Am 19.02.20 03:40 - 04:25 Uhr auf 

ARD: Bärenkinder

Bären sind die größten und mächtigsten Landraubtiere Europas. Natürliche Feinde haben sie nicht, und dennoch kommen sie nur noch in wenigen Regionen vor. Der Mensch reduziert ihren Lebensraum, drängt sie immer weiter in entlegene Gebiete zurück. Doch einige der Bären drehen den Spieß um: Sie profitieren sogar von der Nähe zum Menschen. Der Tscheche Vaclav Chaloupek hat für zwei Bärenwaisen die Ersatzmutter gespielt. Der Film zeigt intime und sensationelle Bilder von jungen Bären: wie sie ihre Umwelt gemeinsam mit Vaclav Chaloupek erkunden, wie sie von ihrer Ersatzmutter lernen, aber auch, was an Wissen bereits in ihren Genen steckt.

 

Am 19.02.20 06:40 - 07:10 Uhr auf 

SWR: natürlich!

Im rheinland-pfälzischen Hahnheim bei Mainz blickt "natürlich!" hinter die Kulissen der Öko-Schreinerei "t2 Möbel". Die produziert seit mehr als 35 Jahren Massivholzmöbel - und das ökologisch und nachhaltig. Für die handgefertigten Unikate verwenden das Unternehmen nur heimische Hölzer und natürliche Öle, Wachse und Farben. In ihrer Produktionsstätte wird mit Sägespänen geheißt und der Strom kommt von einer Solaranlage auf dem Dach. Auch nachhaltiger und fairer Handel liegt den Öko-Schreinern am Herzen - und das weit über die rheinland-pfälzischen Grenzen hinaus. Außerdem in "natürlich!": Baden-Württembergische Tierretter helfen in Australien.

 

Am 19.02.20 07:15 - 07:30 Uhr auf 

hr: Lebensgemeinschaft Wald (1/3)

Der Wald ist mehr als nur die Summe seiner Bäume. Pflanzen, Pilze und Tiere bilden ein komplexes Ökosystem. Waldluft gilt als frisch und sauerstoffreich. Die Bäume filtern Schadstoffe aus der Luft und produzieren Sauerstoff. Realaufnahmen und grafische Animationen veranschaulichen die Stoffkreisläufe im Wald, ausgehend von den Produzenten der Biomasse, den Pflanzen mit ihrer Photosynthese, über die Konsumenten, die Pflanzen- und Fleischfresser bis zu den Zersetzern im Boden. Eine junge Försterin im Spessart lässt Bäume fällen für die Holzgewinnung. Sie achtet aber auch darauf, dass immer genügend junge Bäume nachwachsen. Alte, absterbende Bäume gelten als wertvolle Lebensräume für Käfer und Insekten. Das Ökosystem reguliert sich weitgehend selbst. Der vom Menschen verursachten Luftverschmutzung ist der Wald aber schutzlos ausgesetzt.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 7.45 Uhr)

 

Am 19.02.20 08:00 - 08:45 Uhr auf 

arte: Nationalparks der Zukunft - Toronto

Der 2015 gegründete weltweit erste "urbane Nationalpark" der Welt liegt mitten in Toronto, der größten Metropole Kanadas. Obwohl ringsherum gut fünf Millionen Menschen leben, kann man auf einer Fläche von rund 16.000 Hektar eine verblüffende Vielfalt an Tieren und Pflanzen erleben: Zu den 1.700 Arten zählen Habichte, Kojoten und Stinktiere ebenso wie Biber, Seeadler und Stachelschweine. Kernstück ist das Tal des Rouge River. Neben der Natur schützt der Park auch historische Farmen, die heute noch bewirtschaftet werden. Hier wird versucht, ein neues Nationalparkkonzept umzusetzen, bei dem auch Kulturlandschaften mitsamt ihrer Bevölkerung einbezogen sind. Die Menschen sollen die Natur in ihrer nächsten Umgebung kennen, schätzen und schützen lernen. Die Studentin Kaylen hat eine App entwickelt, mit der man den Park entdecken kann. Es gibt Camping-Schnupperkurse, denn für so manche Städter sind Wälder oder Sümpfe ungewohnt, sogar bedrohlich. Einen anderen Weg beschreitet die naturbegeisterte Krista, sie bietet Kurse im "Waldbaden" an, bei denen die Teilnehmer ganz sanft der Natur näherkommen.

 

Am 19.02.20 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: Die Rückkehr des Eisvogels

Einst wurde der Eisvogel wegen seiner Federn stark bejagt und durch schmutziges Wasser und begradigte Flussläufe seines natürlichen Lebensraumes beraubt. Heute profitiert der streng geschützte Vogel von den vielfältigen Umweltschutzbemühungen. Filmemacher Cees van Kempen beobachtet mit diversen Spezialkameras eine Eisvogelfamilie in einer ungewöhnlichen Umgebung und sogar in ihrer Bruthöhle.

 

Am 19.02.20 11:05 - 11:50 Uhr auf 

arte: Geheimnisvolle Eichhörnchen

Kaum sind sie da, sind sie auch schon wieder weg: Europäische Eichhörnchen, die quirligen Baumtänzer unserer Wälder, sichtbar und unsichtbar zugleich. Mit ihrer roten, braunen, grauen und bisweilen schwarzen Färbung sind sie überall gern gesehen und doch führen sie zumeist ein verborgenes Leben. Das Team um die Tierfilmer Hubert Doppler und Johannes Pötscher hat sich an die Fersen der flinken, unberechenbaren Sprungakrobaten geheftet. Als sogenannter Kulturfolger hält sich das Europäische Eichhörnchen zwar gern in der Nähe menschlicher Siedlungen auf - fällt hier schließlich regelmäßig Nahrung für den kleinen Nager ab - doch im Allgemeinen bleibt es auf Distanz und nur Wenigen ist ein Einblick in sein Baumkronenreich möglich: Zu groß sind für die kleinen, geschäftigen Tiere die Gefahren, die von den vielen Fressfeinden am Boden oder aus der Luft, ausgehen. Ihre Kobel bauen sie in Astgabeln oder in hohlen Baumstämmen, um sich vor ihren Feinden zu verbergen. Schon im Herbst beginnen sie große Futtermengen, bestehend aus Samen und Nüssen, im Waldboden zu vergraben, um den kalten Winter zu überstehen. Und doch sind ihre Überlebenschancen verhältnismäßig gering. Nur wenige Tiere vollenden ihr erstes Lebensjahr. Häufig fallen sie Jägern aus der Luft, wie dem Habicht oder Mäusebussard, zum Opfer, und auch die Wahrscheinlichkeit, dass ihre Vorräte von Futterkonkurrenten entdeckt und geplündert werden, ist groß. Doch gerade aus den eigenen Reihen kommt seit Jahren eine tödliche Bedrohung: Das im 19. Jahrhundert aus Amerika importierte Grauhörnchen verdrängt das heimische Nagetier mehr und mehr aus seiner ökologischen Nische.

 

Am 20.02.20 07:05 - 07:20 Uhr auf 

hr: Lebensgemeinschaft Wald (3/3)

Der Wald ist mehr als nur die Summe seiner Bäume. Pflanzen, Pilze und Tiere bilden ein komplexes Ökosystem. Waldluft gilt als frisch und sauerstoffreich. Die Bäume filtern Schadstoffe aus der Luft und produzieren Sauerstoff. Realaufnahmen und grafische Animationen veranschaulichen die Stoffkreisläufe im Wald, ausgehend von den Produzenten der Biomasse, den Pflanzen mit ihrer Photosynthese, über die Konsumenten, die Pflanzen- und Fleischfresser bis zu den Zersetzern im Boden. Eine junge Försterin im Spessart lässt Bäume fällen für die Holzgewinnung. Sie achtet aber auch darauf, dass immer genügend junge Bäume nachwachsen. Alte, absterbende Bäume gelten als wertvolle Lebensräume für Käfer und Insekten. Das Ökosystem reguliert sich weitgehend selbst. Der vom Menschen verursachten Luftverschmutzung ist der Wald aber schutzlos ausgesetzt.

 

Am 20.02.20 09:25 - 11:00 Uhr auf 

arte: Megafeuer - Der Planet brennt

Überall in der Welt werden Wälder von riesigen Feuern verschlungen. 350 Millionen Hektar - also eine Fläche, die sechsmal so groß ist wie Frankreich - fallen jährlich den Flammen zum Opfer. Im australischen New South Wales wird man den seit Monaten lodernden Buschfeuern nicht mehr Herr. Heftig wütende Waldbrände gigantischen Ausmaßes, sogenannte Megafeuer, können selbst von erfahrenen Löschkräften und unter Einsatz von Spitzentechnologie nicht beherrscht werden. Schlimmer noch, diese gewaltigen Feuersbrünste erreichen immer häufiger bewohntes Gebiet, zerstören Häuser und fordern Menschenleben. Die Zukunftsaussichten sind erschreckend: Wenn ein Feuer ausbricht, werden ganze Vororte zu tödlichen Fallen; verkohlte Landstriche können sich vielleicht nie wieder vollständig erholen. Die Feuer gefährden die Gesundheit, verstärken den Klimawandel und belasten die Wirtschaft. Je rigoroser die Feuerwehrkräfte die Flammen bekämpfen, umso heftiger und häufiger scheinen sie zu wüten. Was paradox klingt, ist eine Realität, der man sich stellen muss, um Wohngebiete und Menschenleben zu retten. Kann der Mensch lernen, mit dem Feuer zu leben? Das Filmteam hat Löschkräfte, Wissenschaftler und Sachverständige in Europa, den Vereinigten Staaten, Kanada und Indonesien bei ihrer Arbeit begleitet, um zu verstehen, warum Wälder weltweit in Flammen aufgehen, warum die neuen Megafeuer immer weiter ausarten und wie man sich vor ihnen schützen kann. Es besuchte Gemeinden, die von Megafeuern verwüstet wurden, und erhielt Einblicke in die Maßnahmen, mit denen einfache Bürger ihre Häuser und ihre Familien schützen.

 

Am 20.02.20 11:00 - 11:45 Uhr auf 

arte: Ein Traum von Baum - Die Segensreichen

Seit fast 200 Jahren bewacht eine Maulbeer-Feige in der geschichtsträchtigen Stadt Aksum im Norden Äthiopiens die wichtigste Pilgerstätte der äthiopisch-orthodoxen Christen. Der Baum, der als Gottheit gilt, steht unweit der alten Kapelle der Kirche St. Maria von Zion, in der sich die Bundeslade mit den zehn Geboten befinden soll. Während der religiösen Feierlichkeiten versammeln sich die Menschen am Fuße des Baums, um sich segnen zu lassen. Über 4.000 Kilometer weiter östlich verehren die Bewohner des kleinen nordindischen Dorfes Cholti Kheri einen einzigartigen Banyanbaum mit dem Beinamen "der Weise". Der Thimmamma Marrimanu breitet sich mit seinem weitverzweigten Luftwurzelsystem über knapp fünf Hektar Bodenfläche aus, weshalb er 1989 ins Guinnessbuch der Rekorde aufgenommen wurde. Die Äste tragen Sprossen, die zur Erde hin wachsen, und von dort aus bilden sich Stämme, die wieder nach oben sprießen. Der Baum sieht aus wie eine riesige Skulptur und bildet mit seinen Verzweigungen um den Wirtsbaum herum schon fast einen Wald. Die beiden Bäume, beide aus der Familie der Maulbeergewächse, werden von den Menschen als heilig verehrt.

 

Am 20.02.20 13:15 - 14:00 Uhr auf 

3sat: Die Rückkehr der Biber - Wilde Baumeister

Die Rückkehr der Biber ist eine der größten Erfolgsgeschichten der Natur in Europa. Lange Zeit gejagt und nahezu ausgerottet, leben heute wieder mehr als 35.000 Biber allein in Deutschland und rund 12.000 in Frankreich. In ganz Europa schätzt man sie auf über 600.000 Tiere. Nur selten bekommt man die meist nachtaktiven Tiere zu sehen. Mehr als zwei Jahre war Klaus Weißmann den scheuen Bibern auf der Spur. Welche Wege nutzen sie? Welchen Gefahren sind sie ausgesetzt? Die Dokumentation zeigt die spannende und teils kuriose Erfolgsgeschichte der sympathischen Nager.

 

Am 20.02.20 14:00 - 14:45 Uhr auf 

3sar: Wiener Gstettn

Umgeben von Stadtwüste und sterilem Beton verlieren immer mehr Tiere ihre letzten Rückzugsflächen. Doch wo der Mensch sich zurückzieht, sprießt und krabbelt es. So auch mitten in Wien. Die Natur dringt aus allen noch so winzigen Asphalt- und Betonritzen und erobert sich ihr Recht zurück. Für viele freilebende Tiere sind solche "Gstettn" oft die letzten Rückzugsmöglichkeiten in der Stadt. Die Dokumentation aus der Reihe "Universum" präsentiert die Vielfalt der "Wiener Gstettn", einer kaum bekannten Wildnis in der Großstadt.
(Wdh. morgen 11.30-12.15 Uhr)

 

Am 20.02.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 

tagesschau24: Die Kinder machen Druck - Kann die Klimafrage das Land spalten?

Es ist das dominierende Thema im Land: Klimaschutz. Für die einen reichen die geplanten Klimagesetze der Regierung bei weitem nicht aus, für andere gehen die Maßnahmen schon entschieden zu weit und bedrohen ihre persönliche Freiheit. Es gibt erhitzte Diskussionen in Deutschland, die Linien verlaufen schlagzeilenkräftig zwischen "extinction rebellion" und "Fridays for Hubraum". Aus dem anfangs belächelten Schulstreik "Fridays for Future" ist innerhalb weniger Monate eine breite Bewegung geworden. Eine Bewegung, die massive Zustimmung wie Ablehnung hervorruft. Wie verändert sie unser Land?
(Wdh. übermorgen 14.15-15.00 Uhr)

 

Am 20.02.20 21:00 - 21:45 Uhr auf 

ARD-alpha: Bauen mit Holz

Holzhäuser sind umweltfreundlich, langlebig und bezahlbar. Und weil das gefragt ist, sind mittlerweile knapp ein Fünftel unserer Neubauten aus Holz. Im österreichischen Vorarlberg baut man schon länger darauf, zumal es in dieser waldreichen Gegend eine Jahrhunderte alte Holzbau-Tradition gibt. Auffällig sind aber nicht nur die vielen, oft uralten Holzhäuser, die stolz gepflegt werden, sondern auch zahlreiche Neubauten, bei denen viele Bauherren Wert auf eine moderne Architektur legen und das Holz auch mit Glas, Stahl und Beton kombinieren. Womit die Region zum europaweiten Vorbild für eine zukunftsweisende Holzbaukunst geworden ist. Kein Wunder, dass es hier auch viele Handwerker und Architekten gibt, die auf Holzbauten spezialisiert sind, wie Bernardo Bader aus Dornbirn, der zu den bekanntesten Architekten in Österreich zählt. Und weil sie bevorzugt mit heimischen Hölzern arbeiten, sorgt dieser Bauboom für viele Aufträge und Arbeitsplätze. Auch im bayerischen Voralpenland wurde seit jeher viel mit Holz gebaut. Bei ihren Wohnhäusern orientieren sich die Bauherren allerdings lieber an alten Vorbildern: im Chiemgau ist es das Traunsteiner Gebirgshaus, in Blockbauweise gefertigt, mit massiven Wänden aus übereinander gelegten Baumstämmen. Es gibt aber auch Holzbau-Pioniere, wie die Firma Vorholz-Hawran in Gelting, die neben Wohngebäuden auch Zweckbauten in großen Dimensionen anbietet, mit einer zeitgemäßen Architektur, an der sich auch künftige Generationen erfreuen sollen.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)

 

Am 20.02.20 21:45 - 22:15 Uhr auf 

ARD-alpha: Holz - Alter Baustoff, neu gedacht

Hermann Kaufmann liebt Häuser aus Holz. Der Architekt und Professor für Holzarchitektur an der TU München ist in einer Zimmermannsfamilie im Bregenzer Wald aufgewachsen - eine Gegend, die berühmt ist für ihre traditionellen Holzhäuser. Nicht zuletzt dank Hermann Kaufmann hat dort auch die moderne Holzarchitektur ihren Anfang genommen. Aus seiner Sicht bietet das Bauen mit Holz enorme Chancen. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der - wenn er verbaut statt verbrannt wird - für viele Jahrzehnte CO2 speichert und so zum Klimaschutz beiträgt. Holz ist aber nicht nur für Einfamilienhäuser geeignet, sondern auch ideal für das Bauen großer und hoher Häuser in der Stadt. Denn Bauten aus Holz kann der Architekt optimal planen und dank moderner Technik in der Fabrik vorfertigen lassen. So entstehen wetterunabhängig große Bauteile, die auf der Baustelle nur noch zusammengesetzt werden - in kurzer Zeit, verbunden mit viel weniger Lärm und Schmutz als beim herkömmlichen Bauen. Noch sind Großbauten aus Holz in der Experimentierphase, aber Wissenschaftler arbeiten weltweit daran, die Probleme zu lösen. Eines davon, die vermeintlich besonders große Feuergefahr, hat sich aufgrund aktueller Forschungsergebnisse bereits als haltlos erwiesen. Seither dürfen Holzhäuser immer höher werden: 2017 wird in Wien mit 84 Metern das höchste Holzhochhaus Europas gebaut.
(Wdh. morgen 18.00-18.30 Uhr)

 

Am 21.02.20 01:50 - 02:05 Uhr auf 

tagesschau24: Die letzten Zeugen - Buchenurwälder

Eine einzige Baumart dominierte einst weite Teile des europäischen Kontinents: Buchen. Ein intakter Buchenwald ist ein geschlossenes Ökosystem, eine Art Superorganismus, der sich von selbst erneuert und Lebensraum für viele Mitbewohner schafft. Der Film stellt mit dem Nationalpark Jasmund auf der Ostseeinsel Rügen den weltweit einzigen Hangbuchenwald vor, der direkten Kontakt zum Meer hat. Und er sucht nach den Gründen, weshalb der Nationalpark Hainich in Thüringen zu DDR-Zeiten auf keiner Wanderkarte stand und dennoch der größte Laubwald in der Mitte des vereinten Deutschlands werden konnte.

 

Am 21.02.20 07:15 - 08:00 Uhr auf 

arte: Die Zedernuss, die Königin der Taiga

Die Samen der sibirischen Zirbelkiefer gelten als uraltes Heilmittel der einheimischen Volksmedizin. Gesund, cholesterinsenkend und schmackhaft, werden sie inzwischen maschinell verarbeitet und in die ganze Welt verschickt. Zuerst müssen sie jedoch in den weiten Wäldern des Altai-Gebirges geerntet werden. Und das ist immer noch mühevolle Handarbeit. Ganze Familien ziehen im Herbst in die Berge zur Zedernussernte. Und erarbeiten sich damit einen Verdienst, der für mehrere Monate zum Überleben reicht. "Geo Reportage" hat eine Familie begleitet.

 

Am 21.02.20 12:00 - 12:45 Uhr auf 

WDR: Unsere Eichhörnchen

Eichhörnchen: Den flinken Nagern mit dem buschigen Schwanz begegnet man in der freien Natur, in städtischen Parks und sogar in Gärten. Ihr natürlicher Lebensraum jedoch sind die Wälder weit draußen vor der Stadt. Dort sind Eichhörnchen in ihrem Element. Im Wald schützen sie ihren Nachwuchs vor hungrigen Räubern und wehren sich gegen Konkurrenten, immer nach der Devise: fressen, ohne gefressen zu werden. Eichhörnchen lieben Mischwälder mit altem Baumbestand. Dort finden die Allesfresser reichlich Samen, Nüsse, Früchte, Pilze und hin und wieder nahrhafte Vogeleier. Was nicht gleich verspeist wird, landet in zahlreichen Depots am Waldboden. Hoch oben in den Baumwipfeln bauen die Einzelgänger ihre Nester. In den mit Moos und Gräsern gepolsterten Kobeln wird nicht nur der Nachwuchs geboren und aufgezogen, sie dienen auch als Quartier für die Winterruhe. Nur etwa jedes fünfte Jungtier überlebt das erste Lebensjahr. Denn besonders in den ersten Wochen sind die blinden, hilflosen Jungen auch durch Schlangen oder Rabenvögel gefährdet. Die größte Gefahr für Eichhörnchen hat jedoch der Mensch zu verantworten. Ende des 19. Jahrhunderts wurden in England und Italien Amerikanische Grauhörnchen ausgesetzt. Sie sind kräftiger und widerstandsfähiger als ihre europäischen Verwandten und verbreiten einen tödlichen Pockenvirus, gegen den sie selbst immun sind. In Großbritannien sind Europäische Eichhörnchen daher bereits fast ausgestorben und aus Italien droht die invasive Art nach Norden vorzudringen.

 

Am 21.02.20 12:15 - 12:30 Uhr auf 

3sat: Eine Reise durch Niederösterreichs Naturparke

Was verbindet 200 Jahre alte Rotbuchen, verspielte Fischotter, fleischfressende Pflanzen und begeisterte Sternengucker? Sie alle sind in den niederösterreichischen Naturparken zu finden. Von den 47 derartigen geschützten Landschaften in ganz Österreich liegen 22 in Niederösterreich - einige davon werden in diesem Film vorgestellt. Die Reise beginnt im Naturpark Hohe Wand, wo sich alpine und pannonische Vegetation mischen. Am imposanten "Sky-Walk" können Naturparkbesucher - fast frei schwebend über dem Abgrund - hautnah Felsen, Alpenblumen und die atemberaubende Landschaft erleben.

 

Am 21.02.20 13:05 - 13:50 Uhr auf 

WDR: Jeck auf wildes Köln

Das Kölner Motto "weltoffene Metropole am Rhein" gilt auch für Tiere und Pflanzen. In der reich strukturierten Stadt finden sie genügend Futterquellen, Schutz vor der Jagd und vor allem im Winter ein angenehmes Klima mit wärmeren Temperaturen. Straßenschluchten, Asphaltdschungel und Betonmassive bieten gut geeignete Brutplätze und Jagdreviere für quietschende Halsbandsittiche, heimliche Waschbären und bizarre Wollhandkrabben. Der Dom ähnelt einem riesigen Vogelfelsen, bemooste Dächer gleichen Almen, Garagen sind Höhlen und Parkteiche ersetzen Wasserlöcher. Nur Kölns Natur hat fünf Jahreszeiten. Wenn die Karnevalshochburg sechs Tage lang zum Feuchtbiotop wird, kostümieren sich viele Bewohner auch als Tiere. Bunt- und Schluckspechte beherrschen das Straßenbild, bunte Spaßvögel wie die Sittiche staunen dann über die zweibeinigen "Froschkönige" am Boden. Dem Film "Jeck auf wildes Köln" hat der Kölner Kabarettist Jürgen Becker seine Stimme gegeben. In seinem typischen rheinischen Dialekt gibt Becker dem Film eine ganz besondere Note. Gespickt mit kleinen Anspielungen und viel Witz führt der Gastgeber der WDR Mitternachtsspitzen 45 Minuten durch seine wilde Heimatstadt. Dabei lässt Becker an einigen Stellen die Tiere sprechen - spontan und lustig, wie es ihm in der Vertonung über die kölsche Zunge kam.

 

Am 21.02.20 16:00 - 16:50 Uhr auf 

arte: Takaya, der einsame Wolf

Auf einer felsigen Insel im kanadischen Britisch-Kolumbien lebt Takaya, der einsame Seewolf. Hunderte Kilometer von anderen Wölfen entfernt gelingt es dem eigentlichen Rudeltier, zu überleben. Die Fotografin Cheryl Alexander hat sich dem wilden Jäger angenähert und über einen Zeitraum von sieben Jahren eine besondere Beziehung zu ihm aufgebaut. Aus Cheryls Untersuchungen geht hervor, woher Takaya kam, wie er auf die Insel gelangte und wie er sich an diesen neuen Lebensraum anpasste. Mit Hilfe von Experten erforscht die Fotografin das Verhalten des Wolfes und zeigt, was man von dem anmutigen Wildtier lernen kann.

 

Am 21.02.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 

phoenix: Kinabatangan - Der Amazonas des Ostens (1/3)

Der malaysische Wildlife-Fotograf Cede Prudente hat sich aufgemacht zu einer abenteuerlichen Reise auf dem Kinabatangan. Er will die Naturschönheiten der Region auf Bildern festhalten, um damit einen Beitrag zur Rettung dieses einmaligen Ökosystems zu leisten, denn die urtümliche Welt des Kinabatangan ist mit dramatischen Veränderungen konfrontiert. Die friedliche Koexistenz von Fauna und Flora gerät aus den Fugen, auch wenn vordergründig das Urwaldspektakel in diesem Naturparadies atemberaubend bleibt. Forscher entdecken weiterhin nahezu täglich neue Spezies in dieser Heimat der Orang-Utans, Nasenaffen und Zwergelefanten. In dieser wahren Quelle des Lebens stechen die einen durch Farbenpracht hervor, andere durch akrobatische Höchstleistungen und wieder andere durch ihre pure Seltenheit. Cede Prudente beginnt seine Reise an den Wasserfällen von Imbak, am Oberlauf des Flusses.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 22.30 Uhr, Wdh. morgen 17.15-19.30 Uhr)

 

Am 21.02.20 20:45 - 21:10 Uhr auf 

ARD-alpha: Der Wald wird wieder öd und leer - eine Prophezeiung (1979)

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts soll es in der Gegend um Zwiesel im Bayerischen Wald einen Mann mit seherischen Fähigkeiten gegeben haben, den Matthias Stormberger oder Starnberger oder auch Stoaberger. Viele Mythen ranken sich um ihn: Hat er wirklich gelebt? Stammen die überlieferten Prophezeiungen wirklich von ihm oder sind sie nicht doch eher die Verschriftlichung von viel älteren Geschichten, die man sich im Bayerwald seit Urzeiten erzählte? Dass der Wald eines Tages wieder öd und leer sein wird, ist aber so und so eine düstere und aus heutiger Sicht leider keineswegs mehr „verrückte“ Vorstellung. Jo Baier und Hubertus Meckel machten sich in ihrem Film aus dem Jahr 1979 auf die Suche im Bayerischen Wald: Was wissen die Menschen noch vom Stormberger bzw. was glauben sie über ihn wissen?
(Wdh. morgen 22.15-22.40 Uhr)

 

Am 21.02.20 21:10 - 21:35 Uhr auf 

ARD-alpha: Alte Bäume (1980)

Alte Bäume - Sinnbilder eines zähen, stoischen und langen Lebens. Aufsuchen alter Bäume, die Geschichten erzählen von überstandenen Krankheiten oder Unwettern. Sie haben Namen, sind von Sagen und Gruselgeschichten umrankt und verleiten die Menschen zum Philosophieren.
(Wdh. morgen 22.40-23.00 Uhr)

 

Am 21.02.20 22:15 - 23:10 Uhr auf 

D-MAX: Jägerleben - Der Kitzretter

Jagd und Naturschutz: Dieses Thema wird kontrovers diskutiert. Aber in manchen Situationen ist der gezielte Abschuss von Wildtieren notwendig und unerlässlich? Fakt ist: Bei der Jagd geht es um mehr als Anlegen und Schießen. Hygienevorschriften, Ballistik, Tier-, Pflanzen- und Waffenkunde: Wer mit der Flinte in den Wald will, muss büffeln und beim sogenannten „Grünen Abitur“ ausreichende Kenntnisse und praktische Fähigkeiten vorweisen. Die Prüfung gilt als besonders schwierig. Und was bewegt Waidmänner und -frauen dazu, bei Sonnenaufgang in Tarnkleidung auf einem Hochsitz mit dem Fernglas nach Wild Ausschau zu halten? Was fasziniert sie, was treibt sie an? Unterschiedliche Reviere, Protagonisten und Aufgaben: DMAX geht in dieser Serie mit Deutschlands Grünröcken auf die Pirsch.
(Wdh. übermorgen 18.15-19.15 Uhr)