Am 18.01.20 00:45 - 01:30 Uhr auf 

phoenix: Vorstoß am Orinoco

1799 startet der junge Alexander von Humboldt zu einer Reise ins Ungewisse. Er will zusammen mit seinem französischen Freund Aimé Bonpland den Orinoco im damals noch unerforschten Regenwald Südamerikas bereisen. Die Forscher kämpfen sich durch die grüne Hölle und sammeln biologische Erkenntnisse in einem Ausmaß, wie es noch nie einer Expedition gelungen ist. Humboldt und Bonpland wollen nachweisen, dass es eine Verbindung zwischen dem Orinoco und dem Amazonassystem gibt. Die Genehmigung dazu holen sie sich von der spanischen Krone. Die Reise im Kanu ist abenteuerlich, strapaziös und voller Gefahren. Vor allem durch seine guten Beziehungen zu den Indios dringt der vermessungs- und detailwütige Humboldt in zahllose unbekannte Sphären vor. Bis die kleine Reisegruppe nahe einer abgelegenen Handelsmission im Malariafieber steckenbleibt. Alexander von Humboldt wird bis heute als der erste große Naturforscher verehrt. Weltweit sind Gebirge, Meeresströmungen, Tiere und ganze Regionen nach ihm benannt. Jüngst hat Daniel Kehlmanns Roman-Bestseller "Die Vermessung der Welt" das Humboldt-Fieber neu entfacht. Der reisende Gelehrte des 18. Jahrhunderts gilt als der erste wirkliche Ökologe, als der erste Naturforscher, der die systematischen Zusammenhänge auf der Erde erkannte. Humboldt-Experte Frank Holl befasst sich seit Jahren mit den schriftlichen Hinterlassenschaften und den Exponaten Humboldts. Vor dem heute heftig diskutierten Klimawandel, so Holl, warnte Humboldt bereits vor 200 Jahren.

 

Am 18.01.20 01:30 - 02:15 Uhr auf 

phoenix: Wagnis im Dschungel - Mary Kingsley unter Kannibalen

1895 trifft die behütete viktorianische Lady Mary Kingsley einen folgenschweren Entschluss. Als ihr Vater, ein Arzt und Teilzeit-Völkerkundler, stirbt und auch die Mutter wenige Wochen später begraben wird, steht Mary mit 32 Jahren allein da. Zu alt, um auf dem Heiratsmarkt noch wirkliche Chancen zu haben. Sie beschließt, das Erbe ihres Vaters anzutreten und dessen ethnologisches Lebenswerk zu vollenden. Mutterseelenallein macht sie sich auf nach West- und Zentralafrika, um die dort beheimateten Menschen zu erforschen. Die Warnung ihrer Freunde, dass der Kongo nicht umsonst als das "Grab des weißen Mannes" berüchtigt ist, schlägt sie in den Wind. Mary Kingsley wird heute als frühe Lichtgestalt der Frauenbefreiung verehrt. Ihre Begegnungen mit Flusspferden und Elefanten und ihre ethnologischen Studien beim Stamm der Fang gehören zu den besten Stücken der Reise- und Abenteuerliteratur. Selbst bei strapaziösesten Märschen blieb Mary ganz englische Lady. Niemals wäre sie ohne Wollkleid, Unterröcke und Korsett in der freien Wildbahn unterwegs gewesen.

 

Am 18.01.20 02:00 - 02:55 Uhr auf 

D-MAX: Holzfäller extrem

Holzfäller-Veteran Bobby Goodson und seine Angestellten bringt so leicht nichts aus der Ruhe - die kernigen Typen sind aus einem besonders harten Holz geschnitzt. Der Firmenboss und seine Angestellten wagen sich mit ihren tonnenschweren Maschinen in Gegenden, um die andere einen großen Bogen machen. So zum Beispiel in die abgelegenen Sümpfe von North Carolina, in denen es vor Schlangen nur so wimmelt. Tückischer Morast, wilde Tiere, extrem hohe Luftfeuchtigkeit und Millionen blutgierige Moskitos - das Roden in Sumpfgebieten ist nicht nur ein Knochenjob, sondern auch mit enormen wirtschaftlichen Risiken verbunden. Doch echte Typen wie Bobby Goodson lassen sich von solchen Umständen nicht abschrecken und krempeln stattdessen die Ärmel hoch. Diese spannende Doku-Serie zeigt die Holzfäller-Urgesteine bei ihrer harten und gefährlichen Arbeit in den Wäldern.
(Zwei weitere Folgen direkt im Anschluss, bis 4.40 Uhr)

 

Am 18.01.20 02:15 - 03:00 Uhr auf 

phoenix: Expedition in die Südsee - Georg Forster

Er ist einer der größten deutschen Entdecker - sein Name ist fast unbekannt: Im Jahre 1772 erhält Georg Forster zufällig die Möglichkeit, James Cook auf einer Weltumseglung zu begleiten. Dabei wird Georg Forster über 400 unbekannte Pflanzen- und Tierarten entdecken. Als einer der ersten Ethnologen hinterlässt der junge Deutsche nicht nur zahlreiche Naturforschungen, sondern er zeichnet sich vor allem durch seine Persönlichkeit aus. Georg Forster ist ein ungewöhnlicher Zeitgenosse des 18. Jahrhunderts. Anders als die meisten glaubt er nicht an die naturgegebene Überlegenheit der weißen Europäer. Die Menschen der Südsee sind für ihn nicht weniger wert als seinesgleichen in Europa. Vorurteile kennt Forster nicht, dafür aber eine kritische Haltung gegenüber all denen, die ihre Völker beherrschen. Ob Adlige in Europa, die zusehen, wie ihre Untergebenen verhungern, oder Priester in der Südsee, die sich von ihren Stammesangehörigen füttern lassen, Georg Forster lehnt sie alle ab. Kaum verwunderlich, dass er mit seiner für die damalige Zeit radikalen Einstellung immer wieder in Konflikte hineingerät - auch mit dem herrischen Kapitän James Cook.

 

Am 18.01.20 06:00 - 06:30 Uhr auf 

BR: Baubotanik - Die Natur als Baumeister

Die Kunst, eine Tanzlinde zu formen und zu erhalten, ist außerhalb Frankens und Thüringens kaum bekannt, aber mindestens ein halbes Jahrtausend alt. Technisch fügen und natürlich wachsen lassen: Das ist die Idee hinter der Baubotanik. Ferdinand Ludwig, Architekturprofessor an der Technischen Universität München, untersucht, wie man lebendige Bauwerke schaffen kann. In den Wildwuchs der Natur will Ferdinand Ludwig eine Systematik bringen. Die "Xenius"-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner lernen bei ihm, wie man Bäume zusammenwachsen lässt oder aus vielen Bäumen mehrstöckige Konstruktionen errichten kann.

 

Am 18.01.20 07:10 - 07:35 Uhr auf 

ARD: Honig für den Kragenbären

Anna hat das perfekte Gastgeschenk dabei: Honig. Der ist für die Bären mit den großen Kragen. In China besucht die Tierreporterin nämlich eine Rettungsstation für Kragenbären, die Jill gegründet hat. Sie hat die Tiere von Bärenfarmen geholt, auf denen sie sehr gelitten haben. In der Rettungsstation können sie sich erholen, hier haben sie große Gehege, die wie Spielplätze aussehen. Und Jill und ihre Kollegen lassen sich immer wieder etwas Neues einfallen. Gemeinsam mit Ryan versteckt Anna Futter und Leckereien, die die Bären dann suchen müssen. Zu leicht dürfen sie es den Tieren dabei nicht machen, damit ihnen die Suche nicht langweilig wird. Etwas nervös wird Anna dann doch, als sie einen Kragenbären aus der Hand füttern darf. Bären-Dame Jingle soll unbedingt ihre Medizin nehmen - und dafür muss Anna ganz nah ran.

 

Am 18.01.20 08:15 - 08:25 Uhr auf 

ARD: Feuer in Australien - Was kann man gegen Waldbrände tun?

Hitze, Rauch, evakuierte Häuser, Ausnahmezustand. Seit Wochen wüten in Australien riesige Buschfeuer und die Lage wird immer dramatischer. Inzwischen sind deshalb dort schon 25 Menschen und vermutlich mehrere Millionen Tiere gestorben. Robert will wissen, warum die Bekämpfung der Waldbrände so schwierig ist und trifft ganz besondere Feuerwehrleute, die speziell für die Waldbrandbekämpfung ausgebildet sind. Von ihnen erfährt er, warum die Feuerwehr-Einsätze bei Waldbränden so anders sind. Was solche Brände für die Wälder bedeuten und wie man in Zukunft verhindern kann, dass Waldbrände so schlimm werden? All das klärt Robert in dieser Folge von "neuneinhalb".
(Wdh. morgen 7.55-8.05 Uhr auf ARD-alpha)

 

Am 18.01.20 09:30 - 10:00 Uhr auf 

BR: Im Tal der Adler

Im Februar 2010 fanden in Vancouver und dem Bergort Whistler die Olympischen Winterspiele statt. Genau zwischen diesen beiden Orten liegt das Tal des Squamish River, und hier spielt sich Ende Januar alljährlich ein besonderes Naturschauspiel ab: Hunderte von Weißkopfseeadlern aus ganz Nordamerika treffen sich in Brackendale, um vom letzten Laichzug der Lachse im Jahr zu profitieren. Ein Schlemmermahl für die Giganten der Lüfte. Seit gut 30 Jahren kümmert sich der Tierschützer und Künstler Thor Froslev im kleinen Ort Brackendale um den Erhalt der Adler.

 

Am 18.01.20 10:00 - 10:30 Uhr auf 

BR: Kraftprotze im Urwald - europäische Bisons

Während des Sommers sind sie im dichten Urwald kaum zu entdecken, obwohl sie die größten Tiere sind, die in Europa leben: europäische Bisons - Wisente. Sie sind noch höher gewachsen als ihre amerikanischen Verwandten. Wisente sind Wildrinder, aber in ihrem Verhalten und in ihrer Scheu ähneln sie mehr dem Rotwild. Sie leben im Schutz eines Urwaldes an der polnisch-weißrussischen Grenze. Das Filmteam macht sich auf die Suche nach ihnen, denn nachdem die Jagd auf sie verboten und auch ihr Lebensraum geschützt wurde, ist eine neue Bedrohung aufgetaucht: Eine geheimnisvolle Krankheit befällt die Stiere und macht sie zeugungsunfähig.

 

Am 18.01.20 11:25 - 12:10 Uhr auf 

ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Asien

Asien ist der größte Kontinent der Welt – und einer der geografisch vielfältigsten. Vom Polarkreis bis zum Äquator. Die Tiere sind mit den heißesten Wüsten, dem höchsten Dschungel und den höchsten Bergen der Welt konfrontiert.

 

Am 18.01.20 12:10 - 12:55 Uhr auf 

ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Südamerika

Südamerika ist der artenreichste Kontinent der Erde und die Heimat farbenfroher und erfinderischer Tiere. Von den Gipfeln der Anden bis zum größten Regenwald der Welt am Amazonas müssen sich die Tiere für ihr Überleben spezialisieren.

 

Am 18.01.20 12:55 - 13:40 Uhr auf 

ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Australien

Der Kontinent Australien, der auch Landmassen des heutigen Ozeanien umfasst, driftete vor Millionen Jahren nach Süden in die Abgeschiedenheit. Hier leben die sonderbarsten und prächtigsten Tiere, getrennt vom Rest der Welt.

 

Am 18.01.20 13:15 - 14:00 Uhr auf 

mdr: Die Kanarischen Inseln - Nebelwald und Wüsten

Sieben Inseln im weiten Atlantischen Ozean, dem afrikanischen Kontinent vorgelagert und entstanden durch vulkanische Aktivität: Die Kanarischen Inseln sind mehr als ein Urlaubsparadies; sie sind Lebensraum für besondere Tier- und Pflanzenarten, viele von ihnen endemisch. Es gibt wüstenartige Zonen voll karger Schönheit, aber auch üppig bewachsene Wälder, dicht besiedelt von seltenen Pflanzenarten und Tieren. Die zweiteilige Naturdokumentation ist eine eindrucksvolle Reise entlang faszinierender Küsten und über bizarre Vulkanrücken, die vor allem die unbekannten Seiten der Urlaubsdestination zeigt.

 

Am 18.01.20 13:40 - 14:20 Uhr auf 

ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Europa

Europa ist der Kontinent, den die Menschen am meisten verändert haben. Die Tiere haben sich anpassen müssen und sich an teils ungewöhnliche Orte zurückgezogen.

 

Am 18.01.20 13:55 - 14:25 Uhr auf 

hr: Ein Fläschchen für den Jaguar

Luciano do Valle di Saboia und seine Frau Christiane sind beide Ärzte - Leben zu retten ist ihre Aufgabe. Aber nicht nur das von Menschen, auch die Rettung der bedrohten Tierwelt Brasiliens liegt ihnen am Herzen. Begonnen hat alles vor mehr als zehn Jahren mit einem alten Jaguar, der auf zwei Quadratmetern Beton vor sich hinvegetierte. Er sollte seine letzten Tage zusammen mit einer Gefährtin in einem artgerechten Gehege auf dem Landgrund des Ehepaars verbringen. Seitdem haben in ihrer Aufzuchtstation "Criadouro Onça Pintada" die seltenen Waldhunde Zuflucht gefunden ebenso wie Mähnenwolf, Tapir, Brüllaffen und andere Tierarten Brasiliens, die in ihrem ursprünglichen Lebensraum fast schon verschwunden sind. Oft ist der Erhalt einer bedrohten Art nur noch mithilfe einer überwachten Aufzucht möglich. Doch was tun mit dem Nachwuchs, wenn die Tiermutter ihn nicht annimmt? Als das Jaguarweibchen Fofa mit ihren neugeborenen Jungen nichts anfangen kann, bleibt Christiane Saboia nichts anderes als zum Fläschchen zu greifen.
(Wdh. übermorgen 10.00-10.30 Uhr)

 

Am 18.01.20 14:15 - 15:00 Uhr auf 

tagesschau24: Die Grünen und die Macht

Am Anfang stehen Aufbruchsstimmung, Hoffnungen und Utopien: Am 13. Januar 1980 formiert sich in Karlsruhe die Bundespartei der Grünen. Menschen völlig unterschiedlicher Herkunft finden sich zusammen mit dem Anspruch, eine bessere Gesellschaft zu schaffen und eine neue, menschliche Politik. Von ihren politischen Gegnern werden sie verhöhnt, beschimpft und nicht ernst genommen. Dennoch: Die Grünen können sich rasch und dauerhaft als ernstzunehmende politische Kraft etablieren. Der Film erzählt die spektakuläre Geschichte der Grünen und wirft den Blick zurück auf die dramatischen und auch umstrittenen Stationen grüner Parteigeschichte.

 

Am 18.01.20 14:20 - 15:05 Uhr auf 

ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Nordamerika

Nordamerika ist geprägt von Wetterextremen. Tornados donnern über die Prärie, arktische Luft fegt bis zu den südlichen Sümpfen.

 

Am 18.01.20 14:40 - 15:25 Uhr auf 

arte: Die Spinnenjäger von Venezuela

Riesenvogelspinnen waren für die Piaroa, ein indigenes Volk in Venezuela, schon immer wichtige Nahrungsquelle während der Regenzeit. Denn dann ist die Jagd mit Blasrohr und Giftpfeilen für die Piaroa besonders schwer. "GEO Reportage" hat einen der letzten Heiler der Piaroa besucht, dessen Sohn ihn sowohl als Schamane als auch als Spinnenjäger beerben will.

 

Am 18.01.20 15:05 - 16:05 Uhr auf 

ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Afrika

Afrika ist der Kontinent der großen Wildtiere. Noch – denn auch dort steht die Natur vor extremen Herausforderungen. Für die Tiere Afrikas ist die größte Bedrohung der Mensch. In der Natur haben sie ihre eigenen Strategien.

 

Am 18.01.20 15:25 - 16:20 Uhr auf 

arte: Mexiko - Die Wächter des Waldes

Das Monarchfalter-Biosphärenreservat liegt an der Grenze zwischen den mexikanischen Bundesstaaten Michoacán und México und wurde als UNESCO-Welterbestätte eingestuft. Hier setzt sich eine kleine indigene Gemeinschaft für die Regeneration des Waldes ein. In der Vergangenheit haben die hier lebenden Menschen die Natur durch Abholzung stark beschädigt. Doch genau wie die Millionen von orangefarbenen Schmetterlingen, die jedes Jahr hier überwintern, sind auch die Menschen auf den Wald angewiesen.

 

Am 18.01.20 16:05 - 16:50 Uhr auf 

ZDFneo: Die Weltenveränderer

Gibt es noch unberührte Natur? Oder ist gerade die vom Menschen "berührte Natur" voller Reichtümer? Dirk Steffens ist dem Menschen auf der Spur, der die Erde verändert und zum Architekten einer neuen Welt wird.

 

Am 18.01.20 16:20 - 17:15 Uhr auf 

arte: Papua-Neuguinea - Baumkängurus im roten Bereich

Es ist schwarz, fast so groß wie ein normales Känguru und lebt hoch oben auf den Bäumen Papua-Neuguineas: das Schwarze Baumkänguru. Seit Jahrhunderten schon gehört es zu den Hauptnahrungsquellen der lokalen Bevölkerung und ist dadurch stark vom Aussterben bedroht. Die Zoologen Jim und Jean Thomas ließen ihre australische Heimat hinter sich, um in den Dschungel Papua-Neuguineas zu ziehen und eine Baumkänguru-Art namens Tenkile zu retten. Der Dokumentarfilm begleitet das Paar über zehn Jahre lang und zeigt ihren engagierten Einsatz für die seltenen Tiere - und die Gemeinden der Ureinwohner.
(Wdh. übermorgen 15.55-16.50 Uhr)

 

Am 18.01.20 16:30 - 17:00 Uhr auf 

ARD: Sambia Invasion der Flughunde

Jedes Jahr im November - wenn die Früchte rund um den Kasanka Naturpark reif sind - schwärzt sich in Sambia der Himmel. Dann kommen Millionen Flughunde aus den Nachbarländern im Park an. Es ist die weltweit größte Wanderung einer Säugetierart. Eine, die seit langem die Menschen fasziniert: Wie finden die Tiere Jahr für Jahr den Weg über hunderte von Kilometern hinweg? Warum kommen sie immer wieder zurück an denselben Ort? Wie genau verläuft ihre Flugroute? Und wie viele Tiere sind es tatsächlich?
(Wdh. kommende Nacht 4.15-4.50 Uhr)

 

Am 18.01.20 18:25 - 19:10 Uhr auf 

arte: Die Baumkletterer von Kalifornien

Kalifornien ist die Heimat der Mammutbäume. Die stattlichen Riesen werden bis zu 3.000 Jahre alt und nicht selten über 100 Meter hoch. Inzwischen gibt es nur noch wenige von ihnen. Wissenschaftler und Forstmitarbeiter bemühen sich um die letzten verbliebenen Exemplare, katalogisieren, vermessen und untersuchen sie. Doch bis in die Kronen wagt sich nur eine besonders waghalsige Gruppe von Männern - die Baumkletterer. Chad Brey gilt als einer der besten der USA. Deshalb wird der 38-Jährige immer wieder für Aufträge angeheuert, die als schwierig oder waghalsig gelten. Wie etwa das vertikale Vermessen eines Mammutbaumes, dessen angegebene Höhe von etwa 90 Metern letztmalig vor 40 Jahren gemessen wurde. Inzwischen sollte der Baum um einiges höher sein. Selbst in Kalifornien gibt es derart hohe Bäume nur noch selten. Für die kalifornische Holzindustrie wurden im letzten Jahrhundert 96 Prozent des Bestandes gefällt, und selbst heute möchte die Industrie nicht auf das wertvolle Baumaterial verzichten. Während Aktivisten und Umweltschützer zum offenen Kampf gegen die Wirtschaft aufrufen, sucht Chad mit Wissenschaftlern nach anderen Wegen. Für seinen neuen Auftrag soll er alte und gut entwickelte Bäume finden, von denen Biologen Ableger ziehen wollen, um sie in anderen Teilen der Welt anzupflanzen. Die Zeit drängt, denn mittlerweile wird Kalifornien in jedem Sommer von verheerenden Waldbränden heimgesucht, die auch die letzten Exemplare der Mammutbäume bedrohen.

 

Am 18.01.20 19:10 - 20:10 Uhr auf 

ServusTV: Wildes Brasilien - Der zerbrechliche Wald

Diese fünfteilige Serie gibt einen umfassenden Überblick über die Natur des fünftgrößten Landes der Welt - die Reise führt durch Grasebenen, den Regenwald, das Pantanal, zu Küstenstränden und den Wasserfällen von Iguazú - und somit durch die Heimat von so bemerkenswerten Tieren wie Jaguar, Kaiman, Blaubrustpipra, Wasserschwein, Ameisenbär, Riesenotter und Delfin. Die erste Folge führt in die Mata Atlantica - den atlantischen Regenwald.

 

Am 18.01.20 19:30 - 20:15 Uhr auf 

arte: Vom Woife und dem Wald

"Tierflüsterer" wird er genannt, der "Woid Woife" aus dem Touristenörtchen Bodenmais im Bayerischen Wald. Ein Mann, selbst eine Statur wie ein Baum, der sich unentwegt für den Erhalt der heimischen Tierwelt einsetzt und in einem für die heutige Zeit ungewöhnlichen Einklang mit der Natur lebt. ARTE porträtiert den warmherzigen Niederbayer in seiner Heimat und begleitet ihn über die Jahreszeiten hinweg auf seinen Streifzügen durchs Unterholz. Päppelt der Woife nicht gerade ein verletztes Tier auf, ist der Hobbyfotograf immer darauf aus, eine seltene heimische Tierart vor die Linse zu bekommen.

 

Am 18.01.20 20:15 - 21:45 Uhr auf 

arte: Unsere Wälder - Die Sprache der Bäume

Unsere Wälder sind ein Wunderwerk der Evolution. Auch wenn sie ihr Leben lang am selben Fleck stehen: Bäume sind keine stummen, einsamen Wesen. Im Wald haben sie Freunde und Geschäftspartner, Familienangehörige und Feinde. Und mit allen sind sie vernetzt. Unter der Erde nimmt jede Baumwurzel etwa doppelt so viel Fläche ein wie die Krone in luftiger Höhe. In einem einzigen Teelöffel Walderde befinden sich kilometerlange Pilzgeflechte, winzige Leitungen, die ganze Wälder vernetzen - wie das Internet zahllose Computer. Fast alle Bäume im Wald kooperieren mit einem oder mehreren Pilzfreunden. Das unterirdische Netz hilft den Bäumen sogar, ihren Nachwuchs zu versorgen, der im Dämmerlicht des Waldes allzu oft im Schatten steht. Über das "Wood Wide Web" der Pilze wird der Wald quasi zum gigantischen Organismus. Dort tauscht er Nährstoffe aus - und Nachrichten. Auch in der Waldluft schweben ständig chemische Botschaften, mit deren Hilfe Bäume kommunizieren oder Feinde abwehren. Wie unsichtbare Kommunikationsfahnen durchwehen sie den Wald. Zudem ist die Luft dort reich an Sauerstoff, einem Abfallprodukt der Photosynthese. Ein einziger Baum deckt den Tagesbedarf von zehn Menschen.

 

Am 18.01.20 21:45 - 22:40 Uhr auf 

arte: Die Wälder des Nordens

Der boreale Wald, auch bekannt als "Taiga" und "Schneewald", erstreckt sich über Nordamerika, Finnland, Russland und Japan. Er ist der größte Wald der Erde und liefert neben den Ozeanen den höchsten Vorrat an Kohlenstoff. Dieser Wald ist die Heimat von Elchen, Wölfen und Sibirischem Tiger. Er ist eine ikonographische Landschaft der verschneiten Kiefern und rauschenden Flüsse, 16,6 Quadratkilometer groß mit der einmaligen Eigenschaft, regelmäßig niederzubrennen. Erzählt wird, wie der Wald wie Phönix aus der Asche wiederaufersteht: vom ersten Funken über die geschwärzte Ödnis bis zum neuen Wachstum. Was bedeutet der Wald für die Menschen, die von ihm abhängig sind, und welche Auswirkungen hat er auf den Klimawandel und die Industrialisierung? Mit zunehmenden Wetterextremen brennt der jahrtausendealte Wald häufiger als in der Vergangenheit. Der Nadelwald schrumpft schneller und verschließt nicht länger den Permafrost. Enorme CO2-Mengen werden freigesetzt - eine Klimakatastrophe ungeahnten Ausmaßes beginnt. Worin könnte die Rettung für den Dschungel des Nordens liegen?

 

Am 18.01.20 22:40 - 23:30 Uhr auf 

arte: Im Königreich der Pilze

Im Verborgenen liegt ein Reich, das unbemerkt das Leben regiert. Eine fremde Welt mit den größten und ältesten lebenden Organismen auf der Erde: Pilze. Ihren Eigenschaften und Fähigkeiten verdanken alle Lebewesen ihre Existenz. Wissenschaftler auf der ganzen Welt beginnen gerade erst zu verstehen, welche Bedeutung Pilze überhaupt haben.

 

Am 19.01.20 05:05 - 05:30 Uhr auf 

rbb: Wilde Berliner - Von flinken Mauerseglern und zahmen Wildschweinen

Berlin ist nicht nur voller Menschen und Autos, die Hauptstadt kann auch mit einer außergewöhnlich großen, tierischen Artenvielfalt aufwarten. Immer öfter kommt es zu spannenden Begegnungen mit Wildtieren. Wie jedes Jahr zum Sommeranfang wartet Klaus Roggel auf die Mauersegler. Gisela Polz bekommt einen Frischling aus Bayern. Er wird später bei der Jagdhundausbildung helfen. Adrian Bothe will am Tegeler Fließ einen ausgewachsenen Wildschweineber filmen. Stadtimkerin Erika Mayr macht in diesem Jahr ein Geschmacks-Experiment: einige ihrer Bienenvölker stellt sie in der Uckermark auf statt in Berlin.

 

Am 19.01.20 07:05 - 07:50 Uhr auf 

ZDFneo: Südafrika – Überlebenskampf zwischen den Ozeanen

Vor der Küste Südafrikas treffen zwei Ozeane aufeinander. Ihre Strömungen prägen das ganze Land, von der Kalahari bis zu den Savannen. Dirk Steffens begleitet Forscher zu den Erdmännchen und eine Anti-Wilderer-Einheit bei ihrem Einsatz für die Nashörner.

 

Am 19.01.20 07:50 - 08:30 Uhr auf 

ZDFneo: Kuba – Das Erbe der Revolution

Bei Kuba denkt jeder an Strände, Zigarren und natürlich die Revolution. Dirk Steffens entdeckt eine verborgene Welt hinter den Klischees: Die Karibikinsel fasziniert mit ihrer atemberaubenden Natur.

 

Am 19.01.20 08:35 - 09:20 Uhr auf 

ZDFneo: Humboldt und die Neuentdeckung der Natur

Alexander von Humboldt war einer der bedeutendsten deutschen Entdecker. Erst vor kurzem rückte auch sein frühes Verständnis von ökologischen Zusammenhängen in den Fokus der Forschung.

 

Am 19.01.20 11:30 - 12:00 Uhr auf 

phoenix: Klimaschutz-Aktivistin Luisa Neubauer zu Gast

In "phoenix persönlich" stellt sich eine Persönlichkeit mit interessanter Vita aus Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft oder Politik den Fragen der Gastgeber Michael Krons, Inga Kühn und Alfred Schier, die die Sendung im Wechsel moderieren. Ganz auf die Person konzentriert, steht "phoenix persönlich" für ein intensives Gespräch über Hintergründe, Lebensentwürfe und Erfahrungen.

 

Am 19.01.20 12:10 - 12:55 Uhr auf 

arte: Wildes Thailand (1/3) - Der tropische Süden

Atemberaubende Natur, lange Sandstrände und unzählige Inseln, aber auch dichte Wälder, beeindruckende Wasserfälle und quirlige Metropolen gehören zum Erscheinungsbild Thailands. Die Dokumentation zeigt die Schönheit der vielfältigen Ökosysteme des Landes mit seinen zahlreichen Tier- und Pflanzenarten sowie die tiefe Spiritualität seiner Bewohner. In der ersten Folge führt die Reise vom südlichsten Zipfel des Landes entlang der Küste bis in die Vororte von Bangkok. Sie zeigt tolle Strände und beeindruckende Entdeckungen weitab vom Wegesrand, darunter imposante Kalkfelsen, Affen, Mangroven, Schildkröten, Seenomaden und Algenwälder. An den Buchten der thailändischen Ostküste gibt es Mangrovenwälder, in deren unterseeischen Wurzeln sich Meeresbewohner tummeln und deren Kronen nachts vom Hochzeitstanz der Glühwürmchen erleuchtet werden. Im Morgennebel versammeln sich Elefanten, Gaur, Tapire und farbenfrohe Doppelhornvögel an einem Salzwassersee, der früher ein Korallenriff war.

 

Am 19.01.20 12:55 - 13:40 Uhr auf 

arte: Wildes Thailand (2/3) - Das grüne Herz

Ob in den Wäldern, dem fruchtbaren Flachland oder im Trubel der Städte - im Herzen Thailands kann sich die Natur noch immer gegenüber den menschlichen Bewohnern behaupten. Der aktuelle Teil der Reihe beginnt im lebendigen Bangkok. In diesem Großstadtdschungel leben viele bemerkenswerte Tierarten friedlich an der Seite der Menschen, zum Beispiel die Tokeh-Geckos und Warane, die sich durch das Getümmel von Tuk-Tuks und schwimmenden Märkten schlängeln. Auf der Weiterreise in die zentralen Tiefebenen und Halbwüsten sieht man funkelnde Tempel, die an die prächtigen Bauten des Orients erinnern. Die Ruinen dieser buddhistischen Tempel sind ein Zufluchtsort für Fledermäuse. In der Dämmerung wird man hier Zeuge eines ergreifenden Schauspiels, wenn sie in großen Gruppen zum Flug ansetzen und den jagenden Raubvögeln ausweichen. Nachts schleichen Tiger durchs Unterholz und lauern auf ihre Beute. Und nicht weit entfernt findet im Schein des Kerzenlichts eine buddhistische Zeremonie statt, bei der die Mönche die Bäume segnen und so den Schutz guter Geister auf sich lenken.

 

Am 19.01.20 13:40 - 14:25 Uhr auf 

arte: Wildes Thailand (3/3) - Der geheimnisvolle Norden

Der thailändische Norden ist landschaftlich sehr vielfältig und zu knapp zwei Dritteln von bewaldeten Bergen bedeckt. In diesem grünen Teppich des bergigen Hochlandes verstecken sich einige der seltensten Kreaturen der Erde. Dazu zählen Leoparden, Schabrackentapire und Binturongs. Außerdem beherbergt diese abgeschiedene Gegend uralte Gemeinschaften, in denen Mensch und Natur erstaunliche Bündnisse eingehen. Im Bergnebel des berühmten Goldenen Dreiecks strömen mehrere Flüsse zusammen und bilden Wasserfälle, die sich ihren Weg durch tiefe Täler und Schluchten bahnen. Die beeindruckende Berglandschaft mit faszinierenden Ausblicken über das Wolkenmeer wirkt fast wie eine Traumwelt. Die Weißhandgibbons und die Südlichen Brillenlanguren haben sich in den Baumkronen eingerichtet, während sich etwas weiter unten wilde Elefanten versammeln und in aller Ruhe an den Salzsteinen lecken, die im üppigen Wald verstreut sind. Und Makaken angeln in flachen Flüssen, in denen auch Süßwasserkrebse heimisch sind, nach amphibischen Schnecken.

 

Am 19.01.20 14:25 - 16:00 Uhr auf 

arte: Wälder unserer Erde

Der Wald ist wie ein Organismus, uralt und voller Mechanismen. Seine Pflanzen brauchen Wasser und sind temperaturabhängig. Trotzdem überlebt er an den unterschiedlichsten Orten der Welt. Wie schafft er es, sich auch an widrigste Bedingungen anzupassen? Auf einer bildstarken Reise um den Globus entdeckt die Dokumentation "Wälder unserer Erde" den faszinierenden Lebensraum Wald. Wald ist nicht gleich Wald. Die meisten Europäer kennen heute nur noch den menschengemachten Forst. Doch Wald hat vielfältige Erscheinungsformen und meistert die Herausforderungen unterschiedlicher Lebensräume - vom Nordwald in Skandinavien bis zum Mangrovenwald in der Karibik. In einem Wald herrschen viele Wechselbeziehungen zwischen Tieren und Pflanzen. Das Zusammenleben ist eine Symbiose: Der Wald kann nicht ohne Tiere, viele Tiere können nicht ohne den Wald. Für den Menschen hat der Wald eine so große Bedeutung, dass er ihn schon immer mystifiziert hat. Jeder Typ Wald hat seine eigene Strategie, wie er mit den Lebensumständen umgeht. Er reagiert nicht nur kurzfristig, sondern auch langfristig. Was passiert, wenn ein Wald ertrinkt, wenn er kein Wasser bekommt oder die Temperaturen nur wenige Monate im Jahr über null Grad liegen? "Wälder unserer Erde" legt verblüffende Überlebensstrategien und Phänomene der Wälder weltweit offen und entdeckt die Lebensräume faszinierender Tiere. Die Dokumentation zeigt atemberaubende Aufnahmen von Tieren und großen Landschaften.

 

Am 19.01.20 14:30 - 15:15 Uhr auf 

WDR: Beruf Tierfilmer - Mark Shelley in Kalifornien

Der 60-jährige Kalifornier Mark Shelley hat das Image eines Öko-Rebellen. Sicher auch deshalb, weil er in den USA als einer der Ersten im oft verklärenden Tierfilm-Genre ökologische Bewusstseinsbildung betrieb. In seinem vorläufig letzten Projekt beschäftigt er sich mit den in der Nähe seines Wohnorts lebenden, stark gefährdeten Seeottern. Er gibt Einblick in das Rehabilitationsprogramm des Monterey Bay Aquarium, das verletzte Otter und verwaiste Otterbabys aufpäppelt und auf ihre Auswilderung vorbereitet. Erst bei der Auswilderung zeigt sich dann, ob sie in Freiheit überlebensfähig sind und wieder selbstständig Nahrung finden können. Für Shelley bedeutet sein Film eine Zerreißprobe: Als Filmemacher sieht er zwar seine aufklärende und ein waches Bewusstsein schaffende Funktion und deren Bedeutung, ist sich aber gleichzeitig im Klaren, dass er mit seinen Bildern den Lebensraum der Tiere preisgibt und sie damit erneut gefährdet. So reift während der Dreharbeiten seine Entscheidung, aus dem Filmgewerbe auszusteigen.

 

Am 19.01.20 17:00 - 17:30 Uhr auf 

ARD-alpha: Essen im Klimawandel - Wie sich unsere Lebensmittel verändern

Das Bier wird teurer und verantwortlich ist der Klimawandel. Dieses Studienergebnis hat in Europa für große Aufregung gesorgt. Insbesondere nachdem der heiße und trockene Sommer 2018 diese Prognose bestätigt hat. Aber nicht nur die Braugerste verändert sich in einem wärmeren Klima: Auch der Weizen oder Zuckerrüben wachsen anders. Caroline du Bled und Gunnar Mergner treffen zwei Bauernbrüder, die gern experimentieren und helfen ihnen auf dem Feld bei einem gewagten Versuch: Die Brüder bauen Quinoa an, eine Art Getreideersatz aus den Anden. Denn sie suchen nach Feldfrüchten, die auch im Klima der Zukunft gut wachsen.

 

Am 19.01.20 18:30 - 19:00 Uhr auf 

rbb: Wilde Berliner - Von cleveren Waschbären und scheuen Eichhörnchen

Bei Ursula Stöter aus dem Brandenburgischen Krangen kommt keine Langeweile auf: Neben Fuchsbaby Miley muss sie sich nun auch um 14 kleine Waschbären-Waisenkinder kümmern. Die wurde allesamt in der Umgebung von Passanten gefunden und zu ihr auf den Hof gebracht. Abschied nehmen heißt es für Naturpark-Ranger Björn Lindner. Seine Stockenten-Zöglinge sind inzwischen groß genug für Mutter Natur. Norbert Dornbusch ist Drucker an der TU-Berlin. Und leidenschaftlicher Eichhörnchenfreund. Bevor er seine Druckermaschinen früh morgens um 6 Uhr anschmeißt, stehen die Eichhörnchen schon am Fenster und warten auf Nüsse von Herrn Dornbusch.

 

Am 19.01.20 19:30 - 20:15 Uhr auf 

arte: Norwegen - Försterinnen auf dem Vormarsch

Holz ist eines der bedeutendsten Naturprodukte Norwegens. Angesichts fallender Ölpreise und versiegender Ölquellen wird es immer wichtiger - als Energieressource, als Baumaterial und als Kohlendioxidspeicher. In der Tradition der Norweger ist Holz stark verwurzelt: Häuser, Kirchen und Boote wurden aus Holz gefertigt, fast jeder besitzt einen Holzofen. Moderne Architekten haben das Material wiederentdeckt und sogar Großbauten aus Holz errichtet. In der Forstwirtschaft gehen die Meinungen zu Nutzung und Schutz der Wälder jedoch oft auseinander. "GEO Reportage" taucht ein in das Dickicht der norwegischen Wälder.

 

Am 19.01.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 

phoenix: Naturparadiese in Lateinamerika - Venezuela

Über die gesamte Hochebene der Gran Sabana im Süden Venezuelas gibt es die Tepuis genannten riesigen Tafelberge. Der Name des 2.810 Meter hohen Roraima-Tepui bedeutet zum Beispiel übersetzt "Mutter allen Wassers", da alle dort entspringenden Flüsse entweder in den Orinoco oder den Amazonas münden. Diese fast unberührte Landschaft Venezuelas soll den Schriftsteller Arthur Conan Doyle zu seinem Roman "Die vergessene Welt" inspiriert haben, nachdem er entsprechende Vorträge des britischen Botanikers Everard im Thurn und des Forschungsreisenden Colonel P. H. Fawcett gehört hatte. In dieser abgeschiedenen Region lebt eine einzigartige endemische Tierwelt, die sich seit mehreren Millionen Jahren von der Außenwelt isoliert entwickeln konnte. Die Pemón sind die Ureinwohner der Tepui-Ebenen. Sie leben in tiefer Verehrung für die Natur und in enger Verbindung mit ihrer Umwelt. Die Namen der Felsformationen, Wasserfälle, Stromschnellen, Seen und Flüsse sind alle in ihren Mythen verwurzelt. Ihr Glaube verbietet ihnen das Betreten der Tepuis, denn dort befindet sich für sie das Königreich der Mawari - Geisterwesen, die die Seelen der Lebenden rauben.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)

 

Am 19.01.20 21:00 - 21:45 Uhr auf 

phoenix: Naturparadiese in Lateinamerika - Amazonien

Zwei Drittel des Regenwaldes im rund sieben Millionen Quadratkilometer umfassenden Amazonasbecken bedecken 40 Prozent des brasilianischen Staatsgebietes. Das restliche Drittel verteilt sich auf insgesamt neun weitere Staaten. Die Fläche des Amazonas-Regenwaldes entspricht fast 50 Prozent aller Regenwälder weltweit, liefert 20 Prozent des Sauerstoffs und hält 20 Prozent der Süßwasserreserven der Erde bereit. Etwa 300 unterschiedliche Baumarten wachsen hier. Vielen Pflanzen des Amazonasgebietes wurde eine medizinische Wirkung nachgewiesen. Und sie sind bis jetzt Gegenstand der internationalen Arzneimittelforschung. Zahlreiche Zuflüsse speisen den insgesamt bis zu knapp 7.000 Kilometer langen Amazonas, der neben dem Nil und dem Jangtse zu den längsten Flüssen der Erde gehört. An seinen Ufern leben zahlreiche indigene Völker. Noch nahezu 70 Stämme haben keinen Kontakt zur Außenwelt. Seinen Namen hat der Fluss angeblich im 16. Jahrhundert vom spanischen Entdecker Francisco de Orellana erhalten, der den kriegerischen Frauen, die er auf seiner Rundreise durch das damals Marañon genannte Gebiet antraf, ein Denkmal habe setzen wollen.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)

 

Am 19.01.20 21:45 - 22:30 Uhr auf 

phoenix: Naturparadiese in Lateinamerika - Das Pantanal

Die europäischen Entdecker hielten das etwa 180.000 Quadratkilometer große, im Dreiländereck zwischen Brasilien, Bolivien und Paraguay gelegene Pantanal für einen riesigen Binnensee. In seinen ausgedehnten Sümpfen leben unter anderem Alligatoren, Jaguare, Anakondas und Hyazinth-Aras. In der Regensaison werden 80 Prozent der Ebenen des Pantanals überflutet. Die Vielfalt der dort vorkommenden Tiere und Pflanzen ist überwältigend. Hier leben mehr als 1.000 Vogelarten, circa 400 Fischarten, 300 Säugetierarten, 480 Reptilienarten und 9.000 Unterarten wirbelloser Tiere. Doch auch Menschen sind hier zu Hause. Das Volk der Pantaneiros lebt von Jagd, Tierzucht und dem Anbau von Maniok. Als Selbstversorger hat es keinen Kontakt zur Außenwelt. Seine Angehörigen bemühen sich seit jeher, das empfindliche ökologische Gleichgewicht der Region zu erhalten. Einer der Zuflüsse des Pantanal wird von den spektakulären Iguazú-Wasserfällen unterbrochen. Sie gehören zu den beliebtesten Touristenattraktionen der Region und befinden sich im Grenzgebiet zwischen Argentinien, Brasilien und Paraguay. Die Wassermassen stürzen in insgesamt 275 Wasserfällen auf einer Länge von rund drei Kilometern und einer Höhe von 80 Metern die Felsen hinab.
(Wdh. morgen 7.30-8.00 Uhr)

 

Am 20.01.20 01:05 - 01:45 Uhr auf 

3sat: Bulgariens Bergwelten (1/2)

Stara Planina, Pirin, Rila und Rhodopen - Bulgariens Bergwelten sind nur wenigen Nicht-Bulgaren ein Begriff. Die abgeschiedene Gegend ist die Heimat von Karakatschan-Hunden und Braunbären. Der zweiteilige Film lädt zu einer Entdeckungsreise in eine unbekannte Region mitten in Europa ein, deren landschaftliche Vielfalt von atemberaubender Schönheit ist. Der erste Teil begleitet den Kletterer Todor Tsankov und den Biologen Wladimir Todorow.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 2.30 Uhr)

 

Am 20.01.20 09:50 - 10:00 Uhr auf 

ARD-alpha: So geht Medien - Die Gefahren von Fake News erkennen

Fake News sind oft politisch motiviert. Die Verfasserinnen und Verfasser wollen damit die Einstellung der Rezipientinnen und Rezipienten zu bestimmten politischen Themen oder gesellschaftlichen Akteuren beeinflussen. Die Manipulation wird durch die Mechanismen sozialer Netzwerke oft zusätzlich erleichtert: Die Nutzerinnen und Nutzer bekommen dort zum einen vorwiegend die Informationen angezeigt, die ihre eigene Meinung widerspiegeln. Zum anderen verstärken einseitige Kommentare oder das Teilen von manipulierenden Inhalten die Wahrnehmung bestimmter politischer oder weltanschaulicher Positionen. Beides kann auch technisch generiert sein, durch so genannte Social Bots, die computergesteuert die Kommentarspalten füllen oder Inhalte liken und teilen.

 

Am 20.01.20 10:35 - 11:30 Uhr auf 

3sat: Slowenien, Land des Honigs

Die "Krainer Biene" ist der Stolz slowenischer Bienenzucht. Ihr Ursprung liegt in dem kleinen Balkanland. Vielfältige Landschaften sorgen für Pflanzenreichtum, ausreichend Nektar und sortenreinen Honig von höchster Qualität. Seit Jahrhunderten wird in Slowenien Bienenzucht betrieben. Die Imker engagieren sich mit Enthusiasmus für den Erhalt ihrer indigenen Honigbienen.

 

Am 20.01.20 14:45 - 15:30 Uhr auf 

phoenix: Klima und Verkehr

ca. 25 % der CO2-Emissionen in Deutschland kommen aus dem Verkehrssektor. Das Auto ist nach wie vor das liebste Fortbewegungsmittel der Deutschen und im Gegensatz zu den anderen Sektoren blieben die Emissionen im Verkehr in den letzten Jahren gleich, wenn Sie nicht sogar gestiegen sind. Das soll nun wirklich anders werden. Die Bundesregierung will im nächsten Jahr mit einer Wasserstoffstrategie punkten, die sich auf den Ausstoß im Auto-, Bahn-, und Flugverkehr auswirken soll. Die Elektromobilität ist in aller Munde und der Ausbau der Ladeninfrastruktur läuft breits an. Wie realistisch sind die Klimazielen in Bezug auf den Verkehrssektor? Wie lange wird es brauchen, die neuen Innovationen flächendeckend einzuführen? Welche Technik wird sich am Ende durchsetzen? Diese und weitere Fragen diskutiert phoenix-Moderator Hans-Werner Fittkau u.a. mit Alain Uyttenhoven, Präsident und Geschäftsführer von Toyota Deutschland und dem Umweltjournalisten der Deutschen Welle Gero Rueter.

 

Am 20.01.20 15:30 - 16:00 Uhr auf 

phoenix: Klima und Wohnen

30% aller CO2-Emissionen in Deutschland kommen aus der Gebäudewirtschaft. Das ist wenig verwunderlich, da mehr als ein Drittel des gesamten Energieverbrauches dort zu finden sind. Insbesondere das Heizen spielt dabei eine große Rolle. Aber unsere Wohnräume - insbesondere in der Stadt - stoßen nicht nur CO2 aus, sondern sind auch betroffen von den Folgen, die die Erwärmung des Klimas in Form von Extremwetterereignissen mit sich bringt. Im phoenix plus "Klima und Wohnen" geht es darum, wie sich die Stadt durch intelligente und vorausschauende Planung dem veränderten Klima anpasst und im selben Schritt durch innovative Ideen in Zukunft CO2 einspart. phoenix-Moderator Hans-Werner Fittkau erläutert mit der Bauingenieurin Prof. Lamia Messari-Becker, wie unsere Gebäude in Zukunft aussehen sollen? Wie der Bestand kosten- und energieschonend umgerüstet werden kann? Welche Hebel die Politik dafür in Bewegung setzt und setzen könnte und wie Kreislaufwirtschaft in der Bauindustrie funktioniert. Prof. Lamia Messari-Becker lehrt an der Universität Siegen und sitzt seit 2016 im Sachverständigenrat der Bundesregierung für Umweltfragen.

 

Am 20.01.20 16:50 - 17:20 Uhr auf 

arte: Nadelbäume - Ihre Zukunft im Klimawandel

Braune, dürre Baumleichen statt satter immergrüner Nadelwälder - wer erholsames Grün sucht, dem wird vielerorts schnell klar: Der Zustand des Waldes ist dramatisch. Nadelbäume wachsen schnell und gerade und wurden zumeist als Nutzwald für die Holzwirtschaft angepflanzt. Sie kommen vor allem in kühl-feuchtem Klima zurecht und sind dank ihrer Nadeln an Frost und Wärme angepasst. Hitzewellen, Dürren, Wetterextreme machen ihnen jedoch zu schaffen. Schädlinge wie der Borkenkäfer vermehren sich wegen des Klimas rasant und vernichten ganze Fichtenbestände. Welche Zukunft haben Nadelhölzer wie Kiefern und Fichten? Gibt es widerstandsfähige Nadelbäume, die sich dem Klimawandel anpassen? Im Kraichgau machen sich die "Xenius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug ein Bild vom Zustand der Nadelwälder. Mit Hilfe einer Drohne untersucht Adrian aus der Vogelperspektive den Wald auf mögliche Schäden. Unterdessen fällt Emilie eine vom Borkenkäfer befallene Fichte, um anschließend unter der Rinde nach dem zerstörerischen Schädling zu suchen.
(Wdh. morgen 6.40-7.05 Uhr)

 

Am 20.01.20 17:20 - 17:50 Uhr auf 

arte: Kanada - British Columbia, die Inseln der Haida

Haida Gwaii ist ein magischer Ort. Die Inselgruppe gehört zu Kanada und liegt im Nordpazifik nördlich von Vancouver Island. Auf den mehr als 200 Inseln zeigt sich die Kraft der Natur in Urwäldern und unberührten Stränden. Nachdem die traditionelle Medizin auf diesen Inseln vor der Küste British Columbias fast vollständig verschwunden war, lebt sie seit kurzer Zeit wieder auf, ebenso wie die Sprache und die Kultur des Volks der Haida. Der erfahrene französische Arzt Bernard Fontanille besucht diesen Teil Kanadas, um zu sehen, wie sich die Medizin hier entwickelt hat. Dabei trifft er Diane, eine alte Dame, die sich ihr ganzes Leben lang für die Gesundheit und das Wohlergehen ihres Volkes eingesetzt hat.

 

Am 20.01.20 17:50 - 18:30 Uhr auf 

arte: Wüste Wurzeln, starke Stämme - Der Kameldornbaum

Mitten in der Kalahari mit ihren vom Wind geformten Dünen und Savannen steht ein majestätischer Kameldorn. Auf den ersten Blick scheint die 200-jährige Akazie das einzige Lebewesen in dieser roten, trockenen Landschaft zu sein. Doch der Eindruck täuscht, denn zahlreiche Insekten, Vögel und Pflanzenfresser finden hier Unterschlupf, Schatten und Nahrung. Eine Kolonie geselliger Webervögel hat in seiner Krone einen geschützten Platz für ihr Gemeinschaftsnest entdeckt. Bis zu 100 Paare brüten in diesem architektonischen Meisterwerk. Der afrikanische kleine Falke kreist über dem Baum auf der Suche nach Nagetieren oder kleinen Reptilien, und der Ameisenart Crematogaster peringueyi dienen die Dornen als Brutstätte. Der Rüsselkäfer hingegen legt seine Eier an den noch unreifen Hülsen ab. Mit dem Jahreszeitenwechsel kommt der Regen. Die Äste der Akazie sind übersät von nur wenige Zentimeter großen kugelförmigen gelben Blütenständen, die zahlreiche Insekten und Bestäuber wie Käfer, Fliegen, Ameisen, Wespen und Motten anziehen.

 

Am 20.01.20 18:30 - 19:20 Uhr auf 

arte: Wüste Wurzeln, starke Stämme - Der Leberwurstbaum

Dem Selinda-Naturschutzgebiet im Nordosten Botsuanas steht ein schwieriges Jahr bevor. Es herrscht Trockenheit, bis zu den nächsten Regenfällen wird es noch Monate dauern. In dieser harten Zeit ist der Leberwurstbaum eine wichtige Futterquelle für eine vielfältige Fauna, von Insekten über Vögel bis zu großen Säugern wie dem Afrikanischen Elefanten. In einer Höhle im Stamm des Baums hat sich eine Smith-Buschhörnchen-Familie niedergelassen. Täglich huschen die Tiere ins Freie, um in den Zweigen nach Futter zu suchen. Nach den ersten Regenfällen im Frühling ist der Leberwurstbaum voller leuchtend roter Blüten, die mit Nektar gefüllt sind. Papageien, Erdhörnchen und Nektarvögel trinken den Blütensaft und bestäuben dabei den Baum. Verschiedene Frankolinarten fressen die purpurroten Blüten, die auf den Boden fallen. Vögel wie der Rotschnabeltoko bilden ihr Nest im hohlräumigen Stamm. Im Sommer trägt der Leberwurstbaum große wurstförmige Früchte, die ebenfalls zahlreichen Tieren als Nahrung dienen. Baumhopfe und Namaspechte holen mit der Zunge Larven und Termiten aus den heruntergefallenen Früchten. Die Samen werden erst freigesetzt, wenn die Früchte auf dem Boden verfaulen oder wenn sie von Tieren wie Elefanten oder Erdhörnchen gefressen und ausgeschieden werden. Sie spielen eine wichtige Rolle für die Fortpflanzung des Baums, dessen Sprösslinge ebenso verführerisch auf die Tierwelt wirken wie der Baum, von dem sie stammen.

 

Am 20.01.20 19:40 - 20:15 Uhr auf 

arte: Extinction Rebellion - Notwendiger Klimaprotest oder Ökoterrorismus?

Extinction Rebellion - kurz XR - existiert erst seit etwas mehr als einem Jahr und ist überaus erfolgreich. Allein in Deutschland gibt es bereits 120 Ortsgruppen mit - laut eigener Angabe - 20.000 Mitgliedern. Das Städtchen Stroud in Südwest-England gilt als Geburtsort der Bewegung. Der Ort ist seit langem Anziehungspunkt für ökologisch bewusst lebende Menschen. Die gesamte Gründungsriege der XR lebt dort.Ein Mitglied der ersten Stunde ist Skeena Rathor. Die dreifache Mutter sagt, dass sie für ihre Überzeugung auch ins Gefängnis gehen würde. Diese Ansicht teilt auch Gründungsmitglied Gail Bradbrook, die bei ihrem Protest auch vor Sachbeschädigung nicht zurückschreckt.Extinction Rebellion motiviert viele Erwachsene - im Gegensatz zur reinen Schülerbewegung um Greta Thunberg. Sie legen den Verkehr lahm, ketten sich an den Eingängen von Firmen und Behörden fest und überschreiten die Grenzen der Legalität. Umstrittenster Kopf der Bewegung ist Roger Hallam, der zwischenzeitlich in Untersuchungshaft saß. Er brachte XR negative Schlagzeilen ein, indem er den Holocaust als nur eine von vielen Katastrophen der Menschheitsgeschichte relativierte. Inzwischen distanziert sich die Bewegung von ihrem Mitgründer.XR glaubt an die Theorie der kritischen Masse, die erreicht werden müsse, um eine Revolution in Gang zu setzen. Auch in Berlin werden darum permanent neue Mitglieder rekrutiert und auf den Protest durch zivilen Ungehorsam vorbereitet.Außergewöhnlich ist die politische Neutralität von XR. Jeder kann mitmachen, wenn er das Grundsatzstatut anerkennt. Gehen hier Linke gemeinsam mit AfD-Sympathisanten gegen den Klimawandel vor? Oder droht die Gruppe an inneren Konflikten zu zerbrechen?"Re:" begleitet die schlagzeilenträchtige Klimaschutz-Bewegung in Deutschland und England bei ihren aktuellen Aktionen.
(Wdh. morgen 12.15-12.50 Uhr)

 

Am 20.01.20 19:45 - 19:50 Uhr auf 

ARD: Mücken ausrotten? Für immer?

Mücken sind lästig und übertragen zudem Krankheiten, die in bestimmten Fällen tödlich ausgehen können. Genforscher arbeiten nun an Methoden, die es erlauben könnten, bestimmte Mückenarten einfach auszurotten. Was es damit auf sich hat und ob der Mensch überhaupt das Recht hat, Tierarten komplett zu eliminieren, hinterfragen Anja Reschke und Adrian Pflug bei "Wissen vor acht - Zukunft".

 

Am 20.01.20 20:15 - 22:20 Uhr auf 

arte: Gorillas im Nebel

Spielfilm. 1966 lässt die amerikanische Verhaltensforscherin und Zoologin Dian Fossey ihr altes Leben hinter sich: Sie verlässt ihren Verlobten, kündigt ihre sichere Arbeitsstelle und macht sich mit dem Paläontologen Dr. Louis Leakey nach Zentralafrika auf. Denn sie möchte ihr Dasein der Erforschung der bedrohten Berggorillas widmen. 1985 wird sie in ihrer Hütte auf dem Gelände der von ihr gegründeten Karisoke-Forschungsstation unter bis heute ungeklärten Umständen tot aufgefunden. Die dramatische Biografie der Dian Fossey wird von Michael Apted bildgewaltig in Szene gesetzt.

 

Am 20.01.20 22:45 - 00:15 Uhr auf 

ARD: Das Forum - Rettet Davos die Welt?

In Zeiten von grassierendem Populismus und zunehmendem Misstrauen gegenüber den Eliten begleitet der Filmemacher Marcus Vetter den 81-jährigen Gründer des umstrittenen Weltwirtschaftsforums Klaus Schwab über zwei Jahre bei dessen Bestreben, sein Leitmotiv umzusetzen: den Zustand der Welt zu verbessern. Seit 1971 bringt Schwab die Spitzen aus internationaler Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft im Schweizer Bergdorf Davos zusammen - fest davon überzeugt, dass die Probleme der Welt nur im Dialog gelöst werden können. Im Film sagt er: "Wenn sie Pfarrer einer Kirche wären, möchten sie, dass die Sünder am Sonntag in ihre Kirche kommen und möchten sie nicht aussperren." Während der Film Klaus Schwab seit 2018 begleitet, ist die Welt in Aufruhr: Klimakrise, Brexit, Gelbwestenproteste auf Frankreichs Straßen, der brennende Amazonas-Regenwald und der Handelskrieg zwischen den Weltmächten USA und China. Aber nicht nur eine neue Riege populistischer Führer wie Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro fordern Elite und Establishment heraus, auch eine neue Generation rebellischer Jugendlicher, angeführt von der Klimaaktivistin Greta Thunberg drängt in die Öffentlichkeit. Mit "Das Forum" gelingt, was bis dahin nicht möglich war: Zum ersten Mal in der 50-jährigen Geschichte des Weltwirtschaftsforums konnte ein unabhängiges Filmteam hinter den Kulissen des Imperiums dieser Megastiftung drehen. In bester House-of-Cards-Manier ist man hinter verschlossenen Türen dabei und sieht, wie Diplomatie funktioniert, wenn die Mächtigsten der Welt unter sich sind. Gleichzeitig begleitet der Film führende Mitarbeiter von Klaus Schwab nach Asien und Afrika, etwa beim Versuch, durch nachhaltige Palmölprojekte in Indonesien die Abholzung des Regenwaldes zu stoppen oder in Ruanda, wo die Versorgung von Krankenhäusern mit Blutkonserven durch Drohnen erprobt wird.
(Wdh. kommende Nacht 2.10-3.40 Uhr)