Die gesamte Betriebsfläche des Forstamtes fällt in den 1959 gegründeten Naturpark Pfälzerwald mit seiner beeindruckenden Waldfläche und vielgestaltigen Buntsandsteinlandschaft. Mit einer Gesamtgröße von rund 180.000 ha bildet er einen der größten und zugleich ältesten Naturparks Deutschlands. Der Pfälzerwald ist zugleich das größte zusammenhängende Waldgebiet der Bundesrepublik.
Aufgrund seiner Bedeutung für Mensch und Biosphäre ernannte die UNESCO im Jahre 1992 den Naturpark Pfälzerwald zum zwölften deutschen Biosphärenreservat. Zugleich erfolgte die Aufnahme in das weltweite Netz der Biosphärenreservate. Seit 1998 bildet es zusammen mit dem Biosphärenreservat Nordvogesen das erste grenzüberschreitende Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen der Europäischen Union mit einer Größe von rund 300.000 ha.

Eine Voraussetzung für die Anerkennung des Pfälzerwaldes als Biosphärenreservat war die Ausweisung von Kernzonen auf 3 % der Gesamtfläche, in denen sich durch Prozessschutz mittelfristig die natürliche Waldentwicklung vollziehen soll. Die Natur wird sich hier selbst überlassen. Die größte von insgesamt 16 Kernzonen befindet sich mit einer zusammenhängenden Waldfläche von rund 2.400 ha innerhalb des Forstamtes Hinterweidenthal, die Kernzone „Quellgebiet der Wieslauter“. Aufgaben des Forstamtes betreffen hier im Wesentlichen die aktiv unterstützende Lenkung der Waldvegetation hin zur natürlichen Waldgesellschaft. Außerdem ruht seit dem Jahr 2013 die Jagd, welches den Prozessschutzcharakter unterstreicht.

Sie wollen die Kernzone erleben? Dann starten Sie Ihre Wanderung am Infopavillon zur Kernzone "Quellgebiet der Wieslauter"!

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