Schweinepest: Probe richtig entnehmen

Schweinepest: Proben richtig entnehmen

© Landesforsten.RLP

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Die Früherkennung von Schweinepest ist das A und O, um eine Ausbreitung zu verhindern. In diesem Video erfahren Jägerinnen und Jäger, wie man bei Fallwild eine Probe richtig entnimmt. Die Proben werden auch auf Afrikanische Schweinepest untersucht, denn bereits ein Tropfen Blut reicht aus, um die Afrikanische Schweinpest zu verschleppen. Daher ist Hygiene immens wichtig. Nehmen Sie bitte erforderlichenfalls mit den Veterinärämtern der Kreisverwaltungen Kontakt auf.

Weitere Informationen  https://bus.rlp.de/behoerdenverzeichnis?nodeId=200725006

Eichenprozessionsspinner

Eichenorozessionsspinner

© Landesforsten.RLP / Axel Henke / Anita Wohlmann

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Mögliche Gesundheitsgefahr durch Eichenprozessionsspinner

Die Gifthaare der Eichenprozessionsspinner können bei Waldbesuchern für böse Überraschungen sorgen. Juckende Hautausschläge nach einer Berührung oder Atemprobleme durch die Windverfrachtung der Gifthaare können die Folge sein.

Schwerpunktgebiete sind Eichenwälder in Stadtrandnähe im Zeitraum von Mitte Mai bis Ende Juni.

Wir empfehlen deshalb, den Kontakt zu Gespinstnestern der Prozessionsspinnerraupen an Eichenbäumen absolut zu vermeiden.

Die Raupen tragen ab einem bestimmten Entwicklungsstadium Gifthaare, die sie auf ihren Wanderungen vor Fressfeinden schützen sollen. 
Diese Gifthaare verursachen bei Berührung auch beim Menschen allergische Reaktionen, die von heftig juckenden Hautausschlägen bis zu Asthmaanfällen reichen können und deren Ausprägung individuell unterschiedlich stark ausfallen. Empfindlichkeit und Reaktionsintensität steigen mit der Anzahl der Einzelkontakte. Da die mikroskopisch kleinen Gifthaare auch mit dem Wind über mehrere Meter verfrachtet werden können, besteht auch ohne direkten Kontakt in der Nähe von Raupenansammlungen eine akute Gesundheitsgefährdung. 

Der Eichenprozessionsspinner (Thaumatopoea processionea L.) zählt zu den Forstschädlingen und lebt an Eiche und seltener auch an Hainbuche. Galt die wärmeliebende Art, deren Hauptverbreitungsgebiet in Südosteuropa liegt, in Deutschland als eher selten, wird seit den 90er Jahren ein deutlicher Anstieg der Vorkommen beobachtet. Trockene und warme Jahre, insbesondere milde Winter begünstigen die Art und führen zu Massenvermehrungen.

Der eher unscheinbare, grau gefärbte Schmetterling ist nachtaktiv und schwärmt witterungsabhängig im Zeitraum von Ende Juli bis Anfang September. Die Weibchen legen die Eier an dünnen Zweigen im oberen Kronenraum in länglichen Paketen ab. Bereits im Herbst entwickelt sich im Ei die Jungraupe, die dann aber in der schützenden Eihülle überwintert und erst Anfang Mai ausschlüpft. Die Raupen fressen die austreibenden Blätter und durchlaufen bis zum fertigen Schmetterling fünf bis sechs Raupenstadien. Die Raupen bleiben in geselligen Familienverbänden zusammen und sammeln sich tagsüber in zusammengesponnenen Gespinstnestern. Ab dem dritten Raupenstadium bilden die Tiere die gefährlichen Gifthaare aus. Mit jeder erneuten Häutung sammeln sich nun Gifthaare in den Gespinstnestern an, sodass nicht nur die Raupen selbst, sondern auch ihre Nester zur Gefahrenquelle werden. Ende Juni/ Anfang Juli verpuppen sich die Tiere in ihren Gespinstnestern und verlassen diese dann, nach drei bis fünf Wochen, als fertige Schmetterlinge. Ihre fest gesponnenen Nester, gefüllt mit Häutungsresten, Puppenhülsen und Raupenkot, bleiben zurück und können mehrere Jahre erhalten bleiben. Die Gesundheitsgefährdung besteht damit weiter und kann nicht als kurzfristig angesehen werden.

Die Gespinstnester finden sich im unteren Stammbereich bis in die Krone hinein und können je nach Raupenanzahl bis zu einem halben Meter groß werden. Besteht eine Gefährdungssituation, müssen diese Nester in jedem Fall fachgerecht entfernt werden.

Die akute Gefahr ist während der Fraßzeit der freifressenden Raupen am größten. In den nächsten Wochen ist in Befallsgebieten daher besondere Aufmerksamkeit geboten. Später nimmt die Gefahr zwar ab, besteht aber weiterhin durch die lange Haltbarkeit der Gespinstnester. Waldbesucher sollten daher die Raupen und Gespinste in keinem Fall berühren und bekannte Befallsareale meiden. Kinder sollten besonders gewarnt werden.

Besteht eine gesundheitliche Gefährdung durch Raupen oder Gespinstnester, die nicht durch Meidung der betroffenen Areale vermindert werden kann (zum Beispiel in Siedlungsnähe, Gartenanlagen oder Freizeiteinrichtungen), so müssen die Nester entfernt werden. Diese Arbeiten sollten ausschließlich von Fachleuten mit Schutzausrüstung und spezieller Arbeitstechnik durchgeführt werden. 
Beim Auftreten von allergischen Reaktionen sollte in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden, dabei sollte auf den Kontakt mit den Raupenhaaren des Eichenprozessionsspinners hingewiesen werden. 

Weitere Informationen per PDF.

Baummarder "gemäuselt"

Baummarder "gemäuselt"

© Landesforsten.RLP / Andreas Michel

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Bache mit fünf Frischlingen

Bache mit fünf Frischlingen

© Landesforsten.RLP / Andreas Michel

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Filmbeitrag "Bache mit Frischlingen"; Film Andreas Michel

Zwei Kolbenhirsche

Zwei Kolbenhirsche

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Filmaufnahme zweier Kolbenhirsche; Film: Andreas Michel

Alttier mit Kalb

Alttier mit Kalb

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Filmaufnahme Alttier und Kalb; Film: Andreas Michel

Zwei Böcke "plänkeln"

Zwei Böcke beim "Blänkeln"

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Filmbeitrag "Zwei Böcke beim Geplänkel"; Film: Andreas Michel

Ricke mit Kitz

Ricke mit Kitz

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Filmbeitrag Ricke mit Kitz; Film: Andreas Michel

Ricke mit Kitz

Ricke mit Kitz

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Filmbeitrag Ricke mit Kitz; Film: Andreas Michel

Fuchswelpen am Bau

Fuchswelpen am Bau

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Filmbeitrag "Fuchswelpen am Bau"; Film: Andreas Michel

Die Maikäfer fliegen

Maikäfer - Massenflug in den Wäldern

© Landesforsten.RLP / Axel Henke / Anita Wohlmann

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Millionen von Maikäfern schwärmten im Frühjahr 2012 in den Rheinaue Wäldern um Bellheim. Fortpflanzung und Eiablage für die neue Generation. Der Maikäfer als Glücksbringer kann aber auch bei massenhaftem Auftreten erhebliche Schäden in den Wäldern anrichten.

PUR+ im Wald - Schwarzstorch

Pur+ im Wald - Schwarzstorch

© Landesforsten.RLP / Axel Henke / Anita Wohlmann

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Die Kindersendung von ZDF und KIKA PUR+ hat die Förster in Rheinland-Pfalz besucht. Hoch oben in einer 300-jährigen Eiche dreht das Film-Team um Eric einen Beitrag zum Schwarzstorch. Baumkletter installieren die Kameras zur Nestbeobachtung.

Die Kindersendung pur+ "Im Wald!" lief am Samstag, 12. Mai 10.35 Uhr im ZDF und
am Sonntag, 13. Mai um 19.25 Uhr im KIKA.

Außerdem eine Woche auf der pur+ Startseite Online (danach über die Archivsuche):
https://www.zdf.de/kinder/purplus

Der Jäger

Der Jäger - Jagd in Rheinland-Pfalz

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