Am 23.02.19 02:50 - 03:35 Uhr auf 

arte: Leben im Kronendach (2/2) - Hungerkünstler im Regenwald

Die Baumkronen des tropischen Regenwaldes in Südamerika sind ein Füllhorn an Leben, trotzdem ist es der Hunger, der hier oben alles bestimmt, der über Bestehen und Vergehen entscheidet. SEi es der Hunger der Pflanzen nach Licht, nach Wasser und Nährstoffen. Oder der Hunger der Tiere nach Nektar, Früchten und frischem Fleisch. Denn trotz des üppigen Wachstums und der vielen verschiedenen Lebewesen ist das Nahrungsangebot dürftig. Die Jagd danach ist mühsam und der Preis hoch. Selbst für Pflanzenfresser ist es beinahe unmöglich, im Kronendach satt zu werden. Denn die Pflanzen wenden raffinierte Abwehrmechanismen an.

 

Am 23.02.19 06:05 - 06:50 Uhr auf 

ZDFneo: Affenwelten (1/3)

Affen ziehen seit jeher Menschen in den Bann. Denn sie sind uns unter allen Lebewesen am ähnlichsten. Aber gerade deshalb ist unser Verhältnis zu ihnen ambivalent. Denn die große Ähnlichkeit hält uns Menschen einen Spiegel vor, zeigt uns, woher wir kommen und welches Erbe wir in uns tragen. Das kann skurril und komisch wirken, anrührend und sympathisch, aber auch unangenehm, wenn wir Verhaltensweisen entdecken, die wir an der eigenen Gattung abstoßend finden. Diese gemischten Gefühle spürt jeder Zuschauer, wenn er dem winzigen Zwergseidenäffchen, den ulkigen Nasenaffen oder den aggressiven Mantelpavianen begegnet. Noch mehr verblüffen uns die sozialen Schimpansen, die klugen Orang-Utans, die liebevollen Bonobos oder die majestätischen Gorillas. Tatsächlich teilen wir bis zu 98 Prozent unserer Erbanlagen mit unseren Verwandten im Tierreich. Vor etwa sechs Millionen Jahren haben sich unsere Wege getrennt. Heute gewinnen Wissenschaftler immer faszinierendere Einblicke in die weit verzweigte Welt der Primaten. Fast 500 Arten existieren in allen erdenklichen Lebenswelten – und längst sind noch nicht alle entdeckt.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 7.35 Uhr)

 

Am 23.02.19 07:10 - 07:35 Uhr auf 

ARD: Warum der Wombat Würfel kackt

Zwei knuddelige Wonneproppen lernt Anna im Tierpark Bonorong in Tasmanien kennen: Die beiden Wombat-Mädchen Willow und Judy. Willow ist erst ein Jahr alt und liebt es, geknuddelt zu werden, Judy dagegen kommt bald in die Pubertät. Wenn es so weit ist, wird sie zu Anna nicht mehr so nett sein, sondern sie verjagen. Klingt hart, hat aber einen großen Vorteil: Obwohl sie von Menschen aufgezogen wurden, können Judy und Willow wieder ausgewildert werden. Erstmal jedoch kümmert sich Anna mit dem Tierpfleger Renke liebevoll um die Wombat-Mädchen. Anna sammelt Gras, weil Wombats Vegetarier sind und dabei stellt sie fest, dass die Würfelchen kacken! Renke erklärt ihr, dass die Tiere so ihr Revier markieren. Und weil die Würfelchen eckig sind, können sie auch nicht wegrollen - praktisch! Und noch etwas fasziniert Anna: Die Wombats haben eine so harte Platte am Hinterteil, dass kein Tier sie durchbeißen kann. Wenn Wombats also ihren Bau vor einem Feind schützen wollen, schlüpfen sie blitzschnell ein Stückchen in den Bau hinein und verschließen einfach mit ihrem Hinterteil den Eingang.

 

Am 23.02.19 07:35 - 08:20 Uhr auf 

ZDFneo: Costa Rica – Wild und weltbewegend

Als Costa Rica entstand, verband es Kontinente und trennte Ozeane. Dirk Steffens folgt den Spuren eines Prozesses, der das Schicksal vieler Arten bestimmen und sogar globale Folgen haben sollte.

 

Am 23.02.19 09:05 - 09:50 Uhr auf 

ZDFneo: Vorstoß am Orinoco – Humboldts Entdeckungen in Südamerika

1799 startet der junge Alexander von Humboldt zu einer Reise ins Ungewisse. Von Humboldt will gemeinsam mit seinem französischen Freund Aimé Bonpland den Orinoco im damals noch fast unerforschten Regenwald von Südamerika bereisen und nachweisen, dass es eine Verbindung zwischen dem Orinoco und dem Amazonassystem gibt. Die Genehmigung dazu holt er sich von der spanischen Krone.

 

Am 23.02.19 10:00 - 10:30 Uhr auf 

BR: Koalas - Teddybären im Eukalyptuswald

Koalas ernähren sich von den Blättern des Eukalyptusbaumes. Doch die sind voller ätherischer Öle und zahlreicher Giftstoffe. Kein anderes Tier könnte eine solche Nahrung überleben und selbst die jungen Koalas würden daran zugrunde gehen. Wenn sie erstmals aus dem Beutel der Mutter schlüpfen, sind sie noch nicht in der Lage, Eukalyptus zu verdauen. Es blieb den Forschern lange Zeit ein Geheimnis, wie die jungen Koalas "lernen", ihre giftige Nahrung zu verdauen. Die Eukalyptusspezialisten hatten im Laufe der Evolution nie lernen müssen, sich vor Feinden zu schützen - sie hatten keine. Vor hundert Jahren gab es deshalb noch Millionen der possierlichen Tiere. Doch dann hatte eine wilde Jagd begonnen. Es war damals ein beliebter "Spaß" für junge Leute, Koalas zu schießen, denn sie waren ein leichtes Ziel in den lichten Wipfeln der Eukalyptusbäume. Die Zeiten haben sich geändert: Heute sind die Koalabestände auf das Äußerste dezimiert, und regional sind auch einige Arten schon ausgerottet. So begann man vor einigen Jahren damit, Schutzgebiete einzurichten, um das Überleben der letzten Koalas zu sichern. Begleitende Forschungen im Zoo helfen, die Lebensbedingungen der äußerst wählerischen Tiere zu erforschen.

 

Am 23.02.19 11:15 - 12:00 Uhr auf 

arte: Die Winzlinge in freier Wildbahn (1/3)

Zum Kinostart des Animationsfilms "Die Winzlinge 2: Abenteuer in der Karibik" lässt ARTE die niedlichen Krabbeltiere der Filmemacher Thomas Szabo und Hélène Giraud auf Entdeckungsreise in Frankreichs Nationalparks gehen. In einer dreiteiligen Dokumentationsreihe führen die Winzlinge den Zuschauer in die drei Nationalparks Les Ecrins, Guadeloupe und Le Mercantour und zeigen die faszinierende Natur aus ihrer, für den Menschen ungewöhnlichen, Perspektive. Im ersten Teil sind die Helden der Animationsfilme im südfranzösischen Nationalpark Les Ecrins unterwegs.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 13.30 Uhr, Wdh. übermorgen 8.00-8.45 Uhr)

 

Am 23.02.19 12:45 - 13:30 Uhr auf 

ZDFneo: Wie Elefanten denken

Forscher sind sich mittlerweile einig: Elefanten sind viel intelligenter, als wir je vermutet hätten. "Terra X" zeigt in atemberaubenden Bildern, was und wie die grauen Riesen tatsächlich denken. Elefantenherden umgehen offenbar ganz gezielt Gebiete, in denen Wilderer lauern, und vermeiden auch sonst gefährliche Kontakte zu Menschen. Die Entdeckung dieses einzigartigen Verhaltens machten Wildbiologen eher zufällig bei einer Zählung vom Flugzeug aus. Die ungewöhnlichen Wanderbewegungen der Tiere inspirierten die Wissenschaftler zu immer neuen Forschungsprojekten, in deren Verlauf weitere, völlig unerwartete Fähigkeiten entdeckt wurden.

 

Am 23.02.19 13:15 - 14:00 Uhr auf 

mdr: Wildes Kanada (3/4) - Die endlose Weite

Die dritte Folge dieser Serie führt in die Mitte Kanadas - einem Gebiet mit dichten Wäldern, Millionen von Seen und einem scheinbar grenzenlosen Grasland - der Prärie. Hier ist die Heimat eines der markantesten Tiere Nordamerikas: des Bisons. Früher gab es Millionen von ihnen, doch vor allem die weißen Siedler rotteten die meisten im 19. Jahrhundert aus. Nur selten hat man - wie in diesem Film - das Glück, diese gewaltigen Tiere in freier Wildbahn zu beobachten - wie sie sich ihren natürlichen Feinden, den Wölfen, in einem dramatischen Kampf auf Leben und Tod stellen müssen. Doch nicht alles in der Prärie ist so dramatisch. Schwarzschwanzpräriehunde leben hier recht friedlich in riesigen Kolonien mit tausenden von Bauen, die - sobald sie verlassen sind - auch gerne von anderen Tieren genutzt werden - zum Beispiel von Kaninchenkäuzen. Eine andere einzigartige Landschaft im Kernland Kanadas ist das Gebiet der Seen und Teiche. Zwischen 2 und 3 Millionen sollen es sein - Überbleibsel der schmelzenden Gletscher aus der letzten Eiszeit. Scheinbar reicht einem Tier die Zahl dieser Gewässer noch nicht aus - dem Biber. Und so prägt er das gesamte Landschaftsbild, indem er Dämme anlegt und sich dadurch noch weitere Teiche bilden. Für Wasservögel entsteht so ein Paradies. Und auch alle Zugvögel rasten hier auf dem Weg in den Süden. Die Ureinwohner meinen dazu bis heute: "Biber bauten die Welt, in der wir leben". Und diese Welt ist gigantisch - das Kernland von Kanada - eine endlose Weite.

 

Am 23.02.19 13:15 - 14:00 Uhr auf 

NDR: Unbekanntes Bulgarien

Bulgarien - das ist weit mehr als ein günstiges Urlaubsziel am Schwarzen Meer und preiswerter Kur-Urlaub. Die Natur des Landes ist so beeindruckend wie vielseitig und zieht die Besucher Bulgariens in ihren Bann. Knapp 3.000 Meter ragen majestätische Berge in den Himmel, Mineralwasser sprudelt in den unterschiedlichsten Temperaturen aus Hunderten von Quellen, wilde Wölfe und Bären streifen durch die Wälder, nirgendwo duften die Rosen intensiver. Neun UNESCO-Welterbestätten kann man landesweit bewundern.

 

Am 23.02.19 13:30 - 14:15 Uhr auf 

arte: Die Bambusflößer von Bangladesch (1/2)

Die Tropenwälder im Nordosten Bangladeschs sind eine Welt, die von oben gesehen atemberaubend schön ist, vom Boden aus betrachtet ist sie voller Blutegel, Tausendfüßler und Schlangen. Für so manchen Tagelöhner, der dort den Bambus schlägt, entpuppt sich der grüne Dschungel als heimtückischer Ort, in dem sogar Geister hausen. So erzählt es der Vorarbeiter Liakot, der für das Wohl und die Nöte mehrerer Dutzend Männer verantwortlich ist. Seit fast 30 Jahren ist er dabei, als kleiner Junge schon von seinem Vater ins Handwerk eingeführt. Mit seinen Leuten fällt Liakot Jahr für Jahr ungezählte Bäume, hebt Kanäle aus, baut Dämme, um das Bergwasser zu stauen und den Bambus damit ins Tal zu schiffen. Am Fluss warten die Flößer, die das Holz weitertransportieren. Zunächst jedoch müssen sie die Bambusstangen bündeln und in tagelanger Arbeit zu einem riesigen Floß zusammensetzen. Auf dem Floß werden sie in den nächsten vier Wochen Tag und Nacht verbringen. "Toilette, Badezimmer, Waschküche, alles in einem. Mit dem Wasser kochen wir auch", erzählt einer der Männer und zeigt grinsend in die braunen Fluten. 300 Kilometer Floßgemeinschaft: Piraten und korrupte Polizisten gehören als unwillkommene Besucher dazu. Ob im Wald oder auf dem Wasser - die Wanderarbeiter und Tagelöhner eint, dass der Bambus sie von zu Hause fortlockt, von den Sorgen ihrer Frauen, mit denen sie verheiratet wurden, als sie fast noch Kinder waren. Manche wollten sich entziehen, doch die Tradition und der soziale Druck waren mächtiger. So sind das Floß und der Wald ihr zweites Zuhause, ihre Zuflucht, geworden.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 15.00 Uhr)

 

Am 23.02.19 13:30 - 14:15 Uhr auf 

ZDFneo: pione im Tierreich – Große Gefühle (1/3)

Ultrarealistische Tierroboter spähen das Privatleben von Affen, Elefanten und vielen anderen aus. Sie zeigen extrem nah Liebe, Freundschaft und Familiensinn bei wilden Tieren. Mehr als 30 verschiedene Roboter mischen sich mit Mini-Kameras unter die Tiere. Die Zuschauer sehen sich mitten in Rudeln, Herden oder Familien. Die Undercover-Agenten finden Erstaunliches aus dem Privatleben unserer wilden Zeitgenossen heraus. Die technischen Wunderwerke imitieren Aussehen, Duft und Verhalten so genau, dass sie von den meisten Tieren nicht behelligt, von vielen sogar akzeptiert werden. Dadurch bekommen die Kameras tatsächlich Hautkontakt. Näher geht es nicht. Bei den afrikanischen Wildhunden erlebt ein „Undercover-Welpe“ liebevolle Schmusestunden der großen Kinderschar mit deren Eltern, aber auch bedrohliche Momente bei Angriffen von Löwen. Zwischen den Zähnen hindurch nach draußen schauen künstliche Krokodilbabys einer Panzerechse aus dem Maul, die als fürsorgliche Mutter den vermeintlichen Nachwuchs ins Wasser trägt. Lebendig scheinende Reiher- und Schildkröten-Imitate beobachten zwischen den Beinen einer Elefantenherde hingebungsvolle Zuwendung von Mutter, Tanten und Cousinen zu einem neugeborenen Elefanten. Ob Babysitten, Mutterliebe und Trauer bei Languren, Sinn für Behaglichkeit und Hygiene bei Flusspferden und Warzenschweinen, zärtliches Küssen oder Freudentänze bei Präriehunden und viele andere nahezu unbekannte Verhaltensweisen bei Tieren – die Kameras der Spionage-Roboter sind stets direkt dabei und interagieren sogar mit ihrem lebendigen Gegenüber. Ausgewählte Beispiele offenbaren die innere Anatomie der Roboter und erklären, wie diese genialen Apparate Bilder liefern, die uns zeigen: Bei vielen Tieren geht es privat nicht viel anders zu als bei uns Menschen.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 15.40 Uhr)

 

Am 23.02.19 15:45 - 16:00 Uhr auf 

phoenix: Paradiesische Sümpfe

Der Garten Eden liegt im Irak. Zumindest biblisch gesehen. Eine riesige Sumpflandschaft im Mündungsgebiet von Euphrat und Tigris. In der Nähe der Stadt Basra. Anfang der 1990er Jahre ließ Saddam Hussein das Marschland trocken legen, als Rache für den schiitischen Aufstand gegen seine Diktatur. Die Lebensgrundlage der Bauern und Fischer war zerstört. Nach dem Sturz Saddams fingen die Anwohner an, die Landschaft zu renaturieren. Heute gibt es wieder Schilfsümpfe, Wasserbüffel, Fisch und eine bescheidene Landwirtschaft. Das Paradies kehrt langsam zurück.

 

Am 24.02.19 14:30 - 15:15 Uhr auf 

BR: Der Main

Der Main zieht sich in vielen Windungen über 542 Kilometer von Ost nach West durch Deutschland, vom Fichtelgebirge bis nach Mainz. Er ist der zweitlängste Fluss, der auf seiner ganzen Strecke in Deutschland fließt. In den 1960er- und 70er-Jahren glich der Main mehr einer Kloake als einem Fluss. In den letzten Jahrzehnten korrigierte man Fehler der Vergangenheit, so dass der Main nun auf der gesamten Strecke wieder viele unerwartete Naturräume zu bieten hat. Am Main zeigt sich die unglaubliche Anpassungsfähigkeit von Tieren und Pflanzen, selbst unwirtliche Lebensräume zu nutzen.
(Wdh. morgen 10.25-11.10 Uhr)

 

Am 24.02.19 16:55 - 17:40 Uhr auf 

SWR: Wie ändert sich das Klima im Südwesten?

Axel Wagner, Wissenschaftsjournalist und Biologe, macht sich auf zu einer Tour durch den Südwesten, an die Orte, wo der Klimawandel schon sichtbar ist oder wo sich bald Auswirkungen zeigen werden. Er besucht Gewinner und Verlierer der Erderwärmung. Wo muss man der Natur helfen, um im Klimawandel bestehen zu können und wie wirken sich die kommenden Änderungen auf die Menschen aus? So führt der durch die Erderwärmung bedingte vorzeitige Frühlingsbeginn zu einer Verschiebung der Blüte- und Fruchtzeit, nicht nur bei den Kulturpflanzen wie Kirsche und Apfel. Insekten aus Südeuropa erobern den Südwesten, Stechmücken treten gleich mehrfach im Jahr als Plage zutage, am Bodensee zeigen sich Vogelarten wie Flamingos. Dafür sind schon heute einige Vogelarten wie der Zitronenzeisig durch Extremwetterlagen hierzulande ausgestorben. Der Schneemangel im Winter ist nicht nur ein Problem für den Wintersport, sondern auch für viele Tiere. Die Folgen der längeren Trockenperioden auf die Trinkwasserversorgung sind ebenso Thema des Films wie der Rückgang von Fichtenbeständen in den Wäldern.
(Wdh. kommende Nacht 3.45-4.30 Uhr)

 

Am 24.02.19 17:00 - 18:00 Uhr auf 

ServusTV: Wildes Alaska - Sommerfrische (2/3)

Die Tierwelt Alaskas nutzt die wenigen Sommerwochen - diese kurze Zeit des Überflusses. Die plötzliche Fülle an Nahrung dieser Jahreszeit lenkt jedoch manche Tiere von Gefahren ab, die gerade jetzt drohen. Die alljährlichen Sommerspiele in der Meisterschaft ums Überleben haben begonnen.
(Wdh. morgen 9.10-10.10 Uhr)

 

Am 24.02.19 17:00 - 18:00 Uhr auf 

ServusTV: Wildes Alaska Sommerfrische(2/3)

Die Tierwelt Alaskas nutzt die wenigen Sommerwochen - diese kurze Zeit des Überflusses. Die plötzliche Fülle an Nahrung dieser Jahreszeit lenkt jedoch manche Tiere von Gefahren ab, die gerade jetzt drohen. Die alljährlichen Sommerspiele in der Meisterschaft ums Überleben haben begonnen.

 

Am 25.02.19 07:10 - 08:10 Uhr auf 

ServusTV: Der Wald von morgen - Der Kiefernwald Südwestfrankreichs

Das Naturjuwel der Gascogne, die „Forêt des Landes“ an der Atlantikküste im Südwesten Frankreichs ist ein riesiger grüner Ozean. Noch vor zwei Jahrhunderten hat dieser eine Million Hektar große Kiefernwald gar nicht existiert. Er wurde von Menschenhand geschaffen. In Frankreich ist so der größte künstliche Wald Westeuropas entstanden. Seit Erschaffung im 19. Jahrhundert spielt diese enorme bepflanzte Fläche eine Schlüsselrolle in der französischen Industrie. Aber der Wald hat Schwierigkeiten, sich an das hektische 21. Jahrhundert anzupassen. Ohne menschliche Intervention könnte er verschwinden: Eine Bürde, die immer schwerer lastet auf zehntausenden Förstern, die von dem Holz des Waldes leben. Dieser Wald muss sein ökologisches Gleichgewicht in unserer sich schnell verändernden Welt erhalten. Das riesige Waldgebiet braucht Hilfe. Ist der Mensch dieser Herausforderung gewachsen?

 

Am 25.02.19 10:30 - 11:15 Uhr auf 

SWR: Im Bann der Jahreszeiten - Frühling

Der Winter nimmt endgültig Abschied. Mit jedem Tag gewinnt die Sonne an Kraft und weckt neue Lebensgeister bei Menschen und Tieren. An der Nordseeküste kann der Krabbenfischer Claas Bruhns endlich wieder in See stechen, und er hofft auf ein ertragreiches Jahr. Im polnischen Masuren erwarten Anna und Wladek Andrejew in dem Dorf Zywkowo die Rückkehr der Störche aus ihren Winterquartieren im Süden. Auf dem Dach ihres Hauses haben die beiden alles für ein Storchennest vorbereitet und hoffen, dass einer der Rückkehrer sich dort niederlassen wird. Währenddessen kann man auf der Schwäbischen ALB mit Norbert Poeplau den ersten Flug der Bienen erleben. Der Imker muss in jedem Frühling den richtigen Zeitpunkt abpassen, um seine Bienen rechtzeitig zur Haselnussblüte ausschwärmen zu lassen. In der Camargue im Süden Frankreichs beginnt für Salzmeister Luc Vernhes das Arbeitsjahr. Er öffnet die Wasserschleusen zu seinen Salinen, in die dann das Meerwasser hineinströmt, aus dem das Salz gewonnen wird. Der Baumkletterer Toni Reinhardt erklimmt die Baumwipfel des Thüringer Waldes und nimmt Astproben von den Bäumen. Diese Proben werden im Labor auf Larven untersucht, die in großer Anzahl den Wäldern gefährlich werden könnten.
(Wdh. kommende Nacht 3.00-3.45 Uhr auf phoenix)

 

Am 25.02.19 14:05 - 15:05 Uhr auf 

ServusTV: Der Wald von morgen - Kongo - Nutzen und Schutz des Urwalds

Während die Abholzung der Wälder auf der Welt weiterhin ein großes Problem darstellt, scheinen sich bedeutende Veränderungen anzubahnen. In Tasmanien, im Kongo, in Frankreich, in Bangladesch, und in Lateinamerika erleben waldreiche Regionen ein Wiederaufleben. Die Doku-Reihe zeigt fünf Waldgebiete, die diese Veränderungen am besten schildern. Der Regenwald im Herzen Afrikas ist eine Welt für sich. Er beherbergt das größte Wildtier-Reservat des Kontinents. Auf zwei Millionen Quadratkilometern Fläche und über sechs Länder, erstreckt sich der afrikanische Primärwald im Kongo-Becken. Er ist nach dem Amazonas-Regenwald die zweitgrößte grüne Lunge der Erde. Unter dem dichten Blätterdach bleiben kein Knistern, kein Duft, und kein Atemzug unbemerkt. Das Leben ist hier perfekt aufeinander eingespielt. Vom kleinsten Insekt bis zum größten Säugetier, vom unscheinbaren Schattengewächs bis zur Pflanze, die sich dem Licht entgegenreckt - alle Arten sind voneinander abhängig, und das seit Anbeginn der Zeit. Unter den Waldbewohnern befinden sich auch Menschen: Indigene Völker der so genannten Pygmäen. Die Jäger und Sammler sind Teil der unendlichen Vielfalt des Waldes. Die Basis dieser einzigartigen Symbiose bilden jedoch die Bäume. Mit Namen wie Limba, Okoumé, Sipo oder Sapelli. 4.000 einheimische Pflanzenarten tragen zum Reichtum dieses riesigen, uralten Regenwaldes bei. Die Dokumentation zeigt die Menschen, für die dieser Wald seit Menschengedenken ihre Heimat ist und jene, die sich für den Erhalt dieses Waldes einsetzen.
(Wdh. morgen 7.10-8.10 Uhr)

 

Am 25.02.19 15:50 - 16:45 Uhr auf 

arte: Amazonas - Heilende Tropen

Das wasserreiche Amazonas-Delta beherbergt eine einzigartige Flora und Fauna. Diese kinematographische Entdeckungsreise beginnt im Norden des Deltas, wo sich mit dem Nationalpark Tumucumaque das größte Regenwaldschutzgebiet der Welt befindet. Auf Höhe der Stadt Macapá erreicht der Fluss eine Breite von 30 km, hier transportieren Frachtschiffe Erz und Soja aus dem Hinterland. Auf der anderen Flussseite liegt die Ilha de Marajó, die größte Flussinsel der Welt. Vor 200 Jahren vermischten sich hier portugiesische Einwanderer mit der indigenen Bevölkerung. Heute leben deren Nachkommen am Rande des undurchdringlichen Dschungels vom Fischfang und vom Anbau der Açaí. Diese Beere gilt als "Superfrucht", der zahlreiche Heilkräfte nachgesagt werden, und wird auf der ganzen Welt verkauft. Südlich der Flussinsel mündet der Rio Tocantins in den Rio Pará, der ebenfalls bis zu 30 km breit wird. Die beiden Flusssysteme - der Amazonas im Norden und der Pará-Tocantins im Süden - sind miteinander verbunden und begrenzen so das 250 km große Delta. Die Reise endet im Hafen von Belém im Süden des Deltas, wo die Fischer bei Morgendämmerung ihre kleinen Einmaster entladen. Der Markt Ver-o-Peso bietet eine außergewöhnlich große Vielfalt an Fischen und anderen Tieren aus Fluss und Meer. Und der angrenzende Kräutermarkt ist bekannt für seine verschiedenen Arzneipflanzen, Wurzeln und tropischen Mixturen. Nicht nur die Einheimischen decken sich hier mit Waren ein: Dieser Markt ist eine wahre Schatzkammer für Wissenschaftler und Ethnobotaniker aus der ganzen Welt.

 

Am 25.02.19 16:45 - 17:10 Uhr auf 

arte: Kleine Krabbler - Pflanzenschutz mit Hilfe der Natur

Pflanzen in Haus und Garten sind permanent bedroht. Ganze Kolonien kleiner grüner Blattläuse verschandeln ausgerechnet die schönsten Schmuckstücke und saugen sie aus. Solche Probleme kennen Hobbygärtner genauso wie Landwirte. Oft wird dann gespritzt. Denn fast gegen jeden Schädling gibt es eine spezielle Chemo-Keule. Was aber, wenn man das nicht will? Es gibt immer mehr Resistenzen gegen häufig angewendete Mittel, und viele Mittel sind gesundheitsschädlich. Und gerade auf Lebensmitteln möchte man schließlich keine Pestizide haben. Doch wie soll man sich sonst gegen die Schädlinge wehren? Caroline du Bled und Gunnar Mergner besuchen die Obstplantage des LTZ Augustenberg unweit der deutsch-französischen Grenze. Gemeinsam mit Dr. Olaf Zimmermann, einem Insektenforscher, machen sie eine Inventur der dort lebenden Schädlinge und Nützlinge. Sie wollen herausfinden, ob man Schädlinge mit den Waffen der Natur bekämpfen kann, mit anderen Insekten. Und sie erfahren, ab wann auch Nützlinge gefährlich werden.
(Wdh. morgen 6.15-6.40 Uhr)

 

Am 26.02.19 02:50 - 03:35 Uhr auf 

arte: Kielings wilde Welt - Uralte Paradiese

In seiner neuen dreiteiligen Expedition besucht Andreas Kieling "Uralte Paradiese", "Wildnis in Gefahr" und "Geschützte Welten". Überall auf der Welt trifft der Tierfilmer engagierte Wissenschaftler und gewinnt Einblicke in verblüffende Naturphänomene. Die erste Folge führt Kieling in uralte Paradiese: den Denali-Nationalpark in Alaska, ein engagiertes Naturschutzprojekt am Bodensee in Deutschland, die atemberaubend schöne Vulkanlandschaft Islands und einen der letzten Trockenwälder auf Madagaskar.

 

Am 26.02.19 08:00 - 08:45 Uhr auf 

arte: Die Winzlinge in freier Wildbahn (2/3)

Zum Kinostart des Animationsfilms "Die Winzlinge 2: Abenteuer in der Karibik" von Thomas Szabo und Hélène Giraud strahlt ARTE vom 11. bis zum 13. Februar die dreiteilige Dokumentationsreihe "Die Winzlinge in freier Wildbahn" aus, in der drei französische Nationalparks aus einem originellen Blickwinkel gezeigt werden: aus der Sicht der Helden der Animationsfilme. Die sympathischen Insekten verleihen den Aufnahmen aus den Parks, in denen sich die Schönheit und Vielfalt der Natur offenbart, einen humorvoll-poetischen Touch. Dank der Winzlinge, die für die Überleitungen zwischen den Sequenzen sorgen, bringt die Dokumentationsreihe nicht nur grandiose Landschaften zum Vorschein, sondern gewährt auch Einblick in die faszinierende Welt ihrer kleinsten Bewohner. Der Nationalpark Le Mercantour in den französischen Seealpen bietet mit seinem besonderen Klima, seinen Kalksteinfelsen, Geröllhalden und vielfältigen Wäldern ideale Lebensbedingungen für zahlreiche endemische Tier- und Pflanzenarten. Er beherbergt auch das berühmte Vallée des Merveilles, zu Deutsch "Tal der Wunder", mit bis zu 5.000 Jahre alten Felsgravuren.

 

Am 26.02.19 10:00 - 11:05 Uhr auf 

arte: Biene Majas wilde Schwestern

Für die meisten Menschen ist "die Biene" die Honigbiene, die fleißig Blüten besucht und zusammen mit ihren Artgenossen als Volk, bestehend aus einer Königin und einigen Zehntausend Arbeiterinnen, in einem Holzkasten oder einem geflochtenen Bienenkorb wohnt und dort Honig und Wachs produziert. Doch wohl die wenigsten wissen, dass in Mitteleuropa über 560 weitere Bienenarten vorkommen, von denen die allermeisten nicht gesellig in Kolonien, sondern als Einzelgänger leben. Spannende Kämpfe, sensationelle Leistungen, fantastische Bauwerke und farbenfrohe Individuen - die Welt der Wildbienen bietet all dies und noch viel mehr.

 

Am 26.02.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: Die Lauenburgischen Seen - Wildnis zwischen Lübeck und Elbe

Zwischen Lübeck und Lauenburg liegen die Lauenburgischen Seen. Das Biotop mit rund 40 Seen gehört zu den wichtigsten Naturlandschaften Deutschlands und ist zum Mittelpunkt für bedrohte Tierarten geworden. Die Tierfilmer Christoph und Almut Hauschild geben einen faszinierenden Einblick in die weitläufige Landschaft und den Reichtum an Tierarten des Naturparks.

 

Am 26.02.19 11:05 - 11:50 Uhr auf 

arte: G'schichten aus dem Wiener Prater

Einst war der Wiener Prater ein Jagdgebiet für die österreichischen Herrscher. Seit mehr als 250 Jahren ist er nun jedoch schon öffentlich zugänglich. Vor allem der Wurstelprater, der bekannte Vergnügungspark an der Nordwestspitze des etwa sechs Quadratkilometer großen Areals, lockt jährlich Millionen von Besuchern. Doch abseits des Trubels ist der Grüne Prater auch das Zuhause zahlreicher Tierarten. In einer der letzten von der Donau geprägten Auenlandschaften verstecken sich fleißige Bieber, ruhende Schildkröten und scheue Rehe. ARTE nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise durch die Flora und Fauna von Wiens grüner Oase.

 

Am 26.02.19 11:10 - 12:10 Uhr auf 

ServusTV: Ecuador - Quer durch den Dschungel

Mitten rein ins Abenteuer: Über Seilrutschen kämpfen sich die beiden Abenteurer Justin Lukach und Scott Wilson durch die Wipfel des ecuadorianischen Dschungels, seilen sich einen Wasserfall hinab und wagen einen Bungee-Sprung von einer Stadtbrücke. Vor den Galapagos-Inseln tauchen sie mit Haien und begreifen, wie stark der Einfluss des Menschen auf den Lebensraum der Tiere ist. Zurück auf dem Festland lassen sie sich durch das Intiraymi-Festival treiben, auf dem die ausgelassene Partystimmung immer wieder von offen ausgefochtenen Stammeskämpfen getrübt wird. Ihre Reise führt sie schließlich quer durch den Amazonasdschungel, wo sie auf den Hourani-Stamm treffen. Sie werden Zeuge einer traditionellen Beerdigung eines Stammesältesten. Die Zeremonie macht ihnen bewusst, wie wichtig Traditionen für die Stammesvölker sind, um sich und ihr Land vor Eindringlingen zu schützen.

 

Am 26.02.19 14:05 - 15:05 Uhr auf 

ServusTV: Der Wald von morgen - Die Sundarbans - Im Mangrovenwald Bengalens

Die Sundarbans sind mit über 10.000 Quadratkilometern die größten Mangrovenwälder der Erde. Sie liegen zwischen Indien und Bangladesch. Überflutete Wälder, in einem Gebiet, wo sich das Süßwasser des Ganges und des Brahmaputra mit dem Salzwasser des Indischen Ozeans vermischt. Es ist ein verwirrendes Netz aus Salzwasserkanälen, das ein einzigartiges Ökosystem erschafft, beherrscht vom geheimnisvollen Bengal-Tiger. Auf Bengalisch bedeutet Sundarbans „Schöner Wald“. Er bietet den Einheimischen Schutz gegen Wirbelstürme, und beheimatet eine Fülle von Wild, Fisch und Krustentieren. Das Holz wird zum Heizen und Bauen verwendet. Die Familien leben vom Wald und haben ihre Bedürfnisse an seine Ressourcen angeglichen. Doch in den letzten Jahren ist die Natur aus dem Gleichgewicht geraten, und es fehlen die nötigen Mittel, um Abhilfe zu schaffen.
(Wdh. morgen 7.10-8.10 Uhr)

 

Am 26.02.19 18:05 - 19:10 Uhr auf 

ServusTV: Botswana - Afrikas Garten Eden

Der Okavango entspringt in Angola und fließt von dort ins wüstenhafte Landesinnere Botswanas. Es ist der Fluss, der niemals seinen Weg zum Meer findet. Insgesamt erstreckt sich der Okavango über ca. 1700 Kilometer. Dabei stellt der Fluss an seinen Ufern eines der großen Refugien für zahlreiche Wildtiere dar. Der Filmemacher Sebastien Lafont begibt sich auf die Reise entlang des Leben spendenden Flusses und begegnet dabei den unterschiedlichen Menschen, die sich dort angesiedelt haben; den Buschmännern, aber auch den zugezogenen ausländischen Siedlern. Sie alle verbindet ihre Achtung der vielfältigen Natur in dieser Region, die nicht umsonst als „Garten Eden Afrikas“ bezeichnet wird.
(Wdh. morgen 5.20-6.15 Uhr)

 

Am 26.02.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 

rbb: Honeckers Jagdrevier - Die Schorfheide

Schon in den fünfziger Jahren entdeckte Erich Honecker, damals FDJ-Chef, die Schorfheide als Jagdrevier für sich. Die Anfänge waren eher bescheiden, doch mit dem Mauerbau stieg er zur endgültigen Nummer zwei in der DDR auf. Als "Belohnung" bekam Honecker Wochen später sein eigenes exklusives Jagdrefugium. Der Film zeigt, wie Politik und Privatleben des SED-Chefs Erich Honecker in einem Maße verquickt waren, wie es die DDR-Bevölkerung nicht ahnte. Eine einzigartige Geschichte von Privilegien, Ränkespielen, Arroganz und Biederkeit.

 

Am 26.02.19 21:00 - 22:15 Uhr auf 

phoenix: Ein Prinz unter Indianern

Ein preußischer Prinz ist der erste Erforscher Brasiliens und der letzte Zeuge freier Indianer. Was Humboldt nicht gelingt, vollbringt Prinz Maximilian zu Wied-Neuwied. 1815 wagt er eine Expedition entlang der Ostküste Brasiliens. Als Erster berichtete er einem faszinierten Publikum vom artenreichsten Dschungel der Welt. Seine Sammlung von Flora und Fauna ist so vielfältig, dass sie noch heute nicht umfassend ausgewertet ist. Im Alter von fünfzig Jahren bricht er noch einmal auf. Mit dem Maler Karl Bodmer startet er 1832 eine Expedition in das Innere Nord-Amerikas. Dabei entstehen Gemälde, die Europas Wahrnehmung der Indianer bis heute prägen. Und die Berichte Wieds werden Vorlage für zahlreiche Wild West Phantasien, bis hin zu Karl May. Noch vor der Erfindung des Wilden Westens hält Wied in lebhaften Berichten und einmaligen Bildern das Leben der Indianer fest. Prinz zu Wied war eine glückliche Synthese zwischen Forscher und Weltmann. Er begeisterte sich in enzyklopädischer Weise für alles, was ihm begegnete. Ein Doku-Drama über einen der bedeutendsten und einflussreichsten Forschungsreisenden des 19. Jahrhunderts: Prinz Maximilian zu Wied-Neuwied.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)

 

Am 27.02.19 02:40 - 03:25 Uhr auf 

arte: Kielings wilde Welt - Wildnis in Gefahr

Nach aktuellen Schätzungen gibt es auf der Erde rund 8,7 Millionen verschiedene Lebensformen. Nur 76.000 - ein kleiner Bruchteil davon - sind bislang wissenschaftlich erfasst. Doch die Forschung ist sich einig: Seit dem Verschwinden der Dinosaurier war das Artensterben niemals so groß wie heute. 26.000 bekannte Arten sind akut bedroht. Evolution findet im Zeitraffer statt. Denn überall auf der Welt beschneidet der Mensch den Lebensraum von Insekten, Pflanzen und Tieren. Zusätzlich erwärmt sich das Klima rasant. Seit Jahren kümmern sich engagierte Wissenschaftler um die gefährdeten Tiere und unternehmen große Anstrengungen, um ganze Lebensräume zu schützen. Im zweiten Teil seiner neuen dreiteiligen Dokumentationsreihe besucht Andreas Kieling spannende Forschungsprojekte in gefährdeten Wildnisgebieten und befragt Experten nach ihren Ergebnissen: Gelingt die Auswilderung verwaister Orang-Utans und lassen sich die gefährdeten Tieflandregenwälder auf Sumatra schützen? Warum geht es ausgerechnet dem bestens angepassten Papageitaucher auf Island so schlecht? Warum folgt bei den Mantas auf den Malediven nach jahrelangem Geburtenstopp ein Babyboom und umgekehrt? Wie viel Wildnis wollen und können sich die Deutschen im Bayerischen Wald leisten? Wieso sind die Lebensbedingungen auf Madagaskar insbesondere für ganz große und ganz kleine Arten kritisch? Diesen Fragen geht Andreas Kieling auf den Grund.

 

Am 27.02.19 08:00 - 08:45 Uhr auf 

arte: Die Winzlinge in freier Wildbahn (3/3)

Der Nationalpark Guadeloupe auf der gleichnamigen französischen Karibikinsel kann mit über 1.800 Pflanzenarten aufwarten, von denen etwa 500 nur hier vorkommen. Diese Biodiversität ist nicht zuletzt dem bis heute aktiven Vulkan La Soufrière zu verdanken. Im dritten Teil der Dokumentation tauchen die Helden der Animationsfilme in die faszinierende Welt der Tropenwälder dieses französischen Übersee-Départements ein.

 

Am 27.02.19 14:05 - 15:05 Uhr auf 

ServusTV: Der Wald von morgen - Guayana - Frankreichs grünes Eldorado

Während die Abholzung der Wälder auf der Welt weiterhin ein großes Problem darstellt, scheinen sich bedeutende Veränderungen anzubahnen. In Tasmanien, im Kongo, in Frankreich, in Bangladesch, und in Lateinamerika erleben waldreiche Regionen ein Wiederaufleben. Die Doku-Reihe zeigt fünf Waldgebiete, die diese Veränderungen am besten schildern. Der Wald in Französisch-Guayana bildet den Lebensraum für Hunderttausende von Arten. Er ist einer der letzten Gärten Eden auf unserer Erde und bedeckt eine Fläche in etwa so groß wie Österreich. Damit macht er fünf Prozent des Amazonas-Regenwalds aus. Während die Ökosysteme im Amazonasgebiet größtenteils unter der menschlichen Präsenz leiden, sieht der Regenwald in Französisch-Guayana noch immer so aus wie damals, als Christoph Kolumbus ihn entdeckte. Aber auch Guayanas uralter Wald ist in Gefahr, weil das Land gegenwärtig eine beispiellose Bevölkerungsexplosion erlebt. Wird er dasselbe tragische Schicksal erleiden wie der restliche Amazonas-Regenwald? Oder wird man Lösungen finden, um diesen kostbaren Garten Eden bewahren zu können?
(Wdh. morgen 7.10-8.10 Uhr)

 

Am 27.02.19 15:35 - 16:15 Uhr auf 

3sat: Europa ungezähmt - Die großen Wälder

Im zweiten Teil der Reihe geht es um die großen Wälder Europas. In den Karpaten beispielsweise haben sich bis heute unberührte Wälder erhalten. Sie sind Heimat des Eurasischen Luchses. Die Neuansiedlung europäischer Wisente in den Karpaten war erfolgreich. Die urtümlichen Tiere sind natürliche Landschaftsgärtner: Als Grasfresser sorgen sie für artenreiche Lichtungen, Lebensraum für Blütenpflanzen, Insekten und Vögel. Ein ganz anderes Landschaftsbild findet sich in der Taiga: In den tiefen, dunklen Nadelwäldern nahe am Polarkreis haben Braunbären, Wölfe und Bartkäuze ganz unterschiedliche Strategien entwickelt, um die langen schneereichen Winter zu überleben.

 

Am 27.02.19 16:45 - 17:10 Uhr auf 

arte: Der Wolf ist zurück

Gut 100 Jahre lang gab es in Deutschland und Frankreich keine Wölfe. Jetzt sind sie wieder da und erobern sich ihren alten Lebensraum zurück. Reibungslos verläuft diese Rückkehr nicht. Vor allem Nutztierhalter befürchten, dass eine naturnahe Haltung auf Weiden bald nicht mehr möglich sein wird. Die "Xenius"-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner besuchen einen Rinderzüchter in Bayern, der sich auf den Wolf vorbereitet hat. Mit Elektrozäunen und Herdenschutzhunden will er seine Tiere schützen. Doch wie gut funktionieren diese Schutzmaßnahmen? In Frankreich und Italien sammelt man damit schon länger Erfahrung. Und in der Schweiz hat ein Biologe ein einzigartiges Forschungsprojekt ins Leben gerufen, um Nutztiere in Zukunft besser schützen zu können. Mit Hilfe einer Wärmebildkamera beobachtet er, wie Wölfe nachts angreifen. Seine Aufnahmen zeigen, dass wir gar nicht wirklich wissen, wie sich diese Räuber tatsächlich verhalten.
(Wdh. kommende Nacht 5.45-6.10 Uhr)

 

Am 27.02.19 17:45 - 18:30 Uhr auf 

3sat: Europa ungezähmt - Der trockene Süden

Trockenheit und Hitze im Sommer, milde Winter mit geringen Niederschlägen: Im fünften Teil der Reihe "Europa ungezähmt" geht es um den "trockenen Süden". Auf der Iberischen Halbinsel wachsen einzigartige Wälder aus immergrünen Korkeichen und Steineichen - Lebensraum des Pardelluchses, einer extrem seltenen Raubkatze. Es gibt nur noch 150 Tiere dieser Art. Dank menschlicher Hilfe wird er vielleicht überleben.

 

Am 27.02.19 22:15 - 23:15 Uhr auf 

ServusTV: Affen - Eine faszinierende Tierfamilie - Asien

Der Biologe Patrick Aryee beschäftigt sich mit einer der erstaunlichsten Spezies dieses Planeten, den Primaten. Deren Geschichte begann vor fast 55 Millionen Jahre in Südostasien - von hier aus verbreiteten sich die vier Hauptgruppen (Menschen-, Breit- und Schmalnasen- sowie Halbaffen) auf alle Kontinente. Aryees Spurensuche in Teil 1 der Doku startet in Südostasien. In Thailand beeindrucken ihn die Gibbons als wahre Dschungel-Akrobaten. Die Javaneraffen hingegen zeichnen sich durch unglaubliche Cleverness in puncto Nahrungssuche aus und verblüffen mit großem handwerklichen Geschick. Auf den Philippinen sieht sich der junge Biologe Auge in Auge mit einem Koboldäffchen - einem wahren Mini-Ninja des Dschungels. Auf der Insel Sulawesi überraschen die dort lebenden Schwarzaffenmakaken vor allem aufgrund ihrer faszinierenden und besonders vielseitigen Mimik, mit welcher sie perfekt untereinander kommunizieren. In den Bergen von Zentralchina hingegen haben sich die Goldstumpfnasenaffen mit ihrem, wie ein Polaranzug anmutenden Fell, einer eher unwirtlichen Gegend grandios angepasst. Auf Borneo begegnet Aryee schließlich zwei weiteren außergewöhnlichen Vertretern ihrer Art: Dem Nasenaffen, kurios ausgestattet mit Schwimmhäuten und wasserdichtem Fell und dem Orang-Utan, einem brillanten Kletterer - mit Händen, die denen des Menschen erstaunlich ähnlich sind. Etwas zeichnet jedoch alle Affen, egal ob groß oder klein, in höchstem Maße aus: Ein besonders ausgeprägtes Sozialverhalten.
(Wdh. morgen 10-10-11.10 Uhr)

 

Am 28.02.19 07:15 - 08:00 Uhr auf 

arte: Die Goldenen Schildkröten von Madagaskar

Die Angonoka, so nennen die Madagassen die Goldene Schnabelbrustschildkröte, ist eine besonders edle Landschildkröte. Ihr goldfarbener Panzer ist bei Reptiliensammlern weltweit begehrt - mit fatalen Folgen. 50.000 US-Dollar pro Tier - diese abenteuerlichen Preise erzielen Angonoka-Babys mittlerweile auf dem Schwarzmarkt. Ihre lange Lebensdauer und ihre Seltenheit machen die Tiere unter skrupellosen Sammlern zur begehrten Geldanlage. Dazu haben immer mehr Asiaten Interesse an den goldfarbenen Panzern der Tiere, der bei ihnen als Aphrodisiakum gilt. Trotz internationaler Kampagnen, Hilfsgeldern und Schutzprogrammen werden fortwährend Schildkröten außer Landes geschmuggelt. Madagaskar liegt rund 500 Kilometer östlich von Mosambik im Indischen Ozean. Es ist der Ort mit der größten Vielfalt an endemischen Arten weltweit. Doch der Lebensraum für die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt ist immer stärker bedroht. Inzwischen ist der madagassische Nationalpark Baly Bay die letzte natürliche Zuflucht der Goldenen Schnabelbrustschildkröte. Aber ist der Tierbestand in dieser abgelegenen Region wirklich stabil oder droht der Art das Ende?

 

Am 28.02.19 07:15 - 07:30 Uhr auf 

SWR: Leben in der Rotte

Wildschweine sind scheu, vorsichtig und intelligent genug, um dort, wo sie bejagt werden, nur nachts auf Nahrungssuche zu gehen. Der Film zeigt ihre typischen Verhaltensweisen, die Fortpflanzung und Aufzucht der Jungen, die Nahrungssuche und das Zusammenleben in der Rotte.

 

Am 28.02.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: Die Hohe Tatra (1/2) - Im Reich der Bären

Steil, wild, unzugänglich: die Hohe Tatra. Ein Gebirge der Extreme, das sich als höchster Teil der Karpaten zwischen der Slowakei und Polen erstreckt. Heimat der größten Raubtiere, die andernorts längst ausgerottet wurden: Wolf und Luchs streifen durch die wilden Wälder. Nirgendwo in Zentraleuropa leben so viele Braunbären so dicht beisammen wie hier in der Tatra. Über 900 Drehtage filmten Erik Baláz und sein Team die Tiere der Tatra und erzählen in authentischen Bildern ihre Geschichten. Im Frühjahr führt eine Bärenmutter nach sechs Monaten Eis und Schnee ihre Jungen zum ersten Mal aus dem Schutz der Höhle nach draußen, dort lauern Gefahren. Fremde Bärenmännchen trachten ihnen nach dem Leben. In den Berghöhen reifen die Früchte der Zirbelkiefern. Sie können tausend Jahre und älter werden. Tannenhäher machen sich über ihre Zapfen her und auch Bären werden angelockt. Im Hochwald ernten sie reife Beeren und sie steigen in die Bäume - einzigartige Aufnahmen, die noch nie gezeigt wurden. Tannenhäher und Bären sorgen beide für den Winter vor. Die Bären fressen sich eine Speckschicht an, das können die Vögel nicht. Die Häher verstecken die Zirbelkiefersamen, so säen sie den Zirbelwald der Zukunft aus.

 

Am 28.02.19 10:55 - 11:50 Uhr auf 

arte: Belize - Der Kakao-Pflanzer

Für die Maya war Kakao die Speise der Götter und ebenso wertvoll wie Gold. Heute sichern die begehrten Bohnen den Lebensunterhalt von Eladio Pop, seiner Frau und seinen 15 Kindern. Der Landwirt bearbeitet seine kleine Parzelle im Regenwald von Belize lieber mit der Machete als mit Chemie und träumt davon, die Plantage und die Traditionen seiner Vorfahren an seine Kinder weiterzugeben. Doch diese zweifeln daran, dass die Maya-Philosophie mit der modernen Weltwirtschaft kompatibel ist, und gehen lieber ihren eigenen Weg. Einfühlsam beschreibt der sri-lankische Filmemacher Rohan Fernando die Generationenkonflikte in einer sich wandelnden Welt, den mutigen Kampf eines Mannes für seine Kultur und die Problematik des "fairen Handels" in der milliardenschweren Schokoladenindustrie. Der überwältigenden Schönheit des tropischen Regenwalds stellt er das ungesunde Stadtleben gegenüber, das die Söhne von ihren Eltern und ihrer Heimat zu entfremden scheint. Welche Chancen haben nachhaltige Landwirtschaft und uralte Traditionen in der modernen Welt?

 

Am 28.02.19 13:15 - 14:00 Uhr auf 

3sat: Böhmen - Land der hundert Teiche

Entlang der Moldau, südlich der "Goldenen Stadt" Prag, liegt ein verstecktes Mosaik von Seen und Teichen, Wiesen und Wäldern: Böhmen - ein einmaliges Tierparadies im Herzen Europas. Der Reiz dieser Landschaft wurde maßgeblich vom Menschen geprägt, als im Mittelalter begonnen wurde, die unzugänglichen Sümpfe und Moore im Oberlauf der Moldau in eine Teichlandschaft umzuwandeln. Heute ist diese Teichlandschaft UNESCO-Biosphärenreservat.

 

Am 28.02.19 14:00 - 14:45 Uhr auf 

3sat: Plitvice - Land der fallenden Seen

16 kristallklare Seen, in spektakulären Terrassen angeordnet, durch Wasserfälle und Stromschnellen verbunden - das sind die Plitvicer Seen im flächenmäßig größten Nationalpark Kroatiens. Die fallenden Seen verdanken ihre Existenz einem faszinierenden Phänomen: Das stark mit Kalk angereicherte Karstwasser aus dem Dinarischen Gebirge lagert sich an Moosen an; Pflanzen und Kalk bilden gemeinsam ein spezielles Gestein - Travertin. In Plitvice verwandelt sich Wasser zu Stein, es wird daher auch "Das Land, wo die Steine wachsen" genannt. Dieses einzigartige Naturjuwel erinnert an ein surreales Märchenland: Dichter Buchenwald umschließt die Wasserflächen, Bäume wachsen auf schmalen Überhängen, thronen über Wasserfällen, strecken ihre Äste in den Sprühnebel der Stromschnellen.

 

Am 28.02.19 14:05 - 15:05 Uhr auf 

ServusTV: Der Wald von morgen - Tasmanien - Im Reich der Riesen

Während die Abholzung der Wälder auf der Welt weiterhin ein großes Problem darstellt, scheinen sich bedeutende Veränderungen anzubahnen. In Tasmanien, im Kongo, in Frankreich, in Bangladesch, und in Lateinamerika erleben waldreiche Regionen ein Wiederaufleben. Die Doku-Reihe zeigt fünf Waldgebiete, die diese Veränderungen am besten schildern. Es gibt eine Insel am äußersten Ende der Welt, wo riesige, bis zu 100 Meter hohe Bäume wachsen: Tasmanien. Diese gigantischen Bäume in Tasmanien sind auf der ganzen Welt bekannt. Man nennt sie Riesen-Eukalyptus. Und dieser Wald ist ein Relikt aus einem der ältesten geologischen Zeitalter der Erde. Früher war die gesamte Insel von Wald bedeckt. Eingekeilt zwischen Australien und der Antarktis, blieb Tasmanien lange Zeit unbewohnt. Die gigantischen Bäume herrschten allein über das Land. Inzwischen leben eine halbe Million Menschen auf Tasmanien. Forscher und Naturliebhaber haben es sich zur Aufgabe gemacht, das Naturerbe, das unter dem Einfluss der Menschen leidet, zu schützen. Doch es ist auch ein Kampf gegen die Traditionen des Landes, denn die Tasmanier waren schon immer Holzfäller - und die riesigen Stämme der alten Eukalyptusbäume liefern gutes Holz.
(Wdh. morgen 7.10-8.10 Uhr)

 

Am 28.02.19 17:45 - 18:30 Uhr auf 

3sat: Der Flug des Seeadlers

Rund um das Gebiet des Kleinplattensees in Ungarn lebt der größte Greifvogel Europas: der Seeadler. Der Film erzählt die Lebensgeschichte des Seeadler-Männchens Viktor. Einst war der Seeadler in Europa weit verbreitet. Doch durch Verfolgung, den Einsatz von Pestiziden und die Zerstörung seines Lebensraums wurde er im 19. und 20. Jahrhundert fast ausgerottet. Heute umgibt den Kleinplattensee wieder eine ausgedehnte Teichlandschaft. Darin leben viele Tieren, die den Seeadlern als Nahrung dienen, und hohe, kräftige Bäume, auf denen sie ihre Horste bauen.

 

Am 28.02.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 

NDR: Abenteuer Kenia

Unter uralten Vulkanen liegen unendliche Ebenen, die heute als Wiege der Menschheit gelten: der große ostafrikanische Graben. Wie nirgends sonst hat sich hier eine Artenvielfalt in einer gewaltigen Landschaft erhalten, die das Bild von Afrika seit Generationen tief geprägt hat. Viele Wildhüter kämpfen mit aller Macht für deren Erhalt. In den vergangenen 100 Jahren ist der Löwenbestand um 96 Prozent zurückgegangen. Im Durchschnitt wird alle 15 Minuten ein Elefant getötet! Viele Experten prophezeien, dass es in 15 Jahren keine frei lebenden, großen Tiere in Afrika mehr geben wird.

 

Am 28.02.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 

NDR: Heimat Tansania - Unter dem Kilimandscharo

Tansania, das Land unter dem Kilimandscharo, ist geprägt von einer Zeit, als es Deutsch-Ostafrika genannt wurde. Noch heute findet man an den Hängen des legendären Berges alte Farmhäuser, die einst von deutschen Siedlern erbaut wurden. Aus der Kolonialzeit stammt auch die Makoa-Farm. Sie gehört den Tierärzten Elli Stegmaier und ihrem Mann Lazlo. In ihrer Tierklinik behandeln sie vor allem kranke und verletzte Wildtiere. Diese Dokumentation zeigt in opulenten Bildern, wie Menschen in den weiten Landschaften ihren Traum von Freiheit verwirklichen und sich für die Tierwelt engagieren.

 

Am 01.03.19 02:15 - 03:00 Uhr auf 

arte: Kielings wilde Welt - Geschützte Welten

Nach aktuellen Schätzungen gibt es auf der Erde rund 8,7 Millionen verschiedene Lebensformen. Nur 76.000 - ein kleiner Bruchteil davon - sind bislang wissenschaftlich erfasst. Doch die Forschung ist sich einig: Seit dem Verschwinden der Dinosaurier war das Artensterben niemals so groß wie heute. 26.000 bekannte Arten sind akut bedroht. Evolution findet im Zeitraffer statt. Denn überall auf der Welt beschneidet der Mensch den Lebensraum von Insekten, Pflanzen und Tieren. Zusätzlich erwärmt sich das Klima rasant. Seit Jahren kümmern sich engagierte Wissenschaftler um die gefährdeten Tiere und unternehmen große Anstrengungen, um ganze Lebensräume zu schützen. Im letzten Teil der Dokumentationsreihe besucht der Tierfilmer Andreas Kieling spannende Forschungsprojekte in geschützten Welten und befragt Experten nach ihren Ergebnissen: Wie gelingt es Naturschützern in der Zentralafrikanischen Republik, Gorillas an die Anwesenheit von Menschen zu gewöhnen? Warum haben die großen Küstenbraunbären auf der Alaska-Halbinsel im Frühjahr in den letzten Jahren deutlich weniger Muscheln zu fressen, obwohl das Ökosystem intakt ist? Wieso fühlen sich gefährdete Riesenseeadler und Mandschurenkraniche auf Hokkaido, im Norden Japans, so wohl? Warum bleiben 11.000 Elefanten in Simbabwe lieber innerhalb des Gonarezhou-Nationalparks, obwohl sie kein Zaun vom Wandern abhält? Welchen Einfluss haben Luchse auf die Rehpopulation in Deutschland und kann die schöne Katze in der stark bebauten Kulturlandschaft überleben? Andreas Kieling trifft führende Wissenschaftler und liefert Antworten auf all diese Fragen.

 

Am 01.03.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: Die Hohe Tatra (2/2)

Wie eine Insel aus vergangener Zeit ragt das kleinste Hochgebirge der Welt empor - die Hohe Tatra. Mehr als zwei Dutzend Gipfel sind höher als 2.500 Meter. Ein Lebensraum mit besonderen Herausforderungen und besonderen Bewohnern. Denn hier leben seit der Eiszeit Gämsen und Murmeltiere, die sonst nur in den Alpen zu finden sind. Sie bilden hier sogar ihre eigenen Unterarten. Andere Tierarten sind nach der Eiszeit wieder eingewandert und haben sich den Herausforderungen in der steilen Bergwelt angepasst. Allen voran Rothirsche, Luchse und Bären. Aber auch Frösche und Fische gehören zu den "neuzeitlichen" Einwanderern. Sie haben nur eine kurze Saison, in der sich Eier und Kaulquappen in den eisigen Höhen entwickeln können. Sie halten sich daher an seichten Stellen der Bergseen auf. Über 900 Drehtage filmten Erik Baláz und sein Team die Tiere der Tatra und erzählen in authentischen Bildern ihre Geschichten vom Leben am Abgrund.

 

Am 01.03.19 13:20 - 14:05 Uhr auf 

3sat: Costa Rica - Mittelamerikas grüne Schatzkammer

Das Naturparadies Costa Rica, zwischen Karibischem Meer und Pazifik auf der mittelamerikanischen Landbrücke gelegen, muss ständig gegen kommerzielle Interessen verteidigt werden. Auf einer Fläche kleiner als Bayern vereinigt Costa Rica eine enorme Pflanzen- und Tiervielfalt. Ein Viertel des Landes wurde unter Schutz gestellt, der Ökotourismus boomt. Der Film porträtiert Menschen, die dieses Paradies retten wollen. Denn Raubbau und Monokulturen - Hauptexportgüter sind Früchte wie Ananas und Bananen - haben das Gesicht des Landes längst verändert. Die multinationalen Konzerne und Nachfolger der United Fruit Company wollen und können auf den massiven Einsatz von Chemie nicht verzichten. Dass es auch anders geht, zeigen Projekte, die im Film vorgestellt werden. Auf der Insel Chira haben sich die Frauen dem Erhalt der ökologisch wichtigen Mangrovensümpfe verschrieben. In Monte Alto werden ehemalige Viehweiden wieder aufgeforstet. Durch den Nebelwald von Monte Verde führen Schüler der örtlichen Berufsschule und wecken neues Bewusstsein für den schonenden Umgang mit der Natur. Der Film zeigt außerdem unter Einbezug von Protagonisten landschaftliche Höhepunkte und Besonderheiten des Landes von Vulkanrücken über Nebelwälder, Regenwälder bis hin zu den Stränden und vorgelagerten Inseln.

 

Am 01.03.19 15:50 - 16:45 Uhr auf 

arte: Ebro - Das grüne Juwel

Das Ebro-Delta ist voller Kontraste: Wilde Strände und Lagunen grenzen an Reisfelder und eine Siedesaline. Das Feuchtgebiet beheimatete eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt, die von Biologen begeistert erforscht wird. Doch in Zeiten von industrieller Landwirtschaft und Klimawandel scheint die Zerstörung des Ebro-Deltas nur eine Frage der Zeit. Lassen sich industrielle Landwirtschaft und Naturschutz miteinander vereinbaren? Und kann das Ökosystem vor den Gefahren geschützt werden, die erst vom Menschen ausgelöst wurden?

 

Am 01.03.19 16:15 - 17:00 Uhr auf 

3sat: Chiles wilder Süden (1/2)

Landschaften von unvergleichlicher Schönheit und Ursprünglichkeit erwarten Reisende in Chiles wildem Süden, dem untersten Zipfel des Landes - südlicher findet man nur noch das arktische Eis. Viele, die einmal hierher kamen, blieben. Seit der Portugiese Hernando Magellan 1520 als erster Europäer die Meerenge durchsegelte, die nach ihm benannt werden sollte, zieht es Abenteurer und Handelsleute in die windumtoste Region. Dem Pioniergeist dieser Siedler folgt der Film auf der Reise in die entlegensten Gebiete Patagoniens, von denen viele wie damals nur auf dem Wasserweg zu erreichen sind. Inmitten einer zerklüfteten Inselwelt und den gewaltigen Eismassen einer der größten Kontinentaleisflächen der Welt führt ein einziger Landweg in Chiles Süden: die Carretera Austral. Sie verläuft quer durch den gemäßigten Regenwald mit seinen gewaltigen Farnen und den riesigen Blättern der Nalca-Pflanze. Dazwischen, mitten im dichtesten Urwald, den die Siedler gegen alle natürlichen Widerstände urbar machten, findet sich eine Handvoll spitzgiebeliger Holzhäuser in typisch deutscher Bauweise. Sie sind Zeugnisse einer der jüngeren Pioniertaten in Chiles wildem Süden, der Gründung des Dorfes "Puyuhuapi": 1935 erklärten vier Sudetendeutsche den abgelegenen Fjord zu ihrer Heimat. Die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt lockt bis heute Siedler an - fasziniert von einer Landschaft zwischen schneebedeckten Gipfeln und inselreichen Fjorden. Die Natur ist nicht nur in Form von verheerenden Erdbeben und Vulkanausbrüchen allgegenwärtig.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 17.45 Uhr)

 

Am 02.03.19 03:30 - 04:15 Uhr auf 

phoenix: Wilde Inseln - Amazonas

Inseln sind spezielle Schauplätze der Evolution. Im Mittelpunkt dieser Folge stehen die Flussarchipele Anavilhanas und Mariuásind die größten Flussarchipele der Welt. Sie liegen im Rio Negro, dem zweitstärksten Nebenfluss des Amazonas, und bestehen zusammen aus mehr als 1.000 Inseln. Anavilhanas und Mariuá sind die größten Flussarchipele der Welt. Sie liegen im Rio Negro, dem zweitstärksten Nebenfluss des Amazonas, und bestehen zusammen aus mehr als 1.000 Inseln. Was diesen Lebensraum weltweit so einzigartig macht, ist die Dynamik des Flusses. Sechs Monate im Jahr überschwemmt er die Inseln völlig. Dann ragen nur noch die höchsten Baumkronen aus dem Wasser, und der Waldboden wird zum Flussbett. Fische schwimmen zwischen Baumstämmen, und Landtiere wie das Faultier müssen sich vor räuberischen Wasserbewohnern in Sicherheit bringen. Durch neue Sandbänke verändern die Inseln Jahr für Jahr ihre Uferlinien. Sie bilden ein Labyrinth aus Wasserwegen und überfluteten Wäldern, das sich stets verändert und viele Gefahren birgt - aber auch große Schönheit.