Zur Zeit keine Förderung möglich
Waldkalkung gegen Säuredeposition; Bild: Archiv Landesforsten
Waldkalkung gegen Säuredeposition; Bild: Archiv Landesforsten

 

 

Für die Förderung der Bodenschutzkalkung ist Voraussetzung, dass in einer gutachterlichen Stellungnahme die Zweckmäßigkeit und Unbedenklichkeit der geplanten Maßnahme bestätigt wird.

 

Es dürfen nur zugelassene Kalke in einer Sollmenge von drei Tonnen je Hektar zur Ausbringung kommen.

 

Bodenschutzkalkungen können mit bis zu 90 Prozent der förderfähigen  Ausgaben und bis maximal 400 Euro je Hektar gefördert werden. Gesondert bezuschusst werden in Zusammenhang mit der Hauptmaßnahme Untersuchungen, Analysen und gutachterliche Stellungnahmen zur Beurteilung der Kalkungsnotwendigkeit. 

Im Privatwald beträgt die Förderung bis zu 100 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten, falls der private Besitzer im Kalkungsgebiet nicht mehr als 30 Hektar Waldfläche besitzt. In Gemarkungen mit intensiver Gemengelage, insbesondere in Realteilungsgebieten, können auch Waldflächen, die die vorgenannten Voraussetzungen nicht erfüllen (Kommunen, größere private Waldbesitzer), im Interesse einer Erleichterung der gemeinsamen Abwicklung berücksichtigt werden, soweit deren Anteil nicht mehr als 20 Prozent Fläche im Kalkungsgebiet beträgt. 
Auch hier beträgt die Förderung bis maximal 400 Euro je Hektar.