Am 20.07.19 06:55 - 07:40 Uhr auf 

ServusTV: Holz

Der Werkstoff Holz wurde, lange bevor Stahl und Plastik zum Einsatz kamen, in der Bauindustrie verwendet. In der Vergangenheit galt Holz als wichtigster Rohstoff im Bauwesen. Noch heute ist der Baustoff in Verwendung: Holz wird genutzt, um Burger zu braten, Häuser abzustützen und als Fußboden. Holz gilt weiterhin als wichtiger Rohstoff im Alltag der Menschen.

 

 

Am 20.07.19 07:10 - 07:35 Uhr auf 

ARD: Ein Tapir geht baden

Tierreporterin Anna ist tief im Regenwald von Ecuador unterwegs. Weitab jeglicher Zivilisation befindet sich die Wildtierauffangstation AmaZoonico. Hier leben die beiden Tapir-Waisen Navi und Carneval. Auf den ersten Blick sehen sie aus wie eine Mischung aus Mini-Nilpferd und Schwein, zumal sie auch noch einen Rüssel tragen! Anna findet heraus, dass die Tapire trotz ihrer praktischen Riechröhre keineswegs mit Elefanten oder Schweinen verwandt sind, sondern mit Nashorn und Pferd.

 

 

Am 20.07.19 08:30 - 09:10 Uhr auf 

ZDFneo: Unter Grizzlys (1/2)

Top-Wildlife-Kameraleute und Bärenexperten haben einige Wochen in Alaskas Wildnis verbracht, um das Leben der Grizzlys aus nächster Nähe zu verfolgen. Noch nie wurden die riesigen Raubtiere Nordamerikas filmisch so außergewöhnlich nah porträtiert, während sie sich zu Hunderten an den Stromschnellen im Katmai Nationalpark versammeln, um Lachse zu fangen. 35 Kameras waren im Einsatz. Über und unter Wasser, in den Uferzonen, auf Plattformen, im Wald und auf den Weiden dokumentieren die Kameras einen Sommer lang das atemberaubende Spektakel. Die Bärenkenner begleiten die Teams Tag und Nacht, und so kommt es zu ungewöhnlichen Begegnungen. In der ersten Folge kämpft eine noch unerfahrene Grizzly-Mutter unermüdlich um das Überleben ihrer beiden Jungen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 9.55 Uhr)

 

 

Am 20.07.19 09:30 - 10:00 Uhr auf 

BR: Schräge Vögel

Der Mann mit grauem Bart und Brille, der die Lippen spitzt und singt, piepst und quakt, bezeichnet sich selbst auch gerne als "Bartgeier". Uwe Westphal ist nicht nur Ornithologe, sondern begnadeter Vogelstimmen-Imitator. Mit diesem Talent und seinen Anekdoten über Vögel füllt er ganze Hallen bei seinen Auftritten. Mit ihm entdeckt das Filmteam "Schräge Vögel", die ihre Beute aufspießen, wie in einer Arena um ihre Geliebte kämpfen oder nur zur Dämmerung über die Heide fliegen. "Welt der Tiere" berichtet von schrägen Vögeln und einem, der ihre Sprache spricht.

 

 

Am 20.07.19 09:55 - 10:40 Uhr auf 

ZDFneo: Abenteuer Sibirien (1/2)

Atemberaubende Weite, klirrende Kälte, unvorstellbarer Reichtum: Das ist Sibirien. Ein Land der Superlative. So groß wie ein eigener Kontinent, 37 Mal so groß wie Deutschland. Die Natur im fernen Osten ist erbarmungslos, das Leben in Sibirien steckt voller Gefahren. Trotzdem zieht es seit Jahrhunderten die Menschen in seinen Bann. In der russischen Weite sind sie auf der Suche nach Wissen und nach Glück. Es waren Deutsche, die sich im 18. Jahrhundert als erste Siedler in die unwirtlichen Gebiete des Ostens vorwagten und auf abenteuerlichen Expeditionen ihr Leben riskierten. Viele Deutsche folgten ihnen, bis heute. Sie alle suchen Chancen und Herausforderungen in diesem Land der Extreme. Die zweiteilige TV-Dokumentation „Abenteuer Sibirien“ verknüpft die deutsche Historie Sibiriens mit der faszinierenden Gegenwart. Denn noch immer gilt das riesige Gebiet zwischen dem Ural und dem Pazifik als Schatzkammer Russlands. Gigantische Rohstoffvorkommen, unberührte Natur, eine faszinierende Tierwelt und uralte Kulturen locken auch heute noch Wissenschaftler und Glücksjäger in den Osten. Im ersten Teil begleiten wir deutsche Wissenschaftler auf ihren Reisen durch Sibirien. Auf Kamtschatka, eine der aktivsten Erdbebenzonen der Erde, erforscht die Vulkanologin Christel van den Bogaard mit ihrem Team die Mechanismen der Erdplatten-Tektonik. Sie versucht herauszufinden, welchem Rhythmus die Erdbeben und Vulkanausbrüche folgen und wie stark sie unser Klima beeinflussen. Wir folgen Florian Stammler auf die arktische Halbinsel Jamal, unter der das größte Erdgasfeld der Erde lagert. Der Ethnologe lebt mehrere Wochen im Jahr bei Rentierzüchtern. Die Nenzen ziehen das ganze Jahr mit ihren Tieren durch die Eiswüste und müssen sich trotz ihres traditionellen Alltags mit den Öl- und Gasmultis arrangieren. Umweltexperten und Russlandkenner wie Markus Radday versuchen in einem schier aussichtslosen Kampf die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt Sibiriens vor dem Raubbau der Rohstoffindustrie zu retten.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 11.25 Uhr)

 

 

Am 20.07.19 11:15 - 12:00 Uhr auf 

tagesschau24: Landwirtschaft ohne Chemie - Bauern suchen neue Wege

Die industrielle Landwirtschaft verspricht hohe Erträge und niedrige Preise. Möglich wird das durch den Einsatz großer Maschinen und viel Chemie. Doch die Kehrseite ist immer deutlicher zu spüren: Das Trinkwasser ist mit Nitrat verschmutzt, die Insekten sterben, die Böden laugen aus. Immer mehr Bäuerinnen und Bauern müssen ihre Höfe aufgeben, weil sie dem Preisdruck nicht mehr standhalten. Welche Alternativen zur industriellen Landwirtschaft gibt es? Welche Bewirtschaftung ist umweltfreundlich und stellt sicher, dass die Bäuerinnen und Bauern davon leben können?
(Wdh. heute 22.15-23.00 Uhr)

 

 

Am 20.07.19 13:15 - 14:15 Uhr auf 

ServusTV: Sandelholz aus Neukaledonien

Neukaledonien ist einer der wenigen Orte auf der Welt, wo die Natur noch erstaunlich unberührt gedeiht. Und unter all den Planzen, die in Neukaledonien wachsen, gibt es eine Baumart, die die Menschen schon seit Anbeginn der Zeit nutzen: den Sandelholzbaum. Das Holz dieser kleinen Bäume ist eines der teuersten weltweit. Lange wurde es bei vielen religiösen Zeremonien benutzt. Sein Duft ist so begehrt, dass der Baum nun in vielen Regionen der Welt vom Aussterben bedroht ist. Doch in Neukaledonien erlebt der Sandelholzbaum gerade ein Comeback, und der Kampf um seine Rettung wird an vielen Fronten geführt. Etwa von Baumzüchtern, die davon überzeugt sind, dass die kontrollierte Nutzung der beste Weg sei, die Art zu retten. Oder von den Erzeugern luxuriöser Düfte, die eine dauerhafte Versorgung mit dieser einzigartigen Duftnote sicherstellen möchten. Denn das Sandelholz ist eine äußerst wichtigste Zutat in Parfums.

 

 

Am 20.07.19 13:15 - 14:00 Uhr auf 

mdr: Überleben - Eltern im Einsatz

Jeder von uns steckt mitten im größten Abenteuer, wenn es um das Überleben geht. Im Moment der Geburt beginnt die einmalige und gefährliche Reise, bei Menschen wie Tieren gleichermaßen. Einige Tiere, wie zum Beispiel die Küken der Nonnengänse in Grönland, müssen die größte Bewährungsprobe ihres Lebens bereits kurz nach der Geburt bestehen. Sie stürzen sich mehr 100 Meter in die Tiefe, ohne fliegen zu können. Andere müssen sich erst als Erwachsene beweisen, wie etwa die Bisonkuh in der Tundra Kanadas, die niemals von der Seite ihres Kälbchens weicht, selbst wenn es von einem Wolfsrudel angegriffen wird. Mit Macht, Ausdauer und Mut gelingt dem Muttertier das nahezu Unmögliche. Sie treibt ihr Junges in den Schutz des Waldes und schließt mit ihm dann wieder zur Herde auf.

 

 

Am 20.07.19 13:55 - 14:25 Uhr auf 

hr: Koalas - Teddybären im Eukalyptuswald

Koalas ernähren sich von den Blättern des Eukalyptusbaumes. Doch die sind voller ätherischer Öle und zahlreicher Giftstoffe. Kein anderes Tier könnte eine solche Nahrung überleben, und selbst die jungen Koalas würden daran zugrunde gehen. Wenn sie erstmals aus dem Beutel der Mutter schlüpfen, sind sie noch nicht in der Lage, Eukalyptus zu verdauen. Es blieb den Forschern lange Zeit ein Geheimnis, wie die jungen Koalas "lernen", ihre giftige Nahrung zu verdauen. Denn da gibt es einen Trick. Die Eukalyptusspezialisten hatten im Laufe der Evolution nie lernen müssen, sich vor Feinden zu schützen - sie hatten keine. Vor hundert Jahren gab es deshalb noch Millionen der possierlichen Tiere. Doch dann hatte eine wilde Jagd begonnen. Es war damals ein beliebter "Spaß" für junge Leute, Koalas zu schießen, denn sie waren ein leichtes Ziel in den lichten Wipfeln der Eukalyptusbäume. Die Zeiten haben sich geändert: Heute sind die Koalabestände auf das Äußerste dezimiert, und regional sind auch einige Arten schon ausgerottet. So begann man vor einigen Jahren damit, Schutzgebiete einzurichten, um das Überleben der letzten Koalas zu sichern. Begleitende Forschungen im Zoo helfen, die Lebensbedingungen der äußerst wählerischen Tiere zu erforschen.
(Wdh. übermorgen 10.00-10.30 Uhr)

 

 

Am 20.07.19 16:45 - 17:30 Uhr auf 

arte: Steinadler - König der Berge

"Steinadler - König der Berge" entstand in einem Zeitraum von drei Jahren und zeigt ausnahmslos wildlebende, ungezähmte Adler. Die Dokumentation begleitet das Erwachsenwerden von zwei Steinadlerküken in der Hohen Tatra, vom Bebrüten der Eier im April bis zu dem Zeitpunkt, wenn die Jungvögel im Juni den Horst verlassen. Tragische Ereignisse, wie etwa der Tod eines fast flüggen Kükens, und lustige Momente, wenn die Steinadlerküken in ihrem Nest Besuch von Maus und Schmetterling bekommen, machen diesen Film zu einem kurzweiligen Ausflug in die Baumkronen der europäischen Bergwälder.

 

 

Am 20.07.19 19:10 - 20:10 Uhr auf 

ServusTV: Wildes Frankreich - Zwischen Jura und Bretagne

Von den malerischen Schluchten des Jura über die sturmumtosten Klippen der Bretagne bis zu den manikürten Gärten des Schlosses Chenonceau - dieser zweiteilige Dokumentation zeigt Frankreich so wild, wie es noch nie zu sehen war. Im Jura-Gebirge verfolgen wir die ersten Schritte eines neugeborenen Hirschkalbs und die ersten Erfolge bei der Rückkehr eines legendären Räubers, des Luchses. Die zerklüftete Küste der Bretagne ist die Bühne für einen entscheidenden Moment im Leben einer jungen Trottellumme. Diese unglaublichen Seevögel können 6000 Kilometer weit fliegen und 180 Meter tief tauchen. Wenn für ein Küken die Zeit gekommen ist, das Nest zu verlassen, muss es von einer Klippe in die Tiefe springen - doch für manche Jungvögel verläuft dieser Sprung tödlich. Durch das Herz Frankreichs verläuft das Tal der Loire, eine Landschaft von außerordentlicher Schönheit, in der über die Jahrhunderte viele Könige ihre Prachtbauten errichten ließen. Ausgerechnet den berühmten Brückenbogen des Schlosses Chenonceau hat sich ein Schwan-Pärchen zum Ort der Familiengründung ausgesucht. Tierische Mitbewohner bevölkern auch den berühmten geometrischen Barockpark der Königs-Mätresse Diana von Poitiers. Allerdings sind die Aktivitäten des Igels bei den biologisch arbeitenden Gärtnern gern gesehen - schließlich wirken sie dem Schneckenfraß entgegen, der den komplizierten Pflanzenornamenten zusetzt.

 

 

Am 20.07.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 

rbb: Der Stechlin - Im Reich der klaren Seen

Große, teils sumpfige Wälder umgeben den Stechlinsee und schirmen ihn weiträumig vor den Einflüssen der modernen Landwirtschaft ab. Gülle und Düngemittel gelangen kaum in das Gewässer. Der Wald schützt aber nicht nur den See, seit kurzem brütet hier wieder einer der schnellsten Vögel der Welt: Der Wanderfalke. Für Fischotter, Biber und die extrem seltene Europäische Sumpfschildkröte sind die ausgedehnten Wälder ein perfektes Rückzugsgebiet. Doch auch Neubürger wie der Waschbär oder der Marderhund schätzen die Region - und machen den einheimischen Tieren das Leben schwer.

 

 

Am 21.07.19 07:40 - 08:25 Uhr auf 

arte: Der unsichtbare Puma - Ein Besucher in Frankreichs Wäldern?

In Südfrankreich trieb sich vor 250 Jahren ein berüchtigtes Untier herum: die Bestie von Gévaudan. Heute kursiert erneut ein Gerücht: Ein Puma soll an den steilen Hängen des Mont Mouchet hausen. Bruno Loisel kennt sich mit Pumas aus. Seit über 20 Jahren folgt der Tierfotograf den Spuren dieser Raubkatzen und dokumentiert sie in ihrem natürlichen Lebensraum. Da diese Geschichte die Beziehung zwischen Mensch und Wildnis reflektiert und die Sichtung eines Pumas ein äußerst seltenes Erlebnis ist, begibt sich Bruno in Frankreich und Kanada auf die Suche nach der vermeintlichen neuen "Bestie von Gévaudan".
(Wdh. morgen 17.00-17.45 Uhr)

 

 

Am 21.07.19 09:55 - 10:40 Uhr auf 

ZDFneo: Unsere Wälder (1/3) - Die Sprache der Bäume

Wir Deutschen lieben den Wald. Kein anderes Land Europas hat eine derart tiefe Verbindung zur Heimat der Bäume. Ein Drittel unseres Landes ist mit Wald bedeckt – 90 Milliarden Bäume insgesamt. Und kein Naturraum ist so stark mit unserer Identität verbunden wie der Wald. Nicht das Wattenmeer, nicht die Berge spiegeln die Seele und die Befindlichkeiten der Deutschen, sondern – unsere Wälder. Auch wenn sie ihr Leben lang am selben Fleck stehen: Bäume sind keine stummen, einsamen Wesen. Im Wald haben sie Freunde und Geschäftspartner, Familienangehörige und Feinde. Und mit allen sind sie vernetzt. Unter der Erde nimmt jede Baumwurzel etwa doppelt so viel Fläche ein wie die Krone in luftiger Höhe. Und in einem einzigen Teelöffel Walderde befinden sich kilometerlange Pilzgeflechte, winzige Leitungen, die ganze Wälder vernetzen – wie das Internet unsere Computer. Fast alle Bäume im Wald kooperieren mit einem oder mehreren Pilzfreunden. Das unterirdische Netz hilft den Bäumen sogar, ihren Nachwuchs zu versorgen, der im Dämmerlicht des Waldes allzu oft im Schatten steht. Über das „Wood Wide Web“ der Pilze wird der Wald quasi zum gigantischen Organismus. Hier tauscht er Nährstoffe aus – und Nachrichten. Auch in der Waldluft schweben ständig chemische Botschaften, mit deren Hilfe Bäume kommunizieren oder Feinde abwehren. Wie unsichtbare Kommunikations-Fahnen durchwehen sie den Wald. Zudem ist die Luft hier reich an Sauerstoff – einem Abfallprodukt der Photosynthese. Ein einziger Baum deckt den Tagesbedarf von zehn Menschen. Deswegen gilt das „Waldbad“ nicht nur in Japan, wo es erfunden wurde, längst als Therapie. Unter Bäumen werden wir ruhiger und gesünder. Denn auch wenn wir sie nicht verstehen: Die geheime Sprache der Bäume wirkt auch auf uns. Vielleicht lieben wir den Wald ja auch deshalb so sehr.

 

 

Am 21.07.19 10:40 - 11:25 Uhr auf 

ZDFneo: Unsere Wälder (2/3) - Ein Jahr unter Bäumen

Frühling, Sommer, Herbst und Winter bringen nicht nur Farbe in unsere Wälder, sie öffnen kurze Zeitfenster, die viele Waldbewohner nutzen müssen, um zu überleben: von der verschwenderischen Blütenpracht der Frühblüher, denen nur wenige Wochen unter kahlen Bäumen bleiben, um Kohlenhydrate fürs ganze Jahr zu produzieren, bis zur Samenfülle der Mastjahre, in denen Bäume über Hunderte von Kilometern ihre Blüte synchronisieren – und damit die Menge ihrer Früchte. In Mastjahren überschwemmt der Wald seine Bewohner derart mit Nahrung, dass genug Samen überbleiben, aus denen neue Bäume wachsen können. Sind Zapfen und Bucheckern, Eicheln und Nüsse im Herbst von den Bäumen gefallen, folgen wenig später die Blätter. Die Bäume verhindern so, dass ihnen bei Frost die Leitungen platzen. Und sie bereiten sich auf den Winterschlaf vor, genau wie die Tiere. Manche von ihnen – wie beispielsweise die Siebenschläfer – verbringen bis zu elf Monate im Schlaf. Denn wenn es nichts zu futtern gibt, sind sie so am sichersten vor ihren Feinden. Andere – wie die Rothirsche – schlafen quasi im Gehen. Animationen zeigen, wie im Lauf der Jahre Nahrung für alle Waldbewohner entsteht, etwa das Holz der Bäume – und warum Spechte bis zu 10 000 Mal am Tag auf das Holz hämmern können, ohne Kopfschmerzen zu bekommen. Viele Lebewesen im Wald leben im oder vom Holz der Bäume. Doch manche Untermieter – wie die Borkenkäfer – können dabei wahre Massaker anrichten. Ob der massenhafte Tod von Bäumen durch den Schädling nun der Königsweg zum vielerorts erwünschten Urwald sein soll, darüber gibt es nach wie vor leidenschaftliche Diskussionen.

 

 

Am 21.07.19 11:25 - 12:10 Uhr auf 

ZDFneo: Unsere Wälder (3/3) - Verbündete im Kampf gegen den Klimawandel

Wir Deutschen lieben den Wald. Kein anderes Land Europas hat eine derart tiefe Verbindung zur Heimat der Bäume. Ein Drittel unseres Landes ist mit Wald bedeckt – 90 Milliarden Bäume insgesamt. Und kein Naturraum ist so stark mit unserer Identität verbunden wie der Wald. Nicht das Wattenmeer, nicht die Berge spiegeln die Seele und die Befindlichkeiten der Deutschen, sondern – unsere Wälder. Wälder sind die größten Süßwasserspeicher – denn alles im Wald ist darauf ausgelegt, Wasser für schlechte Zeiten zu bunkern. Die Baumkronen fangen einen Großteil des Niederschlages auf, bevor er zu Boden fällt, wo der humusreiche Untergrund ihn aufsaugt wie ein Schwamm. Baumwurzeln, die von ihren Pilzfreunden in einen zarten Filz gehüllt werden, speichern das kostbare Nass. Und wie durch ein Wunder gelangt es von den Wurzeln wieder hinauf in die Krone – ganz ohne Motorpumpen. Hier oben wird es gebraucht für die Photosynthese. Denn ohne Wasser kommt die Zuckerproduktion in den Blättern zum Stillstand, und dem ganzen Wald knurrt der Magen. Während die Blätter oben die Energie der Sonne einfangen, sorgt das geschlossene Kronendach für grünes Dämmerlicht unter den Bäumen – und für ein gleichmäßig kühles, feuchtes Klima im Waldinneren. Zu viel Wasser allerdings lässt viele Bäume ertrinken. Wie wir erliegen sie dabei einem Erstickungstod. Auenwälder sind deswegen das Terrain der Spezialistenbäume – und Heimat der Biber, der einzigen tierischen Waldbewohner, die Bäume fällen. Doch egal, wo ein Wald wächst: Jeder Wald ist ein gigantischer „Wassereimer“ in einer globalen Kette von Pumpstationen. Wälder pumpen den Wasserdampf von den Meeren ins Landesinnere. Ohne sie würden die großen Kontinente im Inneren austrocknen. Nicht nur deswegen sind unsere Wälder unsere wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen den Klimawandel. Und so forschen Wissenschaftler mit Klimatürmen und Kronen-Kränen am Wunderwerk Wald.

 

 

Am 21.07.19 14:00 - 15:00 Uhr auf 

ARD-alpha: Wer rettet den Ameisenbär?

Mit seinem guten Geruchssinn spürt er Ameisen- und Termitennester auf und holt die Insekten mit seiner klebrigen Superzunge aus dem Bau: die Rede ist vom großen Ameisenbär. Die meisten Großen Ameisenbären leben in Brasilien. In vielen anderen südamerikanischen Ländern sind sie aber fast ausgestorben. Der Große Ameisenbär gehört inzwischen zu den bedrohten Tierarten. Die Kölnerin Lydia Möcklinghoff ist weltweit die einzige Biologin, die sich wissenschaftlich mit dieser Spezies beschäftigt. Seit über zehn Jahren ist sie regelmäßig in Brasilien und versucht die letzten Rätsel der geheimnisvollen Tiere zu ergründen.
(Wdh. morgen 11.00-12.05 Uhr)

 

 

Am 21.07.19 14:30 - 15:15 Uhr auf 

BR: Artisten im Wind - Milane und Weihen

Greifvögel gehören zu den imposantesten Erscheinungen unserer Vogelwelt. Adler, Falke oder Habicht sind vertraute Namen. Die typischen Jäger über Feld und Wiese aber sind andere. Es sind die Milane und die Leichtgewichte unter den Greifvögeln, die Weihen. Lange war nicht sicher, ob die Wiesenweihe in unserer Kulturlandschaft überleben wird, denn ihr ursprüngliches Siedlungsgebiet sind die feuchten Streuwiesen, Moore und Niederungen. Die wurden entwässert, um Getreide anbauen zu können. Kein Platz mehr für Bodenbrüter wie die Weihen. Doch sie sind anpassungsfähig! Die Wiesenweihe hat die Wintergerste-Felder für sich entdeckt und sich perfekt mit dem Wachstum dieses Getreides synchronisiert. Ebenso anpassungsfähig wie die Wiesenweihe ist der Rotmilan. Die weltweit größte Population lebt in Deutschland.
(Wdh. morgen 10.25-11.10 Uhr)

 

 

Am 21.07.19 16:30 - 17:00 Uhr auf 

ZDF: Die geheime Welt der Pflanzen

Die Forscher sind überzeugt, dass Pflanzen ständig miteinander, mit ihrer Umwelt und sogar mit ihren Feinden kommunizieren. Die meisten Pflanzen sind über Wurzeln unterirdisch miteinander verbunden. Gemeinsam mit Pilzen bilden sie so riesige Netzwerke, eine Art "grünes Internet", über das pflanzliche Individuen miteinander in Kontakt stehen, einander helfen oder warnen und sogar Krieg gegeneinander führen. Bäume päppeln bevorzugt ihren Nachwuchs auf, indem sie ihm Nährstoffe über das unterirdische Netzwerk zuführen. Sogar "Killer" gibt es in der Pflanzenwelt: Sie töten Nahrungskonkurrenten durch ihre Wurzelsekrete ab. Mit atemberaubenden Zeitrafferaufnahmen und spannenden Experimenten erforschen Wissenschaftler die geheime Welt der Pflanzen: wie sie sich gegenseitig helfen oder bekriegen, ihre Verbündeten warnen, Insekten als Söldner anheuern und für ihren Nachwuchs sorgen.

 

 

Am 21.07.19 17:15 - 18:00 Uhr auf 

SWR: Die Isar - Der letzte Wildfluss

Eigentlich verändert sich der Lauf der Isar ständig. Jedenfalls gilt das für ihre ersten 60 Kilometer. Die Isar entspringt bei Scharnitz im Karwendel und mündet nach rund 300 Kilometern bei Deggendorf in die Donau. Während sie flussabwärts von München weitgehend verbaut und kanalisiert ist, besitzt die Isar flussaufwärts noch ihren ursprünglichen Charakter. Je weiter man ihrem Lauf in Richtung Alpen folgt, umso wilder wird sie. Dort, wo sie als Wildfluss in einem weiten Bett zwischen den steil aufragenden Bergen des Karwendels dahinströmt, hat sich eine Flusslandschaft erhalten, die in Deutschland einzigartig ist.

 

 

Am 22.07.19 07:00 - 07:15 Uhr auf 

SWR: Lebensraum Pfälzerwald

Der Pfälzerwald ist das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands. Hier finden mitten in Rheinland-Pfalz viele Tierarten einen geeigneten Lebensraum, die anderswo schon ausgestorben sind. Zu ihnen gehört die Wildkatze. Sie sucht den Schutz der Buchenwälder genauso wie der Feuersalamander. Im offenen Gelände, an sonnigen Hängen, gedeihen nicht nur Weinreben. Wärmeliebende Arten wie die Smaragdeidechse und die Gottesanbeterin sind hier zu Hause. In den Terrassen der Weinberge legen die farbenprächtigen Bienenfresser ihre Nester an. Sie ziehen im Frühsommer aus Afrika hierher.

 

 

Am 22.07.19 08:00 - 08:45 Uhr auf 

arte: Gwaii Haanas - Wilde Schönheit im Pazifik

Auf Haida Gwaii, einem Archipel vor der Westküste Kanadas, liegt der Nationalpark Gwaii Haanas. Viele seiner 138 Inseln und Inselchen sind bedeckt von dichtem Regenwald. Dort gedeihen Baumarten wie der Riesenlebensbaum, die Hemlocktanne und die Sitkafichte. Eine Vielzahl seltener und bedrohter Tierarten, wie die größte Unterart des amerikanischen Schwarzbären, der Weißkopfadler und der Gelbschopflund findet ihr Auskommen, und vor den Küsten tummeln sich Orcas und Buckelwale, Robben und Stellersche Seelöwen. Gwaii Haanas ist der erste Nationalpark der Welt, dessen gesamtes Gebiet von der Bergspitze bis zum Meeresboden unter Schutz gestellt wurde. Seine Existenz verdankt er den Ureinwohnern, den Haida, die auf den Inseln seit 14.000 Jahren sesshaft sind. In ihrer Sprache heißt Gwaii Haanas "Ort der Wunder". Dieses Wunder war durch die Holzindustrie massiv bedroht, die im 20. Jahrhundert mit der großflächigen Abholzung des Regenwalds begann. Mitte der 1980er Jahre mochten die Haida der Zerstörung ihrer Umwelt nicht länger zusehen. Sie blockierten die Holzfällerwege und verhinderten so weiteren Kahlschlag. Ihr langer, friedlicher Protest führte dazu, dass der Süden des Archipels 1988 unter Schutz gestellt wurde. Dorthin darf man nur nach Voranmeldung bei der nationalen Forstbehörde Parks Canada. Die Anzahl der Besucher ist strikt limitiert. Gwaii Haanas ist nur mit dem Wasserflugzeug oder dem Boot erreichbar. Im Park liegt auf der kleinen Insel SGang Gwaay eine verlassene Siedlung der Haida. Das Gelände mit Hausruinen und Totempfählen ernannte die UNESCO 1981 zum Welterbe.

 

 

Am 22.07.19 08:15 - 09:00 Uhr auf 

phoenix: Aufstand am Peace River - Kanadas Heimatschützer gegen Großprojekte

Im kanadischen British Columbia verteidigen Ureinwohner und Farmer ihre Heimat gegen Großunternehmer - von der Politik werden sie dabei im Stich gelassen. Molina Dawson stammt aus dem kleinen Dorf Kingcome an der kanadischen Pazifikküste und gehört dem Volk der Musgamagw an. ARD-Korrespondent Markus Schmidt und sein Team begleiten sie auf ihrem Weg des Protests: Wie sie eine Fischfarm der norwegischen Firma Marine Harvest besetzt und dort in einer Hütte ausharrt. Angeführt wird der Aufstand von ihrem Häuptling Willie Moon. Der Chef der Musgamagw macht die Fischfarmen für die Ausrottung des Wildlachses verantwortlich.

 

 

Am 22.07.19 09:30 - 09:45 Uhr auf 

ARD-alpha: Der Schwarzwald - Die Waldarbeiter und Flößer

Vor circa 1.100 Jahren war der Schwarzwald ein Urwald, undurchdringlich und fast menschenleer. Die ersten Siedler waren christliche Missionare, die im Auftrag adliger Grundherren das Land urbar machen sollten. Die Knechte, die sie mitgebracht hatten, mussten erst einmal den Wald roden. Der Wald lieferte den wichtigsten Rohstoff: Holz. Den brauchte man für den Häuserbau, in den Bergwerken, als Energielieferant in Form von Holzkohle oder zur Glasherstellung. Viele Menschen zogen in den Schwarzwald, um ihren Lebensunterhalt durch Waldarbeit zu verdienen. Sie fällten Bäume, entrindeten die Stämme, transportierten das Holz mit Pferden oder in sogenannten Riesen - eine Art Holzrutsche - den Berg hinunter. August Pfefferle aus dem Münstertal hat 50 Jahre im Wald gearbeitet. Er kennt noch die harte, teilweise gefährliche Handarbeit mit der Säge und der Axt. Der Reichtum des Schwarzwalds waren die mächtigen Weißtannen, 50 Meter hohe Riesen. Sie bekamen den Spitznamen "Holländertannen", da sie bis nach Amsterdam und Rotterdam verkauft wurden. Dort machte man daraus Masten für Segelschiffe oder sie dienten als Gründungspfähle beim Städtebau. Diese schweren Stämme konnten nur auf dem Wasser transportiert werden. Schiltach und Wolfach waren Zentren der Flößerei. Die Männer um Thomas Kipp halten die Jahrhunderte alte Tradition der Flößerei auf der Kinzig am Leben. Sie bauen ein sogenanntes Gestör, also einen Teil eines Floßes nach. Die Zuschauer begleiten die Flößer auf einer Fahrt die Nagold hinunter. Auch die Murg und die Enz waren wichtige Transportwege für das Holz aus dem Schwarzwald. Ein unvorhergesehener Zwischenfall bei einer Wehrdurchfahrt zeigt eindrücklich die Gefahren dieses Berufes.
(Wdh. morgen 7.00-7.15 Uhr im SWR)

 

 

Am 22.07.19 09:45 - 10:00 Uhr auf 

ARD-alpha: Der Schwarzwald - Die Köhler

Mit der Besiedlung des Schwarzwalds und dem Abbau der Bodenschätze wie Eisen, Silber und Kupfer kamen auch die Köhler in den Wald. Damals wurden für die Verarbeitung von Eisenerz und die Verhüttung von Edelmetallen Temperaturen benötigt, die mit der Verbrennung von Holz nicht zu erreichen waren: Das Holz musste zunächst verkohlt werden, um als Brennmaterial dann die nötige Hitze entwickeln zu können. Diese Arbeit erledigten die Köhler; sie führten ein ärmliches und einsames Leben tief in den Wäldern. Heute ist der Beruf des Köhlers fast ausgestorben.
(Wdh. morgen 7.15-7.30 Uhr im SWR)

 

 

Am 22.07.19 11:30 - 12:15 Uhr auf 

arte: Bulgariens Bergwelten (1/2)

Der Zentralbalkan ist der höchste und wildeste Teil des Balkangebirges. Größtenteils steht er als gleichnamiger Nationalpark unter Schutz. Flächenmäßig ist er einer der größten in Europa und eines der letzten Refugien des Braunbären. Wladimir Todorow ist Biologe und auf diese großen Raubtiere spezialisiert. Eine Bärin hat sich in der Falle eines Wilderers verfangen. Wladimir versucht, die junge Bärin zu retten.

 

 

Am 22.07.19 13:20 - 13:45 Uhr auf 

3sat: Geschützte Wildnis - Leben im Nationalpark Donau-Auen

Ein Ausflug in die magische Naturlandschaft des Nationalparks Donau-Auen lässt staunen: Sogar einige Seeadler-Paare haben sich dort wieder angesiedelt.Der Film erzählt die Entwicklung der 9300 Hektar großen Fläche zwischen Wien und Bratislava und zeigt in stimmungsvollen Bildern diese letzte große Fluss-Auen-Landschaft Mitteleuropas. Dem schon ausgestorben geglaubten Hundsfisch und eleganten Graureiher, unzähligen Bibern, leuchtend gefiederten Eisvögeln und seltenen Europäischen Sumpfschildkröten - zahlreichen Tierarten bietet der Nationalpark Donau-Auen einen Lebensraum.
(Wdh. übermorgen 5.45-6.20 Uhr)

 

 

Am 22.07.19 13:45 - 14:30 Uhr auf 

3sat: Die Rückkehr des Wiedehopfs

Tief aus den Savannen Afrikas kommend, besucht jedes Jahr ein besonders auffälliger Gast die idyllische Weinbauregion am österreichischen Wagram: der Wiedehopf.Der exotische Vogel ist in Europa zur bedrohten Art geworden, seine Population ist fast überall stark rückläufig. Nicht so am Wagram: Dank engagierter Naturschutzmaßnahmen und der Initiative einiger Naturliebhaber gibt es dort stolze 88 Bruten mit 266 Jungvögeln.Das ist einmalig. Was aber treibt den Wiedehopf an den Wagram? Bis vor etwa zehn Jahren galt er in dieser Gegend praktisch als ausgestorben - bis sich der Tischler Manfred Eckenfellner eines kranken Wiedehopf-Jungvogels annahm und ihn wieder gesund pflegte. Dieser Tag markiert den Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft und einer bewundernswerten Erfolgsgeschichte. Denn seitdem hat es sich Manfred Eckenfellner zur Lebensaufgabe gemacht, dem Wiedehopf am Wagram ein neues Zuhause zu geben oder besser: ihm seine alte Heimat wieder zurückzugeben. Nun zimmert Eckenfellner Jahr für Jahr Hunderte Nistkästen und hängt sie in Weingärten und Obstwiesen auf, um dem Wiedehopf optimale Brutmöglichkeiten zu schaffen. Der kleine Zugvogel mit dem frechen Kamm gilt als einer der scheuesten Vögel überhaupt. Dennoch: Die Weingärten am Wagram mit ihren vielen kleinen hölzernen Winzerhütten waren noch in den 1960er- und 1970er-Jahren ein perfekter Brut- und Lebensraum für den "Punk" unter den Zugvögeln. Doch Flurbereinigungen, der Einsatz von Insektiziden und das Verschwinden der traditionellen Weinberghütten haben den Lebensraum des Wiedehopfs stark eingeschränkt und ihn aus den Weingärten des Wagrams verschwinden lassen. "Die Rückkehr des Wiedehopfs" porträtiert diese kaum erforschte und für viele lustig anmutende Vogelart und zeigt das Leben und Überleben des Wiedehopfs am Wagram: die Balz- und Paarungsrituale dieser gefiederten Exoten, die Geburt und Aufzucht des Nachwuchses, das Jagd- und Flugverhalten.

 

 

Am 22.07.19 14:15 - 14:40 Uhr auf 

BR: Ein Königreich für Schmetterlinge

Felix Heidinger stellt dieses Mal die "bunten Gaukler" von Taiwan vor, die Insel galt einst als Königreich der Schmetterlinge. In riesigen Schwärmen und großer Artenvielfalt lebten sie dort. Zu Zeiten, als man sich nicht mit Artenschutz befasste, entdeckten die Menschen auf Taiwan, dass sich mit Schmetterlingen ein gutes Geschäft im Kunsthandwerk machen ließ. Millionen Tiere wurden eingefangen. Mit ihren prächtigen, bunten Flügeln verzierte man Teller, Schüsseln und Vasen, die in viele Länder verkauft wurden. Als binnen weniger Jahrzehnte viele Schmetterlingsarten auf Taiwan vom Aussterben bedroht waren, begann man umzudenken und stellte die freilebenden Tiere per Gesetz unter Schutz. Heute züchtet man auf der Insel Schmetterlinge in großem Stil. In Plantagen mit Futterpflanzen werden sie gehegt und gepflegt. Im Süden der Insel gibt es inzwischen wieder ein Königreich für Schmetterlinge. Es ist ein von Menschen unbewohntes Schutzgebiet. Darin leben besonders seltene tropische Exemplare, darunter 50 Arten von Faltern, die ausschließlich auf Taiwan vorkommen. Sie werden von einer jungen Frau bewacht, der Insektenforscherin Lan, deren Arbeit u. a. darin besteht, täglich durch den Regenwald zu streifen und ihre Schützlinge zu zählen und zu fotografieren. Frau Lan ist bei ihren Erkundungsgängen selten allein. Oben in den Bäumen bewegen sich Affen und beobachten die Forscherin bei ihrer Tätigkeit. Die neugierigen Affen gehören zu einer Unterart von Makaken, die es, so wie manche Schmetterlinge, nur auf der Insel Taiwan gibt.

 

 

Am 22.07.19 15:25 - 15:50 Uhr auf 

ARD-alpha: Wie böse ist der Wolf?

Wölfe haben einen schlechten Ruf: sie gelten als böse und gemeingefährlich. Im Märchen verschlingen sie Mensch und Tier mit Haut und Haar. In Abenteuergeschichten kämpfen erschöpfte Wanderer gegen hungrige Wolfsrudel, die unerbittlich immer näher kommen. Doch ist der Wolf wirklich so böse? Paula fährt nach Ernstbrunn bei Wien in Österreich. Hier leitet Friederike das Wolf Science Center, eine Forschungsstation für Wölfe. Und Paula ist überrascht: als sie mit Friederike ins Gehege zu den Wölfen darf, stellt sie fest, dass diese Tiere sehr scheu sind. Als Paula anschließend die Hunde besucht, fällt ihr auf, wie anders diese reagieren. Im Gegensatz zu den Wölfen freuen sich die Hunde über Paulas Besuch und zeigen das auch ganz deutlich. Bislang wissen Forscher nur wenig über Wölfe. Das will Friederike ändern. Sie hat sich dafür Versuche ausgedacht, mit denen sie herausfinden kann, wie Wölfe reagieren und wie schlau sie sind. Paula hilft Friederike bei den Tests und ist beeindruckt, wie schnell Wölfe lernen und wie intelligent sie sind. Friederike will mit ihren Versuchen dazu beitragen, dass wir Menschen den Wolf besser verstehen und kennenlernen. Je mehr wir über diese Tiere wissen, desto weniger unheimlich sind sie uns und desto besser können wir ihnen helfen, in der Natur zu überleben. In Deutschland gibt es in der Lausitz und in Niedersachsen wieder Wölfe. Sie sind keine Gefahr für den Menschen, da sie Angst vor uns haben. Wer also einen Wolf in freier Wildbahn zu Gesicht bekommt, hat richtig viel Glück.

 

 

Am 22.07.19 17:45 - 18:30 Uhr auf 

arte: Der Wald der wilden Katzen

Der Harz ist Katzenland. Hier leben die einzigen beiden wilden Katzenarten Deutschlands gleichzeitig. Luchs und Wildkatze teilen sich ein riesiges Gebiet von über 2.000 Quadratkilometern. In der Mitte thront der über elfhundert Meter hohe Brocken. Luchse waren hier ausgerottet und wurden erst seit dem Jahr 2000 wieder angesiedelt. Inzwischen leben schon gut 90 "Pinselohren" hier. Der Reichtum an natürlichen Strukturen im Harz bietet gleichzeitig über 500 Wildkatzen Schutz. Jetzt werden die Katzen-Reviere knapp. Die ersten Nachkommen müssen den Wald der wilden Katzen verlassen und neue erobern.

 

 

Am 22.07.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 

ServusTV: Wildes Frankreich - Von den Pyrenäen zur Provence

Von den sanften Hügeln der Provence durch das karge Massif des Maures und den aussichtsreichen Esterel bis zu den Hochebenen des Baskenlandes - diese zweiteilige Dokumentation zeigt Frankreich so wild, wie es noch nie zu sehen war.Die Reise beginnt mitten in der Provence, ein Landstrich voller Farben und Düfte, dessen spezielles Licht einige der größten Maler in den Bann gezogen hat. Hier beobachten wir eine der klassischen, gleichnishaften Rivalitäten der Natur - jene zwischen Fuchs und Rabe. Wer wird am Ende den anderen endgültig überlisten?Weiter Richtung Süden, wo sich die Provence zum Mittelmeer erstreckt, erheben sich die Gebirge des Esterel und das Massif des Maures, wo es warm genug ist, dass Schildkröten leben können.Im Gebiet des Massif Central begegnen wir einem Tier, das nur sehr selten beobachtet wird: der Ginsterkatze. Außerdem folgen wir einer Gruppe von Kranichen auf dem alljährlichen Weg zum Schutzgebiet von Arjuzanx. Ein alte Braunkohle-Grube wurde hier zum Kranich-Paradies. 50.000 Vögel versammeln sich jeden Winter hier.Wo die Pyrenäen auf den Atlantik treffen erstreckt sich eine phantastische Landschaft, das Baskenland - voller Farben und sanfter Hügel. Hier leben, weitgehend sich selbst überlassen, die Herden der Pottock-Ponys.In den Zentral-Pyrenäen wurden Braunbären wieder angesiedelt, die Wölfe kamen von selbst zurück. Ihre Rückkehr lässt auch eine uralte Tradition wieder aufleben: Die Schäferei mit Hilfe der traditionellen Pyrenäenberghunde.

 

 

Am 22.07.19 21:05 - 22:00 Uhr auf 

3sat: Im Einsatz für das Kubakrokodil

Das vom Aussterben bedrohte Kuba- oder Rautenkrokodil gilt als ein Symbol für Kubas Freiheit und Identität. Trotz zahlreicher Initiativen für seinen Erhalt bleibt seine Zukunft ungewiss. Das Kubakrokodil lebt im Sumpf von Zapata als Endemit, kommt also nur in einer räumlich abgegrenzten Umgebung vor. Doch das ebenso gefährdete amerikanische Spitzkrokodil dringt immer weiter in sein Gebiet ein. Wer wird das Kräftemessen gewinnen?
(Wdh. morgen 14.15-15.10 Uhr)

 

 

Am 22.07.19 22:35 - 23:20 Uhr auf 

ARD: Klimafluch und Klimaflucht

Wie viele Menschen bis zum Jahr 2050 zu Klimaflüchtlingen werden, darüber gibt es unterschiedliche Ansichten. Einige Experten sagen, das könne man heute gar nicht vorhersagen. Andere sprechen von mehreren hundert Millionen, einige sogar von Milliarden. Wie immer auch die Zukunft aussieht - sie wird weniger human sein. Und immer mehr Menschen werden vor dem Klimawandel flüchten.
(Wdh. kommende Nacht 4.45-5.30 Uhr)

 

 

Am 23.07.19 07:05 - 07:15 Uhr auf 

phoenix: Gehen oder bleiben - Fidschi und der Klimawandel

Vor 200 Jahren haben die Einwohner des Dorfs Vunisavisavi einen Schwur geleistet: Niemals würden sie und ihre Nachkommen die Heimat aufgeben. Doch jetzt macht sich der Klimawandel auf den Fidschi-Inseln immer stärker bemerkbar. Das Wasser erwärmt sich, die Korallen sterben ab, und die Fische werden rar. Vor allem steigt der Meeresspiegel, überspült die Küstengebiete und nagt an den Hütten. Maria Veremo und die anderen Dorfbewohner müssen sich daher der Frage stellen: bleiben oder umsiedeln?

 

 

Am 23.07.19 07:15 - 08:00 Uhr auf 

arte: Tasmanien, Sympathie für den Teufel

Die australische Insel Tasmanien ist die Heimat einer einzigartigen Tierwelt. Ein Paradies auf Erden, das für den Tasmanischen Teufel zur Hölle wurde. Über 90 Prozent des Bestandes fielen bislang einer hochansteckenden Krebserkrankung zum Opfer. Biologen, Immunologen und Tiermediziner arbeiten mit Hochdruck daran, ein Gegenmittel zu finden. Auch private Initiativen kümmern sich inzwischen um kranke, verletzte und verwaiste Teufel. Wenigstens beginnt die Öffentlichkeit in Tasmanien endlich zu begreifen, wie wertvoll die Teufel für das Ökosystem und das Image der Insel sind.

 

 

Am 23.07.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: Mythos Wald - Tierparadies und Schattenreich

Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass selbst die Wälder in einem Nationalpark fern von echten Urwäldern sind. Nachdem die großen Pflanzenfresser wie Bison und Auerochse ausgerottet waren, ging ein Biotop verloren, das artenreicher war als jedes andere in Mitteleuropa. In "Mythos Wald" wird gezeigt, wie dieses ursprüngliche Paradies zurückgewonnen werden kann. Noch immer ist der Wald der Lebensraum für eine Vielzahl an Tier- und Pflanzenarten. Dokumentiert wird erstaunliches Tierverhalten, das Unsichtbare wird sichtbar. Sehr lange Zeitraffer, extreme Zeitlupen und neue Makrooptiken zeigen Phänomene, die dem menschlichen Auge sonst verborgen blieben. So sieht man den Tanz der Lebermoose oder wie der Blütenstaub der Haselnuss durch den Wald weht. Einige Teile der Filmausrüstung sind exklusiv für die hohen visuellen Anforderungen dieser Produktion entwickelt worden.

 

 

Am 23.07.19 11:00 - 11:45 Uhr auf 

arte: Bulgariens Bergwelten (2/2)

Die Rhodopen sind das größte zusammenhängende Gebirge Bulgariens. Wie gewaltige grüne Wellen schieben sich die Hügel in die Landschaft, durchbrochen von tiefen Schluchten aus Sandstein. Die Rhodopen sind dünn besiedelt, wenige Dörfer in engen Tälern versteckt. Auch Kowatschewiza, das im 17. Jahrhundert erbaut wurde, hat sich kaum verändert. Ganz im Osten entlang der türkischen Grenze erstreckt sich Strandscha, in der unzählige Rhododendren- und Orchideenarten gedeihen. Die immergrünen Feuchtwälder sind die Heimat sogenannter voreiszeitlicher Reliktpflanzen, wie zum Beispiel der wildwachsenden Rhododendren. Ein Blütenmeer in Rosa erwartet den Besucher.

 

 

Am 23.07.19 14:15 - 15:15 Uhr auf 

D-MAX: Das Survival-Duo - In den Sümpfen Georgias

Im Okefenokee-Sumpf im US-Bundesstaat Georgia leben Tausende Alligatoren. Die bis zu 400 Kilo schweren Reptilien stellen für Matt Graham und seinen Partner Joe Teti eine große Gefahr dar, denn im trüben Wasser sind die vier Meter langen Riesenechsen kaum auszumachen. Deshalb suchen die Survival-Spezialisten händeringend nach einem Ausweg aus dem Labyrinth. Kiefern weisen ihnen dabei den Weg, denn diese Bäume brauchen zum Wachsen festen Boden, der ihren Wurzeln Halt gibt.

 

 

Am 23.07.19 18:15 - 19:00 Uhr auf 

3sat: Die Tricks der Tiere - Zauber des Dschungels

Wieso beherbergen gerade die Regenwälder eine derart atemberaubende Vielfalt an Lebewesen, mehr als jedes andere Habitat der Erde? Dieser Teil der BBC-Produktion begibt sich auf eine Reise in die zahlreichen grünen Oasen, die unseren Planeten umspannen. Dabei versucht er, diesem größten Rätsel der Regenwälder auf die Spur zu kommen. Auf der Suche nach einer Antwort führt der Film zuerst nach Panama, wo mehr neue Vogelarten pro Tag registriert werden als überall sonst auf der Welt. Danach geht die Reise weiter nach Borneo. Dort sind die größten Dschungelbewohner - der Orang-Utan und der Waldelefant - unentbehrlich für die Erhaltung der Biodiversität der Regenwälder. Die letzte Station der Reise ist der Amazonas, wo der Paranussbaum und seine faszinierende Beziehung zur Umwelt im Mittelpunkt stehen.
(Wdh. kommende Nacht 3.25-4.10 Uhr)

 

 

Am 24.07.19 07:15 - 08:00 Uhr auf 

arte: Geliebtes Korsika - Kampf gegen das Feuer

Tausende Hektar Vegetation werden auf der Insel Korsika jeden Sommer durch Waldbrände zerstört. Seit 1960 haben die Brände ein immer größer werdendes Ausmaß angenommen. Mutige, neue Strategien hat die "Forstfeuerwehr" gegen die Brandkatastrophen entwickelt. Mit präventiven Bränden nehmen sie dem Feuer die "Nahrung". Sie entbuschen gezielt Wälder, Sträucherzonen und Heiden der Insel. Ein gefährlicher Kampf um die geliebte Insel …Alain Valentini und Stéphane Sayag gehören zur Truppe der "Forestier-sapeurs", der "Forstfeuerwehr". Ihr Einsatzgebiet sind die Departements Haute-Corse und Corse-du-Sud, die waldreichen Bergregionen ihrer Heimatinsel, die sie liebevoll auch "Insel der Schönheit" nennen. Brandprävention ist ihr Alltag, sie durchkämmen riesige Waldgebiete und den dichten Buschwald um den Nährstoff für mögliche Brände zu vernichten. Durch kontrolliert gelegte Brände werden Brandschneisen gelegt - kommt es dann im Sommer zu einem Brand, wird er an den Brandschneisen enden und sie nicht überwinden. So soll verhindert werden, dass die Feuerwellen, die von oben aus den Bergen kommen, durch den warmen Sommerwind aus Südwest auf das Tal überspringen. Zunehmend landwirtschaftlich brachliegende Landschaft und trockene Monokultur im Forst sind gefährliche Angriffsflächen für Feuer. Oft bleibt im Ernstfall nur die Brandbekämpfung mit Wasser aus der Luft, doch der Einsatz der berühmten Canadair-Löschflieger in den letzten Jahren hat gezeigt, dass sich damit die Waldbrände nur schwer in den Griff bekommen lassen - zu schnell breiten sich die Feuerwände aus. Die neue Brandschneisen-Methode wird von manchem Bauern kritisiert, das Risiko muss gut kalkuliert werden. Ein Kampf für die Natur, der die Männer der Forstfeuerwehr immer wieder an die Grenze ihre Kräfte bringt.

 

 

Am 24.07.19 08:00 - 08:45 Uhr auf 

arte: Riding Mountain - Insel der Wildnis

Die Provinz Manitoba liegt im Herzen Kanadas und besticht durch die schier endlose Weite ihrer Landschaft und die ausgeprägten Jahreszeiten. Der Süden wird oft als die weltgrößte Kornkammer bezeichnet. Dort bestimmen Agrarwirtschaft und Viehzucht das Bild, während sich im nahezu unbewohnten Norden riesige Tundraflächen mit Nadelwäldern abwechseln. Dazwischen liegt der Riding Mountain National Park, dessen ökologische Vielfalt weltweit einzigartig ist. Der Park liegt höher als der Rest Manitobas. In seinem Mikroklima wechseln sich Grasland, Laubwald und Nadelwald auf engstem Raum ab. Bei seiner Gründung wurde er als "Insel der Wildnis im Ozean aus Farmland" bezeichnet. In diesem Park der Gegensätze kann es im Sommer bis zu 30 Grad Celsius heiß werden, während im Winter Temperaturen um minus 30 Grad keine Seltenheit sind. 239 Vogelarten und 60 verschiedenen Säugetierarten bietet er eine Heimat. Hier leben Biber, Schwarzbären, Bisons, Elche und Wapitis, Kojoten, Wölfe, Stachelschweine, Luchse und Pumas. Seit 1986 gehört Riding Mountain zum Weltnetz der UNESCO Biosphärenreservate. So soll die Artenvielfalt bewahrt und das Zusammenleben zwischen Mensch und Natur gefördert werden. Ganz unterschiedliche Menschen wie Reade Tereck, Leiter einer speziellen Feuerwehrtruppe, der Botaniker Peter Tarleton und der Wildhüter Tim Sallows arbeiten daran, diese einzigartige Landschaft zu erhalten.

 

 

Am 24.07.19 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: Mythos Wald - Der Kampf ums Licht

Noch immer ist der Wald der Lebensraum für eine Vielzahl an Tier- und Pflanzenarten: Das Filmteam hat festgehalten, wie ein Hirschkalb aufwächst, verfolgt eine Fuchsfamilie und zeigt, wie sich der Wald nach vermeintlicher Zerstörung durch einen Waldbrand oder den Borkenkäfer wieder regeneriert und artenreicher als je zuvor emporwächst. Im Herbst beginnt das Buhlen um die Weibchen: Gezeigt wird der Kampf zwischen Hirschen und Wildschweinkeilern, aber auch die "kleinen Kämpfe", die genauso erbittert geführt werden, so etwa zwischen zwei Hirschkäfern. Um dieses Verhalten zu dokumentieren, wurden extreme Zeitlupen und neue Makrooptiken verwendet, um Dinge sichtbar zu machen, die dem menschlichen Auge sonst verborgen blieben.

 

 

Am 24.07.19 13:25 - 13:50 Uhr auf 

3sat: Brasiliens fliegende Edelsteine

Der Rubin-Topas-Kolibri lebt im Osten Brasiliens und ist der schönste aller Kolibris. Seine Kehle ist goldfarben, seine Stirn leuchtet tiefrot. Der Film beobachtet den Vogel ein Jahr lang. Er verfolgt Revierkämpfe, die spektakuläre Balz, den Nestbau und die Jungenaufzucht. Außerdem stellt der Film Menschen im Osten Brasiliens vor und zieht Parallelen zum menschlichen "Balzverhalten".
(Wdh. morgen 9.45-10.15 Uhr)

 

 

Am 24.07.19 13:50 - 14:35 Uhr auf 

3sat: Die Macht der Jahreszeiten (1/2)

Die Jahreszeiten sind der geheime Motor allen Lebens auf der Erde. Seit Ende der Eiszeit prägen sie den Rhythmus der Natur. Menschen, Tiere und Pflanzen richten sich nach ihnen. Der erste Teil der filmischen Reise durch die vier Jahreszeiten beginnt im Februar mit dem Erwachen der Natur und endet im spätsommerlichen Monat August.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 15.20 Uhr)

 

 

Am 24.07.19 14:15 - 14:40 Uhr auf 

BR: Auf der Känguru-Insel ist was los

Dieses Mal macht sich Tierfilmer Felix Heidinger auf den Weg nach Australien, um über einige ungewöhnliche Tiere auf der Känguru-Insel zu berichten. Einer der merkwürdigsten Bewohner ist der Schnabeligel. Äußerlich hat er zwar wegen seines Stachelkleids viel Ähnlichkeit mit unserem heimischen Igel, aber er ist nicht mit ihm verwandt.

 

 

Am 24.07.19 15:20 - 16:05 Uhr auf 

3sat: Kambodscha - Fluch und Segen des Monsuns

Wenn in Kambodscha der Monsun ausbleibt, herrscht extreme Trockenheit. Dann bestimmt die Suche nach den letzten Wasserstellen das Leben der Tiere. Es entsteht ein zäher Überlebenskampf, und das Gedränge um das wenige verbliebene Wasser wird gefährlich. Vor allem die schwächeren Tiere setzen für einige Tropfen vom kostbaren Nass ihr Leben aufs Spiel. Wenn der langersehnte Regen dann endlich fällt, überrollen Flutwellen das Land. Sie füllen die zahlreichen Wasserwege, die das Land wie Arterien versorgen. Dann schafft der Regen ein buntes Gemisch von Lebensräumen in einem Gebiet von 30.000 Quadratkilometern. Selten gewordene Raubtiere wie der Nebelparder schleichen darin durch den Dschungel. Es wachsen Pflanzen, die besondere Strategien entwickelt haben, um jeden Tropfen Wasser zu nutzen. In der Naturdokumentation über Kambodscha beobachtet die Kamera aus nächster Nähe, wie ein Kragenbär mit seiner höchst sensiblen Nase Nahrung findet und wie Kahlkopfgeier den natürlichen Kreislauf in Gang halten. Sie zeigt in faszinierenden Bildern Haubenlanguren, die sich elegant durch das oberste Stockwerk des Regenwaldes schwingen und sich auf ganz spezielle Art ernähren.
(Wdh. kommende Nacht 2.50-3.35 Uhr)

 

 

Am 24.07.19 16:05 - 16:50 Uhr auf 

3sat: Malaysia - Garten Eden aus der Balance

Die Natur Malaysias beeindruckt mit imposanten Bergketten, atemberaubenden Wäldern und unermesslichem Artenreichtum. In jedem Winkel behauptet sich das Leben in wunderbaren, bizarren Formen. Der Blick hinter das Geheimnis dieser Vielfalt zeigt unter anderem, wie sich in dem feuchtheißen Klima extrem unterschiedliche Lebensräume entfalten, und bietet gleichzeitig großartige Bilder von den seltenen Tieren, die dort leben und ums Überleben ringen. Die Dokumentation thematisiert den täglichen Kampf ums Dasein genauso wie die Schönheit der tropischen Fauna. Sie erzählt außerdem von Malaysias höchstem Berg, der jedes Jahr noch weiter wächst. Sie berichtet von Insekten, die es mit unglaublichen Tricks schaffen, ihre Beute in die Irre zu führen. Sie zeigt, was es für die Natur bedeutet, wenn pro Quadratmeter bis zu drei Meter Regen jedes Jahr fallen und an 365 Tagen im Jahr die Sonne zwölf Stunden lang scheint. Die Kamera hält seltene Momente wie den erbitterten Kampf zweier Nashornkäfer und Badeszenen von Zwergelefanten fest, die es nur noch auf Borneo gibt. Malaysias Regenwald erscheint in seiner ganzen Pracht, und jedes Bild ist der Beweis für die Existenz eines einmaligen Naturparadieses.
(Wdh. kommende Nacht 3.35-4.15 Uhr)

 

 

Am 24.07.19 16:50 - 17:30 Uhr auf 

3sat: Thailand - Apotheke der Tiere

In Thailands Flora und Fauna treffen Extreme aufeinander. Dort sind Tiere und Pflanzen Bedingungen ausgesetzt, die das Überleben zum täglichen Kampf machen. In dem Hotspot der Artenvielfalt kommen zahlreiche Heilpflanzen vor, die sowohl die Menschen als auch die Tiere zu nutzen wissen. Gleichzeitig besticht das Land durch seine grandiosen Millionen Jahre alten Landschaften und seine uralte Kultur. Die Dokumentation zeigt Mangrovenwälder, in denen Krabbenkämpfe auf Leben und Tod stattfinden, und Korallenriffe, die 4000 Arten beherbergen. Und sie stellt eine Insel vor, auf der Makaken nur überleben, weil sie gelernt haben, Steine als Werkzeug zu benutzen.
(Wdh. kommende Nacht 4.15-5.00 Uhr)

 

 

Am 24.07.19 17:30 - 18:15 Uhr auf 

3sat: Vietnam - Phoenix aus der Asche

Vietnams Natur hat einen schwierigen Weg hinter sich gebracht: Der Vietnamkrieg hinterließ viel Zerstörung. Doch die Natur ist wie ein Phoenix aus der Asche neu entstanden. Tiere, die in Höhlen Schutz gesucht hatten, tummeln sich heute wieder in den Wäldern. Unter den Pflanzen ist der Bambus der größte Überlebenskünstler. Vor nicht einmal 50 Jahren sah es in diesem geschundenen Land noch ganz anders aus. Über ein Jahrzehnt lang, als der Kampf zwischen den Menschen zu einem Krieg gegen die Natur wurde, verschwanden große Waldflächen Vietnams unter anderem durch den Einsatz des Entlaubungsmittels Agent Orange. Die Verwüstung war so massiv, dass die Begriffe "Naturkrieg" und "Umweltzerstörung" die Region prägten.
(Wdh. kommende Nacht 5.00-5.45 Uhr)

 

 

Am 24.07.19 18:00 - 19:00 Uhr auf 

ServusTV: Jaguar-Volk am Amazonas

Der Australier Todd Sampson ist Abenteurer und preisgekrönter Dokumentarfilmer. Er begibt sich auf die Reise, um herauszufinden, wie es den außergewöhnlichsten Menschen der Welt gelingt, sich an ihr herausforderndes und oft auch lebensbedrohliches Umfeld anzupassen. Diesmal ist Sampson ins Amazonasgebiet gereist. Hier begegnet er den Matsés, dem Volk des Jaguar. Dieser Volksstamm lebt in einem entlegenen Gebiet am Amazonas. Besonders markant sind ihre Gesichtsverzierungen, die auf den ersten Blick aussehen wie die Schnurrhaare einer Katze. Deshalb erhielt ihr Stamm auch den Namen „Jaguar-Volk“. Sampson begibt sich zu den Matsés und möchte - indem er mit den Menschen zusammenlebt - herausfinden, wie sich dieser Volksstamm von Jäger und Sammlern an die schwierigen Lebensverhältnisse im Amazonasgebiet anpassen konnte und seine Kultur sogar bis heute fortbesteht. Ein Ritual der Matsés, an dem Sampson teilnehmen möchte, wird zur Feuerprobe.

 

 

Am 24.07.19 18:15 - 19:00 Uhr auf 

3sat: China - Paradies im Wandel

Im Südwesten Chinas befindet sich einer der schönsten und geheimnisvollsten Naturräume der Erde: Die Provinz Yunnan beherbergt so viele verschiedene Pflanzenarten wie die ganze Nordhalbkugel. Die Dokumentation macht deutlich, warum der Südwesten Chinas immer noch eines der größten Rätsel der Natur ist. Die Reise führt von den Ausläufern des Himalajas bis zu den bewaldeten Tälern. China verbraucht zweimal so viele Ressourcen, wie es nachhaltig wäre. Die Natur ist nur noch in wenigen Teilen der Volksrepublik so unberührt wie im Himalaja. Überall sonst zahlen Tiere und Pflanzen einen hohen Preis für die wachsende Zersiedlung und den industriellen Aufschwung. In der Provinz Yunnan sind einige Gebiete von den Veränderungen verschont geblieben. Hoch oben in den Bergen wird das Kamerateam davon Zeuge, wie sich tibetische Makaken an ihre lebensfeindliche Umgebung angepasst haben. Undurchdringliche Wälder bieten Schutzräume für eine unberührte Natur. Weberameisen bauen mit einer ganz speziellen Technik ihre Nester. Außerdem gibt es 70 verschiedene Höhlenfische, so viele wie nirgendwo sonst auf der Welt.

 

 

Am 24.07.19 20:15 - 21:15 Uhr auf 

ServusTV: Kleine Katzen ganz groß

Die Kleinkatzen, von Wissenschaftlern Felinae genannt, umfassen 40 Arten. So unterschiedlich sie auch sein mögen, einige typische Katzen-Merkmale haben sie noch immer alle gemein...Sie haben einziehbare Krallen, das hält sie Rasiermesser-scharf. Dank gepolsterter Tatzen spazieren sie vollkommen lautlos umher. Ihre Pupillen ziehen sich bei Helligkeit zusammen, bei Dunkelheit weiten sie sich wieder. Die Ohren rotieren wie zwei unabhängige Radare, immer auf der Suche nach verdächtigen Geräuschen und potentieller Beute. Mit dem kräftigen und gelenkigen Körper lässt es sich perfekt kriechen und sprinten. Ein athletischer Springer mit festem Griff - dank super-haftender Krallen. Ihre gesamte Körper-Konzeption hat nur einen Zweck ... Beute zu jagen. Vom Serval, dem langbeinigen Sprungtalent mit den großen Ohren, zum Sumpfluchs, den Wasser liebenden Fischfänger, vom mit Schneeschuhen ausgestatteten Luchs bis zum Kätzchen auf unserem Sofa - Kleinkatzen sind atemberaubende Raubtiere. Ihr wunderschöner Anblick und ihre beeindruckende Eleganz ziehen uns in ihren Bann und lassen uns einfach dahinschmelzen.
(Wdh. morgen 9.10-10.10 Uhr)

 

 

Am 24.07.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 

NDR: Wildes Deutschland - Der Hainich - Thüringens Urwald

Der Hainich ist ein märchenhafter Urwald im Herzen Deutschlands und erstreckt sich über eine Fläche von 16.000 Hektar. Der deutsche Nationalpark ist damit einer der größten zusammenhängenden und zugleich ältesten Buchenwälder Europas. Hier haben die seltenen Wildkatzen und ihr Nachwuchs ein Zuhause gefunden. In den Baumkronen brüten in aller Ruhe Rot- und Schwarzmilane. Neu angesiedelt haben sich hier Waschbär und Wolf. Die Filmemacher kreieren mit Zeitraffern, Zeitlupen und aufwendigen Kamerafahrten einprägsame Bilder aus Deutschlands größtem Buchenurwald.

 

 

Am 24.07.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 

SWR: Der stumme Sommer - Warum sterben die Insekten?

Wirklich sympathisch wirken die Biester selten: Sie stechen, beißen, übertragen Krankheiten - und erschrecken Kinder. Doch sie faszinieren auch: Insekten waren die ersten Tiere, die fliegen lernten. Vor 480 Millionen Jahren eroberten sie den Planeten. Sie sind das Erfolgsmodell der Evolution und bilden bis heute die Basis des Lebens auf der Erde. Denn sie stehen am Anfang einer Nahrungskette, vor der alle Menschen am Ende abhängig sind. Darum schlagen Wissenschaftler und Umweltschützer Alarm. Gerd Reder aus Flörsheim-Dahlsheim in Rheinhessen zum Beispiel: Der engagierte Hobby-Entomologe durchforscht seit Jahrzehnten eine alte Kalkgrube - einer der besten Standorte zum Beispiel für Wildbienen in Deutschland. Er ist fassungslos angesichts der Stille in seiner Grube. Wo es vor einigen Jahren noch munter summte und brummte, hört er heute kaum noch etwas. Warum nur sterben hier die Insekten? "betrifft"-Autor Christoph Würzburger geht diesen Fragen nach. Er unternimmt eine Reise in die faszinierende Welt der Insekten: Recherchiert bei Insektenkundlern, Landwirten, renommierten Wissenschaftlern, Chemiekonzernen und in der Politik. Er begleitet den Insektenforscher Gerd Reder und andere Wissenschaftler bei ihrem Kampf, die Ursachen des Insektensterbens aufzudecken.
(Wdh. übermorgen 1.55-2.40 Uhr)

 

 

Am 24.07.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 

NDR: Costa Rica - Paradies zwischen den Ozeanen

In Costa Rica begrüßen sich die Einheimischen mit "pura Vida", "pralles Leben". Damit bringen sie auf den Punkt, was die schmale Landbrücke zwischen den Kontinenten so einzigartig macht: Exotische Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren wie nirgendwo sonst auf der Erde. Leuchtend grüner Urwald, der bis an die Ufer von gleich zwei Weltmeeren reicht und dem Land seinen Namen gegeben hat: Costa Rica, reiche Küste.

 

 

Am 24.07.19 20:45 - 21:15 Uhr auf 

tagesschau24: Ist unser Wald noch zu retten?

Abgestorbene Fichten stehen auf zu trockenem Boden. Buchen und Eschen sind von Pilzen befallen und verlieren bereits im Frühling Blätter. Markus Wunsch, Förster in Schleiden in der Nordeifel, zählt bei den Fahrten durch sein Revier täglich neu erkrankte Bäume: "Der Wald hat sich vom Sommer 2018 noch nicht erholt. Und noch schlimmer: Wir starten viel zu trocken ins neue Jahr!" Erst in 1,80 Metern Tiefe gibt es Wasser, die Wurzeln vieler Bäume reichen aber nicht so weit. Ob in dreißig Jahren noch Fichten in der Eifel wachsen werden? Ob es den Wald, wie wir ihn kennen, dann überhaupt noch gibt? Darüber wagt kaum jemand nachzudenken.

 

 

Am 24.07.19 20:55 - 21:40 Uhr auf 

arte: Afrikas geheimnisvolle Welten - Die Insel der Affen

Vor der Küste Zentralafrikas liegt eine geheimnisvolle Insel im Atlantik: Bioko. Bedeckt von dichten Regenwäldern ist sie die Heimat für eine der seltensten Affenarten der Welt: Drills. Bisher gab es noch keinen Film über die scheuen vom Aussterben bedrohten Tiere - dies ist das erste intime Porträt. Die Dokumentation folgt Motuku, dem Alphamännchen, und seiner Familie. Das jüngste Mitglied der Gruppe ist der kleine Sipoti. Über die nächsten Jahre wird er noch viel lernen müssen, um die Spielregeln der Drills zu beherrschen.

 

 

Am 24.07.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 

SWR: Der mit dem Wald spricht - Unterwegs mit Peter Wohlleben (1)

In der ersten Folge ist Peter Wohlleben mit der Köchin Sarah Wiener und dem Musiker und Entertainer Guildo Horn in der Eifel unterwegs. Die drei wandern zwei Tage lang durch den Wald von Peter Wohlleben: Hier kennt sich der Förster aus wie in seiner Westentasche, es geht durch alten Buchenbestand, durch einen Friedwald, wo man seine letzte Ruhestätte unter Bäumen finden kann, bis zu einem für Peter Wohlleben geradezu mystischen Ort. Während ihrer Wanderung erfahren die beiden prominenten Mitwanderer allerhand faszinierende Fakten über den Wald, der eine ganz neue Perspektive auf dessen komplexes Ökosystem öffnet. Und neben dem Einblick in die Geheimnisse des Waldes ist auch handfestes Können gefragt: Nur mit einer Axt müssen sie einen Baum fällen und sich ein Lager bauen, um die Nacht ganz allein unter freiem Himmel mitten im Wald zu verbringen. Der Wald - Sehnsuchtsort der Deutschen. Und den kennt keiner so gut wie er: Förster und Bestseller-Autor Peter Wohlleben versteht und erklärt den Wald wie kein Zweiter. Sein Buch "Das geheime Leben der Bäume" ist ein internationaler Bestseller, der sich millionenfach verkauft hat.

 

 

Am 25.07.19 20:15 - 21:00 Uhr auf 

tagesschau24: Klimafluch und Klimaflucht

Wie viele Menschen bis zum Jahr 2050 zu Klimaflüchtlingen werden, darüber gibt es unterschiedliche Ansichten. Einige Experten sagen, das könne man heute gar nicht vorhersagen. Andere sprechen von mehreren hundert Millionen, einige sogar von Milliarden. Wie immer auch die Zukunft aussieht - sie wird weniger human sein. Und immer mehr Menschen werden vor dem Klimawandel flüchten.
(Wdh. übermorgen 14.15-15.00 Uhr)

 

 

Am 26.07.19 07:30 - 08:15 Uhr auf 

phoenix: Alaska im Klimawandel

Auf den ersten Blick ist Alaska ein Abenteuerland, bekannt für seine Naturwunder. Doch auf den zweiten Blick ist Alaska auch ein US-Bundesstaat, der in besonderer Weise von den Folgen des Klimawandels herausgefordert wird. Die von Eskimos bewohnte Insel Shishmaref versinkt im wahrsten Sinne des Wortes nach und nach im Meer. Heftige Stürme und Erosion haben Häuser ins Meer stürzen lassen. Die Insel schrumpft jedes Jahr um mehrere Meter, in 30 Jahren wird sie voraussichtlich verschwunden sein. Der 19-Jährige Esau Sinnok ist in Shishmaref aufgewachsen und macht als Umweltaktivist auf das Schicksal seines Dorfes aufmerksam. Ausgelöst wurde sein Engagement durch den Unfalltod seines Onkels. Er brach auf der Jagd mit seinem Schlitten im Eis ein, weil das Eis zu dünn geworden war. Doch Donald Trump bezeichnete den Klimawandel als "Erfindung der Chinesen". Als Präsident machte er einen bekennenden Klimawandel-Skeptiker zum Chef der Umweltbehörde und ließ Forschungsgelder in Milliardenhöhe streichen. So wird die Arbeit von Wissenschaftlern wie Eran Hood bedroht. Er weist nach, wie schnell ein riesiges Gletschergebiet schmilzt und erforscht die Auswirkungen auf Alaskas Wale. USA-Korrespondent Jan Philipp Burgard zeigt, wie hart der Klimawandel Alaska trifft und wie die Menschen dort mit existenziellen Bedrohungen umgehen.

 

 

Am 26.07.19 08:00 - 08:45 Uhr auf 

arte: Gros-Morne - Das raue Paradies Neufundlands

Bei den Kanadiern heißt Neufundland nur "The Rock". Im äußersten Osten Kanadas trotzen der große Felsen und seine Bewohner dem rauen Wetter und den Wellen des Atlantiks. Hier liegt der Nationalpark Gros Morne. Seinen Namen verdankt er einem circa 806 Meter hohen Berg, der auf den ersten Blick karg und einsam wirkt. Tatsächlich ist er Lebensraum zahlreicher Tierarten. Karibuherden grasen auf den Hängen, zwischen den Felsen entdeckt man Alpenschneehühner und Polarhasen. Ausgerechnet der Elch, ein Wahrzeichen Neufundlands, ist mittlerweile zur Plage geworden. Ursprünglich war er zur Jagd angesiedelt worden. Der Ökologe Darroch Whitaker und sein Team untersuchen den Einfluss der Elche auf den Waldbestand. Immer wieder hat der Eingriff des Menschen das empfindliche Ökosystem Neufundlands aus dem Gleichgewicht gebracht. Die unmessbaren Kabeljauvorkommen, die schon die Wikinger dorthin lockten, wurden von der industriellen Fischerei fast völlig ausgerottet.

 

 

Am 26.07.19 14:15 - 15:15 Uhr auf 

D-MAX: Das Survival-Duo - Im Urwald von Costa Rica

Seit Jahrzehnten strömen Besucher aus aller Welt nach Costa Rica. Das zentralamerikanische Land wurde als Vorreiter des Ökotourismus bekannt. Dort kann man eine einmalige biologische Vielfalt erleben. Wer den Dschungel jedoch abseits der organisierten Touren auf eigene Faust erkunden will, findet sich schnell in einer ausweglosen Lage wieder. Dieses Szenario simuliert das Survival-Duo bei einem gewagten Wildnisabenteuer. Umgeben von Schlangen, Krokodilen und Vogelspinnen schlagen sich die Männer durch den Regenwald.

 

 

Am 26.07.19 21:00 - 21:45 Uhr auf 

phoenix: Ein kalifornischer Traum - Der Yosemite-Nationalpark

Der Yosemite-Nationalpark in Kalifornien ist einer der bekanntesten Nationalparks der Welt: spektakuläre Ausblicke, gewaltige Wasserfälle, uralte Mammutbäume - eine atemberaubende Natur. Fragiles Gleichgewicht Die Insel der Wildnis inmitten des bevölkerungsreichsten Staates der USA ist bedroht. Vier Millionen Besucher rollen jedes Jahr durch die geschützte Wildnis. Die durstige Landwirtschaft saugt die knappen Wasservorräte aus den Seen und Reservoirs. Die Filmemacher Catharina Kleber und Christian Bock haben den rund 3000 Quadratkilometer großen Park mit seinen unzähligen Flüssen und Seen bereist, mit einer Vielfalt von mehr als 400 Wirbeltier- und über 1500 Pflanzenarten. Dabei spürten sie vor allem auch den Verbindungen zwischen Park und Außenwelt nach. Gerade an diesem Ort des blauen Planeten wird nämlich deutlich, wie fragil das Gleichgewicht der Natur in Zeiten von Klimawandel, Bevölkerungswachstum und Ressourcen-Ausbeutung ist. Wie viel Mensch verträgt die Natur?
(Wdh. morgen 18.00-18.45 Uhr)

 

 

Am 26.07.19 21:45 - 22:30 Uhr auf 

phoenix: Alaskas Majestät - der Denali National Park

Vor über 100 Jahren wurde die Nationalpark-Idee in Amerikas Westen geboren, damals lebte eine Milliarde Menschen auf der Erde, und die Parks luden sie ein, sich an der Schönheit der Schöpfung zu erfreuen. Heute, mit über sieben Milliarden Menschen auf der Erde, wandelt sich auch die Rolle der Schutzgebiete. Die ZDF-Filmemacher dokumentieren ein Jahr hinter den Kulissen des Denali National Park und fragen nach der Zukunft der großen Parks. Sie treffen Menschen, die die Schöpfung der Natur für ein neues Jahrtausend und seine Herausforderungen bewahren wollen. Denny Capps, Chefgeologe des Parks, macht sich Sorgen wegen der Klimaerwärmung. Durch die steigenden Temperaturen taut der Permafrostboden, der weite Teile des Nationalparks bedeckt. Mit dramatischen Folgen: Gerade wurde die Park-Road, die einzige Straße, die in den Nationalpark führt, von einem großen Erdrutsch verschüttet. Patricia Owen hat ein ganz anderes Problem. Die Biologin ist die Hüterin der Grizzlybären rund um den Denali. Doch ihre Bären überschreiten immer wieder die Parkgrenzen und begeben sich damit in Lebensgefahr. Denn außerhalb des Denali National Parks dürfen sie gejagt und getötet werden. Der Grizzlybär ist die Nummer eins der "Big Five" des Parks. Bären, Wölfe, Elche, Karibus und Dall-Schafe tummeln sich zahlreich in dem Gebiet, das mit seinen rund 25 000 Quadratkilometern größer ist als Mecklenburg-Vorpommern. Die hohe Tierdichte, die Mischung aus Wäldern, Tundra und Gletschergebieten locken pro Jahr fast 400 000 Besucher.
(Wdh. morgen 18.45-19.30 Uhr)

 

 

Am 26.07.19 22:30 - 00:05 Uhr auf 

phoenix: Passion for Planet - Leben als Tierfilmer

Über den Arbeitsalltag von Tierfilmern Der 90-minütige Dokumentarfilm "Passion for Planet" begleitet fünf der besten und erfolgreichsten Tierfilmer der Welt auf ihren Reisen rund um den Globus. Sie kommen aus Deutschland, Österreich, den USA, Kanada und Indien - aber alle kämpfen vor beeindruckenden Naturkulissen um außergewöhnliche Tieraufnahmen. Die Leidenschaft für ihre Filme lässt die Filmemacher große Anstrengungen und Gefahren in Kauf nehmen. Ihre Arbeit ist spannend, aber auch manchmal ernüchternd. Sie müssen miterleben, wie Lebensräume verschwinden, Tiere sterben und natürliche Ressourcen zerstört werden. Die Heimat neu entdecken oder in die Ferne schweifen Der bayerische Biologe Jan Haft (u. a. "Magie der Moore", "Das grüne Wunder - Unser Wald") lässt die Zuschauer die eigene Heimat mit neuen Augen sehen. Der Film begleitet ihn u. a. bei der Beobachtung von Adlern und bei der Suche nach positiven Beispielen für Artenschutz in Deutschland.