Das Wild in unserem Forstamt

Zur Lebensgemeinschaft Wald gehört selbstverständlich auch ein gesunder und artenreicher Wildbestand. Im Bereich des Forstamts Idarwald ziehen Rotwild, Rehwild und Schwarzwild überall ihre Fährten. Muffelwild kommt räumlich begrenzt oder als Wechselwild vor. Auch Fuchs, Hase, Wildkatze, Schnepfen, Enten und andere Wildarten sind in den Wäldern des Hunsrücks zu Hause.

Eine verantwortungsvolle Jagd leistet einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Erhaltung naturnaher Wälder und zur Erhaltung ihrer Leistungsfähigkeit für den gesamten Naturhaushalt. Jagd schützt den Wald - gerade jetzt im Klimawandel. Mit der Jagd möchten wir an die Waldökosysteme angepasste Wildbestände erreichen.

Hauptziele der Jagd:

-Wildbestände gesund erhalten

-Wildschäden in Land- und Forstwirtschaft minimieren

-Hochwertiges Wildbret nutzen

Für die Wildarten sind im Jahresverlauf saisonale Jagdzeiten festgelegt. Wie viel und welches Wild in einem Revier erlegt werden muss, geschieht auf der Grundlage des Wildbestandes und insbesondere der Beurteilung von Wildschäden. Dies wird jährlich für die einzelnen Reviere auf dem Wege der Kooperation von Grundeigentümern und Jagdausübungsberechtigten vereinbart und durch die Jagdbehörden geregelt.

In den kommunalen Wäldern sind die Jagdreviere in der Regel verpachtet. In den größeren Privatwäldern und den landeseigenen Wäldern wird die Jagd überwiegend in Eigenregie ausgeübt.

Im Staatswald bieten wir einer Vielzahl von revierlosen Jägern Jagdmöglichkeiten. Je nach persönlichem Interesse können Sie in einen Pirschbezirk jagen, als Pächter einer Eigenjagd oder als Jagdgast an Bewegungsjagden teilnehmen oder im Einzelansitz Wald, Natur und Jagd erleben.

 Die Ausbildung zum Jäger behandelt vielfältige Themenbereichen wie zum Beispiel Naturschutz, Wildbiologie, Waldbau, Tierschutz-, Naturschutz- und Landschaftspflegerecht, Jagd- und Waffenrecht, Wildbrethygiene. Weitere Informationen zur Jagdausbildung und Jagdscheinprüfung finden sie hier.