Spezialisierte Forstunternehmer werden hauptsächlich in der Holzernte, der Holzbringung und beim Wegebau eingesetzt.

In den 70 er und 80 er Jahren wurden große Flächen, oft Hanglagen, vorwiegend mit Douglasie aufgeforstet. Diese Bestände erfahren derzeit ihre erste bzw. zweite Durchforstung, was aus ökonomischen und ökologischen Gründen voll mechanisiert erfolgt. Diese Arbeiten werden ausschließlich von Unternehmern mit Harvester und Forwarder ausgeführt.

Das Rücken von Stammhölzern erfordert ebenfalls Spezialmaschinen, die nur von Forstunternehmern vorgehalten werden. In einem Forstamt allein könnten solche kostenintensive Schlepper nicht ausgelastet werden.

Wegeneubau und Wegeunterhaltung wird von Straßenbauunternehmen ausgeführt, die auch über die im Wald einsetzbaren Geräte verfügen.

Vorwiegend im Gemeindewald werden Einschlagsunternehmen für die motormanuelle Holzernte eingesetzt, die aber auch die Rückearbeiten übernehmen müssen.