Totholz gehört zum natürlichen Kreislauf im Wald und trägt entscheidend zur Artenvielfalt bei. Abgestorbene und verrottende Bäume bieten Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere. Pilze, Flechten, Insekten und Vögel finden hier Nahrung, Unterschlupf und Brutgelegenheit.

Im rheinland-pfälzischen Wald gibt es durchschnittlich 23 Kubikmeter Totholz pro Hektar. Das sind knapp 3 Kubikmeter mehr als im Bundesdurchschnitt.

Damit hat der Totholzvorrat fast 8 Prozent des lebenden Holzvorrates erreicht.

Über die Hälfte (56 Prozent) ist liegendes Totholz, 21 Prozent stehendes Totholz, 23 Prozent sind Wurzelstöcke und 1 Prozent Abfuhrreste.

Gut die Hälfte (56 Prozent) des Totholzes befindet sich im Stadium der fortgeschrittenen Zersetzung oder ist vermodert. 26 Prozent sind dicke Totholzstücke mit mind. 40 Zentimeter Durchmesser in der Mitte.