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Was geht ab im TV?

Am 30.11.21 01:50 - 02:20 Uhr auf 

tagesschau24: Der Zoo - Tiergefängnis oder Artenschutz?

Zoos sind sehr beliebt, ein Freizeitvergnügen nicht nur für Familien. Jahr für Jahr strömen über 6 Mio. Besucher in die Zoos von NRW. Doch kann man wirklich alle Tiere artgerecht in Zoos halten? Die zoologischen Gärten selbst bezeichnen sich als Bildungs- und Naturschutzzentren. Aber werden sie ihrem Auftrag auch gerecht und was können Zoos tatsächlich gegen das Artensterben leisten und was nicht? Rechtfertigt das Vergnügen der Besucher die Haltung von exotischen Tieren in artfremder Umgebung? Zwei Zoos in NRW, Wuppertal und Köln, zeigen die Unterbringung der Tiere und stellen sich den Fragen von Reporterin Mareike Wilms.

 

Am 30.11.21 06:55 - 07:50 Uhr auf 

arte: Schweiz - Das Verschwinden der Gletscher

Die Schweiz - Land der Berge, Gletscher, Bergbäche und Seen. Die Alpen zeigen hier ihre schönsten Seiten. Doch die Natur verändert sich: Die Gletscher schrumpfen, Felsmassive werden brüchig. Immer häufiger kommt es zu Überschwemmungen und Bergstürzen. Die Menschen hier müssen sich den Veränderungen stellen. Die Berge geraten in Bewegung. „GEO Reportage“ war zu Besuch im Wallis und im Berner Oberland und hat sich ein Bild von den Veränderungen der Natur gemacht.

 

Am 30.11.21 07:30 - 07:55 Uhr auf 

ARD-alpha: Was macht der Schneehase, wenn nie mehr Schnee fällt?

Felix Heidinger zieht es dieses Mal in die winterlichen Alpen. Er stellt sich die Frage, was wohl mit all den Tieren, die sich jeden Winter ein weißes Fell oder Gefieder zulegen, geschehen wird? Können sie in ihrem Tarnkleid überleben, wenn es irgendwann gar keinen Schnee mehr gibt? Künftige Winter ohne Eis und Schnee wurden von Klimaforschern angekündigt. Felix versetzt sich ins Jahr 2050, wenn unsere Winter um einige Grade wärmer und kürzer sind. Schneehase, Schneehuhn und Hermelin zählen im Jahr 2050 wohl zu den Verlierern. Ihr weißes Tarnkleid ist auf grünem oder braunem Untergrund für jeden Feind erkennbar.

 

Am 30.11.21 07:50 - 08:35 Uhr auf 

arte: Überraschungseier - Neues von Kuckuck und Co.

Die meisten Vögel mit Kuckucksverhalten, von denen es einige gibt, gehen nicht so weit wie der europäische Kuckuck, der die Eier seiner Zieheltern einfach aus dem Nest wirft, oder wie das mordende Honiganzeiger-Küken in Afrika. Andere legen nur ihr Ei dazu, lassen es ausbrüten und das Junge mitversorgen. So macht es der Häherkuckuck bei den klugen Krähen. Bisher noch nie gezeigte Bilder dokumentieren das Kuckucksverhalten von Vögeln in Deutschland, Spanien und Afrika. Die Methoden sind unterschiedlich, doch das Ziel ist immer, die Aufzucht der Jungen den Zieheltern zu überlassen. Ein phänomenaler Trick oder ein Rätsel der Evolution?

 

Am 30.11.21 10:15 - 11:00 Uhr auf 

arte: Der Apennin - Italiens Naturparadies (1/2)

Der Apennin ist das Rückgrat und die Seele Italiens gleichermaßen. Er durchzieht das italienische Festland von Nord nach Süd und prägt mit seinen historischen Orten das Land ebenso wie mit seiner oft wilden und unzugänglichen Natur. Zahlreiche Nationalparks mit seltenen Arten wie dem Bienenfresser oder dem Marsischen Braunbären gibt es hier. Die italienische Schäfertradition hat die Kulturlandschaft des Apennin entscheidend geprägt. Alte Traditionen, malerische Orte und lebendige Geschichte kann man hier noch finden. "Italia minore", "Kleines Italien", nennen die Einheimischen liebevoll ihren Apennin.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 11.45 Uhr)

 

Am 30.11.21 10:35 - 11:20 Uhr auf 

BR: Mythos Kongo - Fluss der Extreme

Der Fluss, der alle Flüsse verschluckt – so nennen Einheimische den Kongo. Tatsächlich ist der Kongo, gemessen an seinen Wassermassen, der zweitgrößte und tiefste Fluss der Erde. Er speist auch den zweitgrößten Regenwald der Erde. Hier liegt die Heimat der Waldelefanten. Immer wieder zieht es sie an einen einzigen, magischen Ort: die Dzanga Bai. Was macht diesen Ort so besonders? Filmautor Thomas Behrend spürt diesen und weiteren Geheimnissen des großen afrikanischen Flusses nach.

 

Am 30.11.21 13:10 - 14:00 Uhr auf 

3sat: Abenteurer der Lüfte (1/4)

Eine sehr ungewöhnliche Reise: Die Reihe lässt die Zuschauer die Naturwunder dieser Erde im Flug erleben - gleichsam als Vögel unter Vögeln. Teil eins führt nach Asien und Australien. Vom schneebedeckten Gebirgsmassiv des Himalaja, das die Kraniche auf dem Weg in den Süden bezwingen müssen, führt die Reiseroute nach Indien in bewohntes Gebiet.
(Teile 2 bis 4 direkt im Anschluss, bis 16.15 Uhr, Wdh. kommende Nacht 2.15-5.20 Uhr)

 

Am 30.11.21 16:15 - 16:45 Uhr auf 

ARD-alpha: Invasive Insekten - Wie gefährlich sie wirklich sind

Wenn sie da ist, wächst die Angst vor gefährlichen Tropenkrankheiten: die asiatische Tigermücke. Und sie ist nur eine von vielen nicht heimischen Insektenarten, die sich zunehmend hierzulande ausbreiten. Doch wie gefährlich sind solche invasiven Insekten? Und welche Chancen haben wir überhaupt gegen sie? Antworten darauf finden die "Xenius"-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner am Julius-Kühn-Institut - ausgerechnet bei Pflanzenschutzexperten.

 

Am 30.11.21 17:00 - 17:45 Uhr auf 

ARD-alpha: Was ist Wald wert?

Sauerstoffspender, Holzlieferant, Erholungsraum, Wasserspeicher, eine Arche der Biodiversität - der Wald hat viele Funktionen und einen großen Wert. Doch wie wertvoll ist der Wald genau? Was ist ein Waldspaziergang wert? Wie lässt sich sein Bindungsvermögen von CO2 genau berechnen und was kostet seine Funktion als "Öko-Dienstleister"? "odysso" geht mit einem ungewöhnlichen Freiland-Experiment der Frage nach, was der Wald in Euro einbringt, wenn man seinen monetären Wert exakt bemisst. Das SWR Wissenschaftsmagazin zeigt, wie sehr heutzutage die forstliche Nutzung des Waldes im Vordergrund steht.
(Wdh. morgen 10.00-10.45 Uhr)

 

Am 30.11.21 17:45 - 18:30 Uhr auf 

3sat: Zauber der Jahreszeiten - Neuengland

Neuengland ist berühmt für die prächtige rot-goldene Herbstfärbung seiner Ahornwälder. Das Phänomen ist sogar vom Weltraum aus zu sehen und in Nordamerika als "Indian Summer" bekannt. Die Bundesstaaten im Nordosten der USA, wo einst die "Pilgrim Fathers" eine neue Heimat suchten, ziehen heute eine andere Art Pilger an: Menschen, die dieses einzigartige Farbenspiel erleben wollen. Doch der goldene Herbst ist nur ein Aspekt dieser Ahornwälder.

 

Am 30.11.21 17:50 - 18:30 Uhr auf 

arte: Kielings wilde Welt - Die Letzten ihrer Art

Wie funktioniert Überleben in extremen Landschaften? Andreas Kieling zeigt die ungewöhnlichen Strategien seltener Tiere. In diesem Teil besucht der Tierfilmer Neuseeland, Kasachstan, Namibia und Deutschland. Internationale Wissenschaftler lassen ihn an ihren Projekten teilhaben und ermöglichen ihm exklusiven Zugang zu bestimmten Orten und Arten.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 19.20 Uhr)

 

Am 30.11.21 18:15 - 18:45 Uhr auf 

SWR: natürlich!

Der Kampf gegen den Klimawandel ist die wohl größte Herausforderung unserer Zeit. Doch woher genau kommt der Klimawandel? Wie schlimm können seine Auswirkungen sein? Was kann jeder Einzelne dagegen tun? Wie muss unser Leben in der Zukunft aussehen, wenn wir den Klimawandel aufhalten wollen? Um all diese Fragen geht es in der Klima-Arena im baden-württembergischen Sinsheim - ein interaktives Museum für Jung und Alt, in dem das Thema Klimawandel ganz direkt mit unserem Alltag verknüpft wird. "natürlich!" mit Axel Weiß wollte wissen, ob es hält, was es verspricht. Außerdem: Goldrausch im Herbst - Eine sinnliche Reise durch die Farbenpracht im Schwarzwald.
(Wdh. morgen 9.45-10.15 Uhr)

 

Am 30.11.21 19:40 - 20:15 Uhr auf 

arte: Der große Holzmangel

Der enorme Preisanstieg für Holz belastet die Baubranche schwer. Die explodierenden Kosten treffen auch Menschen, die den Rohstoff Holz als Wald direkt vor ihrer Haustür haben. In Mandern, einem Dorf in Rheinland-Pfalz, zerplatzen Träume von Bauherrinnen und Bauherren, während viele kleine Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer kaum vom Holz-Boom profitieren.
(Wdh. morgen 12.15-12.50 Uhr)

 

Am 30.11.21 19:45 - 19:50 Uhr auf 

ARD: Wie zählt man aussterbende Arten?

Immer öfter erreichen uns erschütternde Nachrichten darüber, dass eine weitere Tierart vom Aussterben bedroht ist. Aber wie stellt man das eigentlich fest? Wie zählt man aussterbende Arten? Noch ganz „oldschool“ per Hand? Oder doch schon mit ausgeklügelten modernsten Computersystemen? Thomas D erklärt es, bei „Wissen vor acht – Natur.

 

Am 30.11.21 21:00 - 21:45 Uhr auf 

SWR: Die Ökochecker - Weihnachten & Winterurlaub

Ein Weihnachtsbaum aus Plastik oder eine echte Tanne? Winterurlaub in den Bergen oder Skifahren in der Sporthalle? Was ist für die Umwelt besser? Die SWR "Ökochecker" Katharina Röben und Tobias Koch gehen der Frage nach, wie ein "grünes" Weihnachtsfest aussehen könnte.

 

Am 30.11.21 22:50 - 00:20 Uhr auf 

ARD: Die Kinder der Klimakrise

Vier Mädchen kämpfen gegen die globalen Umweltkatastrophen unserer Zeit. Aus ihrer Perspektive werden Wasserknappheit, Verbrennung von Kohle, Luftverschmutzung und die Vermüllung mit Plastik verfolgt. Die 11- bis 14-jährigen Mädchen aus Indien, Australien, Indonesien und dem Senegal sind von den Umweltkrisen zum Teil existenziell bedroht. In einer Zeit, in der die Lösungen für unsere Umweltprobleme oft als hochkomplex und kaum umsetzbar dargestellt werden, setzen sich diese Kinder mit entlarvender Klarheit für eine lebenswerte Zukunft ein.
(Wdh. kommende Nacht 2.15-3.45 Uhr)

 

Am 01.12.21 05:20 - 06:05 Uhr auf 

3sat: Der Flug der Eule

Eulen sind Meister des lautlosen Flugs und geschickte Jäger. Ihr Bestand war lange gefährdet. Nun versucht man, die Tiere wieder anzusiedeln. Im Fokus des Films steht ein Schleiereulen-Weibchen.Intensive Agrarwirtschaft und der Einsatz von Pestiziden haben die Population vieler Eulenarten dezimiert. Da Eulen als Schädlingsvertilger einen positiven Einfluss auf das ökologische Gleichgewicht ausüben, gibt es mehrere Wiederansiedlungs-Initiativen.
(Wdh. heute 10.15-11.00 Uhr)

 

Am 01.12.21 06:05 - 06:20 Uhr auf 

3sat: Vielfältige Vogelwelt Österreich

Auch wenn nicht alle der in Österreich nachgewiesenen mehr als 400 Vogel-Arten durchgehend vorkommen, ist diese Zahl für ein kleines Binnenland relativ hoch. Wann und wo welche Vögel entdeckt werden können, hängt zu einem beträchtlichen Teil von den Witterungsverhältnissen und den landschaftlichen Rahmenbedingungen ab. Innerhalb eines Jahresverlaufs sind im Schnitt etwa 300 Arten zu beobachten. Die Vogelwelt der kühlen Bergwälder unterscheidet sich stark von jener in der trockenen Tiefebene. Insektenfresser kommen hier nur in den Sommermonaten vor. Vögel aber, die im Winter Samen fressen, können auch in den Bergen überwintern. Der namengebende überkreuzte Schnabel des Fichtenkreuzschnabels ist ein hochspezialisiertes Werkzeug, mit dem der Vogel gut die nahrhaften Fichtensamen herauslösen kann, die unter den Zapfenschuppen liegen.

 

Am 01.12.21 07:30 - 07:55 Uhr auf 

ARD-alpha: Rekordhalter - so klug und so schnell

Felix Heidinger stellt Tiere vor, die spektakuläre Rekorde halten. Manche Vogelarten, zum Beispiel, lösen in Sekundenschnelle von Menschen ausgetüftelte Intelligenztests. Ein Lebensalter, das alle Rekorde schlägt, können einige Tierarten erreichen, die im Wasser Zuhause sind. Über 150 Jahre werden sie alt. Hinzu kommen rekordverdächtige Flugkünstler. Sie legen im Jahr 12.000 Reisekilometer zurück und schlafen sogar beim Fliegen!

 

Am 01.12.21 10:00 - 10:30 Uhr auf 

hr: Im Himmel über Alaska

Wenn Tony Dupea morgens sein Haus verlässt, geht sein erster Blick nach oben. Wolkenbruch? Nebel? Nieselregen oder strahlender Sonnenschein? 300 Meter über den Wipfeln der Sitka-Tannen, Fichten und Zedern Südostalaskas liegt sein Arbeitsplatz. Tony ist Chefpilot einer kleinen Fluglinie, mit seinem Wasserflugzeug fliegt er Sportfischer, Holzfäller, Geologen oder auch Bierkisten über die endlosen Wälder, über die Fjorde und dichtbewachsenen, mysteriösen Inseln, halb verschluckt vom Nebel. Ständig muss Pilot Tony damit rechnen, dass er wegen Nebelschwaden nicht landen kann, oder dass ihn heftige Winde zur Umkehr zwingen. Von Juni bis September ist wegen der vielen Naturtouristen sein Flugplan dicht getaktet. Bis das Wetter alles durcheinander bringt.

 

Am 01.12.21 11:00 - 11:45 Uhr auf 

3sat: Planet der Spatzen

Von Metropole zu Metropole folgt Kurt Mayer in spektakulären Bildern kleinen unscheinbaren Vögeln: den Spatzen, vor deren Aussterben bereits gewarnt wird. Der Filmemacher beobachtete das Leben der Vögel in unterschiedlichsten Konditionen und unternimmt dazu eine Reise um die Welt. Die aufwendige Tierdokumentation führt von Kairo über New York nach Peking, Moskau, Wien und Paris und zeigt in kleinen Geschichten und großartigen Bildern, wie nahe der Haussperling an der Seite des Menschen lebt.

 

Am 01.12.21 14:45 - 15:30 Uhr auf 

3sat: Grünes Wunder Costa Rica

Lange Traumstrände, üppiger Dschungel, faszinierende Vulkane und heiße Quellen, dazu eine artenreiche Fauna und Flora: das alles in einem friedlichen, demokratischen Land, das auch den Namen „Schweiz Mittelamerikas“ trägt. Costa Rica ist in vielerlei Hinsicht etwas ganz Besonderes. Als Reiseziel lockt es vor allem mit seiner Natur und weiß auch um den Wert dieser Ressource. Rund ein Viertel des Landes stehen unter Naturschutz. Das Land zwischen den zwei Ozeanen bietet auf kleiner Fläche eine enorme Fülle unterschiedlicher Lebensräume und zeigt, dass Urwald nicht gleich Urwald ist.

 

Am 01.12.21 17:45 - 18:30 Uhr auf 

3sat: In der Hängematte auf dem Amazonas

Amazonien, das ist undurchdringlicher tropischer Regenwald, durchzogen von dem längsten Fluss der Welt. Städte gibt es nur wenige, Straßen kaum. Wer hier reisen muss, kann das nur per Schiff. "Recreios" heißen die Passagierboote, die gleichzeitig auch Frachtkähne sind. "Recreio" bedeutet "Pause", "Auszeit". Die Passagiere bringen ihre eigene Hängematte mit und begeben sich auf eine Reise, die in der Großstadt Manaus beginnt und in den Weiten der Amazonaslandschaft endet.
(Wdh. morgen 5.00-5.45 Uhr)

 

Am 01.12.21 17:50 - 18:30 Uhr auf 

arte: Kielings wilde Welt - Uralte Paradiese

In dieser Expedition besucht Andreas Kieling uralte Paradiese: den Denali-Nationalpark in Alaska, ein engagiertes Naturschutzprojekt am Bodensee in Deutschland, die atemberaubend schöne Vulkanlandschaft Islands und einen der letzten Trockenwälder auf Madagaskar.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 19.20 Uhr)

 

Am 01.12.21 20:15 - 21:00 Uhr auf 

NDR: Im Reich der Wolga - Ein Strom wird geboren

Die Wolga ist ein Mythos, ein Fluss der Superlative und die natürliche Lebensader Russlands. Mit über 3500 Kilometern ist sie der mächtigste Fluss Europas. Ihr Einzugsgebiet ist größer als Frankreich, Spanien und Portugal zusammen. Der erste Teil des aufwendig produzierten Dreiteilers "Im Reich der Wolga" führt vom Quellplateau bis zu den großen Nebenflüssen des Ural. Obwohl am Rande des dicht besiedelten Europa gelegen, bietet das Flussreich der Wolga auch heute noch überraschend viel Raum für ungezähmte Natur. Im Einzugsgebiet liegen Dutzende Naturschutzgebiete und Reservate. Nirgendwo sonst in Europa gibt es noch so großflächig intakte Flusslandschaften und Feuchtgebiete. Auwälder, Moore, Wiesen und Überschwemmungsflächen begleiten die Niederungen von Oka, Sura, Kama, Wetluga oder Samara. Sie sind nur Nebenflüsse des riesigen Hauptstromes, doch viele größer als Rhein, Main oder Elbe. Infolge des Zweiten Weltkrieges sind die zentralrussischen Wälder stark geschrumpft. Und auch Besiedelung, Staudämme und Landwirtschaft fordern ihren Tribut. Doch im riesigen Einzugsgebiet der Wolga ist noch immer Platz für wilde Tiere. Wisente, Elche und Wildschweine leben im waldreichen Norden des Wolga-Stromtals neben Biber, Nerz und Fischotter. Die natürlichen Flusslandschaften sind Lebensräume für Arten, die in Westeuropa kaum mehr vorkommen.

 

Am 02.12.21 06:00 - 06:45 Uhr auf 

ZDFneo: Unsere Wälder - Die Sprache der Bäume

Auch wenn sie ihr Leben lang am selben Fleck stehen: Bäume sind keine stummen, einsamen Wesen. Im Wald haben sie Freunde und Geschäftspartner, Familienangehörige und Feinde. Und mit allen sind sie vernetzt.

 

Am 02.12.21 06:45 - 07:30 Uhr auf 

ZDFneo: Unsere Wälder - Ein Jahr unter Bäumen

Frühling, Sommer, Herbst und Winter bringen nicht nur Farbe in unsere Wälder, jede Jahreszeit öffnet kurze Zeitfenster, die viele Waldbewohner nutzen müssen, um zu überleben. Von der verschwenderischen Blütenpracht der Frühblüher, denen nur wenige Wochen unter kahlen Bäumen bleiben, um Kohlenhydrate für das ganze Jahr zu produzieren, bis zur Samenfülle der Mastjahre, in denen Bäume über hunderte von Kilometern ihre Blüte synchronisieren - und damit die Menge ihrer Früchte. In Mastjahren überschwemmt der Wald seine Bewohner derart mit Nahrung, dass genug Samen überbleiben, aus denen neue Bäume wachsen können. Sind Zapfen und Bucheckern, Eicheln und Nüsse im Herbst von den Bäumen gefallen, folgen wenig später die Blätter. Die Bäume verhindern so, dass ihnen bei Frost die Leitungen platzen. Und sie bereiten sich auf den Winterschlaf vor. Ebenso die Tiere. Manche - wie die Siebenschläfer - verbringen bis zu elf Monate im Schlaf.

 

Am 02.12.21 07:30 - 08:15 Uhr auf 

ZDFneo: Unsere Wälder - Verbündete im Kampf gegen den Klimawandel

Die Baumkronen fangen einen Großteil des Niederschlags auf, bevor er zu Boden fällt, wo der humusreiche Untergrund ihn aufsaugt wie ein Schwamm. Baumwurzeln, die von ihren Pilzfreunden in einen zarten Filz gehüllt werden, speichern das kostbare Nass. Und wie durch ein Wunder gelangt es von den Wurzeln wieder hinauf in die Krone - ganz ohne Motorpumpen. Hier oben wird es gebraucht für die Photosynthese. Denn ohne Wasser kommt die Zuckerproduktion in den Blättern zum Stillstand und dem ganzen Wald knurrt der Magen. Während die Blätter oben die Energie der Sonne einfangen, sorgt das geschlossene Kronendach für grünes Dämmerlicht unter den Bäumen - und für ein gleichmäßig kühles, feuchtes Klima im Waldinneren. Zu viel Wasser allerdings lässt viele Bäume ertrinken. Wie Menschen erliegen sie dabei einem Erstickungstod. Auwälder sind deswegen Terrain und Heimat von Spezialisten, wie dem Biber - dem einzigen tierischen Waldbewohner, der Bäume fällt. Doch egal, wo ein Wald wächst: Jeder Wald ist ein gigantischer "Wassereimer" in einer globalen Kette von Pumpstationen. Wälder pumpen den Wasserdampf von den Meeren ins Landesinnere. Ohne sie würden die großen Kontinente im Inneren austrocknen. Nicht nur deswegen sind unsere Wälder unsere wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen den Klimawandel. Und so forschen Wissenschaftler mit Klimatürmen und Kronenkränen am Wunderwerk Wald.

 

Am 02.12.21 10:35 - 11:20 Uhr auf 

BR: Mythos Kongo - Im Reich der Menschenaffen

Der Kongo ist einer der mächtigsten und tiefsten Flüsse der Erde. Der Strom und die angrenzenden Wälder sind Rückzugsräume und Heimat für einige der wundersamsten Kreaturen unserer Erde. Drei der vier Menschenaffen-Arten leben im Kongobecken. Mit außergewöhnlichen Aufnahmen gewährt auch die zweite Folge "Mythos Kongo – Im Reich der Menschenaffen" spannende Einblicke in eine der geheimnisvollsten und gefährlichsten Regionen unserer Erde.

 

Am 02.12.21 10:55 - 11:55 Uhr auf 

WDR: Katastrophenschutz - Wie reagieren wir richtig?

Egal, ob Wälder brennen, Orte überflutet werden oder eine Massenpanik ausbricht - bei der Katastrophenbekämpfung geht es um Schnelligkeit und Besonnenheit. Doch wie arbeiten Menschen, die sich beruflich oder ehrenamtlich in Gefahr begeben, um zu retten? Und wie reagieren wir im Katastrophenfall richtig? Diese Fragen beantwortet unter anderem Tanja Knopp vom Deutschen Roten Kreuz.
(Wdh. übermorgen 6.15-7.15 Uhr im hr)

 

Am 02.12.21 14:05 - 14:50 Uhr auf 

3sat: Costa Rica - Paradies zwischen den Ozeanen

Diese exotische Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren gibt es nirgendwo sonst auf der Erde. Leuchtend grüner Urwald, der bis an die Ufer von gleich zwei Weltmeeren reicht und dem Land seinen Namen gegeben hat: Costa Rica, reiche Küste.
(Wdh. kommende Nacht 5.10-5.55 Uhr)

 

Am 02.12.21 14:50 - 15:35 Uhr auf 

3sat: Transocéanica - Von Lima nach Rio

Wie ein endloses Band zieht sich der Asphalt der Transoceánica 6200 Kilometer lang von Lima am Pazifik nach Rio de Janeiro am Atlantik. Entlang der längsten Buslinie der Welt zeigt sich allerdings Südamerikas Dilemma: Ein Kontinent mit einem beeindruckenden kulturellen Erbe, faszinierender Landschaft und einer unerschöpflichen Gier nach Rohstoffen. Hinter dichtem Dschungel beginnen die illegalen Goldminen. Mit Hilfe von Quecksilber versuchen Goldsucher dem Urwaldboden das Edelmetall zu entreißen. Die Transoceánica hat hier eine Dynamik in Gang gesetzt, wegen der Victor Zambrano um sein Leben fürchtet. Weil er die Verstöße der illegalen Goldsucher anzeigt, wird der Ökoaktivist von Goldsuchern bedroht.
(Wdh. kommende Nacht 4.25-5.10 Uhr)

 

Am 02.12.21 17:50 - 18:30 Uhr auf 

arte: Die Rückkehr der Vögel

Der Vogelschutz ist zu einem der wichtigsten Aspekte für die Erhaltung der Artenvielfalt geworden. Der Film dokumentiert, wie einstige Industrielandschaften dank pragmatischer Initiativen renaturiert werden konnten. In diesen neuen Ökosystemen lässt sich beobachten, wie jede Jahreszeit die Vögel vor aufregende Herausforderungen stellt: Im Winter müssen sie ums Überleben kämpfen. Im Frühling kehren die Zugvögel zurück, die im Süden überwintert haben, dann kommt die Zeit der Paarung und des Nestbaus. Und im Herbst bereiten sich die Zugvögel wieder auf ihre lange Reise vor - und die, die bleiben, auf das Überwintern.

 

Am 02.12.21 18:30 - 19:20 Uhr auf 

arte: Adler - Kraftprotze mit Durchblick

Adler zählen zu den stärksten Tieren der Erde. Alle rund 60 Adlerarten sind tagaktive Greifvögel. Sie leben auf fast allen Kontinenten und sind an Küsten ebenso anzutreffen wie in Wüsten, Gebirgen und Wäldern. Welche Eigenschaften mussten Adler entwickeln, um sich in solch unterschiedlichen Lebensräumen behaupten und fortpflanzen zu können? Was befähigt sie, auch große Beutetiere zu jagen, potenzielle Nahrung auf weite Entfernung zu erspähen und sehr lange Flugstrecken zurückzulegen? Und warum gilt der Adler als König der Lüfte? Diesen Fragen geht der Film in den Alpen, in Oman, Schottland und den USA auf den Grund.

 

Am 02.12.21 19:45 - 19:50 Uhr auf 

ARD: Warum tut uns die Natur so gut?

Grüne Wiesen, das weite Meer, hohe Berge – Natur tut einfach gut. Warum einige Forscher ganz besonders dem sogenannten „Waldbaden“ eine heilende Wirkung zu schreiben und ob die Natur tatsächlich unser Immunsystem stärkt, verrät Susanne Holst in „Wissen vor acht - Mensch“.

 

Am 02.12.21 20:15 - 21:00 Uhr auf 

WDR: Die Viktoriafälle - Afrikas Garten Eden

1855 entdeckt David Livingstone die Fälle. Tief beeindruckt beschrieb er den Wasserfall "als das Schönste, das er je in Afrika zu Gesicht bekam". Er benennt sie darauf hin nach seiner Königin. Tatsächlich sind die Fälle noch heute ein Naturschauspiel, das seines gleichen sucht. Gegenüber den Wasserfällen existiert ein Miniaturregenwald. Entstanden nur durch die lebenspendende Gischtwolke der Victoriafälle. Jenseits dieser Wälder ist das Land trocken und geht fast nahtlos in die Savanne über.
(Wdh. morgen 12.00-12.45 Uhr)

 

Am 02.12.21 21:40 - 22:10 Uhr auf 

hr: Wolf, Waschbär, Wildschwein - tolerieren oder töten?

Wölfe, die Pferde und Schafe reißen. Von Waschbären verwüstete Dachböden und ganze Wildschweinrotten in den Vorgärten - Wildtiere kommen uns immer öfter in die Quere und können sehr lästig, manchmal sogar gefährlich werden. Die Frage ist: Wie gehen wir damit um? Simon Vogt begibt sich für „Engel fragt“ auf die Suche nach Antworten bei Jägern, Jagdgegnern und betroffenen Anwohnern.

 

Am 03.12.21 06:55 - 07:50 Uhr auf 

arte: Vietnam - Die letzten Pangoline

Kaum ein Säugetier wird weltweit so häufig gewildert wie das Pangolin, auch Schuppentier genannt. Acht Arten gibt es weltweit, jede davon ist akut vom Aussterben bedroht. Grund ist zum einen die verstärkte Nachfrage in asiatischen Restaurants nach Pangolinfleisch, zum anderen die Verwendung der Schuppen in der traditionellen chinesischen Medizin. Wenn nicht bald etwas passiert, werden Pangoline in wenigen Jahren von der Erde verschwunden sein. „GEO Reportage“ hat ein Schutzzentrum in Vietnam besucht, in dem beschlagnahmte Tiere mit großem Aufwand auf ihre Auswilderung vorbereitet werden.

 

Am 03.12.21 07:30 - 07:55 Uhr auf 

ARD-alpha: Die Affen mit den roten Hintern

Felix Heidinger ist dieses Mal einer Gruppe von 32 olivgrünen Pavianen auf der Spur. Mit der Kamera beobachtet Felix, wie sich deren friedliches Leben im Nationalpark des afrikanischen Staates Nigeria dramatisch verändert. Es taucht nämlich ein großer, fremder Pavianmann im Wohngebiet der Gruppe auf. Vor allem die Weibchen, die Babys haben, fürchten den Eindringling. Guntu, seit Jahren der unangefochtene Anführer der Paviangruppe, versucht, den Fremden zu vertreiben. Doch der Rivale erweist sich als harter Brocken. Unerbittlich hetzt er die Weibchen durch den Urwald. Sein Plan ist offensichtlich. Der Fremde will die Macht an sich reißen und Guntus Platz einnehmen.

 

Am 03.12.21 10:00 - 10:30 Uhr auf 

hr: Alaska - Klimawandel im Abenteuerland

Die von Eskimos bewohnte Insel Shishmaref versinkt im wahrsten Sinne des Wortes nach und nach im Meer. Heftige Stürme und Erosion haben Häuser ins Meer stürzen lassen. Die Insel schrumpft jedes Jahr um mehrere Meter, in 30 Jahren wird sie voraussichtlich verschwunden sein. Der 19-Jährige Esau Sinnok ist in Shishmaref aufgewachsen und macht als Umweltaktivist auf das Schicksal seines Dorfes aufmerksam. USA-Korrespondent Jan Philipp Burgard zeigt, wie hart der Klimawandel Alaska trifft und wie die Menschen dort mit existenziellen Bedrohungen umgehen.

 

Am 03.12.21 11:05 - 11:35 Uhr auf 

3sat: Berner Waldmenschen

Im Bremgartenwald leben zurzeit fünf Männer, die sogenannten Berner Waldmenschen. Ihre Lebensform polarisiert. Wem gehört der Wald? Handelt es sich bei den Waldmenschen um asoziale Schmarotzer oder um Freigeister, die unsere Gesellschaft gar bereichern? Was trifft zu? Um das herauszufinden, zieht Reporter Donat Hofer in die Wald-WG. Was bedeutet eine solche Lebensform für unsere Gesellschaft, was gibt und was nimmt sie? Diesen Fragen geht Donat Hofer nach und findet eine Antwort.

 

Am 03.12.21 17:50 - 18:30 Uhr auf 

arte: Die Rückkehr der Wölfe

Im nordamerikanischen Yellowstone-Nationalpark vermehrten sich die Wapiti-Rothirsche lange Zeit ungebremst und das zuungunsten der dortigen Flora und Fauna - bis Wölfe in das Gebiet Einzug hielten. Die Dokumentation „Die Rückkehr der Wölfe - Das Wunder im Yellowstone-Nationalpark“ zeigt die erstaunlichen Folgen, die die Wiederansiedlung von Wölfen Ende der 1990er Jahre für das gesamte Ökosystem im Yellowstone-Nationalpark hat. Ein aus den Fugen geratenes Ökosystem ist durch die Rückkehr der Raubtiere wieder in ein natürliches Gleichgewicht gelangt.

 

Am 03.12.21 18:30 - 19:20 Uhr auf 

arte: Familie Wolf - Gefährliche Nachbarn?

Wölfe breiten sich in Deutschland und Frankreich immer mehr aus. Gleichzeitig nimmt das uralte Unbehagen vor den Raubtieren zu. Doch wie gefährlich sind sie wirklich? Um dies herauszubekommen, legte sich Tierfilmer Sebastian Koerner zwei Jahre lang auf die Lauer. Mit Hilfe seiner Aufnahmen und einer Vielzahl von versteckten, automatisch filmenden Videofallen gelang erstmalig ein hautnaher Einblick in das Privatleben bei „Familie Wolf“ im Herzen Deutschlands. Alle Aufnahmen stammen ausnahmslos aus der freien Natur. Kein Bild für diese Dokumentation wurde in einem Gehege oder mit zahmen Wölfen gedreht.