Am 07.01.19 01:00 - 01:45 Uhr auf 

phoenix: Naturparadiese in Lateinamerika - Venezuela

Über die gesamte Hochebene der Gran Sabana im Süden Venezuelas gibt es die Tepuis genannten riesigen Tafelberge. Der Name des 2.810 Meter hohen Roraima-Tepui bedeutet zum Beispiel übersetzt "Mutter allen Wassers", da alle dort entspringenden Flüsse entweder in den Orinoco oder den Amazonas münden. Diese fast unberührte Landschaft Venezuelas soll den Schriftsteller Arthur Conan Doyle zu seinem Roman "Die vergessene Welt" inspiriert haben, nachdem er entsprechende Vorträge des britischen Botanikers Everard im Thurn und des Forschungsreisenden Colonel P. H. Fawcett gehört hatte. In dieser abgeschiedenen Region lebt eine einzigartige endemische Tierwelt, die sich seit mehreren Millionen Jahren von der Außenwelt isoliert entwickeln konnte. Die Pemón sind die Ureinwohner der Tepui-Ebenen. Sie leben in tiefer Verehrung für die Natur und in enger Verbindung mit ihrer Umwelt. Die Namen der Felsformationen, Wasserfälle, Stromschnellen, Seen und Flüsse sind alle in ihren Mythen verwurzelt. Ihr Glaube verbietet ihnen das Betreten der Tepuis, denn dort befindet sich für sie das Königreich der Mawari - Geisterwesen, die die Seelen der Lebenden rauben.

 

Am 07.01.19 01:45 - 02:30 Uhr auf 

phoenix: Naturparadiese in Lateinamerika - Amazonien

Zwei Drittel des Regenwaldes im rund sieben Millionen Quadratkilometer umfassenden Amazonasbecken bedecken 40 Prozent des brasilianischen Staatsgebietes. Das restliche Drittel verteilt sich auf insgesamt neun weitere Staaten. Die Fläche des Amazonas-Regenwaldes entspricht fast 50 Prozent aller Regenwälder weltweit, liefert 20 Prozent des Sauerstoffs und hält 20 Prozent der Süßwasserreserven der Erde bereit. Etwa 300 unterschiedliche Baumarten wachsen hier. Vielen Pflanzen des Amazonasgebietes wurde eine medizinische Wirkung nachgewiesen. Und sie sind bis jetzt Gegenstand der internationalen Arzneimittelforschung. Zahlreiche Zuflüsse speisen den insgesamt bis zu knapp 7.000 Kilometer langen Amazonas, der neben dem Nil und dem Jangtse zu den längsten Flüssen der Erde gehört. An seinen Ufern leben zahlreiche indigene Völker. Noch nahezu 70 Stämme haben keinen Kontakt zur Außenwelt. Seinen Namen hat der Fluss angeblich im 16. Jahrhundert vom spanischen Entdecker Francisco de Orellana erhalten, der den kriegerischen Frauen, die er auf seiner Rundreise durch das damals Marañon genannte Gebiet antraf, ein Denkmal habe setzen wollen.

 

Am 07.01.19 02:30 - 03:15 Uhr auf 

phoenix: Naturparadiese in Lateinamerika - Das Pantanal

Die europäischen Entdecker hielten das etwa 180.000 Quadratkilometer große, im Dreiländereck zwischen Brasilien, Bolivien und Paraguay gelegene Pantanal für einen riesigen Binnensee. In seinen ausgedehnten Sümpfen leben unter anderem Alligatoren, Jaguare, Anakondas und Hyazinth-Aras. In der Regensaison werden 80 Prozent der Ebenen des Pantanals überflutet. Die Vielfalt der dort vorkommenden Tiere und Pflanzen ist überwältigend. Hier leben mehr als 1.000 Vogelarten, circa 400 Fischarten, 300 Säugetierarten, 480 Reptilienarten und 9.000 Unterarten wirbelloser Tiere. Doch auch Menschen sind hier zu Hause. Das Volk der Pantaneiros lebt von Jagd, Tierzucht und dem Anbau von Maniok. Als Selbstversorger hat es keinen Kontakt zur Außenwelt. Seine Angehörigen bemühen sich seit jeher, das empfindliche ökologische Gleichgewicht der Region zu erhalten. Einer der Zuflüsse des Pantanal wird von den spektakulären Iguazú-Wasserfällen unterbrochen. Sie gehören zu den beliebtesten Touristenattraktionen der Region und befinden sich im Grenzgebiet zwischen Argentinien, Brasilien und Paraguay. Die Wassermassen stürzen in insgesamt 275 Wasserfällen auf einer Länge von rund drei Kilometern und einer Höhe von 80 Metern die Felsen hinab.

 

Am 07.01.19 03:15 - 04:00 Uhr auf 

phoenix: Naturparadiese in Lateinamerika - Die Anden

Auf einer Länge von etwa 7.500 Kilometern ziehen sich die Anden entlang der Westküste Südamerikas von Feuerland bis Venezuela. Damit bilden sie die längste Bergkette der Welt. Das erdgeschichtlich eher junge Gebirge wartet mit den höchsten Gipfeln der Welt nach dem Himalaya auf. Es ist gekennzeichnet durch mehrere Vulkangebiete und bildet einen Teil des Pazifischen Feuergürtels. Die Anden bestehen aus mehreren parallelen Bergketten, den sogenannten Kordilleren. Ihre einzigartige klimatische Vielfalt reicht von Regenwäldern bis hin zu ewigen Gletschern und beherbergt eine regional stark differenzierte Tier- und Pflanzenwelt. In den Tälern der Kordilleren befinden sich menschliche Siedlungen. Das bekannteste indigene Volk der Gebirgsregion sind die legendären Inkas.

 

Am 07.01.19 05:50 - 06:20 Uhr auf 

3sat: Brasiliens fliegende Edelsteine

Der Rubin-Topas-Kolibri lebt im Osten Brasiliens und ist der schönste aller Kolibris. Seine Kehle ist goldfarben, seine Stirn leuchtet tiefrot. Der Film beobachtet den Vogel ein Jahr lang.Er verfolgt Revierkämpfe, die spektakuläre Balz, den Nestbau und die Jungenaufzucht. Außerdem stellt der Film Menschen im Osten Brasiliens vor und zieht Parallelen zum menschlichen "Balzverhalten".

 

Am 07.01.19 07:50 - 08:20 Uhr auf 

WDR: Wilde Nachbarn - Mit Spürnase Paulchen unterwegs

Unsere Städte sind für viele Tiere inzwischen interessante Lebensräume geworden, die sie Wald und Feld vorziehen - Wildtiere, die still und heimlich den städtischen Raum besiedelt haben: Füchse, Fledermäuse, seltene Amphibien und krabbelnde Kulturfolger stellt Spürnase Paulchen - ein kluger Border Collie - und sein Frauchen, die junge Biologin Sybille Möckel, in diesem Film vor. Die beiden befinden sich auf einer spannenden Expedition durch die Stadt. Ihre Mission: für den Sachunterricht der Grundschule Wissenswertes über die Natur um die Ecke kindgerecht entdecken. Vorgestellt werden das heimliche Leben kleiner Stadtfüchse auf dem Friedhof, Ernährungsgewohnheiten und Verhalten von Eichhörnchen, die aus dem Nest gefallen sind, der Körperbau und die Echolotfähigkeiten von Fledermäusen und seltene Amphibien, die plötzlich in Teichen auftauchen. Kleine und witzige Animationen erläutern die Sinne der Tiere.

 

Am 07.01.19 10:55 - 11:55 Uhr auf 

WDR: Ausgezwitschert - Wo sind unsere Vögel hin?

Droht ein stiller Frühling? Manche Vogelarten sind kaum noch zu hören. Ihre Bestände schrumpfen seit Jahrzehnten, einige unsere heimischen Vogelarten sind bereits ganz verschwunden, genau wie ihre natürlichen Lebensräume. Es ist ein schleichender Prozess - aber ist er auch unaufhaltsam? Fest steht: Ohne ein Umdenken wird es künftig im Frühling immer stiller werden. Und nicht nur das. Ohne Vögel und ohne Insekten verlieren auch wir Menschen unsere Lebensgrundlage, denn damit ist auch die Landwirtschaft in Gefahr. Planet Wissen geht den Ursachen des dramatischen Rückgangs der Vogelbestände auf den Grund - und klärt zusammen mit Prof. Dr. Thomas Wikelski, Direktor des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Radolfzell und NABU-Vogelschutzexperte Dr. Stefan Bosch welche Maßnahmen den Tieren helfen können.
(Wdh. morgen 11.00-12.05 Uhr auf ARD-alpha)

 

Am 07.01.19 11:30 - 12:15 Uhr auf 

arte: Singvögel in Not - Flug ins Ungewisse

Unter allen in der freien Wildbahn lebenden Tieren ist es wohl der Vogel, der den Menschen am meisten beeindruckt. Doch immer seltener ist das Zwitschern der Vögel zu hören. Statistiken zufolge hat sich der weltweite Singvogelbestand innerhalb der letzten 40 Jahre halbiert. Ornithologen vom Max-Planck-Institut gehen davon aus, dass etwa zehn Milliarden Zugvögel jährlich auf ihrer Reise verenden. Doch welche Ursachen gibt es für diese verheerenden Zahlen? Zugvögel verfügen über einen überaus präzisen Orientierungssinn. Doch mit dem schnellen Wandel der heutigen Welt kann ihr Navigationssystem, das sich über die Jahrtausende hinweg immer weiter verfeinert hat, nicht mithalten. Die Welt, die sie überfliegen, hat sich zunehmend zu einem unüberschaubaren Labyrinth entwickelt. Eine große Rolle für die Desorientierung der Singvögel spielt der zunehmende Lichtsmog: Immerzu hell erleuchtete Städte bringen den Biorhythmus der Vögel durcheinander. In der zweiteiligen Dokumentation kommen Wissenschaftler aus verschiedenen Ländern zu Wort, die sich alle für den Erhalt des Lebensraums der Singvögel einsetzen, den ihnen der Mensch zunehmend streitig macht. Im ersten Teil werden auch innovative Technologien und Maßnahmen vorgestellt, die einer weiteren Dezimierung des Singvogelbestands entgegenwirken sollen.

 

Am 07.01.19 15:25 - 15:50 Uhr auf 

ARD-alpha: Wo turtelt der Hyazinth-Ara?

Im größten Schwemmland der Erde, dem brasilianischen Pantanal, lebt der König der Papageien: der blaue Hyazinth-Ara. Er ist mit einem Meter Länge der größte Ara und für viele Menschen auch der schönste. Auf der Farm Barranco Alto macht Anna Bekanntschaft mit einem prächtigen Hyazinth-Ara-Pärchen, das hier seit 13 Jahren nistet. Dabei hätte es diese Ara-Art bald nicht mehr gegeben, sie war auf dem Schwarzmarkt für Vogelliebhaber allzu begehrt. Dank der Bemühungen von Biologen und Farmbesitzern, die den Vögeln z.B. Nistkästen aufhängen, leben im Pantanal wieder etwa 6500 Exemplare. Anna macht sich auf die Suche nach den leuchtend blauen Papageien. Sie beobachtet die Aras auf einem Manduvi-Baum, wo sich die Singles einen Partner suchen. In einer Palme knacken die Vögel mit ihrem scharfen Schnabel steinharte Mandeln. Das gelingt Anna nur mit Hilfe von Säge und Machete. Dann darf die Reporterin sogar helfen, einen Brutkasten für Aras zu bauen. Und schon kurze Zeit später ziehen die neuen Mieter ein: die blauen Hyazinth-Aras.

 

Am 07.01.19 18:30 - 19:20 Uhr auf 

arte: Die Anden - Schneeberge am Äquator

Schnee in den Tropen, Bären als Alleskönner und Kolibris als ultimative Spezialisten. Die nördlichen Anden sind eine Welt voller Überraschungen und gut verborgener Schätze. Geboren aus vulkanischer Hitze, sind die Anden heute die längste Gebirgskette der Welt - über 7.000 Kilometer ziehen sie sich vom Äquator bis nach Patagonien. Die Nordanden zeichnet ein Gegensatz von Eiseskälte und Tropenschwüle aus, geschaffen durch eine seltene Kombination aus Breitengrad und Höhenlage. Am Äquator ragen einige Gipfel über 6.000 Meter empor - dort kommt jedes Leben an sein Limit. Christian Baumeister und sein Team begleiten eine Brillenbärin mit ihren drei Jungen und zeigen intime Bilder aus dem Familienleben. Brillenbären haben riesige Territorien, die sich über alle Höhenstufen der Berge ziehen. Sie kommen überall zurecht. Eine ganz andere Taktik verfolgen die Kolibris. Sie haben sich zu extremen Spezialisten entwickelt - allen voran der Schwertschnabelkolibri. Mit seinem elf Zentimeter langen Schnabel - relativ zum Körper dem längsten im Vogelreich - hat er sich auf eine einzige Blütenart spezialisiert. Auch der Marañón-Baumsteiger ist hoch spezialisiert - huckepack trägt der Frosch seine Kaulquappen zur nächsten Bromelie, wo sie heranwachsen. Die wolkenverhangenen Täler der Nordanden hüten noch so manches Geheimnis, wie den erst vor wenigen Jahren entdeckten Anden-Makibären.

 

Am 07.01.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 

3sat: Tierische Herzensbrecher

Auch der Watschelgang eines Pinguins oder der Anblick eines schlafenden Kolibris, der schnarcht, lassen die Herzen vieler Menschen höher schlagen. Doch was auf den Menschen putzig oder komisch wirken mag, ist in Wirklichkeit eine ausgeklügelte Überlebensstrategie. Die Dokumentation "Tierische Herzensbrecher" wartet mit erstaunlichen wissenschaftlichen Erkenntnissen auf und erklärt, warum Menschen bestimmten Tieren einfach nicht widerstehen können. Wie kommt es zum Beispiel, dass ein niesendes Panda-Baby über 200 Millionen Mal auf YouTube angeklickt wird? Warum setzt ein quiekender Frosch bei mehr als zwölf Millionen Menschen einen Schwall an Glückshormonen frei? Glücklich macht auch der Anblick des lachenden Schimpansen-Weibchens Eli. Ihr Lachanfall ist nicht nur ansteckend, sondern gibt auch Aufschluss über die Evolution. Das ergaben wissenschaftliche Untersuchungen an Orang-Utans, Gorillas und Schimpansen.
(Wdh. morgen 17.45-18.30 Uhr)

 

Am 07.01.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 

ServusTV: Smart & Smarter(1/3)

Wer denkt, dass nur wir Menschen Außerordentliches vollbringen, sollte sich im Tierreich umsehen: Dort wimmelt es vor Erfindergeist! Winzige Wanderameisen errichten Trutzburgen aus eigenen Körpern mit bis 15 Zentimeter dicken Wänden. Webervögel bauen nur mit Hilfe ihres Schnabels kunstvoll geflochtene Hängenester aus Gras. Elefanten haben ein riesiges Navigationssystem im Kopf, um verborgene Wasserstellen in der Wüste zu finden. Kapuzineraffen und Bergpapageien haben gelernt, geschickt mit Werkzeugen umzugehen.Schnell wird klar - es sind nicht nur die großen Säugetiere, die klug agieren - viele Vögel verhalten sich intelligent. Und auch Fische sind smart: Die kleinen Schützenfische in den Mangroven Sri Lankas beschießen ihre Beute mit Wasserpistolen. Und wenn Winzlinge wie Termiten oder Ameisen kooperieren, vollbringen sie wahre Wunderleistungen.Cleverness zahlt sich eben aus - und Staunen ist erlaubt! Sind doch alle Tiere und jedes auf seine Art: Smart & Smarter!

 

Am 07.01.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 

3sat: Schritte ins Leben

Kaiserpinguinküken kuscheln sich an ihre Eltern, Löwenjungen tollen durch das hohe Gras der Steppe, und kleine Schimpansen halten vorsichtig Händchen: Am Anfang sind alle Tierbabys süß. Doch die ersten Schritte ins Leben eines jungen Tieres sind nicht nur niedlich anzusehen, sie erzählen auch eine faszinierende Geschichte: Welche unterschiedlichen Strategien hat die Natur entwickelt, um die Kleinen durch die ersten Stunden und Tage zu bringen?
(Wdh. morgen 15.30-16.15 Uhr)

 

Am 07.01.19 21:45 - 22:00 Uhr auf 

3sat: Nichts als Natur

Einsame Hochgebirgstäler, ursprüngliche Aulandschaften, Gebirgsketten: Ein Drittel des Landes Vorarlberg ist unberührte Natur. Auch Kulturlandschaften wie beispielsweise das Gaflunatal, ein Seitental des Silbertales, in dem vor 400 Jahren noch Bergbau betrieben wurde, zählen dazu. Ziehen sich die Menschen zurück, können sich Pflanzen und Tiere wieder ausbreiten. Der legendäre Bär Bruno hat auf seiner Wanderung von Graubünden quer durch Vorarlberg nach Bayern die Route über diese unberührten Landschaftsräume gewählt. Damit diese Naturräume vor intensiver landwirtschaftlicher oder touristischer Nutzung verschont bleiben, soll es eine klare rechtliche Regelung nach dem Raumplanungsgesetz geben. Der Film führt vom Saminatal auf 900 Meter Seehöhe bis in die 3000er-Region in der Silvretta.

 

Am 08.01.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: Wildes Deutschland - Der Bayerische Wald

Als sich in den 1980er-Jahren im Nationalpark Bayerischer Wald der Borkenkäfer außergewöhnlich stark vermehrte und die Nationalparkverwaltung eine Bekämpfung bewusst unterließ, hatte das weitreichende Folgen. Binnen weniger Jahre starben mehrere Tausend Hektar alter, ehemals wirtschaftlich genutzter Fichtenbestände in den Hochlagen ab. Aus dem Werk der Borkenkäfer wuchs ein neuer Wald heran, vielgestaltiger und bunter als es der vorherige Wirtschaftswald je war. Knapp 30 Jahre nach dem Borkenkäferbefall zeigt sich jetzt endlich der Erfolg der Nationalpark-Idee "Natur Natur sein lassen". Genau die Baumarten kehrten ganz von alleine zurück, die seit alters her hier gesund gedeihen können. Der "katastrophenartige" Zusammenbruch der alten Fichten war deshalb nicht das Ende des Bergwaldes, sondern er war ein Anstoß zur Entwicklung in Richtung "Urwald". Der Film zeigt, wie es im einstigen Wirtschaftswald zur "Katastrophe" kam, und wie daraus heute der "Urwald von morgen" heranwächst, wie perfekt hier Werden, Wachsen und Vergehen ineinandergreifen, und warum der Borkenkäfer nicht zum Totengräber, sondern zum Geburtshelfer wurde. Im Gang der Jahreszeiten gibt die aufwendige Dokumentation einen Einblick, auf welche Art und Weise sich die Veränderung des Lebensraumes auf die Tier- und Pflanzenwelt auswirkt.

 

Am 08.01.19 11:05 - 11:50 Uhr auf 

arte: Jaguar - Heimlicher Jäger hautnah

Das südamerikanische Pantanal im Dreiländereck Brasilien, Bolivien und Paraguay ist ein riesiges Netzwerk aus Sümpfen und Flüssen, Tropenwäldern und Savannen; es ist siebenmal größer als Belgien. Das Gebiet gehört zu den artenreichsten Lebensräumen Amerikas und ist die Heimat von seltenen Riesenottern, Kaimanen und unzähligen Vogelarten. Und es ist das Reich des Jaguars, einer der größten Raubkatzen der Erde. Nirgendwo sonst gibt es so viele Jaguare wie im Pantanal. Doch ihre Reviere sind so riesig, dass es kaum einmal gelingt, eine der scheuen und perfekt getarnten Großkatzen zu entdecken. Nie zuvor ist es gelungen, die Lebensgewohnheiten des gefleckten Jägers filmisch ausführlich zu dokumentieren. Was ist die bevorzugte Beute des Jaguars? Wie groß ist sein Revier, und wie können Raubkatze und Mensch friedlich nebeneinander existieren? Mensch und Tier geraten immer wieder aneinander, vor allem da der Jaguar - sehr zum Ärger der Farmer im Pantanal - immer wieder auch Rinder reißt. Die Viehzucht ist der Hauptwirtschaftszweig der Region und die Cowboys zögern nicht, die unter Schutz stehende Raubkatze zu erschießen, wenn sie sich in die Nähe der Herden wagt. Eigentlich ziehen Jaguare Wildtiere Rindern vor. Aber weil auch die Farmer Wasserschweine und anderes Wild jagen, bleibt der hungrigen Raubkatze oft nur das Zuchtvieh, um ihren Hunger zu stillen. Ein Höhepunkt des Films ist die Jagd des Jaguars auf einen Kaiman - ein mindestens ebenso gefährliches Raubtier. Der Kampf der Giganten zeigt die ungezügelte Kraft der Großkatze aus nächster Nähe.

 

Am 08.01.19 14:00 - 14:45 Uhr auf 

3sat: Die Exoten kommen

Der Klimawandel hat gravierende Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt. Auch in Europa vollziehen sich ökologische und biologische Verschiebungen. Die Film zeigt dafür Beispiele. So breitet sich etwa eine Zeckenart aus, die ursprünglich in Afrika heimisch war, und verursacht malariaähnliche Krankheitssymptome. Auch entkommene Exoten wie Papageien und Wasserschildkröten überleben die milden Winter und vermehren sich.
(Wdh. kommende Nacht 2.25-3.10 Uhr)

 

Am 08.01.19 14:45 - 15:30 Uhr auf 

3sat: Planet der Spatzen

Kaum ein Ort, an dem es neben Menschen nicht auch Spatzen gibt. Sie sind unsere ältesten Kulturfolger. Der Film begleitet den Spatz, auch Haussperling genannt, in einer Reise um die Welt. In spektakulären Bildern erzählt er kleine Geschichten von Spatzen und Spatzen sowie von Spatzen und Menschen. Es geht ebenso um den kleinen Spatz in Kairo, der erstmals ein Weibchen sucht, wie um das Spatzenkind in New York, das sein Nest verlässt. Und es geht auch um all die Spatzen in Peking, die sich am Vogelmarkt in höchste Gefahr begeben, nur weil sie dort Futter und Gesellschaft finden, um den kleinen frierenden Spatz im winterlichen Moskau, der sich auf Futtersuche in einen kleinen Kiosk verirrt, mitten unter die Menschen. Menschen spielen bei den Sperlingen generell eine entscheidende Rolle - seit mehr als 10 000 Jahren folgen sie uns, ohne sich dabei domestizieren zu lassen. Sie haben sich die "Menschenwelt" auf ihre Art erobert. Je nach Naturgegebenheiten, Klima oder Architektur haben auch sie sich dort häuslich eingerichtet, wo wir uns angesiedelt haben.
(Wdh. kommende Nacht 4.40-5.25 Uhr)

 

Am 08.01.19 15:30 - 15:55 Uhr auf 

ARD-alpha: Wo steckt der Riesenotter?

Anna ist in Brasilien zu Besuch beim Riesenotter, dem Giganten unter den Mardern: Bis zu zwei Meter lang und über 40 Kilogramm schwer werden die geselligen und tagaktiven Tiere. Sie sind sehr sozial, leben in wolfsartigen Rudeln zusammen, gehen gemeinsam auf die Jagd und ziehen gemeinsam die Jungtiere groß. Ihre perfekten Schwimmkünste werden durch ihren flügelartigen Schwanz und die Schwimmhäute zwischen den Zehen unterstützt. Doch nicht nur natürliche Feinde wie Kaimane oder Piranhas machen ihnen das Leben im Sumpfgebiet Pantanal schwer. Die Zerstörung des Lebensraums, Wasserverschmutzung, Überfischung und Wilderei bedrohen die verspielten Tiere mehr und mehr, deshalb ist der Riesenotter inzwischen als "stark gefährdet" eingestuft. Auf der Suche nach den Riesenottern erkundet Anna zu Fuß und per Boot Gebiete mit seinen zahlreichen Seen und Flüssen. Sie begegnet dem verwandten Fischotter und den großen Kaimanen, erkundet einen Riesenotterbau und legt sich hinter einem Versteck aus Palmwedeln auf die Lauer. Am Ende wird ihre Mühe belohnt: Sie trifft tatsächlich auf die neugierigen Riesenotter und stellt fest, dass diese tollen wilden Tiere ihren Spitznamen "Flusswolf" wirklich zu Recht tragen.

 

Am 08.01.19 16:15 - 17:00 Uhr auf 

3sat: Die fabelhafte Welt der Frösche

Der Film lädt ein zu einer Entdeckungsreise in die verborgene Welt der Amphibien und zeigt diese oft verkannten Tiere und ihre faszinierende Lebensweise in ihrer ganzen Bandbreite. Sie reicht vom kleinen, aber tödlich giftigen Pfeilgiftfrosch Südamerikas bis zum schweren, aber scheuen Goliathfrosch in Westafrika, vom Waldfrosch, der sein eigenes Frostschutzmittel herstellt, bis zum Darwinfrosch, der auf verblüffende Art für Nachkommen sorgt.
(Wdh. kommende Nacht 3.10-3-55 Uhr)

 

Am 08.01.19 17:00 - 17:45 Uhr auf 

3sat: Im Reich der Zwerge

Seit der Mensch Ackerbau betreibt, führt er einen aussichtslosen Kampf gegen Mäuse. Auf dem Acker fressen sie sein Korn, nach der Ernte ist kein Lager, kein Speicher vor ihnen sicher. Mäuse sind die anpassungsfähigsten Säugetiere. Es gibt Taucher, Gräber, Kletterer und Springer. Der Film folgt den cleveren Zwergen bis in ihre unterirdischen Bauten, in die Nest- und Vorratskammern.
(Wdh. kommende Nacht 5.25-6.20 Uhr)

 

Am 08.01.19 18:15 - 18:45 Uhr auf 

NDR: Dschungel unter Glas

In Hamburgs City, im Park Planten UN Blomen, kann man dem Winter ade sagen! Ein einziger Schritt nur durch eine ganz besondere Tür und schon steht man in den Tropen. Die Luft ist warm und feucht. Und sie duftet schwer und geheimnisvoll nach den Blättern, Moosen und Farnen, der Rinde und den Stacheln, den Lianen und Nüssen und den Früchten und Blüten des tropischen Regenwaldes. Der Film schaut hinter die Kulissen und begleitet die Gärtnerinnen und Gärtner bei der Arbeit.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)

 

Am 08.01.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 

hr: Unbekannter Burgwald - Von Eulen und Mooren

Man nennt ihn den "reitenden Vogelförster": Michael Hoffmann ist oft mit seinem Pferd unterwegs durch den Burgwald, vor allem um das Vogelvorkommen zu kartieren - den nur spatzengroßen Sperlingskauz oder auch einen brütenden Uhu im Steinbruch. Michael Hoffmann ist Experte für die Vogelwelt im Burgwald, dem fast 20.000 Hektar großen Waldgebiet im Westen Hessens zwischen Frankenberg und Marburg. Seltene Vogelvorkommen und Moore zeichnen diesen Wald aus. Während andernorts die Moore schwinden, melden die Biologen aus dem Burgwald Wachstum. Ein Erfolg der Schutzaktivitäten: Baumbewuchs wird abrasiert, wenn er zu viel Wasser zieht, die Förster wählen die Neubepflanzung danach aus. Die Arbeit der Moorexperten trägt nach wenigen Jahren schon Früchte: Bärlapp, Sonnentau und Wollgras, die typischen Moorpflanzen, haben sich wieder eingestellt. Für den Schutz des Waldes setzt sich seit vierzig Jahren auch die "AG Rettet den Burgwald" ein. Gegründet gegen die Planungen einer Trasse der A4 in den 1970er Jahren, kümmern sich die Naturaktivisten seither um alle Belange zu seinem Schutz, bauen alte Drainagegräben zurück, damit das Wasser sich wieder ausbreitet und die trockengelegten Flächen wieder vernässen, renaturieren vom Menschen genutzte Wiesen, legen Streuobstgehölze an. Der Burgwald ist auch Wirtschaftswald - mit allen Problemen, die der Klimawandel mit sich bringt. Die Trockenheit macht dem Wald zu schaffen, Sturmschäden binden viele Arbeitskräfte. Die Förster stehen vor der Herausforderung, mit naturgemäßer Waldwirtschaft den Wald sturmfester zu machen.
(Wdh. kommende Nacht 3.50-4.35 Uhr)

 

Am 08.01.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 

ARD-alpha: Zurück zur Wildnis - Das Madikwe-Wildreservat in Südafrika

Das südafrikanische Madikwe-Wildreservat gilt als beispielhaftes Modell des Naturschutzes und der gemeinschaftsbasierten Entwicklung. Aber ist dieser Anspruch berechtigt? Wie in der Arche-Noah-Geschichte wurden fast alle im südlichen Afrika vorkommenden Wildtierarten neu angesiedelt. Darunter auch seltene und bedrohte Tierarten, die anderswo kaum Überlebenschancen haben. Durch das umsichtige ökologische Wildlife-Management haben sie auf der 75 000 Hektar großen Fläche Madikwes ein nachhaltiges Zuhause gefunden. Der Film stellt das Madikwe-Wildreservat vor.
(Wdh. morgen 13.00-13.45 Uhr)

 

Am 08.01.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 

hr: Im Hohen Habichtswald

Im Westen Kassels ragt der Habichtswald auf, ein bewaldeter Höhenzug, in den die Stadt hineingewachsen ist. Der Hohe Habichtswald ist der Hausberg der Kasseler und sozusagen ihr Freizeitwald. Das ganze Jahr über sind sie hier unterwegs, auf Wanderwegen, Radpisten, im Klettergarten. Am Hohen Gras, in über 600 Metern Höhe, läuft im Winter ein Skilift. Hobbyfotografen pirschen sich an Wildschwein, Dachs und Fuchs heran. Ausflugsziele für die ganze Familie sind verschiedene Gasthäuser, die sich meist schon vor vielen Jahren oben am Berg ansiedelten, darunter die älteste Gaststätte, Elfbuchen, die schon 1879 an einem Lieblingsplatz der Kaiserin entstand. Für Revierförster Arnd Kauffeld ist der Habichtswald mehr als der Hausberg, den er seit seiner Kindheit kennt und liebt. Er muss dafür sorgen, dass dort auch genügend Geld erwirtschaftet wird mit Holz- und Wildverkauf. Der Habichtswald nahe der Großstadt war schon immer gezeichnet vom Spannungsfeld zwischen vielen unterschiedlichen Ansprüchen. Steine, Kohle und Holz wurden gebraucht und dem Berg entrissen. Holz wächst nach, doch der Bergbau hinterließ tiefe Wunden, die noch heute sichtbar sind. Die Bauern brauchten Weidegründe für das Vieh, so dass große Weiden angelegt wurden, der Wald wurde dafür gerodet, ebenso für Truppenübungsplätze des Militärs.
(Wdh. kommende Nacht 3.05-3.50 Uhr)

 

Am 09.01.19 01:15 - 01:40 Uhr auf 

3sat: Wasserleben - Naturparadies Schüttinsel

Östlich der burgenländisch-ungarischen Grenze liegt eine von vielen Donauarmen gebildete Insel. Sie ist 50 Kilometer lang und bildet ein riesiges Labyrinth an Wasserwegen.In diesem Wasser- und Naturparadies gibt es vieles zu entdecken. Als Besucher erkundet man die Gegend mit dem Fahrrad oder mithilfe kundiger Naturführer mit dem Kanu. Die Dokumentation zeigt beeindruckende Bilder der weitgehend unbekannten Region.

 

Am 09.01.19 03:55 - 04:40 Uhr auf 

3sat: Wiener Wildnis - Die Rückkehr der Biber

Donau, Lobau, Alte Donau: Versteckt unter Wasser und an kaum zugänglichen, dicht bewachsenen Ufern, stecken die bekannten Wiener Badegewässer voller Geheimnisse. Es ist die Welt der Biber. Der Film zeigt die Gewässer der Großstadt als höchst vielfältige Lebensräume. Obwohl die meisten sogar zusammenhängen, sind sie sehr verschieden. Denn alle Fließgewässer im Raum Wien münden in die Donau und stehen so gesehen miteinander in Verbindung.

 

Am 09.01.19 05:25 - 06:10 Uhr auf 

D-MAX: Das Survival-Duo - Willkommen im Regenwald

Gestärkt durch eigenhändig erlegten Truthahn und proteinreiche Larven sind Dave und Cody voller Tatendrang und bereit, eine wichtige Entscheidung im nordamerikanischen Regenwald zu treffen: Entweder nehmen die beiden auf der Olympic-Halbinsel im Nordwesten des Bundesstaates Washington den direkten Weg zur Küste über eine gefährliche Schlucht, oder sie stellen sich einem langen Gewaltmarsch. Völlig aufgeweicht vom Dauerregen wählt das Survival-Duo schließlich die riskantere Passage und überquert den gähnenden Abgrund auf einem glitschigen Baumstamm.

 

Am 09.01.19 09:35 - 10:20 Uhr auf 

arte: Elefanten hautnah (1/2)

Afrikas Elefanten sind die größten Säugetiere, die auf unserer Erde leben. Einst waren sie weit über den afrikanischen Kontinent verbreitet, doch die Giganten werden immer seltener. Die Jagd nach dem begehrten Elfenbein und die Ausbreitung des menschlichen Lebensraums gefährden ihren Bestand. Nur in Botsuana gilt er mit über 130.000 Tieren als gesichert - strengem Schutz und einer konsequenten Anti-Wilderei-Politik SEi Dank. Schützenswert sind die majestätischen und kraftvollen Riesen allemal, sie gelten als Herrscher der Savanne. Ihre erstaunlichen Fähigkeiten sichern den Elefanten bei monatelanger Dürre und glühender Hitze das Überleben. Dank ihrer hoch sensiblen Sinne spüren die grauen Riesen über Kilometer entfernte Wasserstellen auf und ihr sprichwörtliches Elefantengedächtnis weist ihnen den Weg zur ersehnten Quelle der Abkühlung. Um der Lebensweise der sanftmütigen Riesen auf den Grund zu gehen, reisten die vielfach ausgezeichneten Tierfilmer Thoralf Grospitz und Jens Westphalen mehr als zwei Jahre lang durch das südliche Afrika. Mit ihrem Zweiteiler "Elefanten hautnah" zeichnen sie ein komplexes Bild der "Ikone Afrikas" und geben intime Einblicke in das Leben der größten Landsäugetiere der Erde.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 11.05 Uhr)

 

Am 09.01.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: Der Harz - Dunkler Wald und lichte Höhen

Über 1.000 Meter hoch ragt der Brocken, der höchste Berg des Harzes, aus der flachen norddeutschen Landschaft. Kahl ist sein Gipfel, nebelverhangen und wasserreich seine bewaldeten Hänge. Der Harz ist Deutschlands nördlichstes Mittelgebirge, kühl und feucht das ganze Jahr hindurch. Wildkatze und Luchs, Auerhahn und Rothirsch leben hier. Ranger lenken die Touristenströme durch neu entstandene Nationalparks und erklären, warum der letzte freilebende Luchs 1818 ausgerottet wurde, und wie man ihn seit 1999 erfolgreich wieder angesiedelt hat. Der Luchs ist zum Symboltier geworden, er zeigt, dass Naturschutz und Tourismus erfolgreich nebeneinander existieren können. Wildnis ist im Harz noch nicht überall - aber sie entsteht an vielen Orten.

 

Am 09.01.19 11:15 - 12:00 Uhr auf 

SWR: Wildes Skandinavien - Schweden

Besonders urwüchsig ist Schwedens hoher Norden: Er wird "Europas letzte Wildnis" genannt. In den Hochlagen des Sarek-Nationalparks liegt oft sechs Monate im Jahr Schnee. Spezialisten wie der Bartkauz haben sich daran angepasst. Die große Eule hört eine Wühlmaus sogar unter der Schneedecke deutlich genug, um sie zu fangen. Der größte Hirsch der Erde, der Elch, hat gelernt, sich im Winter zu beschränken - dann gibt es nur magere Zweige und Rinde für ihn. Zu Mittsommer geht die Sonne in Schweden gar nicht mehr unter. Ein Luxus, der nicht lange währt, denn bald kündigen die Brunftschreie der Elche schon wieder den Herbst an.

 

Am 09.01.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 

NDR: Der Kleine Panda - Verborgen im Himalaya

Der Große Panda mit seinem auffälligen schwarz-weißen Fell ist weltberühmt. Nur wenige hingegen kennen seinen Vetter: den Kleinen oder Roten Panda, der sicher zu den schönsten Tieren der Welt zählt. Verborgen in den dichten Rhododendronwäldern und Bambusdschungeln des Himalaja führt der Kleine Panda ein äußerst verstecktes Leben, das bisher nur selten gefilmt werden konnte. Wir folgen einem Weibchen bei der Aufzucht seiner Tochter und erleben mit der jungen Mutter die farbenprächtige Tier- und Pflanzenwelt zwischen Nepal, Bhutan und Sikkim.

 

Am 09.01.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 

phoenix: Peru, in den Wäldern des Amazonas

In den Regenwäldern im Südosten Perus gibt es eine außergewöhnliche Artenvielfalt: Mehr als 450 Vogelarten, 10 Affenarten, darunter Braunkopfklammeraffe, Uakari und Kaiserschnurrbarttamarin, sowie 5 Raubkatzenarten, der Jaguarundi, die Langschwanzkatze, der Ozelot, der Puma und der Jaguar sind dort zu finden. Im Laufe von Millionen von Jahren haben die Tiere unglaubliche gemeinschaftliche Überlebensstrategien entwickelt. Das Faultier zum Beispiel bewegt sich nur langsam fort, um keine Aufmerksamkeit zu erregen und nicht selbst zur Beute zu werden. Einige Heuschreckenarten haben sich den Blättern, auf denen sie leben, so gut angepasst, dass sie von ihnen nicht mehr zu unterscheiden sind.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)

 

Am 09.01.19 22:00 - 22:45 Uhr auf 

rbb: Wildes Berlin

Berlin ist eine Metropole, eine Großstadt mit internationalem Flair und gleichzeitig Lebensraum von Tausenden Waschbären, Füchsen, Fledermäusen, Eichhörnchen, Igeln und Bibern. Die Wildnis ist ein fester Bestandteil Berlins: eine faszinierende, urbane Parallelwelt voller kleiner und großer Naturwunder direkt vor der Haustür. Für den Film "Wildes Berlin" haben Rosie Koch und Roland Gockel die Tierwelt der Hauptstadt durch alle vier Jahreszeiten begleitet.

 

Am 09.01.19 22:15 - 23:15 Uhr auf 

ServusTV: Die geheimnisvolle Welt der kleinen Tiere

Es gibt viele Vorteile, wenn man klein ist, besonders in der Tierwelt. Doch die tierischen Winzlinge müssen auch zahlreiche Opfer erbringen. Deshalb haben manche von ihnen Strategien entwickelt, um wirklich alle Vorteile ihrer Winzigkeit auszuschöpfen. Anhand neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und fortgeschrittenster Technologie wird die faszinierende Welt der kleinesten Tiere der Welt beleuchtet. Manche Winzlinge der Natur können ein vielfaches ihres Körpergewichts tragen. Gewisse Schlangenarten auf Martinique müssen einen hohen Preis für ihre Kleinheit zahlen, sind sie doch so klein, dass sie auf einer Cent-Münze Platz haben. Die Lemuren auf Madagaskar haben mit ihrer geringen Größe eine einzigartige Lücke im Ökosystem geschlossen. Ob ihre Kleinheit ihnen bei der Jagd hilft oder beim Verstecken und Überleben, diese winzigen Helden der Natur sind erstaunlich!
(Wdh. morgen 10.10-11.10 Uhr)

 

Am 10.01.19 01:10 - 02:00 Uhr auf 

D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Wellness in den Wolken

Wellness pur im Geäst: Monica vermietet ihre Ranch in Texas als Rückzugsort an gestresste Großstädter. Auf ihrem 16 Hektar großen Grundstück kann die Kundschaft zwischen Longhorn-Rindern und Ziegenböcken mal so richtig ausspannen. Was noch fehlt, ist ein luxuriöser Spa-Bereich mit allem, was das Herz begehrt: vom Dampfbad über den Massagetisch bis zum japanischen Badezuber. Die Baumhaus-Profis setzen Monicas Traum in dieser Episode in die Tat um.
(Im Anschluss 2 weitere Folgen, bis 4.40 Uhr)

 

Am 10.01.19 05:25 - 06:10 Uhr auf 

D-MAX: Das Survival-Duo - In den Sümpfen Brasiliens

Im Herzen von Brasilien liegt eines der größten Feuchtgebiete der Erde. Das Pantanal ist fast zehn Mal so groß wie die amerikanischen Everglades und bis dato kaum erschlossen. Inmitten dieser riesigen Sumpflandschaft startet das Survival-Duo seinen jüngsten Überlebens-Trip: Ausgerüstet mit einer Machete, einer leeren Wasserflasche, einem Magnesiumstab zum Feuer machen und etwas Nähzeug, halten die beiden Wildlife-Enthusiasten Ausschau nach einem trockenen Schlafplatz für die Nacht, denn im knietiefen Wasser wimmelt es nur so von Alligatoren und Giftschlangen.

 

Am 10.01.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: Im Reich des Froschkönigs

Der Teichfrosch ist ein unüberhörbarer Überlebenskünstler. Er fühlt sich überall zu Hause, wo es Wasser gibt. Schmale Bäche, breite Flüsse, kleine Teiche und große neu entstandene Seen sind sein Revier. Und sie prägen auch die Landschaft in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Ebenso vielfältig ist die Zahl der Tiere, die im und am Wasser leben. Irgendwo planscht, quakt oder schnattert es immer. Diese filmische Reise durch das Reich und Leben der Teichfrösche streift dabei die Brutkolonien der Kormorane und Bienenfresser, taucht mit dem Biber in seinen Bau und hinab zu den seltene Süßwasserpolypen in den Tiefen eines Steinbruchs.

 

Am 10.01.19 11:05 - 11:50 Uhr auf 

arte: Wilde Nächte - Wenn die Tiere erwachen

Wenn die Dunkelheit einbricht und die Menschen schlafen, erwachen nachtaktive Tiere wie Füchse, Marder und Uhus und trauen sich aus ihren Verstecken. Im Schutz der Dunkelheit suchen sie Partner, Reviere oder Nahrung. Nur Spuren verraten ihr nächtliches Treiben. Der Tierfilmer Uwe Müller zeigt dank moderner Nachtfilm-Technik die mit perfekten Sinnen ausgestatteten Tiere und bringt für den Zuschauer Licht ins Dunkel der geheimnisvollen Welt der Nachtschwärmer.

 

Am 10.01.19 15:30 - 15:55 Uhr auf 

ARD-alpha: Keine Angst vor Spinnen

Sie haben acht Augen, acht Beine, einen haarigen Körper und viele Arten sind giftig. Spinnen gelten nicht gerade als unsere Lieblingstiere. Manche Leute bekommen beim Anblick der Krabbeltiere sogar Panik. Anna geht es da nicht viel besser. Anschauen geht, aber anfassen. Dabei haben Spinnen ihren schlechten Ruf gar nicht verdient. Ihre Netze sind wahre Wunderwerke der Natur. Außerdem vertilgen die Gliederfüßer Millionen Tonnen an Insekten und verhindern Insektenplagen. Grund genug für die Tierreporterin, ihre Angst vor den nützlichen Lebewesen zu überwinden. Beim Besuch einer Spinnenausstellung lernt Anna Tierpfleger Peter und seine Schützlinge kennen: die heimische Zitterspinne, die australische Seidenspinne und jede Menge Vogelspinnen. Anschließend macht sich auf den Weg nach Brasilien, um die Spinnentiere in der Wildnis zu suchen. Dort begegnet sie der flachen Wand-Krabbenspinne und macht sich nachts auf die Suche nach Wolfsspinnen und Vogelspinnen. Am Ende wartet eine besonders haarige Mutprobe auf Anna.

 

Am 11.01.19 11:10 - 12:10 Uhr auf 

ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Australien - Victoria

Victoria, im Süden Australiens, ist der kleinste Bundesstaat des Kontinents. Am Rande von Bergen mit Riesen-Eukalypten stößt die Tasmanische See auf die legendäre Great Ocean Road. Es ist die Heimat einer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt. Die Kontinentalverschiebung vor 50 Millionen Jahren hat Australien isoliert. So konnte die Natur lange Zeit ihren urzeitlichen Charakter bewahren. Sie veränderte sich erst mit der Ankunft der europäischen Kolonisten. Wissenschaftler, Umweltschützer und ehrenamtliche Helfer arbeiten eng zusammen, um die Vielfalt der einzigartigen Ökosysteme zu bewahren. Im Naturschutzgebiet Phillip Island stehen die Seebären- und Zwergpinguin-Populationen im Mittelpunkt der Forschungsarbeit von Wissenschaftlern. Die Riesen-Eukalypten sind für das Ökosystem in den Australischen Alpen unverzichtbar. Lachlan McBurney kämpft für ihren Erhalt. Die Brände während der Trockenzeit stellen eine große Gefahr dar. Eine Studie untersucht, wie viele Landsäugetiere sich in den betroffenen Gebieten wieder ansiedeln. Ray Thomas versucht in Gebieten mit intensiver Landwirtschaft die fortschreitende Wüstenbildung zu bekämpfen. Er kann erste Erfolge verzeichnen. Die Meeresbiologin und Genetikerin Kate Charlton-Robb erforscht die Delphine in der Bucht Port Phillip vor Melbourne. Keine Tierart ist so stark durch die Folgen der Erderwärmung bedroht wie der Koala. Janine unternimmt alles, um den Beutelsäuger zu retten.
(Wdh. morgen 15.25-16.20 Uhr)

 

Am 11.01.19 17:40 - 18:35 Uhr auf 

arte: Neuseeland - Die Tiere vom Ende der Welt

Aotearoa - "Land der langen weißen Wolke" nennen die Maoris Neuseeland. Auf der langen weißen Wolke leben nur fünf Millionen Menschen, die unglaubliche Naturvielfalt ist noch relativ unberührt. Viele endemische Tierarten sind hier zu finden - und einige sind vom Aussterben bedroht. Immer mehr Neuseeländer setzen sich für das Überleben ihrer Tiere ein und haben eine große Sensibilität für die Einzigartigkeit ihrer Natur entwickelt. "360o Geo Reportage" hat Menschen getroffen, deren Leben vom Kampf um den Erhalt dieser Tierarten geprägt ist und zeigt, wie sehr die Neuseeländer um ihre traumhaft schöne Natur kämpfen.

 

Am 12.01.19 05:25 - 06:10 Uhr auf 

D-MAX: Das Survival-Duo - Verloren im Nebelwald

Endlich ein trockener Unterschlupf! Nach einem schier endlosen Marsch durch den Nebelwald Panamas wird Naturbursche Cody Lundin schließlich doch fündig. Aber auch in der nasskalten Wildnis von Mittelamerika gilt das „First come, first served“-Prinzip. Beim zweiten Hinsehen stellt der Survival-Profi nämlich entsetzt fest, dass andere diese Herberge schon vor ihnen in Beschlag genommen hatten. Trotz drohender Unterkühlung wollen er und sein ausgehungerter Kumpel Dave das Nachtlager dann doch nicht mit Vampir-Fledermäusen teilen. Also bleibt den beiden nichts anderes übrig, als sich weiter durch die grüne Hölle zu schlagen - in der Hoffnung auf eine warme Mahlzeit und einen sicheren Schlafplatz.

 

Am 12.01.19 07:10 - 07:35 Uhr auf 

ARD: Ein Wildschwein zum Knuddeln

Tierreporterin Paula besucht den Förster Boris Schnittker, der das Wildschweinferkel Chantalle als Pflegekind bei sich aufgenommen hat. Stimmt es, was man über diese Tiere sagt? Sind sie wirklich immer dreckig, borstig und stinken? Von Peter Markett, dem Jäger, erfährt Paula alles, was man über wilde Wildschweine wissen muss. Im Gegensatz zu Chantalle können sie in unseren Wäldern gefährlich sein. Sie können größer werden als ein Schäferhund und richtig zubeißen, wenn man ihnen zu nahe kommt. Wie verhält man sich also am besten, wenn man tatsächlich einem Wildschwein begegnet? Paula probt das mit Peter Markett. Er zeigt Paula auch, wie man Fährten liest und wie der Lieblingsplatz einer Wildsau aussieht.

 

Am 12.01.19 09:30 - 10:00 Uhr auf 

BR: Der Krieg der Hörnchen

Vor gut hundert Jahren wurden einige Exemplare von "Sciurus carolinensis", dem nordamerikanischen Grauhörnchen in England ausgesetzt. Seither haben sie sich in einem ungebremsten Siegeszug vermehrt und ausgebreitet - "Sciurus vulgaris", die heimischen Eichhörnchen, wurden verdrängt, bald wird auch das Letzte aus britischen Wäldern und Parkanlagen verschwunden sein. Im Gegensatz zum europäischen Hörnchen aber sind die Invasoren auch noch große Waldschädlinge und Nahrungskonkurrenten der heimischen Vogelwelt. An der französisch-italienischen Mittelmeerküste hat sich nun auch noch eine zweite "Front" eröffnet. Neben den amerikanischen Arten bedrohen jetzt auch asiatische Hörnchen die heimischen Tiere.

 

Am 12.01.19 10:00 - 10:30 Uhr auf 

BR: Der Marderhund vom Böhmerwald

Marderhunde sind noch nicht lange in Bayern. 1960 kamen sie in Ostdeutschland an, angereist vor allem aus der Ukraine. Sie waren wegen ihres dichten Fells in Pelztierfarmen gehalten worden. Doch gefangen wurde ihr Fell struppig und war unverkäuflich. Ihr schönes, dichtes Fell wuchs nur in der Freiheit der Wälder. Und so setzten die Farmer sie wieder aus - um sie später in der Wildnis zu erlegen. Aber einige wenige entkamen der Hatz. Marderhunde stellen keine großen Ansprüche an ihren Lebensraum und sind ausdauernde Wanderer. Natürliche Barrieren wie Flüsse sind für sie kein Problem, selbst ein breiter Strom wie die Elbe konnte sie auf ihren Wanderungen nicht aufhalten. Und so verließen sie ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet und kamen in Deutschland an. Ein Kamerateam begleitete so einen kleinen Marderhund, dessen Familie von den Jägern ausgelöscht wurde, auf seinem Weg durch unsere Wälder und in die Nähe des Menschen. Entstanden ist eine kleine "Eroberungsgeschichte" eines drollig aussehenden Tieres, amüsant und kritisch zugleich.

 

Am 12.01.19 13:15 - 14:00 Uhr auf 

mdr: Wildes Neuseeland - Inseln am Ende der Welt

Berge, Gletscher und die weiten Ebenen Neuseelands erinnern vielerorts an Landschaften, wie es sie in Nordamerika oder Europa gibt. Beim zweiten Blick jedoch zeigt sich, dass die Tier- und Pflanzenwelt der Inseln am Ende der Welt erstaunlich anders und extrem skurril ist: Pinguine brüten im Wald, Urzeitechsen begeben sich im Unterholz auf die Jagd nach ihrem eigenen Nachwuchs und Kiwis geben sich im Dunkel der Nacht ein bizarres Stelldichein. Isolation, die Kräfte des Wassers und der Einfluss des Menschen haben Neuseeland geprägt. Die Naturfilmdokumentation von NDR und BBC über das wilde Neuseeland bedient sich aller technischen Raffinessen: Scheinbar schwerelos gleitet die Kamera durch Südbuchen- und Baumfarnwälder, über gigantische Gletscher, weite Flusstäler und dampfende Geysire, um mithilfe von Kran, Dolly- und Steadycam eindringliche, aber auch ungewöhnliche Perspektiven einzunehmen.

 

Am 12.01.19 18:10 - 19:10 Uhr auf 

ServusTV: Die geheimnisvolle Welt der kleinen Tiere

Es gibt viele Vorteile, wenn man klein ist, besonders in der Tierwelt. Doch die tierischen Winzlinge müssen auch zahlreiche Opfer erbringen. Deshalb haben manche von ihnen Strategien entwickelt, um wirklich alle Vorteile ihrer Winzigkeit auszuschöpfen. Anhand neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und fortgeschrittenster Technologie wird die faszinierende Welt der kleinesten Tiere der Welt beleuchtet. Manche Winzlinge der Natur können ein vielfaches ihres Körpergewichts tragen. Gewisse Schlangenarten auf Martinique müssen einen hohen Preis für ihre Kleinheit zahlen, sind sie doch so klein, dass sie auf einer Cent-Münze Platz haben. Die Lemuren auf Madagaskar haben mit ihrer geringen Größe eine einzigartige Lücke im Ökosystem geschlossen. Ob ihre Kleinheit ihnen bei der Jagd hilft oder beim Verstecken und Überleben, diese winzigen Helden der Natur sind erstaunlich!

 

Am 12.01.19 18:15 - 19:15 Uhr auf 

D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Die Honeymoon-Suite

Flitterwochen in der Baumkrone: Brian und seine Frau Vickie betreiben im US-Bundesstaat Virginia eine Event-Location für Hochzeitspaare. Dort bauen Spitzenarchitekt Pete Nelson und sein Team in dieser Folge eine romantische Honeymoon-Suite mit Badezimmer, Himmelbett und Kamin. Das zweistöckige Baumhaus ist im Kolonialstil eingerichtet und bietet jede Menge Komfort. In dem stylishen Domizil können die frisch vermählten Brautleute mit einem Glas Champagner auf die Zukunft anstoßen und die herrliche Aussicht genießen.
(Im Anschluss weitere Folge, bis 20.15 Uhr)

 

Am 12.01.19 19:10 - 20:10 Uhr auf 

ServusTV: Smart & Smarter(1/3)

Wer denkt, dass nur wir Menschen Außerordentliches vollbringen, sollte sich im Tierreich umsehen: Dort wimmelt es vor Erfindergeist! Winzige Wanderameisen errichten Trutzburgen aus eigenen Körpern mit bis 15 Zentimeter dicken Wänden. Webervögel bauen nur mit Hilfe ihres Schnabels kunstvoll geflochtene Hängenester aus Gras. Elefanten haben ein riesiges Navigationssystem im Kopf, um verborgene Wasserstellen in der Wüste zu finden. Kapuzineraffen und Bergpapageien haben gelernt, geschickt mit Werkzeugen umzugehen.Schnell wird klar - es sind nicht nur die großen Säugetiere, die klug agieren - viele Vögel verhalten sich intelligent. Und auch Fische sind smart: Die kleinen Schützenfische in den Mangroven Sri Lankas beschießen ihre Beute mit Wasserpistolen. Und wenn Winzlinge wie Termiten oder Ameisen kooperieren, vollbringen sie wahre Wunderleistungen.Cleverness zahlt sich eben aus - und Staunen ist erlaubt! Sind doch alle Tiere und jedes auf seine Art: Smart & Smarter!

 

Am 12.01.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 

phoenix: Die geheime Welt der Raubtiere - Meister der Tarnung

Für die Raubtiere der Wälder ist es unerlässlich, sich auch auf Bäumen zu Hause zu fühlen. Denn oft ist es ein Baum, der die Lücke zwischen Leben und Tod schließen kann. In diesem Lebensraum kann die tödliche Gefahr – aber auch ein Festmahl – unter oder über dem Waldbewohner warten. Alle werden letztlich genau das tun, was ihr Überleben sichert. Ob sich ein Harpyienadler von hoch oben aus dem Dach des Regenwaldes auf sein Opfer herabstürzt, ein gewitztes Wiesel seine Beute aus einem bemoosten Stamm kratzt oder ein Bengalischer Tiger in einem kahlen, vertrockneten Wald zwischen den Bäumen seiner Beute nachstellt es ist immer eine Herausforderung.
(Wdh. morgen 17.45-18.30 Uhr)

 

Am 13.01.19 00:15 - 01:10 Uhr auf 

D-MAX: Holzfäller extrem - Knietief im Schlamm

Der Herbst neigt sich dem Ende entgegen, und im Norden Maines ist es für diese Jahreszeit viel zu warm. Das stellt die Holzfäller des Familienunternehmens Pelletier vor große Probleme. Erst wenige Tage zuvor hatten die Männer all ihre Maschinen mit riesigem Aufwand in ein 120 Hektar großes Waldstück in der Nähe von Telos gebracht. Dort schienen die Bedingungen für den Holzabbau ideal. Doch jetzt machen ihnen Regen und milde Temperaturen einen dicken Strich durch die Rechnung. Wird das Wurzelwerk im aufgeweichten Waldboden durch die schweren Gerätschaften der Holzfäller zu sehr geschädigt, müssen die Landbesitzer notgedrungen das ganze Gebiet sperren, bis der Boden endlich gefriert.
(Im Anschluss 4 weitere Folgen, bis 4.40 Uhr)

 

Am 13.01.19 09:45 - 10:30 Uhr auf 

ARD-alpha: Zurück zur Wildnis - Das Madikwe-Wildreservat in Südafrika

Das südafrikanische Madikwe-Wildreservat gilt als beispielhaftes Modell des Naturschutzes und der gemeinschaftsbasierten Entwicklung. Aber ist dieser Anspruch berechtigt? Wie in der Arche-Noah-Geschichte wurden fast alle im südlichen Afrika vorkommenden Wildtierarten neu angesiedelt. Darunter auch seltene und bedrohte Tierarten, die anderswo kaum Überlebenschancen haben. Durch das umsichtige ökologische Wildlife-Management haben sie auf der 75 000 Hektar großen Fläche Madikwes ein nachhaltiges Zuhause gefunden. Der Film stellt das Madikwe-Wildreservat vor.

 

Am 13.01.19 14:00 - 14:45 Uhr auf 

rbb: Wildes Berlin

Berlin ist eine Metropole, eine Großstadt mit internationalem Flair und gleichzeitig Lebensraum von Tausenden Waschbären, Füchsen, Fledermäusen, Eichhörnchen, Igeln und Bibern. Die Wildnis ist ein fester Bestandteil Berlins: eine faszinierende, urbane Parallelwelt voller kleiner und großer Naturwunder direkt vor der Haustür. Für den Film "Wildes Berlin" haben Rosie Koch und Roland Gockel die Tierwelt der Hauptstadt durch alle vier Jahreszeiten begleitet.

 

Am 13.01.19 14:15 - 15:00 Uhr auf 

BR: Meisen - Leben im Gegenwind

Den Schneesturm im Bergwald haben sie gerade noch überlebt. Jetzt wird es Frühling, und im Leben der Meisen ist manches weniger hart. Es bleibt die tägliche Suche nach ausreichend Nahrung. Besonders mit der Brutzeit kommt eine Herausforderung, die nicht alle Meisen durchstehen. Neben dem Wetter setzt das Verschwinden natürlicher Nistmöglichkeiten den Höhlenbrütern zu. Vor allem Altholzbestände fehlen zunehmend. Doch wie bei der Futtersuche sind Meisen auch beim Nestbau wahre Anpassungskünstler. Manche Arten aber - wie etwa Hauben- und Tannenmeise - ziehen immer mehr den Kürzeren. Wie geschickt sich Kohl- und Blaumeise mit dem Lebensraum des Menschen auch arrangieren, gemeinsam bleiben allen die alten Feinde: Hauskatzen in Gärten und Parks, Sperber und Sperlingskauz im offenen Gelände und im Bergwald.
(Wdh. morgen 10.25-11.10 Uhr)

 

Am 13.01.19 15:55 - 16:55 Uhr auf 

ServusTV: König des Dschungels - Richard Hammonds Traum vom Amazonas (2/2)

Fernsehmoderator Richard Hammond ist weiterhin auf der Jagd nach den schönsten Motiven für seine Foto-Ausstellung. Abenteuerlich geht es zu, als er versucht die vom Aussterben bedrohten Harpyien zu fotografieren. So gelingt es dem Kameramann Aufnahmen von den seltenen Tieren zu machen, während Hammond sich im Regen in Selbstmitleid ergießt. Eine Nacht verbringt der britische Fotograf im Dschungel in einem Baldachin unter freiem Himmel. Und bemerkt dabei nicht, dass er sich auf der gefalteten Hängematte niedergelassen hat. So ein Pech! Es war schon immer Hammonds Kindheitstraum, in den Dschungel des Amazonas zu reisen. Wird er es schaffen, ausreichend Fotografien für seine Ausstellung zu machen?

 

Am 13.01.19 16:00 - 16:30 Uhr auf 

SWR: Der mit dem Wald spricht - Unterwegs mit Peter Wohlleben (1)

In der ersten Folge ist Peter Wohlleben mit der Köchin Sarah Wiener und dem Musiker und Entertainer Guildo Horn in der Eifel unterwegs. Die drei wandern zwei Tage lang durch den Wald von Peter Wohlleben: Hier kennt sich der Förster aus wie in seiner Westentasche, es geht durch alten Buchenbestand, durch einen Friedwald, wo man seine letzte Ruhestätte unter Bäumen finden kann, bis zu einem für Peter Wohlleben geradezu mystischen Ort. Während ihrer Wanderung erfahren die beiden prominenten Mitwanderer allerhand faszinierende Fakten über den Wald, der eine ganz neue Perspektive auf dessen komplexes Ökosystem öffnet. Und neben dem Einblick in die Geheimnisse des Waldes ist auch handfestes Können gefragt: Nur mit einer Axt müssen sie einen Baum fällen und sich ein Lager bauen, um die Nacht ganz allein unter freiem Himmel mitten im Wald zu verbringen. Der Wald - Sehnsuchtsort der Deutschen. Und den kennt keiner so gut wie er: Förster und Bestseller-Autor Peter Wohlleben versteht und erklärt den Wald wie kein Zweiter. Sein Buch "Das geheime Leben der Bäume" ist ein internationaler Bestseller, der sich millionenfach verkauft hat.

 

Am 13.01.19 19:00 - 19:30 Uhr auf 

rbb: Wilde Berliner - Von hungrigen Amseln und quirligen Naturwächtern

Berlin ist nicht nur voller Menschen und Autos, die Hauptstadt kann auch mit einer außergewöhnlich großen, tierischen Artenvielfalt aufwarten. Mehr als 50 Säugetier- und rund 180 Vogelarten hat die Hauptstadt zu bieten. Dank der ausgedehnten Grünflächen und den vielen Gewässern finden immer mehr tierische Bewohner den Weg in die Stadt. Kein Wunder, dass es täglich zu spannenden Begegnungen von Mensch und Wildtier kommt. Eichhörnchen Lillifee hat einen Krähenangriff überlebt und gedeiht prächtig unter der Pflege von Ziehmutter Birgit Lüdke aus Alt-Marienfelde. Sechs Wochen jung turnt Lillifee inzwischen durch die ganze Wohnung. Es wird Zeit für die Auswilderung. Birgit Lüdke und Tochter Daria müssen Abschied nehmen von ihrem Pflegekind. In der Tierarztpraxis von Frau Dr. Lorenz in Marienfelde geht es wie immer turbulent zu. In ihre Sprechstunde kommen heute vier winzige, hungrige Amselkinder, die es auf ihren Vorrat tiefgekühlter Heimchen abgesehen haben.
(Wdh. kommende Nacht 3.55-4.20 Uhr)

 

Am 13.01.19 19:45 - 20:15 Uhr auf 

ZDFinfo: Leben auf der Supererde

Hunderte von erdähnlichen Planeten außerhalb des Sonnensystems wurden bis heute entdeckt. Wie sähe unsere Welt aus, wäre sie auf einer solchen „Supererde“ entstanden? Harald Lesch wagt das Gedankenexperiment – mit verblüffenden Ergebnissen.

 

Am 13.01.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 

phoenix: Spaniens wilder Norden (1/2)

Von Stürmen und Regen begleitet, frisst sich der Atlantik seit Jahrmillionen mit geballter Kraft in die nordspanische Landmasse und modelliert die mehrere Hundert Kilometer lange Küstenlinie zu Steilklippen und bizarren Felsformationen. Gleich dahinter scheint der Ozean in gigantischen Wellen zu Fels erstarrt. Die Kantabrische Kordillere, ein zerklüftetes Faltengebirge, ragt unweit im Landesinnern bis zu 2.600 Meter steil in den Himmel. Wie eine Barriere hält sie die regengesättigten Tiefausläufer aus der Biskaya-Bucht auf ihrem Weg nach Süden zurück. In dieser unberührten Gegend Spaniens haben wildlebende Bären ihren wichtigsten Rückzugsort in Westeuropa. Die Kantabrischen Braunbären sind bei der dortigen Bevölkerung beliebt und geachtet, sie sind das Symboltier der Kantabrischen Kordillere. Die Bären haben hier ein so reichhaltiges Nahrungsangebot, dass Angriffe auf Nutztiere praktisch nicht vorkommen. Allein die Imker müssen ihre Stöcke durch Elektrozäune vor hungrigen Bären schützen. In über zwei Jahren Drehzeit gelang es, noch nie gefilmtes Verhalten wilder Kantabrischer Bären in Kinoqualität zu dokumentieren. Wie Bärenmütter ihren Nachwuchs vor den Männchen schützen, ihre Höhlen polstern, nach Ameisen, Blättern, Früchten und Beeren suchen. Wie sie vom Wintereinbruch überrascht werden. Die durch aufwendige Kameratechnik entstandenen Landschaftsbilder lassen den Zuschauer die wildeste Region Spaniens mit ihren fesselnden Naturgeschichten hautnah erleben.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)

 

Am 13.01.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 

phoenix: Spaniens wilder Norden (2/2)

Die Kantabrische Kordillere ragt unweit der nordspanischen Atlantikküste bis zu 2.600 Meter steil in den Himmel. Wie eine Barriere hält sie die regengesättigten Tiefausläufer aus der Biskaya-Bucht auf ihrem Weg nach Süden zurück. Hier leben die Iberischen Wölfe scheu und zurückgezogen. Sie jagen am liebsten Hirsche, Rehe, Wildschweine, Füchse und Hasen. Wildbiologen sind sich einig, dass Wölfe das ökologische Gleichgewicht im Wald in einer Weise regulieren, zu der der Mensch nicht imstande ist. So besagt ein fast vergessenes Sprichwort: „Wo der Wolf heult, ist der Wald gesund.“ Der Film dokumentiert, wie die Verständigung im Familienverband bei Jagd und Jungenaufzucht funktioniert, wie Rangkämpfe ausgefochten werden und wie die Jungen langsam in die Sozialstruktur des Rudels eingeführt werden. Es wird eindrucksvoll gezeigt, dass ein einzelner Wolf bei der Jagd auf Wildtiere kaum eine Chance hat. Werden eingespielte Familienverbände durch das Töten der Elterntiere auseinandergerissen, entstehen vermehrt Einzelgänger, die aus der Not heraus Schafe oder andere Nutztiere attackieren. Wolfsabschüsse verstärken den Konflikt zwischen Viehhaltern und Wölfen also eher, als das Problem zu bekämpfen. Die Dokumentation präsentiert daher neue Lösungsansätze für ein nachhaltiges Zusammenleben von Mensch und Wolf. Wirksamen Schutz für die Herde zu gewährleisten, bedeutet für die Viehhalter zwar einen Mehraufwand: Sie müssen öfter bei den Tieren bleiben, sie nachts in Stallungen sperren, Zäune errichten, oder Schutzhunde kaufen und trainieren. Den Bauern wird dabei aber finanziell geholfen. Durch umsichtiges Verhalten und Vorkehrungen geht die Zahl der Viehrisse in den nordspanischen Wolfsgebieten mittlerweile gegen null. Ein Ansporn, Wölfe auch in anderen Teilen Europas wieder willkommen zu heißen.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)

 

 

Am 14.01.19 02:05 - 02:50 Uhr auf 

3sat: Wildes Überleben (1/5) - Geborene Jäger

Jede Tierart sichert sich durch anatomische Besonderheiten, einzigartige Strategien oder enorme Anpassungsfähigkeit den eigenen Fortbestand - zum Beispiel als Jäger.Jäger gibt es in der freien Wildbahn in allen Größen und Formen, vom Insekt bis zum Schwertwal. Der Film stellt in spektakulären Aufnahmen einige dieser Beutemacher - wie Chamäleons, Riffhaie, Komodowarane, Geparde, Brillenkaimane und Steinadler - vor.Die Techniken, Beute zu machen, sind dabei vielseitig und einfallsreich und von vielen Faktoren abhängig - besonders von den physischen Eigenschaften der Jäger und Gejagten.
(Teile 2 bis 5 direkt im Anschluss, bis 5.45 Uhr)

 

Am 14.01.19 03:45 - 04:40 Uhr auf 

D-MAX: Bear Grylls - Albtraum im Dschungel

Ein Archäologenteam wird im Grenzgebiet zwischen Guatemala und Mexiko von Banditen überfallen. Schwer verletzt gelingt den Forschern die Flucht. Im Anschluss beginnt für Armando Anaya und seine Gefährten im Dschungel ein knallharter Überlebenskampf. Wie sollen die Männer dort ohne Wasser, Nahrung und Navigationsgerät überleben? Bear Grylls veranschaulicht in dieser Episode an den Originalschauplätzen dieses Falles die lebensbedrohlichen Gefahren des Regenwaldes.

 

Am 14.01.19 05:25 - 06:10 Uhr auf 

D-MAX: Das Survival-Duo - Im Dschungel Thailands

Einige Dschungelgebiete Thailands zählen zu den zu ältesten Wäldern der Erde. Sie beheimaten Hunderte von Säugetier-, Reptilien- und Vogelarten, herrliche Orchideen, Farne und Baumriesen. Inmitten dieser atemberaubenden Wildnis kann man die Natur von ihrer schönsten Seite erleben, aber auch von ihrer härtesten. Vor allem, wenn man sich tief im Regenwald verirrt. Schwärme von Malariamücken, Blutegel und Giftschlangen nehmen dem Dschungel jäh sämtliche Reize und verwandeln ihn in einen drückenden Alptraum. Bei über 70 Prozent Luftfeuchtigkeit funktionieren die körpereigenen Kühlsysteme nämlich nur noch eingeschränkt, weil Schweiß auf der Haut nicht mehr trocknen kann. Jeder Schritt wird damit zur Qual. Trotzdem nehmen Dave und Cody die Strapazen auf sich und zeigen, wie man der grünen Hölle lebend entkommt.

 

Am 14.01.19 07:50 - 08:20 Uhr auf 

WDR: Wilde Nachbarn - Mit Spürnase Paulchen unterwegs

Unsere Städte sind für viele Tiere inzwischen interessante Lebensräume geworden, die sie Wald und Feld vorziehen - Wildtiere, die still und heimlich den städtischen Raum besiedelt haben: Füchse, Fledermäuse, seltene Amphibien und krabbelnde Kulturfolger stellt Spürnase Paulchen - ein kluger Border Collie - und sein Frauchen, die junge Biologin Sybille Möckel, in diesem Film vor. Die beiden befinden sich auf einer spannenden Expedition durch die Stadt. Ihre Mission: für den Sachunterricht der Grundschule Wissenswertes über die Natur um die Ecke kindgerecht entdecken. Vorgestellt werden das heimliche Leben kleiner Stadtfüchse auf dem Friedhof, Ernährungsgewohnheiten und Verhalten von Eichhörnchen, die aus dem Nest gefallen sind, der Körperbau und die Echolotfähigkeiten von Fledermäusen und seltene Amphibien, die plötzlich in Teichen auftauchen. Kleine und witzige Animationen erläutern die Sinne der Tiere.

 

Am 14.01.19 10:30 - 11:25 Uhr auf 

arte: Sibirien, im Reich des Amur-Tigers

Rund 8.500 Kilometer von der russischen Hauptstadt Moskau entfernt, direkt an der Grenze zu China, erstreckt sich das raue Reich des Amur-Tigers. Hier durchstreift er ein Gebiet, das etwa halb so groß wie Deutschland ist. Dank eines strikten staatlichen Schutzprogramms konnte sich die zuvor stark bejagte Population der Amur-Tiger auf heute etwa 560 Tiere erholen. Der Sibirische Tiger ist ausgewachsen mit einem Gewicht von fast 300 Kilo und einer Länge von fast vier Metern der größte seiner Art und der einzige, der in Eis und Schnee lebt. Und das fast unsichtbar, denn die majestätische Großkatze jagt meist nachts. Die Wälder Ussuriens sind artenreich, und die Tiger hatten bislang meist reiche Auswahl: Rehe, Hirsche und Wildschweine sind ihre Beutetiere. Doch deren Bestand ist bedroht - und mit ihnen erneut der Tiger. Denn durch teils illegalen Holzeinschlag verschwinden aus der Taiga viele Bäume, auch die Mongolische Eiche. Und ohne deren kalorienreiche Eicheln können die für den Tiger wichtigen Wildschweine den harten Winter nicht überstehen. Noch sind die Wälder des Sikhote Alin-Gebirges intakt. Aber das aufstrebende China in direkter Nachbarschaft lechzt nach immer mehr Holz. Mit dramatischen Folgen: Das stetige Verschwinden der Eichen, gefolgt vom Dezimieren der Wildschweine, lässt viele wilde Tiger hungern. In ihrer Not sucht so mancher von ihnen in den Taiga-Dörfern nach Nahrung - und wird so zum "Problem-Tiger". All dies beunruhigt den Tigerschützer Alexander Batalow. Sein Herz schlägt für den Tiger, und er engagiert sich für ihn seit über 30 Jahren. In seinem Pachtwald betreibt er Jagdwirtschaft und schützt zugleich die wichtigen Beutetiere des Tigers.

 

Am 14.01.19 16:45 - 17:10 Uhr auf 

arte: Nanopartikel - Superteilchen oder unsichtbare Gefahr?

Nanopartikel werden in immer mehr Produkten verwendet, doch ihre Folgen für die Umwelt sind unklar: ob als Zugabe in Sonnenschutzmitteln, in Verbandsmaterial, Kleidung oder besonderen Lacken und Beschichtungen. Nano-Teilchen beispielsweise aus Silber, Zink oder Titandioxid sind so winzig wie Viren und haben neue, vielversprechende Eigenschaften. Und zugleich stehen sie in Verdacht, die Umwelt zu vergiften. Die "Xenius"-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner besuchen Forscher, die erstmals umfassend und aufwendig die Wirkung der Teilchen auf Wasserlebewesen wie Fische und Krebstiere untersucht haben - mit überraschenden Erkenntnissen. Dabei mussten die Forscher auch ganz neue Wege gehen.
(Wdh. morgen 6.40-7.10 Uhr)

 

Am 14.01.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 

ServusTV: NaturTalente - Die Kunst der Verführung

Es gibt Momente im Leben, da geht es um alles: den begehrenswerten Blick, den unwiderstehlichen Move, das sexy Signal. Nur, wenn ER die Regeln der Verführung perfekt beherrscht, kann er es schaffen, SIE für sich zu gewinnen. Dabei ist kaum eine Disziplin so komplex wie die Kunst der Verführung, hat doch jede Tierart ihre eigenen Codes bei der Partnerwahl: Winkerfrosch-Männchen quaken nicht nur, um die Weibchen auf sich aufmerksam zu machen - sie schwingen auch ausgiebig mit den Hinterbeinen. Der Auftritt eines Kolibris erscheint als kurzes Vergnügen - doch Zeitlupen-Aufnahmen enthüllen den eleganten Lufttanz der Fadenschopf-Elfe mit Hüftschwung und Blickkontakt zum schillernden Weibchen. Giraffen und Rothirsche liefern sich heftige Balzkämpfe, Brillenkaimane betören die Weibchen mit Infrasound, Glühwürmchen imponieren mit Lichtshows und Prachtbienen hüllen sich in unwiderstehliches Parfum. Doch Achtung: Verführer sollten genau hinschauen, ob ihre Auserwählte auch die Richtige ist. Sonst kann die schönste Sache der Welt... tödlich enden. Gleichwohl wäre die Erde ohne solche Verlockungen unvorstellbar - ist es doch „Die Kunst der Verführung“, die unser Leben so lebenswert macht.

 

Am 14.01.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 

ARD: Der Amazonas

Als Strom der Superlative fließt der Amazonas nahezu 7.000 Kilometer durch den südamerikanischen Kontinent. Mehr als eintausend Seitenarme hat allein der Hauptstrom, 17 davon sind länger als der Rhein. Ein Fünftel allen Süßwassers fließt hier und nährt den größten Regenwald der Erde, der sich als artenreiches Universum voller skurriler Kreaturen präsentiert. Die größte Sensation lauert vor der Mündung, wo der gewaltige Strom in den Atlantik fließt. Erst jüngst wurde dort ein Riff entdeckt. Erstmals zeigt diese Dokumentation die wissenschaftliche Sensation: ein bislang unbekanntes Ökosystem, gespeist vom mächtigsten Fluss der Erde.

 

Am 14.01.19 22:45 - 23:30 Uhr auf 

ARD: Alpendämmerung - Europa ohne Gletscher

Für die Rettung der Gletscher in den Alpen ist es längst zu spät und ihr Ende nur noch eine Frage der Zeit. "Sterbebegleitung" nennt der Schweizer Glaziologe Matthias Huss seine Klettertouren. Als Leiter des wissenschaftlichen Gletschermessnetzes vermisst er etwas, das die Europäer bald vermissen werden: das blaue Eis der Alpen. Die Gefahren durch Gletscherschmelze nehmen drastisch zu. Jedes Jahr gehen durch den Klimawandel von den existierenden 70 Quadratkilometer Gletscher zwei verloren. Der Permafrost schmilzt und verwandelt die bislang zusammengebackenen Hänge in rutschende Geröllhalden. Zudem gibt es wegen des Klimawandels jedes Jahr deutlich mehr "Extremwetterlagen", Starkregen unterstützt die Abbruchtendenzen massiv. Die Folge: Erdrutsche und Bergstürze wie im Schweizerischen Bondo oder im österreichischen Valsertal. In der Schweiz werden bereits Siedlungen zurückgebaut, Menschen müssen ihre Häuser für immer verlassen. Wie gehen die Menschen in den Bergen mit dem Gletschersterben um und wie stellen sie sich auf veränderte Bedingungen ein? Am Aletschgletscher wird sein Dahinschwinden von den Einheimischen betrauert wie das Dahinscheiden eines guten alten Freundes. Das Verschwinden der Gletscher als Wasserspeicher ist schon heute ein großes Problem. Landwirte im Engadin leiden bereits unter Wassermangel. Seit Jahrhunderten benutzen sie Schmelzwasser zur Bewässerung. Im vergangenen extremen Sommer brachten Helikopter Wasser zu den Kühen auf den Graubündner Alpen. Die Hydrologin Carmen de Jong rechnet damit, dass in vielen alpinen Skigebieten das Wasser künftig knapp wird. Und doch betreiben die Menschen weiter Raubbau an Eis und Schnee - aus Liebe zu den Bergen und zum Wintersport. Ein halbes Jahr haben die Autoren die Alpen beobachtet, von Slowenien bis in die Schweiz - eine Abschiedsreise zu den Gletschern.
(Wdh. kommende Nacht 4.45-5.30 Uhr)

 

Am 15.01.19 11:05 - 11:50 Uhr auf 

arte: Singvögel in Not - Flug ins Ungewisse

Unter allen in der freien Wildbahn lebenden Tieren ist es wohl der Vogel, der den Menschen am meisten beeindruckt. Doch immer seltener ist das Zwitschern der Vögel zu hören. Statistiken zufolge hat sich der weltweite Singvogelbestand innerhalb der letzten 40 Jahre halbiert. Ornithologen vom Max-Planck-Institut gehen davon aus, dass etwa zehn Milliarden Zugvögel jährlich auf ihrer Reise verenden. Doch welche Ursachen gibt es für diese verheerenden Zahlen? Zugvögel verfügen über einen überaus präzisen Orientierungssinn. Doch mit dem schnellen Wandel der heutigen Welt kann ihr Navigationssystem, das sich über die Jahrtausende hinweg immer weiter verfeinert hat, nicht mithalten. Die Welt, die sie überfliegen, hat sich zunehmend zu einem unüberschaubaren Labyrinth entwickelt. Eine große Rolle für die Desorientierung der Singvögel spielt der zunehmende Lichtsmog: Immerzu hell erleuchtete Städte bringen den Biorhythmus der Vögel durcheinander. In der zweiteiligen Dokumentation kommen Wissenschaftler aus verschiedenen Ländern zu Wort, die sich alle für den Erhalt des Lebensraums der Singvögel einsetzen, den ihnen der Mensch zunehmend streitig macht. Im ersten Teil werden auch innovative Technologien und Maßnahmen vorgestellt, die einer weiteren Dezimierung des Singvogelbestands entgegenwirken sollen.

 

Am 15.01.19 13:25 - 14:05 Uhr auf 

3sat: Baobab - Gigant der Savanne

Die Dokumentation hat eine Forschergruppe in den Süden Afrikas und auf die Insel Madagaskar begleitet, die dortige Baobabs untersuchen. Der afrikanische Affenbrotbaum, auch Baobab genannt, zählt zu den ältesten Baumarten. Seine Lebensdauer kann mehr als 1000 Jahre betragen, und sein Stamm erreicht einen Umfang von über 30 Metern. Durch seine Fähigkeit, in Regenzeiten große Mengen Wasser zu speichern, übersteht er auch länger anhaltende Dürreperioden. Aus seinen Früchten, Samen und der Rinde lassen sich Nahrung, Getränke, Schmerzmittel und Wirkstoffe gegen Malaria gewinnen. Als Lebensbaum ist er bis heute Mittelpunkt vieler Dorfgemeinschaften. Doch Klimawandel und wachsende Umweltbelastungen gefährden die Existenz des Baumriesen.
(Wdh. kommende Nacht 1.10-1.55 Uhr)

 

Am 15.01.19 14:05 - 14:50 Uhr auf 

3sat: Europas Urwälder - Bayerns neue Wildnis

Die Wildnis kehrt zurück in den Bayerischen Wald. In einem außergewöhnlichen Experiment entsteht dort ein "neuer" Urwald: Seit gut 40 Jahren wird die Natur sich selbst überlassen. Der Mensch greift nicht ein - auch nicht in extremen Situationen. Mit verblüffenden Erfolgen: Auf den 243 Quadratkilometern Nationalparkwald jagt seit einigen Jahren wieder der Luchs, Europas einzige Großkatze.
(Wdh. kommende Nacht 1.55-2.40 Uhr)

 

Am 15.01.19 14:50 - 15:35 Uhr auf 

3sat: Europas Urwälder - Bialowieza - Heimat der Wisente

Unberührt und geheimnisvoll erstreckt sich im Nordosten Polens der Urwald von Bialowieza, ein ausgedehntes Waldgebiet mit jahrhundertealten Baumriesen. Es lässt erahnen, wie Europa vor Jahrtausenden ausgesehen hat, als der Großteil des Kontinents von Mischwäldern bedeckt war. Der letzte Tiefland-Urwald Europas ist auch die Heimat des größten europäischen Landsäugetiers, des Wisents. Mehrere Hundert der fast ausgestorbenen "Könige des Urwalds" leben dort in freier Wildbahn.
(Wdh. kommende Nacht 2.40-3.20 Uhr)

 

Am 15.01.19 15:30 - 15:50 Uhr auf 

ARD-alpha: Das Geheimnis der Blattschneiderameisen

Wer Ordnung, Disziplin und Fleiß im Tierreich sucht, der sollte das Volk der Blattschneiderameisen unter die Lupe nehmen. Das macht Anna in der heutigen Sendung und besucht in Brasilien mit Biologin Lydia eine ganze Stadt mit diesen emsigen Insekten. Schnell stellt sie fest: hier haben die Weibchen das Sagen - Männchen, also die Drohnen, sind Mangelware. Der Staat ist streng organisiert: ganz oben thront die Königin und sorgt nach dem Hochzeitsflug für Nachwuchs. Dann, aber nur dann, dürfen auch die Männchen ran. Der Großteil des Volkes besteht aus Arbeiterinnen. Die großen Soldatinnen mit ihren gewaltigen Beißwerkzeugen verteidigen das Volk gegen Feinde. Kleinere Ameisen schneiden Blätter und Blüten und tragen sie im Gänsemarsch in ihren Bau. Unter der Erde hüten die Insekten ihr Geheimnis: endlose Tunnel führen zu Hunderten von Kammern, in denen die Ameisen einen Pilz züchten. Dieser Pilz, und nicht etwa die Blätter, ist nämlich die eigentliche Nahrung der Blattschneiderameisen. Zusammen mit Lydia und den fleißigen Insekten macht die Tierreporterin lustige Experimente. Sie findet heraus, welche geometrische Blattform den Ameisen am Besten gefällt. Sogar Annas präparierte Papierschnipsel unterscheiden die cleveren Tiere von echten Blättern und tragen sie dahin, wo sie hingehören: auf die Müllhalde - die gibt es in der Stadt der Blattschneiderameisen natürlich auch.

 

Am 15.01.19 15:35 - 16:15 Uhr auf 

3sat: Europas Urwälder - Wilde Karpaten

Entlang der rumänischen Karpaten, wo sich zahlreiche Sagen um den Grafen Dracula ranken, erstreckt sich der größte Buchen-Urwald Europas. Bis heute sind dort Wölfe und Bären zu Hause. In Zentraleuropa sind nur wenige ursprüngliche Waldgebiete - meist in schwer zugänglichen Bergregionen - von der Abholzung verschont geblieben. Dort gibt es Bäume, die bis zu 45 Meter hoch in den Himmel ragen und geschätzte 400 Jahre alt sind.
(Wdh. kommende Nacht 3.20-4.05 Uhr)

 

Am 15.01.19 16:15 - 17:00 Uhr auf 

3sat: Europas Urwälder - La Gomeras Nebelwald

Die Kanareninsel La Gomera besitzt einen einzigartigen dichten Lorbeerwald, der "Monteverde" genannt wird. Er ist ein Relikt der subtropischen Urwälder. Das Besondere am Monteverde ist sein reicher Wasserhaushalt. Auch seine abgeschiedene Lage macht den Nebelwald einzigartig. Die Kanarischen Inseln gelten als "Micro-Hot-Spot": Dort kommen besonders viele seltene Pflanzen und wirbellose Kleintiere vor.
(Wdh. kommende Nacht 4.05-4.50 Uhr)

 

Am 15.01.19 17:00 - 17:45 Uhr auf 

3sat: Europas Urwälder - Unberührtes Lappland

Am Polarkreis, im schwedischen Teil Lapplands, befindet sich der Muddus-Nationalpark, Heimat von Rentieren, Elchen, Braunbären, seltenen Vögeln und der ältesten Kiefer Schwedens. Es gibt sie noch, die letzten grünen Paradiese Europas - ursprüngliche Wälder, die noch nicht von Menschen verändert wurden. Die Dokumentation lädt zu einer Entdeckungsreise im hohen Norden ein.
(Wdh. kommende Nacht 4.50-5.30 Uhr)

 

Am 15.01.19 17:45 - 18:30 Uhr auf 

3sat: Die Rückkehr der Wölfe - Das Wunder im Yellowstone National Park

Im nordamerikanischen Yellowstone-Nationalpark vermehrten sich die Wapiti-Rothirsche zuungunsten der dortigen Flora und Fauna lange Zeit ungebremst - bis Wölfe in das Gebiet Einzug hielten.Die Dokumentation zeigt die erstaunlichen und dramatischen Folgen, die eine Wiederansiedlung der Wölfe auf das gesamte Ökosystem des Nationalparks hat.Entgegen ihrem eigentlichen Ruf der gnadenlos tötenden Räuber sind die Wölfe Schöpfer neuen Lebens.70 Jahre lang vermehrte sich die Population der Wapiti-Rothirsche im US-amerikanischen Yellowstone-Nationalpark nahezu ungebremst. Ohne einen natürlichen Feind und trotz aller Versuche der Menschen, die Zunahme an Hirschen zu begrenzen, breiteten sich diese immer weiter aus und zerstörten weite Teile der Vegetation des Parks. Sie fraßen den Nationalpark buchstäblich kahl. Doch mit der gezielten Wiederansiedlung von 41 kanadischen Wölfen in den Jahren 1995 bis 1997 ereignete sich geradezu ein Wunder: Die Tiere brachten das natürliche Gleichgewicht in den Nationalpark zurück. Die Wölfe jagten die Wapitis und, was noch entscheidender war, sie beeinflussten das Verhalten der Hirsche, sodass diese sich aus Tälern und Schluchten zurückzogen. Das eigentlich Faszinierende daran: Durch die Anwesenheit der Wölfe reduzierte sich nicht nur die Population der Wapiti-Hirsche von 20 000 auf circa 7000 Tiere, auch die Pflanzenwelt des Nationalparks erholte sich, und es entstand neuer Lebensraum für andere Tierarten. Die Wissenschaftler und Experten sprechen bei diesem Phänomen von einer "trophischen Kaskade" - einer Kettenreaktion, die durch die Veränderung der Nahrungskette innerhalb eines komplexen Ökosystems ausgelöst wird.
(Wdh. kommende Nacht 5.30-6.20 Uhr)

 

Am 15.01.19 18:15 - 18:45 Uhr auf 

NDR: Hanf, Ginseng & CO - Die Kraft der Superpflanzen

Sie gelten als echte Superpflanzen: Heimische Wildkräuter und Exoten wie Hanf, Ginseng und Cranberry werden von Experten als naturnahe, gesunde Nahrungsergänzung gehandelt. Einige von ihnen sollen auch zur Steigerung von Bodenfruchtbarkeit und Biodiversität beitragen. Die Sendung aus der Reihe "NaturNah" widmet sich diesen vielseitigen Powerpflanzen und den Menschen, die sich ihnen verschrieben haben.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)

 

Am 15.01.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 

arte: Wildes Großbritannien - Wälder

In Großbritanniens Wäldern finden sich nicht nur majestätische, zum Teil jahrtausendealte Bäume, sondern auch viele Tiere: Der Forest of Dean in der Grafschaft Gloucestershire beherbergt beispielsweise eine wachsende Wildschweinpopulation. Die Zahl der Ringeltauben - furchtlose Vögel, die selbst in ihr Revier eindringende Menschen angreifen - nimmt ebenfalls stetig zu. Aufnahmen aus einem Nest vermitteln einen Eindruck von der Aufzucht der Jungen, und auch die Jagdtechniken der Altvögel werden veranschaulicht. Außerdem zeigt diese Folge von "Wildes Großbritannien" den ersten Ausflug von Bärenjungen außerhalb der Höhle, eine Begegnung zwischen zwei Eichhörnchen und das Paarungsritual der europäischen Damhirsche im New Forest. Schließlich wird die bewundernswerte Organisation eines Ameisenstaates im Caledonian Forest in Schottland ergründet. Die Tierwelt der britischen Wälder hat so manche Überraschung zu bieten!

 

Am 15.01.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 

ARD-alpha: Planet der Spatzen

Kaum ein Ort, an dem es neben Menschen nicht auch Spatzen gibt. Sie sind unsere ältesten Kulturfolger. Der Film begleitet den Spatz, auch Haussperling genannt, in einer Reise um die Welt. In spektakulären Bildern erzählt er kleine Geschichten von Spatzen und Spatzen sowie von Spatzen und Menschen. Es geht ebenso um den kleinen Spatz in Kairo, der erstmals ein Weibchen sucht, wie um das Spatzenkind in New York, das sein Nest verlässt. Und es geht auch um all die Spatzen in Peking, die sich am Vogelmarkt in höchste Gefahr begeben, nur weil sie dort Futter und Gesellschaft finden, um den kleinen frierenden Spatz im winterlichen Moskau, der sich auf Futtersuche in einen kleinen Kiosk verirrt, mitten unter die Menschen. Menschen spielen bei den Sperlingen generell eine entscheidende Rolle - seit mehr als 10 000 Jahren folgen sie uns, ohne sich dabei domestizieren zu lassen. Sie haben sich die "Menschenwelt" auf ihre Art erobert. Je nach Naturgegebenheiten, Klima oder Architektur haben auch sie sich dort häuslich eingerichtet, wo wir uns angesiedelt haben.
(Wdh. morgen 13.00-13.45 Uhr)

 

Am 16.01.19 04:40 - 05:25 Uhr auf 

D-MAX: Das Survival-Duo - In den Appalachen

Da es in den Wäldern von Kentucky reichlich Nahrung gibt, werden Dave und Cody bei ihrem Survival-Trip in den Appalachen wohl nicht verhungern. Mit ihrer improvisierten Falle aus einem zurechtgebogenen Ast und Daves Schnürsenkeln sollten sie auch irgendwann eines der Erdhörnchen erwischen, die hier in Scharen herumlaufen. Schwierigkeiten könnte es allerdings bei der Zubereitungsart geben: Roh wollen die Outdoor-Profis ihre Beute nicht verzehren, aber beim Feuer machen stoßen sie hart an ihre Grenzen. Selbst die Jahrtausende alte Methode des „Feuerbohrens“ hilft ihnen beim Ausflug ins Cumberland Plateau nicht weiter, das Holz ist einfach zu nass.

 

Am 16.01.19 05:25 - 06:10 Uhr auf 

D-MAX: Das Survival-Duo - Verloren im Holzfällerland

Man nennt sie „Witwenmacher“, weil sie bei starkem Sturm wie Streichhölzer umknicken und einen Menschen in null KOMMA nichts erschlagen können. Die Rede ist von uralten, abgestorbenen Kiefern im Bundesstaat Maine, die fast schon zum Markenzeichen der Region geworden sind. Wer sich hier bei einem Ausflug in die Wälder verirrt, sollte schauen, dass er schleunigst wieder aus dem Dickicht herauskommt. Außerdem ist der Nordost-Zipfel der USA ziemlich feucht und kalt - alles in allem eine recht unwirtliche Gegend. Deshalb dürfen sich Dave und Cody glücklich schätzen, dass sie wenigstens ein prasselndes Lagerfeuer haben, an dem sie sich und ihr Essen aufwärmen können. Dass es zum Dinner nur eine Dose Hundefutter - die allerletzte Notration - gibt, ist zwar harter Tobak, aber in der Not frisst der Teufel bekanntlich Fliegen.

 

Am 16.01.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: Geheimnisvolle Welten - Nachts in Dschungel und Pampa

Ein internationales Team aus Biologen und Naturfilmern, darunter die deutsche Biologin Susanne Seltmann und der Max-Planck-Wissenschaftler Bryson Voirin, will die Geheimnisse nachtaktiver Tiere lüften. Ihr Ziel ist es herauszufinden, warum Tiere nachts aktiv sind, und wie sie sich in der Dunkelheit orientieren. Mithilfe von neuartigen Nachtsichtgeräten und Spezialkameras spüren die Forscher den Tieren nach. Die Expedition führt das Team durch Mittel- und Südamerika, vom tropischen Dschungel Costa Ricas über die überschwemmten Wälder Amazoniens bis in die schroffe Bergwelt Patagoniens.

 

Am 16.01.19 11:05 - 11:50 Uhr auf 

arte: Turmfalken - Unsichtbare Nachbarn

Ein Turmfalkenpaar wählt im Frühling einen besonderen Brutplatz inmitten der Großstadt. Alles wirkt vorerst harmonisch, doch bald wendet sich das Blatt. Die Nachlässigkeit des Männchens bedroht das Überleben der Brut. Es stellt sich heraus, dass ein zweites Paar in unmittelbarer Nähe brütet. Dort sind die Eltern fürsorglicher, haben jedoch mit noch größeren Problemen zu kämpfen. Die Brutsaison verläuft nicht nach Plan. Viel Drama, direkt mitten unter uns, jedoch unentdeckt. Bei einem der Paare wendet sich alles zum Guten und es bringt die Brut erfolgreich zum Ausfliegen. Der Zuschauer begleitet die Jungfalken auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit, zu ihren ersten Jagdversuchen und wird Zeuge einer lebenswichtigen Entscheidung, ob sie in den Süden ziehen sollen oder nicht. Neben der Brutsaison in der Stadt stellt die Dokumentation auf emotionale und ausdrucksstarke Weise das Leben der häufigsten Falkenart Europas vor. Von der erstaunlichen Anpassungsfähigkeit und den überragenden Sinnesleistungen bis zu überraschenden Verhaltensweisen porträtiert der Film den Turmfalken auf noch nie dagewesene Weise.

 

Am 16.01.19 14:50 - 15:35 Uhr auf 

3sat: Australiens Nationalparks - Die Insel der Teufel

Es leben nur 460.000 Menschen auf Tasmanien, einer Insel vor der Südostküste des australischen Festlands, die ungefähr so groß ist wie Irland. Obwohl er nur wenige menschliche Einwohner hat, ist dieser majestätische Staat reich an Naturwundern und für seine großen Gebiete unberührter Wildnis bekannt. Wallabies, Wombats und die ureigenen fleischfressenden Beuteltiere der Insel, die Tasmanischen Teufel, genießen ihren isolierten Lebensraum, der nahezu frei von natürlichen Feinden ist. Der Biologe Wade Anthony züchtet Tasmanische Teufel, die Teil seines eigenen Familienlebens geworden sind.
(Wdh. kommende Nacht 5.35-6.20 Uhr)

 

Am 16.01.19 15:30 - 15:50 Uhr auf 

ARD-alpha: Die Raubkatzen von Brasilien

Anna macht sich heute in Brasilien auf die Suche dem "König des Dschungels" - es ist der Jaguar. Keine andere Raubkatze auf dem Kontinent ist größer und stärker. Auf Beutezug nehmen es die wunderschön gefleckten Tiere sogar mit Kaimanen, den Krokodilen Brasiliens, auf. Doch die scheuen Jäger zeigen sich in der Wildnis nur selten. Anna braucht schon eine gehörige Portion Glück und die Hilfe von Claudia, die seit vielen Jahren im Pantanal lebt und sich mit den wilden Tieren auskennt. Auf einer Farm stellt Claudia der Tierreporterin Maya und Tupa vor. Die zwei Jaguare wurden als verwaiste Babys gerettet und leben seitdem in einem Gehege. Aus nächster Nähe kann Anna die schönen Raubkatzen bewundern. Ihr geflecktes Fell ähnelt dem Fell des Leoparden. Aber mit einem Trick lernt Anna die zwei Tiere auseinanderzuhalten. Und beim Fressen zeigen die Jaguare ihr kräftiges Raubtiergebiss. Anschließend darf Anna bei einer spektakulären Aktion dabei sein: Ein Tierarzt soll mit einer Spezialfalle einen Jaguar fangen und betäuben, um ihm einen Sender zu verpassen. Damit sollen wollen die Wissenschaftler das Verhalten der Jaguare besser erforschen. Anna hilft nicht nur beim Aufstellen der Falle, sie muss sie sogar selbst testen. Und dann heißt es warten. Mitten in der Nacht schnappt die Falle zu. Doch ein Jaguar ist nicht hineingetreten. Dafür aber die zweitgrößte Raubkatze von Südamerika.

 

Am 16.01.19 15:35 - 16:20 Uhr auf 

3sat: Australiens Nationalparks - Der Regenwald

Im Daintree Nationalpark treffen Regenwald und Riffe auf magische Weise aufeinander. Der Park befindet sich im nördlichen Australien, im Zentrum der feuchten Tropengebiete Queenslands, Weltkulturerbe der UNESCO. Die Region verbindet uns mit längst vergangenen Zeiten, mit einer urzeitlichen Welt, die mehr als 50 Millionen Jahre zurück liegt. Der Biologe Peter Byrne und sein Forschungsteam nutzen einen gigantischen Kran, um einen einzigartigen Blick von dem zu erhaschen, was für viele die letzte biologische Grenze darstellt: der Regenwald aus einer gänzlich neuen Perspektive. Dort treffen die Baumwipfel auf die Atmosphäre, der Wald wird von Vögeln und verschiedensten Säugetieren bewohnt, die das Laub als luftige Autobahn nutzen und sich niemals auf den Waldboden wagen müssen, um zwischen den Futterquellen zu pendeln.

 

Am 16.01.19 17:40 - 18:35 Uhr auf 

arte: Tasmaniens Beuteltiere - Teufel ohne Zukunft?

Tasmanische Teufel gelten als die größten fleischfressenden Beuteltiere der Welt und sind vom Aussterben bedroht. Die Dokumentation porträtiert das Verhalten dieser einzig und allein auf einer australischen Insel lebenden Tierart und zeigt mittels modernster Technik überraschende Einsichten.

 

Am 16.01.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 

NDR: Wildes Deutschland - Der Teutoburger Wald

Über Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, von Osnabrück bis Paderborn, erstreckt sich auf 150 Kilometern einer der schönsten Wälder Deutschlands - der Teutoburger Wald. Berühmt wurde das deutsche Mittelgebirge durch die Varusschlacht im Jahre 9 n. Chr. Von den Römern gefürchtet, ist der Wald uns heute für seine urwüchsige Natur bekannt. Hier leben Wildschweine, Rotwild, Siebenschläfer, Neuntöter und Zauneidechsen. Dank modernster Techniken wie Highspeed-Aufnahmen und Drohnen-Flügen, sowie einer besonders langen Drehzeit, wird dieser Wald in Szene gesetzt.

 

Am 16.01.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 

phoenix: Wie Elefanten denken

Forscher sind sich mittlerweile einig: Elefanten sind viel intelligenter, als wir je vermutet hätten. Der Film von Emre Izat zeigt, was und wie die grauen Riesen denken. Elefantenherden umgehen offenbar ganz gezielt Gebiete, in denen Wilderer lauern und vermeiden auch sonst gefährliche Kontakte zu Menschen. Die Entdeckung dieses einzigartigen Verhaltens machten Wildbiologen eher zufällig bei einer Zählung vom Flugzeug aus. Diese ungewöhnlichen Wanderbewegungen der Tiere inspirierten die Wissenschaftler zu immer neuen Forschungsprojekten, in deren Verlauf weitere, völlig unerwartete Fähigkeiten der Elefanten entdeckt wurden.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)

 

Am 16.01.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 

phoenix: Elefanten im Hotel

Nathan Pilcher studiert und filmt seit 20 Jahren das Leben von Wildtieren in Afrika, und insbesondere das von Elefanten. Seine Regeln dabei sind einfach: Er beobachtet die Tiere und stört sie nicht. Die Grenze zwischen Mensch und Tier ist ihm heilig und darf nicht überschritten werden. Doch in einer luxuriösen Lodge in Sambia geschieht etwas jenseits jeglicher Erwartung, das sowohl Nathan als auch Elefanten-Experten weltweit ratlos macht. Fünf wilde Elefanten - angeführt vom Leittier, der Elefantenmutter namens Wonky Tusk - steigen die Treppen zur Logde empor und betreten die Eingangshalle, um im Innenhof einen Mangobaum als Futterstelle zu nutzen. Hier sind die Manieren der Elefanten tadellos. Doch auf der anderen Seite des naheliegenden Flusses verursachen dieselben Tiere Chaos in den Dörfern, zerstören Ernten, reißen Zäune um, trampeln Häuser nieder und jagen den Dorfbewohnern regelmäßig Schrecken ein.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)

 

Am 16.01.19 22:00 - 22:45 Uhr auf 

rbb: Serengeti (1/2) - Der große Aufbruch

Die Serengeti, eine großartige, unberührte Landschaft erstreckt sich viele Hundert Kilometer von Tansania bis an die nördlichen Ausläufer des Schutzgebietes in Kenia. Alljährlich wiederholt sich hier ein grandioses Naturereignis. Fast zwei Millionen Antilopen, Büffel, Gazellen, Gnus und Zebras ziehen Hunderte von Kilometern weit auf der Suche nach Nahrung und Wasser durch die schier endlose Savanne. Im ersten Teil erleben die Zuschauer, wie sich die fruchtbaren Grasländer der südlichen Serengeti mit ihrer Tiervielfalt und riesigen Gnuherden in der Trockenzeit in eine staubige trostlose Landschaft verwandeln.

 

Am 16.01.19 22:45 - 23:30 Uhr auf 

rbb: Das Havelland - Naturoase im Herzen Brandenburgs

Wie ein schützender Arm legt sich die Havel um das Havelland, eine der reizvollsten Kulturlandschaften Brandenburgs. Viele kennen die Region vor den Toren Berlins als Obstgarten und über Theodor Fontanes Gedicht "Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland". Doch das Havelland bietet weit mehr. Tierfilmer Christoph Hauschild zeichnet ein einfühlsames Porträt vom Havelland, eine Naturoase im Herzen Brandenburgs. Im größten Binnenfeuchtgebiet Mitteleuropas sammeln sich jedes Jahr Abertausende Kraniche auf ihrem Weg gen Süden.

 

Am 17.01.19 01:10 - 02:00 Uhr auf 

D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Haus von der grünen Insel

In Orange County, Kalifornien, trifft Pete auf eine irischstämmige Familie. Ihr Garten beherbergt mit einem perfekt gewachsenen Olivenbaum einen idealen Platz für ein keltisch inspiriertes Baumhäuschen. Um den Kindern, Tausende von Kilometern von den Familienwurzeln entfernt, irische Bräuche nahezubringen, gestaltet der Architekt ein traditionelles Baumhaus mit irischen Elementen. Es besticht durch sein kreisförmiges Design, handgefertigte Möbel, einen Kamin und ein Grasdach! Ein ganz besonderer Platz zum Relaxen, Spielen und um der familiären Wurzeln zu gedenken.
(Im Anschluss 3 weitere Folgen, bis 4.45 Uhr)

 

Am 17.01.19 03:00 - 03:45 Uhr auf 

phoenix: Die geheime Welt der Raubtiere - Meister der Tarnung

Für die Raubtiere der Wälder ist es unerlässlich, sich auch auf Bäumen zu Hause zu fühlen. Denn oft ist es ein Baum, der die Lücke zwischen Leben und Tod schließen kann. In diesem Lebensraum kann die tödliche Gefahr - aber auch ein Festmahl - unter oder über dem Waldbewohner warten. Alle werden letztlich genau das tun, was ihr Überleben sichert. Ob sich ein Harpyienadler von hoch oben aus dem Dach des Regenwaldes auf sein Opfer herabstürzt, ein gewitztes Wiesel seine Beute aus einem bemoosten Stamm kratzt oder ein Bengalischer Tiger in einem kahlen, vertrockneten Wald zwischen den Bäumen seiner Beute nachstellt es ist immer eine Herausforderung.

 

Am 17.01.19 08:30 - 09:00 Uhr auf 

phoenix: Der Wert der Artenvielfalt

Weltweit wird das massive Verschwinden von Pflanzen und Tieren beklagt, liefert das Artensterben Schlagzeilen. Wozu überhaupt brauchen wir eigentlich Artenvielfalt? Wenn Lebensräume zerstört werden, verschwinden auch sauberes Wasser, fruchtbare Böden und frische Luft. All das, was wir Menschen zum Überleben brauchen. "planet e." zeigt Beispiele aus Äthiopien und Peru. Eine spektakuläre Gebirgslandschaft, die seltenste Wildhund-Art der Erde und Pflanzen mit Riesenwuchs: Der Bale-Mountains-Nationalpark im Hochland Äthiopiens ist außerordentlich artenreich und vielfältig. Das Gebirge erhebt sich bis auf knapp 4400 Meter und ist der größte verbliebene alpine Lebensraum auf dem afrikanischen Kontinent. Bale ist ein Fenster in die Vergangenheit - so sahen die Hochgebirge Afrikas aus, bevor der Mensch auch diese Gebiete im großen Stil verändert hat. Aber noch jagen die extrem seltenen Äthiopischen Wölfe in den weiten Graslandschaften. Nur rund 500 dieser Tiere existieren noch in freier Natur - alle in Äthiopien. Noch etwas häufiger sind die eleganten Bergnyalas, eine Antilopenart, die in den üppigen Nebelwäldern lebt. Viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten kommen nur noch im Äthiopischen Hochland vor. Sie leben wie auf einer Insel inmitten eines Kontinents, der von Krisen und Problemen geplagt ist. Der Nationalpark ist jedoch auch für die Bevölkerung sehr wichtig, denn dort entspringen mehrere Flüsse. Die Bale-Berge versorgen ungefähr zwölf Millionen Menschen im südlichen äthiopischen Tiefland, Somalia und Teilen Kenias ganzjährig mit Wasser. Das Gebirge kann seine Funktion als Wasserspeicher aber nur erfüllen, wenn der letzte Wald nicht auch noch abgeholzt wird. Doch immer mehr Menschen drängen in die Berge und zerstören für Vieh und Äcker die letzten Flächen mit natürlicher Vegetation. Und so ist um das Juwel der Bale-Berge ein heftiger Konflikt entbrannt. Wessen Rechte sind wichtiger - die die Landbevölkerung oder die der wilden Tiere? Konflikte zwischen Mensch und Natur Sprungmarkennavigation im Beitrag Dr. Christof Schenck, Geschäftsführer der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt e.V., und sein Team aus internationalen Wissenschaftlern und Naturschützern versuchen gemeinsam Lösungen zu finden. So muss es eine strikte Kontrolle von Holzeinschlag geben.

 

Am 17.01.19 15:30 - 15:50 Uhr auf 

ARD-alpha: Wie viel Kröte steckt im Frosch?

Anna geht bei Schweinfurt auf Wanderschaft - mit Erdkröten. Sie folgt den Tieren auf ihrer jährlichen Wanderung vom Winterquartier zum Laichgewässer. Dabei müssen die Amphibien eine Straße überqueren - für viele der sichere Tod. Deshalb hat Naturschützerin Sonja einen Krötenzaun aufgebaut. Den laufen die Kröten auf der Suche nach einem Schlupfloch so lang entlang, bis sie in einen der Eimer purzeln. Die Tierreporterin hilft mit, die Erdkröten aus den Eimern zu sammeln und über die Landstraße zu tragen. Doch sie möchte wissen, was im Teich weiter passiert. In einer Wathose folgt sie den Kröten ins Gewässer und beobachtet, wie die Weibchen ihre langen Laichschnüre zwischen Wasserpflanzen hängen In einem anderen See haben Grasfrösche gelaicht. Froschexperte Jürgen zeigt ihr die Laichballen - die fühlen sich ganz glibberig an. Anna erkennt die Unterschiede zwischen den beiden Amphibien: während Frösche Weltmeister im Weitspringen sind, machen Kröten nur kurze Hüpfer. Doch beide schlüpfen aus den Eiern als kleine Kaulquappen mit langem Schwanz und Kiemen. Im Lauf der Wochen wachsen ihnen Beine, ihr Schwanz wird immer kürzer, und schließlich kommen sie als kleine, lungenatmende Hüpferlinge an Land.

 

Am 17.01.19 16:45 - 17:10 Uhr auf 

arte: Streuobstwiesen - Kleine Kostbarkeiten für Mensch und Natur

Seit Jahrtausenden essen Menschen Äpfel und Birnen, Kirschen und Zwetschgen. Dafür haben sie die Bäume schon früh angebaut - auf Wiesen verteilt, mit genügend Platz dazwischen. Diese Streuobstwiesen prägen heute unsere Kulturlandschaft. Hier findet man Obstsorten wie den "Roten Herbstkalvill" oder die "Goldparmäne". Diese kennt heute kaum noch jemand, denn es gibt sie in keinem Supermarkt zu kaufen. In den Landstrichen mit Streuobstwiesen sind aber auch mehr als 5.000 Tier- und Pflanzenarten zuhause, manche von ihnen vom Aussterben bedroht. Sie gehören zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas. Doch für viele Landwirte sind Streuobstwiesen nicht wirtschaftlich genug. Oft mussten sie großflächigen Obstplantagen weichen. Damit gehen Obstraritäten verloren und Tiere und Pflanzen verlieren ihren Lebensraum. Die "Xenius"-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner besuchen die traditionelle Obstbrennerei von Rainer Broch in Starzach bei Tübingen. Dort packen sie kräftig mit an und finden gemeinsam mit ihm heraus, wie sich Streuobst sinnvoll und gewinnbringend verarbeiten lässt. Und sie erkennen, dass die kulinarischen Köstlichkeiten nicht nur schmecken, sondern auch zum Erhalt dieser landschaftlichen Kostbarkeiten beitragen.

 

Am 17.01.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 

tagesschau24: Alpendämmerung - Europa ohne Gletscher

Für die Rettung der Gletscher in den Alpen ist es längst zu spät und ihr Ende nur noch eine Frage der Zeit. "Sterbebegleitung" nennt der Schweizer Glaziologe Matthias Huss seine Klettertouren. Als Leiter des wissenschaftlichen Gletschermessnetzes vermisst er etwas, das die Europäer bald vermissen werden: das blaue Eis der Alpen. Die Gefahren durch Gletscherschmelze nehmen drastisch zu. Jedes Jahr gehen durch den Klimawandel von den existierenden 70 Quadratkilometer Gletscher zwei verloren. Der Permafrost schmilzt und verwandelt die bislang zusammengebackenen Hänge in rutschende Geröllhalden. Zudem gibt es wegen des Klimawandels jedes Jahr deutlich mehr "Extremwetterlagen", Starkregen unterstützt die Abbruchtendenzen massiv. Die Folge: Erdrutsche und Bergstürze wie im Schweizerischen Bondo oder im österreichischen Valsertal. In der Schweiz werden bereits Siedlungen zurückgebaut, Menschen müssen ihre Häuser für immer verlassen. Wie gehen die Menschen in den Bergen mit dem Gletschersterben um und wie stellen sie sich auf veränderte Bedingungen ein? Am Aletschgletscher wird sein Dahinschwinden von den Einheimischen betrauert wie das Dahinscheiden eines guten alten Freundes. Das Verschwinden der Gletscher als Wasserspeicher ist schon heute ein großes Problem. Landwirte im Engadin leiden bereits unter Wassermangel. Seit Jahrhunderten benutzen sie Schmelzwasser zur Bewässerung. Im vergangenen extremen Sommer brachten Helikopter Wasser zu den Kühen auf den Graubündner Alpen. Die Hydrologin Carmen de Jong rechnet damit, dass in vielen alpinen Skigebieten das Wasser künftig knapp wird. Und doch betreiben die Menschen weiter Raubbau an Eis und Schnee - aus Liebe zu den Bergen und zum Wintersport. Ein halbes Jahr haben die Autoren die Alpen beobachtet, von Slowenien bis in die Schweiz - eine Abschiedsreise zu den Gletschern.
(Wdh. übermorgen 14.15-15.00 Uhr)

 

Am 17.01.19 23:45 - 01:15 Uhr auf 

SWR: Passion for Planet - Leben als Tierfilmer

"Passion for Planet" schickt die Zuschauer auf eine Abenteuerreise rund um den Globus. Vor beeindruckenden Naturkulissen unseres Planeten, eingebunden in fantastische Tieraufnahmen, tauchen die Zuschauer ein in die Lebenswelt von Natur- und Tierfilmern, die zu den besten der Welt zählen. Für seinen Film begleitet Regisseur Werner Schuessler fünf Tier- und Naturfilmer, die aus den verschiedensten Teilen der Welt kommen. Ihre Arbeit ist spannend, aber auch anstrengend und gefährlich. Manchmal auch ernüchternd. Sie müssen miterleben, wie Lebensräume verschwinden, Tiere sterben und natürliche Ressourcen zerstört werden. Neben dem kanadischen Filmemacher Rob Stewart, der sich mit der extremen Dezimierung der weltweiten Haibestände auseinandersetzt, wird Jan Haft bei der mühsamen Suche nach positiven Beispielen für Artenschutz in Deutschland gezeigt. Mit der Problematik der Wilderei bei der verarmten Landbevölkerung wird hingegen Rita Banerji in Indien konfrontiert. Auch Mark Shelley aus Kalifornien geht keinen leichten Weg, mit seinen "augenöffnenden Filmen" stößt er auf Widerstand bei Kollegen und Fernsehsendern. Währenddessen haben die Österreicher Michael und Rita Schlamberger in Sambia mit ganz anderen Problemen zu kämpfen: Sie müssen sich den Anforderungen ihrer Auftragsgeber stellen, Idyllen jenseits der rauen Realitäten zu erzeugen.

 

Am 18.01.19 01:15 - 02:00 Uhr auf 

SWR: Wildes Deutschland - Der Stechlin

Bilder, von denen man nicht genug bekommen kann: Blaue Seen von Wald umstanden, liebliche Buchten, wilde Einsamkeit. Im Norden Brandenburgs gibt es Seen, deren Klarheit an Kristalle erinnert. Mehr als 100 liegen im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land. Allen voran der Stechlin östlich von Rheinsberg. 69 Meter tief, ist er nicht nur besonders klar, sondern auch einer der am besten erforschten Seen Deutschlands. Große, teils sumpfige Wälder umgeben den Stechlinsee und schirmen ihn weiträumig vor den Einflüssen der modernen Landwirtschaft ab. Gülle und Düngemittel gelangen kaum in das Gewässer. Der Wald schützt aber nicht nur den See, seit kurzem brütet hier wieder einer der schnellsten Vögel der Welt: Der Wanderfalke. Für Fischotter, Biber und die extrem seltene Europäische Sumpfschildkröte sind die ausgedehnten Wälder ein perfektes Rückzugsgebiet. Doch auch Neubürger wie der Waschbär oder der Marderhund schätzen die Region - und machen den einheimischen Tieren das Leben schwer.

 

Am 18.01.19 01:55 - 02:35 Uhr auf 

arte: Geheimnisvolle Eichhörnchen

Kaum sind sie da, sind sie auch schon wieder weg: Europäische Eichhörnchen, die quirligen Baumtänzer unserer Wälder, sichtbar und unsichtbar zugleich. Mit ihrer roten, braunen, grauen und bisweilen schwarzen Färbung sind sie überall gern gesehen und doch führen sie zumeist ein verborgenes Leben. Das Team um die Tierfilmer Hubert Doppler und Johannes Pötscher hat sich an die Fersen der flinken, unberechenbaren Sprungakrobaten geheftet. Als sogenannter Kulturfolger hält sich das Europäische Eichhörnchen zwar gern in der Nähe menschlicher Siedlungen auf - fällt hier schließlich regelmäßig Nahrung für den kleinen Nager ab - doch im Allgemeinen bleibt es auf Distanz und nur Wenigen ist ein Einblick in sein Baumkronenreich möglich: Zu groß sind für die kleinen, geschäftigen Tiere die Gefahren, die von den vielen Fressfeinden am Boden oder aus der Luft, ausgehen. Ihre Kobel bauen sie in Astgabeln oder in hohlen Baumstämmen, um sich vor ihren Feinden zu verbergen. Schon im Herbst beginnen sie große Futtermengen, bestehend aus Samen und Nüssen, im Waldboden zu vergraben, um den kalten Winter zu überstehen. Und doch sind ihre Überlebenschancen verhältnismäßig gering. Nur wenige Tiere vollenden ihr erstes Lebensjahr. Häufig fallen sie Jägern aus der Luft, wie dem Habicht oder Mäusebussard, zum Opfer, und auch die Wahrscheinlichkeit, dass ihre Vorräte von Futterkonkurrenten entdeckt und geplündert werden, ist groß. Doch gerade aus den eigenen Reihen kommt seit Jahren eine tödliche Bedrohung: Das im 19. Jahrhundert aus Amerika importierte Grauhörnchen verdrängt das heimische Nagetier mehr und mehr aus seiner ökologischen Nische.

 

Am 18.01.19 07:15 - 08:00 Uhr auf 

arte: Bisons, die sanften Riesen von Montana

Bisons sind nicht nur das Wahrzeichen der amerikanischen Ureinwohner, sondern auch die Hauptattraktion des Yellowstone-Nationalparks im Nordwesten der USA. Hier finden sie üppiges Weideland und reichlich Futter. Doch die Idylle trügt. Sobald die Bisons den Nationalpark verlassen und privates Terrain betreten, dürfen sie erschossen oder meilenweit zurück in den Nationalpark getrieben werden. Umweltschützer wie Mike Mease begleiten deshalb die Wanderungen der Tiere, dokumentieren ihre Route und das Verhalten der Ranger und Farmer. Ihr Ziel: Schaden von den Tieren und besonders ihren Kälbern abzuwenden.

 

Am 18.01.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: Das Rätsel der Zwergelefanten

Die Pygmäen nennen sie "Dörfer der Elefanten" - riesige Lichtungen mitten im Urwald der Zentralafrikanischen Republik. Tagtäglich versammeln sich dort Waldelefanten, um lebenswichtige Mineralien aufzunehmen. Waldelefanten sind kleiner als ihre Verwandten in der Savanne. Sie erreichen höchstens eine Schulterhöhe von zweieinhalb Metern - große Savannenelefanten werden über vier Meter hoch. Von Zeit zu Zeit zeigen sich hier aber auch Elefanten, die noch viel kleiner sind als die Waldelefanten. Auch die scheuen Bongo-Antilopen, Graupapageien, Sitatungas und Rotbüffel besuchen die Urwaldlichtung. Seit vielen Jahren erforscht die Biologin Andrea Turkalo die Waldelefanten der Lichtung von Dzanga-Sangha. Über 2.500 Tiere hat die Amerikanerin bisher registriert. In regelmäßigen Abständen beobachtet sie besonders kleine Elefanten. Doch das Forschungsgebiet der Wissenschaftlerin ist in Gefahr: Bis vor Kurzem trauten sich nur selten Wilderer in das Schutzgebiet von Dzanga-Sangha. Jetzt jedoch häufen sich die Meldungen vom sinnlosen Abschlachten der letzten Urwaldtiere. Der erfahrene Filmemacher Hans-Jürgen Steinfurth lebt seit über 20 Jahren vor Ort. Er ist dorthin gegangen, wo Wilderer, versprengte Bürgerkriegssoldaten und Holzfäller den Urwald unsicher machen - wird er das Rätsel der Zwergelefanten lösen?

 

Am 18.01.19 11:05 - 11:50 Uhr auf 

arte: Die Eiche in vier Jahreszeiten -August bis Februar

Kein anderer Baum ist derart charakteristisch für die britische Landschaft wie die Eiche. Der immergrüne Laubbaum dient als natürliches Habitat für eine Vielzahl von Lebewesen, und sein robustes Holz gilt als begehrtes Baumaterial. Doch wie schafft es die Eiche, sich den wechselhaften Umweltbedingungen im Verlauf eines Jahres anzupassen? Dieser Frage geht der Biologe George McGavin in einer zweiteiligen Dokumentationsreihe auf den Grund. Mit Hilfe neuester Technologien und der Unterstützung zahlreicher Wissenschaftler untersucht er ein Jahr lang den überraschend komplexen Organismus einer Eiche.
(Wdh. kommende Nacht 3.05-3.50 Uhr)

 

Am 18.01.19 14:15 - 15:15 Uhr auf 

NDR: Grüne Großstadt - Natürlich Hannover

Mit Europas größtem Stadtwald Eilenriede, den barocken Herrenhäuser Gärten, parkähnlichen Friedhöfen und 20.000 Kleingartenparzellen bietet Hannover seinen Bewohnern eine große grüne Lunge. Die Sendung erzählt besondere Geschichten aus den Grünanlagen und zeigt die Menschen, die sich um Blüten, Büsche, Bäume sowie die wilden Tiere in der Stadt kümmern.

 

Am 18.01.19 17:00 - 17:45 Uhr auf 

3sat: Wilde Inseln -Amazonas

Die Flussarchipele Anavilhanas und Mariuá sind die größten der Welt. Sie liegen im Rio Negro, dem zweitstärksten Nebenfluss des Amazonas, und bestehen zusammen aus mehr als 1000 Inseln. Was diesen Lebensraum weltweit so einzigartig macht, ist die Dynamik des Flusses: Sechs Monate im Jahr überschwemmt er die Inseln völlig. Dann ragen nur noch die höchsten Baumkronen aus dem Wasser, und der Waldboden wird zum Flussbett. Fische schwimmen zwischen Baumstämmen, und Landtiere wie das Faultier müssen sich vor räuberischen Wasserbewohnern in Sicherheit bringen. Durch neue Sandbänke verändern die Inseln Jahr für Jahr ihre Uferlinien. Sie bilden ein Labyrinth aus Wasserwegen und überfluteten Wäldern, das sich stets verändert und viele Gefahren birgt - aber auch viel Schönheit.