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Nachhaltige Waldwirtschaft im Bienwald ist mehr, als Sie denken!

Nach 200 Jahren nachhaltiger Waldwirtschaft präsentiert sich der Bienwald heute als ökologisches Kleinod. Auch wenn in der Vergangenheit der Aspekt der Forstwirtschaft im Vordergrund stand, war die nachhaltige Bewirtschaftung, welche nicht mehr Holz entnimmt als immer wieder nachwächst, nicht nur Holz erntet , sondern auch den Wald pflegt, doch kompatibel mit der Erhaltung der hier anzutreffenden großen Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten. Mit der schon über tausend Jahre dokumentierten Nutzung des Bienwaldes, gingen manche Arten des ursprünglichen Waldes verloren, beispielweise das Großraubwild. Viele andere Arten und Biotope blieben trotz der Bewirtschaftung, unter anderem durch die Bewahrung der standörtlichen Situation und Naturnähe der Gewässer, sowie die anzunehmende durchgehende Bewaldung des Gebietes erhalten.  Wieder andere Arten und Lebensräume wurden durch die Bewirtschaftung sogar gefördert. Dazu zählen auch die Eichenwälder des Bienwaldes, mit ihrer aussergewöhnlichen Biodiversität. Wie auch immer, das Vorhandene ist heute in hohem Maße schützenswert und für uns eine "Erbschaft" auf die wir stolz sind. Letztere führte zur Unterschutzstellung des Bienwaldes nach dem europäischen Recht Natura 2000 und bildet auch die wesentliche Grundlage des aktuellen Naturschutzgroßprojektes. Mit dieser "ökologischen Erbschaft" verbinden wir auch den "Auftrag zur Erhaltung", den es fortzuführen gilt. Dabei stellen sich auch nach 200 Jahren nachhaltiger Waldwirtschaft immer wieder neue Herausforderungen. Wir arbeiten daran, um den Bienwald, in seiner Arten- und Biotopvielfalt, aber auch der Vielfalt seiner übrigen Funktionen (Holzlieferant, Erholungsraum der Menschen, Wasserschutzgebiet ...) für die Zukunft und künftige Generationen zu bewahren.