Das Reh ist unsere häufigste Wildart. Aufgrund seiner hervorragenden Gabe sich dem Menschen anzupassen, hat es von der Ausweitung der Kulturflächen profitiert. Dadurch, dass gleichzeitig die großen Beutegreifer wie Bär und Wolf in Rheinland-Pfalz völlig fehlen und auch der Luchs zu selten ist, um bestandsregulierend eingreifen zu können, reguliert sich die Populationsdichte nicht auf natürliche Weise.
Rehwild kann durch Verbiss der Triebe junger Bäume gerade den Aufbau junger artenreicher Wälder sehr gefährden.
Eine dem Lebensraum angepasste Wilddichte muss durch eine planmäßige Jagd hergestellt werden. Das Rehwild unterliegt in jedem Revier einer behördlichen Abschussplanung, die sich hinsichtlich der Zahl zu erlegender Stücke an den Wildbeobachtungen aber auch am Zustand der Waldvegetation orientiert.
Reh, Wald und Jagd

Professionell betriebene Jagd verhindert zu hohe Wildbestände und gewährleistet gesunde Populationen.; Bild: Archiv Landesforsten Rheinland-Pfalz
###BGSOUND###

