Am 16.11.19 05:00 - 05:45 Uhr auf 

phoenix: Kielings wilde Welt Teil (1/3)

Der renommierte Tierfilmer Andreas Kieling bricht auf zu einer Welt-Expedition. In drei Folgen reist er zu den schönsten Tierparadiesen der Welt und präsentiert außergewöhnliche und charismatische Vertreter der Fauna. In der ersten Folge stellt er den Walhai vor der australischen Westküste vor, Indiens bengalischen Tiger, Helgolands Kegelrobben, die Felsenpinguine auf den Falklandinseln und Äthiopiens Blutbrustpaviane.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 7.15 Uhr)

 

Am 16.11.19 05:15 - 05:25 Uhr auf 

SWR: Der mit dem Wald spricht - Unterwegs mit Peter Wohlleben

Der Soonwald - Teil des rheinland-pfälzischen Mittelgebirges Hunsrück ist ein ganz besonderer Wald: Er gilt als Geheimtipp unter den Wäldern, magisch, schön, ursprünglich. Dem Orkan "Wiebke" fielen 1990 größtenteils Fichtenbestände zum Opfer, so dass der Wald nun größtenteils aus Laubwald mit teils sehr alten und schönen Buchen- und Eichenbeständen besteht. Aber Peter Wohlleben ist auch in dieser Folge nicht allein unterwegs. Mit ihm begeben sich zwei Unterhaltungskünstler aus dem Rheinland und dem Ruhrgebiet auf Abenteuerreise: Die Komikerin und Schauspielerin Cordula Stratmann und der Comedy-Autor und Moderator Micky Beisenherz wagen den Trip in die Wildnis. Die Wanderung verspricht diesmal also ganz besonders unterhaltsam zu werden. Zwei Tage wandert das Trio durch den Soonwald, inklusive Lagerbau und einer Nacht unter freiem Himmel - und bekommt viele spannende und faszinierende Einblicke in die Geheimnisse des Waldes.

 

Am 16.11.19 07:10 - 07:35 Uhr auf 

ARD: In der Affenschule

Paula besucht in Kenia den Colobus Trust, eine Auffang- und Auswilderungsstation für Stummelaffen. Ein merkwürdiger Name für ein Tier, das mit sich blitzschnell von Ast zu Ast schwingt. Als sich Paula die Hand eines Stummelaffen genauer ansieht, weiß sie, woher der Name kommt: Diese Affen haben nur vier Finger. Der Daumen hat sich zurückgebildet, so dass nur ein Stummel übriggeblieben ist. Paula lernt Betsy und Tumbo kennen, zwei junge Stummelaffen-Weibchen. Sie wurden als Babys im Wald gefunden und mit der Flasche großgezogen. Betsy und Tumbo sind die ersten Stummelaffen auf der Welt, die ausgewildert werden sollen.

 

Am 16.11.19 09:00 - 09:45 Uhr auf 

ZDFinfo: Klimawandel - Die Fakten mit Harald Lesch

Schon seit Langem beobachten Forscher einen globalen Temperaturanstieg. Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt, in Deutschland droht ein neues Waldsterben. Steuert die Menschheit auf eine neue Heißzeit zu? Oder lässt sich die globale Erwärmung noch begrenzen? Die Dokumentation zieht mithilfe internationaler Experten Bilanz. Um die globale Erwärmung auf zwei Grad Celsius zu begrenzen, müssten die stetig steigenden CO2-Emissionen in den nächsten zehn Jahren halbiert und bis 2050 komplett gestoppt werden. Notwendig wäre ein weitgehender Verzicht auf fossile Brennstoffe wie Kohle oder Erdöl zur Energiegewinnung. Wenn das nicht gelingt, wird sich die Erde weiter erwärmen - darin ist sich die überwiegende Zahl der Wissenschaftler einig. Auch, wenn einige den menschengemachten Klimawandel infrage stellen - weltweit häufen sich die Wetter-Extreme. In Deutschland haben die zurückliegenden trockenen Sommer den Wald bereits massiv geschwächt - Borkenkäfer haben leichtes Spiel und vernichten ganze Fichtenwälder.

 

Am 16.11.19 09:30 - 10:00 Uhr auf 

BR: Die Harpyie

Die Harpyie gehört zu den größten Greifvögeln der Welt und ist wohl der physisch stärkste Greifvogel. Der Rumpf ist überaus kräftig, die Flügel sind relativ kurz und sehr breit, der Schwanz ist dagegen relativ lang. Körperbau und Färbung der Harpyie sind typisch für Greifvögel, die im Wald leben und dort schnelle und relativ große Beute jagen, und finden sich in sehr ähnlicher Form zum Beispiel auch bei Habicht und Sperber. Die Harpyie stellt hinsichtlich Größe und Gewicht das Extrem dieses Körperbaus dar.

 

Am 16.11.19 11:00 - 11:30 Uhr auf 

WDR: Frisch gepflückt - Wie es um den regionalen Apfel steht

NRW ist ein traditionelles Apfelanbau-Land, und Quarks ist bei der diesjährigen Ernte dabei: Bei Schloss Dyck am Niederrhein wird auf 90 Hektar im großen Stil handgepflückt, im Hochsauerland finden wir einen der ältesten Apfelbäume im Westen, und in Dortmund probieren wir Sorten wie den Westfälischer Gülderling, den Rheinischen Bohnapfel und den Kaiser Wilhelm, aus denen Dortmunder Apfelsaft gemostet wird. Mai Thi Nguyen-Kim erklärt, warum diese Sorten ganz ohne Pestizide auskommen, warum eine Streuobstweise besonders wertvoll ist und wie man einen Apfel zu Hause am besten lagert, damit gesunde Inhaltstoffe erhalten bleiben.

 

Am 16.11.19 13:30 - 14:00 Uhr auf 

BR: Fichtelgebirge - Bayerns wilder Norden

Wie ein Hufeisen aus Granit schmiegt sich das Fichtelgebirge in den Norden Frankens. 100.000 Hektar davon gehören zum Naturpark, der mit seiner romantischen Landschaft aus steinernen Meeren und weiten Wäldern verzaubert. Luchs und Wolf waren aus den großen Wäldern verschwunden. Heute jedoch rechnet man im Naturpark täglich damit, dass die beiden großen Räuber hier wieder auftauchen. Denn in der nahen Oberpfalz wurde vor Kurzem ein zweiter Luchs ausgewildert. Die Luchsmännchen sind wanderfreudig und der Kuder wird sich früher oder später im Fichtelgebirge umschauen. Davon ist der Wildnis-Pädagoge und Geo-Ökologe Eckardt Kasch überzeugt.

 

Am 16.11.19 14:45 - 15:40 Uhr auf 

arte: Wilde Miezen - Katzen allein unterwegs

Katzen sind die beliebtesten Haustiere in Europa, allein in Deutschland leben zwölf Millionen der Tiere. Und dennoch: Kaum jemand weiß, wie sie leben, sobald sie das heimische Grundstück verlassen. Wohin gehen sie? Was treibt die Katzen an? In der Dokumentation wird eindrücklich erlebbar, dass so mancher Stubentiger ein Doppelleben führt und in der Dämmerung ungeahnte Raubtierinstinkte in den Schmusetieren erwachen.

 

Am 16.11.19 15:40 - 16:35 Uhr auf 

arte: Der ewige Garten - Der Friedhof Père Lachaise in Paris

Es ist ein unverhofftes Paradies, ein grünes Eldorado abseits der städtischen Hektik, eine unter üppigem Grün versunkene Stadt - und das mitten in Paris: der Friedhof Père Lachaise. Dieser Ort des Gedenkens birgt eine reiche Flora und Fauna. Die Dokumentation erkundet die 44 Hektar große Anlage, die jährlich drei Millionen Menschen anzieht, mit ihren verborgenen Winkeln, ihrer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt und den Menschen, die täglich dort zu tun haben. Gärtner, Ornithologen, Besucher, Bildhauer und Geschichtsbegeisterte, Stammbesucher und Touristen - sie alle haben ein persönliches Verhältnis zu diesem Friedhof, in dem Berühmtheiten wie Marcel Proust, Frédéric Chopin, Pierre Desproges und Jim Morrison ruhen. Père Lachaise ist nicht nur eine Stätte des stillen Gedenkens, sondern auch ein Refugium für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, die hier im Rhythmus der Jahreszeiten leben. Eine Stätte der Vergänglichkeit und zugleich ein ewiger Garten.

 

Am 17.11.19 06:45 - 07:45 Uhr auf 

hr: Ohlsdorf - der größte Parkfriedhof der Welt

Der Ohlsdorfer Friedhof ist alles andere als unbelebt. Er ist eine Oase mitten in der Großstadt Hamburg. Die Luft ist klar, es duftet pflanzlich nach Harz und Blüten, Bienen summen, Vögel singen und zahllose Engel schauen einen wohlwollend an. Und vielleicht ist auch ein Fuchs, ein Reh oder ein Uhu in der Nähe. Der Film zeigt den Friedhof als "Lebensraum". Hier, wo man es kaum vermutet, wächst und gedeiht das Leben in großer Vielfalt.

 

Am 17.11.19 08:15 - 09:00 Uhr auf 

ZDFinfo: Im Zauber der Wildnis - Der Yosemite-Nationalpark

Der Yosemite-Nationalpark in Kalifornien ist einer der bekanntesten Nationalparks der Welt: spektakuläre Ausblicke, gewaltige Wasserfälle, uralte Mammutbäume - eine atemberaubende Natur. Die Insel der Wildnis inmitten des bevölkerungsreichsten Staates der USA ist bedroht. Vier Millionen Besucher rollen jedes Jahr durch die geschützte Wildnis. Die durstige Landwirtschaft saugt die knappen Wasservorräte aus den Seen und Reservoirs. Die Filmemacher Catharina Kleber und Christian Bock haben den rund 3000 Quadratkilometer großen Park mit seinen unzähligen Flüssen und Seen bereist, mit einer Vielfalt von mehr als 400 Wirbeltier- und über 1500 Pflanzenarten. Dabei spürten sie vor allem auch den Verbindungen zwischen Park und Außenwelt nach. Gerade an diesem Ort des blauen Planeten wird nämlich deutlich, wie fragil das Gleichgewicht der Natur in Zeiten von Klimawandel, Bevölkerungswachstum und Ressourcen-Ausbeutung ist.

 

Am 17.11.19 08:30 - 09:10 Uhr auf 

ZDFneo: Kanada – Schatz der Kälte

Schlangen, Kamele, Diamanten – wer denkt dabei schon an Kanada? Tatsächlich bietet das Land mehr als schöne Landschaften und wilde Bären. Dirk Steffens entdeckt Schätze, die man hier nicht erwartet.

 

Am 17.11.19 09:00 - 09:30 Uhr auf 

phoenix: phoenix persönlich - Klimaschutz-Aktivistin Luisa Neubauer

Sie ist das Gesicht der Fridays-for-Future-Bewegung in Deutschland und hat mit ihrem Buch "Vom Ende der Klimakrise" eine Zusammenfassung ihrer Vorstellungen zum Klimaschutz vorgelegt. Im Gespräch mit Moderator Michael Krons erläutert Luisa Neubauer ihre Gedanken zum Klimaschutz und zu den drängendsten Aufgaben, die sie für Politik und Gesellschaft sieht.

 

Am 17.11.19 09:00 - 09:45 Uhr auf 

ZDFinfo: Im Zauber der Wildnis - Denali National Park

Ein Jahr im spektakulären Denali National Park. "Hinter den Kulissen" begleiteten wir Ranger, Forscher und junge Leute, die das Abenteuer suchen.

 

Am 17.11.19 09:10 - 09:55 Uhr auf 

ZDFneo: Kamerun – Ganz Afrika im Kleinen

Kamerun hat alles, was Afrika ausmacht: Großartige Landschaften, drei Klimazonen – Wüste, Savanne, Regenwald – und unsere nächsten Verwandten im Tierreich. Hier zeigen sich aber auch die Schattenseiten des Kontinents: Armut, Überbevölkerung, Wilderei.

 

Am 17.11.19 09:30 - 10:15 Uhr auf 

mdr: Tasmanien - Sympathie für den Teufel

Greg Irons, der Besitzer des Bonorong Wildlife Sanctuary, will nicht akzeptieren, dass der Tasmanische Teufel demnächst aussterben soll. Dass der Gesichtskrebs, der die Tiere seit Jahren dahinrafft, ihr Ende sein soll. Immerhin hat die Krankheit schon 90 Prozent des Bestandes getötet. Für die restlichen zehn Prozent hat Greg Irons ein umfassendes Rettungsprogramm ins Leben gerufen. Er zieht in seinem Wildtierpark kleine Teufel eigenhändig auf. Er arbeitet mit Biologen wie dem Teufel-Experten Nick Mooney zusammen, dessen leidenschaftliches Engagement für die Rettung der Tiere ihm bereits den Titel "Australier des Jahres" eingebracht hat. Und er schult das Bewusstsein der tasmanischen Öffentlichkeit. Diese scheint endlich zu begreifen, wie wertvoll die Aasfresser für das Ökosystem und das Image der australischen Insel sind. Die ersten Siedler glaubten ja noch, den Teufel persönlich zu vernehmen, wenn sie die Rufe der Beutelteufel nachts im Wald hörten. Nicht umsonst kam das Tier zu seinem Namen. Dabei sind Tasmanische Teufel weder aggressiv noch gefährlich. Auch das zeigt der Film. Das Engagement der Retter ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Ob die Insel es langfristig schaffen wird, das Überleben des Tasmanischen Teufels zu sichern, muss sich erst noch zeigen.

 

Am 17.11.19 09:55 - 10:40 Uhr auf 

ZDFneo: Unsere Wälder (1/3) - Die Sprache der Bäume

Auch wenn sie ihr Leben lang am selben Fleck stehen: Bäume sind keine stummen, einsamen Wesen. Im Wald haben sie Freunde und Geschäftspartner, Familienangehörige und Feinde. Und mit allen sind sie vernetzt. Unter der Erde nimmt jede Baumwurzel etwa doppelt so viel Fläche ein wie die Krone in luftiger Höhe. Und in einem einzigen Teelöffel Walderde befinden sich kilometerlange Pilzgeflechte, winzige Leitungen, die ganze Wälder vernetzen - wie das Internet unsere Computer. Fast alle Bäume im Wald kooperieren mit einem oder mehreren Pilzfreunden.

 

Am 17.11.19 10:40 - 11:25 Uhr auf 

ZDFneo: Unsere Wälder (2/3) - Ein Jahr unter Bäumen

Frühling, Sommer, Herbst und Winter bringen nicht nur Farbe in unsere Wälder, jede Jahreszeit öffnet kurze Zeitfenster, die viele Waldbewohner nutzen müssen, um zu überleben. Von der verschwenderischen Blütenpracht der Frühblüher, denen nur wenige Wochen unter kahlen Bäumen bleiben, um Kohlenhydrate für das ganze Jahr zu produzieren, bis zur Samenfülle der Mastjahre, in denen Bäume über hunderte von Kilometern ihre Blüte synchronisieren - und damit die Menge ihrer Früchte.

 

Am 17.11.19 11:25 - 12:10 Uhr auf 

ZDFneo: Unsere Wälder (3/3) - Verbündete im Kampf gegen den Klimawandel

Wälder sind die größten Süßwasserspeicher der Welt, denn alles im Wald ist darauf angelegt, Wasser für schlechte Zeiten zu bunkern. Doch egal, wo ein Wald wächst: Jeder Wald ist ein gigantischer "Wassereimer" in einer globalen Kette von Pumpstationen. Wälder pumpen den Wasserdampf von den Meeren ins Landesinnere. Ohne sie würden die großen Kontinente im Inneren austrocknen. Nicht nur deswegen sind unsere Wälder unsere wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen den Klimawandel. Und so forschen Wissenschaftler mit Klimatürmen und Kronenkränen am Wunderwerk Wald.

 

Am 17.11.19 13:50 - 15:20 Uhr auf 

mdr: Sagenhaft - Der Thüringer Wald

Axel Bulthaupt begibt sich in seiner Sendereihe "Sagenhaft" auf eine spannende Reise in und durch den Thüringer Wald. Er entdeckt in einer alten Erbförsterei die Ursprünge des "Freischütz", lässt sich von einem Koch, der selbst schon für Kanzler und Präsidenten gekocht hat, über die Feinheiten der Thüringer Küche aufklären. Von einem echten Förster erfährt er, welche Tiere nach Jahrzehnten zurückgekommen sind, in ihren Thüringer Wald, nachdem es ihnen woanders zu laut und zu voll wurde. Axel lernt den deutschen Meister im Speedcarving kennen und erfährt, dass man von Kettensägenkunst leben kann.

 

Am 17.11.19 14:35 - 15:15 Uhr auf 

3sat: Die neue Wildnis (1/3)

Die Oostvaardersplassen, das größte Feuchtgebiet der Niederlande, lag vor 40 Jahren noch unter dem Meeresspiegel. Das junge Naturgebiet von 5600 Hektar Land zwischen Almere und Lelystad - etwa 30 Kilometer nordöstlich von Amsterdam wurde zwar von Menschenhand geschaffen, ist aber doch eine der unberührtesten Naturlandschaften Europas. Im Frühling herrschen Gedränge und Trubel auf den Wiesen und in den Sümpfen des Naturschutzgebiets. Die Überfülle neuen Lebens versucht in spektakulären Gefechten, ihr eigenes Terrain zu erobern. Mit Krach und stolzem Gehabe wollen sich alle Arten behaupten.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 16.45 Uhr)

 

Am 17.11.19 17:00 - 17:30 Uhr auf 

ARD-alpha: Jagd - Noch zeitgemäß?

Die Jagd - für unsere Vorfahren war sie überlebenswichtig. Doch ist sie auch heutzutage noch zeitgemäß? Die "Xenius"-Moderatoren Carolin du Bled und Gunnar Mergner gehen mit auf die Pirsch: Sie wollen erfahren, was Jagen heute bedeutet - und wie es sich anfühlt, dabei zu sein, wenn ein Tier getötet wird. Beim Ausnehmen sollen sie schließlich sogar selbst Hand anlegen.

 

Am 17.11.19 17:15 - 18:00 Uhr auf 

SWR: Wildes Deutschland - Die Rhön

Die Rhön wird oft als das Land der offenen Fernen bezeichnet. Auf kein anderes Mittelgebirge in Deutschland trifft diese Bezeichnung besser zu. Von den Bergkuppen aus kann man den Blick weit übers Land schweifen lassen. Das Biosphärenreservat beheimatet Schwarzstörche in urigen Buchenwäldern, man findet Säulen aus Basalt, geheimnisvolle Moore, eiszeitliche Blockschutthalden. Über der Landschaft kreisen auch selten gewordene Greifvögel wie Uhus und Wiesenweihen. Ihre zentrale geografische Lage in Mitteleuropa und die ideale Vernetzung von offenen und bewaldeten Lebensräumen machen die Rhön darüber hinaus zu einem entscheidenden Knotenpunkt für wandernde Tierarten wie Luchs und Wildkatze.
(Wdh. morgen 7.55-8.40 Uhr)

 

Am 17.11.19 19:30 - 20:15 Uhr auf 

arte: Die Waldbahn der Karpaten

Oberwischau und das angrenzende Wassertal sind Orte lebendiger Geschichte. Umschlossen von den tiefen Wäldern der Karpaten fanden hier Rumänen, Juden, Ungarn und Deutsche eine gemeinsame Heimat. An diesem Ort märchenhafter Sagen und Geschichten überlebte eine vergessen geglaubte Verbindung aus Feuer, Wasser und Stahl - eine der letzten mit Dampf betriebenen Waldbahnen Europas. Der junge Feuermacher Gheorghe Andreica setzt die Kleindiesellok "Cozia-1" sechs Tage in der Woche unter Dampf. Immer schon war das Wassertal ein Zentrum des Holzeinschlags. Und auch heute noch transportiert die Schmalspurbahn Holzfäller in die tiefen Wälder der Region Maramures hinauf und etwa 200 Tonnen Holz zurück ins Tal. Doch die Waldbahn ist bedroht - durch Überschwemmungen und die ökonomische Schwäche der Region.

 

Am 17.11.19 20:15 - 21:45 Uhr auf 

SWR: Die unglaubliche Reise der Wanderwölfe

Die meisten von uns kannten Wölfe lange nur aus Märchen. Doch längst sind sie wieder eine feste Größe in der Welt der Schlagzeilen geworden. Sobald irgendwo ein Lamm gerissen wird, entbrennt eine Diskussion um Artenschutz und Abschussgenehmigungen. In Deutschland leben derzeit knapp 250 erwachsene Wölfe. Sie gruppieren sich in Rudel, Paare und insgesamt drei Einzelwölfe - einer von ihnen ist in Baden-Württemberg sesshaft geworden. Einmal quer durch Europa: Der Film nimmt seinen Ausgang in Rumänien. Dort gibt es die meisten Schafzüchter in der EU und auch die größte Wolfspopulation der Gemeinschaft - man vermutet bis zu 3.000 Exemplare. Regisseur Vincent Steiger verfolgt die Spuren eines Wolfsrüden, den die Filmerzählung Slava nennt. Slavas Wanderschaft führt von den Karpatenwäldern quer durch die Alpen bis in den äußersten Nordwesten Spaniens. Es ist eine Strecke, die Wissenschaftler anhand von Wolfsspuren und DNA-Analysen rekonstruieren konnten, über insgesamt 3.000 Kilometer. Beeindruckt von den Fähigkeiten der Wölfe, auf sich allein gestellt solch ungeheure Strecken zu bewältigen, stellte der französische Naturfilmer Slavas Reise mit trainierten Wölfen nach. Die über einen langen Zeitraum hinweg gedrehte Dokumentation nimmt dabei die Perspektive des Wanderwolfes ein und versucht, Gefahren, Hunger, Entbehrungen und Erschöpfung aus seinem Blick darzustellen.

 

Am 18.11.19 05:15 - 06:00 Uhr auf 

phoenix: Die geheime Welt der Pflanzen (1/3)

Die biologischen Besonderheiten der Pflanzen ermöglichen es ihnen, alle natürlichen Umgebungen auf der Erde zu erobern - ob Wüste oder Eis, in den Städten oder in den Moorgebieten. Damit diese Kolonisation gelingt, bergen die Pflanzen außergewöhnliche Strategien in sich, allen voran die Verführung der Menschen: Wir bringen Pflanzen mit in unsere Städte und planen sogar in Zukunft, Städte komplett aus ihnen zu errichten.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 7.30 Uhr, Wdh. kommende Nacht 2.15-4.30 Uhr)

 

Am 18.11.19 07:10 - 07:40 Uhr auf 

hr: Mission Ozonloch - Wie wir die Erde gerettet haben

Mitte der 1970er Jahre warnten die US-Wissenschaftler Mario Molina und Sherwood Rowland vor einer großen Gefahr für die Erde: Langlebige Chemikalien wie Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe könnten die schützende Ozonschicht des Planeten zerstören. Die Folgen: eine rasante Zunahme von Hautkrebserkrankungen und klimatischen Veränderungen. Doch noch wollte den Forschern niemand glauben, denn FCKW, das chemische Wundermittel der 1920er Jahre, wird für vieles benötigt: etwa als Kühlmittel für Kühlschränke oder als Treibstoff für Deo- und Haarsprays. Mitte der 1980er Jahre wird die Vermutung dann zur Gewissheit: Die amerikanische Forscherin Susan Solomon entdeckte, dass FCKW-Chemikalien für ein großes Loch in der Ozonschicht über der Antarktis verantwortlich sind. Der damalige US-Präsident Ronald Reagan, unterstützt von der britischen Premierministerin Margaret Thatcher, trommelte daraufhin die Weltgemeinschaft zusammen. Am 16. September 1987 einigten sich über 30 Staaten darauf, die FCKW-Produktion einzustellen. Das sogenannte Montreal-Protokoll ist bis heute ein herausragendes Beispiel für den globalen Umweltschutz und hat dazu beigetragen, dass das Ozonloch sich langsam wieder schließt.

 

Am 18.11.19 08:00 - 08:45 Uhr auf 

arte: Stadt, Land, Fuchs!

Füchse sind wahre Überlebenskünstler, die in allen Regionen der Erde zu Hause sind. Inzwischen sind die klugen Tiere auch in Städten heimisch geworden. So lebt im Berliner Regierungsviertel seit vielen Jahren ein eng verbundener, mehrere Generationen umfassender Fuchs-Clan. Auf dem Land und hoch im Norden weht für Füchse oft ein anderer Wind. Über zwei Jahre lang blieben die beiden Filmemacher Roland Gockel und Rosie Koch den Füchsen in Berlin, Hamburg und an der norddeutschen Küste auf der Spur. Mit Hilfe vieler versteckter Kameras gelang es ihnen, den ebenso schlauen und kamerascheuen Tieren einige Geheimnisse zu entlocken.

 

Am 18.11.19 09:55 - 10:25 Uhr auf 

hr: Das schüchterne Krokodil

Trotz seiner beachtlichen Größe ist kaum etwas über das Krokodil mit der langen Schnauze bekannt. Die Einheimischen nennen den Sunda-Gavial "Buaya malu" - das schüchterne Krokodil. Der deutsche Biologe René Bonke vom Bonner Alexander König Museum hat sich aufgemacht, um im Tanjung Puting Nationalpark im Süden Borneos die Geheimnisse dieses einzigartigen Krokodils zu lüften.

 

Am 18.11.19 10:25 - 11:20 Uhr auf 

arte: Der Lachszähler von Kamtschatka

Kamtschatka, die russische Halbinsel zwischen Asien und Alaska, ist noch heute wild und unberührt. Das verdankt sie ihrer geografischen Abgeschiedenheit und der Tatsache, dass sie zu Sowjetzeiten militärisches Sperrgebiet war. Bis heute gibt es kaum Straßen oder Wege auf Kamtschatka. Jedes Jahr kehren die Lachse in riesigen Schwärmen aus dem Pazifik in die Flüsse der Halbinsel zurück, um sich zu paaren und dann zu sterben. Es ist die Aufgabe von Alexej Maslow, per Hubschrauber aus der Luft zu schätzen, wie viele es sein werden. Seine Schätzungen beeinflussen die staatliche Fangquote und damit auch die Preise an den amerikanischen Warenterminbörsen, an denen der Pazifiklachs hoch gehandelt wird. Der Lachs ist auf Kamtschatka aber nicht nur Lebensgrundlage vieler Menschen, sondern auch die der riesigen Braunbären. Bis zu 50 Kilogramm Lachs fressen erwachsene Kamtschatka-Bären am Tag und wagen sich bei ihren Fischzügen manchmal auch bis in die Siedlung der hier lebenden Forscher vor. So hat Alexej Maslow extra den Bärenjäger Wassili für den Schutz der Forschungsstationen engagiert. Er duldet lediglich die Bärenwaisen Mischa und Mascha, die regelmäßig in der Nähe der Menschen Schutz vor ihren großen Artgenossen suchen. Alexej Maslow lebt schon seit 25 Jahren mit den Bären und den Lachsen. Doch in den letzten Jahren bemerkt er eine Veränderung und beginnt, um sein Paradies zu fürchten. Ölpipelines sollen gebaut und Gold gefördert werden.

 

Am 18.11.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: Transpantaneira - Brasiliens wilder Highway

Das südamerikanische Pantanal ist das größte saisonale Schwemmland der Erde. Das artenreiche Feuchtgebiet wurde von der UNESCO im Jahr 2000 zum Weltnaturerbe erklärt. Es wird von einer Anhäufung weiter Ebenen mit Hügeln bestimmt, die nicht höher als 200 Meter sind. Nur eine Straße durchquert den Norden des Schwemmlandes: die Transpantaneira. Doch die auf Stelzen hochgelegte Schotterstraße ist nur in der Trockenzeit befahrbar. Das Pantanal ist reich an Säugetier-, Vogel- und Reptilienarten. Schon auf der ersten Wegstrecke beeindrucken die vielen verschiedenen Vogelarten, deren riesige Nester wie Wachtürme in die höchsten Baumkronen gebaut sind. Ganze Kolonien roter und weißer Ibisse sowie Jabiru- oder Riesenstörche und die stark bedrohten Hyazinth-Aras ziehen hier ihre Brut auf. Tapir, Puma, Sumpfhirsch, Pampashirsch, Riesenameisenbär und Mähnenwolf sind im Pantanal häufiger zu sehen als anderswo. Spektakulär ist vor allem der Pantanal-Jaguar. Diese im Vergleich zum Amazonas-Jaguar etwa doppelt so schwere Katze wurde lange Zeit erbarmungslos gejagt. In den letzten Jahren aber hatte der Jaguar eine Art Comeback - zum einen durch den gesetzlichen Schutz, zum anderen haben die Farmer erkannt, welche wertvolle Rolle dieses Tier für den Ökotourismus spielt.

 

Am 18.11.19 11:20 - 12:15 Uhr auf 

arte: Kamtschatka - Ein Winter bei den Ewenken

Vor zwei Jahren begleitete der Filmemacher Mike Magidson die Anthropologin Nastassja Martin in ihr Forschungsgebiet, die Region Kamtschatka. Dort verbrachten sie eineinhalb Monate bei Daria, einer Ewenkin, die nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion in die Abgeschiedenheit der Wälder zog, um ihre Unabhängigkeit zurückzugewinnen. Durch die Brille der Anthropologin gelingt dem Regisseur ein tiefer Einblick in die alternative, animistische Lebensform der Ewenken, die dem Druck der Moderne und den Umweltveränderungen die Stirn bieten.

 

Am 18.11.19 15:30 - 16:00 Uhr auf 

phoenix: Die Rückkehr des Wolfes

Der Wolf ist zurück. In immer mehr Regionen Deutschlands wird er gesichtet. Und wo der Wolf auftaucht, kommt es zum Streit zwischen den Menschen. Zwischen denjenigen, die sich freuen, dass er sich hier nach fast 200 Jahren wieder ausbreitet und jenen, dessen Tiere er reißt. Denn ohne Schutzmaßnahmen werden Schafe, Kälber und sogar Ponys zur leichten Beute. Reporterin Claudia Davies macht sich auf Spurensuche, trifft Wolfsexperten und besorgte Landwirte.

 

Am 18.11.19 15:50 - 16:40 Uhr auf 

arte: Geheimnisvolle Wildblumen - Blütenpracht im Wald

Um den Wald ranken sich zahlreiche Mythen und Legenden. Dieser geheimnisvolle Lebensraum birgt viele Schätze, dazu gehören auch zahlreiche Wildblumenarten: Waldreben, Weißwurz oder auch Efeu tragen zum Zauber des Waldes bei. Im Winter schläft die ganze Blumenpracht, doch sobald die ersten Sonnenstrahlen den Waldboden berühren, sprießen die ersten Blumen aus der Erde. Nun beginnt der Wettkampf um das nährende Licht, bei dem jede Pflanze ihre ganz eigene Strategie hat, um erfolgreich zu sein. So bedecken die Wald-Windröschen den Waldboden wie ein Teppich. Osterglocken und Hasenglöckchen nutzten die Zeit, in der die Bäume noch keine Blätter besitzen. Die Heilpraktikerin Dominique Verrier-Compain macht oft Ausflüge in den Wald. Heute ist sie auf der Suche nach aromatischen Blumen und findet Sauerklee - das perfekte saure Etwas für den Salat oder die Limonade. Je schattiger es wird, desto stärker strömt ein ganz besonderer Duft durch den Wald: Bärlauch. Das grüne Gewächs sollte man aber nicht mit seinem giftigen Doppelgänger, dem Maiglöckchen, verwechseln. Auch die Königin des Waldes hat ihren Auftritt: der Gelbe Frauenschuh, die größte Orchidee Europas. Ob stolz und strahlend oder bescheiden: Jede dieser Blume spielt ihre Rolle im Zusammenspiel der Ökosysteme. Der Film beschreibt den Kreislauf der Natur im Wechsel der Jahreszeiten und enthüllt Wissenswertes, unter anderem im Gespräch mit dem Botaniker Oliver Bardet, dem Förster Pascal Goudean und der Permakultur-Landwirtin Natacha Leroux, die festhält: "Der Wald braucht uns nicht. Er war vor uns da und wird auch nach uns bestehen."

 

Am 18.11.19 17:35 - 18:30 Uhr auf 

arte: Peru - Eine Jugend zwischen Urwald und Großstadt

Die Kontraste zwischen der peruanischen Hauptstadt Lima und dem Dschungel des Amazonas, den Lichtern der Großstadt und der seit Generationen überlieferten und weitgehend von äußeren Einflüssen unverfälschten Lebensweise der Schamanen, könnten kaum größer sein. Die beiden Brüder Nils und Gian, 14 und 15 Jahre alt, die dem Shipibo-Stamm angehören, stehen zwischen Tradition und Moderne. Die Zukunft dieser Jugendlichen, die der größten indigenen Bevölkerungsgruppe Perus angehören, wird auch ein Stück weit über das Schicksal ihres südamerikanischen Heimatlandes bestimmen.

 

Am 18.11.19 18:00 - 18:30 Uhr auf 

phoenix: Welt retten oder Gas geben?

Die Diskussionen über den Klimawandel spalten die Gesellschaft. Und erst recht die Jugendlichen. Einerseits gibt es die Fridays for Future, die Freitag für Freitag, auch in den Ferien, zahlreich für politische Wende in der Klimapolitik einstehen. Andererseits sehen viele junge Leute den lauten Protest auf der Straße kritisch. Die Bewegung als Abbild der Jugend zu sehen, die politischer geworden ist, scheint deshalb unmöglich zu sein. Auf einem Flugplatz in Bottrop-Kirchhellen zum Beispiel versammeln sich an einem Augustwochenende die Autofans. Lange haben sie an ihren Autos geschraubt, um sie zu Höchstleistungen zu bringen. Und in einem Viertelmeilenrennen der Schnellste zu sein. CO2-Ausstoß, Klimaschäden, Ende des Individualverkehrs - kein Thema unter "Tunern". Und die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg keine Gallions-, sondern eher eine Hassfigur für sie. Auch Andere, politisch Aktive und Engagierte - wie die Jungen Liberalen oder die Gewerkschaftern der IG-Metall-Jugend - haben eine kritische Position zum radikalen Gesellschaftswandel, den Fridays for Future fordern. An der Frage der Klimapolitik entlang diskutieren die Jugendlichen ihre Vision von der Welt, in der sie leben wollen. Und entwickeln ihre Vision von der Gesellschaft, die sie prägen wollen. Von einem Konsens oder einer gemeinsamen Sicht darauf sind sie dabei noch weit entfernt.

 

Am 18.11.19 18:30 - 19:20 Uhr auf 

arte: Im Reich der Wolga (1/2)

Woher kommt die gewaltige Kraft der Wolga, des längsten und wasserreichsten Stroms Europas? Von Nord nach Süd bahnt sich die Wolga ihren Weg durch Russlands Wälder, Steppen und Halbwüsten. An ihrer Mündung zweigt sie sich in das größte Schilfdelta der Erde auf. Am Ende füllt sie einen eigenen Binnensee, das Kaspische Meer. Seit Jahrhunderten ist der Strom Dreh- und Angelpunkt bei der Erschließung des riesigen Landes und war prägend für die Entwicklung der russischen Nation. Seinen Anfang nimmt der Fluss im Verborgenen. Die Wolga entspringt rund 300 Kilometer nordöstlich von Moskau, im Hügelland von Waldai. Zusammen mit gewaltigen Mengen an Schmelzwasser aus dem Uralgebirge und dem unerschöpflichen Tiefenwasser der nordischen Urwälder erwächst daraus der mächtige Strom. In seinem riesigen Einzugsgebiet liegen zahlreiche intakte Flusslandschaften, Dutzende Naturschutzgebiete und Reservate. Dort wirken Biber als Eisbrecher, gehen Meisen Elchen an den Pelz, toben Eichhörnchen im Rudel, und dort taucht der geheimnisvolle Russische Desman auf. Dieser maulwurfähnliche Schwimmer ist weltweit nur im Wolgabecken zu finden. Wisente, Biber und Fischotter leben im waldreichen und von zahlreichen Nebenflüssen durchzogenen Norden des Wolga-Stromtales.
(Teil 2 morgen um dieselbe Zeit)

 

Am 18.11.19 21:45 - 22:00 Uhr auf 

3sat: Winter im Wildpark Mautern

Schläfrige Wildkatzen, dösende Bären und hellwache Wölfe - im steirischen Wildpark Mautern verbringen alle Tiere den Winter auf ihre höchst eigene naturgegebene Weise. Während der kalten Jahreszeit bleibt der Alpentierpark im Palten-Liesing-Tal für Gäste geschlossen. Die Tierpfleger halten aber regelmäßigen Kontakt zu ihren Schützlingen. Das ist wichtig, damit die Tiere an die Menschen gewöhnt bleiben und nicht verwildern. Die Dokumentation zeigt die Tiere des steirischen Wildparks Mautern in Momenten, die Gästen üblicherweise verwehrt sind.
(Wdh. übermorgen 6.10-6.20 Uhr)

 

Am 19.11.19 08:00 - 08:45 Uhr auf 

arte: Die schönsten Nationalparks - Borneos wilde Elefanten

Durch den malaysischen Bundesstaat Sabah im Norden Borneos fließt der Fluss Kinabatangan. 560 Kilometer windet er sich durch Dschungel und Mangrovenwälder. Dort leben Orang-Utans, Elefanten, Krokodile und Nasenaffen. Aber die Artenvielfalt ist bedroht: Immer mehr Regenwald muss Palmöl-Plantagen weichen. Auf der Suche nach Nahrung durchqueren Wildtiere immer häufiger bewohnte Gebiete. Nicht nur für sie, sondern auch für die Menschen dort ist das mit Gefahren verbunden. Tierärztin Laura Benedict von der Wildlife Rescue Unit kümmert sich deshalb intensiv darum, Elefanten schonend zu fangen und sie in unbewohnte Gebiete umzusiedeln - ein äußerst aufregender Job. Auch die Rangerin Mislin kämpft um das Überleben der Wildtiere. Seit 20 Jahren verbringt sie im Auftrag der Naturschutzorganisation Hutan (zu Deutsch "Wald") fast jeden Tag im Dschungel und beobachtet insbesondere die Orang-Utans. Ihre Analysen sind die Grundlage für eine gezielte Aufforstung des Regenwaldes. Viele Menschen am Kinabatangan leben vom Fischfang. Auch Sharim Abdulla, dessen Familie seit Generationen schon Reusen im seichten Uferwasser auslegt, um Süßwassergarnelen zu fangen. Das ist mittlerweile ein extrem gefährliches Unterfangen - denn die unter Naturschutz stehenden Krokodile haben sich stark vermehrt und greifen immer öfter Fischer an. Die Dokumentation zeigt, wie die Menschen am Kinabatangan auf ganz unterschiedliche Weise im Regenwald leben und versuchen, dieses einzigartige Naturparadies zu retten. Sie wollen beweisen, dass Naturschutz und Wohlstand auch in Malaysia sehr wohl vereinbar sind.

 

Am 19.11.19 09:30 - 10:25 Uhr auf 

arte: Südamerika - So weit das Auge reicht - Der Urwald

Ausgangspunkt der Reise ist eines der bedeutendsten Ökosysteme des südamerikanischen Kontinents: der Amazonas-Regenwald. In diesem vielfältigen, teils undurchdringlichen Urwald begegnet der Journalist Alfred de Montesquiou Menschen, die dort leben und ihren Wald schützen wollen. In Gesprächen mit Wissenschaftlern und indigenen Bevölkerungsgruppen in Peru und Ecuador geht er der Frage nach, welchen Platz der Mensch im Tropenwald hat und wie er sein Lebensumfeld erhalten kann. In Ecuador führt die Reise zum Volk der Zápara. Bei der Erkundung der Vegetation oder einem schamanischen Reinigungsritual wird deutlich, wie stark die emotionale und spirituelle Beziehung der Bewohner zu ihrem Wald ist. Geister sind für sie ebenso wie Menschen, Tiere und Pflanzen Teil einer gemeinsamen Lebenskraft - bedroht durch die Erdölindustrie, gegen die sich die Zápara wehren. Ebenfalls in Ecuador lebt Omar Tello, auch bekannt als "der Mann, der Bäume pflanzte". Seit mehr als 20 Jahren bemüht er sich, einen Teil des Waldes wieder aufzuforsten, und wählt dafür mit größter Sorgfalt die geeigneten Baumarten aus. In Peru begleitet der Film die Familie Gueiler bei ihrem Leben hoch oben in den Bergen, im sogenannten Nebelwald. Familienvater Ricardo rodete früher Bäume. Heute setzt er sich für den Schutz des Waldes ein und gibt dieses Engagement an seine Kinder weiter. Auf dem Land der Familie leben mittlerweile zahlreiche Exemplare des vom Aussterben bedrohten Gelbschwanz-Wollaffen. Im Nationalpark Manú im Zentrum des peruanischen Regenwalds schließlich erläutern Wissenschaftler die Herausforderungen für den Umweltschutz: Die Biologin Stefanie Got untersucht die Rückkehr des Waldes in den Naturzustand nach menschlichen Eingriffen; Juan Gregorio beschäftigt sich mit der Tierwelt, die die Bäume bevölkert, und Hillary Fenrich forscht zu Schmetterlingen.
(Direkt im Anschluss 2 weitere Teile über Andenkordilleren und Wüsten)

 

Am 19.11.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: Highway in die Eiszeit - Auf nach Alaska!

Der Alaska-Highway ist in den USA eine Legende: 2.300 Kilometer durch die Wildnis Nordamerikas. Wildtiere nutzen die Schneise durch die Wälder für ihre Wanderungen, grasen am Straßenrand oder säugen ihre Jungen. Vögel brüten unter den Brücken. Im Winter ist mit dem Auto nur unterwegs, wer unbedingt muss. Aber einsame verschneite Strecken, flackernde Nordlichter, eiskalte Nächte, urige Raststätten, Schneestürme und immer wieder Begegnungen mit Wildtieren sind einzigartige Erlebnisse. Wenn man den Alaska-Highway fährt, muss man ihn mit Bison, Karibu und Bären teilen.

 

Am 19.11.19 10:55 - 11:55 Uhr auf 

WDR: Winterfütterung von Wildtieren - Sinnvoll oder schädlich?

Viele Jäger füttern im Winter Rehe und Hirsche. Das schreibt das Jagdgesetz vor, außerdem sind sie überzeugt, dass die Tiere sonst leiden. Doch ist eine Fütterung nötig? Die Forschung des Münchner Wildbiologen Andreas König weckt Zweifel daran. Auch Hirsche werden im Winter gefüttert, in Süddeutschland in festen Wintergattern. Hier dürfen sie nur in bestimmten Gebieten leben, um Konflikte mit Waldbesitzern zu vermeiden. Gibt es eine Lösung im Konflikt Wild gegen Wald?
(Wdh. kommende Nacht 4.30-5.30 Uhr auf ARD-alpha)

 

Am 19.11.19 15:30 - 16:15 Uhr auf 

3sat: Naturparke in der Steiermark - Schützen durch Nützen

Die steirischen Naturparke wollen durch nachhaltige Nutzung die über die Jahrhunderte geprägten Kulturlandschaften erhalten und zeitgemäß weiterentwickeln. Sie haben sich zur Aufgabe gemacht, die vielfältigen Natur- und Kulturlandschaften der Steiermark zu bewahren. Und die Vielfalt hier ist enorm: eiszeitlich geformte Moor- und Teichlandschaften, Weinberge, Almen, Streuobstwiesen und überall dichte Wälder. "Schützen durch Nützen" - so lautet das Motto der steirischen Naturparke Almenland, Steirische Eisenwurzen, Mürzer Oberland, Pöllauer Tal, Sölktäler, Südsteirisches Weinland und Zirbitzkogel-Grebenzen.
(Wdh. kommende Nacht 3.55-4.40 Uhr)

 

Am 19.11.19 17:20 - 17:45 Uhr auf 

arte: Brasilien - Die wilde Tierwelt des Sumpfgebiets Pantanal

Ohne die Feuchtgebiete dieser Region könnte die Wasserversorgung in Südbrasilien, Paraguay und sogar in Argentinien nicht garantiert werden: Die Rede ist vom brasilianischen Pantanal. Die weltweit einzigartige Landschaft im Südwesten Brasiliens befindet sich in stetiger Veränderung: Ein Mal pro Jahr stehen zwei Drittel des Gebiets metertief unter Wasser. Die daraus entstehende Kombination aus Sumpfgebiet, Savanne, Süß- und auch Salzwasser machen das Pantanal zu einem Naturparadies für Flora und Fauna. Als größtes Binnenlandfeuchtgebiet der Welt ist das Pantanal somit nicht nur Produzent von natürlichen Ressourcen, sondern vor allem auch Heimat für eine einzigartige Vielfalt an Tieren. Neben verschiedensten Vogelarten, von Pelikanen und Adlern bis zu Riesenstorchen, beherbergen die endlosen Flüsse des Pantanals auch zahlreiche Wassertiere. Unter ihnen auch Kaimane, die bis zu drei Meter lang werden und sich vor allem von den Fischen ernähren, die auch Lebensgrundlage vieler Menschen in der Region sind. Jahrhundertealte Fischerbetriebe sind ein Symbol der Region, wo Fische traditionell nicht nur gegessen werden, sondern auch als Grundlage für Textilien dienen. Doch auch zu Lande ist das Pantanal eine Region voller Geschichte: Die ältesten Farmen des amerikanischen Kontinents können hier um die endlosen Flussufer herum bestaunt werden. Seit mehreren Jahrhunderten halten Cowboys Pferde und Rinder, welche nicht nur für die Menschen, sondern auch für die Natur und die Düngung der Erden von großer Bedeutung sind. Das brasilianische Pantanal ist damit eines der verbliebenen Beispiele für den ewigen Lebenskreislauf zwischen Mensch, Tier und Natur.

 

Am 19.11.19 18:15 - 18:45 Uhr auf 

SWR: natürlich!

Umweltmagazin. In der Natur bereiten sich die Tiere in diesen Tagen auf den Winter vor. "natürlich!" zeigt was man tun kann, damit Igel und andere Tiere ein gemütliches Winterquartier haben. Dazu war "natürlich!" zu Besuch in einem naturnahen Garten in Bingen-Dromersheim in Rheinhessen.
(Wdh. morgen 6.40-7.10 Uhr)

 

Am 19.11.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 

WDR: Wildes Kanada - Land der Extreme

Vom im Osten gelegenen Neufundland über die weiten Ebenen des Graslandes und die majestätischen Rocky Mountains hinweg erstreckt sich Kanada 5500 Kilometer bis hin zu den riesigen Kaltregenwäldern an der pazifischen Küste. Von den südlichen Prärien bis zum eisigen Norden in der Arktis sind es ebenfalls über 4000 Kilometer. Kanada ist ein Land mit gigantischen Ausmaßen. Das gewaltigste intakte Waldgebiet der Erde zieht sich durch ganz Kanada bis in den Westen und beherbergt außergewöhnliche Tiere: die weltweit größte Ansammlung an Schlangen - tausende Strumpfband-Nattern kommen im Frühjahr aus ihrem Winterquartier, um sich fortzupflanzen. Flughörnchen legen extreme Distanzen zurück, wenn sie im Wald von Baum zu Baum gleiten. Und schließlich leben hier fast mystische Geschöpfe - wie die geheimnisvollen Geisterbären. Sei es die Landschaft oder die Tierwelt. Durchschnittlich ist hier nichts. Kanada ist ein Land der Extreme.