Für Maßnahmen im Zusammenhang mit den Folgen der Extremwetterereignisse der letzten Monate (Starkregen, Windwurf, Trockenheit mit nachfolgendem Borkenkäferbefall usw.) sind verschiedene Maßnahmen förderfähig.
Wenn diese Maßnahmen bereits in der Zeit vom 01.01. bis 30.06.2019 erfolgt sind bzw. noch bis 30.06.2019 erfolgen werden, müssen diese Maßnahmen zur Erhaltung der Förderfähigkeit bis einschließlich 21.06.2019 auf folgendem Formular beim zuständigen Forstamt angemeldet werden. Für die einzelnen Angaben reichen zunächst realistische Schätzungen. Falls Sie Fragen haben, kontaktieren Sie Ihren Revierleiter oder das Forstamt. Das Formular muss bis zum 21.06.2019 beim zuständigen Forstamt eingehen.

 

Ab Juli 2019 werden für die so gemeldeten, förderfähigen Maßnahmen die endgültigen Förderanträge gestellt, für die dann die genauen Angaben vorliegen müssen. Die dafür notwendigen Formulare werden Ihnen dann auch an dieser Stelle zum Download angeboten.

Maßnahmen 2019 mit Beginn ab 01.07.2019

 Für Maßnahmen aus dem hier beschriebenen Spektrum, die erst ab Juli 2019 begonnen werden, muss zunächst vor Beginn der Maßnahme ein Antrag gestellt werden. Das Formular dafür können Sie hier downloaden.  Ausnahme: Sie haben genau diese Maßnahme bereits für das 1. Halbjahr 2019 angemeldet und diese auch ausgeführt und es kommen lediglich weitere Maßnahmen der gleichen Art dazu. Falls Sie jedoch diese Maßnahme zwar für das 1. Halbjahr beantragt, aber nicht ausgeführt haben, stellen Sie ebenfalls mit dem o.g. Formular einen entsprechenden Antrag.

Bitte beachten Sie, dass im Privatwald für die Aufarbeitung von Schadholz und das Herabsetzen der Bruttauglichkeit (Nr. 3.1 des Vordrucks) mindestens eine zu erwartende Förderung von 200 € (entsprechend z.B.  Aufarbeitung von etwa 70 Fm Schadholz) = Bagatellgrenze erreicht werden muss.

Für alle anderen Maßnahmen im Privatwald gilt eine Bagatellgrenze von 500 €, die mindestens erreicht werden muss.