Lage

Der Donnersberg als Namensgeber liegt zentral im Forstamtsbereich. Mit einer Höhe von 687 Metern ist dieser Berg die höchste Erhebung der Pfalz. Das Forstamtsgebiet wird von der Alsenz durchflossen, die im Norden in die Nahe fließt. Die Stadt Kirchheimbolanden befindet sich nordöstlich des Donnersberges und ist Amtssitz des Forstamtes. Das Landschaftsbild ist sehr abwechslungsreich. Während im östlich von Kirchheimbolanden die Landschaft sehr landwirtschaftlich geprägt ist, finden sich auf und um den Donnersberg, so wie im Süden geschlossene Waldkomplexe. 

Geologie

Unterrotliegendes und Oberrotliegendes bilden zu großen Teilen die Geologie des Forstamtes ab. Die Bezeichnung Rotliegend bezeichnet roten Sandstein, der in heißem Klima im Saar-Nahe-Becken abgelagert wurde. Diese Gesteine des Erdaltertums sind in weiten Teilen des Forstamtsbereiches zu finden. Der Donnersberg entstand durch vulkanische Hebung, war aber selber nie ein tätiger Vulkan. Daher findet sich aber besonders das vulkanische Gestein Rhyolit im Bereich des Donnersberges. Es kommt zusammen mit anderen Magmatiten auf gut ein Viertel der Fläche des Forstamtes vor.
Aus den genannten Gesteinen und durch wechselndes Klima in den Jahrmillionen entwickelten sich im Laufe der Zeit verschiedene Bodenzusammensetzungen oder auch so genannte Substratreihen. Besonders wichtige im Forstamtsbereich sind die nährstoffreichen Schlufflehme, die Rhyolith-Verwitterungsböden, magmatische Lehme, Porphyr-Verwitterungsböden und armen Sande.

Wuchsgebiet

Klimatisch befindet sich das Gebiet vor allem im Wuchsbezirk des Glan-Alsenz-Berg und Hügellandes. Das ist ein Bestandteil des Wuchsgebietes Saar-Nahe Berg und Hügelland. Daneben schneidet das Forstamt im Osten den Bereich der Vorderpfälzischen Rheinebene und im Süden den nördlichen Pfälzerwald. ( Wuchsgebiet Pfälzerwald, Wuchsbezirk nördlicher Pfälzerwald). Dieser Bereich ist geprägt durch ein niedriges Niederschlagsangebot mit durchschnittlich 650 Millimeter je Jahr und einer durchschnittlichen Jahrestemperatur in der Vegetationszeit von 15,4 Grad Celsius. Die ökologische Wärmestufe entspricht der Hügellandstufe. Das heißt, hier ist die Obergrenze des Eichen- und Weinanbaus. Es würde natürlich Rotbuchenwald, Eichen und Eichen-Hainbuchenwald vorherrschen. Die kolline Stufe ist außerdem sehr strukturreich, weiträumig und kulturlandschaftlich überprägt. Eine Ausnahme macht der Donnersberg selber, welcher sich ebenfalls im Wuchsbezirk Glan-Alsenz-Berg und Hügelland befindet, jedoch bereits in die submontane Wärmestufe, die Mittelgebirgsstufe, vordringt mit einem Niederschlag von über 700 Millimeter im Jahr. Diese Wärmestufe ist von Natur aus gekennzeichnet durch Buchen-Fichten-Mischwald.