Am 05.04.20 07:05 - 08:00 Uhr auf 

arte: Der Blob - Schleimiger Superorganismus

Es ist weder Tier noch Pflanze, sondern - ein Blob. Dieser schleimige Superorganismus stellt alles in Frage, was der Mensch über intelligentes Leben zu wissen glaubt. Der faszinierende Einzeller ist quasi unsterblich, hat einen unstillbaren Appetit, kann komplexe Probleme lösen und zeigt erstaunliche Lern- und Kommunikationsfähigkeiten. Die Dokumentation taucht ein in eine andersartige Welt und begegnet Wissenschaftlern, die im Fachgebiet "hirnlose Intelligenz" Pionierarbeit leisten.

 

Am 05.04.20 08:45 - 09:00 Uhr auf 

NDR: Buchenurwälder (Deutschland) - Die letzten Zeugen

Seit 2011 führt die UNESCO die fünf deutschen Altwaldbestände "Grumsiner Forst" (Brandenburg), "Nationalpark Kellerwald-Edersee" (Hessen), "Nationalpark Jasmund" (Rügen), "Serrahner Buchenwald" (Mecklenburg-Vorpommern) und "Nationalpark Hainich" (Thüringen) gemeinsam mit den Urwäldern in der Slowakei und der Ukraine unter der sperrigen Bezeichnung "Buchenurwälder in den Karpaten und alte Buchenwälder in Deutschland" als Weltnaturerbe. Der Film beleuchtet ihre Artenvielfalt und ihre Erhaltung.

 

Am 05.04.20 10:15 - 11:00 Uhr auf 

phoenix: Der Schwarzwald - Wildnis mit Aussicht

Die Dokumentation folgt dem Verlauf der Jahreszeiten in Deutschlands höchstem Mittelgebirge, dem Schwarzwald. In dem Naturidyll im Herzen Europas haben Menschen vielerorts den Weg gefunden, Tradition und Moderne, Natur und Kultur harmonisch zu vereinen. Im Schwarzwald lebten einst Bären und Wölfe, seine urtümlichen Wälder bildeten den Grundstoff für Legenden und Märchen. Die großen Raubtiere sind heute verschwunden, wahre Wildnis ist nur noch in den ausgedehnten Naturschutzgebieten zu finden. Dort leben auch seltene Tiere wie der Auerhahn und der Salamander. Selbst die Wildkatze, die im Schwarzwald als ausgestorben galt, kehrt hier und da wieder zurück. Das Reh hingegen ist überall im Schwarzwald zu Hause.
(Wdh. übermorgen 6.15-7.00 Uhr)

 

Am 05.04.20 13:40 - 14:10 Uhr auf 

3sat: Die Saalekaskade - Ein Meer im Wald

1926 begann der Bau riesiger Wasserspeicher zur Energiegewinnung und zum Hochwasserschutz im Saaletal. Der Fluss wurde fünfmal angestaut, auf 80 Kilometer Länge. Die Saalekaskade entstand. Sie ist eine der größten künstlichen Gewässer Europas. Die einstigen Bewohner wurden umgesiedelt. Das "Thüringer Meer" ist eine der wichtigsten nationalen Naturlandschaften Deutschlands - ein guter Ort zum Leben, zum Erholen, zum Natur genießen. Autor Frank Koschewski entdeckt sie neu - die seltene Harmonie von Wasser und Wald, umgeben von Höhenzügen bis zu 600 Metern, mit ihrem unglaublichen Reichtum an Wasservögeln, Fischen und Amphibien.
(Wdh. kommende Nacht 3.45-4.15 Uhr)

 

Am 05.04.20 14:10 - 14:40 Uhr auf 

3sat: Unsere Wälder - Die Wasserwälder der Mittelelbe

In der Mitte Sachsen-Anhalts, im sanften Elbtal, liegt die Elbe, "Deutschlands Amazonas". Ein magischer Ort, an dem heute noch allein das Wasser den Rhythmus des Lebens bestimmt. Die Launen der Elbe, ihr Wechsel zwischen Hoch- und Niedrigwasser, bestimmen hier eine ganz besondere wilde Welt. An den Ufern des gewaltigen Stromes erstrecken sich die größten zusammenhängenden Wasserwälder Mitteleuropas - Regenwälder unseres Kontinents. Es ist eine archaische Natur, die seit Jahrtausenden von der Elbe lebt. Die größten Bäume sind 35 Meter hoch und über 500 Jahre alt. Hunderte solcher Giganten säumen noch heute die Ufer der Mittelelbe.
(Wdh. kommende Nacht 4.15-4.45 Uhr)

 

Am 05.04.20 14:15 - 15:00 Uhr auf 

NDR: Wildes Berlin

Berlin ist eine Metropole, eine Großstadt mit internationalem Flair und gleichzeitig Lebensraum von Tausenden Waschbären, Füchsen, Fledermäusen, Eichhörnchen, Igeln und Bibern. Die Wildnis ist ein fester Bestandteil Berlins: eine faszinierende, urbane Parallelwelt voller kleiner und großer Naturwunder direkt vor der Haustür - und selbstverständlich mit echter Berliner Schnauze.

 

Am 05.04.20 14:30 - 15:15 Uhr auf 

BR: Fichtelgebirge - Bayerns wilder Norden

Lange bildeten Zäune, Mauern und Minenfelder eine unüberwindbare Grenze. Als dann der Eiserne Vorhang zerfiel, waren Biber, Otter und CO in Oberfranken nahezu verschwunden. Doch wie sieht es heute im wilden Norden von Bayern aus? Wie ein Hufeisen aus Granit schmiegt sich das Fichtelgebirge in den Norden Frankens. 100.000 Hektar davon gehören zum Naturpark, der mit seiner romantischen Landschaft aus steinernen Meeren und weiten Wäldern verzaubert. Luchs und Wolf waren aus den großen Wäldern verschwunden. Heute jedoch rechnet man im Naturpark täglich damit, dass die beiden großen Räuber hier wieder auftauchen. Denn in der nahen Oberpfalz wurde ein zweiter Luchs ausgewildert. Die Luchsmännchen sind wanderfreudig und der Kuder wird sich früher oder später im Fichtelgebirge umschauen. Davon ist der Wildnis-Pädagoge und Geo-Ökologe Eckardt Kasch überzeugt. Als Gebietsbetreuer im Naturpark Fichtelgebirge gehört es zu Eckardts Aufgaben, den Bestand an geschützten Arten zu überwachen.
(Wdh. morgen 10.25-11.10 Uhr)

 

Am 05.04.20 14:40 - 15:25 Uhr auf 

3sat: Wildes Regensburg

Regensburg zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist ein typisches Beispiel dafür, dass gerade Städte mit alter Bausubstanz eine besonders hohe Lebensqualität für Mensch und Natur bieten. Regensburg ist die mittelalterliche Großstadt Deutschlands. In Regensburg bilden Natur, Kultur und Geschichte eine harmonische Einheit. Marion Pöllmann zeigt diese alte, weit über Deutschlands Grenzen hinaus bekannte Stadt aus einem ganz neuen Blickwinkel. Durch den großen Fluss mit seinen Inseln, die großen Wälder rundum und die mittelalterliche Struktur besitzt Regensburg eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt.
(Wdh. kommende Nacht 3.05-3.45 Uhr)

 

Am 05.04.20 15:25 - 16:10 Uhr auf 

3sat: Geheimnisvoller Garten (1/2)

Im Paradies vor der Haustür siedeln sich neben bekannten heimischen Arten auch jede Menge Pflanzen und Tiere an, von denen man wenig weiß. Das Mauswiesel, das kleinste Raubtier der Welt, macht Jagd auf lästige Wühlmäuse. Ebenso der Turmfalke, der mancherorts unter dem Dachfirst nistet. Die Kohlmeise verfüttert an die Jungen einer einzigen Brut etwa 10 000 Raupen. Ein Garten ohne tierische Helfer ist also undenkbar. Schon allein der Komposthaufen, auf dem wir unsere Grünabfälle entsorgen, ist ein Ort, an dem es vor Leben nur so wimmelt. Neben all diesen Nützlingen, die sie beherbergen, sind unsere Gärten auch Refugien für viele seltene und sogar bedrohte Tiere. Kuriose Hummelschweber, prächtige Zauneidechsen, anmutige Schmetterlinge oder so manche Zugvögel haben in naturnahen Gärten ein Zuhause gefunden.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 16.55 Uhr, Wdh. kommende Nacht 1.35-3.05 Uhr)

 

Am 05.04.20 16:30 - 17:00 Uhr auf 

ZDF: Tresor für CO2

Norwegen macht ein verlockendes Angebot: Das Land will die gesamten CO2-Emissionen der europäischen Industrie aufnehmen und in Gesteinsschichten unter der Nordsee pumpen. Kritiker befürchten, dass das Gas wieder austreten könnte und fordern natürliche Methoden, um die CO2-Last zu verringern. Eine Wiedervernässung trockengelegter Moore etwa könnte Deutschlands CO2-Emissionen immerhin um fünf Prozent reduzieren. "planet e." klärt die Risiken der künstlichen CO2-Speicherung und geht der Frage nach, warum die Wiedervernässung der Moore seit Jahren nicht vorankommt.

 

Am 05.04.20 17:00 - 18:00 Uhr auf 

ServusTV: Hasenalarm

Achtung: Hasenalarm! Mit Ausnahme der Antarktis bewohnen Hasen alle Kontinente. Ob groß oder klein, mit seidig langem Fell oder kurzen Borsten gesegnet: Die Langohren sind überall. Diese Dokumentation porträtiert die hoppelnden Multitalente, die in den eisigen Wäldern des Nordens ebenso heimisch sind wie in unseren Städten. Ob sportliche Florida-Waldkaninchen, schwimmende Sumpfkaninchen oder hakenschlagende Antilopenhasen: Hasen und Kaninchen sind auf Zack!

 

Am 05.04.20 17:00 - 17:45 Uhr auf 

hr: Ein Floß für die Weser

Sie ist Hessens nördlichste Wasserstraße. Über Jahrhunderte war die Weser für die Menschen das Tor zur Welt. Als Handelsstraße gingen mit ihr Waren jeglicher Art über Bremen bis nach Asien oder Amerika. Das älteste Transportmittel waren wohl die Flöße. Die, die sie bauten und damit stromab fuhren, hatten den Ruf von wilden Kerlen, Haudegen, und unerschrocken zu sein. Sie trotzten Wind und Wetter, lebten über Tage in einfachster Art und Weise auf ihren zusammengebundenen Holzstämmen - bis in die sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts, dann ging die Weserflößerei endgültig zu Ende, das Holz wurde nur noch mit Lastwagen auf der Straße transportiert. Ein Verein hält bis heute die Erinnerung an das alte Handwerk wach und hat wieder ein Floß gebaut. Von Anfang an begleiten die Filmautoren Eckhard Braun und Jens Waechter die Männer bei ihrem Projekt, beim Schlagen der Bäume im Reinhardswald, beim kunstvollen Bau des Wassergefährts und schließlich den Fluss hinab. "Regional ist nicht egal" - dieses Motto leitet sie. Und deshalb stammen die Bäume auch aus beiden großen Waldgebieten rechts und links des Weserufers: dem hessischen Reinhardswald und dem niedersächsischen Solling.

 

Am 05.04.20 17:25 - 18:20 Uhr auf 

D-MAX: Die Abholzer - Nichts für schwache Nerven

Bei den Extrem-Holzfällern muss jeder Handgriff sitzen. Selbst kleinste Fehler haben in diesem Job fatale Folgen. Trotzdem erledigen die Männer ihre Aufgaben verlässlich und effizient. Die neue Serie begleitet echte Naturburschen in schwieriges Gelände: Forstunternehmer Andreas Hirtler leistet in der Steiermark mit einem modernen Hightech-Gebirgsharvester ganze Arbeit. Serafin Gstrein ist im Ötztal an tückischen Steilhängen unterwegs, und das Team von Florian Türtscher wagt sich mit der Kettensäge hoch hinauf in die Baumkronen. Anschließend werden die tonnenschweren Äste und Stämme mit einem Hubschrauber zum Abladeplatz geflogen. Bei der lebensgefährlichen Arbeit der Voll-Profis ist absolute Konzentration gefragt.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 19.20 Uhr)

 

Am 06.04.20 00:30 - 00:45 Uhr auf 

phoenix: Ökologie vs. Ökonomie

Die dramatischen Fotos vom brennenden Urwald in Brasilien gingen im vergangenen Jahr um die Welt. Ebenso die Bilder von schmelzenden Gletschern und riesigen Plastikmüllteppichen in den Ozeanen. Immer drastischer und immer eindringlicher sind die Zeugnisse für den Klimawandel und die menschgemachten Umweltverschmutzungen. Und dennoch berührt uns das Schicksal unseres Planeten auf höchst unterschiedliche Weise. Die einen sehen die aktuelle Berichterstattung als Hysterie und Panikmache, die anderen warnen vehement vor unumkehrbaren und nachhaltigen Schäden für Mensch und Tierwelt. Alice Brauner spricht mit dem Wirtschaftswissenschaftler Prof. Hans-Werner Sinne und der ehemaligen NRW-Umweltministerin Bärbel Höhn über den vermeintlichen Widerspruch von Ökologie und Ökonomie.

 

Am 06.04.20 07:00 - 07:15 Uhr auf 

ARD-alpha: Ich mach's - Revierjäger/-in

Vorstellung des Ausbildungsberufes Revierjäger/-in: Waidmann und Manager - die Revierjäger sorgen in Wald und Flur für die nötige Balance. Sie regulieren den Wildbestand, setzen Zäune und Hochsitze instand, führen Schulklassen durchs Revier und regulieren Wildschäden auf landwirtschaftlichen Flächen.

 

Am 06.04.20 10:20 - 11:50 Uhr auf 

3sat: Frankreich - Wild und schön

Die landschaftliche Vielfalt Frankreichs - von den Küstenregionen bis in die Hochgebirge, von wilden Flüssen bis zum Atlantik - bietet Biotope für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Die Loire, einer der letzten wilden Flüsse Europas, fließt durch das Land. Im Herzen Frankreichs findet man Sumpflandschaften, die fast einzig von Vögeln bewohnt werden. Im Norden tummeln sich Robben im Atlantik und feine Sandstrände bieten Zugvögeln Zuflucht. Im Süden dagegen, mitten im provenzalischen Maquis, dem Buschwald, breiten sich afrikanisch anmutende Steppen aus.

 

Am 06.04.20 10:50 - 11:00 Uhr auf 

WDR: Sperling, Lerche, Star - Singvögel in Gefahr

Hat es sich bald ausgezwitschert? Die Zahl der Singvögel in Deutschland und Europa ist in den letzten Jahren dramatisch gesunken. Reporterin Mona möchte herausfinden warum das so ist und was man dagegen tun kann. Dafür besucht sie Angelika Bornstein von der Wildvogelhilfe Rhein-Sieg, die sich mit Hilfe vieler Freiwilliger um verletzte und kranke Vögel kümmert. Mit dabei sind auch Emily und Lina. Mona hilft den beiden Mädchen bei der Vogelfütterung, trifft einen zahmen Kormoran namens "Börnie" und säubert das Schwimmbecken der kleinen Enten. Außerdem erfährt sie auf einem ganz besonderen Bauernhof, was Landwirte tun können, um den Singvögeln in Deutschland zu helfen. Was ein "Felderbsenfenster" ist und was es bewirken kann? Und warum Rasenmähen schlecht für viele Vogelarten ist? Das und noch viel mehr erfährt man in dieser Folge von neuneinhalb.

 

Am 06.04.20 13:15 - 14:00 Uhr auf 

3sat: Bulgariens Bergwelten (1/2)

Das Balkan-Gebirge zieht sich vom Nordwesten Bulgariens bis zur Schwarzmeerküste. Tiefe Täler schieben sich zwischen die Bergmassive des "alten Gebirges" Stara Planina, wie das Balkan-Gebirge offiziell in Bulgarien heißt. Über 600 Kilometer erstreckt sich das Massiv, das auf seiner Nordseite ein ausgeprägtes Vorgebirge hat, nach Süden aber steil abfällt. Es wird von Pässen überquert und Tälern durchschnitten. Das Balkan-Gebirge ist vielseitig und zeigt dem Besucher ein immer neues Gesicht. Der Zentralbalkan ist der höchste und wildeste Teil des Balkangebirges. Größtenteils steht er als gleichnamiger Nationalpark unter Schutz. Flächenmäßig ist er einer der größten in Europa und eines der letzten Refugien des Braunbären. Wladimir Todorow ist Biologe und auf diese großen Raubtiere spezialisiert. Eine Bärin hat sich in der Falle eines Wilderers verfangen. Wladimir versucht, die junge Bärin zu retten.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 14.50 Uhr, Wdh. morgen 10.15-11.45 Uhr)

 

Am 06.04.20 15:25 - 16:10 Uhr auf 

arte: Unbekanntes Madagaskar - Im Dschungel der Lemuren (1/2)

Eine Insel der Superlative - Madagaskar. Nirgendwo sonst leben so viele skurrile Tiere wie hier: vom merkwürdigen Fingertier, über Streifentenreks, die an unsere Igel erinnern, bis zum kleinsten Chamäleon der Erde, das auf einer Streichholzschachtel Platz findet. Die zweiteilige Naturdokumentation "Unbekanntes Madagaskar" erzählt mit spektakulären und seltenen Filmaufnahmen die Geschichte dieser Wunderwelt - und - wie dramatisch sie sich verändert. Die Insel gilt als das Reich der Lemuren, Der größte, der Indri, lebt ausschließlich in den Regenwäldern im Osten der Insel. Um sich bemerkbar zu machen, "singen" Indris frühmorgens im Duett, und grenzen so ihr Revier gegen fremde Artgenossen ab. Der Film zeigt die dramatische Situation einer Indri-Mutter und ihres Babys. Denn der Lebensraum der Indris wird immer kleiner und es ist ungewiss, wie viele Tiere der Wald noch ernähren kann. Viele Monate folgen Thomas Behrend und sein Team den Indris quer durch den Regenwald, haben den kleinsten Lemuren Madagaskars, den Mausmaki, bei der Jagd gefilmt und geben Einblicke in das Familienleben der Tenreks. Der Film zeigt eine mystische Welt, die es vielleicht schon in wenigen Jahren nicht mehr geben wird.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 16.55 Uhr)

 

Am 06.04.20 18:45 - 19:15 Uhr auf 

ZDFinfo: Wirbelstürme - Monster auf Abwegen

In den vergangenen zwei Jahren richteten Ausläufer von Hurricanes auch in Europa schwere Schäden an. Ein Trend, der sich vielleicht fortsetzt: Tropische Warmluft dehnt sich weiter aus. Auswirkungen der Erderwärmung sind ein Grund, weshalb Hurricanes leichter Richtung Europa abgelenkt werden. Müssen wir uns bald auf eine europäische Wirbelsturmsaison einstellen? Harald Lesch auf den Spuren der Monsterstürme.

 

Am 06.04.20 19:45 - 19:50 Uhr auf 

ARD: Häuser essen Smog auf

Häuser essen Smog auf: Ein Wald als Hausfassade und Smog absorbierender Putz: Das sind Konzepte, die die Stadtluft der Zukunft verbessern sollen. Anja Reschke gibt Einblick in die Pläne der Forscher, bei "Wissen vor acht - Zukunft".

 

Am 06.04.20 20:15 - 21:15 Uhr auf 

ServusTV: Die Jahreszeiten - Der Frühling

Jeder spürt sie und sieht die Auswirkungen. Der Frühling ist die Jahreszeit mit dem größten Einfluss auf alle Bewohner der gemäßigten Breiten. Doch diese Zeiten des natürlichen Umbruchs präsentieren sich überall auf der Welt auf völlig unterschiedliche Weise.
(Wdh. kommende Nacht 0.55-1.40 Uhr)

 

Am 06.04.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 

ARD: Stadt, Land, Fuchs

Füchse sind wahre Überlebenskünstler, die in allen Regionen der Erde zu Hause sind. Inzwischen sind die klugen Tiere auch in Städten heimisch geworden. So lebt im Berliner Regierungsviertel seit vielen Jahren ein eng verbundener, mehrere Generationen umfassender Fuchs-Clan. Auf dem Land und hoch im Norden weht für Füchse oft ein anderer Wind. Über zwei Jahre lang blieben die beiden Filmemacher Roland Gockel und Rosie Koch den Füchsen in Berlin, Hamburg und an der norddeutschen Küste auf der Spur. Mit Hilfe vieler versteckter Kameras gelang es ihnen, den ebenso schlauen und kamerascheuen Tieren einige Geheimnisse zu entlocken.

 

Am 06.04.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 

ARD-alpha: Stirbt unser Wald?

Das Ökosystem Wald kippt und die Öffentlichkeit trifft es völlig unvorbereitet. Vor allem unseren Forst- und Wirtschaftswäldern droht der Verlust vieler Baumarten, allen voran der Fichte. Derzeit sind in Deutschland rund 120.000 Hektar Wald gefährdet oder bereits abgestorben. Besonders im Harz ist das ein schlimmer Anblick. Aber auch der Thüringer Wald, die Sächsische Schweiz, das Erzgebirge sind stark betroffen. Sogar geschützte Buchenwälder wie der Nationalpark Hainich leiden schwer unter dem sogenannten Trockenstress, der die Abwehrkräfte der Bäume herabsetzt und sie für Pilze, Käfer, Stürme und Brände anfällig werden lässt. Die Doku beobachtet Wissenschaftler und Waldökologen bei den umfangreichen Forschungen zur Waldgesundheit. Auf Satellitenbildern können sie das Ausmaß der Schädigung unserer Wälder erschreckend gut erkennen. Am Beispiel des Nationalparks Hainich zeigen sich großflächig Baumbestände die unwiederbringlich verloren sind und die Wissenschaftler erklären auch, was die Erdbeobachtung für unsere Wälder leistet.
(Im Anschluss Gesprächsrunde zum Thema, bis 21.30 Uhr, Wdh. morgen 17.15-18.30 Uhr)

 

Am 06.04.20 20:15 - 21:45 Uhr auf 

3sat: Die Kanarischen Inseln - Im Reich der Feuerberge

Die Kanarischen Inseln sind weit mehr als nur Urlaubsparadies für sonnenhungrige Mitteleuropäer: Sie sind ein Naturjuwel, ein einmaliges Habitat für besondere Tier- und Pflanzenarten. Die sieben Inseln im Atlantischen Ozean entstanden durch gewaltige vulkanische Aktivität und sind geprägt durch außergewöhnliche Artenvielfalt auf kleinstem Lebensraum. Da die Regenmenge auf den Inseln so unterschiedlich ist, hat sich die Landschaft auf den einzelnen Inseln ganz eigenwillig entwickelt. Es gibt wüstenartige Zonen voll karger Schönheit, aber auch üppig bewachsene Wälder, dicht besiedelt von endemischen Pflanzenarten, in denen sich seltene Tiere verstecken. Jede einzelne der sieben Kanaren-Inseln ist ein Kontinent im Kleinen. Wenn subtropische Nebelwälder auf karge Vulkanlandschaften treffen und schneebedeckte Gipfel bei Sonnenuntergang ihre kegelförmigen Schatten aufs tiefblaue Meer werfen, ist es eine Reise durch nahezu alle Klimazonen dieser Erde.
(Wdh. morgen17.00-18.30 Uhr)

 

Am 06.04.20 21:30 - 22:15 Uhr auf 

ARD-alpha: Unser Wald - Zoff im deutschen Forst

Der deutsche Wald ist für viele Menschen Sehnsuchtsort, Mythos und Identitätsstifter. Gut ein Drittel der Bundesrepublik ist gegenwärtig bewaldet, ungefähr die Hälfte der Wälder davon ist in staatlicher Hand, gehört also den Bürgern. Deutschland ist Spitzenreiter in der Forstwirtschaft. Die Bundesrepublik hat die größten Holzvorräte in ganz Europa, mehr noch als Finnland oder Schweden. Doch um den Forst in Deutschland ist ein erbitterter Streit entbrannt, denn er soll Unglaubliches leisten: sauberes Wasser und gute Luft generieren, nachhaltige Roh- und Brennstoffe liefern, CO2-Emissionen limitieren, Naturschutz und Erholung garantieren. Kann all das gleichzeitig funktionieren? Die Forstwirtschaft ist gespalten. Einige Menschen sind überzeugt, dass die Natur sich am besten selbst reguliert. Die meisten privaten Waldbesitzer und Förster sind dagegen Verfechter eines Kulturwaldes, also eines kontinuierlich gepflegten Waldes. Sie bezeichnen die Naturwaldverfechter als Ideologen. Wer kann es besser, die Natur oder der Förster? Einer der Naturwaldverfechter stapft mit einigen Wissenschaftlern und seltsamen Gerätschaften durch den 5.000 Hektar großen Stadtwald Lübeck. Es ist Förster Knut Sturm, der sein Revier per Laserscanner vermessen lassen will. So will er handfeste Beweise liefern, dass der Wald seinen eigenen Berufsstand im Grunde genommen nicht nötig hat. "Wir müssen nicht alles managen, sondern sollten einfach der Natur vertrauen", glaubt er. Ginge es nach ihm, sollte die Hauptaufgabe des Försters sein, den Wald möglichst in Ruhe zu lassen und nur noch die wirklich alten, erwachsenen Baumsenioren schonend zu ernten. Sein Motto: Wir nutzen den Wald und er hat es nicht bemerkt.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)

 

Am 07.04.20 04:15 - 05:00 Uhr auf 

phoenix: Die schönsten Naturparadiese im Südwesten (1/2)

Der Südwesten Deutschlands hat mehr als 20.000 Naturschutzgebiete, fast 5.000 Seen, mehrere Zehntausend Kilometer Bäche und Flüsse und zahllose Wälder, Heiden, Moore und Felsengebirge. Für Tier- und Pflanzenwelt ist der Südwesten die "freie Wildbahn", für Millionen von Menschen die "Wildnis vor der Haustüre". Durch den Pfälzerwald streifen wieder Luchse, im Schwarzwald wurden die ersten Wölfe gesichtet, und sogar ein paar Fischotter sollen versteckt an heimischen Flüssen leben. Wir erleben Wildkatzen, Eisvögel, Störche, Hirsche, Zugvögel und Biber. Oft sind es aber die kleinen Tiere, die besonders faszinierend sind. Der Gelbrandkäfer zum Beispiel kann laufen, schwimmen, fliegen, tauchen - und sogar mit dem Hintern atmen. Die zweiteilige Dokumentation zeigt die schönsten Naturparadiese im Südwesten - von den Gipfeln und Schluchten des Schwarzwaldes, über die Höhlen der Schwäbischen ALB bis zu den alten Rheinarmen. Die Zuschauer erleben auch Natur aus zweiter Hand, wie die alten Steinbrüche in der Eifel: Im Grubenfeld Mayen bauten schon die Römer Steine ab. Heute lebt hier die größte Fledermauskolonie Mitteleuropas.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 5.45 Uhr)

 

Am 07.04.20 09:25 - 10:10 Uhr auf 

arte: Die Kunst der Anpassung - Indien, die Westghats

Vor rund 66 Millionen Jahren entstanden nach einem gewaltigen Vulkanausbruch im Westen Indiens die Westghats. Aufgrund der Erosion durch den vom Indischen Ozean kommenden Monsunregen bildeten sich in dem Gebirgszug sehr unterschiedlich hohe Gipfel heraus. Auf den vom Regen getränkten vulkanischen Böden gedeiht eine üppige Vegetation. Während sich das Zentrum des indischen Subkontinents nach der letzten Eiszeit in eine trockene Ebene verwandelte, blieben die Ghats feucht. Zahlreiche Tierarten passten sich diesen Umweltbedingungen an und konnten sich aufgrund des durchgehenden Waldbewuchses und der geografischen Lage der Ghats beinahe ungehindert ausbreiten. Als die Kontinente ihre heutige Form annahmen, siedelten sich neue Säugetiere in den Ghats an. Aus Afrika kamen die Primaten, aber auch die flinken Loris, eine Papageienart. Im Lauf der Evolution passten sich die Einwanderer perfekt an die Lebensbedingungen im tropischen Regenwald an, so dass neue Arten entstanden. Eine völlige Symbiose mit dem Urwald ging der Bartaffe ein. Erst viel später wanderte - wahrscheinlich über Sri Lanka - das bekannteste indische Raubtier ein, der Tiger. Die Westghats bieten als eines der wenigen noch unberührten Gebiete Indiens vielen bekannten, aber auch einigen äußerst kuriosen Tierarten Zuflucht.

 

Am 07.04.20 10:10 - 10:55 Uhr auf 

arte: Die Kunst der Anpassung - Costa Rica

Im Verhältnis zu seiner Größe ist Costa Rica weltweit das Land mit der beeindruckendsten Artenvielfalt. Dieser Schmelztiegel der Evolution ist das Ergebnis von Tierwanderungen aus Nord- und Südamerika vor mehr als drei Millionen Jahren, als sich zwischen beiden Kontinenten eine Landbrücke bildete. Eingebettet zwischen zwei Weltmeeren und durchquert von einer Bergkette entstanden verschiedene Mikroklimata, in denen sich eine bunte Menge exotischer Flora und Fauna entwickelte.

 

Am 07.04.20 10:25 - 11:10 Uhr auf 

BR: Wilde Slowakei

Die Slowakei, eingerahmt von Österreich, Ungarn, der Ukraine, Polen und Tschechien, liegt im Herzen Europas, doch nur wenig ist über diesen Staat bekannt. Das kleine Land hat so manche Naturschätze zu bieten und auch in der Tier- und Pflanzenwelt gibt es so manche Besonderheiten, die der Filmemacher Jan Haft mit der Kamera eingefangen hat. Die Vielgestaltigkeit der slowakischen Natur überrascht, denn auf gut 49.000 Quadratkilometern befinden sich Überschwemmungsebenen und Flussauen, schroffe Hochgebirge und sanfte Hügellandschaften mit der jeweils typischen Fauna und Flora. Die Slowakei hat sich in Teilen ihre Ursprünglichkeit bewahrt, was sich schon darin äußert, dass noch mehrere Hundert Wölfe und Bären durch uralte Wälder streifen. "Wilde Slowakei" ist ein faszinierender Ausflug in eines der schönsten und überraschendsten Länder Mitteleuropas.
(Wdh. kommende Nacht 5.00-5.50 Uhr)

 

Am 07.04.20 10:55 - 11:45 Uhr auf 

arte: Vermisst - Wo sind die Vögel?

Vögel sind Nachfahren der Dinosaurier und älter als die Menschheit, doch überall verschwinden sie. Allein in Deutschland ist die Zahl der Feld- und Wiesenvögel in 30 Jahren um mehr als die Hälfte gesunken, in Frankreich mehr als ein Drittel. Betroffen sind auch Kiebitze, Feldlerchen und Rebhühner. Die britische Vogel-Bloggerin Mya-Rose Craig hat sich auf eine Spurensuche nach den Ursachen begeben und dabei Wissenschaftler, Landwirte und den US-Bestsellerautoren und Vogelbeobachter Jonathan Franzen getroffen. Warum verschwinden die Vögel? Und was macht sie für unser Überleben so wichtig?

 

Am 07.04.20 14:00 - 14:45 Uhr auf 

3sat: In der Mitte ein Feuer

Etwa 40 Familien sind es nur noch, die heute mit ihren Rentierherden im Norden der Mongolei leben. Der Fotograf Gernot Gleiss hat die Tuwa besucht - eine Reise in eine andere Welt und Zeit. Nach der Reise nahm Gleiss Kontakt mit Galsan Tschinag auf, dem wohl bekanntesten Tuwiner. Dieser führte Teile des verstreut lebenden Volkes der Tuwa in die alte Heimat, das Altai-Gebirge, zurück. Sein aktuelles Projekt ist die Wiederaufforstung der Mongolei. Galsan Tschinag hat in Leipzig Literatur studiert, ist Autor, Schamane und Stammesfürst. Für seine literarischen Werke wurde er mehrfach ausgezeichnet. Die Dokumentation "In der Mitte ein Feuer" begleitet den Fotografen Gernot Gleiss und stellt das Projekt von Galsan Tschinag vor.
(Wdh. kommende Nacht 2.35-3.20 Uhr)

 

Am 07.04.20 14:45 - 15:30 Uhr auf 

3sat: Die Legende vom Hasen und der Sonne

Eine indianische Legende erzählt, dass sich die Hasen einst mit der Sonne verbündeten und mit ihr die Welt und den Mond erschaffen haben. Die Dokumentation geht dieser Legende nach. Der Bestand der kanadischen Schneeschuhhasen nimmt alle elf Jahre explosionsartig zu - parallel zum Rhythmus der Sonne, die ebenfalls alle elf Jahre ein Maximum an Aktivität aufweist. Es gibt also tatsächlich eine Verbindung zwischen dem Hasen und der Sonne.
(Wdh. kommende Nacht 3.20-4.05 Uhr)

 

Am 07.04.20 18:15 - 18:45 Uhr auf 

SWR: natürlich!

Wir zeigen u.a. , weshalb das Zusammenleben der Bäume in zeiten des Klimawandels für die Zukunft so entscheidend ist.

 

Am 07.04.20 19:40 - 20:15 Uhr auf 

arte: Bulgariens bedrohtes Biotop

Die 18 Kilometer lange Kresna-Schlucht im Südwesten Bulgariens ist ein außergewöhnliches Naturjuwel der Biodiversität. "Hier gibt es mehr Schmetterlings-Arten als in ganz England", schwärmt Andrey Kovatchev, "Noch!". Schon lange sorgt sich der Biologe aus Sofia um seine geliebte Schlucht. Jetzt soll in dem Natura2000-Gebiet mit EU-Subventionen eine Autobahn gebaut werden. Umweltschützer schlagen Alarm. Sie sehen in dem geplanten Autobahnabschnitt durch die Kresna-Schlucht eine Verletzung der Habitat- und Vogelschutzrichtlinien der EU. Andrey Kovatchevs Verein "Balkani Wildlife Society" will deshalb zusammen mit anderen Umweltverbänden die EU-Kommission davon überzeugen, ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Bulgarien einzuleiten: Bis heute habe die Regierung nichts für den Schutz der seltenen Tiere und Pflanzen in der Kresna-Schlucht getan, klagt Kovatchev, im Gegenteil: "die geplante Autobahn bedeutet endgültig die Zerstörung der Schlucht!" Das will Kovatchev verhindern: Er bereitet ein Treffen in Brüssel vor, bei dem er und andere Umweltschützer die Kommission überzeugen wollen, die Autobahn-Subventionen zu stoppen und Bulgarien zur Rechenschaft zu ziehen.
(Wdh. morgen 12.15-12.50 Uhr)

 

Am 07.04.20 19:45 - 19:50 Uhr auf 

ARD: Ei ist nicht gleich Ei

Die Form der Eier einer Vogelart hängt von den Flugkünsten der Federtiere ab. An der Form eines Eies erkennt man, wie gut der Vogel fliegt, der es gelegt hat. Warum begabte Flieger asymmetrische Eier legen, erklärt Thomas D bei "Wissen vor acht - Natur".

 

Am 07.04.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 

WDR: Überraschungseier - Neues von Kuckuck & CO

Generationen von Schülern lernen, dass der Kuckuck seine Eier in fremde Nester legt - Kuckuckseier eben. Das erspart ihm die eigene Aufzucht und Fütterung der Jungen. Die Geschichte ist bekannt. Doch warum lassen sich Vogeleltern das gefallen? Sind sie zu dumm? Zu ungeschickt? Zu ahnungslos? Zugegeben, die Kuckuckseier sehen meist täuschend echt aus. Das Kuckucksjunge aber keineswegs; es wächst schon bald zum Riesen heran, der keinerlei Ähnlichkeit mit den Zieheltern hat. Warum bemerken sie ihren Irrtum nicht? Bisher noch nie gezeigte Bilder dokumentieren das Kuckucksverhalten von Vögeln bei uns, in Spanien und Afrika.

 

Am 07.04.20 20:15 - 21:00 Uhr auf 

ARD-alpha: Die schönsten Nationalparks - Chinas wilde Berge

Der Berg Fanjing in der chinesischen Provinz Anhui ist ein Nationalpark, der vor allem zum Schutz der Guizhou-Goldaffen eingerichtet wurde. Wissenschaftler vermuten, dass es nur noch rund 700 dieser Tiere gibt, die ausschließlich in den Höhen des Fanjing leben. Es gibt nur wenig wissenschaftliche Erkenntnisse über sie und der Mann, der die letzte Kolonie der Guizhou-Goldaffen bewahrt, wird allmählich alt. Er muss die Verantwortung an die nächste Generation übergeben. Doch wird es auch seinem Nachfolger gelingen, die Affen zu beschützen? Die Wälder des Fanjing sind unberührt und dank der Bemühungen des ehemaligen Reservatsleiters sind sie geschützt. Er wird sich demnächst als Forschungsleiter zurückziehen. Sein Nachfolger hat sich entschieden, mit Überwachungskameras zu arbeiten, die herausfinden sollen, was die Affen so treiben, wenn keine Beobachter in der Nähe sind - und dabei erwartet die Forscher eine erstaunliche Überraschung.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)

 

Am 07.04.20 22:00 - 22:45 Uhr auf 

BR: Damals ... Wilderer einst und jetzt

Es gab eine Zeit, da war der Wilderer ein Volksheld, ein Rebell, der gegen die Privilegien der Grundherren kämpfte. Zugleich war er oft ein armer Schlucker, der aus nackter Not auf die Pirsch ging und dabei Kopf und Kragen riskierte. Oder aber, es trieb ihn das Jagdfieber und die uralte Lust am Aufbegehren gegen die Jagdherren, die sich die besten Hirsche selber vorbehalten wollten. Der legendäre Wilderer Jennerwein war so einer. Bis er vom Jagdaufseher Pföderl am 6. November 1877 hinterrücks erschossen wurde. Diese Geschichte hat den Jennerwein bis heute zum Märtyrer werden lassen. An seinem Todestag hängt schon mal eine Gamsdecke an seinem Grabkreuz im Schlierseer Friedhof. Denn noch heute ist das Grab heimlicher Wallfahrtsort für viele, die ihm nacheifern. Aber was wurde aus den Volkshelden von einst? Welche Motive haben sie heute? Was ist dran an den romantisch verklärten Erzählungen der Alten von geheimen Pirschgängen und dem ewigen Kampf zwischen Berufs-Jägern und Wilderern?