Das Forstamt Soonwald betreut rund 19.000 Hektar Wald in den Verbandsgemeinden Langenlonsheim, Stromberg und Rüdesheim, sowie den Wald der Städte Bad Kreuznach und Ingelheim am Rhein. Der Wald erstreckt sich von den Soonwaldkämmen bis ins Naheland.

Die Gesamtwaldfläche setzt sich zusammen aus:

  • 9000 Hektar Staatswald (Wald im Eigentum des Landes Rheinland-Pfalz)
  • 7000 Hektar Kommunalwald (Wald im Eigentum von Gemeinden)
  • 3000 Hektar Privatwald (Großprivatwald, sowie Klein- und Kleinstprivatwald)

Die vorkommenden Hauptbaumarten sind: Buche, Eiche, Fichte und Kiefer.

Das Forstamtsgebiet ist von großen Standortsunterschieden geprägt.

Die Standorte des Soonwaldes sind geprägt durch arme pseudovergleyte Böden- Böden mit einer Stauwasserschicht in geringen Tiefen, so dass vor allem die Fichte hier stark windwurfgefährdet ist. Viele mittelalte Fichtenbestände sind den Stürmen 19984 und 1990 zum Opfer gefallen.

Seit diesen Sturmereignissen werden die Bestände wieder konsequent mit Laubholz, vor allem Eiche und Buche umgebaut.

Die Waldbestände des Nahelandes zeichnen sich durch geringe Jahresniederschläge von etwa 450 Millimeter aus – hier ist es genauso trocken, wie in der Toskana.  Auf den trockenen Standorten wachsen vor allem Eichen und Kiefern.