit behaupten.

 

Am 10.06.18 19:30 - 20:15 Uhr auf 

ZDF: Wie Elefanten denken

Forscher sind sich mittlerweile einig: Elefanten sind viel intelligenter, als wir je vermutet hätten. "Terra X" zeigt in atemberaubenden Bildern, was und wie die grauen Riesen tatsächlich denken. Elefantenherden umgehen offenbar ganz gezielt Gebiete, in denen Wilderer lauern, und vermeiden auch sonst gefährliche Kontakte zu Menschen. Die Entdeckung dieses einzigartigen Verhaltens machten Wildbiologen eher zufällig bei einer Zählung vom Flugzeug aus. Die ungewöhnlichen Wanderbewegungen der Tiere inspirierten die Wissenschaftler zu immer neuen Forschungsprojekten, in deren Verlauf weitere, völlig unerwartete Fähigkeiten entdeckt wurden.
(Wdh. kommende Nacht 2.40-3.25 Uhr)

 

Am 10.06.18 21:45 - 22:30 Uhr auf 

phoenix: Klimawandel im Pazifik

 

Am 11.06.18 03:45 - 04:40 Uhr auf 

D-MAX: Das Survival-Duo - Panik im Dschungel

Dave Canterbury kennt sich im Dschungel aus. Während seiner Zeit als Militär-Ausbilder in Mittelamerika hat der Survival-Profi mit den Tücken des Urwalds reichlich Bekanntschaft gemacht. Raubtiere, Schwärme von blutgierigen Moskitos, Mangel an Trinkwasser und drückende Hitze sind für den ehemaligen Army-Instructor nichts Neues. Völlig ungewohnt dagegen ist beim Überlebens-Trip in Laos die Zusammensetzung seiner „Einheit“: Statt sich wie gewohnt auf seine Kameraden verlassen zu können, muss sich der Army-Veteran im Zwei-Mann-Team durchs Dickicht schlagen - noch dazu mit Öko-Freak Cody im Schlepptau, der eine völlig andere Weltanschauung hat.

 

Am 11.06.18 08:05 - 08:50 Uhr auf 

SWR: Natürlich im Gelbachtal

Mitten in der Natur erfährt Anna Lena Dörr große, erhabene Ruhe. Sie empfindet Ehrfurcht vor einem 1.000-jährigen heiligen Baum und tankt Kraft unter dem frischen Grün von Eichen und Buchen. Frühlingserwachen im Gelbachtal! Wie herrlich leuchtet mir die Natur! Wie glänzt die Sonne! Wie lacht die Flur! Das Mailied von Johann Wolfgang Goethe kommt ihr in den Sinn - und klar: Goethe war auch hier, im Jahr 1815 an der spektakulären Aussicht, die heute Goethepunkt heißt. Es dringen Blüten aus jedem Zweig und tausend Stimmen aus dem Gesträuch. Die Natur verstehen lernt Anna Lena im wahrsten Sinne des Wortes, als sie die Sprache der Vögel zu verstehen versucht - mitten im Buchfinkenland. Buchfinken gibt's hier zuhauf, die Wasseramseln haben bereits Junge, der Eisvogel baut noch an seiner Bruthöhle direkt am Gelbach, ganz natürlich. Mit den Naturmaterialien Holz, Stein und Lehm bauten die Menschen in den Dörfern im Gelbachtal schon immer. Einige von ihnen sind ganz besonders eng mit der Natur verbunden: Sie stellen zum Beispiel natürliche Stärkungsmittel für Pflanzen her oder verwandeln einen schweren Kirschbaum-Stamm in eine EngelSkulptur.

 

Am 11.06.18 09:30 - 09:45 Uhr auf 

ARD-alpha: Tiere der Heimat - Die Libelle

Libellen gelten neben den Schmetterlingen als die schönsten einheimischen Insekten. Der Film ist Resultat jahrelanger Libellenbeobachtung zweier namhafter Tierfilmer und Biologen an einheimischen Bächen, Teichen und Tümpeln. Einmalige Großaufnahmen zeigen die bekanntesten dieser Insekten in ihren typischen Lebensräumen, bei der Partnerfindung, bei der Paarung und bei der Eiablage.

 

Am 11.06.18 09:45 - 10:00 Uhr auf 

ARD-alpha: Tiere der Heimat - Die Zauneidechse

Mitte März verlässt die Zauneidechse ihr Winterquartier, um sich an den ersten Sonnenstrahlen zu wärmen und nach Jagdbeute zu suchen. Die Aktivität der wechselwarmen Kriechtiere steigt mit den zunehmenden Tagestemperaturen, Ende April beginnt dann die Eidechsenbalz. Rund fünf Wochen nach der ersten Paarungszeit legt das Eidechsenweibchen - je nach Körpergröße - vier bis zwölf Eier in eine selbst gegrabene Erdhöhle. Die Eier werden durch die Wärme des Erdreiches ausgebrütet und nehmen in dieser Zeit durch ihre pergamentartigen Schalen die Feuchtigkeit aus der Umgebung auf. Zwei Monate nach der Eiablage schlüpfen die Eidechsenjungen. Die wenige Zentimeter langen Jungtiere gleichen bereits weitgehend ihren Eltern, sind selbständig und begeben sich wie die erwachsenen Tiere auf die Jagd nach Larven, kleinen Spinnen und Insekten. Neben den großen Feinden wie Greifvögel, Krähen, Fuchs und Iltis, müssen sie auch vor den erwachsenen Eidechsen auf der Hut sein - manchmal werden sie sogar von den eigenen Eltern aufgefressen.

 

Am 11.06.18 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: La Réunion - Feuerinsel und Tropenparadies

Mitten im Indischen Ozean liegt eine tropische Insel voller Kontraste - auf der einen Seite einer der aktivsten Vulkane der Erde und auf der anderen vielfältige tropische Wälder, bizarre Schluchten und traumhafte Strände: das französische Überseedepartement La Réunion. Zwei Drittel der Insel mit Wäldern, Seen und Vulkan sind jetzt in einem neuen Nationalpark geschützt. Kurz nach Eröffnung des Parks ist der aktive Vulkan der Insel, der Piton de La Fournaise, mit einer Gewalt ausgebrochen, die selbst Experten überraschte. Ina Knobloch hat mit ihrem Filmteam nicht nur den neuen Nationalpark porträtiert, sondern auch den Verlauf und die Folgen des Ausbruchs dokumentiert.

 

Am 11.06.18 11:30 - 12:15 Uhr auf 

arte: Lebensraum Kopfbaum - Vom nachhaltigen Nutzen des Baumschnitts

Kulturgut, vielfältige Nutzpflanze und Lebensraum etlicher Pflanzen- und Tierarten: Kopfbäume wachsen bereits seit mehreren Jahrtausenden in den hiesigen Breitengraden. Geprägt von ihrer ursprünglichen Nutzung für Korbgeflechte, Werkzeugmaterial und auch Hauswände stellen die heute in Vergessenheit geratenden Holzgewächse ein einzigartiges biologisches Kulturerbe dar. Der Dokumentarfilm richtet auf die Nutzungsformen dieser originellen Bäume und Weiden wieder mehr Aufmerksamkeit - denn ganz sinnbildhaft stehen sie für den aktuellen Wunsch nach einer nachhaltigen Rückbesinnung auf die Natur.

 

Am 12.06.18 07:15 - 08:00 Uhr auf 

arte: Auf dem Floß durch die Schluchten der Tara

Unzugängliche Wälder, schroffe Canyons, abgelegene Hochplateaus - im Norden Montenegros durchschneidet die Tara auf 140 Kilometern Länge das Durmitor-Gebirge. Hier ist ein Floß trotz aller Gefahren oft das beste Transportmittel. Der Flößer Fikret Pendek hat sein Handwerk von seinem Vater gelernt und weiß, wo die gefährlichsten Felsen unter Wasser lauern. Sein selbst gebautes tonnenschweres Gefährt ist zugleich seine Ware, denn er lebt vor allem vom Holzverkauf. Mehrfach im Jahr schlägt er in den Wäldern des Durmitor-Massivs ein Dutzend Bäume, deren Stämme er von Montenegro aus über den Tara-Fluss ins benachbarte Bosnien transportiert. Einmal fertiggestellt wiegt das Gefährt über zwei Tonnen. Ein Mann allein könnte es niemals bedienen, deshalb nimmt Fikret immer Freunde oder Familienangehörige mit auf sein Floß. Bei dieser Fahrt kommt sein zwölfjähriger Neffe Ismet mit, der herausfinden möchte, ob ihm der Flößer-Beruf gefällt.

 

Am 12.06.18 07:30 - 07:35 Uhr auf 

SWR: Die Lärche

Sie "benimmt" sich wie ein Laubbaum, ist aber ein Nadelbaum: die Lärche. Wie sie sich "benimmt" und was sie sonst Besonderes an sich hat, zeigt dieser Film.

 

Am 12.06.18 15:30 - 15:55 Uhr auf 

ARD-alpha: Die Löwenäffchen

Vor rund 30 Jahren haben Wissenschaftler zum ersten Mal die frei lebenden Löwenäffchen, die nur an der Küsten Brasiliens vorkommen, gezählt. Man entdeckte gerade Mal noch 100 Exemplare - viel zu wenige, um das Überleben der kleinen südamerikanischen Affenart zu garantieren. Alle Zoos auf der Erde wurden alarmiert und man fand heraus, dass in deren Affengehegen weitaus mehr Löwenäffchen lebten als in den zusammengeschrumpften Waldstücken Brasiliens. Felix berichtet über das Projekt "Micro Leon", das zur Rettung der Löwenäffchen ins Leben gerufen wurde.

 

Am 12.06.18 18:15 - 18:45 Uhr auf 

NDR: Mal kurz den Wald retten

Wo früher für den Bergbau, Fichten in Monokultur angebaut wurden, entsteht heute das größte Waldwildnisgebiet Deutschlands. Seit 20 Jahren unterstützen ehrenamtliche Helfer des Vereins "Bergwaldprojekt e. V.", dies mit viel Fleiß, Schweiß und harter körperlicher Arbeit. Nach einem kräftigenden Frühstück, geht es in den Wald. In nur fünf Tagen werden hier unter Anleitung von Projektförster Jonathan Schüppel, etwa 3.000 Rotbuchen-Setzlinge gepflanzt und teilweise meterhoch hoch eingezäunt und an einem Bachlauf sollen der Unterwuchs sowie bis zu drei Meter hohe Fichten entfernt werden. Nationalpark-Ranger Christian Struwe begleitet das Bergwaldprojekt schon seit Jahren. Er weiß, wie wichtig die Maßnahmen für die Artenvielfalt im Harz sind. Mit etwas Glück sehen die fleißigen Helfer nicht nur Insekten wie den glänzenden Goldschmied-Käfer, scheue Vogelarten wie Schwarzstorch oder Uhu und wilde Räuber wie Fuchs, Marder oder Waschbär, sondern auch das Symboltier für den erfolgreichen Waldumbau im Nationalpark: den imposanten Luchs. Die Dokumentation aus der Reihe "NaturNah" begleitet Projektförster Schüppel, Ranger Struwe und die ehrenamtlichen Helfer des Bergwaldprojekts eine Woche lang im Nationalpark Harz. Der Film zeigt, mit welcher Motivation die Freiwilligen in den Harz kommen und welche positiven Effekte die Arbeit der vergangenen 20 Jahre für die niedersächsische Pflanzen- und Tierwelt hat.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)

 

Am 12.06.18 19:45 - 19:50 Uhr auf 

ARD: Das Märchen vom bösen Wolf

Der Wolf wird wieder heimisch in Deutschland. Thomas D begibt sich auf seine Spuren und erklärt, warum der Wolf eine wesentliche Bedeutung für unser Ökosystem hat.

 

Am 12.06.18 20:15 - 21:00 Uhr auf 

WDR: Wildkatzen - Versteckt in Deutschlands Wäldern

Unbezähmbar, scheu und fast unsichtbar - das sind Wildkatzen. Zuhause in mitteleuropäischen Wäldern, sind sie heute vielerorts verschwunden. Wo Wildkatzen noch vorkommen - wie in der Eifel - führen sie ein äußerst heimliches Leben. Wildkatzen verbringen die meiste Zeit versteckt im Wald und zeigen sich nur, wenn sie auf den angrenzenden Wiesen jagen. Fette Mäuse sind ihre Leibspeise - und die gibt es auf den Eifel-Wiesen reichlich. Mit stimmungsvollen Bildern aus der Eifel und authentischen Aufnahmen erzählt dieser Film die faszinierende Geschichte des heimlichen und kaum bekannten Lebens der Wildkatzen.

 

Am 12.06.18 21:00 - 21:45 Uhr auf 

WDR: Dramatisches Sterben - Sind unsere Insekten noch zu retten?

In den letzten 27 Jahren ist die Zahl der Insekten selbst in Schutzgebieten um mehr als 75 % zurückgegangen. Ein Alarmzeichen, denn weniger Insekten, das könnte bald schon bedeuten weniger Fische, Eidechsen, Vögel und Säugetiere. Insekten bilden das Fundament einer gesunden Natur. Sie sind Bestäuber für Blütenpflanzen, halten Schädlinge in Schach und sind Futter für viele Tiere. Sterben die Insekten, drohen auch andere Tiere und viele Pflanzen zu verschwinden. Quarks klärt auf über ein Thema, das aktuell nicht nur Umweltschützer, Wissenschaftler und Politiker, sondern auch viele andere Menschen in Deutschland beschäftigt.
(Wdh. kommende Nacht 1.05-1.50 Uhr)

 

Am 12.06.18 22:05 - 23:05 Uhr auf 

WELT: Die Bigfoot-Akte (1/2)

Erstmals gehen Wissenschaftler mittels moderner DNA-Analysetechniken der Frage auf die Spur, ob es Bigfoot wirklich gibt. Bryan Sykes, Professor für Humangenetik in Oxford, analysiert unter anderem Haarproben, die vom Yeti stammen könnten, während Mark Evans sich im „Außeneinsatz“ auf weltweite Wahrheitssuche begibt. Dabei trifft er auf „Bigfoot-Schütze“ Justin Smeja und den ehemaligen Boxchampion Nikolai Valuev, der auch als Jäger des russischen Schneemenschen unterwegs ist.
(Teil 2 mit Schwerpunkt Russland direkt im Anschluss, von 23.05-0.05 Uhr)

 

Am 13.06.18 07:15 - 08:00 Uhr auf 

arte: Ein Baumhaus in Costa Rica

Zwischen der Ostküste des mittelamerikanischen Staates Costa Rica und dem Talamanca-Gebirge befindet sich einer der letzten großen Urwälder der Erde. Seine Bäume erreichen nicht selten eine Höhe zwischen 40 und 70 Metern. Hier wollen der Ingenieur Peter Gascar und sein Freund Orlando Hernández, ein Indio aus dem Volk der Teribe, ein Baumhaus errichten. Das ist mehr als nur ein Abenteuer, denn das Baumhaus soll von Biologen als Forschungsstation in der Baumkrone genutzt werden, um den unerschöpflichen Reichtum an Pflanzen und Tieren in Costa Ricas Urwald zu erkunden. Mitten im Regenwald steht der fast 50 Meter hohe Riese, in dem das höchste selbsttragende Baumhaus der Welt gebaut werden soll. Den Helfern, allesamt Männer vom Volk der Teribe, erscheint das Unterfangen gewagt. Wie sollen 100 Kilogramm schwere Stahlteile von Menschenhand auf den Baum gehievt werden? Nur an frei hängenden Seilen können Peter Gascar, Orlando Hernández und ihr Team die Bauteile in der Höhe mit Gurten am Stamm festzurren. Auch die Natur macht es den Abenteurern schwer. Mit Beginn der Regenzeit gerät die Arbeit ins Stocken. Erst als die Sonne wieder durchbricht, wird die erste Plattform fertig und das Projekt ist gerettet. Als die Wissenschaftler am Ende der Strapazen hoch über dem grünen Meer stehen, sind sie überwältigt. Peter Gascar hat die größte Herausforderung seines Berufslebens als Bauingenieur gemeistert - und dabei in Orlando Hernández und den anderen Teribe Freunde fürs Leben gefunden.

 

Am 13.06.18 07:20 - 07:50 Uhr auf 

WDR: Erde in Not - Was sagt der Weltklimareport? (1/2)

Für den Vorsitzenden der UN Weltklimaorganisation IPCC ist es ganz klar: "Wir leben gemeinsam auf dem Raumschiff Erde. Alles was wir tun, hat Folgen für jeden von uns." Das ist seine Erkenntnis aus fünf Jahren Erforschung der Klimaveränderungen. Tausende von Wissenschaftlern haben fünf Jahre geforscht und einen 5.000 Seiten starken Bericht geschrieben: Noch nie gab es einen so umfassenden Bericht über den Zustand der Erdsysteme, von deren Stabilität unser Leben abhängt. In acht Kapiteln bringen die beiden Filme auf den Punkt, was die Wissenschaftler über die Erde detailgenau zusammen getragen haben, etwa zu den Themen Wasser, Nahrung, oder Energie. Vor allem für junge Leute bieten sich unerschöpfliche Möglichkeiten, als Wissenschaftler, Künstler oder Unternehmer eine neue, klimaverträgliche Weltwirtschaft zu bauen, meint Chris Fields, Leiter der Arbeitsgruppe Klimaanpassung: "Im 21. Jahrhundert sollten wir Wissenschaft und Technik endlich nutzen, um mit dem Planeten und nicht gegen ihn zu arbeiten." Wichtige Weichenstellungen etwa zur Abkehr von fossilen Energieträgern müssen deshalb schon in den nächsten fünf Jahren geschehen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 7.50-8.20 Uhr)

 

Am 13.06.18 07:30 - 07:35 Uhr auf 

SWR: Die Linde

Dass die Linde ein prächtiger Baum ist, ist vielen bekannt. Aber wer weiß auch, dass sie bei genauerem Hinsehen ein wahres Farben- und Formenspektakel zu bieten hat?

 

Am 13.06.18 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: Die Schätze der Papua

Zeth Wonggor, einer der besten Jäger der Arfak-Berge im Westen Neuguineas, hat erkannt, dass eine intakte Natur mithelfen kann, der Armut seines Dorfes mehr entgegenzusetzen als leergeschossene Wälder. Deshalb setzt er auf naturinteressierte Besucher aus aller Welt. Mit Unterstützung der indonesischen Vogelkundlerin Shita Prativi sorgt er für eine Infrastruktur, die auch ein Ökotourist heute erwartet. An Paradiesvögeln, Laubenvögeln und anderer einzigartiger Fauna Neuguineas herrscht kein Mangel.

 

Am 13.06.18 11:10 - 11:55 Uhr auf 

BR: Die schönsten Nationalparks - Chinas wilde Berge

Der Berg Fanjing in der chinesischen Provinz Anhui ist ein Nationalpark, der vor allem zum Schutz der Guizhou-Goldaffen eingerichtet wurde. Wissenschaftler vermuten, dass es nur noch rund 700 dieser Tiere gibt, die ausschließlich in den Höhen des Fanjing leben. Es gibt nur wenig wissenschaftliche Erkenntnisse über sie und der Mann, der die letzte Kolonie der Guizhou-Goldaffen bewahrt, wird allmählich alt. Demnächst wird er sich als Forschungsleiter zurückziehen. Doch wird es auch seinem Nachfolger gelingen, die Affen in den unberührten Wäldern des Fanjing zu beschützen?

 

Am 13.06.18 13:30 - 14:15 Uhr auf 

phoenix: Klimawandel im Pazifik

(Wdh. morgen 6.00-6.45 Uhr)

 

Am 13.06.18 17:10 - 17:40 Uhr auf 

arte: Amazonien - Die Spuren des vergessenen Volkes

Amazonien - diese unwirtlich anmutende Gegend galt unter Wissenschaftlern lange als menschenverlassenes Gebiet, in dem in früherer Zeit nur ganz wenige Jäger und Sammler überlebt hatten. Auch die ersten Siedler glaubten, dass es vor ihnen keinerlei Zivilisation in der Region gegeben hatte, in den küstennahen Sümpfen nicht und im Dschungel erst recht nicht. Doch in Französisch-Guayana sind Archäologen nun im Begriff nachzuweisen, dass das Amazonasbecken in Wirklichkeit gar nicht so unberührt war. Ihre Forschungen haben ergeben, dass das Gebiet dicht besiedelt war, und zwar von Menschen, die das Land bestellt und genutzt haben. Luftaufnahmen zeigen sagenhafte, erhöhte Felder aus dem 13. Jahrhundert. Man erkennt Wohnhäuser, Wege, Kanäle und Deiche. Erstaunlich, denn wie nach Archäologen, Ökologen, Botaniker und Biologen bekannt wurde, wurde diese Landschaft, die man lange für unberührt gehalten hat, zum Teil von Menschenhand gestaltet. Die Amazonasvölker haben tatsächlich allerlei Obstbäume und Heilkräuter angepflanzt und so zur Herstellung der sagenumwobenen Terra preta beigetragen, einer sehr fruchtbaren und sich selbst regenerierenden Erde: Das Geheimnis dieser Erde kennen nur die Ureinwohner. Eine faszinierende Reise, die einlädt, eine unbekannte Region zu erforschen und neue archäologische Entdeckungen zu machen.

 

Am 13.06.18 20:15 - 21:15 Uhr auf 

ServusTV: Wildes Uganda

Die Berggorillas sind wohl die berühmtesten Bewohner Ugandas. Im Regenwald des Bwindi Nationalparks lebt die Hälfte aller existierender Berggorillas, etwa vierhundert Tiere. Eine Langzeitstudie der Wissenschaftler des Max-Planck-Institutes bietet erstmals fundierte Fakten über diese kaum erforschten Gorillaclans und erlaubt Einblicke in ihr Familienleben. Und Ugandas Wildnis hütet weitere kaum bekannte Schätze: an den Flanken des Mount Elgon führen zahlreiche Höhlen ins Innere des Vulkanberges. Einige von ihnen dienen als Salzlecken für Elefanten. Sie marschieren nach Einbruch der Dunkelheit in die Höhlen, um dort mit ihren Stoßzähnen wie Minenarbeiter nach Salzen zu schürfen.
(Wdh. morgen 9-05-10.05 Uhr)

 

Am 14.06.18 07:00 - 07:30 Uhr auf 

SWR: Specht & Co

Wenn im Bergwald die Knospen sprießen und in den Tälern der Frühling einzieht, bricht bei den Spechten das Baufieber aus. Das Weibchen klopft nur leicht an den Stamm, doch das genügt, um ihren Auserwählten anzuspornen. Jetzt lassen Bunt- und Schwarzspechte ihren spitzen Schnabel mit voller Wucht gegen den Buchenstamm krachen, bis die Späne fliegen - eine harte Arbeit bis die Höhle fertig ist. Dietmar Keil hat das vielfältige Leben im Wald in unterschiedlichen Jahreszeiten eingefangen. Wildschweine brechen durchs Unterholz, suhlen sich genüsslich, Frischlinge toben ausgelassen, sind verspielt, wie auch die kleinen Füchse. Im Frühjahr überzieht ein Blütenmeer aus Buschwindröschen, Blausternlilien und Veilchen den Boden. Im Herbst wachsen die bizarren Fruchtkörper der Pilze ans Licht. Laut röhrend sorgt der Platzhirsch dafür, dass sein Rudel beisammen bleibt.

 

Am 14.06.18 11:10 - 11:55 Uhr auf 

BR: Australiens Nationalparks - Die Insel der Teufel

Der Cradle Mountain-Lake St. Clair National Park ist ein Juwel unter Australiens Nationalparks. Er ist Teil der Wildnis, die fast den gesamten Westen Tasmaniens, der größten australischen Insel, bedeckt. Sturmumtost liegt sie 240 Kilometer südlich des Festlandes im Wirkungskreis südpolarer Stürme. Aufgrund der isolierten Lage konnten auf Tasmanien zahlreiche Arten wie die letzten eierlegenden Säugetiere überleben. Im Winter sind Gipfel und Seen des Nationalparks mit Schnee und Eis bedeckt, im australischen Sommer, also im Dezember und Januar, blühen die Blumen auf den Wiesen. Das spektakulärste Tier des Parks ist der Tasmanische Teufel, das größte fleischfressende Beuteltier. Doch seit 1996 grassiert auf Tasmanien eine mysteriöse Krankheit unter den Tieren, die den Bestand gefährdet. Samantha Fox gehört zur "Devil Task Force", die die Tiere retten will. Und Wade Anthony hat mit einem Schutzgebiet am Fuße des Cradle Mountain Massivs für Interessierte eine Möglichkeit geschaffen, die nachtaktiven Räuber zu beobachten und ihre lautstarken, spektakulären Auseinandersetzungen hautnah mitzuerleben. Während nachts die Beutelteufel auf die Jagd gehen, halten tagsüber die mächtigen Keilschwanzadler über den Wäldern nach Beute Ausschau. Aus der Perspektive dieser Adler lässt sich die Schönheit der eindrucksvollen Landschaft genießen. In einzigartigen Luftaufnahmen zeigen die Filmemacher die unwegsamen Weiten der Insel, deren dichte Wälder, zerklüftete Basaltgipfel und endlose Heidelandschaften.

 

Am 14.06.18 15:00 - 15:30 Uhr auf 

hr: Die Dracheninsel

Irgendwo in den dichten Monsunwäldern der indonesischen Insel Flores sollen riesige, Fleisch fressende, gelbe Drachen leben, Tiere, die wahrscheinlich den Komodowaranen der Nachbarinseln ähneln. Zwei deutsche Reptilienexperten machen sich auf die Suche nach den gelben Drachen.

 

Am 14.06.18 15:30 - 15:55 Uhr auf 

ARD-alpha: Die Abenteuer einer Kröte

Diesmal stellt Felix Heidinger ein junges Krötenmännchen vor, dem er den Namen Willi gegeben hat. Gemeinsam überstehen Felix und Willi die Wechselkröte eine Nacht voller gefährlicher Abenteuer. Wenn im Frühjahr ein kräftiger Gewitterregen kleine Mulden überschwemmt und sich Pfützen bilden, beginnt für Willi ein Wettlauf mit der Zeit: Die Weibchen legen nämlich ihre Laichschnüre nur in flachen Pfützen ab. Diese trocknen meist binnen weniger Wochen aus. Bevor die Pfütze gänzlich verschwindet, müssen sich aus den Laichschnüren Kaulquappen entwickelt haben, die sich dann in kleine Wechselkröten verwandeln. Nur wenn das Wasser in der Pfütze solange vorhält, kann Willi mit lebendem Nachwuchs rechnen. Er muss sich also unheimlich beeilen, um beim ersten heftigen Regen zur Stelle zu sein und ein Weibchen zu finden, dessen Tausende von Eiern er befruchten kann.

 

Am 14.06.18 21:00 - 21:45 Uhr auf 

NDR: Kamtschatka - Frühling auf Sibirisch

Kamtschatka ist berühmt für seine Vulkane und die beeindruckenden Naturschutzgebiete. Man muss nur irgendwie dorthin kommen, nur wenige Orte sind mit Straßen verbunden. Der Film von Sven Jaax wurde auf der dünn besiedelten Halbinsel im Osten Russlands gedreht und zeigt atemberaubende Bilder der rauen, unberührten Natur. Und er stellt die Menschen dort vor. Unter ihnen ist Sergey Samoilenko. Der Vulkanforscher weiß nur zu gut, dass es vielerorts unter der Halbinsel brodelt und ist daher stets in Alarmbereitschaft. Die meisten Gebiete sind so unberührt, dass ihre Bewohner sagen, es gebe in Kamtschatka keine Straßen, sondern nur Richtungen. Ohne Hubschrauber wären Dörfer wie Osernowski von der Außenwelt abgeschnitten.

 

Am 15.06.18 03:25 - 04:10 Uhr auf 

3sat: Wilde Inseln - Japan

Japans Inselwelt bietet eine ungewöhnliche Naturvielfalt. Sie besteht aus vier großen und fast 7.000 kleinen Inseln, die sich in einem langen Bogen durch den Nordwest-Pazifik ziehen und ganz unterschiedliche klimatische Bedingungen bieten: vom eisbedeckten Nordmeer über gemäßigte Wälder bis hin zu subtropischen Stränden und Mangrovensümpfen. Diese Vielfalt an Klimazonen bietet zahlreichen Tieren beste Lebensbedingungen. Auf der Hauptinsel Honshu liegen die Japanischen Alpen, ein Gebirge mit zahlreichen Dreitausendern. Im Frühling wandern zahllose Fische, die vom Schmelzwasser des Schnees gespeisten klaren Gebirgsflüsse hinauf, um in den Oberläufen ihre Eier abzulegen. Die Fischer auf Honshu pflegen seit über 1.300 Jahren ihre eigene Tradition: „Ukai“. Jeder Fischer hat einen Trupp fleißiger, gefiederter Helfer – Kormorane, die lange und sorgsam trainiert wurden. Dank der Sicherheit und Fürsorge in dieser menschlichen Obhut leben manche zahme Kormorane doppelt so lange wie ihre wilden Verwandten.

 

Am 15.06.18 04:10 - 04:50 Uhr auf 

3sat: Wilde Inseln - Philippinen

Karge Berge, dichte Regenwälder, Sümpfe und Klippen prägen die über 7.000 großen und kleinen Eilande der Philippinen. Geologen zählen sie zu den ältesten Inseln der Erde, geformt von Vulkanausbrüchen, Erdbeben und verheerenden Taifunen. Viele der zahlreichen Tiere und Pflanzen dieser Inselgruppe im westlichen Pazifik leben sonst nirgendwo auf der Erde. Einer der artenreichsten Lebensräume der Philippinen findet sich in den dichten Urwäldern von Palawan. Die sechstgrößte Insel der Philippinen ist zugleich auch die am dünnsten besiedelte. Hier leben Raubtiere wie der Palawan-Binturong, den es nur auf dieser Insel gibt. Binturongs werden auch „Marderbären“ genannt, weil sie mit ihrem gedrungenen, bärenartigen Körper und dem spitzen Kopf wie eine kuriose Mischung aus Marder und Bär wirken. Auf der Insel Bohol, gut 500 Kilometer östlich von Palawan, sind Mangrovenwälder zum liebsten Jagdgebiet der Langschwanzmakaken geworden. Sie finden hier ihre – für Affen etwas ungewöhnliche – Lieblingsspeise: Krabben. Im Inselinneren von Bohol liegt eine der bizarrsten Landschaften der Philippinen, die sogenannten Chocolate Hills – über 1.200 nahezu identische kegelförmige und zur Trockenzeit schokoladenbraune Hügel, meist 30 bis 50 Meter hoch. Am Fuß der Hügel wächst ein artenreicher Wald, in dem so faszinierende Bewohner zu Hause sind wie die nachtaktiven Koboldmakis – winzige Primaten, die sich als geschickte Jäger von Insekten und anderen Kleintieren ernähren.

 

Am 15.06.18 04:50 - 05:35 Uhr auf 

3sat: Wilde Inseln - Vancouver Island

Vor der kanadischen Küste nahe der Stadt Vancouver liegt die gleichnamige Insel Vancouver Island. Mit 450 Kilometern Länge und 100 Kilometern Breite ist sie die größte Insel im westlichen Pazifik. Vancouver Island bietet vielen faszinierenden und einzigartigen Tieren einen Lebensraum. Die spektakuläre Berglandschaft der Insel mit ihren herrlichen Wasserfällen ist von einem dichten Netzwerk aus Flüssen und Bächen durchzogen, in denen sich zahlreiche Tierarten wohlfühlen – vor allem die pazifischen Lachse. Jahr für Jahr zieht eine halbe Milliarde Lachse in die Flüsse ihrer Geburt, um zu laichen. Für Millionen von ihnen ist Vancouver Island das Ziel – doch nicht alle kommen an. Von den Killerwalen vor den Küsten der Insel über Weißkopfseeadler bis zu den Schwarzbären, die im seichten Wasser auf reiche Beute warten, ernähren sich unzählige Tiere von den Lachsen. Sogar die Bäume in den Wäldern auf Vancouver Island sind auf die alljährliche Wanderung der großen Fische angewiesen. Sie prägen das gesamte Ökosystem dieser wilden Insel.

 

Am 15.06.18 07:15 - 08:00 Uhr auf 

arte: Kastanien, das Brot der Korsen

Korsika ist berühmt für die Castagniccia - die Region der Kastanienwälder. Seit über 6.000 Jahren säumen die knorrigen Kastanienbäume die Berghänge und gaben den Einwohnern Wohlstand, Eigenständigkeit und Würde. Doch heute haben viele Menschen ihre Dörfer verlassen und nur einige wenige halten mit viel Engagement die alten Traditionen aufrecht und kämpfen darum, der Kastanie ihre einstige Bedeutung wiederzugeben.

 

Am 15.06.18 07:30 - 07:35 Uhr auf 

SWR: Die Orchidee

Für viele ist sie die Königin unter den Blumen: die Orchidee. Ihre Blüten sind von einer unglaublichen Vielfalt und Raffinesse. Die in Deutschland heimischen Arten sind äußerst selten und vom Aussterben bedroht.

 

Am 15.06.18 11:10 - 12:10 Uhr auf 

ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Finnland

Finnland ist ein nur wenig urbanisiertes Land. Zwei Drittel seiner Fläche sind vom nördlichen Nadelwaldgürtel bedeckt. Der Wald ist ein Zuhause für wilde Rentiere, Bären und Luchse. Finnland besitzt auch zahlreiche Seen, Inseln und eines der größten Archipele der Welt - heutzutage ein streng bewachter Nationalpark. Das Land hat eine lange Tradition des Naturschutzes. Reservate wurden bereits zu Beginn des 20. Jhdt angelegt.
(Wdh. morgen 14.25-15.20 Uhr)

 

Am 15.06.18 11:55 - 12:40 Uhr auf 

WDR: Wildkatzen - Versteckt in Deutschlands Wäldern

Unbezähmbar, scheu und fast unsichtbar - das sind Wildkatzen. Zuhause in mitteleuropäischen Wäldern, sind sie heute vielerorts verschwunden. Wo Wildkatzen noch vorkommen - wie in der Eifel - führen sie ein äußerst heimliches Leben. Wildkatzen verbringen die meiste Zeit versteckt im Wald und zeigen sich nur, wenn sie auf den angrenzenden Wiesen jagen. Fette Mäuse sind ihre Leibspeise - und die gibt es auf den Eifel-Wiesen reichlich. So reichlich, dass auch Füchse, Bussarde und andere Mäusejäger genügend Beute finden. Zurück im schützenden Wald, scheinen die Katzen mit den Schatten zu verschmelzen: Wie kleine Waldgeister, lautlos und unsichtbar, schleichen sie durchs Unterholz. Selbst Experten können die Katzen nur selten in ihrem Lebensraum beobachten: Die Wildbiologen Ingrid Büttner und Manfred Trinzen sind den scheuen Tieren seit Jahren mit der Kamera auf der Spur. Mit viel Geduld gelingen den beiden einmalige Aufnahmen von freien Wildkatzen in Wald und Flur.

 

Am 15.06.18 15:15 - 16:00 Uhr auf 

SWR: Natürlich im Gelbachtal

Mitten in der Natur erfährt Anna Lena Dörr große, erhabene Ruhe. Sie empfindet Ehrfurcht vor einem 1.000-jährigen heiligen Baum und tankt Kraft unter dem frischen Grün von Eichen und Buchen. Frühlingserwachen im Gelbachtal! Wie herrlich leuchtet mir die Natur! Wie glänzt die Sonne! Wie lacht die Flur! Das Mailied von Johann Wolfgang Goethe kommt ihr in den Sinn - und klar: Goethe war auch hier, im Jahr 1815 an der spektakulären Aussicht, die heute Goethepunkt heißt. Es dringen Blüten aus jedem Zweig und tausend Stimmen aus dem Gesträuch. Die Natur verstehen lernt Anna Lena im wahrsten Sinne des Wortes, als sie die Sprache der Vögel zu verstehen versucht - mitten im Buchfinkenland. Buchfinken gibt's hier zuhauf, die Wasseramseln haben bereits Junge, der Eisvogel baut noch an seiner Bruthöhle direkt am Gelbach, ganz natürlich. Mit den Naturmaterialien Holz, Stein und Lehm bauten die Menschen in den Dörfern im Gelbachtal schon immer. Einige von ihnen sind ganz besonders eng mit der Natur verbunden: Sie stellen zum Beispiel natürliche Stärkungsmittel für Pflanzen her oder verwandeln einen schweren Kirschbaum-Stamm in eine EngelSkulptur.

 

Am 15.06.18 17:00 - 17:45 Uhr auf 

ARD-alpha: Dramatisches Sterben - Sind unsere Insekten noch zu retten?

In den letzten 27 Jahren ist die Zahl der Insekten selbst in Schutzgebieten um mehr als 75 % zurückgegangen. Ein Alarmzeichen, denn weniger Insekten, das könnte bald schon bedeuten weniger Fische, Eidechsen, Vögel und Säugetiere. Insekten bilden das Fundament einer gesunden Natur. Sie sind Bestäuber für Blütenpflanzen, halten Schädlinge in Schach und sind Futter für viele Tiere. Sterben die Insekten, drohen auch andere Tiere und viele Pflanzen zu verschwinden. Quarks klärt auf über ein Thema, das aktuell nicht nur Umweltschützer, Wissenschaftler und Politiker, sondern auch viele andere Menschen in Deutschland beschäftigt.
(Wdh. kommende Nacht 3.45-4.30 Uhr)

 

Am 16.06.18 02:55 - 03:40 Uhr auf 

arte: Wildschweine - Das Comeback

Sie sind die Schweizer Messer unter den Tieren: kompakt, unverwüstlich und für alle Fälle gerüstet. Im vorletzten Jahrhundert galten Wildschweine in Europa als ausgerottet. Heute leben wieder mehrere Millionen Tiere in unseren Wäldern. Und das aufgrund ihrer speziellen Eigenschaften: soziale Kompetenz und Anpassungsfähigkeit. Eine Dokumentation über ein Tier, das in unseren Wäldern lebt und völlig unterschätzt wird. Und es ist zugleich die Geschichte über sein bemerkenswertes Comeback.

 

Am 16.06.18 06:30 - 07:15 Uhr auf 

tagesschau24: Wirtschaft gegen Natur - Flächenfraß in Bayern

Alleine im letzten Jahr wurde in Bayern eine Fläche in der Größe von Schweinfurt versiegelt. Und der Flächenverbrauch im Freistaat hat sich von der Einwohnerentwicklung entkoppelt. Während die Einwohnerzahl zwischen 2000 und 2015 um fünf Prozent zugenommen hat, ist der Bedarf an Siedlungs- und Verkehrsflächen um fast 19 Prozent gestiegen. Und was macht die bayerische Politik? Obwohl die Probleme einer großflächigen Bodenversiegelung lange bekannt sind, sind Lösungsansätze für eine nachhaltige Flächenentwicklung Mangelware oder scheitern an ihrer halbherzigen Umsetzung. Beim Bau von Gewerbegebieten setzt die Politik bei den Gemeinden auf Freiwilligkeit und bei Bauvorhaben bis drei Hektar Größe will sie die Neuausweisung erleichtern. Mit dem neuen Landesentwicklungsprogramm wird es künftig einfacher, Gewerbegebiete außerhalb von Gemeinden - also auf der grünen Wiese - anzusiedeln. Das Zubetonieren von wertvollen Naturflächen findet selbst in Regionen statt, in denen die Bevölkerung zurückgeht. Neue Wohngebiete sollen neue Bürger anlocken oder junge Familien halten. Doch die Ortskerne veröden weiter, immer mehr Häuser stehen leer.

 

Am 16.06.18 09:30 - 10:00 Uhr auf 

BR: Mahale - Im Dickicht der Schimpansen

Um nach Mahale zu kommen, muss man eine Expedition aufstellen. Mahale hat keinen Straßenanschluss, keinen Flughafen und keine menschliche Ansiedelung. Um in diesen entlegenen Nationalpark Tansanias zu kommen, ist man mit dem Flugzeug und danach auf kleinen Booten einen ganzen Tag lang unterwegs. Aber der mühsame Weg lohnt sich: Im Mahale Mountains National Park lebt die größte habituierte Schimpansengruppe der Welt. Dem Besucher tut sich ein schier undurchdringlicher Bergwald auf, in dem diese Affen leben. Seit Jahrzehnten sind Forscher hier stationiert, um das Verhalten der rund 800 Affen zu studieren. Das Aufspüren der Mahale-Schimpansen ist ein magisches Erlebnis. Die Führer erspähen die Behausungen der vergangenen Nacht: schattige Klumpen hoch oben in einer Galerie himmelwärts drängender Bäume. Herumliegende halbgefressene Früchte und frischer Kot werden zu wertvollen Hinweisen und führen tiefer in den Wald. Schmetterlinge huschen durch das fleckige Licht der Sonne. Und plötzlich findet man sich mitten unter den Schimpansen: in Gruppen eng zusammenhockend, säubern sich die Tiere gegenseitig das glänzende Fell, andere streiten sich laut, während wieder andere mühelos in die Bäume klettern, wo sie sich lässig von Liane zu Liane schwingen. Ein Team des BR hat den Forscher Dr. Markus Börner bei einem seiner Besuche nach Mahale begleitet.

 

Am 16.06.18 10:00 - 10:30 Uhr auf 

BR: Feldhamster - Wo seid ihr?

Nur wenige wissen, dass er in Bayern lebt oder haben ihn je gesehen: den Feldhamster. Kein Wunder, denn er ist vom Aussterben bedroht. Vor wenigen Jahrzehnten war das noch ganz anders. Er gehörte zu den häufigsten Kleinsäugern und wurde sogar bis in die 70er-Jahre hinein als Plage betrachtet. Als Ernteschädling hat man ihn vergast, vergiftet oder mit Wasser aus dem Bau getrieben. In vielen Gemeinden mit traditionellen Hamstervorkommen ist er heute völlig verschwunden. Laut Pressemeldungen soll der Feldhamster jedoch in Unterfranken den Wirtschaftsaufschwung verhindern - dieses Mal, weil er so selten ist und Hamsterfelder heute Vorrang vor Bauvorhaben gewährt werden soll.

 

Am 16.06.18 13:15 - 14:00 Uhr auf 

mdr: Der Main - von der Quelle bis Würzburg

Weißwurstäquator wird der Main liebevoll genannt. Tatsächlich zieht er sich in vielen Windungen und Schnörkeln über 542 Kilometern von Ost nach West, quer durch Deutschland. Vom Fichtelgebirge bis nach Mainz. Er ist der zweitlängste Fluss, der auf seiner ganzen Strecke in Deutschland fließt. Gleichzeitig ist der Main einer der am meisten verkannten Flüsse Deutschlands. In einer zweiteiligen Dokumentation stellt Marion Pöllmann das freie und wilde Leben entlang des Mains vor. Gezügelt und doch unbändig - der Main ist ein Spiegelbild der deutschen Natur. Nirgendwo sonst sieht man besser die Macht des Lebens und die Kraft der Natur.

 

Am 16.06.18 19:10 - 20:10 Uhr auf 

ServusTV: Wilder Kaukasus - Schroffe Gipfel, raues Land

Majestätische Gipfel und Gletscher, subtropische Vegetation, tiefe Schluchten und flechtenbehangene Bergurwälder prägen Europas höchstes Gebirge ebenso wie baumlose Bergsteppen oder wüstenhafte Täler. Der Große Kaukasus ist die Heimat von seltenen Kaukasus Steinböcken, Königshühnern und Bergwisenten. Die zweite Folge porträtiert im Lauf der Jahreszeiten die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer.

 

Am 17.06.18 02:35 - 03:15 Uhr auf 

3sat: Mission Arche Noah (1/4) - In den großen Wäldern

Artenschützer arbeiten bis in die entlegensten Winkel der Erde daran, bedrohte Tierarten zu erforschen und zu erhalten. Der erste Teil führt in die großen Wälder. In Kanada machen Farmer Jagd auf Schwarzbären, weil sie um ihr Vieh und ihre Feldfrüchte fürchten. Bären sind ein wichtiger Faktor für den Tourismus in Quebec. Vincent Brodeur versucht durch viel Aufklärungsarbeit, Bären und Farmer unter einen Hut zu bringen. Die ausgedehnten Zedernwälder des Atlasgebirges sind Heimat der Berberaffen. Ihr Bestand ist genauso bedroht wie der der Spitzmaulnashörner in Südafrika.

 

Am 17.06.18 04:45 - 05:30 Uhr auf 

3sat: Mission Arche Noah (4/4) - Im Regenwald

Artenschützer arbeiten bis in die entlegensten Winkel der Erde daran, bedrohte Tierarten zu erforschen und zu erhalten. Der vierte Teil führt in den Regenwald. Im Orang-Utan Rehabilitation Center arbeitet die Tierärztin Cecilia Boklin. Sie und ihr Team kümmern sich um verwaiste Menschenaffen. Die Jungtiere werden behutsam auf ihr späteres Leben in den Wäldern vorbereitet, ein Prozess, der bis zu 18 Jahre dauern kann. In Madagaskar erforscht eine junge Naturschutzaktivistin eine seltene Lemurenart, die Seidensifakas. Ihr besonderes Augenmerk gilt der Entwicklung von Jungtieren und der Kommunikation im Familienverband. Adam Starr kümmert sich in Kambodscha um die vom Aussterben bedrohten Siam-Krokodile.

 

Am 17.06.18 06:45 - 07:30 Uhr auf 

ZDFneo: Vietnam – Zerbrechliche Schönheit

Vietnam hat lange, schwere Kriegsjahre hinter sich und ist doch voll überraschender Schönheit. Dirk Steffens zeigt die andere, wilde Seite des Landes: atemberaubende Landschaften und Tierarten, die erst in jüngster Zeit entdeckt wurden. Vietnam ist ein Arten-Hotspot. Immer wieder lassen sich in der Region, die bis in die 1980er-Jahre Wissenschaftlern nicht zugänglich war, neue Tierarten entdecken, etwa 2005 die Laotische Felsenratte, die man bis dato für ausgestorben hielt, oder 2010 den Nördlichen Gelbwangen-Schopfgibbon. Der Regenwald Vietnams ist rund 50 Millionen Jahre alt und gehört damit zu den ältesten der Erde. In dieser langen Zeit konnten sich hier unzählige Arten und eigentümliche Anpassungen entwickeln. Da das Klima die gesamte Zeit über recht konstant war, konnte sich die Natur Vietnams über einen sehr langen Zeitraum ungestört entfalten.
(Wdh. übermorgen 2.25-3.10 Uhr)

 

Am 17.06.18 14:15 - 15:15 Uhr auf 

D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Das Raumschiff-Baumhaus

Country-Star Zac Brown engagiert sich in seiner Freizeit für benachteiligte Kinder. Deshalb hat der Sänger in Georgia eine Einrichtung gegründet, in der Jugendliche im Alter von 7-17 Jahren mit der Natur in Kontakt kommen können. Und Pete Nelson setzt dem Ganzen in dieser Folge der Serie die Krone auf: Der Spitzenarchitekt entwirft für das „Southern Ground Camp“ ein ultracooles Baumhaus, in dem man mitten im Wald ins Weltall abheben kann. Denn die spektakuläre Konstruktion sieht aus wie ein Raumschiff.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, von 15.15-16.15 Uhr)

 

Am 17.06.18 15:00 - 15:25 Uhr auf 

ARD-alpha: Durch die Wildnis - Abenteuer Transsylvanien (9)

Sechs Jugendliche erleben auf ihrem Weg durch die transsilvanische Wildnis das Abenteuer ihres Lebens. Viviane, Mahtab, Henriette, Niklas, Julien und David verbringen vier Wochen in der rumänischen Abgeschiedenheit. Auf ihrem Weg durch die raue Natur sollen sie selbst entscheiden, welchen Weg sie einschlagen, wer das Feuer macht und wo das Zelt aufgebaut wird. In Folge 9 ist die Gruppe schon etwas erschöpft vom vielen Wandern, immer schwer bepackt mit Rucksäcken und Zelten. Da kommt die heutige Herausforderung gerade richtig. Der Weg soll auf Pferden zurückgelegt werden. Obwohl die nicht immer so wollen, wie die Sechs wollen. Ob sie ihr Ziel heute trotzdem erreichen?
(Weitere Folge direkt im Anschluss, von 15.25-15.50 Uhr)

 

Am 17.06.18 15:50 - 16:30 Uhr auf 

3sat: Eine Erde - viele Welten - Dschungel

Kein Lebensraum an Land beherbergt größeren Artenreichtum als tropische Regenwälder. Hier liefern sich die Bewohner intensivste Konkurrenzkämpfe. Die großen Wälder sind Orte voller dramatischer Geschichten und überraschender Ereignisse. Jaguare fangen Kaimane, Delfine schwimmen durch Baumkronen, und Frösche verteidigen in Ninja-Manier ihren Nachwuchs. Unsere Reise geht von den Dschungelgebieten Südamerikas und Südostasiens bis zu den Regenwäldern Australiens. Einige von ihnen gehören zu den komplexesten Lebensräumen auf unserem Planeten. Von den rund 8,7 Millionen Tier- und Pflanzenarten leben über die Hälfte in tropischen Regenwäldern. Aber diese Habitate sind keine Paradiese, auch wenn das Leben in unglaublicher Fülle wuchert. Gerade weil dies so ist, muss jedes einzelne Geschöpf und jede Pflanze hart um den eigenen Platz in diesen komplizierten Beziehungsgeflechten kämpfen.
(Wdh. kommende Nacht 4.40-5.25 Uhr)

 

Am 18.06.18 03:55 - 04:40 Uhr auf 

ZDF: Kielings wilde Welt

Erneut bricht Andreas Kieling zu einer Expedition rund um die Welt auf. Er reist zu den schönsten Paradiesen und präsentiert dabei außergewöhnliche und faszinierende Vertreter der Tierwelt. Im Norden Indiens, in Australien, auf den Falklandinseln und mitten in Europa trifft er auf Forscher und Spezialisten, die vor Ort in ungewöhnlichen Projekten für den Tier- und Naturschutz tätig sind und ihn an ihrer Arbeit teilhaben lassen. Andreas Kieling beginnt seine Reise im Kaziranga Nationalpark im Norden Indiens. Seit 1985 gehört der Park zum UNESCO Weltkulturerbe. Er ist bekannt für Panzernashörner, Wasserbüffel, Barasingahirsche und eine vielfältige Vogelwelt.

 

Am 18.06.18 04:40 - 05:25 Uhr auf 

D-MAX: Das Survival-Duo - Ochsenfrosch zum Abendbrot

Ein Blick auf die Wuchsrichtung der Zypressen genügt und schon verfügt Ex-Militärausbilder Dave in den schier unendlichen Sumpflandschaften Louisianas über die nötige Orientierung. Außerdem eignet sich die trockene Baumrinde ausgezeichnet zum Feuer machen - was in einer so feuchten Umgebung wahrlich kein Kinderspiel ist. Damit hätten er und sein Kumpel Cody zwei der wichtigsten Aufgaben ihres aktuellen Survival-Trips bestens gelöst. Jetzt stellt sich am ersten Tag der Tour nur noch eine zentrale Frage: Wo findet man zwischen Giftschlangen und Alligatoren etwas Brauchbares zu essen, ohne bei der Jagd einen Arm zu verlieren? Aber auch nahrungstechnisch sind die Überlebens-Experten versiert: Zum Abendbrot gibt's krossen Ochsenfrosch.

 

Am 18.06.18 07:10 - 08:10 Uhr auf 

ServusTV: Der Wald von morgen - Der Kiefernwald Südwestfrankreichs

Das Naturjuwel der Gascogne, die "Forêt des Landes" an der Atlantikküste im Südwesten Frankreichs ist ein riesiger grüner Ozean. Noch vor zwei Jahrhunderten hat dieser eine Million Hektar große Kiefernwald gar nicht existiert. Er wurde von Menschenhand geschaffen. In Frankreich ist so der größte künstliche Wald Westeuropas entstanden.Seit Erschaffung im 19. Jahrhundert spielt diese enorme bepflanzte Fläche eine Schlüsselrolle in der französischen Industrie. Aber der Wald hat Schwierigkeiten, sich an das hektische 21. Jahrhundert anzupassen. Ohne menschliche Intervention könnte er verschwinden: Eine Bürde, die immer schwerer lastet auf zehntausenden Förstern, die von dem Holz des Waldes leben. Dieser Wald muss sein ökologisches Gleichgewicht in unserer sich schnell verändernden Welt erhalten. Das riesige Waldgebiet braucht Hilfe. Ist der Mensch dieser Herausforderung gewachsen?

 

Am 18.06.18 07:15 - 08:00 Uhr auf 

arte: Araipama, der Riesenfisch vom Amazonas

Das Amazonasbecken ist ein gigantisches Labyrinth aus Flüssen, Seen und Kanälen - es ist das zweitgrößte Feuchtgebiet der Erde. Die Arapaima-Fischerei hat dort eine lange Tradition. Die größten Exemplare des Arapaima, in Brasilien Pirarucú genannt, sind bis zu drei Meter lang und 200 Kilogramm schwer; die Art hat viele Millionen Jahre Evolution weitgehend unverändert überdauert. In weiten Teilen Brasiliens ist der Fisch heute ausgestorben oder akut bedroht. Mittlerweile steht der Fisch in Brasilien jedoch unter Schutz, die Jagd auf ihn wurde 1996 komplett verboten. Die illegale Fischerei ging trotzdem weiter. Die vor Ort ansässigen Uferbewohner erhielten deshalb für bestimmte Gebiete eine Sondererlaubnis und wurden gleichzeitig im nachhaltigen Umgang mit der Fisch-Population geschult. Ein voller Erfolg: Wo vor zwei Jahrzehnten kaum mehr ein Fisch gesichtet wurde, werden heute jede Saison Hunderte Arapaimas gefangen. Auch in Itapuru steigen die Bestände seit Einführung des Schutzprogramms stetig. Heute bringt die Arapaima-Fischerei der 300-Seelen-Gemeinde um die 400.000 Reais im Jahr - umgerechnet rund 100.000 Euro. Ein wichtiger Ansporn für die Fischer, gut über die Fanggründe zu wachen.

 

Am 18.06.18 09:45 - 10:35 Uhr auf 

arte: Indiens Dschungelbuchklinik

Der Kaziranga-Nationalpark ist mit etwa 430 Quadratkilometern eine Insel inmitten der Zivilisation, wenn auch nur halb so groß wie Hamburg. Jedes Wildtier, das sich aus dem Park herauswagt, fällt auf und stört. Elefanten und Nashörner können auf den Äckern große Schäden anrichten, Tiger und Leoparden machen den Menschen Angst. "360o Geo Reportage" begleitet Phulmoni Gogoi und ihren Mann Prasanta Boro, die für den Wildlife Trust arbeiten und die Landbevölkerung sowohl aufklären als auch als Unterstützer gewinnen wollen. Mittlerweile ist der Verlust an wilden Tieren so groß, dass jedes einzelne für den Bestand von Bedeutung ist. Die Ärzte wollen jedes Exemplar retten. Es ist ein erster Erfolg, dass Dorfbewohner nun anrufen, um einen Sambar zu melden. Denn viele Landbewohner haben so sehr gegen die Armut zu kämpfen, dass sie sich um das Überleben von Wildtieren kaum kümmern können. Dieses Mal kann die Tierärztin den Hirsch vor der Zivilisation retten.

 

Am 18.06.18 09:45 - 10:00 Uhr auf 

ARD-alpha: Keine Angst vor großen Brummern - Hornissen

"Sieben Stiche töten ein Pferd, drei einen Menschen" - dies ist ein weit verbreitetes Vorurteil und keineswegs eine Tatsache. Doch wo Hornissen auftauchen, bricht noch immer Panik aus. So verwundert es kaum, dass die großen Brummer von der Ausrottung bedroht sind. 1987 wurden die größten einheimischen Faltenwespen als besonders geschützte Tierart in die Bundesartenschutzverordnung aufgenommen. Der Film räumt mit den unbegründeten Vorurteilen gegenüber Hornissen auf, informiert über ihre Lebensweise und ihre wichtige Rolle im Naturhaushalt.

 

Am 18.06.18 11:30 - 12:15 Uhr auf 

arte: Kitz & Co. - Die Kunst des Verschwindens

Warum haben Rehkitze weiße Flecken, die mit dem Auswachsen verschwinden? Wieso sind Frischlinge gestreift und erwachsene Wildschweine nicht? "Somatolyse" heißt das Zauberwort - der Begriff aus dem Griechischen bedeutet "Auflösung des Körpers" und bezeichnet eine besondere Schutzfunktion, die für viele Jungtiere in den ersten Lebenswochen wie eine Tarnkappe wirkt. Die Dokumentation "Kitz & Co. Die Kunst des Verschwindens" des österreichischen Tierfilmers Kurt Mündl spürt die Meister der Tarnung in ihrem Lebensraum auf und geht diesem Kniff der Natur auf den Grund.

 

Am 18.06.18 12:15 - 12:45 Uhr auf 

ZDFinfo: Die neuen Eroberer der Städte

Wolf, Fuchs und Co erobern unsere Zivilisation. Was macht manche dabei erfolgreicher, als uns lieb ist? Professor Harald Lesch verfolgt die Spuren von Tieren mit überraschenden Fähigkeiten und zeigt, wie die Städte zum "Motor der Evolution" werden. Für Wissenschaftler sind die Tiere, die den Schritt in die Städte als Erste wagen, spannende Forschungsobjekte. Die neuen Eroberer zeichnen sich durch Neugier und besondere Lernfähigkeit aus. An ihnen lässt sich "Evolution im Zeitraffer" studieren. Die wilden Pioniere haben oft erstaunliche Fähigkeiten: Einige haben in Megacitys sogar mehr Erfolg als in ihrem natürlichen Lebensraum.

 

Am 18.06.18 14:05 - 15:05 Uhr auf 

ServusTV: Der Wald von morgen - Kongo - Nutzen und Schutz des Urwalds

Der Regenwald im Herzen Afrikas ist eine Welt für sich. Er beherbergt das größte Wildtier-Reservat des Kontinents. Auf zwei Millionen Quadratkilometern Fläche und über sechs Länder, erstreckt sich der afrikanische Primärwald im Kongo-Becken. Er ist nach dem Amazonas-Regenwald die zweitgrößte grüne Lunge der Erde.Unter dem dichten Blätterdach bleiben kein Knistern, kein Duft, und kein Atemzug unbemerkt. Das Leben ist hier perfekt aufeinander eingespielt. Vom kleinsten Insekt bis zum größten Säugetier, vom unscheinbaren Schattengewächs bis zur Pflanze, die sich dem Licht entgegenreckt - alle Arten sind voneinander abhängig, und das seit Anbeginn der Zeit. Unter den Waldbewohnern befinden sich auch Menschen: Indigene Völker der so genannten Pygmäen. Die Jäger und Sammler sind Teil der unendlichen Vielfalt des Waldes.Die Basis dieser einzigartigen Symbiose bilden jedoch die Bäume. Mit Namen wie Limba, Okoumé, Sipo oder Sapelli. 4.000 einheimische Pflanzenarten tragen zum Reichtum dieses riesigen, uralten Regenwaldes bei.Die Dokumentation zeigt die Menschen, für die dieser Wald seit Menschengedenken ihre Heimat ist und jene, die sich für den Erhalt dieses Waldes einsetzen.
(Wdh. morgen 7.10-8.10 Uhr)

 

Am 18.06.18 15:25 - 15:50 Uhr auf 

ARD-alpha: Die Kleinen mit den vielen Beinen

Felix Heidinger stellt dieses Mal Insekten und Schlangen vor. Ameisen z.B. schützen ihren Bau mit einem Heer von Soldaten vor Angriffen von anderen Insekten Bei manchen Vertretern der Insektenwelt gehört eine verblüffende Tarnung zum Überleben. So täuschen sie nicht nur ihre Feinde sondern auch ihre Beute. Erst im Makrobereich der Kamera sieht man die Schönheit der Insekten und erkennt ihr Tarnkleid. Die Stabschrecke, deren Fühler, Kopf, Rumpf und Beine wie zarte Zweige eines Baumes aussehen ist ein gutes Beispiel. Wer in Ruhe und ohne Furcht eine heimische Schlange beobachtet entdeckt, wie elegant sie sich bewegt. Schlangen sind sehr schreckhafte Wesen. Sie spüren schon von Weitem die Bodenerschütterung, die ein Mensch mit seinen Tritten verursacht. Und dann verstecken sie sich. Deshalb sieht man sie kaum in der Natur.

 

Am 18.06.18 20:15 - 21:15 Uhr auf 

ServusTV: Wildes Sri Lanka

Sri Lanka ist kleiner als Bayern - doch die Insel beherbergt eine Vielfalt an Tieren und Pflanzen, die einem Kontinent zur Ehre gereicht. Der Leopard ist der „König von Sri Lanka“ - aber auch er ist den Gesetzen der Natur unterworfen. Sri Lanka erlebt ZWEI Monsune pro Jahr. Doch zwischen den Regenzeiten herrscht Dürre - um diese zu überbrücken, legten Menschen vor mehr als 1500 Jahren große Wasserreservoirs an. Die künstlichen Seen sind bis heute lebenswichtig für Sri Lankas Tierwelt. Hier kommt es jedes Jahr zur größten bekannten Ansammlung wilder Elefanten weltweit.

 

Am 18.06.18 21:45 - 22:30 Uhr auf 

3at: Kongo - Das starke Herz der Wildnis

"Kongo - Das starke Herz der Wildnis" führt in den tropischen Urwald entlang des Äquators in der Mitte des afrikanischen Kontinents. Dort, wo sich Lebewesen dichter drängen als irgendwo sonst in Afrika, herrscht ein beispielloser Konkurrenzdruck. Jedes Tier - vom Elefanten bis zum Frosch - muss Strategien anwenden, um seinen Platz zu erobern und zu verteidigen. Das Kongobecken umfasst ein Gebiet von der Größe Indiens und erstreckt sich über mehrere Staaten Zentralafrikas. Der Urwald ist hier so dicht, die Vegetation erzeugt so viel Wasserdampf, dass 95 Prozent des Regenwassers aus dem Wald selbst stammen. Der Fluss Kongo, in dem dieses Wasser letztendlich zusammenläuft, ist der wasserreichste Fluss Afrikas und stürzt auf seinem Weg nach Westen in spektakulären Kaskaden durch eines der letzten unerforschten Gebiete auf unserem Planeten.
(Wdh. übermorgen 14.50-15.35 Uhr)

 

Am 19.06.18 07:30 - 07:35 Uhr auf 

SWR: Die Rosskastanie

Die rotbraune Frucht kennt jedes Kind, den stattlichen Baum kennt jeder Biergartengänger. Doch die Kastanie birgt noch so manches Geheimnis. Wussten Sie beispielsweise, dass die Blüten ihre Farbe ändern um mit Bienen zu "kommunizieren"? Ein Porträt - in Wort, Bild und Video.

 

Am 19.06.18 14:05 - 15:05 Uhr auf 

ServusTV: Der Wald von morgen - Die Sundarbans - Im Mangrovenwald Bengalens

Die Sundarbans sind mit über 10.000 Quadratkilometern die größten Mangrovenwälder der Erde. Sie liegen zwischen Indien und Bangladesch. Überflutete Wälder, in einem Gebiet, wo sich das Süßwasser des Ganges und des Brahmaputra mit dem Salzwasser des Indischen Ozeans vermischt. Es ist ein verwirrendes Netz aus Salzwasserkanälen, das ein einzigartiges Ökosystem erschafft, beherrscht vom geheimnisvollen Bengal-Tiger.Auf Bengalisch bedeutet Sundarbans "Schöner Wald". Er bietet den Einheimischen Schutz gegen Wirbelstürme, und beheimatet eine Fülle von Wild, Fisch und Krustentieren. Das Holz wird zum Heizen und Bauen verwendet. Die Familien leben vom Wald und haben ihre Bedürfnisse an seine Ressourcen angeglichen. Doch in den letzten Jahren ist die Natur aus dem Gleichgewicht geraten, und es fehlen die nötigen Mittel, um Abhilfe zu schaffen.
(Wdh. morgen 7.10-8.10 Uhr)

 

Am 19.06.18 15:30 - 15:55 Uhr auf 

ARD-alpha: Ein Krankenhaus für Adler

Täglich gehen unzählige Viertel-Dollar-Münzen durch die Hände der Amerikaner, die sogenannten Quarter. Auf ihnen ist der Weißkopfseeadler eingeprägt, das Wappentier der USA. Kaum zu glauben, dass in den Vereinigten Staaten dieser stolze Vogel kurz vor dem Aussterben war. Inzwischen hat sich die Art etwas erholt. Etwa 70. 000 amerikanische Weißkopfseeadler gibt es wieder. Die meisten sind in den einsamen Fluss -und Seenlandschaften von Alaska beheimatet und dort vielerlei Gefahren ausgesetzt. Vor allem der Futtermangel im Winter, wenn die Gewässer Monate lang zugefroren sind, schwächt den Fisch fressenden Greifvogel. Der bekannte Tierfilmer Felix Heidinger stellt den Weißkopfseeadler vor und zeigt, wie Tierschützer in Alaska viele der Vögel mit Futter und medizinischer Versorgung durch den eiskalten Winter bringen. Denn es kommt auf die Rettung jedes einzelnen Weißkopfseeadlers an, damit die Art wirklich weiter bestehen kann. Sonst könnte geschehen, dass die jungen Amerikaner sich ihres Wappentiers nur noch als Abbild auf der Münze erinnern.

 

Am 19.06.18 19:45 - 19:50 Uhr auf 

ARD: Der Pilz als Umweltschützer

Schlauchpilze können gelöste Schadstoffe aus dem Wasser entfernen. Kann das auch die Lösung für atomar verseuchte Gebiete sein? Heute bei "Wissen vor acht - Natur".

 

Am 20.06.18 07:15 - 08:00 Uhr auf 

arte: Auf dem Floß durch die Schluchten der Tara

Unzugängliche Wälder, schroffe Canyons, abgelegene Hochplateaus - im Norden Montenegros durchschneidet die Tara auf 140 Kilometern Länge das Durmitor-Gebirge. Hier ist ein Floß trotz aller Gefahren oft das beste Transportmittel. Der Flößer Fikret Pendek hat sein Handwerk von seinem Vater gelernt und weiß, wo die gefährlichsten Felsen unter Wasser lauern. Sein selbst gebautes tonnenschweres Gefährt ist zugleich seine Ware, denn er lebt vor allem vom Holzverkauf. Mehrfach im Jahr schlägt er in den Wäldern des Durmitor-Massivs ein Dutzend Bäume, deren Stämme er von Montenegro aus über den Tara-Fluss ins benachbarte Bosnien transportiert. Einmal fertiggestellt wiegt das Gefährt über zwei Tonnen. Ein Mann allein könnte es niemals bedienen, deshalb nimmt Fikret immer Freunde oder Familienangehörige mit auf sein Floß. Bei dieser Fahrt kommt sein zwölfjähriger Neffe Ismet mit, der herausfinden möchte, ob ihm der Flößer-Beruf gefällt.

 

Am 20.06.18 07:20 - 07:50 Uhr auf 

WDR: Erde in Not - Was sagt der Weltklimareport? (1/2)

Für den Vorsitzenden der UN Weltklimaorganisation IPCC ist es ganz klar: "Wir leben gemeinsam auf dem Raumschiff Erde. Alles was wir tun, hat Folgen für jeden von uns." Das ist seine Erkenntnis aus fünf Jahren Erforschung der Klimaveränderungen. Tausende von Wissenschaftlern haben fünf Jahre geforscht und einen 5.000 Seiten starken Bericht geschrieben: Noch nie gab es einen so umfassenden Bericht über den Zustand der Erdsysteme, von deren Stabilität Gleichgewicht unser Leben abhängt. In acht Kapiteln bringen die beiden Filme auf den Punkt, was die Wissenschaftler über die Erde detailgenau zusammen getragen haben, etwa zu den Themen Wasser, Nahrung, oder Energie. Vor allem für junge Leute bieten sich unerschöpfliche Möglichkeiten, als Wissenschaftler, Künstler oder Unternehmer eine neue, klimaverträgliche Weltwirtschaft zu bauen, meint Chris Fields, Leiter der Arbeitsgruppe Klimaanpassung: "Im 21. Jahrhundert sollten wir Wissenschaft und Technik endlich nutzen, um mit dem Planeten und nicht gegen ihn zu arbeiten." Wichtige Weichenstellungen etwa zur Abkehr von fossilen Energieträgern müssen deshalb schon in den nächsten fünf Jahren geschehen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 7.50-8.20 Uhr)

 

Am 20.06.18 07:30 - 07:35 Uhr auf 

SWR: Die Rotbuche

Sie ist ein häufiger Baum hierzulande: die Rotbuche. Statistisch gesehen sind von 100 Laubbäumen 14 Rotbuchen. Und doch weiß man über diesen stattlichen Baum im Allgemeinen recht wenig.

 

Am 20.06.18 08:40 - 09:35 Uhr auf 

arte: Lebensraum Kopfbaum - Vom nachhaltigen Nutzen des Baumschnitts

Kulturgut, vielfältige Nutzpflanze und Lebensraum etlicher Pflanzen- und Tierarten: Kopfbäume wachsen bereits seit mehreren Jahrtausenden in den hiesigen Breitengraden. Geprägt von ihrer ursprünglichen Nutzung für Korbgeflechte, Werkzeugmaterial und auch Hauswände stellen die heute in Vergessenheit geratenden Holzgewächse ein einzigartiges biologisches Kulturerbe dar. Der Dokumentarfilm richtet auf die Nutzungsformen dieser originellen Bäume und Weiden wieder mehr Aufmerksamkeit - denn ganz sinnbildhaft stehen sie für den aktuellen Wunsch nach einer nachhaltigen Rückbesinnung auf die Natur.

 

Am 20.06.18 14:05 - 15:05 Uhr auf 

ServusTV: Der Wald von morgen - Guayana - Frankreichs grünes Eldorado

Der Wald in Französisch-Guayana bildet den Lebensraum für Hunderttausende von Arten. Er ist einer der letzten Gärten Eden auf unserer Erde und bedeckt eine Fläche in etwa so groß wie Österreich. Damit macht er fünf Prozent des Amazonas-Regenwalds aus. Während die Ökosysteme im Amazonasgebiet größtenteils unter der menschlichen Präsenz leiden, sieht der Regenwald in Französisch-Guayana noch immer so aus wie damals, als Christoph Kolumbus ihn entdeckte. Aber auch Guayanas uralter Wald ist in Gefahr, weil das Land gegenwärtig eine beispiellose Bevölkerungsexplosion erlebt. Wird er dasselbe tragische Schicksal erleiden wie der restliche Amazonas-Regenwald? Oder wird man Lösungen finden, um diesen kostbaren Garten Eden bewahren zu können?
(Wdh. morgen 7.10-8.10 Uhr)

 

Am 20.06.18 16:55 - 17:20 Uhr auf 

arte: Menschen und Primaten - Wie viel Nähe ist gut?

Das Erbgut von Primaten und Menschen ist zu über 98 Prozent identisch. Gerade weil sie uns so ähnlich sind, sind wir von unseren nächsten tierischen Verwandten fasziniert und neigen dazu, sie zu vermenschlichen. Aber wie viel Nähe ist gut für die Tiere? Die britische Verhaltensforscherin Jane Goodall hat in den 60er Jahren Schimpansen in ihrem natürlichen Habitat beobachtet. Sie hat entdeckt, dass die Affen Werkzeuge benutzen, um an Futter kommen. Außerdem gab sie, selten unter Forschern, den Tieren Namen statt Zahlen. Heute setzt sie sich für den Tierschutz ein. Für "Xenius" berichtet die heute über 80-jährige Pionierin der Schimpansenforschung über ihre Erfahrungen. Im Primaten-Forschungszentrum in Leipzig sprechen die "Xenius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard mit dem Psychologen Daniel Hanus über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Menschen und Primaten.

 

Am 20.06.18 20:15 - 21:00 Uhr auf 

ARD-alpha: Ontario - Land des schönen Wassers

Der Name Ontario stammt aus der Sprache der Irokesen und bedeutet "schönes Wasser". Die kanadische Provinz ist über eine Million Quadratkilometer groß und von einer Unzahl Seen und Flüssen durchzogen. Außerdem wird sie im Norden von der Hudson Bay und im Süden von den Großen Seen und den berühmten Niagara-Fällen begrenzt. Ontario - Land des schönen Wassers. Die Lage und die schiere Größe Ontarios lassen eine enorme landschaftliche Vielfalt zu. Sumpfiges Tiefland umschließt die Hudson Bay; nach Süden schließen einszeitliche Moränen und fruchtbare Ebenen an. Hier, an den Großen Seen und in den Ballungsgebieten von Toronto und Ottawa, leben die meisten der 12 Millionen Einwohner Ontarios. Die Geschichte dieser kanadischen Provinz ist vor allem die Geschichte der First Nations, der Irokesen, Huronen, Athabasken, Algonquin. Ihre Kultur damals und heute und der Konflikt zwischen First Nations und frühen (europäischen) Siedlern - das sind zentrale Themen unseres Films. Wir besuchen ein Pow Wow in Midland, wir streifen durch die Wälder des Algonquin Provincial Park, besuchen einen Outfitter und erleben die malerische Seenlandschaft aus der Vogelperspektive.
(Wdh. morgen 14.15-15.00 Uhr)

 

Am 21.06.18 07:15 - 08:00 Uhr auf 

arte: Ein Baumhaus in Costa Rica

Zwischen der Ostküste des mittelamerikanischen Staates Costa Rica und dem Talamanca-Gebirge befindet sich einer der letzten großen Urwälder der Erde. Seine Bäume erreichen nicht selten eine Höhe zwischen 40 und 70 Metern. Hier wollen der Ingenieur Peter Gascar und sein Freund Orlando Hernández, ein Indio aus dem Volk der Teribe, ein Baumhaus errichten. Das ist mehr als nur ein Abenteuer, denn das Baumhaus soll von Biologen als Forschungsstation in der Baumkrone genutzt werden, um den unerschöpflichen Reichtum an Pflanzen und Tieren in Costa Ricas Urwald zu erkunden. Mitten im Regenwald steht der fast 50 Meter hohe Riese, in dem das höchste selbsttragende Baumhaus der Welt gebaut werden soll. Den Helfern, allesamt Männer vom Volk der Teribe, erscheint das Unterfangen gewagt. Wie sollen 100 Kilogramm schwere Stahlteile von Menschenhand auf den Baum gehievt werden? Nur an frei hängenden Seilen können Peter Gascar, Orlando Hernández und ihr Team die Bauteile in der Höhe mit Gurten am Stamm festzurren. Auch die Natur macht es den Abenteurern schwer. Mit Beginn der Regenzeit gerät die Arbeit ins Stocken. Erst als die Sonne wieder durchbricht, wird die erste Plattform fertig und das Projekt ist gerettet. Als die Wissenschaftler am Ende der Strapazen hoch über dem grünen Meer stehen, sind sie überwältigt. Peter Gascar hat die größte Herausforderung seines Berufslebens als Bauingenieur gemeistert - und dabei in Orlando Hernández und den anderen Teribe Freunde fürs Leben gefunden.

 

Am 21.06.18 08:10 - 09:10 Uhr auf 

ServusTV: Mord im Bauerngarten

Blattläuse schlüpfen aus ihren Eiern, Apfelblütenstecher krabbeln zu den Knospen, Florfliegenlarven machen Jagd auf andere Insekten, Laufkäfer schlagen Beute und Ohrenstecher säubern den Bauerngarten. Es ist ein Kampf ums nackte Überleben und nur der Cleverste kommt durch. Von außen betrachtet herrscht die pure Idylle, doch wenn man ganz genau hinsieht, herrscht pure Aufregung. Professor Urs Wyss tut genau das. Mit Lupe und Mikroskop zeigt er, was wirklich auf einer Streuobstwiese, einer Almwiese und in einem Bauergarten passiert. Mit seinen atemberaubenden Aufnahmen bringt er Licht in die sonst unsichtbaren Welten der Kleinstlebewesen, dringt in ihren Mikrokosmos vor.

 

Am 21.06.18 09:25 - 10:55 Uhr auf 

arte: Die fantastische Reise der Vögel

Atemberaubende Bilder zeigen unsere Welt aus der Vogelperspektive: Der Dokumentarfilm verfolgt nicht nur die Tausende Kilometer weiten Reisen und erstaunlichen Abenteuer der Vogelschwärme, sondern die Kamera fliegt mitten unter ihnen und betrachtet Naturphänomene mit ihren Augen. Die spektakulären Bilder zeigen unter anderem Schneegänse und Weißkopf-Seeadler in Nordamerika, Kaptölpel, Haie und Seerobben in Afrika sowie Riesenpapageien in Südamerika.

 

Am 21.06.18 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: Chiemgau im Wandel - Hochwasser und Zombiebäume

Dreimal kam es am Chiemsee in den letzten beiden Jahrzehnten zu Jahrhunderthochwassern. Tierarten, die in den Überschwemmungsgebieten leben, entwickeln raffinierte Überlebensstrategien. Die Knotenameisen etwa nehmen die Königin in die Mitte und bilden aus ihren Leibern ein Floß, erobern sogar neuen Lebensraum. Hochwasser ist weniger eine Katastrophe für die Natur. Es trifft vor allem die Menschen. Jan Haft zeigt in seinem Film die Vielfältigkeit der Natur dieser besonderen Landschaft, und er liefert die Erkenntnis, dass alles - auch die Natur - einem permanenten Wandel unterliegt.

 

Am 21.06.18 14:05 - 15:05 Uhr auf 

ServusTV: Der Wald von morgen - Tasmanien - Im Reich der Riesen

Es gibt eine Insel am äußersten Ende der Welt, wo riesige, bis zu 100 Meter hohe Bäume wachsen: Tasmanien. Diese gigantischen Bäume in Tasmanien sind auf der ganzen Welt bekannt. Man nennt sie Riesen-Eukalyptus. Und dieser Wald ist ein Relikt aus einem der ältesten geologischen Zeitalter der Erde. Früher war die gesamte Insel von Wald bedeckt. Eingekeilt zwischen Australien und der Antarktis, blieb Tasmanien lange Zeit unbewohnt. Die gigantischen Bäume herrschten allein über das Land. Inzwischen leben eine halbe Million Menschen auf Tasmanien. Forscher und Naturliebhaber haben es sich zur Aufgabe gemacht, das Naturerbe, das unter dem Einfluss der Menschen leidet, zu schützen. Doch es ist auch ein Kampf gegen die Traditionen des Landes, denn die Tasmanier waren schon immer Holzfäller - und die riesigen Stämme der alten Eukalyptusbäume liefern gutes Holz.
(Wdh. morgen 7.05-8.05 Uhr)

 

Am 21.06.18 15:00 - 15:30 Uhr auf 

hr: Die Elefanten von Hwange

Vor 60 Jahren wurde der Hwange-Nationalpark im Südosten von Simbabwe gegründet, um Elefanten Schutz zu bieten, denn nur noch etwa 1.000 ihrer Art lebten in der 15.000 Quadratkilometer großen Savanne südlich des Sambesi-Flusses. Bald bot der Park nicht nur Elefanten, sondern auch Giraffen, Antilopen und vielen anderen Tierarten sicheren Lebensraum. Heute sind die meisten Tiere hier wieder bedroht. Denn in den vergangenen Jahrzehnten ist die Elefantenpopulation dramatisch angewachsen: Etwa 40.000 Tiere beanspruchen den Hwange-Nationalpark fast ausschließlich für sich, dem hält die Vegetation nicht stand.

 

Am 21.06.18 15:30 - 15:55 Uhr auf 

ARD-alpha: Im bayerischen Urwald ist was los

Felix Heidinger hat sich mit der Kamera zu den heimischen Tieren aufgemacht. Er stellt auch Tierarten vor, die aus unseren Wäldern verschwanden. Denn inzwischen hat man einige der bei uns ausgerotteten oder nur noch selten vorkommenden Tierarten im Bayerischen Wald angesiedelt. Und man hält sie auch in Gehegen des Bayerwald Tierparks, um Besuchern zu zeigen, wie sie aussehen. Ob Luchs oder Wolf, Auerhuhn oder Biber - für alle blieben in den von Menschen dicht besiedelten Gebieten nicht mehr genügend Naturlandschaften zum Überleben. Doch mittlerweile hat sich einiges zum Besseren gewendet. Biber bauen bei uns wieder ihre Dämme, und auch das seltene Auerhuhn hat eine Überlebenschance. Im Bayerischen Wald kümmert man sich intensiv um die Nachzucht des Wildvogels. Die empfindlichen Küken werden in Kinderstuben betreut und als kräftige, halberwachsene Hähne und Hennen in die Freiheit entlassen. Den lauten Balzgesang der prächtigen, schwarzen Auerhähne kann man im Frühjahr weithin hören.

 

Am 22.06.18 08:40 - 09:25 Uhr auf 

arte: Wildschweine - Das Comeback

Sie sind die Schweizer Messer unter den Tieren: kompakt, unverwüstlich und für alle Fälle gerüstet. Im vorletzten Jahrhundert galten Wildschweine in Europa als ausgerottet. Heute leben wieder mehrere Millionen Tiere in unseren Wäldern. Und das aufgrund ihrer speziellen Eigenschaften: soziale Kompetenz und Anpassungsfähigkeit. Eine Dokumentation über ein Tier, das in unseren Wäldern lebt und völlig unterschätzt wird. Und es ist zugleich die Geschichte über sein bemerkenswertes Comeback.

 

Am 22.06.18 11:10 - 12:10 Uhr auf 

ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Portugal

Portugal galt im 16. Jahrhundert als Nation der Seefahrer. Die Insel Madeira und das Azoren-Archipel wurden von Portugiesen entdeckt. Inmitten des Atlantischen Ozeans gehören diese Inseln weiterhin zu Portugal. Madeira verdankt seine Einzigartigkeit seinen Lorbeerwäldern. Die Landschaft der Azoren wurde von Vulkanen geformt. "Naturschützer im Einsatz" besucht die Menschen, die sich um den Erhalt dieser Inseln bemühen.
(Wdh. morgen 14.25-15.20 Uhr)

 

Am 22.06.18 14:50 - 15:35 Uhr auf 

3sat: Australiens Nationalparks - Die Insel der Teufel

Der Nationalpark Cradle Mountain-Lake Saint Clair ist ein Juwel unter Australiens Nationalparks. Er ist Teil der Wildnis, die fast den gesamten Westen Tasmaniens, der größten australischen Insel, bedeckt. Der Nationalpark Cradle Mountain-Lake Saint Clair hat zwei Gesichter. Im Winter sind Gipfel und Seen mit Schnee und Eis bedeckt, im Sommer, also im Dezember und Januar, blühen die Blumen auf den Wiesen. Aber das ganze Jahr über hausen in den Wäldern die Tasmanischen Teufel, die größten fleischfressenden Beuteltiere. Doch seit 1996 grassiert auf Tasmanien eine mysteriöse Krankheit unter den Tieren, die den Bestand gefährdet. Naturschützer und Biologen sorgen sich um das Gleichgewicht des gesamten Ökosystems der Insel, sollten die Tasmanischen Teufel aussterben. Vor allem eingeschleppte europäische Rotfüchse würden sich ausbreiten und eine einheimische Art nach der anderen ausrotten. Samantha Fox gehört zur sogenannten Devil Task Force, die die Tiere retten will. Und Wade Anthony hat mit einem Schutzgebiet am Fuße des Cradle-Mountain-Massivs für Interessierte eine Möglichkeit geschaffen, die nachtaktiven Räuber zu sehen und ihre lautstarken, spektakulären Auseinandersetzungen hautnah mitzuerleben. Während nachts die Beutelteufel auf die Jagd gehen, halten tagsüber die mächtigen Keilschwanzadler über den Wäldern nach Beute Ausschau. Aus der Perspektive dieser Adler lässt sich die Schönheit der eindrucksvollen Landschaft genießen. In einzigartigen Luftaufnahmen zeigen die Filmemacher die unwegsamen Weiten der Insel, deren dichte Wälder, zerklüftete Basaltgipfel und endlose Heidelandschaften.

 

Am 22.06.18 15:35 - 16:20 Uhr auf 

3sat: Australiens Nationalparks - Der Regenwald

Der Daintree-Nationalpark ist der verbliebene tropische Lebensraum, der sich früher über den gesamten Norden Australiens erstreckte. Klimaveränderungen ließen den Regenwald über Jahrtausende stark schrumpfen, Rodungen durch Menschen dezimierten ihn zusätzlich. Doch durch die Einrichtung des Nationalparks haben zahlreiche Pflanzen- und Tierarten aus der Frühzeit des Kontinents überlebt. Direkt am Rand des Daintree-Nationalparks steht ein Baukran made in Germany. Er ist Teil eines Regenwaldlabors und dient der Erforschung des Kronendachs. Peter Byrnes von der Universität Cairns leitet die Regenwaldforschungsstation, Andrew Thompson ist sein technischer Assistent. 2010 haben die Regenwaldforscher eine Studie über Käfer erstellt. Im Regenwald leben auch die Kasuare, flugunfähige Riesenvögel. Wegen ihrer auffällig bunten Hals- und Kopffarben werden sie auch als die Juwelen des Dschungels bezeichnet. Die Schmuckdesignerin Liz Gallie hat sich zur Fürsprecherin der Kasuare gemacht. Sie bewundert die Riesenvögel und nimmt ihre Farben als Vorlagen für ihre Kreationen. Auch das Lumholtz-Baumkänguru lebt im Regenwald. Trotz seiner mächtigen Krallen ist es aber kein wirklicher Kletterkünstler. Die aus Stuttgart stammende Tierpflegerin Margit Cianelli kümmert sich um verletzte Tiere und zieht verwaiste Baumkängurukinder groß.

 

Am 22.06.18 17:00 - 17:45 Uhr auf 

3sat: Australien - Der giftige Kontinent

In der Reihe "Steffens entdeckt" ist Moderator Dirk Steffens in Australien unterwegs und begleitet den Giftexperten Bryan Fry und den Forscher Jamie Seymour bei der Arbeit. Die meisten giftigen Tierarten der Welt leben in Australien. Vor allem im Norden des Kontinents, auf der Cape York Halbinsel, wimmelt es förmlich von ihnen. Egal, ob Schlange, Fisch oder Spinne, viele dieser Tiere können dem Menschen gefährlich werden. Deshalb hat man sie früher bekämpft, sogar versucht, sie auszurotten. Inzwischen weiß man, dass auch die giftigen Tiere eine wichtige Rolle spielen.

 

Am 22.06.18 17:45 - 18:30 Uhr auf 

3sat: Australien - Eldorado der Natur

Das Great Barrier Reef, das größte Korallenriff der Erde, ist ein Weltwunder der Natur. Es ist auch eines der Ökosysteme, die weltweit am stärksten vom Klimawandel betroffen sind. Dramatisch ist die Lage für die Koalas. Obwohl der Koala eine Symbolfigur des Landes ist, wird sein Lebensraum mehr und mehr zerstört. Und was wäre Australien ohne Beuteltiere? An der Küste vor dem Great Barrier Reef liegen die Wet Tropics, ein Regenwald, dessen Artenvielfalt noch größer ist als die des Riffs. Baumkängurus und Ringbeutler leben dort. Dirk Steffens trifft Ernie, einen gelehrten Aborigine, der ein Meister im Aufspüren der Tiere ist - sehr zur Verwunderung der Forscher.

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