Grundsätzlich ist darauf hinzuweisen, dass der in der Waldinventur errechnete Holzzuwachs nicht identisch ist mit den tatsächlichen Nutzungsmöglichkeiten. Diese ergeben sich vor allem daraus, wie viele Bäume den vorgesehenen Zieldurchmesser oder das angestrebte Alter erreichen. Ein Teil der Bäume stirbt ab und wird zu Totholz. Der Zuwachs der dünneren und jüngeren Bäume ist nur teilweise nutzbar. Außerdem gibt es Ernteverluste. Deswegen ist es bei der gegenwärtigen Alters- und Durchmesserstruktur der Wälder vernünftig, dass nicht der gesamte Holzzuwachs genutzt wird. Zukünftige Nutzungsmöglichkeiten werden aufbauend auf den Daten der BWI3 mit einem Waldentwicklungs- und Holzaufkommensmodell ermittelt und im Jahr 2015 zur Verfügung stehen.