Die Vorboten der prognostizierten Klimaveränderungen zeigen sich in vielfältiger Form: häufige Hochwasser, extreme Sommertemperaturen in Jahr 2003, heiße Sommer 2018 und 2019 und damit zwangsläufig steigende Jahresdurchschnittstemperaturen die zum deutlich erkennbaren Abschmelzen der polaren Eismassen beitragen. Diese globalen Entwicklungen sind auch am Hunsrück nicht spurlos vorübergegangen. Hier haben in jüngerer Vergangenheit zahlreiche Stürme landschaftsprägende Spuren hinterlassen, welche zusammen mit immer wieder auftretenden und durch Hitze begünstigten Borkenkäferkalamitäten zu einem deutlichen Rückgang des Fichtenanteiles in Hunsrücker Wäldern geführt haben.

Unmittelbar nach dem letzten großen Sturmereignis „Kyrill“ im Jahre 2007 reifte - initiiert durch den damaligen Kastellauner Stadtbürgermeister Fritz Frey – die Idee, diese Entwicklung durch die Errichtung des Kyrill-Sturmwurferlebnispfades im Stadtwald Kastellaun erlebnispädagogisch erfahrbar zu machen.

Mittlerweile hat sich die Fläche auf natürlichem Wege wieder bewaldet. Der Kyrillpfad ist über die Südstraße in Kastellaun erreichbar. Von dort aus ist die Zuwegung beschildert.

Führungen können hier gebucht werden.

Kyrillpfad nach Corona-Pause wieder geöffnet

Der Kyrillpfad ist ab dem 20.05.2020 wieder geöffnet. Besucher werden gebeten folgende Sicherheits- und Infektionsschutzregeln zu beachten: