Fuxbau wird neuer Partner des Biosphärenreservates
„In Hambach do schteed e gfährlich Haus, do möcht isch jeden warne!“
„In Hambach do schteed e gfährlich Haus, do möcht isch jeden warne!“
Diese mahnenden Worte prangen an der Wand des Fuxbau´s. Doch keine Angst, die Warnung bezieht sich ausschließlich auf die 75 Türen, die im „Gasthaus zum Fuchsbau“ der frühen 20er Jahren verbaut waren. Doch damals wie heute bezog der Wirt die Produkte aus der Region. Sieglinde Czaya, die Betreiberin des Fuxbau in Hambach, lebt und arbeitet nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit. Alle Produkte werden ausschließlich aus der Region und bezogen und geheizt wird mit Holzpellets. Doch diese Einstellung kommt nicht von Ungefähr. Als Jäger-und Winzertochter wurde ihr schon früh gezeigt, wie wichtig der respektvolle Umgang mit der Region und ihren Ressourcen ist. Wild, Wald und der Wein sind genau diese Ressourcen die unsere Heimat zu dem machen, was sie ist. Sieglinde Czaya fördert diesen Grundsatz, indem sie ihren Gästen ausschließlich nur regionale Produkte im Fuxbau anbietet und das mit Erfolg. Mittlerweile kommen die Gäste nicht nur aus den umliegenden Dörfern, sondern nehmen gerne mal eine Strecke von über 300 Kilometern auf sich, um ein leckeres Kotelette vom Donnersberger Wollschwein oder eine Krokantblutwurst im beeindruckendem Kellergewölbe des Fuxbaus zu genießen.
Aber auch die Geschäftsstelle des „Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen“ in Lambrecht wurde auf den Fuxbau mit seiner frischen regionalen Küche aufmerksam und verleiht dem Betrieb ab dem heutigen Tag das Prädikat „Partner des Biosphärenreservates“.
Bei den „Partnern des Biosphärenreservates“ handelt es sich um ein Netzwerk aus inzwischen 46 Betrieben und Umweltbildungseinrichtungen, die das Biosphärenreservat als Chance für nachhaltige Entwicklung verstehen. Verschiedene Branchen wie Biowinzer, -landwirte, Biobäcker, Gastronomen, Wildbretanbieter, Holzvermarkter etc. haben sich gemeinsam dem internationalen Großschutzgebiet entschlossen, die nachhaltige Entwicklung grenzüberschreitend voranzutreiben.
Sie sind an Ihrem einheitlichen Logo und Betriebsschild zu erkennen und werden regelmäßig bezüglich der Einhaltung von Umweltkriterien (wie der Anteil reg. Produkte oder Bioprodukte, Einsparungen bei Energie und Wasser etc.) kontrolliert.
Die Vergangenheit hat gezeigt, dass sich das Konzept der regionalen Produktvermarktung in Kooperation mit dem Biosphärenreservat sehr erfolgreich umsetzen lässt, da die Besucher und Verbraucher zunehmend nachhaltig erzeugte reg. Qualitätsprodukte aus einer intakten Landschaft nachfragen. Zusätzlichen Schub erhält das Vorhaben durch die Tatsache, dass die Touristen verstärkt Urlaub in heimischen Naturparken oder Biosphärenreservaten verbringen.
Die Betreiberin Sieglinde Czaya ist jetzt stolzer Partner des Biosphärenreservates und freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit: “Ich habe lange auf dieses Ziel hingearbeitet und bin ja schließlich auch ein regionales Produkt“.
Wer mehr über die Partner erfahren möchte, dem sei die gerade eröffnete Ausstellung im Haus der Nachhaltigkeit zu den „Partnern“ in Johanniskreuz empfohlen. Allg. Infos zu den Partnern unter : www.pfaelzerwald.de