Am 20.08.19 09:40 - 10:25 Uhr auf 

arte: Mythos Kongo (1/2)

Die Einheimischen nennen ihn "den Fluss, der alle Flüsse verschluckt". Tatsächlich ist der Kongo, gemessen an seinen Wassermassen, der zweitgrößte und tiefste Fluss der Erde. Als Rinnsal entspringt er im Norden Sambias, fließt dann Richtung Westen, wobei er immer mächtiger wird. Mit außergewöhnlichen Aufnahmen gewährt der zweiteilige Film Einblicke in eine der geheimnisvollsten und gefährlichsten Regionen der Erde.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 11.10 Uhr)

 

 

Am 20.08.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: Wildes Japan (1/2)

Japan - Inselreich voller Gegensätze: Megastädte wie Tokio auf der einen und abgelegene Bergtäler mit fremd wirkenden Traditionen auf der anderen Seite. Selten sind die Unterschiede innerhalb eines Landes so groß wie in Japan, das sich über 3.000 Kilometer von Nord nach Süd erstreckt. Ganz im Norden die Insel Hokkaido - wilder und kälter kann Japan nicht sein. Während sich der Winter auf Honshu langsam verabschiedet, herrschen auf Hokkaido noch sibirische Temperaturen. Zu dieser unwirtlichen Zeit beginnen die seltenen Mandschurenkraniche ihre extravaganten Balztänze, und große Gruppen von Riesenseeadlern gehen zwischen den Eisschollen am Meer auf Fischfang. Das Ende des Winters symbolisiert die Kirschblüte. Halb Japan ist dann auf den Beinen und begrüßt mit Picknicks im Park das Frühjahr.

 

 

Am 20.08.19 11:10 - 11:55 Uhr auf 

arte: Amazonas - Fische unter Strom

Durchfurcht von tiefen, schlammigen Flüssen und klaren Bächen, wild bewachsen mit einem der ältesten Regenwälder und durchzogen von Überschwemmungsgebieten erstreckt sich das Amazonasbecken über sechs Länder und beherbergt die weltweit größte Artenvielfalt. In dieser weitgehend unerforschten Welt lassen sich einige der erstaunlichsten Bewohner gar nicht mit dem bloßen Auge erkennen. Das dichte Netz an Wasseradern beherbergt über 5.000 Fischspezies, wovon einige einen außergewöhnlichen sechsten Sinn entwickelt haben, von dem Menschen nur träumen können: Sie erzeugen Strom. "Amazonas - Fische unter Strom" folgt dem Biologen und Abenteurer Will Crampton in die Tiefen des Regenwaldes, wo er diese geheimnisvollen Superfische bereits seit 20 Jahren erforscht.

 

 

Am 20.08.19 13:15 - 13:45 Uhr auf 

3sat: Bienen - Nicht nur süßer Honig

In den letzten Jahren sind Bienen weltweit in den Focus der Aufmerksamkeit gerückt. Sicher auch wegen des Honigertrages, aber auch wegen des Bienensterbens durch Milben und schädliche Spritzmittel. Als in den letzten Jahren die Bestäubung der Blüten zurück ging, musste sie in manchen Ländern von Hand mit Wattestäbchen erfolgen, weil die dafür benötigten Bienen fehlten. Österreich ist davon noch nicht betroffen, wenngleich ein Rückgang der Bienen zu bemerken ist. Erich Pröll zeigt in dieser Dokumentation, welchen Nutzen die Bienen haben. Dass Honigbienen seit etwa 6.000 Jahren von Menschen gehalten und als Honiglieferanten dienen, ist nur eine Facette. Fritz Gallistl, Imkermeister im Landesverband für Bienenzucht Oberösterreich, erzählt und schildert Faszinierendes aus der Welt der Honigbiene.
(Wdh. kommende Nacht 1.00-1.30 Uhr)

 

 

Am 20.08.19 13:45 - 14:30 Uhr auf 

3sat: Das Alien-Insekt - Die Gottesanbeterin

Weltweit gibt es etwa 2200 Arten von Gottesanbeterinnen. Das Insekt ist vor allem in den Subtropen und Tropen der Alten und Neuen Welt zu finden und gehört zur Gattung der Fangschrecken. Der Film dringt in die Welt der "leibhaftigen Aliens" vor und zeigt, wie Gottesanbeterinnen leben, sich fortpflanzen und sterben. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem die größten und seltensten Vertreter, darunter viele, die kaum filmisch dokumentiert wurden. Alle Gottesanbeterinnen leben räuberisch und vertilgen auch Tiere, die größer sind als sie selbst, sogar Skorpione sowie kleine Wirbel- und Säugetiere.
(Wdh. kommende Nacht 1.30-2.15 Uhr)

 

 

Am 20.08.19 14:30 - 15:15 Uhr auf 

3sat: Ameisen - Die heimliche Weltmacht

Ameisen sind in Wüsten ebenso heimisch wie in den Polarregionen. Sie leben in sozialen Staaten, verabreichen Medizin, betreiben Ackerbau und Weidewirtschaft, führen Kriege und halten Sklaven. Alle Ameisenarten zusammengenommen, übersteigt ihre Masse die der gesamten Menschheit. Softwareentwickler holen sich Tipps bei Ameisenvölkern. Sie leben in einer Welt aus verschlüsselter Kommunikation, blitzschnellen Befehlsketten und geheimen Giftmischungen. Sie haben gigantische Körperkräfte. Sie sind seit Millionen Jahren allgegenwärtig auf diesem Planeten. Und doch erscheint uns keine Lebensform fremdartiger.
(Wdh. kommende Nacht 2.15-3.00 Uhr)

 

 

Am 20.08.19 15:15 - 16:00 Uhr auf 

3sat: Die geheime Welt der Termiten

Sie scheuen das Sonnenlicht und manche Arten sind sogar blind - doch die Termiten sind die genialsten Baumeister der Welt. Ohne technische Geräte bauen sie im Vergleich Hochhäuser, die 25mal so hoch sind wie das Empire State Building in New York. Ihre Nester sind architektonische Kunstwerke mit Ventilationssystemen, Bruträume für die Larven, Korridore für den Transport, Pilzgärten für die Nahrung, Wasserschächte oder Sicherheitsausgänge bei feindlichen Angriffen. Neueste makrotechnische Filmaufnahmen informieren über die Lebensgemeinschaft dieser Tiere.
(Wdh. kommende Nacht 3.00-3.45 Uhr)

 

 

Am 20.08.19 16:00 - 16:45 Uhr auf 

3sat: Der Flug der Störche

Wenige Kilometer von Wien entfernt versammelt sich jedes Frühjahr eine Kolonie baumbrütender Weißstörche. Es ist mit rund 60 Paaren die größte Kolonie Mitteleuropas. Den Sommer über ziehen die Vögel dort ihre Jungen groß. Die Dokumentation beobachtet die Vögel in ihren Winterquartieren in Afrika und begleitet sie zurück nach Europa. Der Einsatz spezieller Kameratechniken ermöglicht seltene Einblicke in das Leben der Weißstörche.
(Wdh. kommende Nacht 4.30-5.15 Uhr)

 

 

Am 20.08.19 17:45 - 18:30 Uhr auf 

arte: Ein Traum von Baum - Baumgreise und Stammhalter

In Deutschland thront eine Eiche einsam und majestätisch inmitten eines Feldes; in Italien ruht eine alte Zypresse, die Franz von Assisi im frühen 13. Jahrhundert selbst gepflanzt haben soll, im Kreuzgang eines Franziskanerklosters. Die starke, unbezwingbare Eiche verkörpert den Rhythmus der Jahreszeiten, dem auch die Bauern bei der Bestellung der umliegenden Felder folgen. Die Zypresse reckt sich aufrecht gen Himmel, als weise sie den Gläubigen den Weg ins Paradies. So unterschiedlich und voneinander entfernt sie auch sein mögen - Upmeyers Eiche und die Zypresse in der Villa Verucchio bilden jeweils auf eigene Weise das stabile Fundament einer Kultur, das im Laufe der Jahrhunderte friedlich weitergegeben wurde. Auf der einen Seite sind es drei Generationen von Bauern, auf der anderen Seite eine kleine Gemeinschaft von Mönchen, von denen die meisten ihr Gelübde am Fuße der alten Zypresse abgelegt haben. Und alle scheinen in "ihrem" Baum das wahre Wesen ihres Seins zu erkennen.

 

 

Am 20.08.19 18:15 - 18:45 Uhr auf 

SWR: natürlich!

Die heiße Sonne, das trockene Klima in diesem Jahr ist ideal für Schlangen. Sieben Arten gibt es bei uns in Deutschland - alle streng geschützt. Die Moderatorin hat einen Schlangenexperten begleitet, der Bestände der Reptilien regelmäßig kontrolliert. Eine weitere Tierart, die "natürlich!" vorstellt, ist berühmt für ihren variantenreichen Gesang: die Nachtigall. Das Fernsehteam begleitet einen Forscher zu einem der schönsten Nachtigallen-Hotspots im Oberrheintal.

 

 

Am 20.08.19 18:30 - 19:20 Uhr auf 

arte: Wüste Wurzeln, starke Stämme - Das Afrogelbholz

In den afromontanen Wäldern im Soutpansberg-Gebirge steht ein riesiges Exemplar des Gewöhnlichen Afrogelbholzes, das einer Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten Nahrung und Unterschlupf bietet. Die Afrogelbhölzer gehören zu einer alten Gattung in der Familie der Steineibengewächse, die keine Blüten bilden und sich stattdessen über männliche und weibliche Zapfen fortpflanzen. Diese wachsen jeweils auf unterschiedlichen Bäumen und dienen verschiedenen Vogelarten wie dem Glanzhaubenturako als Futterquelle. Auch diverse Säugetiere wie Klippschliefer und Weißkehlmeerkatzen klettern auf den Baum, um die Früchte zu ernten, während am Boden Afrikanische Waldbilche und Kräuselhauben-Perlhühner nach heruntergefallenen Zapfen suchen. In der Baumkrone bauen Raubvögel wie der Kronenadler ihren Horst, und in den Zweigen darunter beziehen oft Bärenpaviane ihr Nachtquartier.

 

 

Am 20.08.19 19:45 - 19:50 Uhr auf 

ARD: Fleisch als Klimakiller

Nicht nur der Konsum von regionalen Produkten ist ausschlaggebend für unser Klima, sondern auch die grundsätzliche Entscheidung zwischen tierischen und pflanzlichen Produkten. Warum das so ist, erfährt man in "Wissen vor acht - Natur".

 

 

Am 20.08.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 

ARD-alpha: Australiens Nationalparks - Der Regenwald

Die Korallen des Great-Barrier-Reefs reichen bis an den makellos weißen Strand heran, von dort aus zieht sich ein dichter Regenwald die Berghänge hinauf. Der Daintree-Nationalpark ist der verbliebene tropische Lebensraum, der sich früher über den gesamten Norden Australiens erstreckte. Klimaveränderungen ließen den Regenwald über Jahrtausende stark schrumpfen, Rodungen durch Menschen dezimierten ihn zusätzlich. Doch im Nationalpark haben zahlreiche Pflanzen- und Tierarten aus der Frühzeit des Kontinents überlebt. Direkt am Rand des Daintree-Nationalparks steht ein Baukran, made in Germany. Er ist Teil eines Regenwaldlabors und dient der Erforschung des Kronendachs. Peter Byrnes von der Universität Cairns leitet die Regenwaldforschungsstation, Andrew Thompson ist sein technischer Assistent. 2010 haben die Regenwaldforscher eine Studie über Käfer erstellt. Im Regenwald leben auch die Kasuare, flugunfähige Riesenvögel. Wegen ihrer auffällig bunten Hals- und Kopffarben werden sie auch als die Juwelen des Dschungels bezeichnet. Die Schmuckdesignerin Liz Gallie hat sich zur Fürsprecherin der Kasuare gemacht. Sie bewundert die Riesenvögel und nimmt ihre Farben als Vorlagen für ihre Kreationen. Auch das Lumholtz-Baumkänguru lebt im Regenwald. Trotz seiner mächtigen Krallen ist es aber kein wirklicher Kletterkünstler. Die aus Stuttgart stammende Tierpflegerin Margit Cianelli kümmert sich um verletzte Tiere und zieht verwaiste Baumkängurukinder groß.
(Wdh. morgen 13.00-13.45 Uhr)

 

 

Am 21.08.19 03:45 - 04:30 Uhr auf 

3sat: Der Flug der Eule

Eulen sind Meister des lautlosen Flugs und geschickte Jäger. Ihr Bestand war lange gefährdet. Nun versucht man, die Tiere wieder anzusiedeln. Im Fokus des Films steht ein Schleiereulen-Weibchen. Intensive Agrarwirtschaft und der Einsatz von Pestiziden haben die Population vieler Eulenarten dezimiert. Da Eulen als Schädlingsvertilger einen positiven Einfluss auf das ökologische Gleichgewicht ausüben, gibt es mehrere Wiederansiedlungsinitiativen.

 

 

Am 21.08.19 05:15 - 06:05 Uhr auf 

3sat: Der Flug des Seeadlers

Rund um das Gebiet des Kleinplattensees in Ungarn lebt der größte Greifvogel Europas: der Seeadler. Der Film erzählt die Lebensgeschichte des Seeadler-Männchens Viktor. Einst war der Seeadler in Europa weit verbreitet. Doch durch Verfolgung, den Einsatz von Pestiziden und die Zerstörung seines Lebensraums wurde er im 19. und 20. Jahrhundert fast ausgerottet. Heute umgibt den Kleinplattensee wieder eine ausgedehnte Teichlandschaft. Darin leben viele Tieren, die den Seeadlern als Nahrung dienen, und hohe, kräftige Bäume, auf denen sie ihre Horste bauen.

 

 

Am 21.08.19 05:45 - 06:40 Uhr auf 

arte: Mit Hightech und Hacke gegen die Dürre

Kalifornien erlebte in den vergangenen Jahren die schlimmste Dürre seit Jahrhunderten und investiert Milliarden in die Entwicklung neuer Technologien im Kampf gegen die Dürre. Unternehmen erproben Cloud-gestützte Bewässerungsmethoden für die Landwirtschaft oder nutzen Sonnenenergie zur Reinigung von Brauchwasser. Städte veredeln Klärwasser zu Trinkwasser, um in großem Maßstab leere Grundwasserspeicher wieder aufzufüllen. Und in Laboren suchen Forscher nach Wegen, Pflanzen resistenter gegen Dürre zu machen. Auch in Südspanien, Europas größtem Gemüseanbaugebiet, helfen Hightech-Methoden gegen die versiegenden Süßwasservorkommen. Neue Gewächshäuser helfen Wasser zu sparen. Moderne Entsalzungsanlagen mit energiesparenden Techniken machen das Meer zur Quelle. Im Kontrast dazu stehen arme Länder wie Burkina Faso. Sie sind am stärksten vom Klimawandel betroffen, haben aber weder Geld noch Infrastruktur, um moderne Technologien zu nutzen. Ihr Kampf ums Überleben wird vor allem mit Hacke und Muskelkraft geführt und nur durch Bildung ermöglicht. Intelligente Methoden der Bodenbearbeitung während der Dürrezeit und die Nutzung von trockenheitsresistentem Saatgut verbessern die Lebensbedingungen. Die Dokumentation "Mit Hightech und Hacke gegen die Dürre" zeigt die Bemühungen von Forschern, Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen, die knapper werdende Ressource Wasser effektiver zu nutzen und die Ernährung der Menschen zu sichern. Dafür waren die Autoren Eberhard Rühle und Peter Podjavorsek auf drei Kontinenten unterwegs.

 

 

Am 21.08.19 06:05 - 06:20 Uhr auf 

3sat: Kenia - Kein Platz für wilde Tiere

Löwen spazieren auf der Straße, Hyänen wildern in den Ziegenställen. Die Tiere leben im Nationalpark unmittelbar vor den Toren Nairobis. Das führt in der wachsenden Metropole zu Problemen. Der Platz wird immer knapper, und die Stadt dringt langsam in den Lebensraum der Tiere vor. Auch der Verkehr wird immer dichter. Entlastung sollte eine Breitspureisenbahn bringen, die durch Teile des Nairobi-Nationalparks führen sollte. Dagegen gab es Proteste. Nun wird die Strecke größtenteils über Brücken im Park geführt. Ein kleiner Erfolg. Doch der eigentliche Konflikt zwischen Wirtschaftsentwicklung, Bevölkerungswachstum und Naturschutz ist damit nicht beseitigt. Der Film wirft einen Blick auf Kenias ältesten Nationalpark.

 

 

Am 21.08.19 09:35 - 10:20 Uhr auf 

arte: Wildes Spanien (1/2)

Badestrände, Flamenco und weltberühmte Bauwerke wie die Alhambra. Das ist nur eine Seite Spaniens. Denn das Land auf der Iberischen Halbinsel bietet so viel mehr: eine reiche Tierwelt voller Überraschungen und spektakuläre Naturwunder. Von den Tiefen des Meeres bis weit ins Landesinnere, vom grünen Norden am Atlantik bis in die Canyons Andalusiens - kaum irgendwo sonst in Europa gibt es eine größere Artenvielfalt. Und selbst im beliebten Süden Spaniens gibt es im Hinterland noch viel zu entdecken. "Wildes Spanien - Der mediterrane Süden" zeigt die unbekannte Seite einer faszinierenden Region.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 11.05 Uhr)

 

 

Am 21.08.19 13:15 - 13:45 Uhr auf 

3sat: Plothen - Im Land der tausend Teich

Es sieht fast aus wie in Finnland: glitzernde Wasserflächen, umringt von Schilf und Wäldchen. Die Plothener Teiche sind eine historisch gewachsene Teichlandschaft, einzigartig in Europa. Über 2000 Teiche wurden nahe Schleiz in Thüringen im 11. und 12. Jahrhundert von Mönchen angelegt, deren Fleischersatz zur Fastenzeit bekanntlich Fisch war. Das ökologische Gleichgewicht scheint hier noch intakt. Die Plothener Teiche sind zugleich ein international bedeutender Rastplatz für Zugvögel. Tausende nordische Vögel machen hier im Herbst Halt, um dann gestärkt in den Süden aufzubrechen.

 

 

Am 21.08.19 14:15 - 14:45 Uhr auf 

BR: Ein Siebenschläfer findet die große Liebe

Siebenschläfer nisten sich ungebeten in Häusern ein. Sie bevorzugen Dachböden. Nachts werden sie munter, flitzen umher und machen dabei so viel Lärm, dass sie den Menschen den Schlaf rauben. Tierfilmer Felix Heidinger gelingt es, zwei Siebenschläfer zu beobachten - ein Männchen und ein Weibchen. Beide sind auf Partnersuche. Bevor sie einander finden, müssen sie eine Reihe von Abenteuern unter verschiedenen Dächern bestehen.

 

 

Am 21.08.19 15:10 - 16:05 Uhr auf 

ServusTV: Sierra Morena - Naturparadies am Mittelmeer

Am Stadtrand von Sevilla erstreckt sich eine unerwartet naturbelassene Welt. Es ist der einzige Ort, wo die heraldischen kaiserlichen Adler noch fliegen, wo der Iberische Luchs jagt und wo der legendäre Wolf noch auf seine Beute lauert. Die Dokumentation zeigt die Geschichte der Sierra Morena, einer Region, die von der Zeit gezeichnet wurde: von den Gipfeln der wilden und ungezähmten Berge bis in die Täler, wo die kühlen Bergflüsse fließen. Die Sierra Morena ist ein bedrohtes Naturparadies.

 

 

Am 21.08.19 15:15 - 16:00 Uhr auf 

3sat: Unsere schönsten Naturparks

16 Naturparks und Biosphärengebiete in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz schützen die vielfältigen Naturlandschaften. Eine Forstwirtin und ein Ranger stellen die schönsten vor. Die Reise führt in Baden-Württemberg vom Südschwarzwald, dem größten Naturpark Deutschlands, über das einzige Biosphärengebiet des Bundeslandes, die Schwäbische ALB, bis in den Schönbuch, der zum Waldgebiet des Jahres 2014 gewählt wurde. In Rheinland-Pfalz werden der Pfälzer Wald, der sowohl Naturpark als auch Biosphärengebiet ist, der Naturpark Saar-Hunsrück, seit 2015 Nationalpark, und die Vulkaneifel, der jüngste Naturpark in Rheinland-Pfalz, gezeigt. Ulrike Abel ist Forstwirtin und stellvertretende Forstamtsleiterin in Kaiserslautern, der Feldberg-Ranger Achim Laber ist seit 25 Jahren Naturschutzwart am Feldberg.
(Wdh. kommende Nacht 3.35-4.20 Uhr)

 

 

Am 21.08.19 16:30 - 17:00 Uhr auf 

ARD-alpha: Auf dem Holzweg - wie Mensch und Klimawandel den Wald gefährden

Jedes Jahr gehen in Mitteleuropa 3.000 Quadratkilometer Waldfläche verloren, eine Fläche so groß wie das Saarland. Experten befürchten, dass sich der Waldschwund noch beschleunigen könnte. Denn der trockene Sommer 2018 hat viele Bäume anfällig gemacht für Krankheiten und Schädlinge. Und nicht nur um unsere heimischen Wälder steht es schlecht. Auch die Urwälder weltweit sind in Gefahr. Immer mehr Tropenholz wird gefällt - und landet zum Beispiel als Holzkohle auf deutschen Grills. Was bedeutet das Waldsterben für uns Menschen? Und wie können wir es aufhalten? "W wie Wissen" bringt Licht ins Dickicht.
(Wdh. kommende Nacht 2.45-3.15 Uhr)

 

 

Am 21.08.19 17:45 - 18:30 Uhr auf 

arte: Ein Traum von Baum - Zeugen vergangener Zeiten

Die Himmelsberger Tanzlinde in Deutschland und die Eiche Whiteleaved Oak in England stehen im Mittelpunkt historischer Brauchtümer, die von der lokalen Bevölkerung bis heute lebendig gehalten werden. Die beiden Bäume - der eine verloren in der Landschaft, der andere mitten in einem Dorf - ziehen die Menschen magisch an und scheinen ihnen ein kleines Stück ihrer Kindheit zurückzugeben. Die Tanzlinde trägt ihren Namen nicht umsonst, denn unter ihrem Blätterdach kommen die Dorfbewohner seit Jahrhunderten zu ausgelassenen Festen zusammen. Früher montierte man zwischen ihren Ästen sogar einen Tanzboden aus Holzplanken, auf dem die Jugend ungestört schwofen konnte! Eine Tradition, die das ganze Dorf fortführen möchte - schließlich sind die Wurzeln des alten Baumes auch ein wenig die ihren. Der englischen Eiche mit dem verzweigten Astwerk und dem hohlen Stamm werden magische Kräfte zugeschrieben. Der majestätische Baum, an dessen Fuße die Schafe grasen, wird regelmäßig von Männern und Frauen besucht, die hier Gebete, Gesänge, Gedichte und rituelle Waschungen vollführen. Bei diesen esoterisch-verschrobenen Zusammenkünften scheint es, als würden die fröhlichen und manchmal exzentrischen Besucher tatsächlich mit der alten Eiche kommunizieren.

 

 

Am 21.08.19 18:30 - 19:20 Uhr auf 

arte: Wüste Wurzeln, starke Stämme - Der Leberwurstbaum

Dem Selinda-Naturschutzgebiet im Nordosten Botsuanas steht ein schwieriges Jahr bevor. Es herrscht Trockenheit, bis zu den nächsten Regenfällen wird es noch Monate dauern. In dieser harten Zeit ist der Leberwurstbaum eine wichtige Futterquelle für eine vielfältige Fauna, von Insekten über Vögel bis zu großen Säugern wie dem Afrikanischen Elefanten. In einer Höhle im Stamm des Baums hat sich eine Smith-Buschhörnchen-Familie niedergelassen. Täglich huschen die Tiere ins Freie, um in den Zweigen nach Futter zu suchen. Nach den ersten Regenfällen im Frühling ist der Leberwurstbaum voller leuchtend roter Blüten, die mit Nektar gefüllt sind. Papageien, Erdhörnchen und Nektarvögel trinken den Blütensaft und bestäuben dabei den Baum. Verschiedene Frankolinarten fressen die purpurroten Blüten, die auf den Boden fallen. Vögel wie der Rotschnabeltoko bilden ihr Nest im hohlräumigen Stamm. Im Sommer trägt der Leberwurstbaum große wurstförmige Früchte, die ebenfalls zahlreichen Tieren als Nahrung dienen. Baumhopfe und Namaspechte holen mit der Zunge Larven und Termiten aus den heruntergefallenen Früchten. Die Samen werden erst freigesetzt, wenn die Früchte auf dem Boden verfaulen oder wenn sie von Tieren wie Elefanten oder Erdhörnchen gefressen und ausgeschieden werden. Sie spielen eine wichtige Rolle für die Fortpflanzung des Baums, dessen Sprösslinge ebenso verführerisch auf die Tierwelt wirken wie der Baum, von dem sie stammen.

 

 

Am 21.08.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 

BR: Spaniens wilder Süden - Eroberer

Jahrhunderte der Migration und Neubesiedlung prägten Kultur und Natur Andalusiens gleichermaßen. Afrikanische Tierarten kamen zu Zeiten arabischer Herrschaft im Mittelalter an die südspanischen Küsten und fanden dort ein neues Zuhause. Die Berberaffen von Gibraltar sind das prominenteste Beispiel. Sie gelten bis heute als Hüter der britischen Kronkolonie. Doch im Hinterland der Küste siedelten in dieser Zeit weit weniger bekannte Tiere. Wie konnten sich Ginsterkatze und das Ichneumon, eine Mangustenart, hier dauerhaft behaupten? Welche Möglichkeiten bietet das landschaftliche Mosaik Andalusiens für Gottesanbeterin und Chamäleon? Wenn Eroberer und Wanderer ihre Nischen in Korkeichenwäldern, Marismas oder in den Felswänden des Hinterlandes suchen und finden, steht auch die alteingesessene Tierwelt vor Herausforderungen - die Karten werden neu gemischt, neue Räuber-Beute-Beziehungen entstehen. Filmautor Bernhard Rübe zeigt, dass jeder Augenblick hier nur eine Momentaufnahme ist, aus der sich schon bald etwas Neues entwickeln wird.

 

 

Am 21.08.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 

NDR: Raubkatzen - Tödliche Eleganz

Es gibt wohl keine Tiergruppe, die die Menschen mehr in ihren Bann zieht, als Raubkatzen. Deren Eleganz und erstaunlichen Jagdstrategien faszinieren gleichermaßen. Der BBC-Zweiteiler "Raubkatzen" betrachtet erstmals die gesamte Familie: vom Sibirischen Tiger, der größten Katzenart der Welt, bis zur kleinsten, der Rostkatze, die die Urwälder Sri Lankas durchstreift, vom einsamen Schneeleoparden im Himalaja bis zu den riesigen Löwenrudeln in Tansania. Während der drei Jahre andauernden Dreharbeiten konnten die Teams rund um den Globus diverse Verhaltensweisen filmen, die selbst Wissenschaftler überraschen. Immer dabei: neueste Technik, die einen exklusiven Einblick in die Welt der geheimnisvollen Wesen gibt.

 

 

Am 21.08.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 

ServusTV: Die Tricks der kleinen Jäger

Vergessen Sie die mächtigen Raubtiere, die den anderen immer die Schau stehlen, und fallen Sie bloß nicht auf Äußerlichkeiten herein. Raubtiere können ganz harmlos aussehen... Die Erdmännchen, zum Beispiel. Für sie hat die Großfamilie oberste Priorität. Marderhunde sind dagegen alleinerziehend. Der Fisch-Uhu hat zumindest seinen Partner, der mit dem Nachwuchs hilft. So unterschiedlich sie alle sein mögen: Dank ihrer ganz eigenen Strategien sind sie alle Top-Jäger. Beeindruckende Tricks machen diese kleinen Jäger zur großen Gefahr für ihre Beute: der Arowana, ein Fisch aus dem Amazonas springt aus dem Wasser, um sich Insekten von den Bäumen zu schnappen. Die Matamata-Schildkröte hat eine perfekte Tarnung und wartet, bis ein kleiner Fisch ihr praktisch direkt ins Maul schwimmt. Seesterne stülpen ihren Magen über ihre Opfer und verdauen diese als Power-Drink, der dann wie ein Protein-Milchshake getrunken wird. Die Gottesanbeterin nutzt ihre seltsame Form, um ihren Opfern aufzulauern. Nicht einmal ein giftiger Skorpion kann ihr entkommen. Manche kleinen Raubtiere lassen lieber andere für sich jagen - obwohl sie das doch selbst erledigen könnten: Wenn ein Puma in den Anden ein Tier reißt, dauert es nicht lange, bis Karakaras und Andenfüchse auftauchen, um sich ihren Teil der Beute zu sichern.
(Wdh. morgen 9.10-10.10 Uhr)

 

 

Am 21.08.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 

BR: Turmfalken - Unsichtbare Nachbarn

Ein Turmfalken-Paar bezieht im Frühling einen außergewöhnlichen Brutplatz inmitten einer Großstadt. Die Partnerschaft wirkt vorerst harmonisch, doch bald wendet sich das Blatt. Leander Khil und Mario Kreuzer haben eine schicksalshafte Brutsaison in der Stadt mit der Kamera verfolgt und stellen eindrucksvoll das Leben der häufigsten Falkenart Europas vor.

 

 

Am 22.08.19 10:00 - 11:15 Uhr auf 

phoenix: Heimat - Deutscher Wald

Das Verhältnis der Deutschen zum Wald ist ein ganz Besonderes, verklärt durch die Romantik erscheint er gar manchen als Heimat der deutschen Seele. Der Wald regt uns an, wir lieben und behüten ihn wo wir nur können, wehe es wird irgendwo ein Baum gefällt. Der deutsche Wald wurde immer wieder auch ideologisch besetzt, die Nazis missbrauchten ihn für ihre Rassenleere, das sogenannte Waldsterben bewegte die Menschen in den 80er Jahren. Damals überlebte er, doch heute ist bereits von einem neuen Waldsterben die Rede. phoenix-Reporter Hans-Werner Fittkau beleuchtet dieses spezielle Verhältnis der Deutschen zum Wald, widmet sich aber auch der Frage, wie der Wald sich durch den Klimawandel verändert; denn im zweiten Jahr von Dürre und Hitze in Folge sind viele Wälder geschädigt, manche Experten sprechen von einer katastrophalen Lage, die nun auch die Politik alarmiert hat.

 

 

Am 22.08.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: Das Osnabrücker Land - Waschbären und Wildschweine

Im Südwesten Niedersachsens liegt das Osnabrücker Land, ein kleines Naturparadies. Schroffe Schluchten und Steinbrüche durchziehen Teutoburger Wald und Wiehengebirge, Heimat für Uhus, Waschbären und Wildschweine. Fledermäuse und Feuersalamander ziehen dort ihre Jungen groß. Der Norden der Region ist durch eine bäuerliche Kulturlandschaft geprägt. Einzigartig in Deutschland: Im Artland findet man rund 1.000 Fachwerkhäuser und malerische Höfe und reichlich Platz für Tiere. Viele Menschen in diesem Landstrich leben bis heute mit und von der Natur: Ein Wanderreiter und Kinder der Ponyliga Osnabrück zeigen, welche große Rolle Pferde in der Region noch immer spielen.

 

 

Am 22.08.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 

hr: Wildes Japan (2/2)

Japan - Megastädte wie Tokio auf der einen und abgelegene Bergtäler mit fremd wirkenden Traditionen auf der anderen Seite. Die südlichste der vier japanischen Hauptinseln, Kyushu, hat bereits einen subtropischen Charakter. Im Schatten des Sakurajima, eines der aktivsten Vulkane Japans, lebt eine besondere Gruppe von Makaken. Berühmtheit erlangten sie, als Wissenschaftler beobachteten, dass die Tiere Kartoffeln im Meerwasser waschen und diese Tradition an ihre Nachkommen weitergaben. Mehr als 3.000 Kilometer weiter nördlich auf der Insel Hokkaido lernen kleine Bärenjunge fürs Leben. Eine beeindruckende Reise von den Mangrovensümpfen Okinawas bis zu den goldenen Ahornwäldern Hokkaidos.

 

 

Am 22.08.19 11:15 - 11:45 Uhr auf 

phoenix: Die Rückkehr des Wolfes

Der Wolf ist zurück. In immer mehr Regionen Deutschlands wird er gesichtet. Und wo der Wolf auftaucht, kommt es zum Streit zwischen den Menschen. Zwischen denjenigen, die sich freuen, dass er sich hier nach fast 200 Jahren wieder ausbreitet und jenen, dessen Tiere er reißt. Denn ohne Schutzmaßnahmen werden Schafe, Kälber und sogar Ponys zur leichten Beute. Reporterin Claudia Davies macht sich auf Spurensuche, trifft Wolfsexperten und besorgte Landwirte.

 

 

Am 22.08.19 14:15 - 14:45 Uhr auf 

BR: Die Geschichte vom streunenden Kater

Es war einmal ein roter Kater, der sich mit seinem Herrn, einem obdachlosen, jungen Mann, meist in einer Pariser Metrostation aufhielt. Eines Tages verschwand der Mann und seither streunt der Kater durch die Straßen von Paris, auf der Suche nach Fressen und einem Unterschlupf. Tierfilmer Felix Heidinger verfolgt sein Schicksal. Ohne feste Bleibe und Versorgung durch Menschen haben Katzen schlechte Überlebenschancen. Im Durchschnitt werden Streuner kaum älter als zwei, drei Jahre. Für den roten Kater ist es ein Glücksfall, als er auf einen alten Pariser Tierfriedhof gerät, wo sich eine echte Katzenfreundin seiner annimmt.

 

 

Am 22.08.19 16:25 - 16:55 Uhr auf 

arte: Neues vom Nacktmull

Er ist so groß wie eine Maus, hat gewaltige Säbelzähne und eine runzelige Haut: der Nacktmull. Als hässlichstes Tier der Welt gilt er. Doch für die medizinische Forschung ist der Nager hochinteressant. Denn er wird ungewöhnlich alt, spürt nahezu keinen Schmerz und erkrankt nicht an Krebs. In freier Wildbahn leben Nacktmulle nur in Ostafrika. Ihr skurriles Aussehen ist das Ergebnis perfekter Anpassung an ihren natürlichen Lebensraum: weitläufige Höhlen in kargen Böden. Sie leben in einem für Säugetiere untypischen Staatsgefüge. Eine Königin herrscht über die Kolonie mit bis zu 300 Tieren. Nur das aggressivste Weibchen besteigt den Thron und bekommt Nachwuchs. Alle anderen Nacktmulle müssen ihr dienen, ein jeder mit seiner festen Aufgabe.

 

 

Am 22.08.19 16:55 - 17:45 Uhr auf 

arte: Paradiesvögel - Wo ein Wille ist ... (1/2)

Frank Gardner ist BBC-Reporter und passionierter Ornithologe. Obwohl er im Rollstuhl sitzt, reist er nach Papua-Neuguinea, um sich einen alten Traum zu verwirklichen: Er will die herrlichen Paradiesvögel in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten. Die zweiteilige Dokumentation begleitet ihn auf der spektakulären Expedition, die er gemeinsam mit dem britischen Abenteurer Benedict Allen antritt.
(Wdh. übermorgen 14.05-14.55 Uhr)

 

 

Am 22.08.19 17:45 - 18:30 Uhr auf 

arte: Ein Traum von Baum - Dem Zahn der Zeit zum Trotz

Der tausendjährige Olivenbaum im korsischen Oletta und die schwedische Fichte Old Tjikko gehören zu den ältesten Bäumen ganz Europas. Der eine steht gut behütet in einem Garten und trägt noch immer Früchte; der andere kämpft in einem abgelegenen Nationalpark gegen die harten Wetterbedingungen Nordskandinaviens. Olivenbäume versinnbildlichen die Mittelmeerkultur; dies gilt auch für das Exemplar aus Oletta. Ein halbes Jahrhundert lang geriet er in Vergessenheit, dann nahm ihn ein nordfranzösisches Paar vor rund fünfzehn Jahren in seine Obhut. Heute ist der Baum, der noch immer Früchte trägt, wieder der Stolz des ganzen Dorfes. Vor rund zehn Jahren entdeckten Wissenschaftler in einem schwedischen Nationalpark eine mehr als 9.000 Jahre alte Fichte, die sie Old Tjikko nannten. Als ältester Baum der Welt ist sie ein regelrechter Star, der vielleicht bald mit einem Zaun vor den Besucherströmen geschützt werden muss.

 

 

Am 22.08.19 18:30 - 19:20 Uhr auf 

arte: Wüste Wurzeln, starke Stämme - Der Kameldornbaum

Mitten in der Kalahari mit ihren vom Wind geformten Dünen und Savannen steht ein majestätischer Kameldorn. Auf den ersten Blick scheint die 200-jährige Akazie das einzige Lebewesen in dieser roten, trockenen Landschaft zu sein. Doch der Eindruck täuscht, denn zahlreiche Insekten, Vögel und Pflanzenfresser finden in seinem Schatten seit Urzeiten Unterschlupf und Nahrung.

 

 

Am 22.08.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 

3sat: Luxusgut Lebensraum

Deutschlandweit werden täglich 62 Hektar Land bebaut; eine Fläche, so groß wie 88 Fußballfelder. Für Infrastrukturen wie Straßen, Flugplätze, Kläranlagen, Wohn-, Gewerbe- und Industriegebiete verschwinden ökologisch wertvolle Flächen unter Asphalt und Beton. In Österreich ist die Lage noch dramatischer. Nirgends in Europa wird prozentual gesehen so viel fruchtbares Land für die Siedlungs- und Verkehrsentwicklung verbraucht. Werden Flächen verbaut, kommt es zum Verlust an fruchtbarem Boden, an Lebensraum für Pflanzen und Tiere - und damit zum Verlust von Artenvielfalt. Zusammenhängende Biotope werden zertrennt. Dr. Karl Kienzl vom Umweltbundesamt Österreich: "Wir müssen dazu kommen, dass wir null Fläche zusätzlich verbrauchen. Das ist bitter notwendig, um langfristig eine Versorgung mit Lebensmitteln, Futtermitteln und all den anderen Gütern, die wir für unser tägliches Leben brauchen, auch gewährleisten zu können." In der Schweiz ist bereits ein Umdenken eingetreten. Nachhaltige Entwicklung ist ein festgeschriebenes Staatsziel - die Verfassung verpflichtet den Bund, die Kantone und Gemeinden gemeinsam zu einem "haushälterischen" Umgang mit dem Boden. Das deutsche Bundesnaturschutzgesetz versucht ebenfalls, dem Flächenverbrauch Einhalt zu gebieten. Doch die Ausgleichsflächen, die den Verlust von Natur und Landschaft kompensieren sollen, werden oft gar nicht oder nur unzureichend umgesetzt. Die Gemeinden konkurrieren um Einwohner und Gewerbe und weisen großzügig Wohn- und Industriegebiete aus. Bisher galt etwa in Bayern das Anbindungsgebot: Gewerbeflächen mussten direkt an eine Siedlung angrenzen. Jetzt darf auch auf der "Grünen Wiese" an der Autobahn gebaut werden. Flächenfraß und Zersiedelung sind so Tür und Tor geöffnet. Volksbegehren gegen den Flächenfraß in Bayern und in der Schweiz sind zwar aktuell gescheitert, doch haben sie das Bewusstsein geweckt für einen sensibleren Umgang mit ökologisch wertvollen Flächen. Könnte die Nutzung von Brachflächen den Flächenfraß stoppen? Wie hilft die Belebung von Innenflächen einer Gemeinde? Und könnte ein Handel mit Flächenzertifikaten Abhilfe leisten?
(Anschließend Diskussion zum Thema bis 22.00 Uhr)

 

 

Am 22.08.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 

SWR: Der mit dem Wald spricht - Unterwegs mit Peter Wohlleben (5)

Der Schwarzwald - Touristenattraktion, Naturschutzgebiet, legendenumwoben. Eines von Deutschlands bekanntesten Waldgebieten, voller Facetten und Widersprüche. In der fünften Folge nimmt Peter Wohlleben zwei Prominente mit auf seine Waldführung, die ebenfalls sehr facettenreich sind: Marc Marshall ist Sänger, Moderator, Sohn von Tony Marshall, sozial engagiert. Er singt dem Wald schonmal ein Ständchen, hat aber noch nie eine Nacht unter freiem Himmel verbracht. Schauspielerin Jana Pallaske hingegen lebt für mehrere Monate im Jahr im Dschungel Südostasiens, nennt sich selbst "JediYess" und hat eine innige Beziehung zur Natur und dem Wald im Besonderen. Dieses Trio hat sich eine zweitägige Wanderung von Hinterzarten bis zum Fuß des Feldbergs vorgenommen. Dabei ist das Trio einigen spannenden Fragen auf der Spur: Was versteht man eigentlich unter "Wald"? Warum sorgen eingeschleppte Forellenarten in den USA dafür, dass die Hirschpolulation sinkt? Und was ist eine "Rammelkammer"? Diese und viele andere Geheimnisse werden auf einer faszinierenden Wanderung durch den sagenhaften Schwarzwald gelüftet.
(Wdh. kommende Nacht 0.45-1.30 Uhr)

 

 

Am 23.08.19 00:50 - 01:35 Uhr auf 

hr: Wölfe - Schützen oder schießen?

Die Wölfe sind zurückgekehrt und breiten sich in Deutschland aus. Ob in Niedersachsen, Sachsen oder jüngst in Nordrhein-Westfalen, allerorten werden die Raubtiere gesichtet. Derzeit gibt es 73 Rudel sowie 29 Paare, insgesamt etwa 800 Tiere - und immer mal wieder Begegnungen zwischen Mensch und Wolf. Schäfer beklagen Verluste, Dorfbewohner fürchten um ihre Kinder, Politiker von CDU, SPD, FDP und AfD schlagen Alarm. Alles nur Hysterie? Oder geht von Wölfen tatsächlich eine Bedrohung aus? Ein Film mit überraschenden Einsichten und einzigartigen, zum Teil noch nie im Fernsehen gezeigten Bildern von wilden Wölfen in Deutschland.

 

 

Am 23.08.19 11:30 - 11:45 Uhr auf 

phoenix: Fridays for Future

Was im August 2018 mit dem Protest einer einzigen Schülerin in Schweden begann, ist zu einer weltweit bekannten Bewegung angewachsen: "Fridays for Future" ist mittlerweile vielen ein Begriff. Auch in Deutschland schwänzen Jugendliche regelmäßig freitags die Schule, um zu protestieren. Sie wollen die Politik unter Druck setzen, die CO2-Emissionen möglichst schnell zu reduzieren und den Klimawandel entschlossener zu bekämpfen. Umstritten ist vor allem die Form ihres Protests - das Schulschwänzen. Trotzdem oder gerade deshalb haben es die Schülerinnen und Schüler geschafft, eine politische und gesellschaftliche Debatte loszutreten. Dürren und Rekordtemperaturen, schmelzende Gletscher und tauende Permafrostböden lassen die Forderungen der Jugendlichen dabei noch dringlicher wirken. Von ihrem Erfolg sind die "Fridays for Future"-Aktivistinnen und -Aktivisten selbst überrascht. "Wir dachten am Anfang nicht, dass wir den Sommer schaffen. Wir haben gesagt: Nach den Sommerferien ist das sowieso vorbei. Wir haben eigentlich immer nur zum nächsten Großstreik hingearbeitet und dann gemerkt: Wir sind immer noch größer geworden und wir bauen gerade unheimlichen Druck auf und machen weiter", erklärt Helena Marschall. Sie ist eine Mitorganisatorin des ersten "Fridays for Future"-Sommerkongresses. Fünf Tage lang haben sich Unterstützer der deutschen "Fridays for Future"-Bewegung in Dortmund getroffen. Sie haben sich ausgetauscht und eine erste Bilanz gezogen: Was wurde erreicht? Und wie geht es weiter? phoenix-Reporterin Sarah Schmidt und ihr Team haben sich vor Ort ein Bild gemacht und mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Sommercamps gesprochen. Von den Mitorganisatorinnen und -organisatoren Helena Marschall und Hanno Merschmeyer wollten sie wissen: Was plant "Fridays for Future" zum weltweiten Großstreik am 20. September? Außerdem haben sie den Politikwissenschaftler und Experten für Klimapolitik Wolfgang Obergassel vom "Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie" zum Gespräch getroffen. Er unterstützt als einer von über 26 000 Wissenschaftlern die "Fridays for Future"-Bewegung.

 

 

Am 23.08.19 13:30 - 14:15 Uhr auf 

BR: Wandern im Pfälzerwald

Mitten im größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands, dem Pfälzerwald, erlebt die "Expedition in die Heimat"-Moderatorin das Zusammenspiel der Natur und der Arbeits- wie Freizeitwelt. Sie erlebt mit, wie uralte Bäume vor dem Aussterben gerettet, wie Baumwipfel erforscht werden, wie Köhler, Daubenhauer und Baumkletterer arbeiten. Im Herzen des Pfälzerwalds hängt alles auf wundersame Weise zusammen. Moderatorin Anna Lena Dörr erspürt auf ihrer Expedition in den Pfälzerwald die geheime Kraft der Bäume: ihre Verwurzelung, ihre himmelhohen Kronen, den mächtigen Stamm - unverrückbar, stark, Schutz und Leben spendend.

 

 

Am 23.08.19 16:55 - 17:50 Uhr auf 

arte: Paradiesvögel - Wo ein Wille ist ... (2/2)

In der zweiten Folge des ARTE-Dokumentar-Zweiteilers dringen die beiden Männer weiter ins Gebirge vor. Das Gelände wird immer unwegsamer und liegt nun auf anderem Stammesterritorium, sodass neue einheimische Führer und Träger angeheuert werden müssen. Frank Gardner machen seine früheren Verletzungen zu schaffen; der kleinste Sturz könnte tödlich sein. Schließlich muss der Reporter per Hubschrauber erst nach Neuseeland und schließlich in ein australisches Krankenhaus gebracht werden. Vier Monate später treffen sich Allen und Gardner wieder, um die Reise zu beenden. Diesmal nehmen sie Flugzeug und Auto und werden von einem Vogelexperten der Papua begleitet. Mitten in den Bergen, in der Dämmerung, erblicken sie endlich die langersehnten Tiere. Und bei Sonnenaufgang hören sie den magischen Schrei des sagenhaften Wimpelträgers.

 

 

Am 23.08.19 17:50 - 18:35 Uhr auf 

arte: Ein Traum von Baum - Eiben, Eichen und Mythen

Die beiden tausendjährigen Eiben im französischen La Haye-de-Routot und der "Nagelbaum" im belgischen Herchies haben seit langer Zeit eine spirituelle Bedeutung. Sie zeugen von jahrhundertealten Traditionen und wurden im Laufe der Zeit mit den unterschiedlichsten Symboliken belegt. Von uralten Ritualen bis zu zeitgenössischer Folklore - in diesen Bäumen vereinen sich die Kräfte der Natur mit dem menschlichen Bedürfnis nach Glauben und Spiritualität. Zu Ehren der beiden normannischen Eiben wird seit Jahrhunderten ein fröhliches Fest ausgerichtet, deren Höhepunkt ein riesiges Feuer ist. Die Geschichte von La Haye-de-Routot ist eng mit den beiden Bäumen verbunden, die schon seit ewigen Zeiten dort zu stehen scheinen. Als einer von ihnen kränkelt, setzt sich das ganze Dorf für seine Rettung ein. Der "Nagelbaum" vor den Toren des belgischen Herchies dient als heimliche Pilgerstätte für Menschen, die an seine heilenden Kräfte glauben. Sein Stamm ist mit Stofffetzen übersät, die von den Kranken dort angebracht wurden. Dieser Glaube geht auf uralte Zeiten zurück - die Eiche von Herchies ist zwar erst 60 Jahre alt, führt jedoch das Erbe ihrer Vorgängerin fort, die einst am selben Ort stand und für ihre mythischen Kräfte bekannt war.

 

 

Am 23.08.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 

arte: Wüste Wurzeln, starke Stämme - Die Wunderbaum-Feige

Die Wunderbaum-Feige (Ficus cordata) wächst an einem Felshang im südafrikanischen Namaqualand, wo sie den unwirtlichen Bedingungen trotzt. Dank ihres tief in die Erde reichenden Wurzelsystems überlebte sie auch die letzte Jahrhundertdürre. Vögeln wie dem Layard-Meisensänger, der Langschnabelsylvietta oder dem Rotstirn-Bartvogel bietet die Wunderbaum-Feige ein wertvolles Feuchtigkeitsreservoir. Sie fressen die Früchte des Baums und verbreiten dessen Samen. Eine stetige Nahrungsquelle sind die Feigen auch für die Felsenratte, die im Geröll um den Baum herum lebt und die Samen im Namaqualand verteilt. Die Wunderbaum-Feige teilt sich die felsigen Hänge mit Hartmann-Bergzebras, Spießböcken und Springböcken. Im Frühjahr legt eine Langschnabelsylvietta in einem beutelförmigen Nest in den Zweigen der Wunderbaum-Feige Eier. Verschiedene nachtaktive Schlangenarten machen im Felsgestein Jagd auf Geckos. Die Befruchtung der Wunderbaum-Feige ist wie bei anderen wilden Feigenarten auch das Ergebnis einer faszinierenden Symbiose: In jeder der Feigen befinden sich kleine Blüten, die von einer winzigen, auf diese Feigenart spezialisierten Wespenspezies bestäubt werden. Während die Temperaturen Jahr für Jahr unaufhaltsam steigen, treibt der Baum als letzter Überlebender in dieser öden Landschaft seine Wurzeln wacker immer tiefer in den Fels.

 

 

Am 23.08.19 21:00 - 21:30 Uhr auf 

3sat: Patient Wald

Unser Wald erfüllt viele wichtige Aufgaben: als Klimaschützer, Holzlieferant, Ort der Erholung und Beschützer von Pflanzen- und Tierarten. Hitzewellen und fehlender Regen bedrohen ihn.Waldbesitzer und Experten warnen vor einem "Waldsterben 2.0" und fordern Hilfe von der Politik. Hitze und anhaltende Trockenheit durch die Klimaerwärmung habe die ohnehin schon angespannte Situation für den Wald in Deutschland dramatisch verschärft. Die durch Dürre, aber auch Luftverschmutzung und Überdüngung geschwächten Bäume fallen Stürmen, Waldbränden und den Borkenkäfern zum Opfer. Der Schädling frisst sich deutschlandweit durch Baumbestände. Umweltschützer verlangen, die vorherrschenden Nadelholzmonokulturen wieder in naturnahe Laubmischwälder umzugestalten. Monokulturen könnten viel schlechter mit der Trockenheit umgehen als ein gesunder Mischwald. Dieser Umbau sollte in den Waldgesetzen verbindlich vorgeschrieben sein. Die Forstwirtschaft beklagt, es fehle an Geld für Wiederaufforstungen und für notwendiges Forstfachpersonal. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner fordert jetzt: "Wir müssen mehrere Millionen Bäume aufforsten. Dafür brauchen wir mindestens 600 Millionen Euro." Nur so könnten die massiven Schäden ausgeglichen werden. Etwa 110 000 Hektar, ein Prozent der Waldfläche in Deutschland, sollen laut dem Bundeslandwirtschaftsministerium in den vergangenen Jahren verloren gegangen sein. "makro" fragt, wie dem Patient Wald geholfen werden kann.

 

 

Am 24.08.19 06:55 - 07:40 Uhr auf 

ZDFneo: Der geheime Kontinent (1/2)

Bevor Christoph Kolumbus den amerikanischen Kontinent entdeckte, lebten dort 100 Millionen „Indianer“ in komplex organisierten Gemeinschaften – zum Beispiel das Volk von Cahokia. Die sesshaften Bauern am Mississippi hatten Mais zu einer Nutzpflanze veredelt, bauten Großstädte und handelten in ganz Nordamerika. Es war eine planvolle Zivilisation: Mit gezielter Feuerwirtschaft gelang es den Menschen, große Flächen urbar zu machen. Außerdem erfreuten sie sich üppiger Fischbestände und einer Vorratskammer von 30 Millionen Büffeln. Europa sah zur selben Zeit ganz anders aus. Die gleiche Zahl von Menschen lebte dort auf einem Zehntel des Landes. Europas Wälder waren abgeholzt, die Flüsse leer gefischt und verschmutzt. Die Städte wuchsen, das Land wurde knapp – Europa geriet an seine Grenzen. Als Kolumbus 1492 mit einer Schar von Desperados den Hafen von Sevilla verließ, ahnte er nicht, dass er Amerika entdecken würde. Der Reichtum dieses Kontinents sollte das Überleben Europas sichern. Die zweiteilige Dokumentation „Der geheime Kontinent“ erzählt eine legendäre Geschichte unter ganz neuem Blickwinkel: die Entdeckung Amerikas – und wie sie die Lebensbedingungen auf der Welt für immer veränderte.

 

 

Am 24.08.19 07:40 - 08:25 Uhr auf 

ZDFneo: Der geheime Kontinent (2/2)

Mit Ankunft der Europäer verändern sich Natur und Leben Amerikas. Die Spanier bringen das Pferd – und bald bevölkern Millionen von Mustangs die nordamerikanischen Prärien. Dann kommt das europäische Hausschwein – und verändert die Nahrungsgewohnheiten der Menschen komplett. Die Wälder verschwinden, Getreide, Apfelbaum und Kirschbaum aus Europa machen sich breit – und die europäische Honigbiene. Schon um die Mitte des 19. Jahrhunderts verwandelt sich so der wilde Kontinent Amerika in ein zweites Europa. Dabei werden die Ureinwohner verdrängt – nicht in erster Linie durch Kriege, sondern durch die Krankheitserreger von Pocken und Pest. Umgekehrt kommen auch amerikanische Seuchen nach Europa: Die Syphilis fordert einen Millionentribut. Doch amerikanische Pflanzen sichern das Überleben von Millionen: Die südamerikanische Kartoffel ernährt Arbeiter und Proletariat, Tomaten und Paprika bereichern den Speiseplan, der Truthahn die Festessen. Die Nahrungsmittel aus der Neuen Welt revolutionieren die europäische Landwirtschaft und führen zu einer Bevölkerungsexplosion.

 

 

Am 24.08.19 08:25 - 09:05 Uhr auf 

arte: Norwegen, die Rentierprinzessin

Die Finnmark ist die nördlichste und flächenmäßig größte Provinz Norwegens, aber auch die am dünnsten besiedelte: Nur rund 1,5 Menschen leben hier pro Quadratkilometer, insgesamt 76.000. Davon gehören 60.000 zum Volk der Samen. Viele von ihnen leben noch immer von und mit ihren Rentieren. Im Winter ziehen Zehntausende dieser nordischen Hirsche halbwild durch die Hochebenen. "GEO Reportage" hat sich unter die Sami gemischt und war auch bei den alljährlichen Rentier-Rennen mit dabei.

 

 

Am 24.08.19 08:25 - 09:10 Uhr auf 

ZDFneo: Humboldt und die Neuentdeckung der Natur

Alexander von Humboldt war einer der bedeutendsten deutschen Entdecker. Erst vor kurzem rückte auch sein frühes Verständnis von ökologischen Zusammenhängen in den Fokus der Forschung.

 

 

Am 24.08.19 13:55 - 14:25 Uhr auf 

hr: Eichhörnchen

Eichhörnchen bewohnen neben Wäldern auch Stadtparks, wo die eigentlich sehr scheuen Tiere das Vertrauen der Menschen gewonnen haben und sich in deren Nähe sicher fühlen. Ständig sind sie auf Futtersuche, und was sie nicht gleich fressen können, legen sie als Vorrat an. Dabei werden sie oftmals von anderen Tieren beobachtet. Rabenkrähen, aber auch Eichelhäher versuchen ihnen ständig etwas abzuluchsen. Die Verluste sind für die Hörnchen gering, und so wuseln sie unbeirrt weiter. Es ist ein ständiges Suchen, Wiederfinden und anderswo Verstecken. Aber Eichhörnchen sind mitunter vergesslich und finden eine Vielzahl ihrer Verstecke nie mehr wieder. So werden sie unbewusst zum Pflanzer der Parks und Wälder.
(Wdh. übermorgen 10.00-10.30 Uhr)

 

 

Am 24.08.19 16:00 - 16:45 Uhr auf 

3sat: Costa Rica - Mittelamerikas grüne Schatzkammer

Das Naturparadies Costa Rica, zwischen Karibischem Meer und Pazifik auf der mittelamerikanischen Landbrücke gelegen, muss ständig gegen kommerzielle Interessen verteidigt werden. Auf einer Fläche kleiner als Bayern vereinigt Costa Rica eine enorme Pflanzen- und Tiervielfalt. Ein Viertel des Landes wurde unter Schutz gestellt, der Ökotourismus boomt. Der Film porträtiert Menschen, die dieses Paradies retten wollen.
(Wdh. übermorgen 13.15-14.00 Uhr)

 

 

Am 24.08.19 16:45 - 17:30 Uhr auf 

3sat: Madeira - Smaragd im Atlantik

Die Insel Madeira, seit 1999 auf der Weltnaturerbe-Liste der UNESCO, ist in vieler Hinsicht einzigartig. Die Dokumentation stellt die Insel vor. Madeira ist vom weltweit größten Lorbeer-Feuchtwald bedeckt, das seltenste Säugetier Europas, die Mönchsrobbe, tummelt sich vor ihren Küsten, es gibt dort die größte Tarantel Europas und Österreichs letzter Kaiser, Karl I., liegt dort begraben.

 

 

Am 24.08.19 19:10 - 20:10 Uhr auf 

ServusTV: Mein Freund, das Faultier

Im Dschungel von Panama begegnet die Journalistin Ana im Jahr 2000 einem verwaisten Faultierbaby. Sie nennt das Kleine Velcro. Zwei Jahre lang ist das ungleiche Paar unzertrennlich, dann entlässt Ana Velcro in die Wildnis. Jahre später kehrt Ana zurück, um zu sehen, wie es Velcro ergangen ist. Unterwegs trifft Ana auf Menschen, die sich dem Schutz der Faultiere verschrieben haben - sie zeichnen ein neues Bild dieser missverstandenen Wesen.

 

 

Am 24.08.19 19:15 - 19:30 Uhr auf 

ARD-alpha: Kakadu-Nationalpark, Australien

Der Kakadu Nationalpark erstreckt sich im tropischen Norden Australiens (20000 Quadratmeter Fläche) und wird von ca. 400 Menschen bewohnt. Die ältesten menschlichen Spuren (Gagudju, Ureinwohner Kakadus) sind hier mehr als 50000 Jahre alt. Hier entstand Rock Art (Felszeichnungen), die zur ältesten der Welt gehört. Die Aborigines führten diese Tradition bis in die jüngste Vergangenheit weiter. 1965 starb Nayambolmi (Barramundi Charlie), der letzte der Männer, der den Rang hatte und befugt war, auf die Felsen von Nourlangie Rock zu malen. Die Aufnahme in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes erfolgte (1981, Erweiterung 1987, 1992). Gleichzeitig befindet sich hier die größte Brutstätte für Vögel auf der südlichen Halbkugel (mehr als 280 Vogelarten). Außerdem gibt es mehr als 125 Reptilarten, 65 verschiedene Säugetiere und 25 Frosch- und 59 Fischarten.

 

 

Am 24.08.19 22:55 - 23:45 Uhr auf 

arte: Invasion der Pflanzen - Gefahr für Umwelt und Mensch?

Biologische Eindringlinge bedrohen die Pflanzenwelt Europas - und sie richten Schäden in Milliardenhöhe an. Die Dokumentation stellt die Verbreitungswege der exotischen Pflanzen dar, zeigt den ökologischen und ökonomischen Schaden, den sie anrichten, und stellt verschiedene Bekämpfungsstrategien vor.

 

 

Am 25.08.19 05:35 - 06:20 Uhr auf 

ZDFneo: Affenwelten (1/3)

Die dreiteilige Dokumentarreihe geht auf eine Entdeckungsreise rund um den Globus bis in die hintersten Ecken der Welt, um Affen in freier Wildbahn aufzuspüren und versucht, ein umfassendes und ultimatives Porträt der Primaten entstehen zu lassen. Neben rasenden Jagden in den tiefsten Dschungelwäldern werden auch intime Momente im engsten Familienkreise der Bonobos festgehalten und selbst seltene und scheue Spezies wie dem Fingertier oder den Koboldmakis werden im Dunkel der Nacht erforscht.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 7.50 Uhr)

 

 

Am 25.08.19 07:50 - 08:35 Uhr auf 

ZDFneo: Planet der Wälder

Von den Polarkreisen bis zu den Tropen – ein Drittel der Landfläche unserer Erde ist von Wäldern bedeckt. Wälder sind Lebensraum für unzählige Arten. Bäume verwandeln Sonnenlicht in Biomasse und schenken uns dabei Atemluft, sie versorgen uns mit Trinkwasser und produzieren unsere Rohstoffe. Wie wichtig die Wälder wirklich sind, beginnen wir erst langsam zu verstehen.

 

 

Am 25.08.19 09:45 - 10:30 Uhr auf 

ARD-alpha: Australiens Nationalparks - Der Regenwald

Die Korallen des Great-Barrier-Reefs reichen bis an den makellos weißen Strand heran, von dort aus zieht sich ein dichter Regenwald die Berghänge hinauf. Der Daintree-Nationalpark ist der verbliebene tropische Lebensraum, der sich früher über den gesamten Norden Australiens erstreckte. Klimaveränderungen ließen den Regenwald über Jahrtausende stark schrumpfen, Rodungen durch Menschen dezimierten ihn zusätzlich. Doch im Nationalpark haben zahlreiche Pflanzen- und Tierarten aus der Frühzeit des Kontinents überlebt. Direkt am Rand des Daintree-Nationalparks steht ein Baukran, made in Germany. Er ist Teil eines Regenwaldlabors und dient der Erforschung des Kronendachs. Peter Byrnes von der Universität Cairns leitet die Regenwaldforschungsstation, Andrew Thompson ist sein technischer Assistent. 2010 haben die Regenwaldforscher eine Studie über Käfer erstellt. Im Regenwald leben auch die Kasuare, flugunfähige Riesenvögel. Wegen ihrer auffällig bunten Hals- und Kopffarben werden sie auch als die Juwelen des Dschungels bezeichnet. Die Schmuckdesignerin Liz Gallie hat sich zur Fürsprecherin der Kasuare gemacht. Sie bewundert die Riesenvögel und nimmt ihre Farben als Vorlagen für ihre Kreationen. Auch das Lumholtz-Baumkänguru lebt im Regenwald. Trotz seiner mächtigen Krallen ist es aber kein wirklicher Kletterkünstler. Die aus Stuttgart stammende Tierpflegerin Margit Cianelli kümmert sich um verletzte Tiere und zieht verwaiste Baumkängurukinder groß.

 

 

Am 25.08.19 14:30 - 15:15 Uhr auf 

BR: Spaniens wilder Norden - Im Reich der Bären und Wölfe

Die nordspanischen Provinzen Kantabrien, Asturien und Galizien sind kühl und feucht, aber grün und wild. Für Kantabrische Bären und Iberische Wölfe ist es der einzig verbliebene große Rückzugsort im westlichen Europa. Filmautor Bernhard Rübe lässt die Zuschauer die wildeste Region Spaniens mit ihren fesselnden Naturgeschichten hautnah erleben.
(Wdh. morgen 10.25-11.10 Uhr)

 

 

Am 25.08.19 16:30 - 17:00 Uhr auf 

ZDF: Bauern im Hitzestress - Klimakrise auf dem Acker

Hitzesommer, Hagel, Schädlinge. Der Klimawandel stellt Deutschlands Bauern vor gewaltige Probleme. Um zu überleben, müssen sie sich anpassen. Doch mit welchen Strategien kann das klappen?

 

 

Am 25.08.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 

phoenix: Der Sambesi (1/2)

Der Sambesi ist der größte Fluss des südlichen Afrika. Er durchfließt die prächtigsten Ökosysteme des Kontinents und erlaubt einen Blick auf alle klassischen afrikanischen Tierarten. Sein Ursprung liegt im Nordwesten Sambias. Auf seinem Weg Richtung Osten durchfließt er sechs afrikanische Staaten und wandelt unzählige Male seine Form: vom schmalen Rinnsal in ein gigantisches Überschwemmungsgebiet, vom mächtigsten Wasserfall der Welt in eines der üppigsten Feuchtgebiete der Erde. Schließlich vereinigt sich sein Wasser an der Küste von Mosambik mit dem Indischen Ozean. Der erste Teil der zweiteiligen Dokumentation des vielfach ausgezeichneten Naturfilmers Michael Schlamberger folgt dem Flussverlauf über eine Strecke von 2.800 Kilometern - von Sambia in Zentralafrika bis nach Mozambik, wo der Fluss in den Indischen Ozean mündet.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 21.45 Uhr, Wdh. morgen 6.45-8.15 Uhr)

 

 

Am 25.08.19 20:15 - 22:05 Uhr auf 

ServusTV: Witzig & wild - Die kuriosen Seiten der Tiere

Diebische Berberaffen in Gibraltar und Pinguine, die an südafrikanischen Stränden leben. Japanische Affen in der warmen Therme und Elefanten an der Hotelrezeption in Sambia. Straußenmännchen, die mit Geparden Katz und Maus spielen - allerdings mit vertauschten Rollen. Der „König der Tiere“, der von seiner erwarteten Beute verscheucht wird. Diese Produktion präsentiert skurrile Szenen, seltsame Situationen und vergnügliches Verhalten von Tieren in aller Welt. So manches Mal wird man unweigerlich an ähnliche Momente erinnert - nur mit menschlichen Protagonisten. Eines ist jedenfalls sicher - dieser Film verdient das Prädikat „Tierisch lustig“.
(Wdh. morgen 9.25-11.15 Uhr)