Rußrindenkrankheit © Landesforsten.RLP.de / Jonathan Fieber

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Ahorn-Rußrindenkrankheit

Die Rußrindenkrankheit befällt alle Ahornarten. Am stärksten betroffen ist der Berg-Ahorn.

Verursacht wird sie durch den Pilz Cryptostroma corticale. Der Schwächeparasit wurde Mitte des letzten Jahrhunderts aus Amerika eingeschleppt und hat sich seither kontinuierlich über Mitteleuropa verbreitet.

Nach der Infektion verharrt der Pilz im Baum und entwickelt sich erst unter ihm zusagenden Bedingungen. Insbesondere wenn der Baum durch Hitze und Wassermangel geschwächt ist, entwickelt sich das Schadbild. Der Pilz bringt überwiegend junge und mittelalte Bäume zum Absterben.

Mit den heißen und trockenen Sommern ab 2015 verursacht die Erkrankung umfangreiche, flächige Schäden.

Im Endstadium des Befalls bildet die Rußrindenkrankheit die namengebende dicke, rußschwarze Sporenschicht unter der Rinde.

Die Sporen sind für den Menschen gesundheitsgefährdend. Werden sie eingeatmet, kann es u.a. zu Lungenentzündungen kommen. Waldbesucher sollten deshalb befallene Exemplare meiden. Die Fällung von betroffenen Bäumen ist Fachleuten vorbehalten, die mit entsprechender Schutzausrüstung ausgestattet sind.

 

Informationen zur Rußrindenkrankheit:

https://www.dgfm-ev.de/infothek/spezial/ahorn-russrinden-krankheit

 

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Die Ahorn-Rußrindenkrankheit in Südwestdeutschland: Gefahren, Prognose und Empfehlungen

 

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