Die Buche stockt in Rheinland-Pfalz auf rund 30 Prozent der Waldfläche – jedes Jahr werden rund 700 000 Kubikmeter in von Landesforsten betreuten Wäldern geerntet. Von dieser Menge können über 200 000 Kubikmeter als Stammholz Verwendung finden. Entsprechend der Nachfrage verteilt sich diese Menge auf Kunden
- aus der Messer- und Schälfurnierindustrie,
- Sägewerke, die vorwiegend für die Möbel- und Parkettindustrie produzieren,
- Palettenproduzenten und den
- Holzhandel
Messer- und Schälfurniere können nur aus qualitativ sehr hochwertigem Buchenstammholz produziert werden. Unsere Sägewerke benötigen das Holz zur Erzeugung standardisierter Schnittholzqualitäten, die auf internationalen Märkten angeboten werden und für spezifizierte Verwendungen (Treppenbau, Möbelteile, Türen und so weiter). Nur noch geringen Umfang nimmt die Produktion der klassischen Eisenbahnschwelle ein. Ebenfalls rückläufig ist die Palettenproduktion, bei der vorwiegend geringwertigere Qualitäten verarbeitet werden können. Buchenstammholz mit geringen Durchmessern wird als „weiße“ Ware vorwiegend in der Parkettbranche und der Eisstielproduktion gesucht.
Der Rundholzhandel hat sich im letzten Jahrzehnt auf die Belieferung der südostasiatischen Märkte (China, Japan, Indien und so weiter) spezialisiert und die Buche dort etabliert.



