Das Forstamt Rennerod liegt im Nordosten von Rheinland-Pfalz entlang der Grenze zum Bundesland Hessen. Die von uns betreuten Waldflächen erstrecken sich über die drei Naturräume Hoher, Oberer und Unterer Westerwald und reichen von 280 m Meereshöhe an der Grenze zum Forstamt Neuhäusel bis zur “Fuchskaute”, der höchsten Erhebung des Westerwaldes, auf 657 m.

An Waldbesitzarten finden sich der Staatswald, 86 Gemeindewaldbetriebe in vier Verbandsgemeinden, 17 Privat- und Kirchenwälder, zwei Hauberge im Nordwesten des Forstamtes sowie kleinstparzellierter Privatwald.

Unsere Aufgabe ist die nachhaltige Forstwirtschaft: wir arbeiten dauerhaft an der Begründung, Entwicklung und Erhaltung des Waldes als Naturraum zum Nutzen der Menschen. Dazu zählen neben der reinen Waldbewirtschaftung auch Naturschutz- und Landschaftspflege, die Bejagung des Staatswaldes, die Umweltbildung, die Energieholzberatung sowie die Ausbildung für den gehobenen und höheren Forstdienst.


Der Wald im Forstamt Rennerod erstreckt sich auf insgesamt 13.370 Hektar, wovon 12.599 Hektar als sogenannter “Holzboden” gelten (der Rest sind Tongruben, Basaltsteinbrüche, Flächen unter Hochspannungsleitungen etc. innerhalb geschlossener Waldkomplexe).
Der Staatswaldanteil - also Wald im Besitz des Landes Rheinland-Pfalz - beläuft sich mit 459 Hektar auf knapp 4% der Holzbodenfläche und ist auf drei Reviere verteilt. Mit 10.130 Hektar und damit über 80% stellt der Kommunalwald den weitaus größten Holzbodenanteil. Immerhin 2.010 Hektar oder knapp 16% sind Privatwald mit ca. 4.000 Eigentümern.

Der jährliche Holzeinschlag gemäß der Forsteinrichtungswerke im öffentliche Wald des Forstamtes - also im Staats- und Kommunalwald - beträgt rund 70.000 Festmeter; das sind 5,6 ftp/ Hektar/ Jahr.

Ziel unserer Bewirtschaftung ist der Aufbau klimastabiler, ökologisch hochwertiger und ertragreicher Wälder mit hohen Holzmassen und -werten. Vorherrschende Baumarten im Forstamt Rennerod sind die Fichte beim Nadelholz sowie die Buche beim Laubholz.