Am 21.09.19 01:30 - 02:15 Uhr auf 

phoenix: Die Rückkehr der Wölfe - Das Wunder im Yellowstone Nationalpark

Im nordamerikanischen Yellowstone-Nationalpark vermehrten sich die Wapiti-Rothirsche lange Zeit ungebremst und das zuungunsten der dortigen Flora und Fauna - bis Wölfe in das Gebiet Einzug hielten. Die Dokumentation "Die Rückkehr der Wölfe - Das Wunder im Yellowstone-Nationalpark" zeigt die erstaunlichen Folgen, die die Wiederansiedlung von Wölfen Ende der 1990er Jahre für das gesamte Ökosystem im Yellowstone-Nationalpark hat. Ein aus den Fugen geratenes Ökosystem ist durch die Rückkehr der Raubtiere wieder in ein natürliches Gleichgewicht gelangt.

 

Am 21.09.19 02:15 - 03:00 Uhr auf 

phoenix: Die Wölfe von Tschernobyl - Wildnis in der Todeszone

Bis heute ist das verseuchte Niemandsland um Tschernobyl bis heute unbewohnbar. Dort gibt es neue Herrscher: Wölfe regieren nun die Sperrzone zwischen der Ukraine und Weißrussland. Die Dokumentation zeigt die Auswirkungen der Katastrophe: Ein Vierteljahrhundert nach dem Unglück wurde das Gebiet unbeabsichtigt zu einem riesigen ökologischen Versuchslabor. Die Wolfsexperten Christoph und Barbara Promberger untersuchen mit dem weißrussischen Raubtierforscher Vadim Sidorovich die Umstände.

 

Am 21.09.19 05:15 - 06:00 Uhr auf 

phoenix: Wölfe - Schützen oder schießen?

Die Wölfe sind zurückgekehrt und breiten sich in Deutschland aus. Ob in Niedersachsen, Sachsen oder jüngst in Nordrhein-Westfalen, allerorten werden die Raubtiere gesichtet. Derzeit gibt es 73 Rudel sowie 29 Paare, insgesamt etwa 800 Tiere - und immer mal wieder Begegnungen zwischen Mensch und Wolf. Schäfer beklagen Verluste, Dorfbewohner fürchten um ihre Kinder, Politiker von CDU, SPD, FDP und AfD schlagen Alarm und fordern inzwischen den Abschuss von Wölfen und eine Obergrenze für ihren Bestand. Alles nur Hysterie? Oder geht von Wölfen tatsächlich eine Bedrohung aus? Stimmt der Eindruck, dass sich Wölfe in Deutschland unkontrolliert ausbreiten und eine Gefahr darstellen? Monatelang hat Filmautor Herbert Ostwald mit Wolfsforschern, Bürgermeistern, Dorfbewohnern, Tierfilmern und Schäfern gesprochen, um Antworten zu bekommen. Seine Recherchen zeigen ein wesentlich differenzierteres Bild, als es die Schlagzeilen vermuten lassen.

 

Am 21.09.19 06:30 - 07:15 Uhr auf 

phoenix: Familie Wolf - Gefährliche Nachbarn?

Wölfe breiten sich in Deutschland immer mehr aus. Gleichzeitig nimmt das uralte Unbehagen vor den Raubtieren zu. Doch wie gefährlich sind sie wirklich? Um dies heraus zu bekommen, legte sich Tierfilmer Sebastian Koerner zwei Jahre lang auf die Lauer. Alle Aufnahmen stammen ausnahmslos aus der freien Natur. Kein Bild für diese Dokumentation wurde in einem Gehege oder mit zahmen Wölfen gedreht. Vor dem Hintergrund neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und intensiver Recherchen erzählt "Familie Wolf" eine wahre Geschichte voller Leben, Freuden, Dramen und Tod. Sie zeigt, wie gut sich die wilden Wölfe in unserer Kulturlandschaft zurechtfinden, aber auch, was schieflaufen kann, wenn die Menschen falsch reagieren.

 

Am 21.09.19 07:00 - 07:40 Uhr auf 

ZDFneo: Seychellen – Bewahrer verlorener Schätze

Die Seychellen, berühmt für ihre tropischen Strände, bewahren unvergleichliche Naturwunder. Auf den abgeschiedenen Inseln im Indischen Ozean entdeckt Dirk Steffens überraschende Phänomene, die es nirgendwo anders gibt.

 

Am 21.09.19 07:10 - 07:35 Uhr auf 

ARD: Leon, das Chamäleon

Über 150 Chamäleonarten gibt es und sie sehen sehr unterschiedlich aus. Manche sind klein, die anderen groß, die einen sind eher einfarbig, die anderen bunt. Dann gibt es noch Chamäleons mit und ohne Hörner. Eines jedoch haben sie alle gemeinsam: Sie können ihre Farbe ändern und sich auf die Weise rasch dem Untergrund anpassen. Das will Paula mit Buntpapier testen. Kann ein Chamäleon wirklich knallrot werden? Oder blau? Oder passt es sich nur möglichst gut an seine natürliche Umgebung an?

 

Am 21.09.19 08:35 - 09:15 Uhr auf 

arte: Schweiz, das Verschwinden der Gletscher

Die Schweiz - Land der Berge, Gletscher, Bergbäche und Seen. Die Alpen zeigen hier ihre schönsten Seiten. Doch die Natur verändert sich: Die Gletscher schrumpfen, Felsmassive werden brüchig. Immer häufiger kommt es zu Überschwemmungen und Bergstürzen. Die Menschen hier müssen sich den Veränderungen stellen. Die Berge geraten in Bewegung. "GEO Reportage" war zu Besuch im Wallis und im Berner Oberland und hat sich ein Bild von den Veränderungen der Natur gemacht.

 

Am 21.09.19 10:00 - 10:45 Uhr auf 

phoenix: Der Böhmerwald - Eine Wildnis mitten in Europa (1/2)

Im Böhmerwald entspringt die Moldau, er beherbergt Urwälder, unberührte Hochmoore und sprudelnde Wildbäche. Dieser archaische Landstrich, zu dem auch der Bayerische Wald gehört, galt lange als undurchdringlich und geheimnisvoll. Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs haben die bayerischen Grenzbewohner wieder neue Bezüge zu dieser ungewöhnlichen Waldlandschaft für sich entdeckt. Die zweiteilige Hochglanzreihe "Der Böhmerwald - Eine Wildnis mitten in Europa" porträtiert Menschen, die sich seiner Magie nicht entziehen können. Das Filmteam begleitet sie vor der bildstarken Kulisse des märchenhaften Böhmerwalds im Dreiländereck Bayern-Österreich-Tschechien. Der Film zeigt in eindrucksvollen Aufnahmen die Schönheit und Erhabenheit dieses Waldes im Wechsel der Jahreszeiten.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 11.30 Uhr)

 

Am 21.09.19 11:25 - 12:10 Uhr auf 

arte: Ein Traum von Baum - Zeugen vergangener Zeiten

Die Himmelsberger Tanzlinde in Deutschland und die Eiche Whiteleaved Oak in England stehen im Mittelpunkt historischer Brauchtümer, die von der lokalen Bevölkerung bis heute lebendig gehalten werden. Die beiden Bäume - der eine verloren in der Landschaft, der andere mitten in einem Dorf - ziehen die Menschen magisch an und scheinen ihnen ein kleines Stück ihrer Kindheit zurückzugeben. Die Tanzlinde trägt ihren Namen nicht umsonst, denn unter ihrem Blätterdach kommen die Dorfbewohner seit Jahrhunderten zu ausgelassenen Festen zusammen. Früher montierte man zwischen ihren Ästen sogar einen Tanzboden aus Holzplanken, auf dem die Jugend ungestört schwofen konnte! Eine Tradition, die das ganze Dorf fortführen möchte - schließlich sind die Wurzeln des alten Baumes auch ein wenig die ihren. Der englischen Eiche mit dem verzweigten Astwerk und dem hohlen Stamm werden magische Kräfte zugeschrieben. Der majestätische Baum, an dessen Fuße die Schafe grasen, wird regelmäßig von Männern und Frauen besucht, die hier Gebete, Gesänge, Gedichte und rituelle Waschungen vollführen. Bei diesen esoterisch-verschrobenen Zusammenkünften scheint es, als würden die fröhlichen und manchmal exzentrischen Besucher tatsächlich mit der alten Eiche kommunizieren.

 

Am 21.09.19 11:30 - 12:15 Uhr auf 

phoenix: Steinadler König der Berge?

"Steinadler - König der Berge" entstand in einem Zeitraum von drei Jahren und zeigt ausnahmslos wildlebende, ungezähmte Adler. Die Dokumentation begleitet das Erwachsenwerden von zwei Steinadlerküken in der Hohen Tatra, vom Bebrüten der Eier im April bis zu dem Zeitpunkt, wenn die Jungvögel im Juni den Horst verlassen. Tragische Ereignisse, wie etwa der Tod eines fast flüggen Kükens, und lustige Momente, wenn die Steinadlerküken in ihrem Nest Besuch von Maus und Schmetterling bekommen, machen diesen Film zu einem kurzweiligen Ausflug in die Baumkronen der europäischen Bergwälder.

 

Am 21.09.19 11:45 - 12:15 Uhr auf 

mdr: Trickreich, erfolgreich - wie Wölfe lernen

Er ist äußerst intelligent, anpassungsfähig und vor allem ein gerissener und opportunistischer Jäger: Der Wolf. Kein Tier polarisiert so stark wie dieses Raubtier. Seit fast 20 Jahren wieder heimisch in Deutschland, sorgt er zunehmend für Streit. Fast 1.000 Tiere zählt die Population inzwischen, in 111 Revieren. Der größte Teil der 77 Rudel und 33 Wolfspaare leben im Osten Deutschlands. Das schafft Probleme für Viehzüchter wie Hans Bley. Der Bürgermeister von Crawinkel im thüringischen Landkreis Gotha verlor allein in diesem Jahr schon neun Tiere - Schafe, Kälber und neuerdings sogar Pferde. Gerissen vermutlich genau von der Wölfin, die auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Ohrdruf lebt. Sie ist der wohl am besten dokumentierte Wolf überhaupt zurzeit. Und sie erregt die Gemüter wie kaum ein anderer Beutegreifer. 'Auf jeden Fall schützen', beharren Naturschützer, Unbedingt 'entnehmen' fordern dagegen Bauern, Schafzüchter und Jäger. ECHT-Moderator Sven Voss fragt nach bei Naturschützern, Genetikern der Senckenberg-Gesellschaft und Jägern: Ist eine Einigung möglich im zunehmend erbittert geführten Streit über den richtigen Umgang mit dem Raubtier Wolf?

 

Am 21.09.19 12:10 - 12:55 Uhr auf 

arte: Ein Traum von Baum - Dem Zahn der Zeit zum Trotz

Der tausendjährige Olivenbaum im korsischen Oletta und die schwedische Fichte Old Tjikko gehören zu den ältesten Bäumen ganz Europas. Der eine steht gut behütet in einem Garten und trägt noch immer Früchte; der andere kämpft in einem abgelegenen Nationalpark gegen die harten Wetterbedingungen Nordskandinaviens. Olivenbäume versinnbildlichen die Mittelmeerkultur; dies gilt auch für das Exemplar aus Oletta. Ein halbes Jahrhundert lang geriet er in Vergessenheit, dann nahm ihn ein nordfranzösisches Paar vor rund fünfzehn Jahren in seine Obhut. Heute ist der Baum, der noch immer Früchte trägt, wieder der Stolz des ganzen Dorfes. Vor rund zehn Jahren entdeckten Wissenschaftler in einem schwedischen Nationalpark eine mehr als 9.000 Jahre alte Fichte, die sie Old Tjikko nannten. Als ältester Baum der Welt ist sie ein regelrechter Star, der vielleicht bald mit einem Zaun vor den Besucherströmen geschützt werden muss.

 

Am 21.09.19 12:55 - 13:40 Uhr auf 

arte: Ein Traum von Baum - Eiben, Eichen und Mythen

Die beiden tausendjährigen Eiben im französischen La Haye-de-Routot und der "Nagelbaum" im belgischen Herchies haben seit langer Zeit eine spirituelle Bedeutung. Sie zeugen von jahrhundertealten Traditionen und wurden im Laufe der Zeit mit den unterschiedlichsten Symboliken belegt. Von uralten Ritualen bis zu zeitgenössischer Folklore - in diesen Bäumen vereinen sich die Kräfte der Natur mit dem menschlichen Bedürfnis nach Glauben und Spiritualität. Zu Ehren der beiden normannischen Eiben wird seit Jahrhunderten ein fröhliches Fest ausgerichtet, deren Höhepunkt ein riesiges Feuer ist. Die Geschichte von La Haye-de-Routot ist eng mit den beiden Bäumen verbunden, die schon seit ewigen Zeiten dort zu stehen scheinen. Als einer von ihnen kränkelt, setzt sich das ganze Dorf für seine Rettung ein. Der "Nagelbaum" vor den Toren des belgischen Herchies dient als heimliche Pilgerstätte für Menschen, die an seine heilenden Kräfte glauben. Sein Stamm ist mit Stofffetzen übersät, die von den Kranken dort angebracht wurden. Dieser Glaube geht auf uralte Zeiten zurück - die Eiche von Herchies ist zwar erst 60 Jahre alt, führt jedoch das Erbe ihrer Vorgängerin fort, die einst am selben Ort stand und für ihre mythischen Kräfte bekannt war.

 

Am 21.09.19 13:00 - 14:00 Uhr auf 

ARD-alpha: Igel, Spatz und Feldgrille - der Wert der heimischen Artenvielfalt

Die Rettung von Eisbären und Orang-Utans weckt mehr Interesse als die Gefährdung heimischer Tierarten, wie Igel oder Spatz. Dabei zählt die Zerschneidung der Landschaft durch große Straßen und Baugebiete zu den bedeutendsten Gefahren, der Zugang zu Lebensräumen wird abgeschnitten, die genetische Vielfalt schwindet. Unaufhaltsam werden Rückzugsorte zerstört. Es gibt kaum noch Unterholz oder Hecken, Grün- und Blühstreifen an Waldrändern, Feldern und Wegen verschwinden. Und auch in den Städten gehen Lebensräume verloren: Englischer Golfrasen hinterm Haus ist beliebter als eine Wiese, Zierbüsche verdrängen wilde Hecken.

 

Am 21.09.19 14:15 - 15:00 Uhr auf 

phoenix: Glacier Bay Nationalpark, Alaska

Alaska ist der größte Bundesstaat der USA. Ganz an seinem südöstlichen Ende liegt ein naturbelassenes Refugium: der Glacier Bay National Park - unberührte Wildnis in atemberaubender Schönheit. Hier findet man schneebedeckte Gipfel, Fjorde, Wälder, Strände, Buchten und vor allem Gletscher. Und eine große Zahl wilder Tiere lebt dort. Vor 250 Jahren war Glacier Bay eine Bucht aus Eis, ein einziger Gletscher, der dem Gebiet auch seinen Namen gegeben hat. In den letzten beiden Jahrhunderten haben sich die Eismassen jedoch in die Bucht zurückgezogen und Land freigegeben. Strände, Bäume und Flüsse haben sich erst danach entwickelt. Flora und Fauna bringen immer mehr neue Errungenschaften hervor. Für Biologen und Wissenschaftler ist der Park eine Art Freiluftlabor. Glacier Bay ist eines der letzten wilden und unberührten Naturparadiese. Ein "Kunststück der Natur", das für Mensch und Tier Faszination und Herausforderung zugleich darstellt.
(Wdh. morgen 8.15-9.00 Uhr)

 

Am 21.09.19 14:20 - 15:05 Uhr auf 

ZDFneo: Der Malaiische Archipel – Dem Leben auf der Spur

Schon bevor Darwin seine berühmte Theorie der Entstehung der Arten veröffentlichte, brachte die südostasiatische Inselwelt einen Mann auf die Fährte der Evolution: Alfred Russel Wallace. Dirk Steffens folgt seinen Spuren durch Indonesien und Malaysia.
(Wdh. morgen 7.00-7.45 Uhr)

 

Am 21.09.19 14:25 - 15:05 Uhr auf 

arte: Faszination Afrika - Tiere im Luangwa-Tal

Das Luangwa-Tal liegt im Osten Sambias. Es ist ein Tal der Extreme, das ein einzigartiges Naturschutzgebiet umfasst und unzähligen Wildtieren eine Heimat bietet. Mit einer Länge von rund 800 Kilometern schlängelt sich der Luangwa-Fluss durchs Tal und belebt Busch und Wälder. Seine Ufer ziehen mehr als 60 Säugetierarten und über 400 Vogelarten an. Doch die üppige Pracht verwandelt sich in der Trockenzeit in eine staubige Fläche aus trockenem Sand. Mit der sengenden Hitze verdunstet das Flusswasser. Übrig bleiben vereinzelte Tümpel, verstreut über das Tal. Dann treibt die Dürre Raub- und Beutetiere zu den verbliebenen Wasserstellen. Für die Bewohner des Tals beginnt ein Kampf ums Überleben: Flusspferde verteidigen ihre schrumpfenden Reviere. Giraffen- und Elefantenherden ziehen durch das Labyrinth der trockenen Wälder auf der Suche nach Wasser. Gelbschnabelstörche arbeiten mit hungrigen Krokodilen zusammen, um ihre Beute in die Enge zu treiben. Und Paviane, die normalerweise pflanzliche Nahrung bevorzugen, gehen auf die Jagd. Am Ende der Trockenzeit bringen heftige Regenschauer endlich die Erlösung. Das Tal erblüht, und der Kreislauf beginnt von vorn.

 

Am 21.09.19 14:25 - 15:10 Uhr auf 

hr: Wilde Heimat - Der Herbst

Im Herbst legt sich Nebel über Flüsse und Seen, die Wälder leuchten farbenprächtig im Sonnenlicht. In dieser Jahreszeit zeigt sich die Natur noch einmal von ihrer verschwenderischen Seite. In der Herbstzeit reifen die meisten Früchte. Menschen und Tiere nutzen seit jeher den Überfluss, um Vorräte für den Winter anzulegen. So suchen Eichhörnchen und Mäuse den Wald unermüdlich nach Nahrung ab. Im Rheintal sorgt die Weinlese für Hochbetrieb auf den Hängen. Der Himmel ist angefüllt von Zugvögeln auf dem Weg in ihre Winterquartiere. Traditionell beginnt bei den Menschen mit dem Ende der Ernte auch die Zeit der ausgelassenen Feiern.
(Wdh. übermorgen 10.15-11.00 Uhr)

 

Am 21.09.19 15:05 - 15:50 Uhr auf 

arte: Faszination Afrika - Tiere im Mashatu-Reservat

Der afrikanische Kontinent begeistert mit all seinen Extremen. Von endlosen Wüsten über sumpfige Landschaften bis hin zum peitschenden Meer. Diese Folge führt in das Mashatu-Reservat am Zusammenfluss des Limpopo und des Shashe im Osten Botsuanas. Seinen Namen verdankt das Reservat den gleichnamigen Bäumen, die hier zu Tausenden entlang der Flüsse wachsen. Bekannt ist es aber auch als "Land der Riesen": Gewaltige Baobabs - manche mehr als 5.000 Jahre alt - wachen über Mashatus nicht weniger beeindruckende Tierwelt.

 

Am 21.09.19 16:15 - 17:00 Uhr auf 

BR: Krieg der Ameisen

Entlang der europäischen Mittelmeerküste haben winzige, nur zwei Millimeter große Argentinische Ameisen eine Kolonie mit biblischen Ausmaßen erschaffen. Sie erstreckt sich über fast 6.000 Kilometer von Norditalien über Frankreich und Spanien bis nach Portugal. Milliarden von Arbeiterinnen bekämpfen ihre Rivalen mit unglaublicher Aggressivität und vernichten innerhalb kürzester Zeit alle heimischen Ameisenarten. Wissenschaftler beobachten ihr Potenzial, ganze Ökosysteme zu verändern. Mit modernsten Makro-Filmtechniken folgt Filmemacher Stefan Geier den Argentinischen Ameisen auf ihrer Spur zur Machtergreifung - in einer für uns meist unsichtbaren Welt. "Krieg der Ameisen" zeigt, wie es die Argentinischen Ameisen geschafft haben, zum größten Raubtier der Welt zu werden - auf einer Reise in den erbarmungslosen Mikrokosmos zu unseren Füßen.
(Wdh. kommende Nacht 1.40-2.25 Uhr)

 

Am 21.09.19 22:25 - 23:10 Uhr auf 

tagesschau24: Klima retten - und die Welt verändern?

"Es ist Zeit, zu rebellieren, um die Zukunft zu retten", sagt die "Fridays for Future"-Initiatorin Greta Thunberg. Ein Satz mit politischer Sprengkraft, auch für Deutschland. Kurz vor dem weltweiten Klimastreik am 20. September beleuchtet die Story die Hintergründe: Welche Vorstellungen stecken hinter den Parolen von Fridays for Future und welche Widersprüche zeigen sich? Wie soll aus Protest Politik werden? Wie aus Wut Veränderung? Wie verträgt sich der moralische Impetus der jungen Weltretter mit dem Anspruch der Toleranz, auch andere Sichtweisen gelten zu lassen?
(Wdh. morgen 13.15-14.00 Uhr)

 

Am 22.09.19 03:45 - 04:30 Uhr auf 

phoenix: Klimawandel - Die Fakten mit Harald Lesch

Schon seit Langem beobachten Forscher einen globalen Temperaturanstieg. Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt, in Deutschland droht ein neues Waldsterben. Steuert die Menschheit auf eine neue Heißzeit zu? Oder lässt sich die globale Erwärmung noch begrenzen? Die Dokumentation zieht mithilfe internationaler Experten Bilanz. Um die globale Erwärmung auf zwei Grad Celsius zu begrenzen, müssten die stetig steigenden CO2-Emissionen in den nächsten zehn Jahren halbiert und bis 2050 komplett gestoppt werden. Notwendig wäre ein weitgehender Verzicht auf fossile Brennstoffe wie Kohle oder Erdöl zur Energiegewinnung. Wenn das nicht gelingt, wird sich die Erde weiter erwärmen - darin ist sich die überwiegende Zahl der Wissenschaftler einig.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)

 

Am 22.09.19 04:30 - 05:15 Uhr auf 

phoenix: Klimafluch und Klimaflucht

Migration hat es immer gegeben, als Anpassungsstrategie an eine sich verändernde Umwelt. Doch die Zahl derer, die ausschließlich wegen des Klimawandels zur Migration gezwungen werden, hat sich etwa seit den 90er Jahren drastisch erhöht. Es ist eine doppelte Ungerechtigkeit: Die Industriestaaten, die auf Kosten anderer Länder reich geworden sind, schädigen mit ihren Emissionen die Atmosphäre und lassen ein zweites Mal die Bewohner der ärmeren Regionen zu Opfern werden. Wie viele Menschen werden bis zur Mitte unseres Jahrhunderts gezwungen sein, ihre Heimat zu verlassen? Dieser Frage geht die Dokumentation "Klimafluch und Klimaflucht" nach: in der Sahelzone, in Indonesien und in der russischen Tundra, sogenannten Hotspots des Klimawandels.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)

 

Am 22.09.19 07:15 - 08:00 Uhr auf 

arte: Theos Tierwelt - Die Arche vor der Haustür

Europas Kulturlandschaft bietet einer überraschenden Vielzahl von wilden Tieren einen Lebensraum. Doch viele dieser Arten sind vom Aussterben bedroht. Zum Beispiel die Feldhamster in Deutschland. Im Heidelberger Zoo steht Deutschlands einzige Zuchtstation für Feldhamster. Hunderte Hamster werden jedes Jahr freigelassen. Theo Pagel erfährt, dass die Tiere nur überleben, weil die Naturschützer Verträge mit Landwirten abschließen. Schon besser sieht es bei einem der ältesten Artenschutzprojekte in Europa aus: In den österreichischen Alpen beobachtet Theo Pagel den größten Vogel Europas, den Bartgeier. Er galt früher als Knochenbrecher und Lämmerdieb und wurde gnadenlos gejagt. Seitdem aber die Nachzucht der imposanten Tiere in Zoos gelingt, leben wieder mehr als 200 der prächtigen Vögel in dem europäischen Gebirgsmassiv. In Spanien besucht Theo Pagel das teuerste Nachzuchtprojekt Europas: In Andalusien wird die seltenste Wildkatzenart Europas, der Pardelluchs, unter strengen Sicherheitsvorkehrungen gepflegt und ausgewildert. Damit das Erfolg hat, müssen die Luchse in speziellen Kursen das Jagen lernen. Und die Luchsschützer müssen dafür sorgen, dass die freigelassenen Katzen auch genügend Beutetiere finden. Theo Pagel führt den Zuschauer hinter die Kulissen dieser faszinierenden "Arche-Projekte" und berichtet von Erfolgen und Problemen. Der Zoodirektor ist überzeugt: Zoologische Gärten spielen mit ihrem Wissen über die Tiere eine immer wichtigere Rolle bei der Rettung bedrohter Arten. Ein Film mit einzigartigen Aufnahmen seltener Tiere und überraschenden Einsichten.

 

Am 22.09.19 09:10 - 09:25 Uhr auf 

arte: Wenn ich groß bin, werde ich Naturwächterin

In der Natur fühlt sich Marie zu Hause. Bereits als Kind träumte sie davon, ein Pferd zu besitzen und den ganzen Tag unter freiem Himmel zu verbringen. Aus dem Traum vom eigenen Pferd ist dann zwar nichts geworden, dafür widmet sich Marie heute voll und ganz der Natur. Als Naturwächterin beschäftigt sie sich ausgiebig mit der Flora und Fauna in ihrer Umgebung. Für die EU arbeitet sie an einem großen Projekt, das sich für den Schutz und Erhalt der Biodiversität in ländlichen Gebieten einsetzt. Im Rahmen dieses Projekts restauriert Marie sogenannte Trockenrasenflächen: Naturschutzgebiete, in denen eine große Vielfalt seltener Pflanzenarten zu finden ist, wie zum Beispiel wilde Orchideen. Bevor Marie sich an die Arbeit auf der Trockenwiese macht, muss sie sich vergewissern, dass sie ihre volle Ausrüstung dabeihat: Robuste Stiefel, ein Spaten, eine Astschere, ein Fernglas und ein Schmetterlingsnetz dürfen nicht fehlen. Damit sich seltene Pflanzenarten auf den Rasenböden entfalten können, muss Marie Haselnuss-, Weißdorn- und Brombeergestrüpp entfernen, damit es die Böden nicht überwuchert. Allerdings muss sich Marie auch ab und zu in ihrem Büro der Naturschutzorganisation Natagora blicken lassen, denn von hier aus wird die Arbeit koordiniert. Hier arbeiten Freiwillige und Profis Hand in Hand. Für ihre Arbeit braucht Marie viel Ausdauer und Geduld. Besonders gefällt ihr, dass sie täglich mit verschiedenen Menschen zu tun hat, wie etwa Bauunternehmern, Landwirten und Mitarbeitern der Gemeinde- und Regionalbehörden. Deshalb muss sie stets verständnisvoll, diplomatisch und flexibel sein.

 

Am 22.09.19 13:00 - 14:00 Uhr auf 

ARD-alpha: Amsel, Drossel, Fink und Star - Wo sind unsere Vögel hin?

Amsel, Drossel, Fink und Star: Früher waren sie Allerweltsvögel, heute sind die Bestände vieler Arten in Gefahr. Unsere heimische Vogelwelt ist mitten in einem dramatischen Umbruch. Vor allem durch intensive Landwirtschaft und verdichtete Besiedlung verlieren viele Arten ihren Lebensraum. Und auch die Erderwärmung hinterlässt Spuren: Neue Arten kommen, alteingesessene gehen. Was können wir tun, damit unsere Vogelarten geeignete Lebensräume und genug Nahrung finden und die Artenvielfalt erhalten bleibt? Gäste im Studio sind der Ornithologe Hans-Günther Bauer und der Biologe und Vogelstimmenimitator Uwe Westphal.

 

Am 22.09.19 14:00 - 14:30 Uhr auf 

NDR: Wisente - Made in Springe

Der Wisent ist das größte Tier Europas und steht auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten. Um diese Tierart zu erhalten, gibt es ein einmaliges Auswilderungsprojekt, an dem das Wisentgehege Springe bei Hannover maßgeblich beteiligt ist. Für Thomas Hennig, den Leiter des Wisentgeheges, gilt es in diesem Jahr, für sein Auswilderungsprojekt deutschlandweit eine Gruppe von vier Wisenten zusammenzuführen und diese auf ihre Reise nach Rumänien vorzubereiten. Die Dokumentation zeigt den Weg der Wisente aus Springe in die rumänischen Karpaten.

 

Am 22.09.19 16:30 - 17:00 Uhr auf 

ZDF: Klage für den Klimaschutz

Maurice Feschets Lavendel-Ernte in Frankreich wird immer häufiger durch Dürren zerstört, Sanna Vannars Rentiere in Nordschweden finden aufgrund von wärmeren Temperaturen keine Nahrung mehr, und auf Langeoog sind ganze Küstenabschnitte in Gefahr. Mit einer gemeinsamen Klage wollen sie die Europäische Union dazu bringen, die Klimaziele zu verschärfen. "Die Politik muss und kann viel mehr tun", meint Michael Recktenwald. Er betreibt mit seiner Frau ein Hotel und ein Restaurant mitten in den Dünen auf Langeoog. Der steigende Meeresspiegel könnte eines Tages die Süßwasser-Versorgung der Insel gefährden, sodass ein Leben dort nicht mehr möglich wäre. "Wir wollen nur eine Zukunft haben", sagt Sanna Vannar, eine junge Rentier-Hirtin. Ihre Tiere leben halb wild, halb zahm in den Weiten Nordschwedens und ernähren sich vor allem von Flechten. Durch die wärmeren Temperaturen regnet es teilweise auch im Winter, der Regen gefriert auf dem Schnee und wird zu Eis. So entsteht eine dicke Schickt aus Eis und Schnee, durch die die Rentiere nicht mehr an ihre Nahrung gelangen. Sanna Vannar muss immer wieder zufüttern. Das kostet Zeit und Geld. Doch einen anderen Beruf könnte sich die junge Frau nicht vorstellen. Gemeinsam mit dem Jugendverband "Sáminuorra" hat sie sich der Klage angeschlossen, um die traditionelle Rentierzucht zu bewahren. "planet e." hat mehrere Familien bei ihrem Kampf begleitet. Gemeinsam mit anderen Klägern haben Sanna Vannar, Maurice Feschet und Michael Recktenwald im Mai 2018 mithilfe von Anwälten und Umweltorganisationen die Klage eingereicht. Doch kann so eine Klage Erfolg haben?

 

Am 22.09.19 17:00 - 18:00 Uhr auf 

ServusTV: Die Jahreszeiten - Der Herbst

Jeder spürt sie und sieht die Auswirkungen. Der Herbst ist die Jahreszeit mit dem nachhaltigsten Einfluss auf alle Bewohner der gemäßigten Breiten. Doch diese Zeiten des natürlichen Umbruchs präsentieren sich überall auf völlig unterschiedliche Weise.

 

Am 22.09.19 19:30 - 20:15 Uhr auf 

ZDF: Spielen im Tierreich - Lernen fürs Leben

Spielende Tiere, vor allem junge, sind lustig anzusehen, verfolgen aber ernsthafte Ziele. Forscher zeigen, warum und wie unterschiedlich Affen, Vögel, Raubkatzen und viele andere spielen.
(Wdh. kommende Nacht 2.05-2.50 Uhr)

 

Am 22.09.19 21:15 - 22:15 Uhr auf 

D-MAX: Wild Family - Die Abenteuer der Familie Hines

Serie. Aus der Vorstadt in die Wildnis: Brett Hines stürzt sich mit seiner Frau und seinen sieben Kindern im US-Bundesstaat Washington in ein gewagtes Abenteuer. Die Familie will dort abseits der Zivilisation ein neues Leben beginnen - ohne Smartphone, Computer und Fernseher. Jahrelang haben sich die Aussteiger auf diesen Schritt vorbereitet. Und Drew, der Ehemann der ältesten Tochter Sarah, ist bei dem riskanten Unterfangen ebenfalls mit von der Partie. Von jetzt an, wird für die Naturliebhaber alles anders, als es einmal war. Denn auf ihrem eigenen Stück Land knapp 30 Kilometer von der kanadischen Grenze entfernt müssen sie sich komplett selbst versorgen - mit allem was man zum Überleben braucht. Und das wird besonders im Winter bei Minustemperaturen um die 30 Grad garantiert kein Zuckerschlecken. Trotzdem ist die Hines-Family fest entschlossen, den lang gehegten Traum in die Tat umzusetzen.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 23.15 Uhr)

 

Am 22.09.19 22:30 - 23:15 Uhr auf 

mdr: Stirbt unser Wald?

Das Ökosystem Wald kippt und die Öffentlichkeit trifft es völlig unvorbereitet. Vor allem unseren Forst- und Wirtschaftwäldern droht der Verlust vieler Baumarten, allen voran der Fichte. Derzeit sind in Deutschland rund 120.000 Hektar Wald gefährdet oder bereits abgestorben. Besonders im Harz ist das ein schlimmer Anblick. Aber auch der Thüringer Wald, die Sächsische Schweiz, das Erzgebirge sind stark betroffen. Sogar geschützte Buchenwälder wie der Nationalpark Hainich leiden schwer unter dem sogenannten Trockenstress, der die Abwehrkräfte der Bäume herabsetzt und sie für Pilze, Käfer, Stürme und Brände anfällig werden lässt. Die Doku beobachtet Wissenschaftler und Waldökologen bei den umfangreichen Forschungen zur Waldgesundheit. Auf Satellitenbildern können sie das Ausmaß der Schädigung unserer Wälder erschreckend gut erkennen. Am Beispiel des Nationalparks Hainich zeigen sich großflächig Baumbestände die unwiederbringlich verloren sind und die Wissenschaftler erklären auch, was die Erdbeobachtung für unsere Wälder leistet. Es gibt aber auch gute Beispiele, wie zum Beispiel die Heiligen Hallen in Mecklenburg Vorpommern. Hier können wir sehen, wie ein gesundes Waldökosystem funktioniert, wie es kommuniziert und sich systematisch gegen Feinde wehrt. Ein Vorbild für die kranken Bäume ist so ein naturbelassener Wald trotzdem kaum, weil über 96% der deutschen Wälder Forst- und Wirtschaftswälder sind. Der deutsche Wald ist kein Märchenwald sondern ein Rohstofflieferant. Gerade in den Forsten ist es aber notwendig, ein stabiles Ökosystem zu etablieren, das in der Lage ist, sich gegen Trockenheit, Schädlinge und Stürme zu behaupten.

 

Am 22.09.19 23:15 - 00:00 Uhr auf 

mdr: Trocknen wir aus?

Wochenlang gab es keinen Regen, dafür über Monate hinweg brütende Hitze. Der Sommer 2018 brachte extreme Wetterlagen über Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, die bisher kaum ein Mensch in diesem Ausmaß hierzulande erlebt hat. Doch in Zukunft könnten sie zur Normalität werden. Was bedeutet diese Entwicklung? Und wie werden wir uns anpassen müssen? Diesen Fragen hat sich mdr WISSEN in einem großangelegten Multimedia-Projekt angenommen und dafür mit Wissenschaftlern die Klimadaten mehrerer Jahrzehnte ausgewertet. Daraus ist u.a. die TV-Dokumentation "Trocknen wir aus? Wie das Klima unsere Heimat verändert" entstanden.

 

Am 23.09.19 02:50 - 03:35 Uhr auf 

ZDF: Spione im Tierreich - Schlaue Köpfe

Wieder spähen ultra-realistische Tierroboter Affen, Elefanten und viele andere aus. Sie zeigen extrem nah, was Tiere mit Grips und Tricks alles bewerkstelligen.

 

Am 23.09.19 07:30 - 08:00 Uhr auf 

rbb: Berliner Pflanzen - Die wilde Hauptstadt

Berlin ist grün - und ungewöhnlich wild. Als Ergebnis von Krieg und Teilung. Auf riesigen Brachen im Niemandsland zwischen Ost und West wuchs ein buntes Pflanzengemisch. Iva, das Schlagkraut, gab es nur in Ostberlin. Es war mit Getreideimporten aus Kasachstan in die DDR gekommen. Mauerpfeffer, nomen est omen, überzog den Todesstreifen. Stillgelegte Bahnhöfe wucherten zu. Nun steht auf dem alten Wertheimgelände, jahrzehntelang ein Wildpflanzenparadies, die Mall of Berlin. Immer mehr Brachen werden zu noblen Quartieren. Wo wandern die Pflanzen hin? Viele sind Überlebenskünstler, ihnen reicht ein Straßenrand, eine Pflasterritze. Manche verschwinden, andere werden gerettet. Wie das Gottesgnadenkraut, das am Spreeufer Parlamentsgebäuden weichen musste. Berliner Pflanzen erzählen die Geschichte der Stadt auf ganz besondere Art.

 

Am 23.09.19 08:00 - 08:45 Uhr auf 

arte: Im Bann der Bahamas - Im Reich der Mangroven

Die ersten Mangroven auf den Bahamas entstanden vor 50 Millionen Jahren. Die Sumpfgebiete in tropischen Küstenregionen galten schon immer als wild und gefährlich. Vor kurzem wurde die wichtige Rolle der im Salzwasser gedeihenden Mangrovenbäume für zahlreiche Arten auf den Bahamas nachgewiesen. Sie bilden eine Art Puffer zwischen Land und Meer, schützen die Küste vor Abtragung und können sogar Orkanschäden mindern, denn ihr tief ins Wasser getauchte bizarre Wurzelgeflecht dient als Wellenbrecher. Die Mangrovenwälder bilden einen idealen Lebensraum fürüber 100 Arten. Dort tummeln sich Zackenbarsche, Langusten, Barrakudas, Flamingos, Krebse, Reiher, Haie und viele andere für das Ökosystem unentbehrliche Tierarten, die die kulturelle Identität der Bahamas prägen. Die Mangroven verfügen über eine zwanzigmal größere Artenvielfalt als die Seegrasflächen in der Umgebung, da unter den Baumwurzeln auch kleinere Tiere überleben können, die hier Schutz vor den größeren und ihnen überlegenen Räubern finden.

 

Am 23.09.19 13:25 - 14:10 Uhr auf 

3sat: Südafrika - Gezähmte Wildnis

In dieser Folge ist Moderator Dirk Steffens in Südafrika unterwegs. Die Wildnis wird vielerorts von Menschen gemanagt. Sie entscheiden, wo welche Tiere leben dürfen und auch wie viele. Wie im Kruger-Nationalpark, dem größten Nationalpark Südafrikas, wo geschützt hinter Zäunen Löwen, Elefanten, Büffel, Nashörner und Leoparden leben.

 

Am 23.09.19 14:15 - 14:45 Uhr auf 

BR: Ein Nashorn auf Reisen

Der riesige Ngorongoro-Krater in Tansania ist weltberühmt für seine Vielfalt an Tieren und für seine Nashörner. Im Krater und in der benachbarten Serengeti gibt es die letzten frei lebenden Schwarzen Nashörner. Überall sonst in Afrika sind sie nur hinter Zäunen sicher. Gab es vor Jahren noch über 100 Nashörner im Krater, sind es jetzt nur mehr zwölf Tiere. Der Grund: Wilderer! Um das Überleben der Nashörner zu sichern, hat man sich entschlossen, die Gruppe zu verstärken: Die Nashornkuh Phantom und ihr Kalb Tandy werden aus einem Schutzgebiet in Südafrika in den Ngorongoro-Krater eingeflogen. Tierfilmer Felix Heidinger hat die beiden begleitet.

 

Am 23.09.19 16:00 - 16:45 Uhr auf 

phoenix: Der stumme Sommer - Warum sterben die Insekten?

Die Insekten sterben. Weltweit, leise und unauffällig. In manchen Gebieten in Deutschland sei ihre Masse um bis zu 80 Prozent zurückgegangen, sagen Wissenschaftler. Beunruhigend - denn ohne sie können wir nicht leben. "betrifft" fragt: Wie kommen diese düsteren Befunde zustande? Und: Warum sterben die Insekten? Wirklich sympathisch wirken die Biester selten: Sie stechen, beißen, übertragen Krankheiten - und erschrecken Kinder. Doch sie faszinieren auch: Insekten waren die ersten Tiere, die fliegen lernten. Vor 480 Millionen Jahren eroberten sie den Planeten. Sie sind das Erfolgsmodell der Evolution und bilden bis heute die Basis des Lebens auf der Erde. Denn sie stehen am Anfang einer Nahrungskette, vor der alle Menschen am Ende abhängig sind. Darum schlagen Wissenschaftler und Umweltschützer Alarm. Gerd Reder aus Flörsheim-Dahlsheim in Rheinhessen zum Beispiel: Der engagierte Hobby-Entomologe durchforscht seit Jahrzehnten eine alte Kalkgrube - einer der besten Standorte zum Beispiel für Wildbienen in Deutschland. Er ist fassungslos angesichts der Stille in seiner Grube. Wo es vor einigen Jahren noch munter summte und brummte, hört er heute kaum noch etwas. Warum nur sterben hier die Insekten? "betrifft"-Autor Christoph Würzburger geht diesen Fragen nach. Er unternimmt eine Reise in die faszinierende Welt der Insekten: Recherchiert bei Insektenkundlern, Landwirten, renommierten Wissenschaftlern, Chemiekonzernen und in der Politik. Er begleitet den Insektenforscher Gerd Reder und andere Wissenschaftler bei ihrem Kampf, die Ursachen des Insektensterbens aufzudecken.
(Wdh. morgen 16.45-17.30 Uhr)

 

Am 23.09.19 18:00 - 18:30 Uhr auf 

phoenix: Operation Wald - Rettung für die grüne Lunge

Der Wald ist Lebensraum, Holzlieferant, Erholungsort - und Klimaschützer: Er entzieht der Luft Millionen Tonnen CO2. Er steckt selbst in der Krise. Trockenheit, Hitze und Stürme schwächen ihn. Wie können wir den Wald schützen, damit er in Zeiten des Klimawandels besteht? "plan b" trifft Menschen, die Waldbrände mit Feuer bekämpfen, Wüste in Wald verwandeln und den Wald der Zukunft planen. Zapfenernte im Sauerland: In den Wipfeln der Douglasien sind die Baumkletterer bei der Arbeit. Hans von der Goltz von der "Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft" weiß: Die Samen des Baum-Exoten sind der Rohstoff für einen widerstandsfähigen Wald. Denn die Douglasie ist klimatoleranter als die bisher in Massen angebaute Fichte. Alexander Held weiß, wie Bäume vor Feuer geschützt werden können. Mit Feuer. Noch vor der Waldbrandsaison brennt er trockene Gräser, Sträucher und Büsche gezielt ab. So findet das Feuer im Sommer weniger Nahrung und kann sich nicht so leicht im Wald ausbreiten. Diese "Prescribed Burning"-Taktik nutzen seit den 1960ern die USA, Australien und Kanada. Alexander Held lehrt sie in ganz Europa. "plan b" begleitet den Experten für Feuerökologie auf einem internationalen Workshop für Präventives Abbrennen bei Mafra in Portugal. Aufforstung lautet auf Island die Antwort auf den Klimawandel. "Ein Großteil unseres Landes ist eine nasse Wüste", sagt Throstur Eysteinsson, Chef des isländischen Forstservice. "Bis 2100 wollen wir die Waldflächen verzehnfachen, sonst verlieren wir zu viel wertvollen Boden durch Sandstürme." Doch bisher verlief es nicht wie geplant: Birke und Sibirische Lärche aus der ersten Wiederaufforstungsphase starben ab, zu warm ist es inzwischen geworden. Doch die Isländer geben nicht auf: Bäume pflanzen ist hier inzwischen zum Volkssport geworden. Eine Keimzelle für den zukünftigen Wald sind riesige Gewächshäuser. Hier experimentiert Eysteinsson mit verschiedensten Baum-Arten und züchtet auf Island angepasste Schösslinge heran.

 

Am 23.09.19 20:15 - 21:45 Uhr auf 

3sat: Der Bärenmann

Seit 30 Jahren lebt Reno Sommerhalder unter Bären. Dabei hat er erkannt, dass mit diesen Großraubtieren eine friedliche Koexistenz möglich ist, wenn man Respekt vor ihnen hat. Der Bär symbolisiert für Reno Sommerhalder in erster Linie ein intaktes Ökosystem. Und deshalb versteht er seinen weltweiten Einsatz für dieses Tier auch als Kampf für eine gesunde Umwelt. Diese sieht er selbst im großflächigen Nationalpark von Banff gefährdet. Der touristische Erfolg dort droht den Lebensraum von Bären, Wölfen und Kojoten zu beschädigen. Und damit schließlich ebenso die Grundlage des Tourismusgeschäftes.

 

Am 24.09.19 00:00 - 01:25 Uhr auf 

ZDF: HAMBI – Der Kampf um den Hambacher Wald

Ein riesiger Bagger frisst sich an den Wald heran. Die letzten Bäume sollen dem Braunkohleabbau weichen. Doch die Baumhausbewohner versuchen, HAMBI zu retten, sie verschanzen sich auf den Bäumen. Die Räumung wird zu einem der größten Polizeieinsätze der Region. Wo einst der 5000 Hektar große Hambacher Wald war, klafft heute ein riesiges Loch, das noch aus dem Weltall zu erkennen ist. Seit den 1970er-Jahren wird hier Braunkohle abgebaut, der Wald und die umliegenden Dörfer müssen dafür weichen. Nun sollen auch die letzten Bäume für den Braunkohleabbau gefällt werden. Doch eine kleine Gruppe unbeugsamer Umweltaktivisten lebt seit Jahren in einem Baumhaus-Dorf im Hambacher Wald, um diesen vor der Rodung zu schützen, denn: Ein Baum, auf dem sich ein Mensch befindet, kann nicht gefällt werden. Der Wald wird in den Medien zum Symbol des Klimawandels und des Widerstandes. Unter #hambibleibt wird auch im Internet eine Protestwelle losgetreten. Die Räumung der Baumhäuser im Herbst 2018 wird dadurch zu einem der größten Polizeieinsätze Nordrhein-Westfalens. Hundertschaften kommen aus ganz Deutschland in die Nähe von Köln. Immer mehr Menschen reisen an, ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen Demonstranten und Polizei beginnt, trotzdem wird ein Baumhaus nach dem anderen geräumt, Aktivisten und Demonstranten werden festgenommen. Als es zu einem tragischen Unfall kommt, bei dem ein junger Journalist während der Räumung eines Baumhauses in den Tod stürzt, löst das Erschütterung und Fassungslosigkeit aus. Es wird jedoch nur eine kurze Zeit der Trauer gewährt, danach wird der Einsatz radikaler, die Menschen werden entschlossener. Letztendlich wird auch das letzte Baumhaus geräumt und zerstört. Fünf Tage danach verkündet das Gericht den vorläufigen Rodungs-Stopp.

 

Am 24.09.19 06:35 - 07:20 Uhr auf 

ZDFneo: Zugvögel (1/2) - Kundschafter in fernen Welten

Die Dokumentation begleitet unsere Zugvögel in alle Welt - mit atemberaubenden Luftbildern von den Reisen derer, die die "Vogelperspektive" erfunden haben.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 8.05 Uhr)

 

Am 24.09.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: Big Five Asien - Der Löwe

Einst lebten Löwen in Griechenland, in der Türkei, durchstreiften die Halbwüsten Asiens bis an die östliche Grenze Indiens. Gerade mal ein Dutzend Löwen hatte in einem kleinen Waldstück im Nordwesten Indiens die Jagdlust der Menschen überlebt, als sie in ihrem Wald unter Schutz gestellt wurden. Mittlerweile gibt es wieder über 400 Asiatische Löwen. Sie im Nationalpark Gir Forest aufzuspüren und mit der Kamera zu verfolgen, ist ungleich schwieriger als in den Savannen Afrikas. In ihrem Wald, in dem verkrüppelte Teakbäume und Akazien die Sicht versperren, ist das Filmteam gezwungen, den Raubkatzen zu Fuß zu folgen, um sie filmen zu können. Begleitet von Spurensuchern, deren einzige Waffe ein Stock in der Hand ist, macht sich das Team auf die Suche nach den Löwen und entdeckt nach und nach, dass sich Asiatische Löwen und ihre Verwandten in Afrika zwar äußerlich stark ähneln, ihr Sozialleben aber grundverschieden ist. Die Löwen im Gir Wald zu filmen, ist ein Abenteuer, und je länger es dauert, umso mehr erkennt das Team, dass bei allen Schutzbemühungen des Nationalparks die Zukunft der letzten Löwen Asiens doch ungewiss ist.

 

Am 24.09.19 13:30 - 14:15 Uhr auf 

ZDFinfo: 1491 - Amerika vor Kolumbus (1/4)

Bevor Christoph Kolumbus 1492 Amerika für die Europäer „entdeckte“ und einen furchtbaren Genozid an allen indigenen Völkern ins Rollen brachte, lebten die Menschen in kulturellen und ökonomischen Zusammenhängen, über die die meisten Menschen kaum etwas wissen. Dies möchte diese Dokumentarreihe ändern und klärt über das Leben der Menschen vor der Ankunft der Weißen in Amerika auf.
(Teile 2 bis 4 direkt im Anschluss, bis 16.30 Uhr)

 

Am 24.09.19 14:05 - 14:50 Uhr auf 

3sat: Rocky Mountains - Heimat der Bären

Fantastische Landschaften, hohe Berge, riesige Seen und wilde Tiere, das sind die Kanadischen Rocky Mountains. Im Banff- und Jasper-Nationalpark leben nicht nur Schwarzbären.Auch etwa 100 Grizzlies, Elche, Dickhornschafe, Wapities und Bergziegen sind dort heimisch. Der Tierreichtum lockt Touristen an - fünf Millionen jährlich. Ist ein Bär am Straßenrand zu sehen, bildet sich schnell ein kleiner Stau, sogenannte "Bear-Jams".Was Touristen freut, wird von der Parkverwaltung allerdings kritisch bewertet: Die Bären gewöhnen sich an die Menschen und fliehen nicht mehr vor ihnen. Eine Frage der Zeit, bis es zu gefährlichen Übergriffen der Wildtiere auf die Besucher kommt. Gemeinsam mit dem Bärenexperten Reno Sommerhalder, macht Dirk Steffens sich für seinen Film aus der Reihe "Steffens entdeckt" auf die Suche nach den beeindruckenden Tieren. Er lernt einiges über den Pflanzenschutz im Gebiet und über das empfindlichste Tier in den Rocky Mountains: die Banff Springs Snail, eine winzige, unscheinbare Schnecke, die in kleinen warmen Thermalquellen lebt und stärker vom Aussterben bedroht ist als Grizzly oder Puma. Der Grund: Menschen baden in den warmen Quellen und verunreinigen dabei das Wasser mit Creme oder Insektenschutzmittel.
(Wdh. kommende Nacht 1.45-2.30 Uhr)

 

Am 24.09.19 14:15 - 14:45 Uhr auf 

BR: Wenn die Bären kommen

Felix Heidinger stellt dieses Mal wilde Braunbären vor, die ganz in der Nähe der Menschen leben. In Österreich sind 2003 etwa 30 Bären in der Bergwelt rund um den Urlaubsort Mariazell heimisch. Mit drei ausgewilderten Tieren hatte das Bärenprojekt Anfang der 1990er-Jahre angefangen. Es gefiel den zottigen Gesellen gut in der Steiermark und sie vermehrten sich. Auf der Suche nach Futter brechen sie dann und wann bei nächtlichen Streifzügen in Hütten ein. Eine Bärenversicherung übernimmt alle Schäden, die Meister Petz verursacht. Genau so verfährt man auch beim Bärenprojekt in der Südtiroler Provinz Trentino. Dort leben acht wilde Braunbären, die aus Slowenien umgesiedelt worden sind. Sie plündern gern die Bienenstöcke der Imker. Der neunte slowenische Bär, namens Gasper, sorgte bei seiner Ankunft im Naturschutzgebiet nahe der Haupstadt Trento sofort für Wirbel! Nachts schlich er in die Stadt hinein und musste von der Bäreneingreif-Truppe wieder hinausgeleitet werden, zurück in die Wälder.

 

Am 24.09.19 18:15 - 18:45 Uhr auf 

NDR: Auf den Spuren von Heinz Sielmann

Vor 25 Jahren gründete der bedeutende Naturfilmer Heinz Sielmann (1917 - 2006) in Duderstadt im Landkreis Göttingen eine Naturschutz-Stiftung und hat damit seine Spuren in Niedersachsen hinterlassen. Der weitgereiste Filmemacher wünschte sich damals ein zusammenhängendes Biotop, ein "Grünes Band" auf dem ehemaligen deutsch-deutschen Grenzstreifen, dem sogenannten "Todesstreifen". Die Dokumentation aus der Reihe "NaturNah" zeigt anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Heinz-Sielmann-Stiftung, was Heinz Sielmann zum herausragenden Naturfilmer gemacht hat, wie seine Gedanken und Visionen zu Pflanzen- und Tierschutz in der aktuellen Stiftungsarbeit fortleben und wie aus der Todeszone am Eisernen Vorhang ein Paradies für die Natur geworden ist, das Menschen bis heute für den Naturschutzgedanken begeistert. Das "NaturNah"-Team begleitet die Naturschützerinnen und -schützer der Sielmann-Stiftung dabei, wie sie sich unermüdlich um Refugien für Wildkatzen und Luchse sowie Rotmilane und Schwarzstörche einsetzen und wie aus Naturschutzgegnern teilweise begeisterte Landschaftsschützer geworden sind. Sielmanns Biotopverbund Eichsfeld-Werratal ist zu einem Rückzugsgebiet für viele gefährdete oder bedrohte Vogel- und Insektenarten geworden, in dem beispielsweise Neuntöter, Blau- und Braunkehlchen sowie der große Eisvogel wieder heimisch geworden sind.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)

 

Am 24.09.19 19:10 - 20:10 Uhr auf 

ServusTV: Kampf ums Überleben - Mensch und Tier (1/3)

Große Gebirgszüge, undurchdringliche Regenwälder und weite Eis-Welten: Das sind die Orte, an denen die Natur sich am mächtigsten, am schönsten und manchmal auch am unerbittlichsten zeigt. Es sind die Orte, die wahrhaft atemberaubend sind, jedoch auch außergewöhnliche Herausforderungen an die Menschen stellen, die diese Gebiete ihre Heimat nennen. Wie überleben Menschen unter den extremsten Bedingungen und meistern die alltäglichen Herausforderungen in den unwirtlichsten Umgebungen der Welt?
(Wdh. morgen 14.10-15.10 Uhr)

 

Am 24.09.19 19:45 - 19:50 Uhr auf 

ARD: Der Nusshandel der Kakadus

Der Kakadu zeigt sich wählerisch. Thomas D erklärt, welche enormen Gedächtnisleistungen der Vogel vollbringen kann und dabei ein Vorbild an Selbstbeherrschung ist - bei "Wissen vor acht - Natur".

 

Am 24.09.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 

WDR: Hitze und Dürre - wie wir uns dem Klimawandel anpassen

Der wärmste Juni seit Messbeginn, neue Hitzerekorde im Juli. Dazu Aufrufe zum Wassersparen und Dürre auf den Feldern. Der Sommer hat 2019 da weitergemacht, wo er im Vorjahr endete. Und auch der langfristige Trend zeigt: Es wird immer wärmer, auch bei uns. Um den Klimawandel möglichst bald zu stoppen, müssen wir Treibhausgase reduzieren. Trotzdem werden auch in den kommenden Jahrzehnten weitere lange Hitzewellen und Dürreperioden auf uns zukommen. Wie gehen wir mit diesen Veränderungen um? Wie können wir uns an die neuen Bedingungen anpassen? Quarks zeigt, wie die Strategien der Landwirte und Stadtplaner aussehen und wie wir es auch im Alltag schaffen, mit der Hitze besser umzugehen.

 

Am 25.09.19 05:30 - 06:25 Uhr auf 

ServusTV: Ecuador - Auf den Spuren der Quechua-Indianer

Das südamerikanische Land Ecuador hat eine chaotische Geschichte hinter sich, gekennzeichnet von Staatsstreichen und Diktaturen. 2007 haben die Ecuadorianer mit der Wahl von Präsident Rafael Correa eine neue Richtung eingeschlagen, die sich auf der Philosophie des „Guten Lebens“ der Quechua-Indianer gründet. Vor ihrer Wiederentdeckung wurde die Philosophie der Quechua-Indianer über Jahrhunderte ignoriert, verachtet und unterdrückt. Der Filmemacher Yves Legrain-Crist macht sich auf die Reise ins heutige Ecuador, auf der Suche nach den Spuren des historischen Volkes.

 

Am 25.09.19 07:30 - 07:55 Uhr auf 

ARD-alpha: Wie schlau sind Tiere?

Tiere können vieles besser als wir Menschen. Hunde haben eine super Spürnase, Affen sind klasse beim Klettern und gegen einen Geparden, sieht auch der schnellste Hundertmeterläufer alt aus. Doch wie viel Grips haben unsere tierischen Verwandten eigentlich? Um das herauszufinden, ist Willi heute unterwegs in Wien, der Hauptstadt Österreichs. Dort besucht er Wissenschaftler, die sich kluge Tests ausdenken, um der Intelligenz von Tieren auf die Spur zu kommen. Einen dieser Tests hat sich Jungforscher Martin Tiefenthaler ausgedacht.

 

Am 25.09.19 08:30 - 09:00 Uhr auf 

ZDFinfo: Klimawandel - Die Fakten mit Harald Lesch

Schon seit Langem beobachten Forscher einen globalen Temperaturanstieg. Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt, in Deutschland droht ein neues Waldsterben. Steuert die Menschheit auf eine neue Heißzeit zu? Oder lässt sich die globale Erwärmung noch begrenzen? Die Dokumentation zieht mithilfe internationaler Experten Bilanz. Um die globale Erwärmung auf zwei Grad Celsius zu begrenzen, müssten die stetig steigenden CO2-Emissionen in den nächsten zehn Jahren halbiert und bis 2050 komplett gestoppt werden. Notwendig wäre ein weitgehender Verzicht auf fossile Brennstoffe wie Kohle oder Erdöl zur Energiegewinnung. Wenn das nicht gelingt, wird sich die Erde weiter erwärmen - darin ist sich die überwiegende Zahl der Wissenschaftler einig. (Wdh. heute 16.30-17.15 Uhr)

 

Am 25.09.19 10:15 - 11:15 Uhr auf 

ServusTV: Atlas Brasilien (1/2)

Brasilien ist eine pulsierende und erfrischende Nation. Die Landesfläche gleicht der der Vereinigten Staaten von Amerika. Damit ist Brasilien nicht nur das größte Land Südamerikas, sondern auch das vielfältigste in Anbetracht der Geographie, der Bevölkerung und der Kultur. Brasilien beherbergt riesige Dschungelareale, aber auch trockene Steppen, unberührte Strände und hochaufragende Berggipfel. Das Land hat bereits Satelliten ins Weltall geschickt, aber in den entlegenen Gegenden des Amazonasgebiets praktizieren die Ureinwohner Brasiliens Traditionen aus der Steinzeit. Die Dokumentation besucht dieses spannende Land der Gegensätze in Südamerika und lässt sich verzaubern von der Lebensfreude der Brasilianer.

 

Am 25.09.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: Wildes Neuseeland (1/3)

Berge, Gletscher und die weiten Ebenen Neuseelands erinnern vielerorts an Nordamerika oder Europa. Beim zweiten Blick jedoch zeigt sich, dass die Tier- und Pflanzenwelt dieser Inseln am Ende der Welt erstaunlich anders sind und extrem Skurriles zu bieten haben. So brüten dort Pinguine im Wald, und Urzeitechsen jagen ihren eigenen Nachwuchs. In der Dokumentation zeigen Zeitrafferaufnahmen die Lebendigkeit der grandiosen Landschaften Neuseelands über die Jahreszeiten, und extreme Zeitlupen lassen Tierverhalten, das in Bruchteilen von Sekunden abläuft, für das menschliche Auge sichtbar werden.

 

Am 25.09.19 11:25 - 12:15 Uhr auf 

arte: Korallensterben - Rettung am Great Barrier Reef

33 Jahre bis zur vollständigen Zerstörung eines kompletten Ökosystems. Der Bestand von Korallenriffen geht infolge der globalen Erwärmung stark zurück. Wie kann das Ökosystem gerettet werden, das als eines der größten Wunder der Natur gilt? Die Meeresbiologin Emma Johnston sucht die erfolgversprechendsten Lösungen, um das Great Barrier Reef in Australien wiederzubeleben. Zu ihrer Arbeit gehören Tauchgänge vor faszinierend schöner Kulisse. Doch wie lange wird es diese Schönheit noch geben?

 

Am 25.09.19 14:15 - 14:45 Uhr auf 

BR: Die Insel der Löwen

Felix Heidinger berichtet über den König der Tiere: den Löwen. Kleine Inseln sind normalerweise kein Platz für große Tiere. Bei Fothergill-Island ist das etwas anderes: Auf der Insel im Kariba-Stausee in Zimbabwe leben viele der großen Tiere Afrikas: Impalas, Löwen, Büffel, Elefanten. Es ist fast wie eine Arche Noah. Weil ihr Revier so übersichtlich ist, kann man die Löwen der Insel, ihr Leben im Rudel, besonders gut beobachten. Und wer denkt, dass der König der Tiere selbst zur Jagd schreitet, hat sich getäuscht. Bei Löwen ist die Jagd Frauensache! Aber so einfach haben es die Löwen gar nicht, wenn sie jagen. Die schnellen Impala-Gazellen zeigen ihnen immer wieder erfolgreich die Hufe. Und auch die Büffel sind ziemlich groß und mächtig.

 

Am 25.09.19 16:40 - 17:10 Uhr auf 

arte: Umweltfreundlich reisen

Malle für alle - wie lange geht das noch gut? 2017 gab es weltweit 1,3 Milliarden Touristen - und es werden immer mehr. Nicht nur die vielen Flugzeuge und die Kreuzfahrtschiffe belasten die Atmosphäre, sondern auch die Touristenströme selbst. Viele Urlaubsorte sind solchen Menschenmassen nicht gewachsen. Kanalisation und Klärwerke auf Mallorca sind im Sommer so überlastet, dass die Abwässer direkt ins Meer fließen. Darunter leidet vor allem die Natur, aber auch den Einheimischen stinkt es gewaltig. Doch wie kann man es besser machen? Prof. Dr. Wolfgang Strasdas von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde gibt Tipps, wie nachhaltiges Reisen klappen kann. Von der Wahl des Verkehrsmittels bis hin zur richtigen Sonnencreme gibt es viele Wege, seinen ökologischen Fußabdruck auf Reisen zu verringern.
(Wdh. morgen 6.40-7.05 Uhr)

 

Am 25.09.19 19:10 - 20:10 Uhr auf 

ServusTV: Kampf ums Überleben - Mensch und Tier (2/3)

Große Gebirgszüge, undurchdringliche Regenwälder und weite Eis-Welten: Das sind die Orte, an denen die Natur sich am mächtigsten, am schönsten und manchmal auch am unerbittlichsten zeigt. Es sind die Orte, die wahrhaft atemberaubend sind, jedoch auch außergewöhnliche Herausforderungen an die Menschen stellen, die diese Gebiete ihre Heimat nennen. Wie überleben Menschen unter den extremsten Bedingungen und meistern die alltäglichen Herausforderungen in den unwirtlichsten Umgebungen der Welt?
(Wdh. morgen 14.10-15.10 Uhr)

 

Am 25.09.19 19:40 - 20:15 Uhr auf 

arte: Pipeline contra Rentiere

Die Gaspipeline "Nord Stream 2" zwischen Russland und Europa ist für den Energiekonzern Gazprom und seine Mitarbeiter ein Symbol für Fortschritt und wirtschaftlichen Aufschwung. Die Menschen, die direkt an und mit der Trasse leben, befürchten dagegen die Zerstörung ihrer Umwelt, manche sehen sich sogar in ihrer Existenz bedroht - zum Beispiel die Rentierhirten in der sibirischen Tundra. "ARTE Re:" begleitet den Gazprom-Schlosser Sergej und den Rentier-Hirten Majko - beide führen ein Leben, das unterschiedlicher kaum sein könnte.
(Wdh. morgen 12.15-12.50 Uhr)

 

Am 25.09.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 

ServusTV: Ein schräges Verhältnis - Verrücktes zwischen Mensch und Natur

Wir lieben und wir essen sie, sie können uns glücklich machen oder töten. Es geht um die spannende und bisweilen skurrile Beziehung von uns Menschen zu Tieren und Pflanzen. Im Mittelpunkt dieser Dokumentation stehen außergewöhnliche Geschichten über diese spezielle Liaison, einige zeugen von Liebe und Respekt - andere eher vom Gegenteil. Die Natur kann uns Menschen inspirieren, manchmal bleibt der Kontakt zu ihr jedoch völlig unbemerkt. Alles in allem: ein äußerst schräges Verhältnis!
(Wdh. morgen 9.15-10.20 Uhr)

 

Am 25.09.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 

NDR: Der Bach - Lebensadern der Landschaft

Jeder kennt den Bach, diesen auf den ersten Blick so unscheinbaren Lebensraum. Ob rauschender Gebirgsbach, schattiger Waldbach oder friedlich dahin schlängelnder Flachlandbach, eines haben alle Bäche gemeinsam und unterscheiden sie von den Flüssen: Die Kronen der Bäume, die am Rande des Wasserlaufs stehen, berühren sich mit den Zweigen. Und noch etwas haben - fast alle - Bäche gemeinsam: Laut einer aktuellen Studie des Bundesumweltamtes sind in 96 Prozent unserer Bäche die meisten der typischen Tierarten verschwunden. Wie konnte das passieren? Und wie sieht die Zukunft unserer Bäche aus?

 

Am 25.09.19 21:15 - 21:45 Uhr auf 

mdr: Echt - Wald außer Kontrolle

"Echt" taucht beispielsweise ab in die Tiefen der Meere, spürt plötzlichen Gedächtnisverlust auf, oder ist bei der Öffnung der Gruft der Medici Augenzeuge. "Echt" weckt Emotionen durch bewegende Wissenschaftsgeschichten und versteht sich als seriöser Ratgeber.

 

Am 25.09.19 22:00 - 22:45 Uhr auf 

rbb: Überleben (4/6)

Extrem nah dran, unvorhersehbar und dramatisch: Die BBC setzt die aufregendsten Geschichten der Tierwelt in der Reihe "Überleben" erstklassig in Szene. In der Folge "Kampf um die Macht" dreht sich alles darum, wie man in der Rangordnung aufsteigt. Denn nur wer Macht hat, hat auch Privilegien: Die meiste Nahrung, das beste Revier und die besten Chancen sich fortzupflanzen. Nur so haben Tiere eine Chance zu überleben.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 23.30 Uhr)

 

Am 25.09.19 22:15 - 23:00 Uhr auf 

phoenix: Streit ums Klima - Was kommt auf die Bürger zu?

Klimaschutz ja, aber wie? Die GroKo ringt um das Klimapaket. An diesem Freitag will die Bundesregierung erklären, wie sie die Klimaziele 2050 einhalten will. Einer der Knackpunkte: die CO2-Steuer. Der Ausstoß von Kohlendioxid soll demnächst kosten - entweder in Form einer Steuer oder durch die Ausweitung des Emissionshandels. Bei Umweltverbänden und Teilen der Wirtschaft stoßen die bisherigen Vorschläge auf Kritik. Die Zeit drängt, denn am kommenden Montag soll Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem UN-Klimagipfel die Ergebnisse präsentieren. Was kommt auf die Bürger zu? Wer wird belastet, wer profitiert?

 

Am 25.09.19 22:55 - 00:25 Uhr auf 

WDR: Widerstand im Hambacher Forst - Die rote Linie

Wenn 31.000 Polizisten gegen 150 Baumbesetzer anrücken und es zum Einsatz von Tränengas und Schlagstöcken kommt, dann wird ein gerade mal noch 550 Hektar großer "Stieleichen-Hainbuchen-Maiglöckchen-Wald" zum Symbol des Widerstands für viele Aktivisten. Seit 2015 begleitet die Regisseurin Karin de Miguel Wessendorf die Proteste gegen die Rodung des Hambacher Forstes und gegen die Zerstörung der Dörfer am Rand der Braunkohle-Tagebaue, der größten CO2-Quelle Europas. Zuerst ist es nur ein Aufbegehren einzelner Gruppen mit unterschiedlichen Zielen, doch im Herbst 2018 wird der Protest gegen die Rodung schließlich zu einer breiten überregionalen Bewegung. Die Klimaschutzproteste sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Karin de Miguel Wessendorf begleitet den Baumbesetzer Clumsy, Antje Grothus, Anwohnerin aus Buir und Mitglied einer Bürgerinitiative, Lars Zimmer, der sein Dorf nicht verlassen will, und den Naturführer und Waldpädagogen Michael Zobel. Es sind ganz normale Menschen, die im Lauf der Jahre über sich hinauswachsen, aber auch Rückschläge hinnehmen, um für ihre Ziele zu kämpfen: den Erhalt des Hambacher Forstes, der Dörfer und den Ausstieg aus der Braunkohleverstromung, um die Pariser Klimaziele zu erreichen. Der Film begleitet und beobachtet - ohne zu kommentieren. Er zeigt Menschen, die aus ihrer Komfortzone kommen und sich mit ihrer ganzen Person in die Protestbewegung einbringen - einfach weil sie es für extrem wichtig halten. Aber er verschweigt auch nicht, dass die Proteste zum Teil gewalttätig wurden und dass es nicht nur Ausschreitungen von Seiten der Polizei gab. Gedreht von 2015 bis Herbst 2018 dokumentiert der Film, wie politisches Engagement entsteht und gegen alle Widerstände gelebt wird. Er zeigt, wie eine Bürgerbewegung Fahrt aufnimmt und leistet gleichzeitig einen Beitrag zur aktuellen Diskussion über eine zukunftsfähige Energiepolitik.

 

Am 26.09.19 05:25 - 05:55 Uhr auf 

SWR: Darwins Erben

Charles Darwin - eine Ikone der Wissenschaft, ist längst ein Fall fürs Museum. 200 Jahre nach seinem Geburtstag und 150 Jahre nach seinem Werk über die "Entstehung der Arten" machen sich zwei Forscher aus dem Naturkundemuseum in Berlin auf die Spuren seiner Arbeit. Auf Sulawesi - eine der vielen Inseln Indonesiens - versuchen sie herauszufinden, wie einzelne Tier- und Pflanzenarten entstehen. Die Sendung zeigt an Beispielen die teilweise mühselige Arbeit der Wissenschaftler und ermöglicht so einen Einblick in aktuelle Forschung.

 

Am 26.09.19 07:15 - 08:00 Uhr auf 

3sat: Auf dem Floß durch die Schluchten der Tara

Unzugängliche Wälder, schroffe Canyons, abgelegene Hochplateaus - im Norden Montenegros durchschneidet die Tara auf 140 Kilometern Länge das Durmitor-Gebirge. Hier ist ein Floß trotz aller Gefahren oft das beste Transportmittel. Der Flößer Fikret Pendek hat sein Handwerk von seinem Vater gelernt und weiß, wo die gefährlichsten Felsen unter Wasser lauern. Sein selbst gebautes tonnenschweres Gefährt ist zugleich seine Ware, denn er lebt vor allem vom Holzverkauf. Mehrfach im Jahr schlägt er in den Wäldern des Durmitor-Massivs ein Dutzend Bäume, deren Stämme er von Montenegro aus über den Tara-Fluss ins benachbarte Bosnien transportiert. Einmal fertiggestellt wiegt das Gefährt über zwei Tonnen. Ein Mann allein könnte es niemals bedienen, deshalb nimmt Fikret immer Freunde oder Familienangehörige mit auf sein Floß. Bei dieser Fahrt kommt sein zwölfjähriger Neffe Ismet mit, der herausfinden möchte, ob ihm der Flößer-Beruf gefällt.

 

Am 26.09.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: Wildes Neuseeland (2/3)

Größer kann der Gegensatz kaum sein: Ist der Norden Neuseelands sonnig und warm und aus dem Feuer der Vulkane geboren, so ist der Süden seine kalte, wankelmütige Schwester: An manchen Tagen laufen alle vier Jahreszeiten auf einmal binnen 24 Stunden ab. Die Küsten sind geprägt von orkanartigen Winden, Gletscher reichen bis ans Meer und in den schroffen Bergen der Südalpen müssen Tiere tagtäglich mit Eis und Schnee ringen. Wer im Reich der Extreme lebt, muss anpassungsfähig, robust und clever sein.

 

Am 26.09.19 13:15 - 14:00 Uhr auf 

3sat: Costa Rica - Mittelamerikas grüne Schatzkammer

Das Naturparadies Costa Rica, zwischen Karibischem Meer und Pazifik auf der mittelamerikanischen Landbrücke gelegen, muss ständig gegen kommerzielle Interessen verteidigt werden. Auf einer Fläche kleiner als Bayern vereinigt Costa Rica eine enorme Pflanzen- und Tiervielfalt. Ein Viertel des Landes wurde unter Schutz gestellt, der Ökotourismus boomt. Der Film porträtiert Menschen, die dieses Paradies retten wollen. Denn Raubbau und Monokulturen - Hauptexportgüter sind Früchte wie Ananas und Bananen - haben das Gesicht des Landes längst verändert. Die multinationalen Konzerne und Nachfolger der United Fruit Company wollen und können auf den massiven Einsatz von Chemie nicht verzichten. Dass es auch anders geht, zeigen Projekte, die im Film vorgestellt werden. Auf der Insel Chira haben sich die Frauen dem Erhalt der ökologisch wichtigen Mangrovensümpfe verschrieben. In Monte Alto werden ehemalige Viehweiden wieder aufgeforstet. Durch den Nebelwald von Monte Verde führen Schüler der örtlichen Berufsschule und wecken neues Bewusstsein für den schonenden Umgang mit der Natur. Der Film zeigt außerdem unter Einbezug von Protagonisten landschaftliche Höhepunkte und Besonderheiten des Landes von Vulkanrücken über Nebelwälder, Regenwälder bis hin zu den Stränden und vorgelagerten Inseln.

 

Am 26.09.19 14:15 - 14:45 Uhr auf 

BR: Der König des Regenwaldes

Die Ureinwohner im Nordosten Australiens, im heutigen Bundesstaat Queensland, verehrten jahrtausendelang einen Riesenvogel. Der weiße Mann aber hat es in nur 200 Jahren geschafft, diesen Vogel, den Kasuar, fast auszurotten. Felix stellt den Kasuar vor und was alles unternommen wird, um ihm noch eine Chance zu geben. Der Kasuar wird 1.90 Meter groß und wiegt über 80 Kilogramm und kann nicht fliegen. Eigentlich ist der Riesenvogel ein harmloser Vegetarier, aber er hat sich der Not gehorchend an veränderte Lebensbedingungen gewöhnt und frisst ganz gern die Abfälle der Menschen. Die Nähe zu menschlichen Behausungen ist für ihn jedoch höchst gefährlich. Immer wieder werden Kasuare von Autos angefahren und dabei getötet oder verletzt.

 

Am 26.09.19 19:10 - 20:10 Uhr auf 

ServusTV: Kampf ums Überleben - Mensch und Tier (3/3)

Große Gebirgszüge, undurchdringliche Regenwälder und weite Eis-Welten: Das sind die Orte, an denen die Natur sich am mächtigsten, am schönsten und manchmal auch am unerbittlichsten zeigt. Es sind die Orte, die wahrhaft atemberaubend sind, jedoch auch außergewöhnliche Herausforderungen an die Menschen stellen, die diese Gebiete ihre Heimat nennen. Wie überleben Menschen unter den extremsten Bedingungen und meistern die alltäglichen Herausforderungen in den unwirtlichsten Umgebungen der Welt?

 

Am 26.09.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 

3sat: Schatzkammer Regenwald - Der Manu-Nationalpark in Peru

Der Manu-Nationalpark in Peru ist eine biologische Schatzkammer und in seiner Ausdehnung größer als Sachsen. Er überwindet zwischen den östlichen Ausläufern der Anden und dem Tiefland des Amazonas eine Höhendifferenz von rund 4000 Metern. Gebirge, Bergwälder und ein riesiger Tieflandregenwald kennzeichnen die Region. Vor rund 30 Jahren wurde das Gebiet bereits von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Doch illegale Goldwäscher dringen in den Nationalpark ein. Zur Gewinnung des Edelmetalls verwenden sie Quecksilber, das die Flüsse verseucht und sowohl Wildtiere als auch Menschen vergiftet. Zurück bleibt eine unbewohnbare Mondlandschaft. Eine weitere Gefahr stellen illegale Plantagen von Coca-Sträuchern dar, aus denen Kokain für den Drogenhandel gewonnen wird. Weitere Regenwaldzerstörung und die Ausbreitung von Gewalt sind die Folgen. Das Paradies ist bedroht, doch mafiöse Strukturen und Korruption erschweren es den Behörden, durchzugreifen. Dr. Christof Schenck, Direktor der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, ist einer der führenden Köpfe, wenn es um den Erhalt der Artenvielfalt geht. Vor gut 30 Jahren baute er im Manu-Nationalpark ein vorbildliches Projekt zur Erforschung und zum Schutz der stark bedrohten Riesenotter auf, das noch heute fortgeführt wird - inzwischen von peruanischen Biologen.

 

Am 26.09.19 21:00 - 22:10 Uhr auf 

3sat: Ausverkauf des Regenwaldes

Die Natur als Netzwerk von Arten, Vegetation, Klima, Bodennutzung und industriellen Einflüssen zu sehen, ist ein interessantes Modell, um Veränderungen, aber auch Risiken unseres Handelns zu untersuchen. Messungen und Projekte in diesem Forschungsfeld dienen zunehmend als Grundlage für Prognosen und wissenschaftliche Studien. Alarmierende Beobachtungen und Meldungen aus Brasilien kamen in den vergangenen Monaten in die Schlagzeilen deutscher Medien. Im Regenwald wurden im Juni 2019 60 Prozent mehr Fläche abgeholzt als im gleichen Monat des Vorjahres. Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro scheint sein Wahlversprechen einzulösen. Statt den Regenwald als Kohlenstoffspeicher zu schützen, opfert er zunehmend die "grüne Lunge der Erde" den wirtschaftlichen Interessen. Denn die Nachfrage nach freien Flächen für Rinderherden und Soja-Anbau steigt vor allem in Schwellenländern. Umweltschützer sehen in der Abholzung eine akute Gefahr für das Klima, die Artenvielfalt sowie die Schutzgebiete der indigenen Bevölkerung. Solange die Entwaldung sich für die Regierung lohnt, wird sie diese wahrscheinlich auch weiter befürworten. Aber welchen ökonomischen Wert hat eigentlich die Natur? Wie hoch ist der Preis, den Industriestaaten bereit sind, für den Naturschutz und das globale Klima der Erde zu bezahlen? Welche Gegenmaßnahmen funktionieren? Lohnt sich die Aufforstung der schon gerodeten Flächen? Wie lange kann es dauern, bis die Lücken im Regenwald wieder geschlossen sind? Und was wird aus dem von Norwegen und Deutschland 2008 gegründeten Rettungsfonds für Regenwaldgebiete am Amazonas? Darüber diskutiert Gert Scobel mit dem Sozialwissenschaftler und Philologen Thomas Fatheuer, der Umweltwissenschaftlerin Anja Rammig sowie mit der Kulturhistorikerin Andrea Wulf.

 

Am 27.09.19 05:30 - 06:25 Uhr auf 

ServusTV: Brasilien - Auf den Spuren der ersten Kolonisten

Brasilien ist auf dem Weg zur globalen Wirtschaftsmacht, wobei das Land schon heute eine wichtige ökonomische Rolle spielt. Den besten Eindruck von Brasilien erhält man entlang der Route der ersten Kolonisten - von der Atlantikküste bis tief in den Amazonas. Im Jahr 1500 ist eine portugiesische Flotte unter der Leitung von Manuel I. auf der Suche nach einer westlichen Route Richtung Indien. Dabei stößt sie auf unbekanntes Land. Auf seiner Reise durch das Land will der Filmemacher Nicolas Millet herausfinden, inwieweit die Vergangenheit das moderne Brasilien geprägt hat.

 

Am 27.09.19 07:15 - 08:00 Uhr auf 

arte: Schweiz, das Verschwinden der Gletscher

Die Schweiz - Land der Berge, Gletscher, Bergbäche und Seen. Die Alpen zeigen hier ihre schönsten Seiten. Doch die Natur verändert sich: Die Gletscher schrumpfen, Felsmassive werden brüchig. Immer häufiger kommt es zu Überschwemmungen und Bergstürzen. Die Menschen hier müssen sich den Veränderungen stellen. Die Berge geraten in Bewegung. "GEO Reportage" war zu Besuch im Wallis und im Berner Oberland und hat sich ein Bild von den Veränderungen der Natur gemacht.

 

Am 27.09.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: Wildes Neuseeland (3/3)

Neuseeland ist längst nicht mehr nur Heimat von Kiwi und Kea, Weta und Wekaralle. Amseln und Buchfinken, Bachforellen und Mäuse haben den Weg von Übersee auf die Inseln geschafft. Sie alle verdrängen, auf die eine oder andere Art, die tierischen Ureinwohner. Im modernen Neuseeland werden aber auch neue Allianzen geschlossen. Riesenforellen etwa haben sich darauf spezialisiert, Mäuse beim Durchqueren eines Gewässers zu erlegen. Fast überall auf den Inseln ist die Natur im Wandel. Einige der ursprünglichen Tier- und Pflanzenarten können sich behaupten, viele jedoch stehen kurz vor dem Aussterben.

 

Am 27.09.19 14:05 - 14:45 Uhr auf 

3sat: Die Macht der Jahreszeiten (1/2)

Die Jahreszeiten sind der geheime Motor allen Lebens auf der Erde. Seit Ende der Eiszeit prägen sie den Rhythmus der Natur. Menschen, Tiere und Pflanzen richten sich nach ihnen. Der erste Teil der filmischen Reise durch die vier Jahreszeiten beginnt im Februar mit dem Erwachen der Natur und endet im spätsommerlichen Monat August.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 15.30 Uhr)

 

Am 27.09.19 14:15 - 14:45 Uhr auf 

BR: Bei den Orang-Utans

Der Tierfilmer Felix Heidinger berichtet von den Orang-Utans auf Borneo. Immer noch werden dort junge Orang-Utans gefangen und als Haustiere verkauft. Das ist zwar in Indonesien per Gesetz verboten, aber es geschieht trotzdem. Wenn die Polizei solche Tiere findet, werden sie beschlagnahmt. Wenn die befreiten Orang-Utans Glück haben, kommen sie in die Affenschule zu Willi Smits. Der Tierforscher übt mit ihnen, wie sie wieder wilde Affen werden. Wenn er sie nach erfolgreicher Schulzeit in die Wildnis entlässt, sollen sie dort überleben können. Die jungen Orang-Utans müssen z.B. lernen, wie sie sich Schlafnester bauen und Nahrung finden.

 

Am 27.09.19 15:15 - 16:00 Uhr auf 

ARD-alpha: Hitze und Dürre - wie wir uns dem Klimawandel anpassen

Der wärmste Juni seit Messbeginn, neue Hitzerekorde im Juli. Dazu Aufrufe zum Wassersparen und Dürre auf den Feldern. Der Sommer hat 2019 da weitergemacht, wo er im Vorjahr endete. Und auch der langfristige Trend zeigt: Es wird immer wärmer, auch bei uns. Um den Klimawandel möglichst bald zu stoppen, müssen wir Treibhausgase reduzieren. Trotzdem werden auch in den kommenden Jahrzehnten weitere lange Hitzewellen und Dürreperioden auf uns zukommen. Wie gehen wir mit diesen Veränderungen um? Wie können wir uns an die neuen Bedingungen anpassen? Quarks zeigt, wie die Strategien der Landwirte und Stadtplaner aussehen und wie wir es auch im Alltag schaffen, mit der Hitze besser umzugehen.
(Wdh. kommende Nacht 3.45-4.30 Uhr)

 

Am 27.09.19 15:30 - 16:15 Uhr auf 

3sat: Magie der Jahreszeiten (1/4) - Frühling

Unterschiedliche Jahreszeiten prägen das Leben auf unserem Planeten. Der Frühling ist die Zeit des Neubeginns, des Werdens und Wachsens. In den Bergen Alaskas erwachen Bären aus der Winterruhe. In der mexikanischen Sierra Nevada haben hundert Millionen Monarchfalter die kalte Jahreszeit verbracht. In dichten Trauben hingen sie regungslos an Nadelbäumen. Ende Februar - bei wärmeren Temperaturen- erwachen die Tiere aus ihrer Winterstarre, der große Zug der Monarchfalter nach Nordkanada beginnt.
(Teile 2 bis 4 direkt im Anschluss, bis 18.30 Uhr)

 

Am 27.09.19 19:40 - 20:15 Uhr auf 

arte: Streiken fürs Klima - Europas Schülerbewegung wächst

Famke aus Berlin, die Schweizerin Lena und Antoni aus Polen demonstrierten im vergangenen halben Jahr jeden Freitag für das Klima, anstatt in die Schule zu gehen. Aber auch ihre Sommerferien widmen sie voll und ganz dem Umweltschutz. Famke reist zu einem Kongress von "Fridays for Future" in Dortmund, bei dem sich Schüler aus ganz Deutschland austauschen - und lernen. Wie lassen sich ihre Forderungen mit Politik und Wirtschaft vereinbaren? Die Schüler haben Wissenschaftler und Volkswirte, wie Prof. Dr. Christoph Schmidt, der die Bundesregierung zur CO2-Steuer berät, eingeladen, um diese Frage mit ihnen zu diskutieren.Der 17-jährige Schüler Antoni aus Warschau reist zum polnischen "Climate Camp", in dem sich verschiedene Umweltschutzgruppen und -aktivisten vernetzen. Welche gemeinsamen Ziele und Forderungen gibt es? Erstes Ziel der "Fridays-for-Future-Bewegung" ist, die Einhaltung des Pariser Klimaschutzabkommens durchzusetzen. Ansonsten unterscheidet sich die Agenda noch von Land zu Land. Die deutschen Aktivisten setzen sich beispielsweise für die Einführung einer CO2-Steuer ein, die polnischen möchten erreichen, dass der Klimawandel im Schulunterricht thematisiert wird. Um endlich gemeinsame Ziele formulieren und somit mehr Druck auf die europäische Politik ausüben zu können, vernetzen sich nun die bisher eher lose verbündeten Schülergruppen auf internationaler Ebene. Die 16-jährige Lena aus Basel ist Mitorganisatorin des ersten europaweiten Kongresses der Bewegung im schweizerischen Lausanne. Die drei jungen Klimakämpfer haben kein geringeres Ziel, als die Erde und damit ihre eigene Zukunft vor der Klimakatastrophe zu retten.