Aktuelles

Veranstaltungsprogramm im Ober-Olmer Wald

Der Flyer für das 2. Halbjahr 2020 ist fertig! Besuchen Sie uns doch bei einer der angebotenen Veranstaltungen. Download Flyer

 

 

Corona-News

Die aktuellen Corona-Regelungen lassen es zu, dass wir wieder kleine Veranstaltungen im Außenbereich anbieten dürfen. Neben den üblichen Abstands- und Hygieneregelungen sind max. 15 Teilnehmer erlaubt, die sich alle mit vollständigen Kontaktdaten anmelden müssen.

Aufgrund Corona ist das Wildlädchen Mittwochs und Donnerstags von 8-16 Uhr nach Vorbestellung geöffnet. Derzeit keine Selbstbedienung! Bitte benutzen Sie ausschließlich den separaten Nebeneingang. Die übliche Maskenpflicht und 1,5 m Sicherheitsabstand müssen eingehalten werden. Zudem sind wir aufgrund der Nachverfolgbarkeit von Infektionsketten verpflichtet, die Kontaktdaten unserer Kunden zu erfassen!

Das Forstamt Rheinhessen bleibt unter 06731-996740 oder forstamt.rheinhessen(at)wald-rlp.de erreichbar.

Bitte besuchen Sie das Forstamt Rheinhessen nur in unbedingt notwendigen Fällen nach vorheriger telefonischer Absprache oder nach Terminabstimmung per E-Mail. Nutzen Sie bei Bedarf andere Kommunikationswege wie Telefon, Fax oder E-Mail. Greifen Sie für die Klärung Ihres Anliegens auf unsere Informationsangebote im Internet zurück.
Denken Sie bitte bei einem unabweisbaren Besuch der Dienststelle an die Empfehlung des Robert Koch Instituts (RKI), einen Mindestabstand zu anderen Personen einzuhalten. Auf diese Weise tragen Sie dazu bei, Ansteckungsrisiken weitestgehend zu vermeiden. Damit schützen Sie sich selbst, andere Besucherinnen und Besucher sowie die Mitarbeitenden der Dienststelle. Kranke Personen oder Personen, die sich in den vergangenen 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder Kontakt zu einer infizierten Person hatten, sollen auf keinen Fall die Dienststelle besuchen.

Sollte ein persönlicher Besuch in der Behörde unabweisbar sein, sind die entsprechenden Hygieneempfehlungen zu beachten. Hierzu zählen insbesondere die "Hygienetipps" sowie die "Hinweise zum Händewaschen" von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Achten Sie auf die Einhaltung eines Mindestabstandes von 1,5 Meter zu anderen Personen.

Aktuelle Freizeittipps

Zu Zeiten der Corona-Pandemie haben viele engagierte Kollegen diverse Freizeittipps ausgearbeitet. Verschiedenste Ideen zur selbständigen Freizeitgestaltung im Wald, insbesondere mit Ihren Kindern finden Sie bei Landesforsten RLP oder der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald.

Bürger pflanzen Weißtannen

Mitte März pflanzten wir mit engagierten Bürgern aus Firmen, Vereinen und Jugendgruppen ca. 500 Weißtannen als Beitrag gegen den Klimawandel. Die Waldbestände wurden damit punktuell mit einer weiteren Baumart angereichert, was die Artenvielfalt erhöht und das Risiko bei extremen Wetterereignissen minimiert. Danke an alle Beteiligten!

Landschaftspflege im Ober-Olmer Wald

Am 21. Februar fanden sich 12 Freiwillige im Ober-Olmer Wald ein, um uns bei der Landschaftspflege zu unterstützen. Wir entbuschten die wenigen kleinen Heideflächen, die in der Region hohen Seltenheitswert haben. Danke an alle Helfer!!!

Pflanzaktion am 16. Dezember 2019

Wie jedes Jahr pflanzten Schüler mit Unterstützung des Forstamtes und der Firma Fielmann Bäume am Rande des Ober-Olmer Waldes. Details und Bilder finden Sie hier.

Biotoppflege im Ober-Olmer Wald

Im Naturschutzgebiet Ober-Olmer Wald pflegten wir am 13. November mit engagierten Bürgern die Kopfweiden. Hierzu wurden die Triebe komplett abgeschnitten, um die Entwicklung Totholz- und Hohlraumreicher "Köpfe" anzuregen. Früher wurde die Weidenruten als Rohstoff für Körbe genutzt, heute gelten Kopfweiden als ökologisch hochwertige Lebensräume.

Danke an alle Helfer!

 

 

Pflanzen gegen den Klimawandel

Am Samstag, den 26.10.2019 pflanzten 17 Freiwillige von der Mainzer Initiative "Forstprojekt" mit uns im Vorholz über 300 junge Weißtannen, Buchen und Hainbuchen, um den Wald artenreicher und damit stabiler gegen den Klimawandel zu machen. Der vor Ort noch recht artenarme Douglasienwald ist damit um drei Baumarten reicher, die als Initialzündung die Wälder in Jahrzehnten mitgestalten werden. Gespannt sind wir auch auf das Ergebnis der Saat der Weißtannen, die im kommenden Frühjahr hoffentlich zahlreich keimen werden.

Danke an alle Helfer!!!

Alzeyer Verbrauchertage

Das Forstamt verkauft am 2. und 3. November bei den Alzeyer Verbrauchertagen im Autohaus Bayer Wildfleischprodukte aus heimischen Wäldern. Außerdem bieten viele weitere Erzeuger ihre Produkte aus regionaler Produktion an.
Weitere Infos finden sie hier.

Ein Leben für Holz und Jagd

44 Jahre und 6 Monate ist es her, als am 01. April 1975 ein junger Mitarbeiter am damaligen Forstamt Alzey seinen Dienst antrat. Ohne zu ahnen, dass er einer der wenigen Glücklichen sein würde, die ihr restliches Berufsleben bei ein und demselben Arbeitgeber verbringen dürfen. Die Mitarbeiter des Forstamtes wissen davon zu berichten: „Erzählt man, dass man am Forstamt arbeite, kommt immer dieselbe Frage: ´Is de Kern noch do?´“ Ab dem 1. Oktober lautet nun die Antwort leider „Nein“.
Hans-Wilhelm Kern, von manchen schlicht „de Willi“ genannt, war im Forstamt nicht wegzudenken. Forstamtsleiter Wolfgang Vogt würdigte seine Leistungen im Holzverkauf und Jagdbetrieb: „Unser Hans-Wilhelm Kern verband bei seiner Tätigkeit Talent und Leidenschaft“. Auf seine Initiative geht auch das Wildlädchen des Forstamtes zurück. Denn das anfallende Wildbret aus dem Jagdbetrieb wollte sinnvoll verwertet werden. Sein Verhandlungsgeschick, der stets respektvolle und wertschätzende Umgang mit dem Kunden und seine bodenständige Sicht auf die Dinge machten ihn zum geschätzten Vertreter des Forstamtes. Diese Eigenschaften halfen ihm auch in einem weiteren seiner vielen Betätigungsfelder – er war nebenbei 19 Jahre als Bürgermeister seiner Heimatgemeinde Nieder-Wiesen und auch sonst kommunalpolitisch aktiv. Im angrenzenden Revier Vorholz ging er schon in jungen Jahren mit zur Jagd, erlernte dort das jagdliche Handwerk und organisierte über Jahrzehnte erfolgreich den örtlichen Jagdbetrieb mit. Auch – wie so oft – nebenbei nahmen sich seine Frau Martina und er über viele Jahre verlassener oder verletzter Wildtiere an, u.a. auch zahlreicher Wildkatzenfindlinge, um sie später wieder auszuwildern.
Die Wertschätzung, die ihm zuteil wurde, konnte man an der Schar der Gäste erkennen. An seinem letzten Arbeitstag folgten über 50 Gäste seiner Einladung in eine Waldhütte im Vorholz. Von den aktiven Kollegen und der Familie über Ruheständler und Wegbegleiter bis hin zu altbekannten Holzkäufern, die z.T. schon als kleines Kind in Begleitung des Vaters bei ihm Holz einkauften. Alle waren gekommen.
Und so kam es, dass Hans-Wilhelm Kern schweren Herzens Abschied nehmen musste mit den Worten: „Ich gehe nicht mit einem lachenden und einem weinenden, sondern mit zwei weinenden Augen!“
Tröstlich: Es ist kein vollständiger Abschied. Es geht zwar einer, der große Lücken reißt und den man schon jetzt vermisst. Aber es bleiben seine Verbundenheit zum Wald und zu den Kollegen, seine kommunalpolitischen Aktivitäten im Orts- und Verbandsgemeinderat, er bleibt aktiver Jäger im Vorholz und er ist bereits seit Einweihung des Vorholzer RuheForstes ein wichtiger Mitarbeiter – über seinen Eintritt in den „Unruhestand“ hinaus. Danke Willi!

Bergwaldprojekt im Ober-Olmer Wald

In der 33. Kalenderwoche verbrachten 19 Freiwillige von Bergwaldprojekt e.V. ihren Urlaub schuftend im Ober-Olmer Wald. Die blühenden Heideflächen wurden von aufkommendem Baumbewuchs befreit. In den Mittelwäldern (eine historische Form der Waldbewirtschaftung) wurden kleine Bäume mit Handsägen entfernt, damit bestimmte lichtliebende Baumarten wie Eiche, Elsbeere und Feldahorn genügend Platz zum wachsen bekommen. Die Woche war eine großer Erfolg, für die Natur, die Artenvielfalt und damit für die Anpassung des Waldes an den Klimawandel.
Ein großes Dankeschön gebürt allen Beteiligten, vor allem den Ehrenamtlichen!!!

Waldferien für Kids im Vorholz

Mitte Juli verbrachten 15 Kinder eine Woche ihrer Ferien im Wald. Gemeinsame Ausflüge, Kochen, Spielen, Waldpädagogik, Feuer machen, Schnitzen und praktische Waldarbeit sorgten für glückliche Gesichter. Nebenbei wurden an mehreren Tagen etliche junge Eichen von den Kindern mit Handsägen freigestellt. Ein Beitrag zur Stabilisierung des Waldes und Erhöhung der Artenvielfalt.

Danke an alle Beteiligten!

Projektpartner: Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Forstamt Rheinhessen und Naturpädagogin Anja Stief

Bergwaldprojekt im Vorholz

Mitte Juli statteten 15 Freiwillige von "Bergwaldprojekt e.V." dem Vorholz einen Besuch ab. Gemeinsam durchforsteten wir 9 ha Waldfläche, immer auf der Suche nach Baumarten, die ohne Hilfe keine Chance gegen die dominante Buche hätten. Mit Erfolg: Rund 100 Bäume mehrerer Baumarten wurden freigestellt und können mehrere Jahre ohne weitere Hilfe wachsen. Mit Hilfe der Freiwilligen wächst hier nun ein vielfältiger Mischwald auf - als Mittel gegen den Klimawandel, denn Mischwälder sind viel widerstandsfähiger als Monokulturen. Danke an alle Freiwilligen!

Ferienspiele im Alzeyer Stadtwald

Anfang Juli fanden 150 Kinder des Jugend- und Kulturzentrums den Weg in den Stadtwald am Wartberg. Dort bereitete das Forstamt einen Parcour mit verschiedenen Stationen vor. Waldfunktionen, Tiere, Teamgeist, Geschicklichkeit, Sprungkraft und Sinne wurden spielerisch geschult. Alle 2 Jahre findet dieser Waldtag im Rahmen der Ferienspiele des JuKu statt. Die Aktion stand auch unter dem Motto "Wald bewegt".

Landesforsten in sozialen Medien

Landesforsten ist bereits seit längerem in den sozialen Medien aktiv. Ob Friday-Forest-Fact, Videoclips, Bilder oder einfach nur kurze Infos - besuchen Sie uns auch in den sozialen Medien.

NEU: Das Forstamt ist jetzt auch auf Facebook aktiv!

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Arbeitslosenselbsthilfe pflegt jungen Waldrand am Schlossberg bei Nieder-Wiesen

Schnell, gründlich, hochmotiviert!

Am Schlossberg im Waldgebiet Vorholz unterstützten Mitarbeiter des Wurzelwerks am Donnerstagmorgen das Forstamt Rheinhessen bei der Pflege eines jungen Waldrandes. Im Frühjahr wurde hier in Kooperation mit der unteren Naturschutzbehörde des Kreises und den Schülern der Gustav-Heinemann-Realschule plus und Fachoberschule Alzey mit Baumpflanzungen ein kleiner Waldrand neu angelegt. Dieser drohte nun von Gräsern, Kletten und anderen Pflanzenarten überwuchert zu werden. Nun können die gepflanzten Bäume bis nächstes Jahr ohne weitere Hilfe wachsen.
Die gemeinnützige Wurzelwerk GmbH unterstützt Menschen bei ihrer beruflichen, sozialen und kulturellen Integration. Die Unterstützung von Menschen im Arbeitslosengeld II-Bezug sowie von aus Ihren Heimatländern geflüchteten Menschen steht im Mittelpunkt ihres sozialen Handelns. In Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Alzey-Worms bietet das Wurzelwerk diesen Personen eine befristete gemeinnützige Beschäftigung unter realistischen Arbeitsbedingungen an. In diesem Rahmen lernen sie (wieder) ein festigendes Arbeitsumfeld und die dazugehörige Wertschätzung kennen.

Soziales Engagement trifft auf Naturschutz und gelebten Klimaschutz. Denn nicht zuletzt dient die Maßnahme der Stabilisierung unserer Wälder, die im Klimawandel vor einer ungewissen Zukunft stehen. Da gilt es, mit möglichst hoher Artenvielfalt den Wald zu stabilisieren. Zudem wurde die Maßnahme von der unteren Naturschutzbehörde auch als Ausgleich für Eingriffe in Natur und Landschaft anerkannt.

Erfolgreiches Waldfest an Pfingsten im Ober-Olmer Wald

Das Waldfest war bei bestem Wetter erfolgreich. Geschätzt über 1000 Besucher nutzten die Angebote an den beiden Feiertagen. Über 200 Teilnehmer bei den Exkursionen belohnten die Arbeit der Organisatoren. V.a. Familien mit Kindern waren an beiden Tagen sehr zahlreich vertreten.

Vielen Dank an alle Besucher für das rege Interesse!

Waldjugendspiele ein voller Erfolg

Rund 900 Kinder der 3. Schulklassen nahmen am 07. & 08. Mai 2019 bei den Wald-Jugendspielen im Lennebergwald bei Mainz teil.An insgesamt elf Stationen im Wald lösten die Klassen im Team spannende Rätsel, beantworteten Quizfragen oder zeigten, wie geschickt sie etwa einen Stapel Holz umsetzen können. Eine Försterin oder ein Förster von Landesforsten stellte dabei jeweils die Aufgabe und gab Tipps, wie’s besser klappt. Im Mittelpunkt stand das Thema „Wer wohnt im Wald?“Extrapunkte konnten die Kinder bei einer durch die Sparkassen dotierten Kreativ-Aufgabe sammeln: Aus Naturmaterialien, wie Zapfen, Zweigen oder Steinen sollten sie darstellen, wer im Wald wohnt.

Im Mittelpunkt steht wie jedes Jahr nicht der Wettbewerb, sondern ein gelungener Tag. Wenn die Kinder nach Hause kommen und erzählen, dass eine Nadel einer Douglasie leicht nach Orange riecht, dass man nie Tannenzapfen am Boden findet, sondern nur solche von Fichten und dass es Spaß gemacht hat, eine Borke genauer zu betrachten, dann haben alle gewonnen.

Die Forstleute zeigten den Schulklassen auch, wie der Wald unter dem Klimawandel leidet: So sind im Lennebergwald zahlreiche Bäume vertrocknet, weil es im vergangenen Jahr zu trocken war. Viele Altkiefern mussten gefällt werden, weil sie oft noch zusätzlich von Insekten befallen waren oder von Misteln geschwächt wurden.

Auch die Presse zeigte sich interessiert, z. B. besuchte uns der SWR.

Was passiert da eigentlich im Wald?

Das Forstamt Rheinhessen lud ein zu einer Führung im Vorholz. 28 interessierte Bürger folgten der Einladung und lauschten den Ausführungen von Revierleiter Gunnar Wolf. Wie ist die Geschichte des Vorholzes? Wie werden zu fällende Bäume ausgewählt? Was bedeuten die Markierungen im Wald? Diese und viele weitere Fragen konnten geklärt werden. "Jeder Baum, den wir fällen, wird aus einem bestimmten Grund gefällt", erläuterte der Revierleiter. Dabei spielt Sicherheit eine große Rolle. Für den Waldarbeiter, aber auch für den Waldbesucher. Absperrbanner werden angebracht, um die Spaziergänger aus dem Gefahrenbereich raus zu halten. Leider wurden in jüngerer Zeit Schnüre und Karabiner geklaut, in einem Nachbarrevier sogar während der Arbeitszeit! Das bedeutet ein hohes Risiko, wenn sich der Waldbesucher nicht mehr auf Absperrungen verlassen kann und in den Gefahrenbereich gerät. Joscha Erbes, am Forstamt zuständig für Öffentlichkeitsarbeit, erläuterte den Anwesenden einige ökologische Zusammenhänge. "Dieser hohle Baum eignet sich als Fledermausquartier, weshalb er weiß markiert ist und dauerhaft stehen bleibt!" Als Höhepunkt wurde von den Forstwirten Peter Mathäs und Mario Stock eine Eiche live vor den Augen der Besucher gefällt und dabei die Sicherheitsaspekte und Techniken erläutert. "Und was ist, wenn die Antenne kaputt geht?", lautete die Frage eines anwesenden Kindes bzgl. der Helmfunktechnik der Forstwirte. "Dann muss er ganz schnell eine neue Antenne besorgen, bevor er weiter arbeitet!" Zum Abschluss durfte sich jeder eine kleine Eichenstammscheibe mit nach Hause nehmen. Auf dem Rückweg wurde zudem noch eine spontane Sonderführung im Ruheforst angeboten, bei der man sich über die Bestattung im Wald informieren konnte.