Anordnung der Stichproben

In Deutschland wachsen rund 7,6 Milliarden Bäume ab 7 Zentimeter Brusthöhendurchmesser, 531 Millionen davon in Rheinland-Pfalz. Zu viele um jeden einzeln zu vermessen. Wissenschaftler arbeiten deshalb mit einer Stichprobe. Sie erfassen einen kleinen Teil des Waldes und leiten daraus statistisch abgesicherte Informationen ab. Das Inventurverfahren entwickelten Wissenschaftler des Thünen-Instituts für Waldökosystemforschung in Eberswalde. Dem Institut wurde vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft die Bundesinventurleitung und das komplette Datenmanagement inclusive Auswertungen übertragen.

Unter der Regie der Forsteinrichtung von Landesforsten in Koblenz waren bei den Außenaufnahmen in den rheinland-pfälzischen Wäldern 14 Aufnahmeteams mit jeweils zwei Landesforsten-Mitarbeitern im Einsatz. Mit speziellen Messinstrumenten wurden über 86.000 Bäume an mehr als 8.000 Stichprobenpunkten akribisch vermessen und erfasst. Sie liefern ein repräsentatives Bild für den rheinland-pfälzischen Wald, allerdings nicht für einzelne Regionen. Die Gesamtkosten der Bundeswaldinventur in Rheinland-Pfalz liegen bei ca. 2,7 Millionen Euro. 

Die Grundlagen der Erhebungsmethode sind im Ergebnisbericht dargestellt.