Höfken: „Naturparke sind wichtige Partner bei der Entwicklung des ländlichen Raums“

„Naturparke sind Modellregionen für eine innovative und nachhaltige Entwicklung ländlicher Räume. Durch die Arbeit und die große Erfahrung der Naturparke sind sie wichtige Partner für das Umweltministerium und das Land, um die Entwicklung des ländlichen Raumes voranzubringen“, sagte Umweltministerin Ulrike Höfken bei einem Gespräch mit den Vorsitzenden und Geschäftsführern der acht rheinland-pfälzischen Naturparke. Naturparke setzen Maßnahmen in den Handlungsfeldern Erhaltung der biologischen Vielfalt, Landschaftspflege und Landschaftsentwicklung, Naturnahe Erholung, Bildung für nachhaltige Entwicklung, umweltgerechte Landnutzung und Regionalentwicklung um. „Die Naturparke sind integrative Schutzgebiete, die Mensch und Natur in Einklang bringen wollen. Das ist ein hochmodernes Thema. Die Naturparke können daher auch weiterhin auf die Unterstützung durch das Land zählen“, sagte die Ministerin.

Einmal im Jahr trifft sich Umweltministerin Ulrike Höfken mit den Naturparkvorsitzenden, um sich über zukünftige Entwicklungen auszutauschen. Die Naturparke stellen zurzeit ihre Handlungsprogramme für den Zeitraum 2019 bis 2028 auf. Nach dem Grundsatz „Schutz durch Förderung einer naturverträglichen Nutzung“ setzen die Naturparke entsprechende Maßnahmen gemäß § 27 des Bundesnaturschutzgesetzes um. Seit dem 1. April 2018 wurde den Naturparken im Bundesnaturschutzgesetz auch die Aufgabe „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) neu zugeordnet, was sich auch in den neuen Handlungsprogrammen widerspiegeln wird. Zur Fortsetzung der begonnenen Diskussionen über die zukünftige Entwicklung der Naturparks und ihre große Bedeutung für die Regionen, lädt die Ministerin alle Interessierten ein, Ideen und Konzepte in der Veranstaltung  „Mittwochs im MUEEF“ zur Aktion Grün und Naturparken am 26. September zu diskutieren.

Ministerin Höfken wies darauf hin, dass im Jahr  2018 rund 1,1 Millionen Euro für Projektarbeit in den Naturparken und im Biosphärenreservat Pfälzerwald zur Verfügung gestellt würden. Die Zuschüsse für Personal betragen im Jahr 2018 rund 840.000 Euro. Die Landesmittel für das wissenschaftliche Personal wurden 2017 um rund 55.000 Euro, 2018 um rund  20.000 Euro aufgestockt. „Wir werden weiterhin alle Möglichkeiten prüfen, um die Naturparke in Rheinland-Pfalz für die Zukunft zu stärken und die finanzielle Situation weiter zu verbessern“, sagte die Ministerin.

Das Foto zeigt folgende Personen (von links nach rechts):
Stefan Eschenauer (GF Naturpark Nassau), Achim Schwickert (Landrat Westerwaldkreis), Irmgard Schröer (GF Naturpark Rhein-Westerwald), Dr. Michael Hofmann (Umweltministerium), Daniela Torgau (GF Naturpark Südeifel), Dr. Joachim Streit (Landrat Eifelkreis Bitburg-Prüm), Aloysius Söhngen (Bürgermeister VG Prüm) Anne Stollenwerk (GF Naturpark Nordeifel) , I.D. Isabelle Fürstin zu Wied (Vorsitzende Naturpark Rhein-Westerwald), Dr. Friedericke Weber (Direktorin Biosphärenreservat Pfälzerwald), Theo Wieder (Vorsitzender Bezirkstag der Pfalz), Umweltministerin Ulrike Höfken, Werner Klöckner (Bürgermeister VG Daun), Gudrun Rau (GF Naturpark Saar-Hunsrück), Marco Rohr (GF Naturpark Soonwald-Nahe), Bettina Dickes (Landrätin Kreis Bad Kreuznach), Dr. Andreas Schüller (Geschäftsführer Natur- und Geopark Vulkaneifel)