Aktuelle Informationen aus dem Bereich des Forstamtes Bitburg

Besuchshinweise des Forstamtes während der Corona-Pandemie

Bitte besuchen Sie das Forstamt nur in zwingend notwendigen Fällen nach vorheriger telefonischer Absprache oder nach Terminabstimmung per E-Mail.

Nutzen Sie bei Bedarf andere Kommunikationswege wie Telefon, Fax oder E-Mail.

Denken Sie bitte bei einem unabweisbaren Besuch an die Empfehlung des Robert Koch Instituts (RKI), einen Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen einzuhalten.

Beachten Sie dabei auch die "Hygienetipps" sowie die "Hinweise zum Händewaschen" von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Sofern Sie erkrankt sind oder sich in den vergangenen 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder Kontakt zu einer infizierten Person hatten, bitten wir Sie auf keinen Fall unsere Dienststelle zu besuchen.

Auf diese Weise tragen Sie dazu bei, Ansteckungsrisiken weitestgehend zu vermeiden. Damit schützen Sie sich selbst, andere Besucherinnen und Besucher sowie die Mitarbeitenden der Dienststelle.

Wir bitten um Verständnis.

Nach „Sabine“: Im Wald droht weiterhin Gefahr

Klimastress ist riesige Herausforderung für die Forstwirtschaft  

Sturmtief „Sabine“ hat gerade erst die heimischen Wälder ordentlich durchgerüttelt, da warnt der Deutsche Wetterdienst bereits am kommenden Wochenende vor einer neuen Sturmlage. Im Wald herrscht derzeit erhöhte Gefahr. Darauf macht das Bitburg aufmerksam und rät aus Sicherheitsgründen vom Waldbesuch in den nächsten Tagen ab. Schrägstehende, teils entwurzelte Bäume könnten jederzeit umfallen, abgebrochene Äste herunterbrechen.

Nach ersten Erhebungen des Bitburg halten sich die aktuellen Schäden durch „Sabine“ im Rahmen. „Wir sind diesmal noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen, so Forstamtsleiter Jürgen Weis. Es sind 4500 Bäume betroffen, die bei Böen von über 100 Kilometer pro Stunde vor allem einzeln geworfen oder gebrochen sind. „Wir arbeiten zunächst daran, die Wege wieder frei und sicher begehbar zu machen“, erläutert der Forstmann die Strategie. Das kann noch einige Tage dauern.

Gefahren beim Waldbesuch bestehen vor allem durch angeschobene Bäume. Sie fallen leicht um, da ihre Wurzeln kaum noch Verankerung im Boden finden. Auch abgebrochene Äste in Baumkronen könnten herunterbrechen und zur tödlichen Falle werden. „Erholungssuchende sollten ihren Winterspaziergang derzeit lieber in die offene Landschaft verlegen“, warnt Weis.

Sturmschäden wie jetzt durch „Sabine“ bringen nicht nur Probleme für die Sicherheit der Waldbesuchenden mit sich, sie können durch das zusätzliche Brutangebot die Vermehrung des Borkenkäfers weiter anheizen. „Jede einzelne Fichte die wir nicht schnell genug aufarbeiten, bietet einen idealen Brutraum für den Buchdrucker, die häufigste Borkenkäferart. Dabei steigen die Schäden pro Käfergeneration exponentiell um den Faktor 20. Das heißt Jungkäfer die im Frühling aus einer befallenen Fichte schlüpfen, befallen 20 neue Fichten und deren Nachkommen können bis zum Herbst schon 400 Fichten dahinraffen. Besonders problematisch ist die Situation im Privatwald, in dem die umgefallenen Bäume oft zu lange im Wald liegen bleiben.

Informationen über Wiederbewaldung von Schadflächen

Durch die trockenen Sommer 2018 und 2019 sind zahlreiche Freiflächen im Wald entstanden. Damit die wichtigen Leistungen des Waldes auch in Zukunft sichergestellt werden können, müssen diese Flächen unverzüglich wiederbewaldet werden.

Dieser Grundsatz gilt für alle Waldbesitzarten, also für Staatswald, Kommunalwald und Privatwald.

Privatwaldbesitzer können sich hier über folgende Themen informieren:

- allgemeine Informationen

- Standortansprüche wichtiger Baumarten

- Pflanzverfahren

- Grenzabstände