Weiterentwicklung der Sicherheitskultur...

"Ein Unfall liegt vor, wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf ihren Körper wirkendes Ereignis (Unfallereignis) unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet.“

Diese formelle Bezeichnung umschreibt oftmals schwere Unfälle mit teils dramatischen körperlichen Folgen nicht nur für den Betroffenn sondern auch für sein soziales Umfeld. Landesforsten Rheinland-Pfalz hat darauf reagiert und die Fördern der Arbeitssicherheitskultur zu einem wesentlichen Betriebsziel erhoben. Unfallverhütung durch Erhöhung der sicheren Handlungen und Zustände bei der täglichen Arbeit ist der Weg dahin.

Die Anzahl der meldepflichtigen Unfälle (mehr als drei Tage arbeitsunfähig) sind bei Landesforsten seit 2004 von 84 auf 43 im Jahre 2015 zurückgegangen!

Im Jahre 2015 hatten von den 44 Forstämter in Rheinland-Pfalz

  • 14 Forstämter mit 22 Prozent der Produktivstunden KEINE Unfälle!
  • 9 Forstämter lagen mit der Anzahl ihrer meldepflichtigen Unfällen unter dem Landesdurchschnitt

Das Forstamt Wasgau hatte 2015

  • landesweit die höchste Anzahl an Produktivstunden
  • über 26.000 Fm Holz durch eigene Mitarbeiter produziert
  • 3 meldepflichtige Unfälle in der Holzernte
  • liegt damit schon "fast" unter dem Landesdurchschnitt.

Risiko-Lerngänge

Lerngänge sind ein zentrales Mittel gemeinsam mit allen Mitarbeitern unsere Arbeit sicherer zu gestalten. Dabei geht nicht um das Aufdecken von Fehlern oder offensichtlich falschem oder regelwidrigem Arbeitssicherheitsverhalten, sondern um das Aufspüren von „guten“ und positiven Aspekten im Bereich der Arbeitssicher heit.

Ergebnisse der Risikolerngänge in den letzten Jahren

 

Bei der Durchführung der Lerngänge wurde in den vergangenen Jahre mit überwältigender Mehrheit festgestellt, dass die sicheren Handlungen und Zustände bei der Arbeit im Wald überwiegen. Diese konnte durch umfangreiche Weiterbildungen und verbesserte Ausrüstung erreicht werden.

Gerade in der so gefährlichen Holzernte hat die Einführung von

  • der Schnitttechnik des "Haltebandes"
  • der Königsbrunner Anschlags Technik (KAT)
  • spezielle Unfallverhütungsschlepper

in den letzten Jahren die Arbeitsverfahren wesentlich sicherer werden lassen.

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