Der weit überwiegende Teil des bei der Pflege und Durchforstung der Waldbestände anfallenden Holzes wird als Stamm- bzw. Langholz bereitgestellt. Dies geschieht in langer Form mit Transportlängen bis zu 21 Meter oder als sogenannte Fixlängen (Rundholzabschnitte mit Längen von 3, 4, 5 oder 6 Meter).

In langer Form wird das Stammholz in der Regel motormanuell durch Waldarbeiter aufgearbeitet und mit Seil- oder Zangenschleppern an LKW -befahrbare Holzabfuhrwege gezogen ("gerückt").

Fixlängen werden bei der vollmechanisierten Holzernte durch sogenannte Harvester (Vollernter) überwiegend in jüngeren Waldbeständen rationell aufgearbeitet und mit Tragschleppern (sogenannten Forwardern) aus den Beständen an Holzabfuhrwege gebracht. Stärkere Fixlängen ohne Qualitätsmängel werden als „Sägeabschnitte“ an Säge- oder Profilzerspanerwerke zur Herstellung von Kanthölzern und Brettern verkauft. Spanplatten- und Zellstoffindustrie erhalten Fixlängen geringerer Stärke oder auch mit Mängeln, die bei dieser Verwertung keine Rolle spielen.