Wald im Hunsrück

                                                       Foto: © Landesforsten.RLP/ Gisela Kadisch

Der Wald im Forstamt Idarwald

Geografische Lage:

Das Forstamt Idarwald mitten im Hunsrück hat seinen Sitz in Rhaunen. Es grenzt an den Nationalpark Hunsrück-Hochwald und wurde im Jahr 2015 aus Teilen der ehemaligen Forstämter Rhaunen und Dhronecken gebildet. Das Forstamt ist zuständig für die Wälder, die sich zum großen Teil im Landkreis Birkenfeld sowie in den Landkreisen Bernkastel-Wittlich und Rhein-Hunsrück befinden.

Das Forstamt erstreckt sich vom Erbeskopf im Südwesten über den Hunsrückhauptkamm mit Hochwald und Idarwald über den Idarkopf bis hin zu dem Soonwald vorgelagerten Lützelsoon im Nordosten. Die Höhenlagen im Forstamt reichen von den Seitentälern der Nahe und Mosel bis zum Erbeskopf mit 816,32 m über NHN als höchstem Berg in Rheinland-Pfalz und in Deutschland links des Rheins. Charakteristisch und prägend für die Landschaft des Forstamts Idarwald sind neben dem Erbeskopf weitere hohe Erhebungen, die zu den höchsten in Rheinland-Pfalz zählen: An den zwei Steinen (766 m), Kahlheid (766 m), Steingerüttelkopf (757 m), Idarkopf (746 m), Sensweiler Höhe (734 m) und Usarkopf (724 m).

Der Name Idarwald leitet sich übrigens vom keltischen Wort "id ar" (= Waldhöhe über dem Lande) ab.

Aquarell "Tabeas Baum" von Tabea, 8 Jahre 

 ... und hier wird noch "gebastelt".

Klima:

Lage:

Unser Wald in Zahlen:

Biotop- und Artenschutz:

Natura 2000:

Zertifizierung:

 

 

 

Internationaler Tag des Baumes

Baumfeiertag am 25. April 

Mit diesem Tag möchten wir möglichst vielen Menschen bewusst machen, wie wertvoll Bäume für eine gesunde Umwelt und damit für uns sind. Ein Baum ist mehr als ein Baum. Er ist Lebensgemeinschaft, Mythos, Gegenstand der Kunst, Teil der Geschichte und Geschichtenerzähler. Bäume erwecken Bilder in uns. Sie formen Seelenlandschaften und bilden Landschaften. Sie prägen unser Bild von der Natur, in der wir uns wohlfühlen können. Sie begleiten uns beim Wandern im Wald, in Alleen, Streuobstwiesen, Parks und Gärten. Sie stehen auch für den nachwachsenden Rohstoff Holz. Ein Baum für das Leben ist praktizierte Nachhaltigkeit.

Machen Sie mit und pflanzen einen Baum für die Zukunft: bei sich in Ihrem Garten oder bei unseren Herbstpflanzungen im Wald ganz nach Luthers Motto "Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen". 

Robinie - Baum des Jahres 2020

In diesem Jahr ist die Robinie als zweiunddreißigster BAUM DES JAHRES ausgerufen worden.

Die Robinie kommt mit trockenen Standorten in unseren Breiten gut klar. Daher wird sie in manchen Regionen wegen ihrer Trockenheitstoleranz als Zukunftsbaum im Klimawandel betrachtet.

Die Robinie ist eigentlich leicht zu erkennen: an ihren ovalen, gefiederten Blättern und ab Mai an ihren weißen Schmetterlingsblütentrauben. Allein die wunderbar duftenden Blüten sind nicht giftig. Sie können genau wie Holunderblüten in der Küche verwendet werden: im Pfannkuchenteig gebacken oder zur Aromatisierung von Gelees und Limonaden. Die Bienen produzieren aus dem Robiniennektar einen hellen und klaren Honig.

Mehr Informationen zur Robinie und zum BAUM DES JAHRES unter https://www.baum-des-jahres.de/robinie/

Klimabedingte Waldschäden erfordern Mehrausgaben

Der Ministerrat hat in seiner Sitzung am 24.3.2020 den Nachtragshaushalt für das Haushaltsjahr 2020 und Soforthilfefonds für Bevölkerung und Wirtschaft in der Corona-Krise beschlossen. Zur Unterstützung bei der Bewältigung der extremen klimabedingten Waldschäden, u.a. durch den Borkenkäferbefall, wird Landesforsten mit rund 53 Millionen Euro mehr ausgestattet. Im Nachtragshaushalt sind Mehrausgaben von insgesamt rund 1 Milliarde Euro vorgesehen.

Mehr in der Pressemeldung unter www.rlp.de 

Foto: © Landesforsten.RLP/ Gisela Kadisch