In den Wäldern von Rheinland-Pfalz arbeiteten im Jahr 2018 etwa 1.700 Personen. 

Die Forst- und Holzwirtschaft bietet in ländlichen und strukturschwachen Regionen einen bedeutenden Anteil an bereitgestellten Arbeitsplätzen.

Eine Untersuchung der Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft Rheinland-Pfalz stellt dar, dass das Ökosystem Wald nicht nur für Erholung und Naturschutz wichtig ist. Es stellt nachhaltig den Rohstoff für den drittgrößten Wirtschaftszweig, die Holzbe- und –verarbeitung in Rheinland-Pfalz zur Verfügung. Der Forst-Holz-Papier-Sektor hat in Rheinland-Pfalz mit 8 Prozent einen überdurchschnittlichen Anteil am Bruttoinlandsprodukt. Eine sichere Branche, denn in den Wäldern wächst unser wichtigster Ökorohstoff stetig nach.

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Mitarbeiterzahlen von Landesforsten

Beschäftigte (Stand 01/2018) Anzahl
mit einer Hochschulausbildung mit Masterabschluss 135
mit einer Hochschulausbildung mit Bachelorabschluss 614
Beschäftige TV-L (davon viele in Teilzeit) 311
Forstwirte/innen (410) und Forstwirtschaftsmeister (119) 529
Darüberhinaus verfügt Landesforsten über 114 Ausbildungsverhältnisse.  

Der Wald als komplizierter Lebensraum und anspruchsvolle Produktionsstätte benötigt qualifiziertes Personal. Die hohen Anforderungen reichen von ökologisch über pädagogisch bis hin zu ökonomisch und im Marketing qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Bei Landesforsten werden die neuen waldbaulichen Konzepte und die Effizienzsteigerung durch moderne Technik zunehmend spürbar. Seit 1990 konnten etwa 8 Prozent der Stellen in der Forstwirtschaft eingespart werden. 

Die größte Stärke unserer Mitarbeiterschaft liegt in der hohen Arbeitsmotivation durch die Identifizierung mit "ihrem" Wald. 
Der Förster als Generalist oder die Försterin als Generalistin für alle Belange des Waldes arbeitet ökologisch und ökonomisch nachhaltig für künftige Generationen.