Mischwald © Landesforsten.RLP.de / J. Hädeke

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Die Förderung der Forstwirtschaft hat zum Ziel, die privaten und kommunalen Waldbesitzenden bei der Bewirtschaftung ihrer Wälder finanziell zu unterstützen, um den Naturraum Wald mit seinen vielfältigen Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen in der Gesamtheit und Gleichwertigkeit seiner Wirkungen nachhaltig zu erhalten, zu schützen und erforderlichenfalls zu mehren.

 

Dieses Angebot wird im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) und dem Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten, durchgeführt.

 
Naturnahe Waldbewirtschaftung
Zur Zeit keine Förderung möglich

Zweite Rate für Erstaufforstung und naturnahe Waldbewirtschaftung
Antragstellung für 2021 ab sfort möglich. Die Zahlanträge mit Verwendungsnachweise sind bis zum 01.11.2021 der Bewilligungsbehörde vorzulegen.

Bodenschutzkalkung
Förderung ab 2017 in bestimmten Gebieten auf der Grundlage eines neu entwickelten Entscheidungssystems.
Potenzielle Waldbesitzende werden von dem örtlich zuständigen Forstamt entsprechend kontaktiert.
Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse
Die Zahlanträge mit Verwendungsnachweise für 1.-3. Quartal 2021 sind der Bewilligungsbehörde bis zum 10.11.2021 vorzulegen. Die Zahlanträge mit Verwendungsnachweise für das 4. Quartal 2021 sind bis zum 30.04.2022 der Bewilligungsbehörde vorzulegen.
Die Antragstellung für das Jahr 2022 ist ab sofort bis zum 30.11.2021 freigegeben.
Wegebau (Verbesserung der forstwirtschaftlichen Infrastruktur)
Die Antragstellung für das Jahr 2021 ist ab sofort bis zum 01.08.2021 möglich.
Zahlanträge mit Verwendungsnachweise sind bis zum 15.11.2021 der Bewilligungsbwehörde vorzulegen.
Kommunale Forstbetriebe mit besonderen strukturellen Nachteilen
Die Antragstelung für 2021 ist ab sofort möglich. Die Zahlanträge mit Verwendungsnachweise sind bis zum 30.11.2021 der Bewilligungsbehörde vorzulegen.

Soforthilfen bei außergewöhnlichen Schadereignissen
Für den Abrechnungszeitraum ab dem 01.09.2020-31.07.2021 (Förderjahr 2021) ist die Antragstellung noch möglich. Die Zahlanträge mit Verwendungsnachweise sind bis zum 01.10.2021 der Bewilligungsbehörde vorzulegen. Die Zahlantragsvordrucke für Wiederbewaldung durch Pflanzung und Vorausverjüngung werden demnächst zur Verfügung gestellt.

Die Antragstellung für den Abrechnungszeitraum 01.08.2021-31.07.2022 ist ab sofort möglich.

Die regelnden Schreiben finden Sie zum Download bereit auf der nachgeordneten Seite. Folgen Sie einfach dem Link.

Forsteinrichtung (Mittelfristige Betriebsgutachten)
Antragstellung für das Jahr 2021 ist ab sofort möglich. Zahlanträge mit Verwendungsnachweise sind bis zum 15.11.2021 der Bewilligungsbehörde vorzulegen.
Die Antagstellung für Betriebsplanungen von über 50 Hektar reduzierte Holzbodenfläche ist laufend möglich.

Naturschutzmaßnahmen im Wald

Die Förderung von Naturschutzmaßnahmen im Wald in Natura 2000 Gebieten erfolgt ausschließlich in Verbindung mit einer Forsteinrichtungserneuerung. Potenzielle Waldbesitzende werden von der Zentralstelle der Forstverwaltung, Abteilung 4 Strategische Planung- und Serviceleistung entsprechend kontaktiert.

Zahlanträge mit Verwendungsnachweise sind der Bewilligungsbehörde bis zum 15.11.2021 vorzulegen.

 

Grundlage für die forstliche Förderung sind die Fördergrundsätze Forst, eine Verwaltungsvorschrift von Landesforsten.

Fördergrundsätze-Forst

Allgemeine Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung (ANBest-P)

Allgemeine Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung an kommunale Gebietskörperschaften und Zweckverbände (ANBest-K)

Förderrichtlinien zum Cluster Forst und Holz in Rheinland-Pfalz

EU-Verordnung Nr. 702/2014

 

Vordrucke

1. Förderung von Maßnahmen zur Bewältigung der durch Extremwetterereignisse verursachten Folgen im Wald

a) Abrechnungszeitraum 01.09.2020-31.07.2021

- Aufarbeiten des Schadholzes und Herabsetzen der Bruttauglichkeit

- Anlage, Unterhaltung und Betrieb von Holzlagerplätzen (Trocken-, Folien-, Nasslager)

-Entnahme von Kalamitätshölzern zur Beseitigung resultierender Gefahren

- Wiederherstellung von Waldökosystemen

- Wiederherstellung infolge von Starkregenereignissen beschädigten Waldwegen

  • Die Antragsunterlagen aus dem Bereich Förderung forstwirtschaftlicher Wegebaumaßnahmen sind zu verwenden.

 

b) Abrechnungszeitraum 01.08.2021-31.07.2022

- Aufarbeiten des Schadholzes und Herabsetzen der Bruttauglichkeit

- Anlage, Unterhaltung und Betrieb von Holzlagerplätzen (Trocken-, Folien-, Nasslager)

-Entnahme von Kalamitätshölzern zur Beseitigung resultierender Gefahren

- Wiederbewaldung durch Pflanzung

- Vorausverjüngung

- Wiederherstellung infolge von Starkregenereignissen beschädigten Waldwegen

  • Die Antragsunterlagen aus dem Bereich Förderung forstwirtschaftlicher Wegebaumaßnahmen sind zu verwenden.

 

2. Förderung 2. Rate Erst- und Wiederaufforstung

 3.Förderung forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse

-  Mitgliederinformation und -aktivierung

-  Holzmobilisierung/Kombimodell/Geschäftsführung (Altfälle)

4. Förderung der Forsteinrichtung 

5. Förderung kommunaler Forstbetriebe mit besonderen strukturellen Nachteilen - Sanierung von Splitterbeständen 

6. Förderung forstwirtschaftlicher Wegebaumaßnahmen 

7. Förderung Naturschutzmaßnahmen im Wald

 

Anträge für Fördermaßnahmen können über die Forstämter gestellt werden. Unsere Mitarbeiter sind Ihnen bei Fragen der Antragstellung gerne behilflich. Wenden Sie sich bitte an das Forstamt in dessen Bereich die zu fördernde Maßnahme liegt.

Wichtig:
Beginnen Sie Ihre Maßnahme, für die eine Förderung beantragt werden soll, auf keinen Fall vor dem Erhalt des Bewilligungsbescheides oder der Vorabgenehmigung. 

Nach Durchführung des Förderprojektes soll der Verwendungsnachweis  umgehend vorgelegt werden.

An der Finanzierung der Förderung beteiligen sich die  Bundesrepublik Deutschland und das Land Rheinland-Pfalz. Ein bestimmter Eigenanteil an der Gesamtfinanzierung der Maßnahme ist durch die Waldbesitzenden selbst aufzubringen.

Als Kontrollinstrument wird bei fünf (Kulturen zehn) Prozent aller Förderungen eine Vor-Ort-Kontrolle (VOK) durchgeführt. Die zu prüfenden Förderobjekte ermittelt die Bewilligungsbehörde (Zentralstelle der Forstverwaltung) mittels einer risikobasierten Stichprobe. Im Rahmen der VOK werden alle Fördervoraussetzungen überprüft. Es findet eine Inaugenscheinnahme vor Ort statt, bei der neben der fachlichen Umsetzung auch Flächen, Längen und Stückzahlen kontrolliert werden.