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Am 29.09.20 14:45 - 15:30 Uhr auf 

BR: Schottland - Herbe Schönheit am Atlantik

Geheimnisvolle Burgen an einsamen Seen, Männer im Schottenrock mit Dudelsack, Whiskey und das Ungeheuer von Loch Ness - doch Großbritanniens nördlichste Region hat mehr zu bieten als diese Klischees. Hans-Peter Kuttler und Ernst Sasse haben die faszinierende Natur und Tierwelt Schottlands auch aus der Luft mit hochstabilisierten Kameras gefilmt, so wird die ganze Schönheit der schottischen Natur sichtbar.

 

Am 29.09.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 

WDR: Räuber in Westfalen - Neues Leben in Panzerspuren

Sie ist ein bedeutendes Rückzugsgebiet für Tier- und Pflanzenarten und die größte Heidelandschaft in Nordrhein-Westfalen - doch so gut wie niemand kennt sie: die Senne. Zwischen Bielefeld, Detmold und Paderborn gelegen, bietet die Senne eine Heimat für seltene Insekten und Vögel, vom Aussterben bedrohte Amphibien und große Damwild-Rudel. Nirgendwo sonst in NRW gibt es so viele Zauneidechsen. Dass dieses Naturparadies nur wenigen bekannt ist, liegt an seiner speziellen Geschichte: Seit 130 Jahren dienen große Teile der Senne als Truppenübungsplatz. Für Zivilisten ist das Betreten streng verboten.

 

Am 29.09.20 21:17 - 21:47 Uhr auf 

tagesschau24: Future - Zwischen Klimakrise und Corona

Corvin Drößler, 20, studiert in Potsdam Geografie, derzeit online bei seiner Familie in einem Brandenburger Dorf bei Neuruppin. Die Familie von Josephine Manzambi ist vor 30 Jahren aus dem Kongo immigriert. Die 15-Jährige lebt seit vier Jahren in einer betreuten Wohngruppe der Jugendhilfe in Berlin und machte während des Lockdowns den mittleren Schulabschluss. Beide eint die Angst vor dem Klimawandel und ihr Engagement für "Fridays for Future". Ihr Lebensstil hat sich in den letzten Jahren radikal gewandelt. Durch Corona hat sich ihr Alltagsleben vehement geändert. Jetzt fragen sie sich, auf welche Veränderungen sich die Gesellschaft einlässt, um ihre Zukunft zu sichern.

 

Am 29.09.20 21:50 - 22:50 Uhr auf 

arte: Agent Orange - Die Opfer klagen an

Zwischen 1961 und 1971 versprühte die US-amerikanische Armee großflächig mit Flugzeugen und Hubschraubern das chemische Entlaubungsmittel Agent Orange über Vietnam. Die Militäroperation mit dem Namen Ranch Hand sollte der kommunistischen Vietcong-Guerilla die Tarnung im dichten Dschungel erschweren und ihr durch die Zerstörung von Nutzpflanzen gleichzeitig auch die Nahrungsgrundlage entziehen. Aufgrund der hohen Toxizität wurde der Einsatz von Agent Orange durch die US-Army letztendlich verboten. Allerdings endeten die schädlichen Wirkungen des Herbizids nicht mit dem Vietnamkrieg. Einer der Bestandteile dieses tödlichen Produkts - TCDD, ein Dioxin, das später auch mit dem Chemie-Skandal von Seveso traurige Berühmtheit erlangte - macht noch heute Menschen krank: Denn chemische Entlaubungsmittel werden weiterhin in der Land- und Forstwirtschaft, in Parks und auf Spielplätzen eingesetzt. Das Gift verbleibt lange Zeit in der Umwelt, verändert das menschliche Erbgut und führt bei Menschen weltweit zu Behinderungen und Krebserkrankungen.

 

Am 29.09.20 23:00 - 23:30 Uhr auf 

ZDF: Bodenlose Zukunft - Wenn der Acker verschwindet

Erosion, Trockenheit, Nährstoffmangel: Die Fruchtbarkeit von Deutschlands Böden schwindet. Gleichzeitig wird dem Acker immer mehr abverlangt. Wie lässt sich der Teufelskreis durchbrechen?

 

Am 30.09.20 02:55 - 03:25 Uhr auf 

arte: Der geheimnisvolle Brillenbär

Die Hochebenen der Anden sind der natürliche Lebensraum des Brillenbären. Zum ersten Mal erforscht ein ecuadorianisches Wissenschaftlerteam die Lebensweise der letzten verbleibenden Bärenart Südamerikas. Die Biologen folgen den Spuren zweier Weibchen und ihrer Jungen. Wegen der Ausdehnung der landwirtschaftlichen Anbauflächen schrumpft der Lebensraum der Brillenbären immer weiter, und die Konflikte mit Bauern mehren sich. Zum Schutz des Brillenbären setzen sich Andres Laguna und sein Assistent Danilo Vasquez für die Schaffung von Wildtierkorridoren ein, machen der Bevölkerung die Bedrohung der seltenen Tierart bewusst.

 

Am 30.09.20 07:30 - 07:55 Uhr auf 

ARD-alpha: Ein Kasuar für den Regenwald

Paula ist in Australien. Sie sucht den "Gärtner des Regenwalds". Nein, keinen Menschen, einen Laufvogel und einen der größten der Erde noch dazu. Der menschenscheue Kasuar sieht aus als wäre er der Dinosaurierzeit entsprungen: Ein hoher Schild ragt auf seinem nackten, bunten Kopf auf und eine riesige Kralle dient ihm zur Abwehr von Feinden. Warum aber wird er als Gärtner bezeichnet? Paula will es unbedingt herausfinden und trifft sich deshalb mit Ben, der den Regenwald, die Heimat der Kasuare, genauestens kennt. Im Wald stellt sich Paula erst mal ein ganz anderes Geschöpf in den Weg: Die Rankpflanze "Wart ein bisschen" lässt sie nicht mehr aus ihren Fängen bis Ben ihr hilft. Und dann treffen Ben und Paula auf einen echten Kasuar. Seine Hinterlassenschaften sind es weswegen er als "Gärtner des Waldes" bezeichnet wird, denn durch seine Ernährung und deren Ausscheidung verbreitet er wichtige Regenwaldbäume wie den Schraubenbaum. Diese und viele andere Geschichten über den Kasuar erfährt Paula von Ben und nimmt dabei den Zuschauer mit in ihr australisches Abenteuer.

 

Am 30.09.20 08:00 - 08:45 Uhr auf 

arte: Die Winzlinge in freier Wildbahn - Der Naturschutzpark Guadeloupe

In diesem Teil tauchen die Helden der Animationsfilme in die faszinierende Welt der Tropenwälder des französischen Übersee-Départements Guadeloupe ein. Der Nationalpark Guadeloupe auf der gleichnamigen französischen Karibikinsel kann mit über 1.800 Pflanzenarten aufwarten, von denen etwa 500 nur hier vorkommen. Diese Biodiversität ist nicht zuletzt dem bis heute aktiven Vulkan La Soufrière zu verdanken.

 

Am 30.09.20 10:30 - 11:15 Uhr auf 

hr: Wildes Tokio

38 Millionen Menschen - keine Stadt der Welt hat mehr Einwohner*innen als der Großraum Tokio. Millionen Lichter verwandeln die japanische Hauptstadt nachts in ein gigantisches Geflecht aus Goldfäden, tagsüber dominieren Glas und Beton. Kaum zu glauben, dass in diesem Moloch Tiere eine Zuflucht finden. Die aufwändige Produktion folgt ihnen rund um die Uhr, setzt sich auf die Fährte von Marderhunden, erkundet Unterwasser-Tempel mit ihren Meeresbewohnern und geht mit Japanmakaken auf Diebestour. Nur dank ihnen ist Tokio wirklich wild.

 

Am 30.09.20 16:15 - 16:45 Uhr auf 

ARD-alpha: Wald in der Krise

Sie verwandeln Kohlendioxid in Sauerstoff, reinigen und kühlen die Luft: Wälder sind die größte Klimaanlage der Welt! Doch Trockenheit, Schädlinge und Windbruch machen den Bäumen Probleme. Hinzu kommt der Umbau der Monokulturen zu klimaresistenten Mischwäldern. All das führt dazu, dass in unseren Wäldern nun jede Menge Holz vorrätig ist. Was ist besser: Es einfach im Wald zu lassen und damit die Artenvielfalt zu fördern, oder den Überschuss zu verbauen und verbrennen? Fest steht: Unter ungünstigen Bedingungen kann Wald sogar zur CO2-Schleuder werden!

 

Am 30.09.20 16:50 - 17:20 Uhr auf 

arte: Traditionell ernten in Wald und Flur

Früher war es selbstverständlich, wild wachsende Pflanzen im Garten, am Wegrand oder im Wald zu ernten - sie waren fester Bestandteil unserer Ernährung. Heute ist das Wissen um essbare Wildpflanzen weitestgehend verlorengegangen, denn die Erzeugung unser Nahrungsmittel überlassen wir fast vollständig der Landwirtschaft. Doch gerade hier lohnt sich die Rückkehr zu längst Vergessenem, denn moderne Anbaumethoden stoßen bereits jetzt an die Grenze von dem, was der Boden hergibt. Die "Xenius"-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner machen sich auf die Suche nach essbaren Wildpflanzen und lernen, wie wir sie für uns nutzen können.
(Wdh. morgen 6.10-6.40 Uhr)

 

Am 30.09.20 20:15 - 21:15 Uhr auf 

ServusTV: Yellowstone Winterwildnis

Der Yellowstone Nationalpark mit seinen heißen Quellen und Geysiren und seiner großartigen Wildnis fordert von seinen Bewohnern ein Leben am Limit. Auf den Spuren amerikanischer Ikonen wie Bison, Grizzly und Wolf zeigt diese zweiteilige Doku den Überlebenskampf der Tiere im Lauf der Jahreszeiten in beindruckenden Bildern. Während der Grizzly den Winter verschläft, müssen sich Wolf, Otter und Bison auch in der härtesten Jahreszeit behaupten.
(Wdh. morgen 9.05-10.05 Uhr)

 

Am 30.09.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 

NDR: Wildes Deutschland - Grenzgänger am Grünen Band

Eine außergewöhnliche Perlenschnur der Natur zieht sich längs durch Deutschland. Von der Ostsee bis zum Vogtland verbindet sie auf 1.400 Kilometern Länge über 100 verschiedene Biotope mit seltenen Tier- und Pflanzenarten zum Grünen Band. Raritäten wie Schwarzstorch, Fischotter oder Braunkehlchen finden ideale Bedingungen in Sumpfgebieten, Mooren, Pionierwäldern oder auf Magerrasenflächen. In diesem einzigartigen Biotopverbund leben über 5.000 verschiedene Tier- und Pflanzenarten, darunter über 600 stark gefährdete.

 

Am 01.10.20 03:00 - 03:55 Uhr auf 

D-MAX: Ed Stafford - In den Sümpfen Neuguineas

Willkommen in der Regenzeit! Vor 36 Stunden war Ed Stafford noch in London, doch nun kämpft er sich in Neuguinea durch dichten Mangrovenwald. Sein Ziel liegt auf der Insel Kimaan, und aus diesem Grund hat der Brite seine komplette Sumpfausrüstung eingepackt: Machete, Stiefel und Schlauchboot. Die Moskitos auf dem Eiland sind der Horror, doch davon lässt sich der erfahrene Survival-Spezialist nicht aufhalten. Denn Ed hat auf Satellitenbildern in der Region seltsame Markierungen entdeckt, die er nun erforschen möchte.

 

Am 01.10.20 05:15 - 06:00 Uhr auf 

phoenix: Wenn die Wildnis ruft (1/2)

Schon immer haben die grandiosen Weiten Alaskas und Kanadas Abenteurer und Aussteiger angezogen. Sie kommen auf der Suche nach Reichtum, Einsamkeit oder einfach nur, um zu vergessen. Belohnt werden sie mit dem Leben in einer der faszinierendsten Landschaften der Erde. Aber auch das Leben in der Wildnis muss organisiert sein. Alle Romantik endet spätestens dann, wenn der Alltag Einzug hält und man tief in den nordischen Wäldern nur ungern auf Strom, Wasser und Heizung verzichten will. Doch gerade die Deutschen, die es in die Wälder des Nordens verschlagen hat, haben sich als wahre Meister der Alltagsbewältigung erwiesen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 6.45 Uhr)

 

Am 01.10.20 06:35 - 07:20 Uhr auf 

ZDFneo: Spione im Tierreich (1/2)

Ultra-realistische Tierroboter spähen das Privatleben von Affen, Elefanten und vielen anderen aus. Sie zeigen extrem nah Liebe, Freundschaft und Familiensinn bei wilden Tieren. Mehr als 30 verschiedene Roboter mischen sich mit Minikameras unter die Tiere. Die Zuschauer sehen sich mitten in Rudeln, Herden oder Familien.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 8.05 Uhr)

 

Am 01.10.20 07:10 - 07:40 Uhr auf 

hr: Expedition Senckenberg - Mit Forschern unterwegs in Hessen

Die Wissenschaftler der Senckenberg-Gesellschaft für Naturforschung arbeiten auf allen Erdteilen. Aber der junge Biologe, Fotograf, Forschungstaucher, Kameramann und Abenteurer Robert Marc Lehmann führt in die hessische Welt von Senckenberg. Er trifft Gewässerökologen aus Gelnhausen, macht mit Archäologen in der Grube Messel außergewöhnliche Entdeckungen und ist in der Umgebung Frankfurts mit Senckenberg-Biologen dem in Deutschland am meisten gefährdeten Säugetier, dem Feldhamster, auf der Spur. Nicht nur ferne Naturräume, auch die hessischen Regionen bieten den Wissenschaftlern spannende und vielseitige Herausforderungen für ihre Forschungen.

 

Am 01.10.20 07:30 - 07:55 Uhr auf 

ARD-alpha: Komm kuscheln, Koala!

Australiens Tierwelt ist bekannt für Kängurus und Koalas. Koalas kann sich Paula nicht entgehen lassen. Es sieht aus wie ein Teddybär, ist aber ein Beuteltier. Zum Kuscheln kommt Paula trotzdem. Dabei findet sie eine Menge über ihn heraus, zum Beispiel ernährt sich der Koala nur von Eukalyptusblättern und riecht auch danach. Den Geruch kennt sie gut, lutscht sie doch die Bonbons gerne. Was der Koala sonst noch alles im Beutel hat und was kleine Koalababys alles zu lernen haben, erlebt Paula vor Ort. Paulas Reise durch Australien führt sie auf eine ganz besondere Insel.

 

Am 01.10.20 08:00 - 08:45 Uhr auf 

arte: Die Winzlinge in freier Wildbahn - Der Naturschutzpark auf La Réunion

ARTE lässt die niedlichen Krabbeltiere aus den Animationsfilmen "Die Winzlinge" der Filmemacher Thomas Szabo und Hélène Giraud auf Entdeckungsreise gehen. In dieser Dokumentationsreihe zeigen die Winzlinge die faszinierende Natur aus ihrer, für den Menschen ungewöhnlichen Perspektive.
Die aktuelle Folge taucht ein in Geschichte, Geologie und Artenvielfalt des Nationalparks La Réunion, vor allem aber nimmt sie den Zuschauer mit auf die Reise zur Entdeckung einer faszinierenden Natur- und Kulturstätte, die zum Welterbe gehört.

 

Am 01.10.20 09:45 - 10:00 Uhr auf 

ARD-alpha: Lebensraum Schwäbische ALB

Auf den kargen Böden der Schwäbischen ALB gedeiht eine ganz besonders vielfältige Natur. Wacholderheiden, Streuobstwiesen und Steilhänge bieten zahlreichen Tieren und Pflanzen einen idealen Lebensraum. In diesem Film folgen wir einer Erdhummelkönigin durch die vom Menschen und seinen Schafherden geschaffene Kulturlandschaft und durchleben mit ihrem Volk die Jahreszeiten inklusive Hitzewellen und Überflutungen. Entlang der weithin sichtbaren Abbruchkante des Albtraufs, baute der Mensch mächtige Burgen. Greifvögel fühlen sich auf den Steilklippen des oberen Donautals wohl, und an warmen, trockenen Standorten finden wir seltene Orchideen und Insekten.

 

Am 01.10.20 14:45 - 15:30 Uhr auf 

BR: Magie der Moore - Das Nebelreich (1/2)

Wie kaum ein anderer Lebensraum birgt das Moor unzählige Geschichten: Seine Anziehungskraft und dunklen Mythen lassen uns erschauern, die Pracht seiner Artenvielfalt staunen. In "Magie der Moore" lenkt der Naturfilmer Jan Haft den Blick auf eines der wichtigsten und schönsten Biotope. Im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten zeigt der Film einen Ort am Übergang zwischen Wasser und Erde, voller Gegensätze. Ein Rausch ungewohnter Formen und Farben. Das unheimliche, schaurige Moor ist in Wirklichkeit ein Naturparadies, das aus der Eiszeit stammt und daran erinnert, in welch erdgeschichtlich kurzen Zeiträumen wir leben und denken.

 

Am 01.10.20 16:00 - 16:50 Uhr auf 

arte: Indonesien - Ein Norweger bei den Mentawai

Vor mehr als zehn Jahren lernten sich der junge norwegische Abenteurer Audun Amundsen und der Mentawai-Medizinmann Aman Paksa in Indonesien kennen. Mit der Zeit entsteht zwischen den beiden so unterschiedlichen Männern eine tiefe Freundschaft, die auch die rasante Modernisierung überdauert. Audun Amundsen hat den Medizinmann 14 Jahre lang begleitet und festgehalten, wie sich der Einzug der Moderne auf das traditionelle Stammesleben auswirkt.

 

Am 01.10.20 16:20 - 17:00 Uhr auf 

3sat: Australiens Nationalparks - Die Insel der Teufel

Die weite Seenlandschaft und die hohen Felswände des Cradle-Mountain-Massivs, die zu wilden Tälern des seltenen gemäßigten Regenwaldes hinabführen, bilden eine spektakuläre Szenerie. Der "The Cradle-Mountain - Lake St. Clair"-Nationalpark ist ein Juwel unter Australiens Nationalparks. Er ist Teil der Wildnis, die fast den gesamten Westen Tasmaniens, der größten australischen Insel, bedeckt. Sturmumtost liegt sie 240 Kilometer südlich des Festlandes im Wirkungskreis südpolarer Stürme. Aufgrund der isolierten Lage konnten auf Tasmanien zahlreiche Arten überleben.
(Wdh. kommende Nacht 5.15-6.05 Uhr)

 

Am 01.10.20 17:00 - 17:45 Uhr auf 

3sat: Australiens Nationalparks - Der Regenwald

Die Korallen des Great Barrier Reefs reichen bis an den makellos weißen Strand heran. Von dort aus zieht sich ein dichter Regenwald die Berghänge hinauf. Der Daintree-Nationalpark ist der verbliebene tropische Lebensraum, der sich früher über den gesamten Norden Australiens erstreckte. Klimaveränderungen ließen den Regenwald über Jahrtausende stark schrumpfen, Rodungen durch Menschen dezimierten ihn zusätzlich. Doch durch die Einrichtung des Nationalparks haben zahlreiche Pflanzen- und Tierarten aus der Frühzeit des Kontinents überlebt.

 

Am 01.10.20 18:30 - 19:20 Uhr auf 

arte: Unterwegs im hohen Norden - Lappland

Im äußersten Norden Europas liegt Lappland. Die weiten Landschaften nördlich des Polarkreises erstrecken sich über mehrere Hunderttausend Quadratkilometer größtenteils auf den Staatsgebieten Norwegens, Schwedens und Finnlands. Im Westen und Norden nimmt Lappland mit seinen Tausenden kleinen Inseln entlang der norwegischen Küste einen maritimen Charakter an. Hinter dem Skandinavischen Gebirge gibt es nur noch Wasser, Schnee und Wälder, so weit das Auge reicht. In dieser unendlich scheinenden eisigen Einsamkeit dauern die Winter manchmal acht Monate. Die Natur ruht unter einer dicken, weißen Schneedecke. Doch so unwirtlich und verlassen diese Landschaft auch wirken mag, der Schein trügt! Seit vielen Tausend Jahren leben dort die Samen, das einzige indigene Volk Europas. Und erst seit dem 17. Jahrhundert ließen sich auch Skandinavier dort nieder.

 

Am 01.10.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 

arte: Ein Jahr in Irlands Natur - Herbst

Der Herbst ist auch in Irland die Jahreszeit des Wandels. Die Tage werden kürzer und die Zeit knapp. Rasches Anpassungsvermögen ist die Voraussetzung fürs Überleben. Tiere, die auf Wanderschaft gehen, bereiten sich auf die Reise vor. Wer zurückbleibt, legt Vorräte für den Winter an. Die Waldlandschaft zeigt sich in voller Pracht: Unter verdorrenden Blättern wachsen fantastische Pilze, Laubbäume entfalten ihre Farbpaletten, rotfellige Eichhörnchen huschen auf Nahrungssuche für die langen Wintermonate umher. Eine Dachsfamilie nutzt die milden Herbstnächte, um sich Winterspeck anzufressen.

 

Am 01.10.20 21:00 - 21:45 Uhr auf 

arte: Ein Jahr in Irlands Natur - Winter

"Ein Jahr in Irlands Natur" zeigt in eindrucksvollen Bildern die Naturgewalten Irlands. Egal welche Jahreszeit gerade ist - die Wetterwechsel auf der wildromantischen grünen Insel im Atlantik sind extrem. Die unterschiedlichsten Tiere haben sich an diese Bedingungen angepasst. Das Kamerateam hat für die vierteilige Dokumentationsreihe ein Jahr lang gefilmt und zeigt Irlands Tierwelt im Laufe von Frühling, Sommer, Herbst und Winter.

 

Am 02.10.20 05:30 - 06:00 Uhr auf 

arte: CO2-Speicherung - Wie kann man das Treibhausgas einfangen?

40 Milliarden Tonnen CO2 pumpen wir jedes Jahr in die Atmosphäre. Um die Klimakatastrophe zu vermeiden, schlagen manche Experten vor, das CO2 wieder einzufangen und im Boden zu speichern. Adrian Pflug lernt beim Bodenkundler Armin Siepe, wie er durch das Verbrennen von Holz den Klimawandel bekämpfen kann - indem er aus CO2 Pflanzenkohle herstellt. Und Emilie Langlade findet im Berliner MenschenskinderGarten heraus, wie sich aus Pflanzenkohle Dünger herstellen lässt.

 

Am 02.10.20 07:30 - 07:55 Uhr auf 

ARD-alpha: Was macht das Känguru im Baum?

Warum schläft Moderatorin Paula auf einem Baum? Ganz einfach: Sie möchte am eigenen Leib spüren, wie sich das Bett eines Leoparden anfühlt. Sie besucht Florian, der auf der Auswilderungsstation Naankuse in Namibia arbeitet. Er betreut zwei zahme Leoparden und Paula darf mit den riesigen, gefleckten Katzen kuscheln. Doch Vorsicht ist geboten: So freundlich diese beiden sind und so nett sich mit ihnen ein bisschen schmusen lässt, so bleiben sie doch Wildtiere. Ihre Pranken sind mindestens so groß wie die Hände eines erwachsenen Menschen, bewaffnet mit riesigen Krallen. Spätestens bei der Fütterung der beiden Katzen entdeckt Paula ihr knochenzersplitterndes Gebiss. Draußen im Busch sieht Paula, wie sich ausgewilderte Tiere an einen Jeep anschleichen und auf hohe Bäume klettern. Paula und Florian führen die Fernsehzuschauer in die Welt der gemütlichen Baumschläfer und gefährlichen Raubkatzen. Sie lernen ein Tier kennen, das wegen seines seidigen Fells lange Zeit heftig gejagt wurde, dessen Art heute aber vor allem wegen der Zerstörung seines Lebensraumes in Gefahr ist.

 

Am 02.10.20 08:00 - 08:45 Uhr auf 

arte: Die Winzlinge in freier Wildbahn - Der Naturschutzpark in Französisch-Guayana

Mit einer Gesamtfläche von 3,4 Millionen Hektar ist der Amazonas-Nationalpark in Französisch-Guyana der größte Naturschutzpark Frankreichs und der gesamten Europäischen Union. Die beiden Grenzflüsse - im Westen der Maroni und im Osten der Oyapock - begrenzen das Gebiet mit seiner atemberaubend üppigen Vegetation und den gigantischen Urwaldriesen. Im Herzen des Naturparks bietet ein Mosaik aus unterschiedlichsten Habitaten Lebensraum für eine beeindruckende Artenvielfalt. Dort begegnet man Riesenottern, Faultieren, Wanderameisen und dem Gelbrücken-Stirnvogel. Bei den insgesamt 5.500 Pflanzenarten, die der Nationalpark beherbergt, verliert man leicht den Überblick. Neben majestätischen Farnen klettern Lianengeflechte bis in schwindelerregende Höhen, und Orchideen zeigen ihre eindrucksvollen Blütenstände. Auf einem einzigen Hektar finden sich bisweilen mehr als 150 verschiedene Baumarten, also zehnmal mehr, als ein gemäßigter Mischwald zu bieten hat. Neben den einmaligen Landschaften trifft man auf geomorphologische Besonderheiten wie die legendenumwobenen Inselberge aus Granitstein. Schließlich ist dieses Stück Erde auch die Heimat indigener Völker, der Bushinengue und der Kreolen, die dort in enger Verbundenheit mit der Natur leben.

 

Am 02.10.20 09:45 - 11:20 Uhr auf 

arte:"Die Wilden" in den Menschenzoos

Sie wurden aus weit entfernten Ländern geholt - von Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Zweiten Weltkrieg, über 100 Jahre lang, um sie in Menschenzoos wie exotische Tiere zur Schau zu stellen. Diese Ausstellungen waren ein weltweites Phänomen. An die 35.000 Menschen wurden im 19. und 20. Jahrhundert vor fast anderthalb Milliarden Besuchern gezeigt - in Tierparks, im Zirkus, in Theatern und Anatomiesälen, auf Kolonial- und Weltausstellungen. Ihre Namen sind in Vergessenheit geraten. Der Film beschreibt das Schicksal von sechs Personen, die in solchen sogenannten Völkerschauen ausgestellt waren.

 

Am 02.10.20 11:20 - 12:15 Uhr auf 

arte: Sulawesi - Expedition in die Tiefen des Dschungels

Der Abenteurer und Naturforscher Evrard Wendenbaum ist ein Experte für "vergessene Welten". Seine jüngste Expedition führte ihn an einen der abgelegensten und unzugänglichsten Orte der Welt: ins Matarombeo-Gebirge auf der indonesischen Insel Sulawesi. Zusammen mit einem Forscherteam streift Wendenbaum durch den verwinkelten Gebirgszug, der die meisten seiner Geheimnisse bis heute bewahrt hat. Die Karstmassive des Eilands gehören zu den artenreichsten Landschaften der Erde; doch die Flora und Fauna seiner Wälder und Küstengewässer sind noch weitgehend unerforscht.Evrard Wendenbaum entführt die Zuschauer und Zuschauerinnen auf eine wissenschaftliche Abenteuerreise an einen der letzten naturbelassenen Fleckchen Erde.

 

Am 02.10.20 12:00 - 12:45 Uhr auf 

WDR: Räuber in Westfalen - Neues Leben in Panzerspuren

Sie ist ein bedeutendes Rückzugsgebiet für Tier- und Pflanzenarten und die größte Heidelandschaft in Nordrhein-Westfalen - doch so gut wie niemand kennt sie: die Senne. Zwischen Bielefeld, Detmold und Paderborn gelegen, bietet die Senne eine Heimat für seltene Insekten und Vögel, vom Aussterben bedrohte Amphibien und große Damwild-Rudel. Nirgendwo sonst in NRW gibt es so viele Zauneidechsen. Dass dieses Naturparadies nur wenigen bekannt ist, liegt an seiner speziellen Geschichte: Seit 130 Jahren dienen große Teile der Senne als Truppenübungsplatz. Für Zivilisten ist das Betreten streng verboten.

 

Am 02.10.20 14:00 - 14:45 Uhr auf 

WDR: Costa Rica - Paradies zwischen den Ozeanen

In Costa Rica begrüßen sich die Einheimischen mit "Pura Vida", "pralles Leben". Damit bringen sie auf den Punkt, was die schmale Landbrücke zwischen den Kontinenten so einzigartig macht: Exotische Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren wie nirgendwo sonst auf der Erde und leuchtend grüner Urwald, der bis an die Ufer von gleich zwei Weltmeeren reicht und dem Land seinen Namen gegeben hat: Costa Rica, reiche Küste.

 

Am 02.10.20 14:45 - 15:30 Uhr auf 

BR: Magie der Moore - Bedrohtes Paradies (2/2)

Das Moor ist voller Wunder und Rätsel. In den meterdicken Torfschichten sind gewaltige Kohlendioxidmengen gebunden. Europa ist nach Indonesien Vizeweltmeister bei der Freisetzung klimaschädlicher Treibhausgase aus der Zerstörung von Mooren. Immerhin werden viele abgetorfte Moore wieder vernässt, also renaturiert. Aber der Regenerationsprozess benötigt Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte. In fünf Jahren Drehzeit ist mit dem Zweiteiler "Magie der Moore" eine Kollage dieses einzigartigen Lebensraums entstanden. Einmalige Verhaltensweisen von Tieren und Pflanzen wurden eingefangen.

 

Am 02.10.20 17:50 - 18:30 Uhr auf 

arte: Unterwegs im hohen Norden - Finnland

Finnland ist das waldreichste Land Europas. Das Oberflächenrelief des Landes wurde von den Gletschern des Quartärs geformt, bei deren Rückgang sich auch die berühmten Harjus bildeten: Diese langgestreckten, wallartigen Erhebungen waren lange die einzigen begehbaren Wege zwischen den Seen und Sumpfgebieten. Großen Einfluss auf die finnische Landschaft haben auch Moore, die noch heute nahezu 15 Prozent der Landesfläche ausmachen. Vor allem in den Küstenregionen im Süden und Westen wurden viele Moore in landwirtschaftliche Flächen umgewandelt.

 

Am 02.10.20 18:30 - 19:00 Uhr auf 

3sat: Vom Wirtschaftswald zum Urwald - 50 Jahre Nationalpark Bayerischer Wald

Zusammen mit dem angrenzenden Nationalpark Sumava in Tschechien bildet der Nationalpark Bayerischer Wald mit 920 Quadratkilometern das größte Waldgebiet Mitteleuropas. Der Urwald, der hier einmal stand, wurde vor langer Zeit zu einem Wirtschaftswald umfunktioniert. Seit dem 7. Oktober 1970 aber darf der Wald wieder wachsen wie er will. Für einen Nationalpark gilt Prozessschutz. Das heißt, natürliche Prozesse sollen möglichst ohne Einfluss des Menschen ablaufen können. Und obwohl es sicher viel mehr als 50 Jahre braucht, bis hier wieder ein echter Urwald steht, zeigt sich schon jetzt.
Wenn sich der Mensch weitgehend heraushält, kommen einst vertriebene Waldbewohner zurück. Im Bayerischen Wald sind das Luchs, Wolf, Fischotter und Auerhuhn. Aber auch Urwaldreliktarten wie der Flachkäfer oder längst ausgestorben geglaubte Pilze wie die Zitronengelbe Tramete - sie alle haben hier wieder eine Heimat gefunden. Der Nationalpark Bayerischer Wald ist aber nicht nur Tourismusmagnet und Hotspot für Biodiversität, sondern auch Forschungsregion. In einem aktuellen Forschungsprojekt wollen Biologen und Ökologen zum Beispiel eine Brücke schlagen zwischen der Bedeutung des Totholzes und der tierischer Kadaver in einem Waldökosystem. Denn Sterben und Zersetzung gehören darin zu den notwendigen Prozessen, die Nährstoff- und Energieflüsse beeinflussen. Nur hat man bislang aus ästhetischen und veterinärrechtlichen Gründen Kadaver nicht im Wald belassen, sondern entsorgt. Dem Waldökosystem fehlt damit ein Teil des Recycling- und Ressourcen-Potenzials.

 

Am 02.10.20 18:30 - 19:20 Uhr auf 

arte: Unterwegs im hohen Norden - Schweden

Das Land ist größtenteils subarktisch. Auch heute noch sind im Winter oft zwei Drittel Schwedens von Schnee bedeckt. Zwar werden hier und da Ackerbau und Viehzucht betrieben, wie zum Beispiel in der reizvollen, ländlichen Provinz Dalarna, doch Schweden bleibt ein stark bewaldetes Land: Auf 70 Prozent des Staatsgebiets wachsen Wälder, meist Nadelhölzer.

 

Am 02.10.20 20:15 - 21:15 Uhr auf 

NDR:Ab in die Natur - Abenteuer Ökojahr

Zum ersten Mal sind sie richtig weg von zu Hause, statt Mathe jetzt Motorsägen: FÖJler. Junge Leute wollen sich ausprobieren und etwas für Natur und Gesellschaft tun. Sie haben sich für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) entschieden. Auf der Hallig Langeneß warten Vögel, Gäste und Landunter, in der winzigen kargen Hütte bei Langwedel Fischteiche und Einsamkeit. In der Geltinger Birk gibt es Muskelkater als Zugabe. Die jungen Menschen lernen viel: über die Umwelt und sich selbst.

 

Am 02.10.20 21:00 - 21:45 Uhr auf 

phoenix: Frankreich - Wild und Schön - Die Loire

Nördlich von Angers werden die Auenlandschaften am Oberlauf der Loire regelmäßig von dem Fluss und seinen Nebenläufen überschwemmt. Die Biodiversität ist auf diesen nährstoffreichen Wiesen sehr reich. Viele Zugvögel, zum Beispiel die Uferschnepfe, machen hier Station. Große Vielfalt herrscht auch unter den Fischen: Rotauge, Gründling, Zander, Forelle, Flussbarbe, aber auch Wanderfische wie Lachs, Aal und Neunauge sind vertreten. Besonders schnell und gefräßig ist der Hecht. Ihre Unversehrtheit verdankt die Loire den Umweltschützern.

 

Am 02.10.20 21:45 - 22:30 Uhr auf 

phoenix: Frankreich - Wild und Schön - Das Burgund

In den Hecken des Morvan-Massivs im Burgund tummeln sich Amseln und Meisen, die sich bevorzugt von den Vitamin-C-reichen Hagebutten ernähren, während die Rotkehlchen meist allein auf Nahrungssuche gehen. Zu den vertrauten Vorboten des Frühlings gehören die auf den Weiden äsenden Rehe. Durch die schnurgeraden Hecken, auf deren Zweigen sich die Meisen, Grasmücken und Stieglitze unweit von den weidenden Kühen zum ersten Frühjahrskonzert versammeln, schlängeln sich zahlreiche Bäche. Im Erdreich unter den üppigen Wiesen graben Wühlmäuse ihre Gänge.