Rheinland-Pfalz ist das Kommunalwaldland in Deutschland. 46 Prozent des Waldes befinden sich im Eigentum von Städten, Gemeinden und anderen Körperschaften. Es folgen der Privatwald mit 27 Prozent, der Staatswald des Landes mit 26 Prozent sowie der Staatswald des Bundes mit gut einem Prozent Flächenanteil.

Im bundesweiten Vergleich ist der rheinland-pfälzische Privatwald der kleinststrukturierte aller Länder. Es gibt etwa 330.000 Privatwaldeigentümerinnen und– eigentümer. Die durchschnittliche Flächengröße liegt unter einem Hektar. Oftmals liegen die Flächen in Gemengelage und sind unzureichend erschlossen, was eine Herausforderung für die Bewirtschaftung darstellt.