Pressearbeit bedeutet neue Perspektiven einzunehmen. © Markus Hoffmann

© Markus Hoffmann

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Am 07.07.20 05:50 - 06:20 Uhr auf 

3sat: Kostbarkeiten im Nebelwald - Von Brillenbären und Kolibris

Nur wenige Sonnenstrahlen durchdringen die moosverhangenen Nebelwälder an den Abhängen der Anden. Kolibris sammeln Nektar von Orchideen, und Brillenbären durchforsten das Unterholz. Die Dokumentation zeigt das Heranwachsen von drei jungen Bären, beschreibt die Flora und Fauna der Anden-Wälder und stellt die Tsáchila vor, einen der wenigen kleinen Indianerstämme, die dem Wüten der spanischen Konquistadoren entkommen konnten.

 

Am 07.07.20 10:10 - 10:55 Uhr auf 

arte: Kolumbien (1/2)

Kolumbien liegt zwischen dem wilden Pazifik und dem warmen Karibischen Meer, eingegrenzt von den Flussläufen des Amazonas und des Orinoco und durchzogen vom Río Cauca und dem Río Magdalena - Kolumbien ist unweigerlich mit dem Wasser verbunden. Seinem Wasserreichtum verdankt Kolumbien seine außergewöhnliche Fauna. Die Reise des Wassers beginnt in den Bergen - den Anden - an den majestätischen Gipfeln der Sierra Nevada de Santa Marta. Der Nordwesten Südamerikas beherbergt eine überaus reiche Tierwelt; viele Arten gibt es nur hier. Die zweiteilige Naturdokumentation ist eine Zusammenarbeit von 87 Dokumentarfilmern, die an mehr als 85 Orten drehten und aus über 150-stündigem Rohmaterial die schönsten und atemberaubendsten Szenen zusammenschnitten. Sie zeigen mehr als 30 Tierarten in über 20 verschiedenen Ökosystemen - darunter Jaguare auf der Jagd, silberne Arowana-Fische beim Brüten, Orinoco-Krokodile bei der Paarung, einen blauen Morphofalter beim Entpuppen, junge Hammerhaie auf ihren Wanderungen, die witzigen Nazca-Tölpel mit ihren Küken und den leuchtend gelben Pfeilgiftfrosch, der sich von Ameisen ernährt.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 11.40 Uhr)

 

Am 07.07.20 10:35 - 11:20 Uhr auf 

hr: Dschungelhunde - Brasiliens scheue Jäger

Einst durchstreiften viele Waldhunde den atlantischen Regenwald Südamerikas. Aber durch die Abholzung der Wälder bleibt immer weniger Lebensraum für sie. Im Süden Brasiliens lebt der Waldhund Charles im Privatwald eines engagierten Tierschützers. Doch es fehlt eine Partnerin für Charles. Im Pantanal, dem größten Feuchtschutzgebiet der Erde, macht sich Cleyde Chieregatto auf die Suche nach einer geeigneten Partnerin für Charles. Weil die Zeit drängt, entscheidet sich Cleyde für eine gewagte Lösung: Eine Waldhündin aus dem Zoo in Rio de Janeiro soll zu Charles kommen. Kann sich ein Tier aus dem Zoo in der Wildnis zurechtfinden?

 

Am 07.07.20 11:15 - 12:15 Uhr auf 

SWR: Unser Wald - Geliebt, geschunden, gepflegt

Einst haben sie ihn gefürchtet, dann ausgebeutet, aufgeforstet, gepflegt und verehrt. Es ist eine wechselhafte Geschichte, die die Beziehung der Deutschen zum Wald geprägt hat; er ist Teil ihrer Identität. Seit Jahrtausenden nähren sie den Mythos Wald - der Ort, an dem die Hexen leben, in dem die Märchen spielen. Bereits vor zweitausend Jahren zur Zeit der Kelten, Römer und Germanen wurde der Wald intensiv genutzt. Aus seinem Holz wurden Häuser, Schiffe und Schutzwälle gebaut. Die Folgen waren dramatisch: große Flächen fielen der intensiven Holznutzung zum Opfer und wurden zerstört. Doch die Menschen gaben ihm auch seinen Platz zurück - damals wie heute in Zeiten der nachhaltigen Holzwirtschaft und des Klimawandels. Wie unsere Vorfahren die Wälder erschlossen haben und was uns Sagen und Dichtung über unsere Beziehung zu den Wäldern verraten, darüber sprechen wir mit dem Forstwissenschaftler Markus Herbener und dem Schwarzwald-Ranger Achim Laber.
(Wdh. heute abend 22.15-23.15 Uhr auf ARD-alpha)

 

Am 07.07.20 11:40 - 12:25 Uhr auf 

arte: Der Wert der Wälder - Guyana - Frankreichs grünes Eldorado

In Französisch-Guayana versucht man, den tropischen Regenwald zu bewahren und ihn dennoch nutzbar zu machen. Dieser Aufgabe widmen sich Wissenschaftler und Einheimische: Sie erkunden Flora und Fauna, geben traditionelles Wissen weiter und entdecken die Moleküle der Zukunft. Unter Federführung des französischen Staates und seines Office National des Forêts werden die Ressourcen nachhaltig reguliert und verwaltet. Dabei ist jede Einzelheit wichtig, vom Verlauf der Wege bis hin zu agrarforstwirtschaftlichen Anbauformen. Der Regenwald von Guayana ist auf dem besten Wege, "grünes Gold" zu produzieren.

 

Am 07.07.20 18:15 - 18:45 Uhr auf 

NDR: Auf Fotopirsch

Die drei renommierten Naturfotografen Bernhard Volmer aus Osnabrück, Jürgen Borris aus Holzminden und Willi Rolfes aus Vechta sind ein Jahr lang mit der Kamera in ihrem Heimatland Niedersachsen unterwegs, um zum 75-jährigen Bestehen des Bundeslandes 2021 die Einzigartigkeit der Natur zu dokumentieren. Die Dokumentation zeigt die Fotografen in einigen der schönsten Landschaften Niedersachsens wie sie versuchen, spannende und seltene Tierarten vor ihre Kamera zu bekommen. Das Ziel: Sie wollen die Tiere so zeigen, wie man sie normalerweise nicht zu sehen bekommt.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)

 

Am 07.07.20 18:15 - 18:45 Uhr auf 

SWR: natürlich!

Rüdiger Schwenk hat einen ziemlich ausgefallenen Beruf: Er ist Hummelzüchter. Seine Hummeln, die er an Obst- und Gemüsebauern im ganzen Südwesten Deutschlands verkauft, sind äußerst fleißige Feldarbeiter. Sie bestäuben mehr Blüten und Nutzpflanzen als Honigbienen. Wie die knuffigen haarigen Brummer im Taunus gezüchtet werden und wie der Arbeitstag einer Hummel aussieht, schaut sich Ulrike Nehrbaß vor Ort an. Außerdem erzählt das Natur- und Umwelt-Magazin "natürlich!" noch jede Menge andere spannende und staunenswerte Geschichten aus der Heimat, macht Lust auf Natur, gibt nützliche Tipps und zeigt, was das Ökosystem bedroht.
(Wdh. morgen 10.00-10.30 Uhr)

 

Am 07.07.20 19:45 - 19:50 Uhr auf 

ARD: Faule Ameisen

Ameisen gelten als die Workaholics der Tierwelt. Diesen Mythos widerlegen Forscher aber nun. Innerhalb eines Ameisenvolkes gibt es nämlich erstaunlich viele Tiere, die gar nichts tun. Thomas D erklärt bei "Wissen vor acht - Natur", welchen Nutzen diese faulen Arbeiter im Ameisenvolk haben.

 

Am 07.07.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 

ARD-alpha: Abenteuer Kenia

Unter uralten Vulkanen liegen unendliche Ebenen, die heute als Wiege der Menschheit gelten: der große ostafrikanische Graben. Wie nirgends sonst hat sich hier eine Artenvielfalt in einer gewaltigen Landschaft erhalten, die das Bild von Afrika seit Generationen tief geprägt hat. Doch das Leben der großen Tiere Afrikas ist bedroht! Viele Wildhüter kämpfen mit aller Macht für deren Erhalt. In den vergangenen 100 Jahren ist der Löwenbestand um 96 Prozent zurückgegangen. Im Durchschnitt wird alle 15 Minuten ein Elefant getötet! Viele Experten prophezeien, dass es in 15 Jahren keine frei lebenden, großen Tiere in Afrika mehr geben wird. Die Bevölkerung Kenias hat sich in den letzten 20 Jahren fast verdoppelt. Der Lebensraum der wilden Tiere wird immer kleiner.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)

 

Am 07.07.20 21:00 - 21:45 Uhr auf 

mdr: Im Wald der alten Buchen - Die Hohe Schrecke

Seit einem Jahr können Besucher die Hohe Schrecke in schwindelerregender Höhe erleben. Eine 180 Meter lange Hängeseilbrücke über das Bärental ist das neue touristische Tor. Dahinter im riesigen Buchenwald warten viele Sensationen - auch längst verschollen geglaubte Urwald-Reliktarten, extrem seltene Tiere, die nur dort überlebt haben, wo es seit der letzten Eiszeit immer Wald gab. Um dieses europaweit bedeutsame Waldgebiet zu bewahren, wurde vor zehn Jahren das Naturschutzprojekt "Hohe Schrecke" gestartet.
(Wdh. kommende Nacht 1.55-2.40 Uhr)

 

Am 08.07.20 07:00 - 07:55 Uhr auf 

ServusTV: Europas neue Wildnis - Auf den Spuren des Luchses

Der nahezu ausgestorbene Polarfuchs in Norwegen, der gewaltige Wisent in den Karpaten oder der scheue Iberische Luchs in Portugal sind nur einige von zahlreichen spektakulären Tierarten, die in der sechsteiligen Doku-Reihe vorgestellt werden. Sie alle stehen im Mittelpunkt von Naturschutzprojekten, mit denen Forscher und Wissenschaftler in vielen Regionen Europas zerstörte Habitate und Ökosysteme wiederherstellen möchten. Denn durch Renaturierung sowie Neu-Ansiedlung einst heimischer Spezies gewinnen Naturlandschaften ihre frühere Wildnis zurück. Seit der eurasische Luchs nach 150 Jahren wieder durch den Pfälzer Wald streift, ist die Natur dort gesundet. Und neue Populationen von Mönchsgeiern haben für Ordnung gesorgt in der Nahrungskette des bulgarischen Rhodopen-Gebirges. Ein neues, wildes Europa steht uns bevor. Der Iberische Luchs zählt zu den seltensten Tierarten unseres Planeten. Die Wildkatze ist ein unersetzliches Mitglied in der Nahrungskette der Natur Spaniens und Portugals. Forscher wollen die gefährdete Spezies im portugiesischen Coa-Tal wieder heimisch werden lassen. Dort sind Flora und Fauna durch die Auslaugung des Bodens schwer in Mitleidenschaft gezogen. Ein weiteres Problem in der trockenen Buschlandschaft sind große Flächenbrände. Eine Art natürlicher Feuerlöscher war der Auerochse, ein Wildrind, das früher in ganz Europa zu finden war. Das Taurusrind gilt als sein Nachfolger. Indem es leicht entflammbare Pflanzen frisst, schafft es Korridore zwischen den Bränden. Naturschützer möchten deshalb den Taurus auf der Iberischen Halbinsel zwischen Atlantik und Mittelmeer vermehrt ansiedeln.

 

Am 08.07.20 15:15 - 16:00 Uhr auf 

SWR: Natur im Südwesten - Waldwelten (1/2)

Der Südwesten ist ein Naturparadies für unzählige Tierarten, die in direkter Nachbarschaft zu Menschen leben. Wie kommen diese Tiere mit damit zurecht? Die Dokumentation von Jürgen Vogt erzählt Geschichten von Wölfen und Luchsen, Waschbären und Wildkatzen, die in den mehr als 20.000 Naturschutzgebieten, den über 5.000 Seen, in den Bergen, Wäldern und Feldern leben - in der Wildnis vor der Haustür. Seit mindestens 40.000 Jahren haben Menschen die Umwelt nach ihren Bedürfnissen gestaltet. Und damit auch den Lebensraum der tierischen Nachbarn verändert. Welche Tiere sind verschwunden - und welche sind zurückgekommen? Welche Tiere haben sich angepasst - und welche in die hintersten Winkel zurückgezogen? Jede Tierart hat anders auf uns Menschen reagiert. Das Rotwild zum Beispiel wäre von Natur aus eher in der offenen Landschaft zuhause - auf Wiesen und Weiden. Wir haben sie in die Wälder gedrängt, während Tiere wie der Weißstorch Felder durchaus zu schätzen wissen. Sie gelten als "Kulturfolger", die ihren Lebensraum in einer vielfältigen Agrarlandschaft gefunden haben. Ganz im Gegensatz zur Wildkatze, die Menschen im wahrsten Sinne des Wortes nicht ausstehen kann. Sie gilt als unzähmbar - und versteckt sich in den dichtesten und größten Wäldern Westeuropas - wie im Pfälzerwald.

 

Am 08.07.20 16:00 - 16:45 Uhr auf 

phoenix: Dürre im Norden - Wie gefährdet ist das Land?

"Die Lage ist verzweifelt", sagt Nico Nommsen, Milchbauer auf der Nordseeinsel Pellworm. Seine einzige Hoffnung: Regen. Danach sehnen sich in diesem Frühjahr sämtliche Land- und Forstwirte im Norden. Die Böden von Feldern, Weiden und Wäldern sind größtenteils ausgetrocknet. Zwar gab es im Februar teilweise starke Niederschläge, doch der April war der trockenste seit Beginn der Aufzeichnungen 1881. "Extreme Dürre" zeigt der Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums für zahlreiche Regionen in Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern an. Für einige Regionen, vor allem im Osten, trifft bereits die höchste Stufe zu: "Außergewöhnliche Dürre". Die Waldbrandgefahr im Harz, in der Heide und den lauenburgischen Wäldern steigt. Und nicht nur den Fichten, denen der Borkenkäfer den Garaus macht, geht es schlecht. Der Waldzustandsbericht des Thünen-Instituts von 2019 zeigt: Auch Eichen und Buchen leiden dramatisch unter dem Wassermangel. Insgesamt haben 36 Prozent der Laub- und Nadelbäume keine dichte Krone mehr. Das ist der schlechteste Wert seit Beginn der Erhebungen vor 35 Jahren. 180.000 Hektar Wald sind bereits abgestorben. Ein Prozess, der sich auch in diesem Jahr fortsetzen wird, ganz gleich, ob es noch viel regnet oder nicht. Die Trockenschäden zeigen sich verzögert und sind in wenigen Monaten nicht zu beheben. Trockene Wälder: Leichtes Spiel für Schädlinge Wassermangel und milde Winter wie in diesem Jahr führen zudem dazu, dass sich Schädlinge stark vermehren. Gesunde Bäume wehren sich gegen Pilze und andere Feinde, indem sie Harz ausbilden. "Aber durch die Trockenheit ist die Verharzung nicht möglich, sodass sich dann die Schädlinge richtig ausbreiten können", sagt Dr. Andreas Marx, Leiter des Klimabüros am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung.
(Wdh. übermorgen 2.15-3.00 Uhr)

 

Am 08.07.20 16:45 - 17:30 Uhr auf 

phoenix: Invasion der Plagen

Kleine Plagegeister sorgen für großen Ärger im Norden: Die Invasion von Borkenkäfer, Eichenprozessionsspinner und Buchsbaumzünsler gefährdet Bäume und die Gesundheit der Menschen und kostet den Steuerzahler*innen Millionen. Inzwischen sind nicht nur im Harz ganze Berghänge zerstört und gerodet, überall müssen Schulhöfe und Spielplätze, auf denen Eichenbäume stehen, weiträumig gesperrt werden. Gartenbesitzer verzweifeln angesichts Hunderter gefräßiger Raupen in ihren Buchsbaumhecken. Hilmar von Petersdorff-Campen ist Landwirt am Rande des Harzes. Er kämpft seit zwei Jahren um seinen Fichtenwald. Ein hoffnungsloser Kampf.
(Wdh. übermorgen 3.00-3.45 Uhr)

 

Am 08.07.20 20:15 - 21:15 Uhr auf 

ServusTV: Libellen - Funkelnde Jäger

Sie schillern wie Schmetterlinge, jagen unter wie über der Wasseroberfläche und sind Flugkünstler, von denen sich selbst Kolibris etwas abschauen könnten: Libellen! Kein Sommer ohne Libellen - und das seit hunderten Millionen Jahren: Die Akrobaten der Lüfte existierten schon lange vor den Dinosauriern und sie bevölkern die meisten Kontinente unsere Erde bis heute. Kaum ein Teich oder Tümpel wurde nicht von ihnen erobert: Doch worin liegt das Erfolgsgeheimnis der Libellen?
(Wdh. morgen 9.00-10.05 Uhr)

 

Am 08.07.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 

SWR: Der stumme Sommer - Warum sterben die Insekten?

Die Insekten sterben. Weltweit, leise und unauffällig. In manchen Gebieten in Deutschland sei ihre Masse um bis zu 80 Prozent zurückgegangen, sagen Wissenschaftler. Beunruhigend - denn ohne sie können wir nicht leben. "betrifft" fragt: Wie kommen diese düsteren Befunde zustande? Und: Warum sterben die Insekten? "betrifft" geht diesen Fragen nach und unternimmt eine Reise in die faszinierende Welt der Insekten durch Recherchen bei Insektenkundlern, Landwirten, renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Chemiekonzernen und in der Politik. Der "betrifft"-Moderator begleitet den Insektenforscher Gerd Reder und andere Wissenschaftler bei ihrem Kampf, die Ursachen des Insektensterbens aufzudecken.
(Wdh. morgen 10.30-11.15 Uhr)

 

Am 08.07.20 21:00 - 21:45 Uhr auf 

SWR: Warum sterben die Bienen?

Das rätselhafte Sterben der Bienen beschäftigt seit einiger Zeit viele Experten der einschlägigen Institute von Wissenschaft und Agrarindustrie. Dezimiert ein Schädling, die Varroa-Milbe, die Bestände der Imker? Sind es die Monokulturen der modernen industrialisierten Landwirtschaft, die den Bienen zusetzen? Und welche Rolle spielt dabei die Agrochemie mit ihren hocheffektiven Pflanzenschutzmitteln? Filmautor Christoph Würzburger geht dieser Frage nach. Er unternimmt eine Reise in die faszinierende Welt der Bienen.
(Wdh. übermorgen 2.00-2.45 Uhr)

 

Am 09.07.20 02:15 - 03:00 Uhr auf 

phoenix: Die Supersinne der Tiere (1/3)

Es ist eine Reise in die Welt der Töne, vom tiefsten Grummeln über lauteste Rufe bis hin zu Super-Ohren für die höchsten Töne. Die Bandbreite der Geräusche im Tierreich ist unendlich. Ob zu Land, zu Wasser oder in der Luft: die Art, wie die Tiere miteinander kommunizieren ist überlebenswichtig. Doch Töne dienen auch der Orientierung, zum Beispiel bei Fledermäusen, Vögeln oder Insekten. Dr. Helen Czerski ist Physikerin. Sie möchte herausfinden, wie Tiere sich das gewaltige Spektrum von Licht, Gerüchen und Geräuschen zunutze machen.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 4.30 Uhr)

 

Am 09.07.20 07:05 - 08:00 Uhr auf 

ServusTV: Europas neue Wildnis - Die Bären sind los!

Der nahezu ausgestorbene Polarfuchs in Norwegen, der gewaltige Wisent in den Karpaten oder der scheue Iberische Luchs in Portugal sind nur einige von zahlreichen spektakulären Tierarten, die in der sechsteiligen Doku-Reihe vorgestellt werden. Sie alle stehen im Mittelpunkt von Naturschutzprojekten, mit denen Forscher und Wissenschaftler in vielen Regionen Europas zerstörte Habitate und Ökosysteme wiederherstellen möchten. Denn durch Renaturierung sowie Neu-Ansiedlung einst heimischer Spezies gewinnen Naturlandschaften ihre frühere Wildnis zurück. Seit der eurasische Luchs nach 150 Jahren wieder durch den Pfälzer Wald streift, ist die Natur dort gesundet. Und neue Populationen von Mönchsgeiern haben für Ordnung gesorgt in der Nahrungskette des bulgarischen Rhodopen-Gebirges. Ein neues, wildes Europa steht uns bevor.In Europa konnte sich die Population des Bären in den letzten Jahren dank weitreichender Schutzmaßnahmen vergrößern. Doch damit verbunden kommt es vermehrt zu Konflikten mit dem Menschen. Insbesondere Bauern und Schafhüter fühlen sich bedroht. Oft treibt es Bären aus Hungersnot auch in menschliche Ansiedelungen und Dörfer. Im südlichen Italien, in den Abruzzen, kümmern sich Experten und Wissenschaftler um die Rettung des seltenen Marsischen Braunbären, eine Unterart des Braunbären. Die Reservate sollen durch Wildtier-Korridore miteinander verbunden werden. Auch der Europäische Braunbär im Velebit-Gebirge entlang der Adria-Küste Kroatiens steht im Mittelpunkt eines Schutzprojekts. Dort wird das durch Landflucht brach liegende Land renaturiert. Davon profitieren auch Gämse, Bergziegen, Auerhühner und Wölfe.

 

Am 09.07.20 07:05 - 08:00 Uhr auf 

ServusTV: Europas neue Wildnis - Die Bären sind los!

Der nahezu ausgestorbene Polarfuchs in Norwegen, der gewaltige Wisent in den Karpaten oder der scheue Iberische Luchs in Portugal sind nur einige von zahlreichen spektakulären Tierarten, die in der sechsteiligen Doku-Reihe vorgestellt werden. Sie alle stehen im Mittelpunkt von Naturschutzprojekten, mit denen Forscher und Wissenschaftler in vielen Regionen Europas zerstörte Habitate und Ökosysteme wiederherstellen möchten. Denn durch Renaturierung sowie Neu-Ansiedlung einst heimischer Spezies gewinnen Naturlandschaften ihre frühere Wildnis zurück. Seit der eurasische Luchs nach 150 Jahren wieder durch den Pfälzer Wald streift, ist die Natur dort gesundet. Und neue Populationen von Mönchsgeiern haben für Ordnung gesorgt in der Nahrungskette des bulgarischen Rhodopen-Gebirges. Ein neues, wildes Europa steht uns bevor.In Europa konnte sich die Population des Bären in den letzten Jahren dank weitreichender Schutzmaßnahmen vergrößern. Doch damit verbunden kommt es vermehrt zu Konflikten mit dem Menschen. Insbesondere Bauern und Schafhüter fühlen sich bedroht. Oft treibt es Bären aus Hungersnot auch in menschliche Ansiedelungen und Dörfer. Im südlichen Italien, in den Abruzzen, kümmern sich Experten und Wissenschaftler um die Rettung des seltenen Marsischen Braunbären, eine Unterart des Braunbären. Die Reservate sollen durch Wildtier-Korridore miteinander verbunden werden. Auch der Europäische Braunbär im Velebit-Gebirge entlang der Adria-Küste Kroatiens steht im Mittelpunkt eines Schutzprojekts. Dort wird das durch Landflucht brach liegende Land renaturiert. Davon profitieren auch Gämse, Bergziegen, Auerhühner und Wölfe.

 

Am 09.07.20 11:15 - 12:00 Uhr auf 

arte: Kostbare Kleinode - Kolibris

Die Dokumentation zeigt Kolibris aus ganz neuer Perspektive: beim Rückwärts- oder Kopfüberfliegen, im Schwebeflug und - zum ersten Mal - bei der Paarung, beim Eierlegen, beim Streiten und beim Großziehen der Küken. Die Filmemacher begleiteten den kolumbianischen Biologen Alejandro Rico-Guevara, der herausfand, wie Kolibris mit bis zu 20 Zungenschlagen pro Sekunde den Nektar einer Blüte leer trinken: Um das Rätsel zu lüften, brachte er eine künstliche Blüte auf einem durchsichtigen Schlauch an, der die gleiche Nektarmenge enthielt wie eine tatsächliche Blüte.

 

Am 09.07.20 12:50 - 13:20 Uhr auf 

ARD: "Rettet die Bienen" - Ein Jahr nach dem Volksbegehren

Das Umweltmagazin "Unkraut" berichtet über neueste Entwicklungen im Umwelt- und Naturschutz, aber auch über Umweltsünden, und wie man sie verhindern kann. Dazu werden ökologische Hintergründe präsentiert.

 

Am 09.07.20 15:15 - 16:00 Uhr auf 

SWR: Natur im Südwesten - Wasserwelten

Seit mindestens 40.000 Jahren haben wir Menschen die Umwelt nach unseren Bedürfnissen gestaltet. Und damit auch den Lebensraum ihrer tierischen Nachbarn verändert. Welche Tiere sind verschwunden - und welche sind zurückgekommen? Welche Tiere haben sich angepasst - und welche in die hintersten Winkel zurückgezogen? Und von welchen Tieren haben Menschen sich abgeschaut, wie man in der Wildnis überlebt - und Zivilisationen erschaffen kann? Dazu gehört mit Sicherheit der Biber, der schon lange vor den Menschen Bäume gefällt, Wälder gerodet und Stauseen angelegt hat. Neben Menschen ist er die einzige Art, die ihren Lebensraum aktiv gestaltet. Und damit - genau wie wir - anderen Tierarten auch Lebensräume schafft. Auf den Lichtungen des Bibers rund um seine Teiche finden Libellen eine Heimat; auf Feldern und Feuchtniederungen gehen Störche auf Nahrungssuche. Die Dokumentation erzählt davon, welche Tierarten im "nassen" Südwesten ihre Wildnis vor der Haustür gefunden haben.

 

Am 09.07.20 15:15 - 15:45 Uhr auf 

phoenix: Wenn der Regen ausbleibt - droht Deutschland Dürre?

Phoenix Reporterin Inge Swolek hat mit Landwirten und mit Pflanzenwissenschaftlerinnen der Universität Bonn gesprochen und hat beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe nachgefragt welche Notfallpläne für Dürre und Wasserknappheit in den Schubladen liegen. Ist die Bundesregierung vorbereitet, wie sie 80 Millionen Menschen über Wochen mit Trinkwasser versorgen kann? 2018 war es sehr heiß, 2019 ebenfalls und wie wird der Sommer 2020? Wird Dürre normal, stehen wir vor Ernteausfällen und Wasserknappheit. Die Natur und Wir sind auf den Regen angewiesen, doch der ist nicht in Sicht.
(Wdh. morgen 13.15-13.45 Uhr)

 

Am 09.07.20 16:45 - 17:30 Uhr auf 

phoenix: Öl, Milliarden und Moral - Der norwegische Staatsfonds und die Finanzmärkte

In Zeiten des Klimawandels hat diese Frage Konjunktur: Inwiefern kann die Finanzwirtschaft zur Lösung der globalen Probleme beitragen? Wie kann der Blick weg von kurzfristigen Profiten hin zu nachhaltig und langfristig wirkenden Investitionen gelenkt werden? Wie sich verantwortungsvoll investieren lässt, zeigt die Dokumentation "Öl, Milliarden und Moral - Der norwegische Staatsfonds und die Finanzmärkte". Als weltweit größter staatlicher Fonds befindet sich der Norwegische Pensionsfonds im Besitz des Volkes und wird von Politikern verwaltet. Der Fonds soll unter anderem die Rentenzahlungen für zukünftige Generationen sichern. Anstatt auf kurzfristige Erfolgsmeldungen für die Aktionäre zu setzen, ist dieser Fonds politisch verpflichtet, Jahrzehnte in die Zukunft zu schauen. Über das norwegische Beispiel hinaus bietet die Dokumentation zahlreiche Einschätzungen von Politikern und Experten, wie das Finanzwesen angesichts der Klimakrise so ausgerichtet werden kann, dass es der Welt zugutekommt - etwa durch das Investieren in Unternehmen, die den Übergang in eine emissionsärmere Weltwirtschaft beschleunigen.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)

 

Am 09.07.20 17:50 - 18:30 Uhr auf 

arte: Wildes Thailand (1/3)

Atemberaubende Natur, lange Sandstrände und unzählige Inseln, aber auch dichte Wälder, beeindruckende Wasserfälle und quirlige Metropolen gehören zum Erscheinungsbild Thailands. Die Dokumentation zeigt die Schönheit der vielfältigen Ökosysteme des Landes mit seinen zahlreichen Tier- und Pflanzenarten sowie die tiefe Spiritualität seiner Bewohner. In der ersten Folge führt die Reise vom südlichsten Zipfel des Landes entlang der Küste bis in die Vororte von Bangkok. Sie zeigt tolle Strände und beeindruckende Entdeckungen weitab vom Wegesrand, darunter imposante Kalkfelsen, Affen, Mangroven, Schildkröten, Seenomaden und Algenwälder.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 19.20 Uhr)

 

Am 09.07.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 

arte: Der Große Panda

Der Große Panda gilt als Top-Star und charmanter Botschafter Chinas. Die Qinling-Berge im Herzen Chinas sind seine wahre Heimat - hier zeigt sich der Große Panda von seiner unbekannten wilden Seite. Pandas, im Zucht- und Forschungszentrum Wolong geboren, aber unter natürlichen Bedingungen und ohne engen Kontakt zum Menschen aufgewachsen, sollen die kleine Population der wildlebenden Artgenossen auf Dauer stärken. Ein Team aus Wissenschaftlern und Tierfilmern begleitet über drei Jahre einen "halbwilden" Panda von der Geburt bis zur Heimkehr in seinen ursprünglichen Lebensraum.

 

Am 09.07.20 21:00 - 21:45 Uhr auf 

arte: Der kleine Panda

Der Große Panda mit seinem auffälligen schwarz weißen Fell ist weltberühmt. Nur wenige hingegen kennen den Kleinen oder Roten Panda. Kaum einer kann sich diesen schönen und ausgesprochen niedlichen kleinen Bären entziehen. In manchen Regionen Nepals heißen sie Ponja, zu deutsch Bambusfresser. Daraus wurde der Name Panda abgeleitet. Die Pandas bilden sogar eine eigene Familie im Tierreich. Verborgen in den dichten Rhododendronwäldern und Bambusdschungeln des Himalaya führt der Kleine Panda ein äußerst verstecktes Leben, das bisher nur selten gefilmt werden konnte. Wir folgen einem Weibchen, das gut geschützt in einer Baumhöhle sein Junges zur Welt gebracht hat. Als Nesthocker entwickeln sich Rote Pandababys sehr langsam. Erst nach vier Wochen beginnt das Kleine in der Höhle herum zu krabbeln. Wenn auch noch etwas tapsig. Der Film "Der Kleine Panda" ist das erste intime Porträt, das es über diese Tiere gibt.

 

Am 09.07.20 21:00 - 21:45 Uhr auf 

ARD-alpha: Der Kampf ums Wasser - Die Ökologiebewegung im Südwesten

Das Fischsterben offenbarte die dreckige Seite der Wirtschaftswunderjahre. Bis in die 1980er Jahre wurden Gewässer als Deponien für Abwässer missbraucht. Das zeigt die Dokumentation "Der Kampf ums Wasser" mit aussagestarkem Archivmaterial. Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Protagonistinnen und Protagonisten der Umweltbewegung ordnen das Geschehen ein. Mit dem Fokus auf der Umweltgeschichte im Südwesten dokumentiert der Film, wie es gelungen ist, Seen und Flüsse vor dem Kollaps zu bewahren. Doch Mikroplastik, Medikamentencocktails im Wasser und der Klimawandel sind neue Herausforderungen.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)

 

Am 09.07.20 21:45 - 22:15 Uhr auf 

ARD-alpha: Die Rückkehr der bedrohten Vögel

Das Salek-Tal im Norden Sloweniens ist ein Paradebeispiel dafür, wie der Mensch einerseits die Umwelt zerstört, sie andererseits durch die richtigen Maßnahmen aber auch retten kann. Die Seenlandschaft im Salek-Tal war lange ein Vogelparadies. Ab den 1950er Jahren gelangten dann die Abfallprodukte eines Braunkohlekraftwerks jahrzehntelang ungereinigt in den Velenje-See und machten ihn zu einer giftigen, lebensfeindlichen Wasserwüste. Die Vögel waren verschwunden. Ab 1985 wurden Filter- und Schutzmaßnahmen eingeleitet. Seitdem konnte sich der See erholen und viele Vogelarten haben sich ihren Lebensraum zurückerobert. Das Wasser ist sauber genug, dass Blässhühner, Kormorane, Haubentaucher und Zwergtaucher hier ausreichend Nahrung finden. Reiher waten am Ufer entlang und in den Steilufern der Zuflüsse brüten Eisvögel. Die angrenzenden Wälder sind das Revier von Waldkauz, Turmfalke, Pirol und Kuckuck. Beispielhaft zeigt der Film, dass Umweltschutz funktionieren kann. Durch effektive Renaturierung könnten auch ehemalige Braunkohlereviere in Deutschland seltenen Arten in Zukunft neue Lebensräume bieten.
(Wdh. morgen 18.00-18.30 Uhr)

 

Am 09.07.20 22:00 - 22:45 Uhr auf 

SWR: Trocknet Deutschland aus?

Das dritte Jahr in Folge hat es in Deutschland wieder im Frühjahr zu wenig geregnet. Die Böden sind vielerorts zu trocken und die Angst vor den Folgen eines dritten Dürrejahres für Land- und Forstwirtschaft ist groß. "odysso" zeigt, wie sich die zunehmende Trockenheit auf den Südwesten auswirkt. Die Reporterinnen und Reporter erklären, wie es zu Interessenkonflikten zwischen Mensch und Natur kommt und treffen Forscherinnen, die Grundlagen für ein vernünftiges Dürremanagement schaffen. Gezeigt wird auch, was Wasser so wertvoll und lebenswichtig macht und warum die Privatisierung dieses kostbaren Gutes meist keine gute Idee ist.
(Wdh. übermorgen 8.00-8.45 Uhr)

 

Am 10.07.20 03:05 - 03:50 Uhr auf 

arte: Dehesa - Iberischer Einklang mit der Natur

Die Dehesa ist ein tausendjähriges, heute geschütztes Ökosystem im Südwesten der iberischen Halbinsel. Das Landschaftsbild ist von riesigen Weiden mit vereinzelten Stein- und Korkeichen geprägt. Ein einzigartiges Mosaik aus verschiedenen Lebensräumen bietet Nahrung für Menschen, Tiere und Zuchtvieh. Auf den rund drei Millionen Hektar Land wird durch nachhaltige Nutzung der Ressourcen das natürliche Gleichgewicht gewahrt.

 

Am 10.07.20 05:45 - 06:15 Uhr auf 

arte: Tiergeheimnisse - Auf Entdeckertour im Reich der Tiere

Das weltweite Artensterben nimmt zu. Das Tragische daran: Viele Tierarten sterben aus, bevor sie überhaupt entdeckt wurden. Ein enormer Verlust für die Menschheit! Denn manche Tierarten bergen Geheimnisse, die eine große Hilfe sein könnten, zum Beispiel für die Humanmedizin. Biologen schätzen, dass es gerade unter den Winzlingen der Natur noch Millionen unentdeckter, neuer Arten und damit "Geheimnisträger" gibt. Doch wie findet man eine neue Spezies? Michael Ohl, Insektenforscher und Leiter des Zentrums für Integrative Biodiversitätsentdeckung am Naturkundemuseum Berlin, weiht in die Kunst der Artenbestimmung ein.

 

Am 10.07.20 06:00 - 06:45 Uhr auf 

phoenix: Wildes Deutschland - Die Lausitz

Weit im Südosten Deutschlands liegt das kleine Land der 1.000 Teiche - die Lausitz. Es ist eine Region voller Gegensätze: In der beschaulichen Teichlausitz leben seltene Tiere wie Fischotter oder die sonderbare Rohrdommel; in den Bruchwäldern ziehen sogar Elche ihre Kälbchen groß. Nur wenige Kilometer entfernt - eine Mondlandschaft. Braunkohletagebau hat in der Lausitz riesige Abraumhalden und Bergbauseen hinterlassen. Nirgendwo sonst in Deutschland wurde die Landschaft jahrzehntelang so großflächig und radikal verändert wie hier. Wolfsrudel und Rothirsche durchstreifen heute Truppenübungsplätze. Farbenfrohe Wiedehopfe und Bienenfresser erobern Rekultivierungsflächen.

 

Am 10.07.20 06:40 - 07:40 Uhr auf 

ServusTV: Europas neue Wildnis - Paradies Donaudelta

Der nahezu ausgestorbene Polarfuchs in Norwegen, der gewaltige Wisent in den Karpaten oder der scheue Iberische Luchs in Portugal sind nur einige von zahlreichen spektakulären Tierarten, die in der sechsteiligen Doku-Reihe vorgestellt werden. Sie alle stehen im Mittelpunkt von Naturschutzprojekten, mit denen Forscher und Wissenschaftler in vielen Regionen Europas zerstörte Habitate und Ökosysteme wiederherstellen möchten. Denn durch Renaturierung sowie Neu-Ansiedlung einst heimischer Spezies gewinnen Naturlandschaften ihre frühere Wildnis zurück. Seit der eurasische Luchs nach 150 Jahren wieder durch den Pfälzer Wald streift, ist die Natur dort gesundet. Und neue Populationen von Mönchsgeiern haben für Ordnung gesorgt in der Nahrungskette des bulgarischen Rhodopen-Gebirges. Ein neues, wildes Europa steht uns bevor. Auf eine Strecke von 2860 Kilometer schlängelt sich die Donau durch Europa, vom Schwarzwald in Deutschland bis zu seinem Mündungsgebiet am Schwarzen Meer. Im rumänischen und ukrainischen Donaudelta verzweigt sich der zweitlängste Strom Europas auf eine Fläche von 5.800 qkm in unzählige Flussarme, Kanäle und Läufe. 72 Prozent dieser Fläche sind als Biospärenreservat geschützt. Tausende Tier- und Pflanzenarten halten sich dort auf, darunter der seltene Goldschakal, der riesige Seeadler oder der Europäische Wasserbüffel. Auf die 300 im Sumpfland heimischen Vogelarten, darunter der Rosapelikan, warten 75 verschiedenen Fischarten. Doch die Begradigung und Eindämmung von Schifffahrtswegen, die stärkere Umweltverschmutzung aber auch illegales Wildern gefährden die 30 Ökosysteme und das hoch sensible ökologische Gleichgewicht.

 

Am 10.07.20 06:45 - 07:30 Uhr auf 

phoenix: Wildes Deutschland - Die Müritz

Die Müritz ist mit 117 Quadratkilometern der größte See auf deutschem Gebiet, aber er ist bei weitem nicht der einzige im Nordosten der Republik. Allein die Mecklenburgische Seenplatte zwischen Waren und Feldberg umfasst etwa 2000 Seen. Dank des Müritz-Nationalparks leben hier viele verschiedene Tierarten. Die Hälfte aller in Deutschland ansässigen Kraniche brütet in Mecklenburg-Vorpommern, der Fischadler ist der Charaktervogel an der Müritz, der quirlige Fischotter geht hier auf die Jagd und bedrohte Rotmilane kreisen am Himmel. Fred Bollmann kennt den Nationalpark wie kaum ein anderer. Der ehemalige Ranger und ehrenamtliche Naturschützer setzt sich aktiv für den Erhalt "seiner" Wildnis ein. Zwei Jahre dauerten die Dreharbeiten für diesen Film aus der Reihe Wildes Deutschland. Dabei entstand ein einzigartiges Porträt dieser Region.

 

Am 10.07.20 07:15 - 08:00 Uhr auf 

arte: Geliebtes Korsika: Kampf gegen das Feuer

Auf Korsika haben seit 1960 die Waldbrände ein erschreckendes Ausmaß angenommen. Sie zerstören jeden Sommer Tausende Hektar Vegetation. Mutige, neue Strategien hat die "Forstfeuerwehr" in den Departements Haute-Corse und Corse-du-Sud im Kampf gegen die Brandkatastrophen entwickelt. Mit präventiven Bränden nehmen sie dem Feuer die "Nahrung". Sie entbuschen gezielt Wälder, Sträucherzonen und Heiden der Insel. Ein gefährlicher Kampf um die geliebte Insel.

 

Am 10.07.20 10:20 - 11:05 Uhr auf 

BR: Auf Leben und Tod - Der Wald

Diese Folge der Serie "Auf Leben und Tod" spielt im Wald und zeigt das über Jahrtausende perfektionierte Versteckspiel zwischen Jägern und Gejagten. Wälder bedecken ein Drittel aller Kontinente und in ihnen verborgen leben mehr als die Hälfte aller Tierarten. Hautnah erlebt man Tiger, Harpyien, Schimpansen und Treiberameisen, wenn sie sich den Herausforderungen stellen, die das Jagen im Wald mit sich bringen. Eine enge, verwirrende und dreidimensionale Welt, in der allein das Finden von Beute extrem schwierig ist. Wenn ein Raubtier endlich fündig geworden ist, gilt es gleich neue Probleme zu bewältigen: Freies Blickfeld gibt es meist nicht, genauso wenig wie Raum, um die Beute mit hoher Geschwindigkeit zur Strecke zu bringen. Zudem gibt es zahllose Fluchtwege, um im Dickicht zu verschwinden. Jeder Wald hat seine eigenen Regeln und in jedem gibt es Spieler, die diese perfekt beherrschen, wie etwa der Tiger. Er kennt jeden Winkel seines Reviers und ist ein Meister der Jagd aus dem Hinterhalt. Aber auch in Nordamerika gibt es Spezialisten: Baummarder stöbern Mäuse unter dem Schnee auf. In den Laubwäldern Europas fliegen wir Seite an Seite mit Sperbern und erleben, wie sie kleinere Vögel aus der Luft fangen. Schließlich dringt der Film in den Dschungel der Tropen vor, dem wahrscheinlich schwierigsten aller Reviere. Dort ist er dabei, wenn springende Spinnen, Koboldmakis, Harpyien und Schimpansen auf die Jagd gehen. Sie alle bewältigen die Schwierigkeiten ihres besonderen Lebensraumes mit bemerkenswerten Strategien.

 

Am 10.07.20 12:45 - 13:30 Uhr auf 

phoenix: Wald in Not

phoenix-Reporter Hans-Werner Fittkau hat sich ein Bild vom Zustand der deutschen Wälder gemacht und mit Experten vor Ort gesprochen, u.a. mit Uwe Schölmerich, Leiter des Forstamts Rhein-Sieg-Erft, Dr. Bertram Leder, Leiter des Zentrums für Wald und Holzwirtschaft NRW in Arnsberg sowie dem BUND-Vorsitzenden Holger Sticht und Waldbesitzer Jörg von Beyme. Wie bedroht ist der Wald? Wie werden die Flächen aufgeforstet? Wie wird aus der Monokultur der Fichten ein gesunder Mischwald. In Arnsberg im Hochsauerland wird bei der Forschungsstelle Wald und Holzwirtschaft des Landes NRW ganz praktisch erprobt, welche Baumsorten dem Klimawandel trotzen können. Fazit der Recherche: Der "Wald ist in Not" - so wie wir ihn noch heute kennen wird er schon bald Vergangenheit sein. In den Tagen des Corona-Shutdowns sind viel mehr Menschen im Wald unterwegs als sonst. Was sie dort sehen, ist allerdings in vielen Regionen Deutschlands erschütternd: Millionen von Fichten sind dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen, vielerorts sind riesige Kahlflächen entstanden - eine Folge der Dürre und Hitze der letzten zwei Jahre. Inzwischen sind auch immer mehr Buchen betroffen, eine Baumart, die in Deutschland eigentlich heimisch ist.

 

Am 10.07.20 13:25 - 13:55 Uhr auf 

3sat: Schwarzkittelalarm

Fast überall in Deutschland haben sich Wildschweine massenhaft vermehrt. Aus Angst vor der Afrikanischen Schweinepest soll die Jägerschaft die Schwarzwildbestände nun dezimieren. Man befürchtet, dass die ansteckende Viruskrankheit auf Hausschweine übertragen wird. Doch die Tiere haben gelernt, geschickt auszuweichen - dahin, wo üblicherweise nicht geschossen wird: in Wohngebiete, an belebte Straßenränder oder mitten an den Badestrand. Die Reportage begibt sich auf die Spur der Schweine im Nordosten der Republik. Denn wenn die Touristen zu Hause sind, wird an der Ostseeküste scharf geschossen.

 

Am 10.07.20 13:55 - 14:35 Uhr auf 

3sat: Bulgariens Bergwelten (1/2)

Stara Planina, Pirin, Rila und Rhodopen - Bulgariens Bergwelten sind nur wenigen Nicht-Bulgaren ein Begriff. Die abgeschiedene Gegend ist die Heimat von Karakatschan-Hunden und Braunbären. Der zweiteilige Film lädt zu einer Entdeckungsreise in eine unbekannte Region mitten in Europa ein, deren landschaftliche Vielfalt von atemberaubender Schönheit ist. Der Zentralbalkan ist der höchste und wildeste Teil des Balkangebirges. Größtenteils steht er als gleichnamiger Nationalpark unter Naturschutz. Flächenmäßig ist er einer der größten in Europa und eines der letzten Refugien des Braunbären. Wladimir Todorow ist Biologe und auf diese großen Raubtiere spezialisiert. Eine Bärin hat sich in der Falle eines Wilderers verfangen. Wladimir versucht, die junge Bärin zu retten.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 15.20 Uhr)

 

Am 10.07.20 15:15 - 16:00 Uhr auf 

SWR: Wildnis am Strom - Nationalpark Donau-Auen

Entlang der Donau zwischen Wien und Bratislava kann die Kraft des Wassers noch Lebensräume gestalten: Hochwasser hinterlassen frisch angerissene Steilufer, neue Schotterbänke und Inseln wachsen aus dem Strom, Wälder werden abgetragen und entstehen erneut. Ein Film über eine beeindruckende Landschaft, die eine Vielzahl von Tierarten beheimatet.

 

Am 10.07.20 17:50 - 18:30 Uhr auf 

arte: Wildes Thailand (3/3)

Der thailändische Norden ist landschaftlich sehr vielfältig und zu knapp zwei Dritteln von bewaldeten Bergen bedeckt. In diesem grünen Teppich des bergigen Hochlandes verstecken sich einige der seltensten Kreaturen der Erde. Dazu zählen Leoparden, Schabrackentapire und Binturongs. Außerdem beherbergt diese abgeschiedene Gegend uralte Gemeinschaften, in denen Mensch und Natur erstaunliche Bündnisse eingehen. Die Weißhandgibbons und die Südlichen Brillenlanguren haben sich in den Baumkronen eingerichtet, während sich etwas weiter unten wilde Elefanten versammeln und in aller Ruhe an den Salzsteinen lecken, die im üppigen Wald verstreut sind. Und Makaken angeln in flachen Flüssen, in denen auch Süßwasserkrebse heimisch sind, nach amphibischen Schnecken.

 

Am 10.07.20 18:30 - 19:20 Uhr auf 

arte: Die schönsten Nationalparks - Durch den Dschungel Vietnams

Der Dschungel im Norden Vietnams ist dicht und kaum durchdringbar - manche Stellen wurden noch nie von Menschen betreten. In diese entlegenen Regenwälder haben sich die wenigen noch wildlebenden Asiatischen Schwarzbären zurückgezogen. Tuan, Biologe und Experte für Bären und Affen im Pu-Mat-Nationalpark, macht sich auf zu einer Expedition in unberührte Täler und Berge des Parks, um den Schutz der Tiere intensivieren zu können. In den Regenwäldern am Truong-Son-Gebirge lebt auch eine kleine Volksgruppe, die Dan Lai. Das am meisten gejagte Wildtier ist das Schuppentier. Es ist das einzige Säugetier, das einen Panzer trägt, kein Tier kann ihm wirklich gefährlich werden. Das Schuppentier frisst Ameisen, ist friedlich und nützlich. Trotzdem ist es gefährdet, denn seinen Schuppen werden Heilkräfte zugeschrieben, sein Fleisch gilt als Delikatesse. Eine kleine Tierschutzorganisation bringt Wilderern abgenommene Tiere zurück in den Wald, um das Überleben der Art zu sichern.