Logo des ökologischen Modellprojektes Konvention Ober-Olmer Wald; Bild: Forstamt Rheinhessen
Logo des ökologischen Modellprojektes Konvention Ober-Olmer Wald; Bild: Forstamt Rheinhessen
Übersichtsplan von 1993 (zum Vergrößern bitte anklicken); Bild: Forstamt Rheinhessen
Übersichtsplan von 1993 (zum Vergrößern bitte anklicken); Bild: Forstamt Rheinhessen

Nach der Vereinigung der beiden deutschen Staaten und der Beendigung des Kalten Krieges wurden 1989 russische und westalliierte Truppen aus Deutschland zurückgezogen. Flächen, die bis dahin militärisch genutzt waren, wurden an die Bundesrepublik zurückgegeben. In Rheinland-Pfalz waren dies bis Ende 1999 über 480 Liegenschaften und rund 9.900 Hektar Fläche.

Die Bewältigung dieser Konversion, der Rückführung militärisch genutzter Gebiete zur zivilen Nutzung, stellt das Land Rheinland-Pfalz vor große Herausforderungen. 1995 hat die Landesregierung einige Projekte ausgewählt, die als ökologische Modellprojekte realisiert werden sollten. Eines dieser Modellprojekte ist das „Ökologische Modellprojekt Konversion Ober-Olmer Wald”. Ziel dieses Projektes ist es, den 350 Hektar großen Wald in seiner ökologischen Funktionsfähigkeit wieder herzustellen, zu erhalten und ihn der Bevölkerung als Naherholungsgebiet zugänglich zu machen. Die Geschichte dieses Waldes ist seit über 200 Jahren von unterschiedlichen militärischen Nutzungen geprägt. Trotz oder gerade durch diese Nutzung konnten sich im Ober-Olmer Wald wertvolle Biotope entwickeln.

In Zusammenarbeit der Verbandsgemeinde Nieder-Olm und des Ministerium des Innern und für Sport wurde die Konversion dokumentiert und in den u. a. Broschüren veröffentlicht.

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