Pressearbeit bedeutet neue Perspektiven einzunehmen. © Markus Hoffmann

© Markus Hoffmann

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Am 26.05.20 07:15 - 07:30 Uhr auf 

ARD-alpha: Ich mach's - Holz- und Bautenschützer/-in

Angehende Holz- und Bautenschützer legen helfen Menschen, deren Gebäude und Gesundheit durch Nässe und Schädlinge gefährdet sind. In einer dreijährigen Lehre spezialisieren sie sich als Holz- oder Bautenschützer und sind gefragte Fachleute auf dem Arbeitsmarkt.

 

Am 26.05.20 12:45 - 13:20 Uhr auf 

3sat: Natur im Garten - Die Poesie eines Waldgartens

Diesmal lernt Karl Ploberger in Lannach in der Steiermark die Poesie eines Waldgartens kennen: Mit einem Gedicht empfängt die Absolventin der Gartenakademie Christine Vogeltanz ihren Gast.

 

Am 26.05.20 15:15 - 16:00 Uhr auf 

arte: Südkorea - Im Wald und am Wasser (1/2)

Die zweiteilige Naturdokumentation führt in faszinierenden Bildern in die Provinz Chungcheongbuk-do im Zentrum Südkoreas. Sie vereint außergewöhnliche Beobachtungen von Tieren mit kontemplativen Aufnahmen der unberührten Natur: Die visuell überwältigenden Bilder - teils gefilmt in Makro- beziehungsweise Zeitrafferaufnahmen - erspüren das Sonnenlicht in den Zweigen, die Grashalme im Wind, sie zeigen winzige Regentropfen, die bei ihrem Aufprall Pilzsporen freisetzen, oder Tiere, die auf wunderbare Weise in der Wildnis überleben - eine bildgewaltige Ode an die Natur.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 16.55 Uhr)

 

Am 26.05.20 18:15 - 18:45 Uhr auf 

SWR: natürlich!

Im rheinland-pfälzischen Staudernheim ist "natürlich!" mit Axel Weiß zu Besuch im Naturschutzmuseum "Nahe der Natur", einem Mitmach-Museum, mit dem sich das Biologen-Ehepaar Ursula und Michael Altmoos einen Lebenstraum erfüllt haben. Auf dem Gelände eines ehemaligen Steinbruchs haben sie einen einzigartigen Lebensraum für Tiere und Pflanzen geschaffen. Moos- und Schmetterlingsgarten, eine Naturwiese oder ungezähmten Wald können die Besucher auf dem fünf Hektar großen Gelände mit allen Sinnen erleben. Weiteres Thema: eben im Einklang mit der Natur - ein Indianer aus dem Westerwald. Sowie: Schnüffeln für den Naturschutz - Artenspürhunde helfen Wissenschaftlern in Freiburg.
(Wdh. morgen 10.00-10.30 Uhr)

 

Am 26.05.20 18:30 - 19:20 Uhr auf 

arte: Wildes Elsass

Das Elsass ist eine ganz besondere Region im Herzen Europas, in der es noch wahre Naturschätze in großer Vielfalt gibt. Zwischen Rhein und Vogesen treffen Wärme und Farbenpracht des Mittelmeers auf ein eisiges Gebirge. Hier liegen inmitten der Kulturlandschaft sehr unterschiedliche Lebensräume. Der Film beobachtet die Tierfamilien bei ihrem Überlebenskampf vom Frühling bis in den Spätsommer und die Zuschauer erleben die spannendsten und schönsten Momente.

 

Am 26.05.20 19:40 - 20:15 Uhr auf 

arte: Tod im Paradies - Kampf um Wildtiere in den Niederlanden

Eddy Nagel schießen die Tränen in die Augen, wenn er seine Fotos von verhungernden Wildpferden anschaut. Für das Tierleid machen er und andere niederländische Tieraktivisten die Politik und Forstverwaltung verantwortlich. "Sie haben vor 20 Jahren ein grausames Experiment gestartet", sagt Nagel. Der Streit entzündet sich am Naturschutzgebiet Oostvaardersplassen nordwestlich von Amsterdam. Auf Land, das dem Meer abgerungen wurde, wollte man die Natur sich selbst überlassen und eine niederländische Wildnis erschaffen. Rotwild, Rinder und Wildpferde wurden vor 25 Jahren ausgesetzt, damit die Vegetation kurz blieb. Seitdem vermehren sich diese Großtierarten stark, sie haben keine natürlichen Feinde. "Die behaupten, das sei freie Natur, aber so ist es nicht. Es gibt einen Zaun um das Gebiet, die Tiere sind gefangen", schimpft Aktivistin Yvonne Bierman. Inzwischen gibt es so viele Tiere in Oostvaardersplassen, dass sie in den kalten Monaten nicht genügend Nahrung finden. Im Winter 2017/2018 verhungerten 3.200 Großtiere. Seitdem füttern die Tierschützer illegal mit Heu und protestieren lautstark. Die Politik beschließt schließlich, dass der Bestand reduziert werden soll. Nur wie? "Wenn sie die Tiere töten, bricht hier die Hölle los", sagt Yvonne Bierman. Die Reportage begleitet den Kampf um das Naturparadies in seine heiße Phase. Politiker bekommen Morddrohungen, und von einem Gericht wird das Urteil erwartet, ob 1.800 Tiere abgeschossen werden.
(Wdh. morgen 12.15-12.50 Uhr)

 

Am 27.05.20 11:05 - 11:50 Uhr auf 

3sat: Im Schwäbischen Donaumoos - Hoffnung für das Moor

Das Schwäbische Donaumoos ist die größte Niedermoorlandschaft Süddeutschlands. Doch vor über 200 Jahren musste sie einer Kulturlandschaft weichen. Mit fatalen Folgen. Nun lernt man daraus.Zwar wurde ein kleiner Teilbereich unter Naturschutz gestellt. Doch die Trockenlegung führte auch dort zur Versteppung. Vor einigen Jahren wurden von Naturschützern Reste des Ursumpfs "wiederbelebt". Mit Erfolg: Frühere Moorbewohner wie der Kranich kehren zurück.

 

Am 27.05.20 14:00 - 14:30 Uhr auf 

rbb: Der Starnberger Wolf

In den Bergen rund um das italienische Cuneo lebt ein Wolfsrudel, das viel von sich reden macht, denn der Nachwuchs wandert bevorzugt nach Norden in Richtung Bayern. So soll zum Beispiel der Wolf, der jüngst vor Starnberg überfahren wurde, aus diesem Rudel stammen.

 

Am 27.05.20 16:15 - 17:00 Uhr auf 

3sat: Eine Erde - viele Welten - Dschungel

Kein Lebensraum an Land beherbergt größeren Artenreichtum als tropische Regenwälder. Hier liefern sich die Bewohner intensivste Konkurrenzkämpfe.Die großen Wälder sind Orte voller dramatischer Geschichten und überraschender Ereignisse. Jaguare fangen Kaimane, Delfine schwimmen durch Baumkronen, und Frösche verteidigen in Ninja-Manier ihren Nachwuchs. Die Reise geht von den Dschungelgebieten Südamerikas und Südostasiens bis zu den Regenwäldern Australiens. Einige von ihnen gehören zu den komplexesten Lebensräumen auf unserem Planeten.
(Wdh. kommende Nacht 3.45-4.30 Uhr)

 

Am 27.05.20 20:15 - 21:10 Uhr auf 

ServusTV: Corona - Das Virus und das Pangolin

Ein Virus geht um die Welt: Das Corona-Virus SARS-CoV-2 betrifft die Menschheit wie kein anderes zuvor. Überall auf der Erde müssen Menschen ihr Verhalten massiv ändern. Die Folgen der Pandemie sind kaum absehbar - doch wer oder was genau hat sie eigentlich verursacht und hätte man sie verhindern oder zumindest voraussagen können? Die Dokumentation „Corona - Das Virus und das Pangolin“ zeigt eindrucksvoll, dass es in Zukunft nicht genügen wird, wenn Wissenschaftler und Politiker nur das eigene Fachgebiet und das eigene Land betrachten, um sich abzuschotten. Schutz vor Pandemien können wir nur erreichen, wenn wir die Erde mit all ihren Bewohnern und Kreisläufen als Ganzes betrachten.
(Wdh. morgen 9.05-10.10 Uhr)

 

Am 27.05.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 

3sat: Am Puls der Erde - Deutsche Klimaforscher in der Antarktis

Es gibt kaum einen Ort, der weiter weg von uns sein könnte. Und kaum einen Ort, der so mühsam zu erreichen ist wie die Neumeyer-Station, die deutsche Forschungsstation in der Antarktis. Korrespondent Matthias Ebert vom Studio Rio reist zu den deutschen Forschern in ihre Polarstation. Im antarktischen Frühling schaut er ihnen bei der Arbeit zu. Eine Welt, zu der Außenstehende gewöhnlich keinen Zugang haben. Die Meteorologen und Klimaforscher arbeiten dort in erster Linie zum derzeitigen Top-Thema der öffentlichen Diskussion, nämlich zum Klimawandel. Gegenstand ihrer Forschung ist das Schmelzen des Schelfeises, also der Eiskante der Antarktis, die enorme Auswirkungen auf die Meeresspiegel hat. Sie erforschen auch das Wetter, dokumentieren den Anstieg der Wassertemperaturen in der Antarktis und haben ein Augenmerk auf die dort ansässige Kaiserpinguin-Kolonie. Matthias Ebert zeigt die Arbeit auf der Forschungsstation, das Leben unter Extrembedingungen, die Enge - und wie es die Besatzung trotzdem schafft, täglich frisches Obst und Gemüse auf den Teller zu bringen. Und er berichtet über die erschreckend eindeutigen Ergebnisse in Sachen Erderwärmung.

 

Am 27.05.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 

NDR: Costa Rica - Das pralle Leben

Das Lebensmotto der Menschen von Costa Rica lautet nicht umsonst pura vida (pralles Leben). Das kleine Land Mittelamerikas zählt zu einem der Hotspots der Artenvielfalt der Erde. Grund hierfür sind sicher die vielen Nationalparks und Schutzgebiete, die gut ein Viertel der Landesfläche ausmachen. In der ungezähmten Natur Costa Ricas hat sich seit Jahrmillionen eine artenreiche Tierwelt mit bemerkenswerten Überlebensstrategien entwickelt, vom winzigen Kolibri bis zum riesigen Hammerhai, vom hohen Blätterdach des Dschungels bis in die Tiefen des Pazifischen Ozeans. Weite Teile des Landes in Lateinamerika sind bis heute von dichtem tropischem Regenwald bedeckt. Ein Paradies für exotische Tiere wie Elefantenkäfer, Dreifingerfaultier, Ozelot oder Manakin. Diese Dokumentation zeigt die einzigartige Fauna Costa Ricas in beeindruckenden Bildern und deckt dabei spannende Geheimnisse des Tierreichs auf: nächtliche Raubzüge, skurrile Balztänze und ungewöhnliche Paarungsrituale eingeschlossen.

 

Am 27.05.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 

ARD-alpha: Rettet die Insekten

In manchen Gebieten ist die Zahl der Insekten in den letzten Jahrzehnten um 75 Prozent zurückgegangen. Vom Insektensterben ist die Rede. Wie kommt das? Was ist passiert und was muss getan werden, um die Insekten zu retten? Können wir uns darüber freuen, dass es weniger Mücken, Fliegen und Wespen gibt? Sind wir verpflichtet, auch ihr Überleben zu sichern? Der Film macht sich auf die Suche nach den Hauptverantwortlichen für das Insektensterben. Vor allem aber zeigt dieses neueste Werk des preisgekrönten Tierfilmers Jan Haft in eindrucksvollen Bildern, wie faszinierend Insekten sind und wie groß ihre Bedeutung für unsere Umwelt ist.
(Wdh. morgen 17.10-17.55 Uhr)

 

Am 27.05.20 21:00 - 21:45 Uhr auf 

3sat: Klima retten? Ohne mich!

Rekordhitze, Waldbrände, Dürre - die Erderwärmung ist auch in Deutschland zu spüren. Doch statt Verzicht heißt es weiter: Essen, Fliegen, Konsumieren, als gäbe es keine Klimakrise.Autor David Donschen reist für seine Reportage "Rabiat: Klima retten? Ohne mich!" durch ein Land, in dem viele von Klimaschutz sprechen, aber nur wenige ihn wirklich ernst angehen. Er will herausfinden, ob es die Menschheit noch schafft, sich selbst zu retten. David Donschen begleitet engagierte Klimaaktivisten, die mit Blockaden und drastischen Aktionen versuchen, der Gesellschaft den Spiegel vorzuhalten. Doch wie viel Widerhall finden die effekthascherischen Proteste bei den Cruise Days in Hamburg und der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt? Und sowieso steht die Frage im Raum: Wie viel kann der Einzelne beim Thema Klimaschutz tun - und was muss die Politik regeln? Auf ihrem Weg vom Wahlkreis nach Brüssel diskutiert David Donschen darüber mit der grünen Europapolitikerin Anna Cavazzini. Wie viele Verbote müssen her? Und wie groß ist die Sorge vor einer deutschen Gelbwestenbewegung, wie es sie in Frankreich gegeben hat? Denn effektiver Klimaschutz scheitert in Deutschland auch am tiefen Misstrauen der Menschen gegenüber der Politik. Das zeigt sich in Thüringen. Hier protestierten Bürgerinitiativen gegen Südlink. Die Stromtrasse soll Windstrom aus dem Norden in den Süden transportieren und gilt als eines der zentralen Infrastrukturprojekte der deutschen Energiewende. Doch die Menschen entlang der Trasse glauben das nicht. Außerdem verstehen sie nicht, weshalb bei ihnen Landschaften umgegraben werden für Strom, von dem sie nichts haben. Es zeigt sich: Klimaschutz wird schwierig in einer Gesellschaft, die geprägt ist von Misstrauen und fehlender Solidarität. Dabei sieht man in heimischen Wäldern, wie der Klimawandel in Zukunft auch in Deutschland wüten wird. Die Rekordtemperaturen der Jahre 2018 und 2019 haben riesige Brände befeuert. David Donschen ist unterwegs in der Lieberoser Heide. Hier hat das Feuer nicht nur den Wald, sondern auch Moore in Brand gesetzt.

 

Am 28.05.20 06:20 - 06:40 Uhr auf 

arte: Spanien - Extremadura

In der Extremadura im Südwesten Spaniens sind Regenfälle selten und Bäume rar. Dennoch ist gerade hier aus dem Zusammenspiel von Mensch und Natur eine außergewöhnliche Artenvielfalt entstanden. Die Landschaft ist durch und durch von Menschen erdacht und von Menschenhand geformt. Im Unterholz der verstreuten Haine wird Vieh- und Weidewirtschaft betrieben und wildwachsendes Waldmaterial geerntet. Diese Art der Bewirtschaftung existiert seit dem Mittelalter und wird von den Spaniern als "Dehesa" bezeichnet.

 

Am 28.05.20 07:15 - 08:00 Uhr auf 

arte: Kanada, Indianer schreiben Geschichte

Seit über 20 Jahren schon kämpfen die Xeni Gwet'in gegen eine riesige Goldmine, die die intakte Natur ihres Lebensraums bedroht. Nachdem die Rechte der kanadischen Ureinwohner über Jahrzehnte systematisch unterdrückt wurden, gewinnen sie inzwischen wieder an Unterstützung in der Öffentlichkeit. Nun haben die Xeni Gwet'in vom Stamm der Tsilhqot'in im Westen Kanadas endlich offiziell Land zugesprochen bekommen. Doch längst nicht mehr alle folgen dem Beispiel der Alten. Viele junge Tsilhqot'in arbeiten inzwischen in der örtlichen Holzindustrie oder studieren. Nicht nur die ideellen Werte des Stammes sind bedroht, die Holzindustrie greift nach den Wäldern ihres angestammten Gebietes. Vielerorts entstehen auch Minen, deren Abwässer das Wassersystem und vor allem den Lachs bedrohen, der für die Tsilhqot'in überlebenswichtig ist. Das spektakuläre Gerichtsurteil aus Ottawa, das einem Stamm erstmals die Entscheidungsgewalt über sein Land gibt, könnte ein Neuanfang für die Tsilhqot'in sein und den Weg für viele andere kanadischen Stämme im Kampf um ihre Rechte ebnen.

 

Am 28.05.20 10:20 - 11:05 Uhr auf 

BR: Natur im Alpenvorland

Erst aus der Luft wird deutlich, wie die Gletscher der Eiszeit die heutige Landschaft geprägt haben. Im Dreieck von Ammersee, Murnauer Moos und den Osterseen leben heute zahlreiche seltene, geschützte und in Deutschland nicht alltägliche Arten. Sie haben in ehemaligen Gletscherseen, Hochmooren und Wildbächen ihre Heimat gefunden. Auch der seltene und scheue Waldrapp ist inzwischen in sein angestammtes Gebiet zurückgekehrt. Das Filmteam begleitet Eisvögel, Wasseramseln, Rohrdommeln und andere Tiere durch die Jahreszeiten im bayerischen Oberland. In den Auwäldern der Ammer lebt der Eisvogel und jagt zwischen den Kiesbänken des naturbelassenen Flusses nach Fischen. Nie gesehene Aufnahmen in Superzeitlupe geben Einblick in die erstaunlichen Jagdtechniken und die besondere Anpassungsfähigkeit dieses "fliegenden Juwels". Das Murnauer Moos schließlich ist das größte zusammenhängende Moorgebiet Mitteleuropas. Der See, ein Relikt des Loisachgletschers, wandelte sich im Laufe der Jahrtausende zum Moor. Es bildet ein Refugium für mehrere Tausend Tierarten, aber auch seltene Orchideen und Moorbirken wachsen hier. Besonders im Herbst streifen einzelne Rothirsche durch das Buschwerk.

 

Am 28.05.20 14:00 - 14:40 Uhr auf 

3sat: Zauberberge - Die Wildnis der Hohen Tatra

Im Herzen Europas liegt eine wilde Gebirgslandschaft: die Hohe Tatra. Wie ein gut gehütetes Geheimnis ragt die Bergkette im Norden der Slowakei in den Himmel. Einige Teile liegen in Polen, ein Ausläufer in Tschechien. Die Natur der Hohen Tatra beobachten, heißt auf Zeitreise zu gehen, zurück in eine Welt, in der Pflüge von Pferden gezogen und Bäume mit Äxten und Handsägen gefällt werden, zurück in eine europäische Wildnis, die noch genug Platz für große Jäger hatte. Der Film stellt Natur und Tiere im Jahresverlauf vor.

 

Am 28.05.20 14:40 - 15:30 Uhr auf 

3sat: Hummeln - Bienen im Pelz

Hummeln gehören neben Honigbienen und Fliegen zu den wichtigsten Bestäuber-Insekten. Ihre Temperatur-Unempfindlichkeit ermöglicht es ihnen, länger als Bienen auf Nahrungssuche zu sein. Eine Hummel fliegt täglich in bis zu 18 Stunden nahezu 1000 Blüten an - selten mehr als zwei verschiedene Blüten-Arten pro Flug. Einige Pflanzen-Arten, zum Beispiel Taubnesseln, werden ausschließlich von langrüsseligen Hummeln während der Nektar-Entnahme bestäubt.

 

Am 28.05.20 15:30 - 16:15 Uhr auf 

3sat: Ameisen - Die heimliche Weltmacht

Ameisen sind in Wüsten ebenso heimisch wie in den Polarregionen. Sie leben in sozialen Staaten, verabreichen Medizin, betreiben Ackerbau und Weidewirtschaft, führen Kriege und halten Sklaven. Alle Ameisenarten zusammengenommen, übersteigt ihre Masse die der gesamten Menschheit. Softwareentwickler holen sich Tipps bei Ameisenvölkern. Sie leben in einer Welt aus verschlüsselter Kommunikation, blitzschnellen Befehlsketten und geheimen Giftmischungen. Sie haben gigantische Körperkräfte. Sie sind seit Millionen Jahren allgegenwärtig auf diesem Planeten. Und doch erscheint uns keine Lebensform fremdartiger. Filmer Wolfgang Thaler und Ameisen-Autorität Bert Hölldobler bringen die geheimnisvolle Welt der sozialen Insekten näher.

 

Am 28.05.20 16:10 - 16:55 Uhr auf 

arte: Jaguar - Heimlicher Jäger hautnah

Jaguare zählen zu den größten Raubkatzen der Erde. Zu ihrem Verbreitungsgebiet gehört auch das riesige Binnenland-Feuchtgebiet zwischen Brasilien, Bolivien und Paraguay. Da Jaguare es vorziehen, im Verborgenen zu leben, gibt es kaum Filmaufnahmen von den geschmeidigen Jägern. Mehrere Jahre hat Tierfilmer Christian Baumeister benötigt, bis ihm seine einzigartigen filmischen Einblicke in das bislang so geheimnisvolle Leben der Jaguare - auf der Jagd, bei der Paarung oder beim Mittagsschläfchen - gelangen.

 

Am 28.05.20 16:15 - 17:00 Uhr auf 

3sat: Die fabelhafte Welt der Frösche

Der Film lädt ein zu einer Entdeckungsreise in die verborgene Welt der Amphibien und zeigt diese oft verkannten Tiere und ihre faszinierende Lebensweise in ihrer ganzen Bandbreite. Sie reicht vom kleinen, aber tödlich giftigen Pfeilgiftfrosch Südamerikas bis zum schweren, aber scheuen Goliathfrosch in Westafrika, vom Waldfrosch, der sein eigenes Frostschutzmittel herstellt, bis zum Darwinfrosch, der auf verblüffende Art für Nachkommen sorgt.
(Wdh. kommende Nacht 4.50-5.35 Uhr)

 

Am 28.05.20 17:45 - 18:30 Uhr auf 

3sat: Fluss ohne Grenzen - Auenwildnis an der March

Die Marchauen an der Grenze zwischen Österreich und der Slowakei waren für Jahrzehnte eine vergessene Landschaft, ein Niemandsland am Eisernen Vorhang. Die Natur profitierte davon. Die ehemalige Todeszone hat sich in ein grünes Band verwandelt, das sich quer durch Europa zieht. Das Leben dort ist vom Wasser bestimmt: Mehrmals im Jahr überfluten Hochwasser die Auwälder und Wiesen. In der einzigartigen Auenwildnis brüten Seeadler und Kaiseradler, jagen Fischotter und Steppeniltisse, errichten Kormorane, Nachtreiher und Lachmöwen große Brutkolonien.
(Wdh. kommende Nacht 4.05-4.50 Uhr)

 

Am 29.05.20 08:00 - 08:45 Uhr auf 

arte: Die Bambusflößer von Bangladesch (1/2)

In Bangladesch ist Bambus der Baustoff der Armen. Mit atemberaubenden Aufnahmen von den Bambuswäldern des Landes beginnt der mehrfach ausgezeichnete Dokumentarfilmer Shaheen Dill-Riaz seine Einführung in die raue Welt der Männer, die den Bambus aus dem Wald holen und für Großhändler über eine 300 Kilometer lange Flussstrecke Richtung Dhaka, der Landeshauptstadt, flößen. Mit Witz und Schmerz erzählen die Männer auf ihrer Floßreise, warum sie so an einer Arbeit hängen, die hart, schlecht bezahlt und gefährlich ist.

 

Am 29.05.20 10:20 - 11:05 Uhr auf 

BR: Litauen - Grünes Land am Ostseestrand

Litauen ist das grüne Herz Europas. Denn hier liegt tatsächlich der geografische Mittelpunkt Europas. Ein einzigartiger Lebensraum für Biber und Störche, Wisente und Elche. Litauen, das ist auch die Heimat von Kazimieras Mizgiris. Der leidenschaftliche Naturfotograf und Bernsteinsammler erfüllt sich einen lang gehegten Traum: ein ganzes Jahr lang durchstreift er die vier historischen Regionen Litauens. Im Frühling wird Kazimieras Zeuge des Vogelzugs an der Ostseeküste, im Sommer trifft er auf Wildschweine in den sanften Hügellandschaften Oberlitauens, im Herbst beobachtet er Elche im Südosten. Kazimieras Mizgiris besucht die traditionellen litauischen Holzschnitzer, die nach uralten Vorlagen Motive aus der Natur, dem Christen- und Heidentum fertigen. Im südlichsten der drei baltischen Staaten ist das enge Zusammenleben von Mensch und Natur fest in der Tradition verankert. Bis heute hat dort eine abwechslungsreiche Flora und Fauna überdauert.

 

Am 29.05.20 16:55 - 17:20 Uhr auf 

arte: Arktis im Wandel - Das "ewige" Eis schwindet

Kaum eine Region hat sich in den vergangenen Jahrzehnten so stark erwärmt wie die Arktis. Das "ewige" Eis zieht sich immer weiter zurück und wird dünner. Was hat diese Entwicklung für Auswirkungen auf das globale Klima? Diese Fragestellung untersucht MOSAiC, die größte Arktisexpedition aller Zeiten. 20 Nationen, 10 Jahre Planung und Kosten von rund 140 Millionen Euro. Das Expeditionsziel: die Rolle der Arktis im globalen Klimageschehen und damit auch bei dessen Wandel genauer zu untersuchen. "Xenius" berichtet über diesen Meilenstein der Klimaforschung.

 

Am 29.05.20 18:35 - 19:20 Uhr auf 

arte: Kostbare Kleinode - Kolibris

Die Dokumentation zeigt Kolibris aus ganz neuer Perspektive: beim Rückwärts- oder Kopfüberfliegen, im Schwebeflug und - zum ersten Mal - bei der Paarung, beim Eierlegen, beim Streiten und beim Großziehen der Küken. Die Filmemacher begleiteten den kolumbianischen Biologen Alejandro Rico-Guevara, der herausfand, wie Kolibris mit bis zu 20 Zungenschlagen pro Sekunde den Nektar einer Blüte leer trinken: Um das Rätsel zu lüften, brachte er eine künstliche Blüte auf einem durchsichtigen Schlauch an, der die gleiche Nektarmenge enthielt wie eine tatsächliche Blüte.