Sonne, Erdwärme, Wind, Wasser und Biomasse sind in Rheinland-Pfalz reichlich und nachhaltig vorhanden. Ziel der Landesregierung ist es, diese Energieträger verstärkt zu nutzen.
So wird erreicht, dass
- die Energieversorgung auch in Zukunft gesichert bleibt
- die knapper werdenden fossilen Energieressourcen wie Kohle, Öl und Erdgas für einen längeren Zeitraum oder für mehr Menschen nutzbar sind
- Umwelt und Klima geschützt werden.
Wie diese regenerativen Energieträger eingesetzt werden können, erfahren Sie als Bürgerinnen und Bürger, als Unternehmen, Institution oder Verwaltung bei Landesforsten.
Die Beratung erfolgt durch Projektleiter "Energieberatung/ Biomassemanagement" (PL En/BioM) flächendeckend in fünf Regionen, wobei jeweils sieben bis acht Forstämter zu einer Region zusammengefasst wurden. Die Projektleiter sind speziell ausgebildete Energieberater in Bezug auf alle regenerativen Energieträger. Der Schwerpunkt liegt im Bereich der Nutzung von Holz aus unseren Wäldern, der Restholznutzung aus Sägewerken und der holzverarbeitenden Industrie, aus der Landschaftspflege und den Gefahrbaumfällungen und ist Ziel der umfassenden Energieberatung.
Die Beratung richtet sich an private Nutzer, Entscheidungsträger und Multiplikatoren, die regenerative Energieträger zur Wärmegewinnung einsetzen sowie Holzenergieprojekte initiieren und unterstützen möchten.
Den Einzelkunden, die im Ein- und Zweifamilienhaus auf den Energieträger Holz umstellen möchten, wird die aktualisierte und neu aufgelegte Broschüre "Effizient heizen mit Holz und Sonne" mit ihren interessanten Informationen zum Neueinstieg und als Nachschlagewerk zu fachspezifischen Fragen empfohlen. Vertiefende Informationen bietet das Beratungsangebot des Biowärmezentrums Rheinland-Pfalz in Ohlweiler bei Simmern im Hunsrück. Mit einer Dauerausstellung von am Markt etablierten Holzheiz- und Solaranlagen steht diese Einrichtung der interessierten Öffentlichkeit von Montags bis Freitags offen.
Ein nützlicher Hinweis:
Haben Sie fragen zum Brennholz für den nächsten Winter, so wenden Sie sich direkt an das Forstamt in Ihrer Nähe. Ihr Forstamt berät Sie gerne.


