Nachhaltige, naturnahe Waldwirtschaft ist die naturnächste und ökologisch verträglichste Landnutzungsform:

  • Die in mehrjährigem Turnus durchgeführten Pflege- und Ernteeingriffe in den Wald nehmen größtmögliche Rücksicht auf die Biotope und die Belange des Biotop- und Artenschutzes.
  • Der Wald ist dadurch zu einem Refugium zahlreicher, selten gewordener Tier- und Pflanzenarten - wie z. B. Hohltaube, Schwarzspecht, Hirschkäfer, Seidelbast oder Orchideen - geworden.
  • In den Wäldern des Forstamtes leben außerdem eine Vielzahl von Haar- und Federwildarten, u.a. Rot-, Reh-, Muffel- und Schwarzwild, Wildkatze, Dachs, Marder, Iltis, Fuchs und Hase. Das Forstamt versucht zwischen den Belangen des naturnahen Waldbaues und den Lebensinteressen des Wildes einen Ausgleich zu erreichen, gleichzeitig aber auch möglichst viele Jäger in den staatlichen Regiejagdbetrieben an der Jagdausübung zu beteiligen.