Am 15.09.18 05:25 - 06:10 Uhr auf 

D-MAX: Holzfäller extrem - Im Hubschrauber

Der abgelegene Norden von Vancouver Island ist fast vollständig mit Wald bedeckt und bietet besten Boden für edle Harthölzer wie Zedern oder Hemlocktannen. Holzfällern wird in diesem Gebiet die Arbeit besonders schwer gemacht, denn es gibt kaum Zufahrtsstraßen, und das Gelände ist häufig extrem steil. Diese Bedingungen erfordern eine recht unkonventionelle Art der Holzgewinnung: Die Männer am Boden fällen die Bäume und befestigen massive Stahlseile daran. Anschließend werden die riesigen Stämme in riskanten Flugmanövern von Hubschraubern abtransportiert, aus dem Wald geflogen und im leichter zugänglichen Gebiet über Flüssen, Seen oder sogar dem Ozean abgeworfen. Hier müssen sie von einem weiteren Boden-Trupp eingesammelt werden. Ein hoch riskanter Prozess und vielleicht die extremste Form der Waldarbeit.

 

Am 15.09.18 06:35 - 07:15 Uhr auf 

ZDFneo: Kieling - Expeditionen zu den Letzten ihrer Art (1/2)

Zu Beginn des 3. Jahrtausends stehen viele Tiere unseres Planeten kurz vor ihrer Ausrottung. Andere haben sich in die letzten von Menschenhand noch unberührten Regionen der Erde zurückgezogen und wurden seit Jahren nicht mehr gesehen. Der deutsche Tierfilmer und Abenteurer Andreas Kieling macht sich auf die Suche nach ihnen: Mit Filmkamera und technischer Ausrüstung versucht er, die Letzten ihrer Art vor die Linse zu bekommen. Als "Bärenmann" hat sich Kieling längst einen Namen auf der internationalen Bühne der Naturfilmer gemacht.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 7.15-8.00 Uhr)

 

Am 15.09.18 08:00 - 08:45 Uhr auf 

ZDFneo: Costa Rica – Wild und weltbewegend

Als sich vor drei Millionen Jahren die mittelamerikanische Landbrücke schloss, begann eine Migration der Superlative: Im heutigen Costa Rica trafen die Tiere aus Süd- und Nordamerika aufeinander. Sie mussten nicht nur einen neuen Lebensraum erobern, sondern sich auch gegen unbekannte Konkurrenten durchsetzen. Doch die Einwanderer aus dem Norden konnten sich im Süden vergleichsweise gut behaupten, während nur wenige Arten aus dem Süden langfristig im Norden erfolgreich waren. Die Bilanz des Großen Amerikanischen Faunenaustauschs zeigt ein krasses Ungleichgewicht: 60 Prozent aller heute im Süden lebenden Arten sind Migranten aus dem Norden. Ein Blick in die Frühgeschichte der Kontinente hilft, das Phänomen zu erklären. Südamerika war seit 100 Millionen Jahren isoliert von allen anderen Erdteilen. Dagegen hatte Nordamerika über verschiedene Landbrücken immer wieder einen Austausch mit Asien, Europa und sogar Afrika. Der Wettstreit mit Einwanderern hat die Tiere Nordamerikas für Herausforderungen gewappnet. Costa Rica bescherte diese Massenwanderung eine extrem hohe Artenvielfalt. Einwanderer von beiden Seiten haben ein Gleichgewicht gefunden. Wer heute hier lebt, hat sich als „Erfolgsmodell“ erwiesen.

 

Am 15.09.18 08:45 - 09:30 Uhr auf 

ZDFneo: Die Weltenveränderer

7,6 Milliarden Menschen sind wir demnächst und in nicht so ferner Zeit werden wir noch viel mehr sein. Zählt man alle Menschen zusammen, die jemals gelebt haben, kommt man auf eine Zahl von etwa 100 Milliarden. Kein anderes Lebewesen hat die Erde so tiefgreifend und in einem solchen Tempo umgestaltet wie der Mensch. Aber weil wir oft die Folgen unserer Handlungen nicht richtig einschätzen können, haben viele Veränderungen ungeahnte Nebenwirkungen nach sich gezogen. Wäre der Planet ohne uns besser dran? Wie konnte sich der Mensch überhaupt so erfolgreich auf der Erde ausbreiten? Dirk Steffens stößt in Lascaux auf etwa 20.000 Jahre alte Höhlenmalereien. Sie zeigen wilde Tiere – solche, die es tatsächlich gegeben hat, aber auch Fantasiegeschöpfe. Die frühen Kunstwerke sind ein Beleg für die Fähigkeit des Menschen, über Ideen und Symbole zu kommunizieren. Es ist unter anderem diese Fähigkeit, die ihn von allen anderen Tieren unterscheidet und ihm half, Katastrophen zu überstehen, die ganze Erde zu besiedeln und Welten für immer zu verändern. Der Mensch war schon lange in der Lage, ausgefeilte Werkzeuge und Waffen herzustellen. Aber erst die besondere Art sich zu verständigen ermöglichte eine neue Form der Kooperation. Dass wir imstande sind, durch Kooperation gemeinsame Ziele zu verfolgen, könnte heute einen neuen Weg weisen – in einer Zeit, in der Herausforderungen wie der Klimawandel globale Dimensionen annehmen.

 

Am 15.09.18 09:30 - 10:00 Uhr auf 

BR: Affen auf dem Schulweg

Die Morgenstunden gehören zu den schönsten auf Maratua, der kleinen indonesischen Insel vor der Ostküste Borneos - wären da nicht die Begegnungen der Kinder mit bedrohlichen Affen. Doch auch bei den Erwachsenen werden sie immer unbeliebter. Zwar sind die Bewohner Maratuas schon immer Fischer und haben nichts mit der Jagd im Sinn, aber seitdem ihre Anpflanzungen den Affen immer mehr Wald wegnehmen, vergreifen sich die Tiere zunehmend an Feldfrüchten und Kokosnüssen. Und was passiert, wenn sich herausstellt, dass diese Affen womöglich zu einer neuen Unterart des Javaneraffen gehören und unter Schutz gestellt werden müssen? Thomas Ziegler, ein deutscher Biologe, ist dabei, sich auf der Insel umzuschauen, Filmautor Eberhard Meyer hat ihn mit einem Filmteam begleitet.

 

Am 15.09.18 16:45 - 17:25 Uhr auf 

3sat: Die geheimnisvolle Welt der Bäume - Naturschätze der Steiermark

Linden und Eichen, uralte Edelkastanien, hochwüchsige Tannen, Lärchen, Urzirben. Einfach Bäume - sie umgeben uns und wir nehmen sie als selbstverständlich, aber sie sind mehr: Bäume erzählen Geschichten, sie waren da, als wir noch lange nicht am Leben waren und werden da sein, wenn wir alle nicht mehr existieren. Sie öffnen das Tor in eine längst vergangene Zeit, in der man sie wegen ihrer Heilkraft schätzte und sie sogar als heilig verehrte. Bäume sind voller Kraft und Zauber. So wurde beispielsweise entdeckt, dass das Baumharz eine antibakterielle Wirkung hat. Neben dem Harz ist es vorwiegend das wertvolle Holz, das uns Menschen seit jeher in den Bann zieht und unser Überleben bis heute sichert. Bäume sind geniale Überlebenskünstler und statische Meisterwerke. Sie zählen zu den ältesten und größten Lebewesen der Erde. Einige der imposantesten Exemplare Europas stehen übrigens in der Steiermark: eine 2000 Jahre alte Linde in Übelbach, eine 1000-jährige Eiche in Bierbaum. Die Dokumentation zeigt diese gefährdeten Naturdenkmäler und beleuchtet den Lebensraum Baum: In den Jahrhunderte alten Bäumen des Tierparks Herberstein leben seltene Käferarten, wie Eichenbock, Juchtenkäfer und Bockkäfer. Aber auch Eichkätzchen, Fledermäuse, Siebenschläfer und Baummarder nützen Bäume als Wohnung und Jagdrevier, ebenso wie die verschiedensten, zum Teil sehr seltenen Vogelarten.

 

Am 16.09.18 05:25 - 06:10 Uhr auf 

D-MAX: Holzfäller extrem - Unter Null

Pete Peters ist Miteigentümer von Pine Ridge Logging - einem Familienbetrieb, der sich in Alberta, Kanada, auf die Verarbeitung von Pappeln spezialisiert hat. Das Thermometer zeigt minus 30 Grad: Reichlich frostige Temperaturen, aber optimale Bedingungen für die Waldarbeit in diesem Gebiet. In wärmeren Jahreszeiten verwandelt sich die Gegend nämlich schnell in eine riesige Sumpflandschaft. Die wertvollen Bäume sind dann kaum noch zu erreichen, denn das schwere Gerät würde hoffnungslos im Morast versinken. Doch auch der Winter hat seine Tücken: das Team von Pete Peters muss widrigsten Umständen trotzen, um eine rentable Menge Holz aus dem Wald zu holen.

 

Am 16.09.18 05:30 - 06:00 Uhr auf 

ZDFinfo: Die Tierretter - Im Einsatz für Federn, Fell und Flossen

Großstädte wie Köln bieten nicht nur Menschen ein Zuhause, sondern auch vielen Wildtieren, die sich hier neue Lebensräume erobern. Manche Plätze aber entpuppen sich als Falle. Tierretter stellt ihre selbst gewählte Arbeit immer wieder vor neue Herausforderungen. Eine große Portion Idealismus ist Grundvoraussetzung, denn sie arbeiten oft ohne Bezahlung, viele der Tiere sind herrenlos. Die Vereine finanzieren sich also hauptsächlich durch Spenden. Neben der körperlichen Belastung beim Klettern, Kriechen und Rennen müssen die Tierretter auch mental in der Lage sein, mit verletzten oder verendeten Tieren sowie den Resultaten falscher Tierhaltung umzugehen. Die "ZDF.reportage" zeigt, welche ungewöhnlichen Methoden manchmal nötig sind, um in Gefahr geratene Tiere zu befreien. Die Geschichte mit der Entenfamilie im Innenhof hat tatsächlich ein gutes Ende: Tierretter Marcus kann sie einfangen und in einem nahe gelegenen Park in Sicherheit bringen.

 

Am 16.09.18 05:40 - 06:25 Uhr auf 

ServusTV: Die Sundarbans - Im Mangrovenwald Bengalens

Die Sundarbans sind mit über 10.000 Quadratkilometern die größten Mangrovenwälder der Erde. Sie liegen zwischen Indien und Bangladesch. Überflutete Wälder, in einem Gebiet, wo sich das Süßwasser des Ganges und des Brahmaputra mit dem Salzwasser des Indischen Ozeans vermischt. Es ist ein verwirrendes Netz aus Salzwasserkanälen, das ein einzigartiges Ökosystem erschafft, beherrscht vom geheimnisvollen Bengal-Tiger. Auf Bengalisch bedeutet Sundarbans „Schöner Wald“. Er bietet den Einheimischen Schutz gegen Wirbelstürme, und beheimatet eine Fülle von Wild, Fisch und Krustentieren. Das Holz wird zum Heizen und Bauen verwendet. Die Familien leben vom Wald und haben ihre Bedürfnisse an seine Ressourcen angeglichen. Doch in den letzten Jahren ist die Natur aus dem Gleichgewicht geraten, und es fehlen die nötigen Mittel, um Abhilfe zu schaffen.

 

Am 16.09.18 06:25 - 07:15 Uhr auf 

ServusTV: Guayana - Frankreichs grünes Eldorado

Während die Abholzung der Wälder auf der Welt weiterhin ein großes Problem darstellt, scheinen sich bedeutende Veränderungen anzubahnen. In Tasmanien, im Kongo, in Frankreich, in Bangladesch, und in Lateinamerika erleben waldreiche Regionen ein Wiederaufleben. Die Doku-Reihe zeigt fünf Waldgebiete, die diese Veränderungen am besten schildern. Der Wald in Französisch-Guayana bildet den Lebensraum für Hunderttausende von Arten. Er ist einer der letzten Gärten Eden auf unserer Erde und bedeckt eine Fläche in etwa so groß wie Österreich. Damit macht er fünf Prozent des Amazonas-Regenwalds aus. Während die Ökosysteme im Amazonasgebiet größtenteils unter der menschlichen Präsenz leiden, sieht der Regenwald in Französisch-Guayana noch immer so aus wie damals, als Christoph Kolumbus ihn entdeckte. Aber auch Guayanas uralter Wald ist in Gefahr, weil das Land gegenwärtig eine beispiellose Bevölkerungsexplosion erlebt. Wird er dasselbe tragische Schicksal erleiden wie der restliche Amazonas-Regenwald? Oder wird man Lösungen finden, um diesen kostbaren Garten Eden bewahren zu können?

 

Am 16.09.18 07:05 - 08:00 Uhr auf 

arte: Ein Traum von Baum - Die Altehrwürdigen

Die Araukarie wächst schon seit Millionen Jahren an den Ausläufern der chilenischen Anden. Die Dokumentation führt in den Nationalpark Villarrica nahe der kleinen Ortschaft Curarrehue. Ihren Spitznamen "Monkey Puzzle Tree" verdankt die Araukarie dem Kommentar eines Engländers um 1800, der meinte, diesen Baum mit seinen dolchartigen Blättern zu erklimmen, sei selbst für einen Affen eine kaum lösbare Aufgabe. Die Früchte des Baums, die Piñones, sind essbar. Die einheimischen Indiovölker, insbesondere der Mapuche-Stamm der Pehuenche, deren Bezeichnung sich vom Namen des Baumes herleitet, haben durch Ernte und Lagerung dieser Früchte als ihrem praktisch alleinigen Nahrungsmittel die rauen Winter in den Bergen überlebt. Im Senegal, südlich von Dakar, in einem kleinen Dorf namens Nianing, hat der Affenbrotbaum die Bewohner und ihre Kultur geprägt. Früher dienten die heiligen Bäume mit ihren kegelförmigen Stämmen dazu, die Griots, die traditionellen Geschichtenerzähler, in ihnen zu bestatten. Heute finden zahlreiche Tiere in dem kleinen Ökosystem des ausladenden Baumes Unterschlupf; die Dorfbewohner finden unter den schattigen Baobabs einen Ort der Geselligkeit. Die besondere Aura, die von den bis zu 600 Jahre alten Bäumen auszugehen scheint, hat sie bis heute vor der Rodung bewahrt. Die Chilenische Araukarie und der Afrikanische Affenbrotbaum spielen in den lokalen Traditionen seit Jahrtausenden eine wichtige Rolle: Als Refugium für mystische Wesen oder Verkörperung von Geistern sind sie eng mit der animistischen Auffassung der Natur und dem Ahnenkult der indigenen Völker verbunden.

 

Am 16.09.18 11:05 - 11:50 Uhr auf 

ZDFneo: Unsere Wälder - Die Sprache der Bäume

Auch wenn sie ihr Leben lang am selben Fleck stehen: Bäume sind keine stummen, einsamen Wesen. Im Wald haben sie Freunde und Geschäftspartner, Familienangehörige und Feinde. Und mit allen sind sie vernetzt. Unter der Erde nimmt jede Baumwurzel etwa doppelt so viel Fläche ein wie die Krone in luftiger Höhe. Und in einem einzigen Teelöffel Walderde befinden sich kilometerlange Pilzgeflechte, winzige Leitungen, die ganze Wälder vernetzen - wie das Internet unsere Computer. Fast alle Bäume im Wald kooperieren mit einem oder mehreren Pilzfreunden.
(Wdh. übermorgen 6.05-6.50 Uhr)

 

Am 16.09.18 11:50 - 12:35 Uhr auf 

ZDFneo: Unsere Wälder - Ein Jahr unter Bäumen

Frühling, Sommer, Herbst und Winter bringen nicht nur Farbe in unsere Wälder, jede Jahreszeit öffnet kurze Zeitfenster, die viele Waldbewohner nutzen müssen, um zu überleben. Von der verschwenderischen Blütenpracht der Frühblüher, denen nur wenige Wochen unter kahlen Bäumen bleiben, um Kohlenhydrate für das ganze Jahr zu produzieren, bis zur Samenfülle der Mastjahre, in denen Bäume über hunderte von Kilometern ihre Blüte synchronisieren - und damit die Menge ihrer Früchte.

 

Am 16.09.18 12:35 - 13:20 Uhr auf 

ZDFneo: Unsere Wälder - Verbündete im Kampf gegen den Klimawandel

Wälder sind die größten Süßwasserspeicher der Welt, denn alles im Wald ist darauf angelegt, Wasser für schlechte Zeiten zu bunkern. Die Baumkronen fangen einen Großteil des Niederschlags auf, bevor er zu Boden fällt, wo der humusreiche Untergrund ihn aufsaugt wie ein Schwamm. Baumwurzeln, die von ihren Pilzfreunden in einen zarten Filz gehüllt werden, speichern das kostbare Nass. Und wie durch ein Wunder gelangt es von den Wurzeln wieder hinauf in die Krone - ganz ohne Motorpumpen. Hier oben wird es gebraucht für die Photosynthese. Denn ohne Wasser kommt die Zuckerproduktion in den Blättern zum Stillstand und dem ganzen Wald knurrt der Magen. Egal, wo ein Wald wächst: Jeder Wald ist ein gigantischer "Wassereimer" in einer globalen Kette von Pumpstationen. Wälder pumpen den Wasserdampf von den Meeren ins Landesinnere. Ohne sie würden die großen Kontinente im Inneren austrocknen. Nicht nur deswegen sind unsere Wälder unsere wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen den Klimawandel. Und so forschen Wissenschaftler mit Klimatürmen und Kronenkränen am Wunderwerk Wald.
(Wdh. übermorgen 6.50-7.35 Uhr)

 

Am 16.09.18 14:10 - 15:10 Uhr auf 

ServusTV: Wildnis unter uns

Sie segeln durch den Großstadtdschungel, nisten auf Balkonien und machen Vorgärten zu ihrem Zuhause: Viele Wildtiere tolerieren nicht nur die Nähe des Menschen, sondern suchen sie sogar: Überall auf der Erde bevölkern sie unsere Großstädte, Vororte und leben mitten unter uns. Waschbären, Papageien und sogar Kolibris werden von der Nähe des Menschen nahezu magisch angezogen. Giraffen, Hirsche und Schwalben haben zumindest gelernt, mit Siedlungen und Autoverkehr in ihrer Nachbarschaft umzugehen - oder sie stoisch zu ignorieren.

 

Am 16.09.18 14:30 - 15:15 Uhr auf 

BR: Superhirn im Federkleid - Kluge Vögel im Duell

Das Filmteam um Volker Arzt und Angelika Sigl traf in den Neuseeländischen Alpen auf die einzigen Papageien der Welt, die in Schnee und Kälte leben. Diese Keas sind von verblüffender Zutraulichkeit und Neugier und zählen wohl mit zu den verspieltesten Lebewesen der Erde. Ihre "Spielsucht" macht auch nicht vor Kameras, Skiausrüstungen oder Dachträgern Halt. 1.000 Meilen entfernt, in den Nebelwäldern Neukaledoniens, stößt das Filmteam auf ganz andere geistige Überflieger: auf einheimische Krähen, die den Umgang mit Werkzeug beherrschen. Die Krähen verstehen es, die fetten Bockkäfer-Larven mit einer ausgefeilten Angeltechnik aus ihren Löchern im Holz zu holen. Doch sie können noch mehr: Je nach Bedarf stellen sie Geräte unterschiedlicher Bauart her, etwa mit Spitzen, Widerhaken oder Sägezähnen. Originelle Tests mit zahmen Krähen und Papageien belegen ihren ungewöhnlichen Technikverstand. Manche Denksportaufgaben gehen sie ähnlich an wie wir. Und ein neuartiger Wettstreit zwischen Keas und Werkzeugkrähen bestätigt sie als "Superhirne der Vogelwelt". Noch wird diskutiert, warum gerade diese beiden so unterschiedlichen Arten, die schwarzen Krähen und die bunten Papageien, so außergewöhnlich begabt sind. Der Schlüssel dürfte in ihrer ungewöhnlich langen und behüteten Kindheit liegen - ein Entwicklungsmerkmal, das sie mit uns Menschen teilen. Auch bei ihnen ist die Jugendzeit geprägt durch langes, intensives Lernen, durch Spielen und Probieren.
(Wdh. morgen 10.25-11.10 Uhr)

 

Am 16.09.18 16:25 - 17:10 Uhr auf 

ARD: Überleben - Die Welt entdecken

Extrem nah dran, unvorhersehbar und dramatisch: Die BBC setzt die aufregendsten Geschichten der Tierwelt in dieser Reihe erstklassig in Szene. In der Folge "Die Welt entdecken" dreht sich alles um die Abenteuer und Tragödien von Heranwachsenden wie Polarfüchsen, Tigern, Kolibris und Geparden.

 

Am 16.09.18 20:15 - 21:00 Uhr auf 

phoenix: Wie Tiere denken - Wahrnehmung

Seit einigen Dekaden existieren diverse Theorien darüber, was Tiere wissen und wie sie denken. Allerdings findet gegenwärtig ein Umbruch in der Wissenschaft statt, der zur Folge hat, dass die altbewährten Theorien über Bord geworfen werden. Das Denken über das Denken der Tiere wird folglich neu gedacht. Ein verwirrendes Faktum, das jedoch erstaunliche und epistemologisch gewinnbringende Erkenntnisse offenbart. Der Ansatz ist denkbar einfach: Es geht darum, wie Tiere ihre Umwelt wahrnehmen und verstehen, über welche Problemlösungsfähigkeiten sie verfügen, ihre emotionale Intelligenz und letztlich ihre Kommunikationsfähigkeit.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)

 

Am 16.09.18 21:00 - 21:45 Uhr auf 

phoenix: Wie Tiere denken - Problemlösung

Seit einigen Dekaden existieren diverse Theorien darüber, was Tiere wissen und wie sie denken. Allerdings findet gegenwärtig ein Umbruch in der Wissenschaft statt, der zur Folge hat, dass die altbewährten Theorien über Bord geworfen werden. Das Denken über das Denken der Tiere wird folglich neu gedacht. Ein verwirrendes Faktum, das jedoch erstaunliche und epistemologisch gewinnbringende Erkenntnisse offenbart. Der Ansatz ist denkbar einfach: Es geht darum, wie Tiere ihre Umwelt wahrnehmen und verstehen, über welche Problemlösungsfähigkeiten sie verfügen, ihre emotionale Intelligenz und letztlich ihre Kommunikationsfähigkeit.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)

 

Am 17.09.18 00:00 - 00:50 Uhr auf 

ServusTV: Naturparadies Neuseeland - Inselwelt im Pazifik

Neuseeland - ein märchenhaftes Archipel mit einer turbulenten geologischen Vergangenheit. Ein Land mit erstaunlichen Lebewesen: Vögel, die nicht fliegen und Kreaturen der Nacht; lebende Fossilien und Dinosaurier... Die Evolution hat sich wild in diesem Land der Isolation entwickelt. Heutzutage können manche der weltweit ungewöhnlichsten Tiere in Neuseeland vorgefunden werden.

 

Am 17.09.18 04:45 - 05:50 Uhr auf 

ServusTV: Kongo - Nutzen und Schutz des Urwalds

Während die Abholzung der Wälder auf der Welt weiterhin ein großes Problem darstellt, scheinen sich bedeutende Veränderungen anzubahnen. In Tasmanien, im Kongo, in Frankreich, in Bangladesch, und in Lateinamerika erleben waldreiche Regionen ein Wiederaufleben. Die Doku-Reihe zeigt fünf Waldgebiete, die diese Veränderungen am besten schildern. Der Regenwald im Herzen Afrikas ist eine Welt für sich. Er beherbergt das größte Wildtier-Reservat des Kontinents. Auf zwei Millionen Quadratkilometern Fläche und über sechs Länder, erstreckt sich der afrikanische Primärwald im Kongo-Becken. Er ist nach dem Amazonas-Regenwald die zweitgrößte grüne Lunge der Erde. Unter dem dichten Blätterdach bleiben kein Knistern, kein Duft, und kein Atemzug unbemerkt. Das Leben ist hier perfekt aufeinander eingespielt. Vom kleinsten Insekt bis zum größten Säugetier, vom unscheinbaren Schattengewächs bis zur Pflanze, die sich dem Licht entgegenreckt - alle Arten sind voneinander abhängig, und das seit Anbeginn der Zeit. Unter den Waldbewohnern befinden sich auch Menschen: Indigene Völker der so genannten Pygmäen. Die Jäger und Sammler sind Teil der unendlichen Vielfalt des Waldes. Die Basis dieser einzigartigen Symbiose bilden jedoch die Bäume. Mit Namen wie Limba, Okoumé, Sipo oder Sapelli. 4.000 einheimische Pflanzenarten tragen zum Reichtum dieses riesigen, uralten Regenwaldes bei. Die Dokumentation zeigt die Menschen, für die dieser Wald seit Menschengedenken ihre Heimat ist und jene, die sich für den Erhalt dieses Waldes einsetzen.

 

Am 17.09.18 05:25 - 06:10 Uhr auf 

D-MAX: Holzfäller extrem - Nachtschicht

In der kanadischen Provinz Alberta fegen eisige Winterstürme übers Land, und den Männern vom Holzfäller-Unternehmen „Pine Ridge Logging“ stehen noch einige beinharte Wochen bevor. Insbesondere das Team, das für den abgelegenen Bezirk Reno eingeteilt ist, hat nichts zu Lachen: Die Männer hinken im Zeitplan hinterher, und die klirrend kalten Temperaturen bis minus 40 Grad machen auch den Maschinen schwer zu schaffen. Da Aufgeben für die hart gesottenen Holzfäller natürlich nicht in Frage kommt, muss jetzt noch ein Zahn zugelegt werden: Um das Soll zu erfüllen und die georderten Holzmengen rechtzeitig aus dem Wald zu holen, wird fast jede Nacht durchgearbeitet.

 

Am 17.09.18 05:50 - 06:15 Uhr auf 

arte: Baubotanik - Die Natur als Baumeister

Die Kunst, eine Tanzlinde zu formen und zu erhalten ist außerhalb Frankens und Thüringens kaum bekannt, aber mindestens ein halbes Jahrtausend alt. Technisch fügen und natürlich wachsen lassen: Das ist die Idee hinter der Baubotanik. Ferdinand Ludwig, Architekturprofessor an der Technischen Universität München, untersucht, wie man lebendige Bauwerke schaffen kann. In den Wildwuchs der Natur will Ferdinand Ludwig eine Systematik bringen. Die "Xenius"-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner lernen bei ihm, wie man Bäume zusammenwachsen lässt oder aus vielen Bäumen mehrstöckige Konstruktionen errichten kann.

 

Am 17.09.18 07:05 - 08:05 Uhr auf 

ServusTV: Sandelholz aus Neukaledonien

Neukaledonien ist einer der wenigen Orte auf der Welt, wo die Natur noch erstaunlich unberührt gedeiht. Und unter all den Planzen, die in Neukaledonien wachsen, gibt es eine Baumart, die die Menschen schon seit Anbeginn der Zeit nutzen: den Sandelholzbaum. Das Holz dieser kleinen Bäume ist eines der teuersten weltweit. Lange wurde es bei vielen religiösen Zeremonien benutzt. Sein Duft ist so begehrt, dass der Baum nun in vielen Regionen der Welt vom Aussterben bedroht ist. Doch in Neukaledonien erlebt der Sandelholzbaum gerade ein Comeback, und der Kampf um seine Rettung wird an vielen Fronten geführt. Etwa von Baumzüchtern, die davon überzeugt sind, dass die kontrollierte Nutzung der beste Weg sei, die Art zu retten. Oder von den Erzeugern luxuriöser Düfte, die eine dauerhafte Versorgung mit dieser einzigartigen Duftnote sicherstellen möchten. Denn das Sandelholz ist eine äußerst wichtigste Zutat in Parfums.

 

Am 17.09.18 07:05 - 08:05 Uhr auf 

ServusTV: Sandelholz aus Neukaledonien

Neukaledonien ist einer der wenigen Orte auf der Welt, wo die Natur noch erstaunlich unberührt gedeiht. Und unter all den Planzen, die in Neukaledonien wachsen, gibt es eine Baumart, die die Menschen schon seit Anbeginn der Zeit nutzen: den Sandelholzbaum. Das Holz dieser kleinen Bäume ist eines der teuersten weltweit. Lange wurde es bei vielen religiösen Zeremonien benutzt. Sein Duft ist so begehrt, dass der Baum nun in vielen Regionen der Welt vom Aussterben bedroht ist. Doch in Neukaledonien erlebt der Sandelholzbaum gerade ein Comeback, und der Kampf um seine Rettung wird an vielen Fronten geführt. Etwa von Baumzüchtern, die davon überzeugt sind, dass die kontrollierte Nutzung der beste Weg sei, die Art zu retten. Oder von den Erzeugern luxuriöser Düfte, die eine dauerhafte Versorgung mit dieser einzigartigen Duftnote sicherstellen möchten. Denn das Sandelholz ist eine äußerst wichtigste Zutat in Parfums.

 

Am 17.09.18 09:35 - 10:30 Uhr auf 

arte: Fort McMurray - Kanada im Ölfieber

In den letzten Jahrzehnten hat sich Kanada zu einem der größten Förderer von Ölsand entwickelt. Besonders in der Stadt Fort McMurray ist der Boom zu spüren. Nirgendwo im Land ist das Einkommen der Menschen höher. Doch die Ölsandförderung hat extreme Auswirkungen: Gigantische Waldflächen werden abgeholzt, Ölsand wird ausgebaggert, Teer in einem energieintensiven Prozess aus dem Erdreich geätzt, um schließlich zu synthetischem Rohöl raffiniert zu werden. Zurück bleiben Klärbecken und zerstörtes Land. "360o Geo Reportage" hat sich in der Stadt umgesehen und Gewinner und Verlierer der Ölsandgewinnung getroffen.

 

Am 17.09.18 10:30 - 11:25 Uhr auf 

arte: Das Koala-Hospital

Dank ihrer Knopfaugen, ihres weichen Plüschfells und ihrer tapsigen Bewegungen gehören Koalas zu den beliebtesten Tieren Australiens. Doch obwohl die einst gejagten Beuteltiere mittlerweile unter strengem Schutz stehen, nimmt ihre Zahl weiter ab. Jährliche Waldbrände und die Ausbreitung der Städte schränken ihren Lebensraum immer weiter ein. Öffentliche und private Einrichtungen kämpfen um den Erhalt der niedlichen Beutelbären.

 

Am 18.09.18 03:05 - 03:50 Uhr auf 

arte: Tasmanien - Eine Insel steht Kopf

Tasmanien hat sich vor Jahrtausenden vom australischen Kontinent abgespalten und ist heute das letzte Stück Land vor dem nächstfolgenden Kontinent, der Antarktis. Auch wenn Australien der direkte Nachbar der Insel ist, haben die Abtrennung und das kühlere Klima aus Tasmanien einen unvergleichlichen Rückzugsort für exotische Tiere und Pflanzen geschaffen, die teils nur in Tasmanien heimisch sind: Weiße Kängurus, tagaktive Wombats, der riesige Tasmanische Süßwasserkrebs, der ameisenfressende Schnabeligel, winzige leuchtende Pilzmückenlarven, der Tüpfelbeutelmarder und natürlich die emblematischen Schnabeltiere und Tasmanischen Teufel tummeln sich in den üppigen Regenwäldern, schneebedeckten Bergen und kristallklaren Gewässern der Insel.

 

Am 18.09.18 05:25 - 06:10 Uhr auf 

D-MAX: Holzfäller extrem - Mit aller Kraft

Waldarbeiter sind aus einem ganz besonderen Holz geschnitzt - so auch die Männer von „Pine Ridge Logging“ in Kanada. Die kernigen Naturburschen gelten als besonders hart im Nehmen und machen selbst dort einen guten Job, wo andere längst aufgegeben haben. Wie zum Beispiel in der Provinz Alberta, rund 650 Kilometer nördlich der Hauptstadt Edmonton. Hier sind die Jungs bei eisigen Temperaturen von minus 40 Grad Tag und Nacht im Einsatz, denn das Familienunternehmen steht unter enormem Zeitdruck. Pete Peters und seinem Team bleiben nur wenige Wochen bis das Eis schmilzt und die Region zu einem riesigen Sumpfgebiet wird.

 

Am 18.09.18 10:20 - 11:05 Uhr auf 

arte: Der Ruf der Natur - Der Vielfraß

Rentierzüchter in Finnland, Schweden und Norwegen halten den Vielfraß für eine Bedrohung ihrer Existenzgrundlage: Immer mehr Rentiere fallen dem marderartigen Räuber zum Opfer. Nun verlangen die Rentierzüchter nach Abschussberechtigungen, um seine Ausbreitung zu begrenzen. Doch der Vielfraß gehört zu den bedrohten Tierarten. Kimmo reist ins nordfinnische Kilpisjärvi, um mehr über den scheuen Bergbewohner herausfinden, der den Rentierzüchtern das Leben schwermacht. Er sieht zu, wie die riesigen Rentierherden zusammengetrieben werden, und besucht eine große Veranstaltung rund um das Eisfischen. Kimmo lernt die Natur und das Leben in Lappland kennen und erfährt, dass nicht nur der Vielfraß, sondern auch die einzigartigen Fjälllandschaften bedroht sind. Er trifft Tuomas Palojärvi, der sich dem Schutz der Rentiere widmet, sowie den Rentierzüchter Juha Tornensis und seinen Sohn Per-Henrik. Bei einem Ausflug ins Fjäll begleiten ihn Hauptkommissar Tuomo Ollila, der für die Verwaltung der staatlichen Land- und Seegebiete verantwortlich ist, sowie der Rentierexperte Mauri Nieminen vom Natural Resources Institute Finland. Der Wildlife-Journalist und Fotograf Kimmo Ohtonen will veranschaulichen, wie durch den Schutz der sechs bedeutendsten einheimischen Tierarten Skandinaviens Natur insgesamt erhalten werden könnte. Er ist davon überzeugt, dass das gesamte Ökosystem, in dessen Nahrungskette diese Tiere ganz oben stehen, bewahrt und geschützt werden kann.

 

Am 18.09.18 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: Die Lena und der Ruf der Taiga

Es ist ein Lebenstraum der beiden Freunde aus der Großstadt, Riho Västrik und Vassili Sarana, einmal zur Quelle der Lena vorzudringen. Sie sehen ihre Reise durch die Wildnis Sibiriens als spirituelle Erfahrung: eins zu werden mit sich selbst und mit der Natur - ein russischer Jakobsweg sozusagen. Und gemeinsam mit Genadi Wassiljowitsch, ihrem ortskundigen Führer, machen sie sich im späten Herbst auf den Weg zur Quelle der Lena. 300 Kilometer sind es bis dorthin. Es wird eine weite und beschwerliche Reise werden, erst in einem Boot flussaufwärts, dann mit Lastpferden und zuletzt zu Fuß. Hautnah werden sie der Natur in vielfältiger Art und Weise begegnen, denn sie beschließen, den Einbruch des Winters in einer alten Jagdhütte zu erleben. Den Herrscher der Taiga, den Braunbären, lernen die beiden Freunde erst kennen, als sie schon gar nicht mehr daran glauben. Doch diese Begegnung in der inzwischen winterlichen Taiga wird sie tief berühren und sie dazu bringen, auf der Lena ins Arktische Meer vorzudringen, zur Mündung des mächtigsten Stromes.

 

Am 18.09.18 16:00 - 16:20 Uhr auf 

ARD-alpha: alpha-retro - Holz unter dem Mikroskop

Der Filmbericht von 1965 fängt an mit einem Blick in eine Kiesgrube, wo sich verkieselte Hölzer finden lassen. Solche Versteinerungen geben uns nicht nur Auskunft über frühere Holzarten, sondern man findet an ihnen auch Abdrücke von Blättern und Nadeln, aus denen die Botaniker die Belaubung rekonstruieren können. Danach wird aus einem kleinen Holzwürfelchen ein mikroskopisches Präparat angefertigt, um die Zellstruktur eines Holzes sichtbar zu machen. Andererseits ist z. B. auch die Jahresringverteilung so etwas wie ein Fingerabdruck eines Baumes: Hierüber lassen sich nämlich Bäume klar unterscheiden, bzw. es lässt sich nachweisen, ob Holzlatten von einem bestimmten Baum stammen, was bei Holzfrevel bzw. Holzdiebstahl nicht uninteressant ist. Und sogar im Landeskriminalamt wird Holz unters Mikroskop gelegt, denn unter dem Mikroskop lässt sich nachweisen, ob z. B. die Hobelspäne, die von der Polizei bei einem niedergebrannten Bauernhof gefunden wurden, wo sie als Brandbeschleuniger wirkten, mit den Hobelspänen identisch sind, die bei einem Tatverdächtigten gefunden wurden. Wenn das der Fall wäre, wäre der Täter überführt.

 

Am 18.09.18 16:45 - 17:10 Uhr auf 

arte: Kohle - Zukunft eines fossilen Brennstoffs

Seit Jahrhunderten wird der fossile Energieträger Kohle als Brennstoff genutzt. Das Problem: Bei der Verbrennung wird klimaschädliches CO2 freigesetzt. Während Frankreich aus der Kohleförderung ausgestiegen ist, stammen in Deutschland immer noch 40 Prozent der verbrauchten Energie aus Braun- und Steinkohle. Aber auch in Deutschland ist der Ausstieg aus der Kohleförderung bereits beschlossen. Viele Länder halten jedoch weiterhin an dem fossilen Brennstoff fest. Für die Forschung heißt das: Kann man Kohle auch "sauberer" abbauen und nutzen?
(Wdh. morgen 6.25-6.50 Uhr)

 

Am 18.09.18 20:15 - 21:00 Uhr auf 

WDR: Die Rückkehr der Wanderfalken

Der Wanderfalke gilt als der schnellste Vogel der Erde, Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 300 Stundenkilometern machen ihn zum Rekordhalter im Tierreich. Mitte der 1970er Jahre war der pfeilschnelle Greifvogel nahezu in ganz Deutschland ausgestorben und verschwand auch in vielen Ländern Europas. Lediglich in Süddeutschland konnten sich wenige Brutpaare behaupten. Der Film dokumentiert die spannende Geschichte der Rückkehr der Wanderfalken in Deutschland.

 

Am 18.09.18 20:45 - 21:15 Uhr auf 

mdr: Unsere Wälder - Die Hohe Schrecke

Auf halber Strecke zwischen Erfurt und Halle hat sich auf wundersame Weise ein Wald erhalten, wie er ohne Zivilisation überall wachsen würde - der typisch deutsche Wald, mit riesigen, uralten Buchen. Die ältesten Exemplare gehören zu den gewaltigsten Bäumen Deutschlands und wuchsen schon, als Goethe nach Weimar kam. Über ein Jahr waren die Naturfilmer Peter und Stefan Simank in der Waldwildnis der Hohen Schrecke unterwegs, beobachteten die Besonderheiten der Tierwelt, sprachen mit Naturschützern, Anwohnern und Wissenschaftlern und gingen den Geheimnissen des uralten Buchenwaldes nach - von der Krone bis in die Wurzeln.
(Wdh. kommende Nacht 1.45-2.15 Uhr)

 

Am 19.09.18 05:25 - 06:10 Uhr auf 

D-MAX: Holzfäller extrem - Schuften im Schlamm

Bobby Goodson und seine Männer haben sich daran gewöhnt unter extrem schwierigen Bedingungen zu arbeiten. Das Familienunternehmen des Amerikaners hat sich auf das Roden von Holz in Sumpfgebieten spezialisiert. Für gewöhnlich stecken er und seine Angestellten mit ihrem Arbeitsgerät knietief im Morast, um den kostbaren Rohstoff zu ernten. Aber es ist nicht nur die harte Knochenarbeit, die den rauen Burschen zu schaffen macht. Die weltweite Wirtschaftskrise hat mittlerweile auch die Wälder von North Carolina erreicht. Im letzten Jahr konnten Bobby und seine Leute trotz immenser Anstrengungen nur wenig Gewinn machen. Zu allem Überfluss kündigt sich in den Wäldern nun auch noch schlechtes Wetter an.

 

Am 19.09.18 12:30 - 13:00 Uhr auf 

3sat: Meret Schneider rettet die Welt

Keine Flugreisen, keine tierischen Produkte, Essen aus dem Abfallcontainer: Als Teenager kam Meret Schneider darauf, dass die globale Klimaerwärmung das größte Problem der Menschheit sei. Seitdem richtet die 25-Jährige ihr Leben danach aus, keinen ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen. Reporter Jan Fitze begleitet die Zürcherin in ihrem asketisch-hektischen Alltag und fragt, ob Meret zuversichtlich ist, die Welt tatsächlich retten zu können.

 

Am 19.09.18 20:15 - 21:00 Uhr auf 

NDR: Wildes Neuseeland - Kampf ums Paradies

Brodelnde Geysire, verwunschene Urwälder, stille Fjorde und eisige Gletscher. Neuseeland ist in seiner Vielfalt unvergleichlich, was seine Landschaften und Tierwelt angeht. Was geschieht, wenn Menschen und von ihnen mitgeführte Tiere in das Paradies eindringen? Was, wenn sich für Kakapo, Brückenechse, Kiwi und Riesenheuschrecke nach Jahrmillionen friedlichen Daseins das Leben komplett ändert? Der Film zeigt, wie mit aufwändigen und cleveren Rettungsaktionen die eigenwillige Tierwelt Neuseelands durchaus zu retten ist.

 

Am 19.09.18 20:15 - 21:00 Uhr auf 

phoenix: Naturwunder Hawaii

Exotische Meeresbewohner, riesige Vogelkolonien und hochspezialisierte Insekten: Unter Biologen gilt Hawaii mit seinen unterschiedlichen Lebensräumen als Hotspot der Artenvielfalt. Auch wenn sich seit Ankunft des Menschen Flora und Fauna der pazifischen Inselkette massiv verändert haben, beeindruckt ihre Biodiversität bis heute. Denn zwischen Korallenriff, Tropenwald und Lava - Wüste haben zahlreiche Tierarten einen Platz zum Überleben gefunden. Von der atemberaubenden Unterwasserwelt des Pazifischen Ozeans bis zu den extremen Bedingungen am über 4000 Meter hohen Vulkan Mauna Loa: Diese Dokumentation zeigt das- Naturwunder Hawaii - von seiner wilden Seite.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)

 

Am 19.09.18 20:15 - 21:15 Uhr auf 

ServusTV: Die Zeit der großen Katzen - Aufstieg

Großkatzen sind faszinierend, anpassungsfähig und erfolgreich. Diese Serie geht der Frage nach, wie sich Löwe, Tiger, Puma, Leopard, Gepard, Schneeleopard und Jaguar durchsetzen konnten. Neueste Filmtechniken enthüllen dabei nie gesehenes Verhalten. Während des Pleistozäns vor 1,5 Millionen Jahren war das Klima von Eiszeiten geprägt, die Tierwelt wurde von furchterregenden Säbelzahnkatzen dominiert. Sie waren über Jahrmillionen die Herrscher der Welt. Dann tauchten die ersten Großkatzen auf. Sie waren den wilden „Säbelzähnen“ meist unterlegen, also mussten sie besondere Fähigkeiten entwickeln, um auf Dauer bestehen zu können. Der Gepard wurde zum schnellsten Sprinter der weiten Grasebenen. Der scheue Schneeleopard lebt in den Hochgebirgen Zentralasiens - dank seiner Robustheit übersteht er sogar tiefe Stürze über Felswände. Der Jaguar bewohnt die Dschungel Süd- und Mittelamerikas - sein Biss ist der stärkste aller Großkatzen.
(Wdh. morgen 9.05-10.10 Uhr)

 

Am 20.09.18 05:25 - 06:10 Uhr auf 

D-MAX: Holzfäller extrem - Harte Zeiten

Holzfäller Bobby Goodson und seine Angestellten erledigen in den Sümpfen North Carolinas einen harten Job. Zu allem Überfluss haben die kantigen Urgesteine an den Ufern des Cape Fear River gerade mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen. Aufgrund der schlechten Wirtschaftslage wollen einige Sägewerke bald kein frisches Holz mehr annehmen. Diese Hiobsbotschaft stellt viele Unternehmen in der Branche vor echte Probleme. Bobby und seine Leute müssen nun dafür sorgen, dass sie bereits gerodete Lagerbestände so schnell wie möglich an den Mann bringen. Als hätte sich die Welt gegen den Firmenboss und seine Mitarbeiter verschworen, fallen dann auch noch wichtige Maschinen aus.

 

Am 20.09.18 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: Hauptstadt der Wildschweine - Berlin

Das Wildtiertelefon des Berliner Senats klingelt rund 35 Mal am Tag, Berliner Bürger melden immer wieder Wildschweine im Garten, in der U-Bahn oder auf dem Friedhof. "Viele Wildtiere haben sich so an das Leben in der Großstadt gewöhnt, dass sie sich gar nicht mehr in den Wald zurückziehen", sagt Derk Ehlert, Wildtierbeauftragter des Berliner Senats. Während den Tieren ihr natürlicher Lebensraum genommen wird, finden sie in der Großstadt alles, was sie brauchen: Brachflächen und viel Futter. Das führt unweigerlich zu Konflikten mit den Bürgern. Fast täglich ist Ehlert in der Hauptstadt unterwegs, um Bürger zu beruhigen, wenn mal wieder Rotten von Wildschweinen unterwegs sind. Harriet Kloss geht in ihrer Reportage der Frage nach, woher all die Tiere kommen, warum es so viele sind, wie sie in der Stadt leben und begleitet Derk Ehlert auf seiner Pirsch durch den Großstadtdschungel.

 

Am 20.09.18 11:30 - 12:15 Uhr auf 

arte: Giraffen - Die großen Unbekannten

Das Verhalten von Giraffen ist komplex und birgt noch zahlreiche Rätsel. Die Dokumentation begleitet mehrere internationale Teams aus Nordkenia, von kanadischen und amerikanischen Universitäten sowie aus amerikanischen Zoos, die das Verhalten und die biologischen Eigenschaften der eleganten Riesen erforschen. Sie arbeiten unter anderem mit Ultraschall, Wärmebildern und biometrischen Daten. Die Wissenschaftler wollen herausfinden, wie man eine der am stärksten bedrohten Säugetierarten vor dem Aussterben retten kann.

 

Am 20.09.18 13:25 - 14:05 Uhr auf 

3sat: Kielings wilde Welt (1/3)

In drei Folgen reist Andreas Kieling zu den schönsten Tierparadiesen dieser Erde und präsentiert dabei außergewöhnliche und charismatische Vertreter der Tierwelt. Extreme jeder Art stehen dabei im Vordergrund: etwa die kargen Inseln am Rande der Antarktis, die üppigen Sumpfwälder und Hochgrasfluren im nördlichen Indien, hochalpine Regionen, Mittelgebirgswälder, das äthiopische Hochland und die Unterwasserwelt Australiens.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 15.35 Uhr)

 

Am 20.09.18 16:45 - 17:10 Uhr auf 

arte: Faszinierende Pilze

Die "Xenius"-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade entdecken im Wald die Welt der Pilze und untersuchen gemeinsam mit der Mykologin Meike Piepenbring von der Frankfurter Goethe-Universität Myzelien und Flechten. Welche Belege für die heutige Symbiose von Pilzen mit Bäumen oder Algen werden sie finden?

 

Am 20.09.18 16:55 - 17:00 Uhr auf 

ARD-alpha: Die Weißtanne

Woran erkennt man eine Tanne? Wie sehen ihre Blüten aus? Was ist das Charakteristische einer Tannennadel? Und warum gibt es immer weniger Tannenbäume? Auf diese und noch viel mehr Fragen rund um die Tanne gibt es Antwort im Video.

 

Am 20.09.18 20:15 - 21:00 Uhr auf 

3sat: Versuchslabor Armut

Mehr als vier Milliarden Euro spenden allein die Deutschen jährlich für humanitäre Hilfsprojekte, in der Hoffnung, die Armut in der Welt zu bekämpfen. Aber wann hilft die Hilfe wirklich? Eine neue Generation von Entwicklungshelfern will diese Frage mit Methoden beantworten, die bisher aus den Naturwissenschaften bekannt waren. Sie testen Entwicklungsprojekte wie Pharmaunternehmen ein neues Medikament: mit Zufallsexperimenten und Kontrollgruppen. Die Französin Esther Duflo gehört gemeinsam mit ihrem indischen Partner Abhijit Banerjee zu den Stars dieser jungen Denkschule. Gemeinsam mit Banerjee gründete sie am Massachusetts Institute of Technology (MIT) das "Poverty Action Lab", eine Denkfabrik zur Optimierung der Entwicklungszusammenarbeit. Esther Duflo stellt der konventionellen Entwicklungshilfe ein schlechtes Zeugnis aus. Zu lange habe lediglich der gute Wille gezählt - oder die gut gemeinte Hilfe habe die Probleme nur verlagert. Die 3sat-Dokumentation "Versuchslabor Armut" begleitet Esther Duflo auf einer Forschungsreise nach Indien. Gemeinsam mit ihrem Partner und ihrem zehn Monate alten Baby besucht sie dort Hilfsprojekte ihrer Kollegen vom Abdul Latif Jameel Poverty Action Lab (J-PAL).

 

Am 20.09.18 20:15 - 21:40 Uhr auf 

arte: Kampf der Kriegeraffen

Ngogo in Uganda, Afrika: Dies ist die Geschichte von unzerstörbaren Freundschaften und packenden Rivalitäten innerhalb eines Schimpansen-Klans. Über 20 Jahre lang beobachteten und filmten Anthropologieprofessor David Watts und sein Kollege John Mitani die Ngogo-Schimpansen und gaben ihren treuesten Gefährten Namen. Jetzt präsentieren die Primatenforscher ihre Erkenntnisse in einer packenden Dokumentation - harte Machtkämpfe und soziale Hingabe inklusive. Schimpansen als faszinierende Tiere mit einer hohen Ähnlichkeit zu uns Menschen - in ihrem Verhalten und ihrem Körperbau. Der Gewinner vom Jackson Hole Wildlife Film Festival 2017.

 

Am 20.09.18 21:00 - 22:00 Uhr auf 

3sat: scobel - Neue Wege der Entwicklungspolitik

Entwicklungshilfe ist nicht nur aus humanitären Gründen wichtig, sondern auch, um die Migrantenflut zu stoppen. Doch oft greift sie nicht. Entwicklungspolitik muss neu gedacht werden. Die Folgen der großen Migrationswelle haben Europa in einen Schockzustand versetzt. Politische Konzepte fehlen. Wie muss eine verantwortungsvolle, menschliche und nachhaltige Entwicklungspolitik angesichts der großen globalen humanitären Herausforderungen aussehen? Wie können Frieden und Stabilität anstelle nationalistischer Interessen gefördert werden? Über diese und viele andere Fragen diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen.

 

Am 21.09.18 00:00 - 00:30 Uhr auf 

tagesschau24: Rabenalarm im Norden

Rabenvögel sind klug und schwer zu vertreiben. Saatkrähen gehören dazu ebenso wie Kolkraben. Die Stadt Elmshorn in Schleswig-Holstein hat seit Jahrzehnten ein Problem mit Saatkrähen. Dort gibt es ungefähr 1.000 Brutpaare. Morgens und abends in der Dämmerung sind die Vögel am lautesten. Richtig genervt sind viele Elmshorner aber erst, wenn die Saatkrähen im Frühjahr in großen Kolonien brüten. Die Reportage begleitet die Protagonisten über mehrere Monate bei ihrem Versuch, die schwarzen Vögel in den Griff zu bekommen und dokumentiert das Ringen zwischen Mensch und Natur.

 

Am 21.09.18 05:00 - 05:30 Uhr auf 

3sat: Ein Sohn der Taiga

German ist ein Junge aus einem Volk sibirischer Ureinwohner. Zu Hause bei seiner Familie führt er ein naturwüchsiges Leben, doch als Internatsschüler kennt er auch die moderne Welt. German lebt mit Vater, Mutter und sechs Geschwistern in einem Holzhaus im tiefsten Sibirien, weit über tausend Kilometer nordwestlich von Nowosibirsk. Seine Tage verbringt der Junge mit Beerenpflücken, Holzhacken, Wasserholen und Jagen - in Begleitung des Vaters. In früheren Zeiten hätte er weder Schulbildung noch Schreibkenntnisse besessen, doch schon die Regierung der Sowjetunion sorgte dafür, dass die Ureinwohner der sibirischen Flussregion Ob, das Volk der Chanten, das Schulinternat in der nächsten Stadt Nowoagansk besuchen. Und so pendelt German zwischen Welten und Zeiten, zwischen Computerspielen und den Ritualen der Ahnen. Gleichzeitig beginnen sich die weiten Ebenen zwischen Taiga und Tundra zu verändern, denn die Suche nach Erdöl hinterlässt immer mehr Spuren in den einst verwunschenen Wäldern.

 

Am 21.09.18 05:25 - 06:10 Uhr auf 

D-MAX: Holzfäller extrem - Tückischer Morast

Rund 20 LKW-Ladungen frisches Holz müssen Urgestein Bobby Goodson und seine Angestellten pro Tag roden, um ihre Unkosten zu decken. Dafür müssen die Männer sehr hart arbeiten, denn die Bedingungen in den Sümpfen North Carolinas sind alles andere als optimal. Gefahren lauern dort überall, vor allem der tückische Morast in den Wäldern macht den Holzfällern extrem zu schaffen. Diesmal ist es Bobbys Sohn Justin, dem eines der Schlammlöcher zum Verhängnis wird. Justin hat nur einen Moment nicht aufgepasst, und jetzt versinkt er mit seinem 300.000 Dollar teuren Arbeitsgerät im Sumpf! Er kann nur hoffen, dass schnell genug Hilfe kommen wird.

 

Am 21.09.18 07:00 - 08:05 Uhr auf 

ServusTV: Im Reich der Pflanzen - Gelüftete Geheimnisse

Sir David Attenborough erforscht die außergewöhnlichsten Geheimnisse von Pflanzen. Insbesondere widmet er sich den Rätseln, die der Mensch nicht anhand seiner Sinneswahrnehmungen entschlüsseln kann. Der Naturforscher befasst sich mit der Bewegung von Pflanzen, aber auch mit fleischfressenden Pflanzen. Anhand von UV-Aufnahmen zeigt die Dokumentation die Pflanzenwelt, wie sie etwa von Bienen wahrgenommen wird. Pflanzen nutzen Duftstoffe als Kommunikationsmittel. Sir David Attenborough erklärt auch, wie diese Prozesse visuell darstellbar sind.

 

Am 21.09.18 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: Wildes München

Auch in Bayerns Hauptstadt München leben zahlreiche Wildtiere. An der Isar, Münchens Lebensader, hat ein Biber seine Burg gebaut. Und in dem Fluss lebt mit dem Huchen der größte Süßwasserlachs der Welt. In den zahlreichen Grünanlagen der Stadt finden sich Eisvögel, Schwäne, Rehe, Waldkäuze und Mandarinenten. Auf dem Waldfriedhof gibt es Füchse; in der Fröttmaninger Heide leben seltene Laubfrösche und Kröten. Und über allem erhebt sich das gewaltige Panorama der Alpen.

 

Am 21.09.18 11:05 - 12:05 Uhr auf 

ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Florida

Florida gilt als der „Sunshine State“, der Sonnenschein-Staat! In der Nähe des nördlichen Wendekreises gelegen, ist Florida neben Hawaii der südlichste Bundesstaat der USA. Wasser gibt es hier überall. Von Nord nach Süd, und von Ost nach West, entstanden durch die Everglades eine Reihe von außergewöhnlichen Ökosystemen. Es ist ein Paradies für Tiere und Naturschützer. Im Apalachicola-Naturpark will Rebecca Means in den Feuchtgebieten den Gestreiften Wassermolch wieder ansiedeln, der auf Florida ausgestorben ist. Ein paar hundert Meilen südlicher kümmert sich Amy Teague seit 18 Jahren um Seekühe, die in der Kings Bay überwintern. Die heißen Quellen sorgen für angenehm warmes Wasser. Ken Nedymier arbeitet seit den 1970er-Jahren als Taucher auf den „Keys“. Er züchtet in 10 Meter Tiefe Korallen. So möchte er Floridas Korallenriffe retten. Jerry Lorenz ist Experte für Rosalöffler. Schon vor 20 Jahren ist er durch die Bucht von Florida gefahren, auf der Suche nach diesem Wasservogel. Der Rosalöffler ist halb Pelikan und halb Flamingo, und gilt als stark bedroht.

 

Am 21.09.18 11:55 - 12:40 Uhr auf 

WDR: Die Rückkehr der Wanderfalken

Der Wanderfalke gilt als der schnellste Vogel der Erde, Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 300 Stundenkilometern machen ihn zum Rekordhalter im Tierreich. Mitte der 1970er Jahre war der pfeilschnelle Greifvogel nahezu in ganz Deutschland ausgestorben und verschwand auch in vielen Ländern Europas. Lediglich in Süddeutschland konnten sich wenige Brutpaare behaupten. Der Film dokumentiert die spannende Geschichte der Rückkehr der Wanderfalken in Deutschland.

 

Am 21.09.18 15:15 - 16:00 Uhr auf 

arte: Kolumbien (1/2)

Die zweiteilige Naturdokumentation ist eine Zusammenarbeit von 87 Dokumentarfilmern, die an mehr als 85 Orten drehten und aus über 150-stündigem Rohmaterial die schönsten und atemberaubendsten Szenen zusammenschnitten. Sie zeigen mehr als 30 Tierarten in über 20 verschiedenen Ökosystemen - darunter Jaguare auf der Jagd, silberne Arowana-Fische beim Brüten, Orinoco-Krokodile bei der Paarung, einen blauen Morphofalter beim Entpuppen, junge Hammerhaie auf ihren Wanderungen, die witzigen Nazca-Tölpel mit ihren Küken und den leuchtend gelben Pfeilgiftfrosch, der sich von Ameisen ernährt.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 16.45 Uhr)

 

Am 21.09.18 17:00 - 17:45 Uhr auf 

3sat: Klima macht Geschichte (1/2)

Wissenschaftler haben die Meilensteine der Menschheitsgeschichte im Spiegel weltumspannender Klimaentwicklungen untersucht und dabei erstaunliche Zusammenhänge entdeckt. Teil eins zeigt, wie das Klima das Schicksal der frühen Gesellschaften mitbestimmt. Uralte Sedimentproben belegen: Um 60 000 vor Christus herrscht auf der Erde Klima-Chaos, verursacht durch schnelle Wechsel von Kalt- und Warmphasen. Die Urzeitmenschen stecken mitten im Überlebenskampf. Dem Neandertaler geht die Beute aus, Homo sapiens dringt auf der Suche nach neuem Lebensraum in dessen Revier ein und macht ihm die ohnehin schon knappen Ressourcen streitig.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 18.30 Uhr)