Die Waldschäden werden durch einen Komplex aus Einwirkungen von Luftschadstoffen, natürlichen Stressfaktoren und Standortungunst verursacht. Ohne Zweifel kommt den Luftschadstoffen hierbei eine Schlüsselrolle zu.
Sie stammen aus der Industrie, aus der Landwirtschaft, aber auch aus unseren Haushalten und von unseren Autos. Stickoxide, Schwefeldioxid und Ozon greifen die Bäume an. Diese Gase schwächen den Wald so, dass er den natürlichen Gefahren wie Sturm, Trockenheit oder Insekten wie dem Borkenkäfer nicht mehr widerstehen kann.
Mittlerweile ist auch "Klimastress" zu einer dauerhaften Belastung für die Waldbäume geworden. So waren die letzten 20 Jahre fast durchweg wärmer, als im langjährigen Mittel zu erwarten gewesen wäre.
Externe Witterungsereignisse wie Sturm, Hagelschlag oder Dürreperioden traten ebenfalls häufiger auf. Hierdurch wurden die Bäume direkt geschädigt. Aber auch das Verhältnis zwischen Wirt und Parasit verändert sich, so dass unsere Waldlbäume stärker denn je unter schädigenden Insekten und Pilzen leiden.


