Auf Grundlage einer Internationalen Leitlinie (Biosphärenkonferenz von Sevilla, 1995) besteht die Ansicht, dass die Ziele eines Biosphärenreservates am besten mit Hilfe einer Zonierung in Kern-, Pflege- und Übergangszone zu erreichen sind. Diese lassen sich grob folgendermaßen charakterisieren:

Kernzone:
Vom Menschen nahezu unbeeinflusstes Gebiet (etwa 3 Prozent der Gesamtfläche des Biosphärenreservates). Sie kann aus mehreren Teilflächen bestehen. Die Dynamik ökosystemarer Prozesse soll darin ungestört ermöglicht werden.

Pflegezone:
Sie dient der Erhaltung und Pflege, der durch menschlichen Einfluss entstandenen Ökosysteme. Sie soll die Kernzone(n) umschließen, (mindestens 10 Prozent der Fläche des Biosphärenreservates).

Entwicklungszone:
Sie dient als Wirtschafts-, Lebens-, und Erholungsraum für die Bevölkerung und ist durch nachhaltige Nutzung geprägt.
Diese Leitlinie wird durch unterschiedliche Gesetzeslagen und Arbeitsgruppen ergänzt und präzisiert (zum Beispiel Bundes-Naturschutzgesetz, Arbeitsgruppe Biosphärenreservate in Deutschland).

Innerhalb des Forstamtes sind große Flächen mit diesen Zonen belegt.