Forsthaus Johanniskreuz

Erbaut 1826/ 1827, ältestes Haus in Johanniskreuz, in dem Forstgeschichte geschrieben wurde. Im Jahre 1843 trafen sich im Forsthaus zu Johanniskreuz pfälzische und bayerische Forstleute, um Bewirtschaftungsregeln für die Waldungen zwischen Haardt und Westrich zu erstellen. Die Forstleute hatten erkannt, dass es sich um ein geologisch einheitliches Buntsandsteingebirge handelt, und gaben diesem den Namen „Pfälzerwald“. Dieser Begriff wurde bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts nur forstlicherseits verwendet. Weit über die Grenzen forstlichen Interesses hinaus hat sich er Pfälzerwald heute einen Namen gemacht, nicht zuletzt als Teil des grenzüberschreitenden Biosphärenreservates Pfälzerwald-Nordvogesen.

Weitere Informationen rund um den Pfälzerwald, das Biosphärenreservat und Freizeitmöglichkeiten finden Sie auf www.pfaelzerwald.de

 

Burgen im Elmsteiner Tal

Mächtige Bauwerke aus mittelalterlichen Zeiten sind die Burgen im Elmsteiner Tal. Zu den bekanntesten Burgen zählen Erfenstein und Spangenberg – der Sage nach einstmals in schwindelnder Höhe quer über das Tal mit einer ledernen Brücke verbunden. Wobei die Spangenburg schon nicht mehr im Forstamt Johanniskreuz, sondern auf Neustadter Gemarkung liegt.
Es folgt beim Breitensteiner Tal die Burg Breitenstein. Versteckt hinter hohen Bäumen liegt sie seit ihrer Zerstörung in einem Dornröschenschlaf. Letzte Burgruine vor Johanniskreuz ist die Burg Elmstein, oberhalb des gleichnamigen Ortes.

 

Barockschloss der Freiherrn von Hacke

Am Ortsrand von Trippstadt erhebt sich das 1766 erbaute Barockschloss der Freiherren von Hacke. Die Freiherren leiteten über drei Generationen das Forst- und Jagdwesen in der Kurpfalz. Es folgte 1833 die Familie von Gienanth, deren Name mit der damaligen Eisenverhüttung im Trippstadter Raum verbunden ist. Mit dem Verkauf im Jahre 1865 gelangte das Schloss in staatlichen Besitz und diente fortan als Sitz des Forstamtes und als forstliche Ausbildungsstätte. Seit 1987 bis heute beherbergt das Schloss die Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft von Rheinland-Pfalz.

 

 

Heidelsburg

Keine mittelalterliche Burg sondern eine spätrömische Siedlungsanlage ist die Heidelsburg im Schwarzbachtal zwischen Clausensee und Waldfischbach-Burgalben.
Ausgrabungen förderten neben einem umfangreichen Hortfund von landwirtschaftlichen Geräten auch die Grabplatte eines römischen Waldhüters zutage. Dieser „Saltuarius“ darf als erster Förster im Pfälzerwald angesehen werden. Die Kopie der Grabplatte ist in der Felswand unterhalb der Heidelsburg eingelassen.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Gemeinde Waldfischbach-Burgalben.

 

Speyerbach

Das Elmsteiner Tal ist geprägt vom Speyerbach, der für seine ausgezeichnete Wasserqualität bekannt ist. Der Speyerbach diente bis zum Jahre 1906 wie viele seiner Zuflüsse über Jahrhunderte als Triftbach, in dem kurze Holzstücke bis zum Rhein und in die holzarme Vorderpfalz transportiert wurden. Noch heute sind viele steinerne Relikte aus dieser Zeit wie Klausen, Stauwehre und Quadermauerwerke erhalten.