Am 16.03.19 05:10 - 06:00 Uhr auf 

D-MAX: Ein BUND fürs Überleben - Henry & Laura

Extrovertierte Menschen sind ihm ein Gräuel. Doch in Alaska muss Henry Lomeli einen tätowierten Wildfang bändigen. Seine Partnerin Laura aus Plattsburgh, New York, ist ziemlich ausgeflippt und geht gern auf Rockkonzerte. Das wird hart für den 47-jährigen Biologen aus Kalifornien. Aneinandergekettet hat das ungleiche Duo eine Strecke von 77 Kilometern vor sich. Im Kodiak-Archipel ist absolute Vorsicht geboten, denn dort wimmelt es von hungrigen Braunbären. Eine Begegnung mit den Raubtieren sollten die beiden dringendst vermeiden.

 

Am 16.03.19 06:15 - 06:45 Uhr auf 

SWR: Portugals Nationalpark Peneda-Gerês (1/2)

Der Parque Nacional da Peneda-Gerês ist ein 500 Quadratkilometer großes Gebiet im Norden des Landes entlang der spanischen Grenze. Otto Hahn hat über zwei Jahre die schwer zugängliche Gebirgsregion bereist und mit seiner Kamera den Zauber der Natur eingefangen. Vor Jahrtausenden ausgerottete Wildpferde wurden aus domestizierten Pferden rückgezüchtet und galoppieren wieder über die Hochebenen. Wölfe durchstreifen die Täler auf der Suche nach Beute, und eine ungewöhnlich vielfältige Pflanzenwelt hat sich in den unterschiedlichen Klimazonen entwickelt.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 7.15 Uhr)

 

Am 16.03.19 09:30 - 10:00 Uhr auf 

BR: Der Teufel in der Arche

Früher lebten Beutelteufel auf dem ganzen australischen Kontinent, heute beschränkt sich ihr Vorkommen nur noch auf die Insel Tasmanien. Vor allem der Dingo - ein Import der australischen Ureinwohner aus dem indonesischen Raum - war ihm zum Verhängnis geworden. Auf Tasmanien gab es keine Dingos und der Tasmanische Teufel, unter den Beuteltieren das einzige Raubtier, überlebte. Seit vielen Jahren grassiert nun eine geheimnisvolle Krankheit unter den Tasmanischen Teufeln. Sie rafft die Bestände auf der Insel dahin. Jetzt könnte Australien zur Rettung werden. Eine vollkommen isolierte Population von Tasmanischen Teufeln an der Südküste der Insel soll zurück auf das Festland. Es ist die vielleicht letzte Möglichkeit, die Art zu retten.

 

Am 16.03.19 10:00 - 10:30 Uhr auf 

BR: Komm wieder heim, kleiner Geisterbär!

Es gibt nur noch 300 bis 1.000 Geisterbären überhaupt. Sie sind so selten wie der Große Panda und leben nur im Nordwesten Kanadas in einer Welt aus Inseln und Fjorden. Jetzt wird diese seltene Art auch auf dem Festland gesichtet. Nun ist zum ersten Mal ein wenige Monate alter Geister- oder Kermodie-Bär verwaist und fast tot in der Nähe der Stadt Smithers gefunden worden. Angelika Langen, eine Deutsche, die einmalig in Kanada die Legitimation hat, seltene Tiere für die Auswilderung zu pflegen, hat den kleinen Bären in ihre Obhut genommen. Ein Team von "Welt der Tiere" ist dabei, als er wieder in die Freiheit entlassen wird.

 

Am 16.03.19 13:15 - 14:00 Uhr auf 

mdr: Spaniens wilder Norden - Wolfsschluchten

Die nordspanischen Provinzen Kantabrien, Asturien und Galicien sind kühl und feucht, aber grün und wild. Hier leben zwischen 1.000 und 3.000 Iberische Wölfe in kleinen Familienverbänden. Filmemacher Bernhard Rübe fand sie in Steineichenwäldern und Steilhängen, eingebettet in eine Urlandschaft aus Kalktürmen, tiefen Schluchten und klaren Flüssen.

 

Am 16.03.19 15:00 - 15:45 Uhr auf 

phoenix: Im Zauber der Wildnis - Yellowstone

Ein Jahr lang reiste ein ZDF-Team immer wieder hinter die Kulissen des wohl legendärsten Nationalparks der Welt. Das Ergebnis ist die außergewöhnliche Dokumentation "Im Zauber der Wildnis: Yellowstone", die uns ganz unwiderstehlich in die grandiose Yellowstone Region mitnimmt. Wir treffen Menschen, die sich dem Leben mit der Natur verschrieben haben und begleiten ihren unglaublichen Alltag. Diese Ranger, Forscher und Abenteurer bringen uns an den Puls dessen, was "ihren Park" gerade jetzt antreibt - im Takt mit den großen, weltweiten Bewegungen für Nachhaltigkeit. Mit ihnen erleben wir eine der schönsten und wildesten Gegenden der Erde. Dem Ruf der Natur bedingungslos folgen! Legendär, der Claim des kalifornischen Naturschützers John Muir, der als Vater der amerikanischen Nationalparks gilt. Dass die Wildnis unwiderstehlich lockt, hat für viele heute wie damals unbedingte Gültigkeit. Und dabei geht es nicht nur um das Glück, draußen zu sein. Es geht um die immer verletzlichere Balance der Natur. Als Muir und andere begeisterte Pioniere gegen Ende des 19. Jahrhunderts die ersten großen Parks im Westen Nordamerikas gründeten, lebten gerade mal eine Milliarde Menschen: sie sollten in die Parks kommen und die Schönheit der Erde sehen. Heute bevölkern 7,3 Milliarden Menschen unseren Planeten und die Bedeutung der Nationalparks hat sich radikal verändert. Welche Rolle spielen sie in Zeiten von Öl und Fracking, schnellem Wachstum, knappen Kassen, Klimawandel? Und wie erleben sie diejenigen, die tagtäglich dort leben und arbeiten - Ranger, Wissenschaftler, Abenteurer - von denen viele aus Deutschland kommen, wo sie alles für ihren Park zurückließen? Diese Fragen haben das ZDF-Doku-Projekt "Im Zauber der Wildnis" angestoßen.
(Wdh. morgen 9.00-9.45 Uhr)

 

Am 16.03.19 15:45 - 16:30 Uhr auf 

phoenix: Alaskas Majestät - der Denali National Park

Er verschlägt jedem Betrachter den Atem: Weithin sichtbar ragt der Denali mit seinen fast 6200 Metern aus der Alaska Range heraus. Der höchste Berg Nordamerikas ist Namensgeber für einen der wichtigsten Nationalparks der Welt. Einst hatte US-Präsident Barack Obama dem riesigen Gipfel seinen ursprünglichen Namen zurück verliehen: Aus dem Mount McKinley wurde wieder der Denali - was in der Sprache der Athabasken-Indianer "Der Hohe" bedeutet.
(Wdh. morgen 9.45-10.30 Uhr)

 

Am 16.03.19 16:15 - 17:00 Uhr auf 

BR: Böhmen - Land der hundert Teiche

Zwischen den Metropolen Wien und Prag liegen rund 500 Fischteiche im Norden von Trebon und Cesky Krumlov, dem ehemaligen Krumau. Es ist das größte für die Karpfenzucht genutzte Teichgebiet Mitteleuropas. Heute ist die Teichlandschaft ein UNESCO-Biosphärenreservat und ein außergewöhnliches Beispiel dafür, wie Mensch und Natur in Harmonie miteinander existieren können. Mehr als 150 Vogelarten brüten hier. Zwergdommel, Drosselrohrsänger und Rohrweihe finden im Schilfdschungel ideale Bedingungen für die Aufzucht ihrer Jungen vor.

 

Am 16.03.19 16:30 - 17:15 Uhr auf 

phoenix: Wildes Deutschland - Die Sächsische Schweiz

Tief eingeschnittene Flusstäler und wüstenhafte Felsplateaus - Deutschlands "Grand Canyon" ist die Sächsische Schweiz. Wind und Wasser, Hitze und Frost schufen über Jahrmillionen die einzigartige Landschaft des Elbsandsteingebirges. Seltene Tiere wie Gartenschläfer, Wanderfalken und Schwarzstörche haben sich an das Leben auf und zwischen den Sandsteinfelsen angepasst. Mit außergewöhnlichen Aufnahmen porträtiert dieser Film eines der größten deutschen Naturwunder.
(Wdh. morgen 10.30-11.15 Uhr)

 

Am 16.03.19 18:10 - 19:10 Uhr auf 

ServusTV: Affen - Eine faszinierende Tierfamilie - Südamerika

Die Primaten haben es mit intelligenten Verhaltensweisen und einem ausgeprägten Sozialverhalten geschafft im Dschungel, in den Wüsten und sogar auf schneebedeckten Bergen zu überleben und sich weiterzuentwickeln. Der Biologe Patrick Aryee geht den Geheimnissen dieser erstaunlichen Tierfamilie auf den Grund.In der dritten und letzten Folge geht es für den Biologen Patrick Aryee nach Südamerika. Hier haben sich verschiedene Arten der sogenannten Neuweltaffen erstaunlich gut an die vorherrschenden Bedingungen angepasst. Im südamerikanischen Regenwald begegnet der Wissenschaftler wahren Dschungelakrobaten: den Klammeraffen. Diese Primatenart hat kurioserweise keine Daumen, dafür aber einen ungewöhnlich langen Schwanz, welcher nahezu wie ein dritter Arm, erstaunliche Möglichkeiten in puncto Beweglichkeit bietet. Auch die Totenkopfaffen zeichnen sich durch besondere Agilität aus. Ihre Gliedmaßen erinnern stark an Frösche, das gilt auch für ihre enorme Sprungkraft.In Belize trifft Aryee auf Brüllaffen, hier ist der Name auch wirklich Programm. So beängstigend ihre Geräusche auch erscheinen mögen, ihr Äußeres entspricht dem nicht annähernd. Die Goldenen Löwenäffchen hingegen verblüffen durch ihre besondere Art der Fortpflanzung - sie gebären immer Zwillinge. In Brasilien schließlich beobachtet Biologe Aryee eine Gruppe von Kapuzineraffen, die von allen Affenarten das im Verhältnis zum Körper größte Gehirn besitzen. Das spiegelt sich natürlich auch in sehr cleveren Verhaltensweisen wieder. Trotzdem sind viele Affenarten stärker vom Aussterben bedroht als je zuvor und es gibt nur einen nahen Verwandten, der verantwortungsvoll dafür Sorge tragen kann, dass diese faszinierende Tierfamilie geschätzt und vor allem geschützt wird: Der Mensch.

 

Am 16.03.19 18:15 - 19:15 Uhr auf 

D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Wunder der Baumhauskunst

In wenigen Bauwerken fühlt man sich der Natur so nahe wie in einem Baumhaus. Pete Nelson und sein Team ermöglichen ihren Kunden im Geäst von Kiefern, Eichen und Douglasien einen einzigartigen Blick auf die Welt. Aber die Protagonisten aus der beliebten TV-Serie sind nicht die einzigen Schreinergesellen, die im Blätterwald mit luxuriösen Palästen für Furore sorgen. Darüber hinaus halten es die Profi-Handwerker mit der Devise: Ehre, wem Ehre gebührt. In dieser Folge stellt Spitzenarchitekt Pete beeindruckende Projekte von anderen Meistern vor, wie zum Beispiel das „Islands Tree House“ in Schweden und „The Nest“ in Texas.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 20.15 Uhr)

 

Am 16.03.19 19:10 - 20:10 Uhr auf 

ServusTV: Paris - Stadt der Tiere

Seit den 1980er Jahren haben sich die Grünflächen in Paris kontinuierlich erweitert. Dadurch konnten viele neue Arten Fuß fassen, aber auch ehemalige wilde Bewohner zurückkehren. Als vor 10 Jahren der Einsatz von Pestiziden dramatisch verringert wurde, sorgte das für ein beschleunigtes Ausbreitung vieler wilder Arten.Die Auswirkungen auf die Nahrungskette waren unmittelbar: Viele bestäubende Insekten kehrten zurück ebenso viele Vogelarten und all jene, denen diese als Beutetiere dienen. Wildgänse etwa machen überall in der Stadt Zwischenlandung - ob an der Pferderennbahn von Longchamp oder einem der zahlreichen Teiche im Bois de Boulogne. Wo sie auf Schwäne, Stockenten und Pfaue treffen. In Summe leben 150 verschiedenen Vogelarten in Paris.Im Bois de Vincennes lässt sich in letzter Zeit vermehrt ein schlecht beleumundeter Geselle blicken, der Rotfuchs. Sogar Wölfe kommen mitunter in innerstädtische Gebiete, um die vielen Nahrungsquellen zu nutzen. Am Hügel von Montmartre hat sich sogar eine besonders weit gereiste Tierart angesiedelt. Der Götterbaum-Spinner stammt ursprünglich aus Asien, wurde aber zur Seidenraupenzucht in alle Welt gebracht. Im Canal Saint Martin schwimmen die Biberratten und haben gelernt, mit den heimtückischen Fluten der Schleusenanlagen umzugehen. Und das größte Wahrzeichen der Stadt, den Eiffelturm, hat ein Wanderfalke zu seinen Jagdgründen gemacht.

 

Am 17.03.19 00:15 - 01:10 Uhr auf 

D-MAX: Holzfäller extrem

Holzfäller-Veteran Bobby Goodson und seine Angestellten bringt so leicht nichts aus der Ruhe - die kernigen Typen sind aus einem besonders harten Holz geschnitzt. Der Firmenboss und seine Angestellten wagen sich mit ihren tonnenschweren Maschinen in Gegenden, um die andere einen großen Bogen machen. So zum Beispiel in die abgelegenen Sümpfe von North Carolina, in denen es vor Schlangen nur so wimmelt. Tückischer Morast, wilde Tiere, extrem hohe Luftfeuchtigkeit und Millionen blutgierige Moskitos - das Roden in Sumpfgebieten ist nicht nur ein Knochenjob, sondern auch mit enormen wirtschaftlichen Risiken verbunden. Doch echte Typen wie Bobby Goodson lassen sich von solchen Umständen nicht abschrecken und krempeln stattdessen die Ärmel hoch. Diese spannende Doku-Serie zeigt die Holzfäller-Urgesteine bei ihrer harten und gefährlichen Arbeit in den Wäldern.
(Vier weitere Folgen direkt im Anschluss, bis 4.45 Uhr)

 

Am 17.03.19 03:15 - 04:00 Uhr auf 

3sat: Die Rache der Schöpfung (1/3) - Invasion der Exoten

Exotische Tiere und Pflanzen, unerwünschte Eindringlinge, sogenannte Bioinvasoren, reisen als blinde Passagiere nach Europa ein. Welche Folgen hat die Einreise der Exoten? Sie kommen auf Schiffen, in Flugzeugen oder anderen Verkehrsmitteln. Beschleunigt durch weltweiten Handel und Tourismus, rollt eine Welle invasiver Spezies auch über Deutschland. Im Rostocker Institut für Biodiversitätsforschung wird dies genau beobachtet. Wer reist wann und wie ein, und welche Folgen hat das für die Umwelt? Eine lückenlose Kontrolle ist unmöglich.

 

Am 17.03.19 04:00 - 04:40 Uhr auf 

3sat: Die Rache der Schöpfung (2/3) - Untergang der Bienen

Stille herrscht auf Wiesen und Weiden in weiten Teilen der USA. Obstbauern klagen über Ernteverluste, denn zu wenige Blüten wurden bestäubt. Wo sind die Bienen geblieben? Manchen Imkern ist die Hälfte ihrer Völker eingegangen, andere verzeichnen Totalverlust. Nach der aus Asien importierten Varroamilbe und der amerikanischen Faulbrut droht nun durch den Kleinen Beutenkäfer neue Gefahr. Er kam in einer Schiffsladung von Südafrika. Bienenexperte Dr. Peter Neumann von der Universität Halle forscht nach Bekämpfungsmethoden.

 

Am 17.03.19 04:40 - 05:25 Uhr auf 

3sat: Die Rache der Schöpfung (3/3) - Angriff der Parasiten

Parasiten können rätselhafte Erkrankungen auf Menschen übertragen. In Aachen erkrankt ein Junge an der lebensbedrohlichen Tropenkrankheit Leishmaniose. Wie kann er sich angesteckt haben? In Soest kommen binnen weniger Tage knapp 300 Menschen mit Lungenentzündung ins Krankenhaus. Auch dort stehen die Ärzte vor einem Rätsel. Dann wird die Dermacentor-Zecke, eine Zecke aus den Tropen, als Überträger ausgemacht. Dr. Torsten Naucke von der Universität Bonn ist Parasitologe und Tiermediziner. Er beobachtet, dass vor allem Hunde immer häufiger von rätselhaften Erkrankungen befallen werden.

 

Am 17.03.19 07:00 - 08:00 Uhr auf 

ServusTV: Unser Wald - wer ist sein Feind, Tier oder Mensch?

Die Österreichischen Bundesforste beklagen sich, dass das Wild den Wald durch das sogenannte Schälen und Verbeißen nachhaltig schädigt, und damit rechtfertigen sie die Schließungen von Wildtier-Fütterungen und die Aufhebung von Schonzeiten, da angeblich der Wildbestand in ganz Österreich weit überhöht ist. Diesen Aussagen widersprechen aber immer mehr Jäger in Österreich, die den österreichischen Bundesforsten vorwerfen nur auf Gewinnmaximierung aus zu sein und einen Wald ohne Wild anstreben. Ist das Wild nun der größte Schädling der Wälder? In der Reportage kommen Waldbesitzer zu Wort, die den Bundesforsten vorwerfen, dass nicht die Tiere, sondern die Waldbewirtschaftung der österreichischen Bundesforste die größten Schäden verursacht. In den Staatswäldern werden angeblich breite und riesige Forststraßen gebaut und große Waldflächen ohne Grund gerodet. Die Vertreter der österreichischen Bundesforste bestreiten diese Anschuldigungen vehement und sprechen von einer emotionalisierten Diskussion. Sie sind der Meinung, die Jäger wollen nur mehr Wild, um es dann auch bejagen zu können. Ist nun das Wild der größte Schädling des Waldes oder doch der Mensch?

 

Am 17.03.19 07:15 - 08:00 Uhr auf 

arte: Singapur - Im Großstadtdschungel (2)

Singapur, Südostasien: über 700 Quadratkilometer, mehr als 60 Inseln, rund 5,5 Millionen Einwohner. Die geschäftige und so rasant wachsende Metropole hat eine der höchsten Bevölkerungsdichten der Welt. Doch auch der Beiname "Gartenstadt" kommt nicht von ungefähr: Singapur beherbergt erstaunliche 40.000 Tier- und Pflanzenarten. Wie gelingt es dem Insel- und Stadtstaat, urbanes Leben und Artenvielfalt miteinander zu vereinbaren? Der zweite Teil der Dokumentation zeigt, wie sich Affen, Hähne, Schlangen und Fledermäuse an das Stadtleben angepasst haben und wie dieses Miteinander von Mensch und Tier funktioniert.

 

Am 17.03.19 07:35 - 08:20 Uhr auf 

ZDFneo: Kanada – Schatz der Kälte

Schlangen, Kamele, Diamanten – wer denkt dabei schon an Kanada? Tatsächlich bietet das Land mehr als schöne Landschaften und wilde Bären. Dirk Steffens entdeckt Schätze, die man hier nicht erwartet.

 

Am 17.03.19 08:20 - 09:05 Uhr auf 

ZDFneo: Kanada – Schatz der Kälte

Schlangen, Kamele, Diamanten – wer denkt dabei schon an Kanada? Tatsächlich bietet das Land mehr als schöne Landschaften und wilde Bären. Dirk Steffens entdeckt Schätze, die man hier nicht erwartet.

 

Am 17.03.19 14:15 - 14:55 Uhr auf 

3sat: Europas Urwälder - Bayerns neue Wildnis

Die Wildnis kehrt zurück in den Bayerischen Wald. In einem außergewöhnlichen Experiment entsteht dort ein "neuer" Urwald: Seit gut 40 Jahren wird die Natur sich selbst überlassen. Der Mensch greift nicht ein - auch nicht in extremen Situationen. Mit verblüffenden Erfolgen: Auf den 243 Quadratkilometern Nationalparkwald jagt seit einigen Jahren wieder der Luchs, Europas einzige Großkatze.

 

Am 17.03.19 14:30 - 15:15 Uhr auf 

WDR: Masuren - Land der 1.000 Seen

Masuren, im Nordosten Polens gelegen, bietet eine einzigartige Natur- und Kulturlandschaft, Idylle und Romantik. Die über 3.000 Gewässer der Masurischen Seenplatte, eingebettet zwischen dunklen Wäldern und sanften Hügeln, locken vor allem Naturfreunde und Wassersportler zu einem Urlaub fern ab aller Hektik. In den Naturschutzgebieten leben Wisente, Elche und Biber, nirgendwo in Europa nisten so viele Störche wie im ehemaligen südlichen Ostpreußen. Und in den malerischen Dörfern scheint die Zeit still zu stehen. Tamina Kallert taucht ein in die Schönheit der Landschaft und in die bewegte Geschichte Masurens. Sie bummelt durch kleine Städtchen, besucht vom Aussterben bedrohte Wildpferde, radelt durch grüne Alleen, paddelt auf verwunschenen Flüsschen und erklärt, wie man mit einem Schiff über Land fahren kann.
(Wdh. kommende Nacht 3.20-4.05 Uhr)

 

Am 17.03.19 14:45 - 15:30 Uhr auf 

hr: Der wilde Norden Sumatras - Dschungeltour zu den Orang-Utans

Sumatra, eine indonesische Hauptinsel, ist die sechstgrößte Insel der Welt. Sie erstreckt sich über 1.700 Kilometer von Nordwest nach Südost. Der Äquator zieht sich in der Mitte durch die maximal 370 Kilometer breite Insel. Sumatra ist zum größten Teil vom tropischen Regenwald bedeckt, der 2004 als Naturdenkmal in die UNESCO-Welterbe-Liste aufgenommen wurde. Entsprechend viel gibt es zu entdecken. In den Wäldern lebt eine große Vielfalt von Tieren und Pflanzen. 3.500 Pflanzenarten wurden im Park gezählt, darunter viele endemische Orchideen und Farne. Hier ist auch der durch Jagd, Abholzung und Tierhandel vom Aussterben bedrohte Sumatra-Orang-Utan zu Hause. Bukit Lawang, ein kleiner Ort am Rande des Nationalparks, ist bekannt für seine Projekte zum Schutz der Orang-Utans. Das machte den Ort zur beliebtesten Touristenattraktion in Sumatra. Von dort starten Dschungeltouren, bei denen man die Orang-Utans, die sogenannten Waldmenschen, hautnah erleben kann.

 

Am 17.03.19 16:00 - 16:30 Uhr auf 

SWR: Der mit dem Wald spricht - Unterwegs mit Peter Wohlleben

Der Soonwald - Teil des rheinland-pfälzischen Mittelgebirges Hunsrück und ein ganz besonderer Wald: Er gilt als Geheimtipp unter den Wäldern - magisch, schön, ursprünglich. Dem Orkan "Wiebke" fielen 1990 größtenteils Fichtenbestände zum Opfer, so dass der Wald nun größtenteils aus Laubwald mit teils sehr alten und schönen Buchen- und Eichenbeständen besteht. Aber Peter Wohlleben ist auch in dieser Folge nicht allein unterwegs. Mit ihm brechen zwei Unterhaltungskünstler aus dem Rheinland und dem Ruhrgebiet auf: Die Komikerin und Schauspielerin Cordula Stratmann und der Comedy-Autor und Moderator Micky Beisenherz wagen den Trip in die Wildnis. Die Wanderung verspricht diesmal also ganz besonders unterhaltsam zu werden. Zwei Tage wandert das Trio durch den Soonwald, inklusive Lagerbau und einer Nacht unter freiem Himmel - und vielen spannenden und faszinierenden Einblicken in die Geheimnisse des Waldes.

 

Am 17.03.19 18:30 - 19:00 Uhr auf 

hr: Wenn Bäume zur Gefahr werden

Horst Grüning blutet das Herz: Seine schöne, fast fünfzig Jahre alte Pappel soll heute weg. Der stolze dreißig Meter hohe Baum ist zu einer Gefahr geworden. Grüning hat bei jedem Sturm gezittert und gehofft, dass der Baum standhält und nicht auf eines der umliegenden Häuser fällt. Das Wetter habe sich so verändert, sagt er, die Winde seien stärker geworden, so dass er jetzt handeln müsse, bevor es zu einer Katastrophe komme. Er hat Wolfgang Kersten beauftragt, die Pappel zu fällen. Ein schwieriger Job, der Baum steht mitten im Wohngebiet. Einfach absägen geht nicht, ein Kranwagen mit Säge und Greifarmen muss den Tonnen schweren Baum Stück für Stück abtragen. Mit bangen Blicken schauen die Schwalbacher zu, wie sich Baumexperte Kersten mit schwerem Gerät an die Arbeit macht. Wolfgang Kersten erfährt bei seiner täglichen Arbeit immer wieder, wie stark die emotionale Bindung zwischen den Bewohnern und ihren Bäumen ist. Wenn er kommt und Bäume fällen muss, wird er häufig angefeindet. Auch er liebt Bäume, weiß, wie wichtig sie für das Klima und das Wohlbefinden sind. Er tut alles, um sie zu erhalten - egal ob im Schlosspark von Wiesbaden, in Taunusstädten oder an Verkehrsknotenpunkten in Frankfurt.
(Wdh. morgen 11.05-11.35 Uhr)

 

Am 17.03.19 19:30 - 20:15 Uhr auf 

ZDF: Kielings wilde Welt - Uralte Paradiese

In der ersten Folge besucht Tierfilmer Andreas Kieling uralte Paradiese in Deutschland, Island, Alaska und auf Madagaskar. Überall trifft er engagierte Wissenschaftler und bietet teilweise intime Einblicke in verblüffende Naturphänomene.
(Wdh. kommende Nacht 2.30-3.15 Uhr)

 

Am 17.03.19 20:15 - 21:45 Uhr auf 

SWR: Wir und der Wald - Eine Jahrtausende alte Liebe

Die Deutschen leben in Wäldern, verehren Wälder, brauchen und lieben die Wälder - schon immer. Die Beziehung der Deutschen zum Wald ist besonders. Vor zweitausend Jahren zur Zeit der Kelten, Römer und Germanen genauso wie heute in Zeiten der Waldkindergärten, der nachhaltigen Holzwirtschaft und des Klimawandels. Der Wald hat die Deutschen geprägt - doch wie geht das vor sich? Wie haben unsere Vorfahren die Wälder erschlossen und besiedelt? Wofür haben sie den Wald gebraucht? Wozu wird er heute gebraucht? Und was verraten Sagen oder Dichtung über die Beziehung zu den Wäldern? Schwarzwald, Pfälzer Wald, Odenwald, Eifel, Hunsrück und Westerwald - hier gibt es viel Wald und entsprechend viele Menschen, die Antworten auf genau diese Fragen suchen. So wird bei Messkirch in Baden-Württemberg eine mittelalterliche Klosterstadt mitten im Wald nachgebaut - dadurch erfahren die Historiker und Archäologen viel über die Art und Intensität der Holznutzung vor tausend Jahren. Oder der Mannheimer Professor Ulrich Kittstein: Er geht der Frage nach, was für eine Rolle der Wald in der Dichtung der Romantik gespielt hat. Oder Dieter Hosius: Der ehemalige Forstamtsleiter aus der Region Prüm in der Eifel beschreibt, wie die Wälder unter dem Zweiten Weltkrieg gelitten haben und wie er und seine Familie sich in dieser Zeit dort vor Bombenangriffen versteckt haben. Es gibt viel über den Wald und die Beziehung zu ihm zu erzählen und dabei geht es auch darum, was der Wald mit Menschen macht, warum der Wald so wichtig für das Wohlbefinden und die Seele ist. Aber auch, warum man in den 1980er Jahren panische Angst vor dem Waldsterben hatte. Ist das rational erklärbar? Durchaus, wenn man genauer hinschaut und die Entwicklung der Beziehung der Deutschen zu ihren Wäldern über den Zeitraum der vergangenen zweitausend Jahre beleuchtet.

 

Am 18.03.19 03:35 - 04:20 Uhr auf 

3sat: Jäger der fliegenden Flüsse

Der gebürtige Schweizer Forschungspilot Gerard Moss untersucht seit fünf Jahren im Auftrag der Wissenschaft die Wolken über den riesigen Wald- und Wasserflächen Amazoniens. Für die Klimaforschung soll er das Geheimnis dieser "fliegenden Flüsse" lüften, die über dem Regenwald durch Verdunstung entstehen.

 

Am 18.03.19 04:30 - 05:15 Uhr auf 

ServusTV: Kinabatangan - Der Garten Eden Borneos

Das Naturschutzgebiet Kinabatangan wird als Geschenk der Erde bezeichnet. Hier finden sich die letzten Reste eines der ältesten Wälder der Erde, entstanden vor 130 Millionen Jahren. Das Gebiet liegt nordöstlich der Insel Borneo, im Staat Sabah im östlichen Malaysia. In Kinabatangan verursacht die Abfolge von Monsun und Trockenperioden extreme Lebensbedingungen für die Bewohner. Der mächtige Kreislauf des Wassers prägt Flora und Fauna. Im Laufe von Jahrtausenden haben der mächtige Monsun, die Kraft der Gezeiten und die Stärke des Flusses eine Vielzahl an Lebensräumen für eine einzigartige, ständig wachsende Tierwelt geschaffen.

 

Am 18.03.19 05:05 - 05:45 Uhr auf 

3sat: Im Reich der heiligen Pflanzen

Der deutsche Biologe Josef Margraf und seine chinesische Frau Minguo Li suchen in der Provinz Yunnan nach Möglichkeiten, seltene Pflanzen der Region wirtschaftlich nutzbar zu machen. Gleichzeitig soll die bedrohte Artenvielfalt erhalten werden. Dafür haben sie eine Umweltinitiative gegründet.

 

Am 18.03.19 05:10 - 06:00 Uhr auf 

D-MAX: Ein BUND fürs Überleben - Nick & Jameson

In den Great Smoky Mountains in Kalifornien liegen die Nerven blank. Die Bedingungen sind extrem. Nick Rhoades und Jameson Mercier bekommen es dort mit Stromschnellen, Sturzfluten und einer hungrigen Schwarzbär-Population zu tun. Goldgräber Nick kennt sich in der Wildnis aus, denn er stammt aus Alaska. Doch seinem Survival-Partner macht die lebensfeindliche Umgebung schwer zu schaffen. Der Sozialarbeiter aus Florida hat die Anforderungen des Abenteuers offenbar unterschätzt. Aneinandergekettet müssen die beiden dennoch gemeinsame Sache machen.

 

Am 18.03.19 05:15 - 06:10 Uhr auf 

ServusTV: Russland - Die Eroberung des Ostens

Der Ferne Osten Russlands ähnelt dem amerikanischen Wilden Westen. Einst war es die Heimat der Ureinwohner, wurde dann von den Kosaken erobert und schließlich bewohnt von Abenteurern, Goldsuchern, Verbannten und Vertriebenen. 8.000 Kilometer von Moskau entfernt, wurde der Bezirk "Oblast Amur" vor etwa 200 Jahren von den Russen als letztes besiedelt. Noch immer ist es eine abgelegene und unwirtliche Gegend. Russland unternimmt weiterhin große Anstrengungen, die strategisch wichtige Region an der Grenze zu China zu erschließen. Die Filmemacherin Sibylle D'Orgeval wirft einen Blick auf die Vergangenheit und Gegenwart der russischen Eroberung des Fernen Ostens. Dabei möchte sie die Bewohner dieses einzigartigen Gebietes näher kennenlernen. Zuerst geht es von Tschita in der Region Transbaikalien in die Amur-Region. Von dort reist sie per PKW und LKW, dann mit Boot und der Transsibirischen Eisenbahn 2.000 Kilometer entlang der russisch-chinesischen Grenze, bis sie schließlich die Pazifikküste und ihr letztes Ziel Wladiwostok erreicht.

 

Am 18.03.19 05:45 - 06:20 Uhr auf 

3sat: Die Affenbande vom Amazonas

Im Westen des Amazonasgebiets ist die Natur noch intakt - besonders in den Wipfeln der Urwaldriesen. Die mächtigen Baumkronen werden von einer Vielzahl unterschiedlicher Affen bewohnt. Da gibt es zum Beispiel die verspielten Totenkopfäffchen, die streitsüchtigen, aber erstaunlich intelligenten Kapuzineraffen und die Tamarine. Mächtige Woll- und Brüllaffen zeigen ihre Kletterkunst, neugierige Klammeraffen erweisen sich als meisterhafte Akrobaten. Die winzigen Zwergseidenäffchen sind die kleinsten Affen der Welt - sie gelten als die Stammväter aller Affen Südamerikas.

 

Am 18.03.19 05:45 - 06:15 Uhr auf 

arte: Grüne Giftschlucker - Wie Superpflanzen unsere Böden retten

Die Forscherin Claude Grison ist Pionierin auf dem Gebiet des Phytominings und zeigt den beiden "Xenius"-Moderatoren, wie viele Giftstoffe auch Jahre nach Stilllegung der Mine noch in den Böden vorhanden sind. Ihr Ziel: Das Sperrgebiet mit Hilfe der Pflanzen zu entgiften und für die Anwohner wieder zugänglich zu machen. Überall auf der Welt wachsen Superpflanzen. In Neukaledonien zum Beispiel gibt es Bäume, deren Pflanzensaft zu 25 Prozent aus Nickel besteht. So viel giftiges Metall in einem lebenden gesunden Baum erstaunt selbst die Wissenschaftler. Sie wollen nicht nur wissen, wie das Gift in die Pflanze kommt, sondern auch, wie man es wieder herausbekommt. Denn Nickel und CO. sind teure Rohstoffe. Könnten Superpflanzen also auch wirtschaftlich interessant sein? In Albanien wird das gerade getestet. Für die Bauern dort heißt es: Nickel statt Gemüse ernten.

 

Am 18.03.19 11:25 - 12:15 Uhr auf 

arte: Amazonas - Heilende Tropen

Das wasserreiche Amazonas-Delta beherbergt eine einzigartige Flora und Fauna. Diese kinematographische Entdeckungsreise beginnt im Norden des Deltas, wo sich mit dem Nationalpark Tumucumaque das größte Regenwaldschutzgebiet der Welt befindet. Auf Höhe der Stadt Macapá erreicht der Fluss eine Breite von 30 km, hier transportieren Frachtschiffe Erz und Soja aus dem Hinterland. Auf der anderen Flussseite liegt die Ilha de Marajó, die größte Flussinsel der Welt. Vor 200 Jahren vermischten sich hier portugiesische Einwanderer mit der indigenen Bevölkerung. Heute leben deren Nachkommen am Rande des undurchdringlichen Dschungels vom Fischfang und vom Anbau der Açaí. Diese Beere gilt als "Superfrucht", der zahlreiche Heilkräfte nachgesagt werden, und wird auf der ganzen Welt verkauft. Südlich der Flussinsel mündet der Rio Tocantins in den Rio Pará, der ebenfalls bis zu 30 km breit wird. Die beiden Flusssysteme - der Amazonas im Norden und der Pará-Tocantins im Süden - sind miteinander verbunden und begrenzen so das 250 km große Delta. Die Reise endet im Hafen von Belém im Süden des Deltas, wo die Fischer bei Morgendämmerung ihre kleinen Einmaster entladen. Der Markt Ver-o-Peso bietet eine außergewöhnlich große Vielfalt an Fischen und anderen Tieren aus Fluss und Meer. Und der angrenzende Kräutermarkt ist bekannt für seine verschiedenen Arzneipflanzen, Wurzeln und tropischen Mixturen. Nicht nur die Einheimischen decken sich hier mit Waren ein: Dieser Markt ist eine wahre Schatzkammer für Wissenschaftler und Ethnobotaniker aus der ganzen Welt.

 

Am 18.03.19 16:40 - 17:10 Uhr auf 

arte: Rehe und Rotwild - Was im Konflikt zwischen Wild und Wald hilft

Förster in Frankreich und Deutschland klagen, dass das Reh- und Rotwild die Bäume zu stark verbeißt. In Deutschland und Frankreich sucht man daher nach Lösungen. Mit einer sogenannten Notzeitfütterung im Winter versuchen deutsche Jäger den Verbiss zu minimieren, in Frankreich hält man von dieser Lösung nichts. In den südlichen deutschen Bundesländern sperrt man Rotwild in spezielle Gebiete ein, um die restlichen Wälder zu schützen. Doch Rotwildgebiete und Winterfütterungen erscheinen einigen Naturschützern und Forschern kontraproduktiv. Was sind die Alternativen? Die "Xenius"-Moderatoren hören sich um.
(Wdh. morgen 6.15-6.40 Uhr)

 

Am 18.03.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 

ARD: Wilde Dynastien - Revolte der Schimpansen

Im Senegal in Westafrika lebt eine Schimpansengruppe, die von David, dem Alphamännchen, angeführt wird. Als wir Zeuge seiner Geschichte werden, ist er bereits seit drei Jahren der Anführer des Clans. In der Regel herrschen die Männchen nicht wesentlich länger und werden dann irgendwann gestürzt. Was noch schwerer wiegt: David hat keine Verbündeten, die ihn in seinem Kampf um die Vorherrschaft unterstützen. Die Trockenzeit bricht gerade an, sodass auch Nahrung und Wasser immer knapper werden. Innerhalb der Gruppe müssen alle näher zusammenrücken, um zu überleben. David ist umgeben von offener Rivalität, jeder strebt nach seiner Krone und ist bereit, dafür zu töten. David stehen brutale Kämpfe bevor, seine Welt geht in Flammen auf und er wird einen außergewöhnlichen Akt der Täuschung vollziehen müssen. Gelingt es ihm, seine Position zu behaupten und so lange der Anführer zu bleiben, bis er einen würdigen Nachfolger gefunden hat? Es geht um Macht, um Politik und um den Kampf ums Überleben.

 

Am 18.03.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 

3sat: Wildes Deutschland - Die Lausitz

Weit im Osten Deutschlands liegt die Lausitz, das Land der 1000 Teiche, eine Landschaft voller Gegensätze. Der Film gewährt außergewöhnliche Einblicke in die Region. In der Teichlausitz leben seltene Tiere wie der Fischotter oder die sonderbare Rohrdommel. In den Bruchwäldern ziehen sogar Elche wieder ihre Kälber groß. Nur wenige Kilometer entfernt gleicht die Lausitz einer Mondlandschaft. Jahrzehntelanger Braunkohletagebau hat dort riesige Abraumhalden und Bergbauseen hinterlassen. Nirgendwo sonst in Deutschland wurde die Landschaft so großflächig und radikal verändert. Doch die Natur zwischen Brandenburg und Sachsen kehrt zurück.

 

Am 18.03.19 21:00 - 22:00 Uhr auf 

3sat: Wer ist hier fremd?

Die Gefahr ist klitzeklein: Tigermücke, Pollen der Ambrosiapflanze und Laubholzbockkäfer übertragen Zika- und Dengue-Viren, verursachen Asthmaanfälle und zerfressen das Holz unserer Bäume. "NETZ NATUR" liefert die Hintergründe zu zahlreichen Schlagzeilen über bedrohliche eingeschleppte Tier- und Pflanzenarten, zeigt aber auch, dass viele heute vertraute Arten vor noch nicht allzu langer Zeit auch als "Fremde" eingewandert sind.

 

Am 18.03.19 22:15 - 23:15 Uhr auf 

ServusTV: Ruanda - Die Natur holt sich alles wieder

In Ruanda kam es 1994 zum Völkermord. Über viele Jahre wurde in dem Land auch unkontrolliert gewildert. Um herauszufinden, wie Ruanda sich unter diesem traumatischen Einfluss organisiert, reisen die beiden Abenteurer Justin Lukach und Scott Wilson mit Einheimischen. So können sie hautnah miterleben, wie sich die Tierwelt langsam erholt: Auf Napoleon Island sehen sie schwimmende Kühe, in höheren Regionen treffen sie auf eine Gruppe Berggorillas. Diesen einzigartig schönen Eindrücken steht das Gespräch mit einem Völkermord-Überlebenden in der Kirche von Ntarama und ein Gerichtsverfahren gegenüber. Dabei werden Geschichten von Vergebung und Hoffnung erzählt, die Scott und Justin sehr beeindrucken.
(Wdh. morgen 11.10-12.10 uhr)

 

Am 19.03.19 05:15 - 06:00 Uhr auf 

phoenix: Kielings wilde Welt (1/3)

In drei Folgen reist der Tierfilmer Andreas Kieling zu den schönsten Tierparadiesen der Welt und präsentiert außergewöhnliche und charismatische Vertreter der Fauna. In der ersten Folge stellt er den Walhai vor der australischen Westküste vor, Indiens bengalischen Tiger, Helgolands Kegelrobben, die Felsenpinguine auf den Falklandinsel und Ähtiopiens Blutbrustpaviane. Die Reise der "wilden Welt" beginnt an der australischen Westküste. Die nächste Etappe von Andreas liegt im Südosten Indiens. Im Rathambore Nationalpark hofft Andreas Kieling den seltenen bengalischen Tiger zu finden. Früher jagten die Maharadjas von Jaipur in den artenreichen Wäldern. Romantisches Überbleibsel ist das alte königliche Fort, über 1000 Jahre alt. An seinem Fuß liegt ein See, nicht nur in der Trockenzeit anziehend für Tiger. Und tatsächlich gelingt es Andreas Kieling ein weibliches Exemplar beim Baden zu filmen.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 7.30 Uhr)

 

Am 19.03.19 07:15 - 08:00 Uhr auf 

arte: Kräuterwelten auf dem Balkan

Im Südosten Europas wächst in unberührter Natur und mildem Klima eine einzigartige Vielfalt von Wildpflanzen. Fernab von Großindustrie und verschmutzten Böden haben sich die Länder des Balkans zum größten Kräuterexporteur Europas entwickelt. Allein in Bulgarien arbeiten mehr als 300.000 Menschen mit heimischen Pflanzen. Das Geschäft wird zunehmend lukrativ. Der Film taucht ein in die Kräuterwelt des Balkans und porträtiert Menschen, die auf ihre Weise die Wildpflanzen für sich nutzen und zugleich bestrebt sind, das traditionelle Wissen zu bewahren.
(Wdh. übermorgen 11.05-11.50 Uhr)

 

Am 19.03.19 09:30 - 09:45 Uhr auf 

ARD-alpha: Eiszeit am Chiemsee - Vom Klimawandel zum Klimaschutz

Der globale Klimawandel und seine Folgen beschäftigt die Menschen derzeit sehr. In der 15-Minuten-Sendung geht es einerseits um die Grundlagen klimatischer Vorgänge: Wie ermitteln Meteorologen und Wetterbeobachter mit Durschnitts-Wetterwerten über mindestens 30 Jahre das Klima? Andererseits wird mit Beispielen aus dem Chiemgau gezeigt, dass sich das Klima schon seit längerem verändert: Von der "Eiszeit am Chiemsee" vor 10 000 Jahren bis zu den aktuellen erfolgreichen Versuchen, wieder Wein im Chiemgau anzubauen. Nicht zuletzt steht die Frage, was der Mensch, heute mehr als je zuvor Mitverschulder des Klimawandels, zum Klimaschutz beitragen kann.

 

Am 19.03.19 09:45 - 10:00 Uhr auf 

ARD-alpha: Vor uns die Sintflut?

Hochwasser, Murenabgänge, Felsstürze, Lawinen, Erdbeben, Vulkanausbrüche. Es gibt eine lange Reihe von Naturereignissen, die durch natürliche Faktoren ausgelöst werden, aber auch durch menschliches Handeln. Sie wirken sich oft katastrophal auf den Lebensraum des Menschen aus. Am Beispiel des verheerenden Hochwassers an der oberbayerischen Loisach im Jahr 2005 werden das Ausmaß, sowie die "Vor- und Nachgeschichte" einer alpinen Naturkatastrophe beleuchtet (Begrenztheit von Vorsorgemaßnahmen, Notwendigkeit von Hochwasserschutz). Die Verbreitung von Erdbeben und Vulkanausbrüchen zeigt eine weitere weltweite Bedrohung durch Naturkatastrophen.

 

Am 19.03.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: In den Wäldern der Koalas

Die großen Eukalyptuswälder im Osten Australiens sind das Reich der Koalas. Eigentlich sind 'Australiens Teddys' eher als gemütliche Tiere bekannt - doch in der Paarungszeit werden Koalamännchen plötzlich zu rastlosen Draufgängern, die den Weibchen und Rivalen in ihrem Revier das Leben schwer machen. Eindrucksvolle Aufnahmen beweisen: Während der Brunft geht es hoch her im Koalawald.

 

Am 19.03.19 11:30 - 12:00 Uhr auf 

NDR: Ein Herz für Holz - Der Holzmaxe aus Güstrow

Holzhändler Steffen Rotner, in Güstrow besser bekannt als "Holzmaxe", führt seit vier Jahren erfolgreich ein Kaminholzunternehmen. Immer gut gelaunt, nicht aus der Ruhe zu bringen - das ist der Holzmaxe, wie ihn Kunden und Freunde gleichermaßen lieben. Doch der Experte für Holz ist auch Experte für alte Autos: am liebsten schraubt er an seinen Hot Rod. Aber nichts geht über Familie, Freunde und Spazierengehen im Wald.

 

Am 19.03.19 18:15 - 18:45 Uhr auf 

NDR: Bäume in der Großstadt - Stadtgrün im Stress

Neben Pilzen, Bakterien, Käfern, Abgasen und zu wenig Raum zum Wachsen ist der Klimawandel die größte Bedrohung für die Bäume im Hamburger Stadtgebiet. Die größten Sorgen bereitet der Baumnachwuchs. Jan Martens-Witte ist auf der Suche nach Baumarten, die diesen Bedingungen standhalten. Gleichzeitig versuchen sie, die alten Bestände so gut es geht am Leben zu erhalten. Denn das Ziel des Baumkontrolleurs und seiner Kollegen ist es, dass die Freie und Hansestadt Hamburg auch in den kommenden Jahrzehnten so grün bleibt wie sie heute noch ist.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)

 

Am 19.03.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 

WDR: Alarm im Garten - Neues von Maulwurf & CO

Viele Tiere fühlen sich in unseren Gärten wie zu Hause. Einige sind bei Gartenbesitzern sehr beliebt, werden regelrecht verwöhnt. Die Schale Milch - besser eine Mischung aus Hühnerfleisch, Haferflocken und Obst - gehört zum Klassiker, um Igel anzulocken. Andere Tiere sollen möglichst schnell wieder verschwinden - allen voran der Maulwurf. Was treibt ihn trotzdem in die Gärten? Die Vorfahren des Maulwurfs lebten im Wald - bis ihm die Wiesen und Gärten der Menschen attraktiver erschienen. Jedes Frühjahr folgen viele Maulwürfe den Pfaden ihrer Ahnen, verlassen den Wald und verschaffen sich - meist nicht weit entfernt - unterirdisch Zugang zum Heiligtum des stolzen Gartenbesitzers. Schon bald zieren seine berühmten Hügel den so sorgsam gepflegten Rasen. Doch die sind nur die Dachluken eines großen unterirdischen Reichs. Am Beispiel eines naturnah gestalteten Gartens am Rande einer kleinen Siedlung erzählt der Film von Joachim Hinz (und Beatrix Stoepel) die Geschichte des wohl unbeliebtesten Gartenbewohners. Durch eindrucksvolle Aufnahmen des Naturfilmers bekommt der Zuschauer ein Bild von einem Tier, das jeder zu kennen glaubt, doch das kaum jemand einmal zu Gesicht bekommt. Hinzu kommt: Die meisten Gartenbesitzer sehen vor lauter Hügeln den Maulwurf nicht, so, wie er wirklich ist.

 

Am 19.03.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 

WDR: Klimahelden in NRW - Was jeder tun kann

Der Kampf gegen den Klimawandel ist nicht aussichtslos. Das haben die erfolgreichen Proteste gegen den Braunkohleabbau im Hambacher Forst gezeigt. Aber Klimahelden gibt es in NRW auch fernab von Demonstrationen und Protestbewegungen. Quarks trifft Menschen, die sich in ganz unterschiedlicher Art für den Klimaschutz einsetzen - von Aktivisten, die sich mit scheinbar übermächtigen Gegnern anlegen, bis zu den stillen Helden des Alltags. Sie alle verbindet der Wille, etwas zu verändern und Verantwortung für unser Klima zu übernehmen. An ihren Beispielen zeigt Quarks, was jeder von uns tun kann, um seinen persönlichen CO2-Fußabdruck zu verkleinern, und was geschehen muss, damit Klimaschutz zur gesellschaftlichen Routine wird. Quarks läuft seit 1993 mit großem Erfolg im WDR Fernsehen. Das Wissenschaftsmagazin erscheint wöchentlich und beleuchtet 45 Minuten lang ein Thema aus wissenschaftlicher Sicht und verschiedensten, oft ungewöhnlichen Blickwinkeln. Wir erzählen Dinge so einfach wie möglich. Deshalb suchen wir nach dem spannendsten Zugang zu einem Thema und vermitteln Grundlagen und Hintergründe statt unverdaute Neuigkeiten. Dabei bleiben wir aktuell, zeigen Haltung und helfen unseren Zuschauern, Themen einzuordnen.
(Wdh. kommende Nacht 1.00-1.45 Uhr)

 

Am 20.03.19 03:10 - 03:55 Uhr auf 

arte: Singapur - Im Großstadtdschungel (1/2)

Singapur, Südostasien: über 700 Quadratkilometer, mehr als 60 Inseln, rund 5,5 Millionen Einwohner. Die geschäftige und so rasant wachsende Metropole hat eine der höchsten Bevölkerungsdichten der Welt. Doch auch der Beiname "Gartenstadt" kommt nicht von ungefähr: Singapur beherbergt erstaunliche 40.000 Tier- und Pflanzenarten. Wie gelingt es dem Insel- und Stadtstaat, urbanes Leben und Artenvielfalt miteinander zu vereinbaren? Der erste Teil der Dokumentation zeigt - aus der Vogelperspektive und unter Wasser, am helllichten Tag und in den finstersten Ecken - unerwartete Begegnungen.

 

Am 20.03.19 07:00 - 07:30 Uhr auf 

SWR: Mission Ozonloch - Wie wir die Erde gerettet haben

Mitte der 1970er Jahre warnen die US-Wissenschaftler Mario Molina und Sherwood Rowland vor einer großen Gefahr für die Erde: Langlebige Chemikalien wie Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe könnten die schützende Ozonschicht des Planeten zerstören. Die Folgen: eine rasante Zunahme von Hautkrebserkrankungen und klimatischen Veränderungen. Doch noch will den Forschern niemand glauben, denn FCKW, das chemische Wundermittel der 1920er Jahre, wird für vieles benötigt: Zum Beispiel als Kühlmittel für Kühlschränke oder als Treibstoff für Deo- und Haarsprays. Mitte der 1980er Jahre wird die Vermutung dann zur Gewissheit: Die amerikanische Forscherin Susan Salomon entdeckt, dass FCKW-Chemikalien für ein großes Loch in der Ozonschicht über der Antarktis verantwortlich sind. Der damalige US-Präsident Ronald Reagan, unterstützt von der britischen Premierministerin Margaret Thatcher, trommelt daraufhin die Weltgemeinschaft zusammen. Am 16. September 1987 einigen sich über 30 Staaten darauf, die FCKW-Produktion einzustellen. Das sogenannte "Montreal-Protokoll" ist bis heute ein herausragendes Beispiel für den globalen Umweltschutz und hat dazu beigetragen, dass das Ozonloch sich langsam wieder schließt.

 

Am 20.03.19 07:30 - 07:32 Uhr auf 

SWR: Was bringt der Klimawandel für Europa?

Der Treibhauseffekt lässt weltweit die Temperatur ansteigen. Aber für Europa könnte der Klimawandel das genaue Gegenteil bringen: eine neue Eiszeit. Schuld ist der Golfstrom.

 

Am 20.03.19 08:10 - 09:10 Uhr auf 

ServusTV: Unser Wald - wer ist sein Feind, Tier oder Mensch?

Die Österreichischen Bundesforste beklagen sich, dass das Wild den Wald durch das sogenannte Schälen und Verbeißen nachhaltig schädigt, und damit rechtfertigen sie die Schließungen von Wildtier-Fütterungen und die Aufhebung von Schonzeiten, da angeblich der Wildbestand in ganz Österreich weit überhöht ist. Diesen Aussagen widersprechen aber immer mehr Jäger in Österreich, die den österreichischen Bundesforsten vorwerfen nur auf Gewinnmaximierung aus zu sein und einen Wald ohne Wild anstreben. Ist das Wild nun der größte Schädling der Wälder? In der Reportage kommen Waldbesitzer zu Wort, die den Bundesforsten vorwerfen, dass nicht die Tiere, sondern die Waldbewirtschaftung der österreichischen Bundesforste die größten Schäden verursacht. In den Staatswäldern werden angeblich breite und riesige Forststraßen gebaut und große Waldflächen ohne Grund gerodet. Die Vertreter der österreichischen Bundesforste bestreiten diese Anschuldigungen vehement und sprechen von einer emotionalisierten Diskussion. Sie sind der Meinung, die Jäger wollen nur mehr Wild, um es dann auch bejagen zu können. Ist nun das Wild der größte Schädling des Waldes oder doch der Mensch?

 

Am 20.03.19 11:25 - 12:10 Uhr auf 

hr: Der wilde Norden Sumatras - Dschungeltour zu den Orang-Utans

Sumatra, eine indonesische Hauptinsel, ist die sechstgrößte Insel der Welt. Sie erstreckt sich über 1.700 Kilometer von Nordwest nach Südost. Der Äquator zieht sich in der Mitte durch die maximal 370 Kilometer breite Insel. Sumatra ist zum größten Teil vom tropischen Regenwald bedeckt, der 2004 als Naturdenkmal in die UNESCO-Welterbe-Liste aufgenommen wurde. Entsprechend viel gibt es zu entdecken. In den Wäldern lebt eine große Vielfalt von Tieren und Pflanzen. 3.500 Pflanzenarten wurden im Park gezählt, darunter viele endemische Orchideen und Farne. Hier ist auch der durch Jagd, Abholzung und Tierhandel vom Aussterben bedrohte Sumatra-Orang-Utan zu Hause. Bukit Lawang, ein kleiner Ort am Rande des Nationalparks, ist bekannt für seine Projekte zum Schutz der Orang-Utans. Das machte den Ort zur beliebtesten Touristenattraktion in Sumatra. Von dort starten Dschungeltouren, bei denen man die Orang-Utans, die sogenannten Waldmenschen, hautnah erleben kann.

 

Am 20.03.19 13:05 - 14:05 Uhr auf 

WDR: Das große Insektensterben - Was können wir tun?

Erst stirbt die Biene, dann der Mensch! Das soll Albert Einstein gesagt haben. Nicht nur die Bienen, auch alle anderen Insekten sind für uns Menschen lebenswichtig. Sie bestäuben unsere Kultur- und Nutzpflanzen, sind in den Ökosystemen wichtige Bestandteile der Nahrungskette. 2017 schlugen ehrenamtliche Insektenforscher Alarm. Sie dokumentierten über mehr als zwei Jahrzehnte lang in verschiedenen Bereichen Nordrhein-Westfalens einen Rückgang der Insekten um sage und schreibe 75 Prozent. Was sind die Ursachen? Und was können wir gegen das Artensterben unternehmen?
(Wdh. morgen 11.00-12.05 Uhr auf ARD-alpha)

 

Am 20.03.19 19:40 - 20:15 Uhr auf 

arte: Polens Naturerbe in Gefahr - Der Kampf um den letzten Urwald Europas

Ein Naturparadies ist bedroht! Der Bialowieza-Nationalpark in Polen ist der letzte europäische Urwald und ein UNESCO-Weltnaturerbe. Seine beeindruckendsten Bewohner sind die 800 Kilogramm schweren Wisente. Daneben gibt es Wölfe, Luchse, Elche und mehr als 120 Vogelarten. Doch seit im März dieses Jahres die nationalkonservative Regierung in Warschau eine Verdreifachung des Holzeinschlags beschlossen hat, ist der Urwald zum Schauplatz eines Kampfes geworden. Umweltschützer der Organisation "Wildes Polen" versuchen, die Abholzungen zu verhindern. Sie haben herausgefunden, dass es nicht - wie von offizieller Seite behauptet - um die Bekämpfung des Forstschädlings Borkenkäfer geht, sondern um kommerzielle Interessen beim Holzverkauf. "Re:" begleitet den Umweltschützer und Gründer des Vereins Adam Bohdan bei seinem Protest. Die Aktivisten blockieren die Fällarbeiten, ketten sich an Forstmaschinen und demonstrieren für die Erhaltung des Urwalds. Trotz der oft gewaltvollen Reaktionen der Polizisten und Forstwächter, lassen sich Adam Bohdan und seine Mitstreiter nicht von ihrem Protest abbringen. Mittlerweile droht die UNESCO, den Bialowieza-Nationalpark auf die Rote Liste des gefährdeten Naturerbes zu setzen. Und der Europäische Gerichtshof verfügte ein sofortiges Ende der Abholzungen. Doch die polnische Regierung und die Forstverwaltung geben sich davon unbeeindruckt und roden weiter.
(Wdh. morgen 12.15-12.50 Uhr)

 

Am 20.03.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 

ServusTV: Die Jahreszeiten - Der Frühling

Jeder spürt sie und sieht die Auswirkungen. Der Frühling ist die Jahreszeit mit dem größten Einfluss auf alle Bewohner der gemäßigten Breiten. Doch diese Zeiten des natürlichen Umbruchs präsentieren sich überall auf der Welt auf völlig unterschiedliche Weise.
(Wdh. morgen 9.10-10.10 Uhr)

 

Am 21.03.19 01:10 - 02:00 Uhr auf 

D-MAX: Die Baumhaus-Profis

Luxusdomizile in den Bäumen! Baumhäuser müssen keine schiefen Hütten sein, in denen Kinder Verstecken spielen, im Gegenteil: Diese Doku-Serie zeigt, welche Meisterwerke im Blätterwald entstehen können. Spitzenarchitekt Pete Nelson reist mit seinem Team durch ganz Amerika und konstruiert in luftiger Höhe wahre Paläste - bestens ausgestattete Wohnräume im Wert von mehreren 100 000 US-Dollar. Egal, ob Badelandschaft mit Whirlpool oder Multimedia-Paradies: Pete und seine Spezialisten erfüllen den Menschen ihren Traum vom Baumhaus.
(Drei weitere Folgen direkt im Anschluss, bis 4.45 Uhr)

 

Am 21.03.19 03:15 - 04:00 Uhr auf 

arte: Singapur - Im Großstadtdschungel (2/2)

Singapur, Südostasien: über 700 Quadratkilometer, mehr als 60 Inseln, rund 5,5 Millionen Einwohner. Die geschäftige und so rasant wachsende Metropole hat eine der höchsten Bevölkerungsdichten der Welt. Doch auch der Beiname "Gartenstadt" kommt nicht von ungefähr: Singapur beherbergt erstaunliche 40.000 Tier- und Pflanzenarten. Wie gelingt es dem Insel- und Stadtstaat, urbanes Leben und Artenvielfalt miteinander zu vereinbaren? Der zweite Teil der Dokumentation zeigt, wie sich Affen, Hähne, Schlangen und Fledermäuse an das Stadtleben angepasst haben und wie dieses Miteinander von Mensch und Tier funktioniert.

 

Am 21.03.19 06:15 - 06:30 Uhr auf 

hr: Wie viel Hitze verträgt die Erde?

Seit Beginn des Industriezeitalters wächst der Anteil von Treibhausgasen wie Kohlendioxid und Methan in der Atmosphäre - mit fatalen Folgen für die Durchschnittstemperaturen auf der Erde. Das Verbrennen von fossilen Energieträgern wie Kohle und Erdöl setzt Gase frei, die durch den Treibhauseffekt die Atmosphäre und die Meere weltweit erwärmen. Durch den Klimawandel beginnen Gletscher abzuschmelzen, extreme Wetterphänomene häufen sich, Dürren und Überschwemmungen bedrohen ganze Landstriche. Das Schmelzen der antarktischen Gletscher und des grönländischen Eisschildes könnten in den nächsten fünfzig Jahren zu einer Erhöhung des Meeresspiegels um mehrere Meter führen. Viele Küstenstädte mit Millionen Einwohnern würden unbewohnbar.

 

Am 21.03.19 06:30 - 06:45 Uhr auf 

hr: Wie ist die Erderwärmung noch zu stoppen?

Immer mehr Wissenschaftler und Politiker beginnen die enormen Auswirkungen des Klimawandels für den Planeten zu begreifen und versuchen, auf nationaler und internationaler Ebene Wege gegen die drohende Katastrophe zu finden. Nur eine schnelle Umstellung der Energieproduktion auf erneuerbare Energien und ein drastisches Absenken des Kohlendioxid-Ausstoßes kann den Klimawandel - vielleicht - noch aufhalten. Industrie- und Entwicklungsländer suchen auf Klimagipfeln nach einer gemeinsamen Strategie gegen die Bedrohung. Die Sendung zeigt auch, wie jeder Einzelne durch sein Konsumverhalten und Energiesparen zum Klimaschutz beitragen kann.

 

Am 21.03.19 07:00 - 07:30 Uhr auf 

SWR: Im Staat aus morschem Holz

In manchen Lexika werden Hornissen als schädlich bezeichnet und die Mär, dass drei Hornissenstiche einen Menschen töten und sieben ein Pferd, ist nicht aus der Welt zu schaffen. Immer noch bricht Panik aus, wenn die größte einheimische Faltenwespe auftaucht. Der Film räumt mit den herrschenden Vorurteilen auf. In eindrucksvollen Bildern wird das Leben im Staat aus morschem Holz beschrieben. Der Zuschauer erhält Tipps, wie er sich in der Nähe der gelb-schwarzen Brummer richtig verhält und wie er den geschützten Insekten helfen kann.

 

Am 21.03.19 14:15 - 15:15 Uhr auf 

D-MAX: Allein gegen die Wildnis - Bulgarien

15 000 Quadratkilometer Wildnis: Aus der Vogelperspektive im Hubschrauber erkennt Ed Stafford, dass er es in den folgenden zehn Tagen mit extrem schwierigem Terrain zu tun bekommt. Denn in den bulgarischen Rhodopen kann man ohne Kompass und Landkarten leicht die Orientierung verlieren. Zudem streifen in dem bewaldeten Gebirge hungrige Bären herum, die man im Dickicht schnell übersieht. Daher ist beim Überlebenskampf in der spektakulären Naturlandschaft absolute Vorsicht geboten. Findet Ed einen Weg zurück in die Zivilisation?

 

Am 21.03.19 17:35 - 18:30 Uhr auf 

3sat: Der Patagonia Park - Eine Reise in die chilenische Wildnis

Im Süden Chiles befindet sich ein außergewöhnlicher Ort: das wilde Patagonien. Dem rauen Klima zum Trotz findet man hier eine faszinierende Vielfalt an Tieren. Das war nicht immer so. Die Naturschützer Kristine und Douglas Tompkins arbeiteten hart an der Errichtung eines Reservats. Nun wird der Traum der Tompkins wahr, und mit dem "Patagonia Park" erblickt eines der weltweit größten Umweltschutzprojekte das Licht der Welt. Seit dem Jahr 2000 hat sich die Region - dank der Unterstützung von Kristine und Douglas Tompkins - extrem gewandelt. Das Ehepaar setzte sich dafür ein, dass das von Überweidung gezeichnete Land geschützt wird und kaufte Tausende Quadratkilometer Farmland auf. Das Reservat sollte zum größten Naturpark Chiles und später an die Regierung übergeben werden. Nach 14 Jahren harter Arbeit ist es nun endlich soweit. Die Dokumentation gewährt Einblick in das abenteuerliche Unterfangen der Naturschützer Kristine und Douglas Tompkins und erzählt die Geschichte einer faszinierenden Region und seiner tierischen Bevölkerung. Nandus, Andenhirsche, Hasenmäuse und Guanakos sind hier heimisch und gehören zu den vielen verschiedenen Arten, die in dem außergewöhnlichen Refugium Schutz gefunden haben. Für die vom Aussterben bedrohten Arten ist das Naturreservat ein Zufluchtsort.
(Wdh. kommende Nacht 5.05-6.05 Uhr)

 

Am 21.03.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 

phoenix: Gift im Honig, tote Bienen

Als Hauptgrund für das Bienensterben gilt die Varroa-Milbe. Dass Pflanzenschutzmittel ihren Anteil daran haben, war lange umstritten. Doch Studien belegen das mittlerweile eindeutig. Die EU hat reagiert und drei Neonicotinoide verboten. Können die Imker jetzt aufatmen? Leider nein. Denn die EU hat das Schlupfloch der Ausnahmegenehmigung gelassen. Und das wird von einigen Ländern fleißig genutzt. Die Bienen tragen Schadstoffe wie Glyphosat oder Neonicotinoide mit den Pollen und dem Nektar in ihr Zuhause. Wissenschaftler haben den Verdacht, dass gerade das die Völker nachhaltig schwächt. Was für Imker zunächst vor allem ein finanzieller Verlust ist, kann für das Ökosystem in der Katastrophe enden. Schließlich spielen Bienen und andere Insekten eine wichtige Rolle - als Bestäuber. Auswirkungen auf den Menschen - Von den Neonicotinoiden ist bekannt, dass sie in das Nervensystem von Insekten eingreifen, was sie orientierungslos macht. Wie sich Neonics auf Menschen auswirken, ist noch wenig erforscht.
(Wdh. übermorgen 12.15-13.00 Uhr)

 

Am 22.03.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: Wildes Baltikum - Wälder und Moore

Im Nordosten Europas wo die Ostsee "Westsee" heißt, liegen wenig beachtet Estland, Lettland und Litauen. Im zweiten Teil seiner Dokumentation zeigt Christoph Hauschild die Vielfalt der baltischen Natur jenseits der Küste: Braunbären, Luchse und Auerhühner in den Wäldern Estlands, den breitesten Wasserfall Europas oder die Balz der Doppelschnepfen in den Feuchtwiesen an der Grenze von Lettland zu Litauen. Das Hinterland des Baltikums ist reich an Wäldern, Mooren und Seen. Die Wildnis gibt vielen Tieren Raum zum Leben. In Estlands Urwäldern von Alutaguse leben mehr als 350 Braunbären. Wenn die Bärin mit ihren Jungen aus dem Winterschlaf erwacht, muss sie aufmerksam sein. Große Bärenmännchen können ihren Jungen gefährlich werden. Besonders während der Paarungszeit sind sie aggressiv und töten Jungbären, die sich in der Nähe der Weibchen aufhalten.

 

Am 22.03.19 11:55 - 12:40 Uhr auf 

WDR: Alarm im Garten - Neues von Maulwurf & CO

Viele Tiere fühlen sich in unseren Gärten wie zu Hause. Einige sind bei Gartenbesitzern sehr beliebt, werden regelrecht verwöhnt. Die Schale Milch - besser eine Mischung aus Hühnerfleisch, Haferflocken und Obst - gehört zum Klassiker, um Igel anzulocken. Andere Tiere sollen möglichst schnell wieder verschwinden - allen voran der Maulwurf. Was treibt ihn trotzdem in die Gärten? Die Vorfahren des Maulwurfs lebten im Wald - bis ihm die Wiesen und Gärten der Menschen attraktiver erschienen. Jedes Frühjahr folgen viele Maulwürfe den Pfaden ihrer Ahnen, verlassen den Wald und verschaffen sich - meist nicht weit entfernt - unterirdisch Zugang zum Heiligtum des stolzen Gartenbesitzers. Schon bald zieren seine berühmten Hügel den so sorgsam gepflegten Rasen. Doch die sind nur die Dachluken eines großen unterirdischen Reichs. Am Beispiel eines naturnah gestalteten Gartens am Rande einer kleinen Siedlung erzählt der Film von Joachim Hinz (und Beatrix Stoepel) die Geschichte des wohl unbeliebtesten Gartenbewohners. Durch eindrucksvolle Aufnahmen des Naturfilmers bekommt der Zuschauer ein Bild von einem Tier, das jeder zu kennen glaubt, doch das kaum jemand einmal zu Gesicht bekommt. Hinzu kommt: Die meisten Gartenbesitzer sehen vor lauter Hügeln den Maulwurf nicht, so, wie er wirklich ist.

 

Am 22.03.19 13:20 - 14:05 Uhr auf 

3sat: Kolumbiens wilde Schönheit (1/2)

Versteckt unter dem dichten Dach des tropischen Regenwaldes existiert eine wundersame Welt: Chocó. Noch ist sie weitgehend unentdeckt und ein Paradies für Pflanzen und Tiere. Das Gebiet liegt zwischen Pazifikküste und den Anden und grenzt im Norden an den Atlantischen Ozean. Die wilde Küstenregion ist Heimat von Riesentausendfüßern, Pfeilgiftfröschen, Affen, Jaguaren, Schildkröten und Buckelwalen. Wilde Mangrovenwälder säumen die Küste. Sie sind Refugium für Krebstiere und Millionen von Vögeln.
(Wdh. übermorgen 2.45-3.30 Uhr)

 

Am 22.03.19 14:05 - 14:50 Uhr auf 

3sat: Kolumbiens wilde Schönheit (2/2)

Bizarre Anden-Gipfel, Tafelberge und Savannen-Landschaften: Die Serranía de la Macarena liegt im Herzen Kolumbiens und gehört zu den artenreichsten Landschaften der Erde. Mit einer Flügelspannweite von drei Metern gleitet dort der Andenkondor über schroffe Bergspitzen, große Wollaffen bevölkern die dichten Bergregenwälder, und bunt schillernde Kolibris spielen eine wichtige Rolle als Pflanzen-Bestäuber. Zum Nationalpark gehören auch Teile des Orinoco-Beckens. Die Regenzeit verwandelt die großen Graslandschaften mit Galeriewäldern in ein flaches Seengebiet - ein Paradies für Wasservögel und Reptilien.
(Wdh. übermorgen 3.30-4.10 Uhr)

 

Am 22.03.19 18:35 - 19:20 Uhr auf 

arte: Ein Sommer in Alaska

In den Sommermonaten erwacht die Arktis zum Leben und besticht mit atemberaubender Schönheit. "Ein Sommer in Alaska" zeigt die herrlichen Landschaften des nördlichsten US-Bundesstaates und veranschaulicht die komplexe Symbiose zwischen Wasser, Pflanzen und Tieren in der Arktis. Die Reise führt von den Buchten und Klippen von Baranof Island bis zum Glacier-Bay-Nationalpark und zeigt das rege Treiben der Braunbären, Lachse und Seeotter sowie zahlreicher Vogelarten, die hier im Sommer ihr Quartier aufschlagen.
(Wdh. übermorgen 11.45-12.30 Uhr)

 

Am 22.03.19 19:15 - 20:10 Uhr auf 

ServusTV: Kulturlandschaften Europas - Die Cevennen

Wie kam es, dass die Landwirtschaft in Europa zu dem Wirtschaftszweig wurde, wie die Menschen ihn heute kennen? Die Cevennen im südlichen Zentralmassiv sind der einzige bewohnte Nationalpark Frankreichs. Die Region gilt als UNESCO-Weltnaturerbe. Die Dokumentation zeigt die Regionen, die über Jahrhunderte hinweg von der hier betriebenen Landwirtschaft geformt wurden und auch heute noch davon geprägt werden.

 

Am 22.03.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 

phoenix: Winzige Wunder - Insekten (1/3)

Sie lieben das Horror-Genre? Grausame Todesfälle, Massenmörder und trickreiche Killer? Wundersame Rettungen in letzter Sekunde geben Ihnen den besonderen Kick? Den "Tatort" am Sonntag können Sie gar nicht abwarten? Nach diesem Film wissen Sie: Der beste und gruseligste Tatort ist die nächste Wiese. Die Dokumentation führt den Zuschauer mit Hilfe von Superzeitlupen, Zeitraffern und Makroaufnahmen in die Welt der heimischen Käfer und zeigt faszinierende Verhaltensweisen, die uns normalerweise verborgen bleiben.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 22.30 Uhr, Wdh. morgen 17.15-19.30 Uhr)

 

Am 22.03.19 22:30 - 23:00 Uhr auf 

phoenix: Ausgebrummt - Insektensterben in Deutschland?

Das Insektensterben in Deutschland nimmt dramatische Formen an. Welche Folgen hat dies für die Umwelt, und welche Lösungen gibt es? Das Sterben der Insekten löst eine Kettenreaktion aus. Auch die Vögel sind dann bedroht, weil es immer weniger Nahrung für sie gibt. Ihre Zahl hat sich in den vergangenen Jahren um 57 Prozent verringert. Einige Arten sind regional völlig verschwunden. Wer in den 80ern mit dem Auto auf Straßen zwischen Feldern und Wäldern fuhr, der hatte schnell ein Problem: Die Windschutzscheibe war voll mit toten Insekten, die Sicht schlecht. Heute ist dies nicht mehr so. Was sich erst mal wie eine positive Nachricht für Autofahrer anhört, ist in Wirklichkeit ein deutliches Zeichen für eine erschreckende Entwicklung: Insekten sterben aus. Für den Menschen ein Problem. Ohne "Bestäuber" können zahlreiche Lebensmittel nicht mehr oder nur unter kostenintensiven Umständen produziert werden. Die Ernährung von Millionen Menschen ist in Gefahr. Es ist ein schleichender Prozess, aber die Entwicklung ist dramatisch. Allein die Biomasse der Insekten Nordrhein-Westfalens hat sich, dies ergaben Messungen an 88 Standorten, um über 80 Prozent verringert. Ein Wert, der sich allein auf die vergangenen 15 Jahre bezieht. Noch nie wurde ein solcher Verlust beobachtet - auch nicht zu Zeiten von DDT-Einsatz in der Landwirtschaft. Und wo keine Insekten mehr sind, da sind auch bald keine Vögel mehr. Der Wiedehopf zum Beispiel ist kaum noch zu sehen. Professor Peter Berthold, Deutschlands wohl bekanntester Ornithologe, ist über die Situation schier verzweifelt. Seine Empfehlung an die Bevölkerung: "Hängen Sie das ganze Jahr über Meisenknödel auf, da sonst viele Vögel verhungern. Gerade im Frühling, wenn es auch noch den Nachwuchs zu versorgen gilt." Doch wo liegen die Ursachen für das Insektensterben? "planet e." geht auf Spurensuche. Schnell wird klar: Es gibt nicht nur einen Grund. Ganz vorn dabei: die Intensivierung der Landwirtschaft. Immer größer werden die Flächen, immer mehr Monokulturen entstehen. Strukturreiche Landschaften werden vernichtet, Biotope zerstört. Auch der Einsatz von Pestiziden ist problematisch. Selten werden die realen Lebensverhältnisse bei Insekten berücksichtigt, dadurch wird die erlaubte Dosis viel zu hoch bemessen. Zusammen mit der Veränderung der Kulturlandschaften haben insbesondere die Spezialisten unter den Insekten wegen des Klimawandels kaum Zeit zur Anpassung und sterben aus. Der Einsatz großer Mengen von Dünger, die zunehmende Lichtverschmutzung in unseren Städten und der stetig anwachsende Verkehr geben den Insekten den Rest. Wie Landschaften ohne Insekten aussehen, zeigt "planet e." beim Besuch in der chinesischen Provinz Sichuan. Diese ist nicht nur für ihre Pandas bekannt, sondern auch für ihre saftigen Birnen. Doch seit einigen Jahren fehlen die Bienen als Bestäuber. Menschen müssen ihre Arbeit übernehmen und bestäuben die Blüten mit kleinen Pinseln aus Entendaunen.
(Wdh. morgen 19.30-20.00 Uhr)

 

Am 22.03.19 23:30 - 00:00 Uhr auf 

WDR: b.trifft - Peter Wohlleben

Bettina Böttinger trifft Deutschlands berühmtesten Förster: Peter Wohlleben. Seit "Das geheime Leben der Bäume" ist ihm mit jedem seiner Sachbücher der Platz auf der Bestsellerliste sicher. Gemeinsam mit ihm durchstreift Bettina Böttinger den Eifelwald - lernt ein Baumliebespaar kennen, erfährt, wie sich Bäume umeinander kümmern und wie sich der Wald auf den Blutdruck auswirkt. Peter Wohlleben war 20 Jahre lang Forstbeamter, bevor er seine Stelle kündigte, um seine Vorstellungen einer ökologischeren Forstwirtschaft umsetzen zu können. Sein Ziel: mehr Wildnis im Wald und weniger Eingriffe durch den Menschen. Nach einem Vortrag über den Wald riet ihm seine Frau, all das doch aufzuschreiben - mit riesigem Erfolg. Mittlerweile lesen Menschen in der ganzen Welt seine Bücher über den Lebensraum Wald. Mit Bettina Böttinger spricht Wohlleben aber auch über die Schattenseiten. Er erzählt von seinem Burnout und wie er lernen musste, sich vom psychischen Druck zu befreien.