Die bei der Waldpflege entnommenen Bäume liefern den Rohstoff für vielzählige Produkte des täglichen Lebens. Brennholz ist bei der Bewirtschaftung des Waldes nur ein Koppelprodukt. Hauptsächlich werden höherwertige Sortimente aufgearbeitet, wie Furnierholz, Sägeholz und Schleifholz. Diese Produkte gehen in der Regel nicht an Endverbraucher, sondern werden an Industrie, Handel etc. verkauft.

Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der in den rheinland-pfälzischen Wäldern nach dem Grundsatz der Nachhaltigkeit bewirtschaftet wird. Das bedeutet, dass höchstens die Menge gefällt wird, die in dem entsprechenden Zeitraum nachwächst. Damit wird die Bereitstellung von Holz nachhaltig gesichert. Brennholz fällt traditionell bei der Pflege der Wälder an. Dieses Holz ist waldfrisch und muss für eine optimale Verbrennung noch zwei bis drei Sommer trocknen.
Im Forstamt Johanniskreuz wird Brennholz am Waldweg gepoltert angeboten.

Am Waldweg:
Polterholz sind Baumstämme, die vom Forstbetrieb gefällt, entastet, an den Waldweg transportiert und dort in sogenannten „Poltern“ gelagert werden. Polterholz kann mit einem Bestellformular vorbestellt werden. Sie können dieses hier auf der Seite herunterladen oder beim Forstamt erhalten.

Die Aufarbeitung von Brennholz mit der Motorsäge ist eine gefährliche Arbeit. Bitte denken Sie an ihre eigene Sicherheit und tragen Sie Schutzkleidung. Jede*r der/die mit der Motorsäge arbeitet, muss einen Nachweis der Sachkunde erbringen. Wir beraten Sie gerne. Das Forstamt Johanniskreuz bietet für Interessierte Kurse zum Erwerb des Sachkundenachweises an.

Die Auslieferung des Polterholzes erfolgte bis zum 31.05.19.

Das neue Bestellformular wird hier zum Download bereit gestellt, sobald Bestellungen aufgenommen werden können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Forstamt Johanniskreuz (Telefon 06306/9210-0).